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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Radeln nach Frostnacht – die Sonne scheint. Mit Rückenwind geht`s auf der Deichverteidigungsstraße von Hetlingen Richtung Wedel.

Imposante Bewölkung über der Elbe.

In Höhe NABU-Vogelstation klingt die Luft von ersten Lerchen. – Da jifft und jäfft es los. Die Nonnengänse sind panisch, gehen quantitativ in die Luft.

Maulwurfshaufen, zuhauf, im Hintergrund Nonnengänse, zu Tausenden – aufgescheucht.

Auch Lachmöwen ziehen westlich ab.

Die Nonnengänse haben gedreht, als kehrten sie zum Ausgangsort zurück. – Nicht ungewöhnlich … störte der Bauer?

Und wieder nach Westen, panisch …

So geht das eine ganze Weile – hin und her.

Wohin wollen die Kiebitze?

Ein Radler auf dem Deich wird ebenfalls auf das luftige Geschehen aufmerksam.

Lachmöwen, Kiebitze und Stare – in der Luft hoch oben … Ein Verdacht … Die Ursache?

Die Nonnengänse scheinen sich zu entscheiden …

… landen nahe der Vogelstation.

Hoch oben – der Verdacht bestätigt sich. Dort fliegt etwas Großes, stetig bedrängt von etwas um einiges Kleineren.

Dazu folgen demnächst ein paar Details.

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„Gut Regen“ liess die Geestbäche wieder 0,5 m über Mittelwasser ansteigen – immerhin. Inzwischen fällt der Pegelstand wieder.

In der Marsch sind die nicht vom Tidegeschehen beeinflussten Gräben und Mulden randvoll. Der starke Wind, teils mit erhöhtem Flutwasserstand und Schliessen der Sturmflutsperrwerke verbunden, raut jegliche Wasserfläche auf.

Der Sauerbeck, in der Geest sommerlich trockenfallend, schickt noch ordentlich Wasser in die Marsch, turbulent. Angesichts Ebbephase ist es hier zu erkennen – während der Flut wird sein Wasser eingestaut.

Querab – viel Regen plus Hochstände bei Flut haben weite Marschwiesenflächen mit Wasser – stürmisch-rau ! – bedeckt.

Bereich Idenburg Ost – nass, Blick mit dem Wind, die Wasseroberfläche erscheint glatt.

Andere Wegseite – Wasser, rau.

Vor dem alten Deich Hetlingen, Richtung Heuhafen, ist die im Vorjahr erstmals nass gesehene Wiese ebenfalls zum Flachsee geworden – rau.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, gen Tideniedrigwasser. Wasser auf dem Vorland sowie Treibsel vorn bezeugen die vorige, über normales Tidehochwasser aufgelaufene Flut.

(Das ist „noch gar nix“ – der Norddeutsche spricht da von „viel Wasser“, bevor das Wort Sturmflut in den Mund genommen wird.)

Der schmale Treibselsaum zeigt, dass die großen Reetflächen noch nicht viel hergegeben haben, die meisten Stängel noch stehen. Das liegt sowohl an den in diesem „Winter“ noch nicht häufig gewesenen stürmischen Überflutungen als auch am Klimawandel. Eis / Treibeis mit seiner im Tidegang und bei Sturm hohen Scherwirkung wird halt immer seltener. Dieses Jahr kam so gut wie nichts auf dem Süßwasserwatt hier an. – Die eisträchtige „Saison“ dürfte inzwischen auch kalendarisch ziemlich vorbei sein.

Im Hetlinger Deichvorland zur Elbe sieht es zur Zeit noch so aus.

Nicht mehr lange, dann spriesst alles neu. Die großen gelben Flächen mit in der Sonne leuchtenden Sumpfdotterblumen lassen dann auch nicht mehr allzu lange auf sich warten.

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Und weiter geht`s Richtung Elbdeich Fährmannssand.

Alte, dreistämmige Kopfweide neben Marschgraben Langer Damm – diese illustren Exemplare nehmen zahlenmäßig zunehmend ab.

Leider ist lange Zeit versäumt worden, Jung-Exemplare zu stecken. Vor kurzer Zeit wurde begonnen, bereits entstandene Lücken zu schliessen. Es ist die Phase absehbar, in der mittelalte bis junge Exemplare das Marschbild bestimmen werden.

Auf der anderen Seite der Straße befindet sich ein größerer Marschgraben, der gelegentlich der Tide ausgesetzt wird. Das ist derzeit nach längerem Einstau wieder der Fall. Der Wasserstandswechsel setzt das Eis Kräften aus, die es brechen lassen.

Wie ein Brett – diese „Planke“ wurde nach Ebbephase offenbar während des Flutgeschehens auf die Eisfläche geschoben.

Gut 5 cm ist das Eis dick, ganz ordentlich. Wehe dem, der seine Möglichkeiten überschätzt …

Lange Eiskanten als Bruch.

Detail.

Ein anderer Aspekt: Spiegeleis (nicht „Spiegelei“) – das sich verjüngende Freiwasser bietet wechselnde Wellen, Turbulenzen, Reflektionen.

Nochmal im Detail.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand, seewärts – der Horizont verschwimmt.

Rücktour, Blick vom Sperrwerk Wedeler Au / Binnenelbe gen Geestkante, Wedel. Die Flut schiesst binnendeichs, lässt das Wasser noch eine Weile steigen.

Blick über den Sandstrand Wedel zur Westmole des Schulauer Hafens. Das Wetter lässt Menschen lieber woanders hingehen. Nur einzelne Besucher gehen hier spazieren.

Es ist sicher nicht nur das Wetter – vorweihnachtliche Verpflichtungen oder / und sowas wie der Weihnachtsmarkt am Rathaus ziehen derzeit mehr Interessierte an.

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Hier also die Anfahrt zum Erlebnis des vorigen Beitrags – Diverses aus Natur- und Menschenwerk.

Diesmal bei Eis und Schnee, geht es mal wieder runter, von der Geest in die Marsch.

Das ist gut zu bewältigen, da der Geesthang gestreut ist. In der Marsch gilt es, festgefahrene Spuren beim Radeln zu meiden, mindestens hochkritisch zu befahren.

Tide-Sauerbeck – hoch eingestaut bei Flut präsentiert sich der vom Bach zum Marschgraben wechselnde Sauerbeck.

Wer möchte, kann auch „die Sauerbeck“ sagen. Wir befinden uns hier im Bereich einer Sprachgrenze.

Im Tide-Sauerbeck startet Packeisbildung.

Reet mit Raureif in der Morgensonne.

Zwei Gewässertypen, querab zum Sauerbeck – der Marschgraben vorn ist bei Packeisbildung gut fortgeschritten. Das Stillgewässer hinten präsentiert sich wie es heisst – mit ungestörter Eisdecke.

Eiskunst auf dem hoch eingestauten Marschgraben.

Zeichen nicht erst unserer Zeit, Kurve schneiden – mit steigender Fahrzeuggröße leiden allerdings die Wegeränder mehr denn je.

In diesem Hauptgraben verhindert die scharfe Tidebewegung bislang noch Eisbildung.

Seltener Anblick eines heutigen Marschgrabens – alter, mäandrierender Verlauf.

Raureif an Doldenblühern.

Raureif an Doldenblühern, etwas detaillierter.

Erlen-Silhouette.

Schwarzerle – charakteristisch präsentieren sich Samenstände und künftige Lämmerschwänzchen.

Klare Luft, Sonnabend später Vormittag – da kann man doch mal …

Dichter dran – voller Inbrunst wird hier gekokelt.

Stramm steht der SüdOst auf Hetlingen …, vielleicht zieht`s östlich vorbei ???

Am Bullenfluss, Blick zurück gegen den SüdOstWind – eisig.

Auch der Bullenfluss kann Eiskunst – Richtung Packeis.

Eklig präsentiert sich die gefrorene Schlicksoße, weiter provoziert durch die jüngste Baggerei-bedingte (Zer)Störung des Elbe-Systems im Tidebereich.

Elbdeich Hetlingen, Zuwegung zur Deichverteidigungsstraße.

Beliebtes Anfahr- und Wanderziel (eins von etlichen), Elbdeich Fährmannssand.

Allerdings ist der Schutzdeich kein Rodelhang – die Grasnarbe nimmt diese Nutzungsart übel.

Letzte Strecke der Runde, Saatlandsdamm – Erlen- und Weiden-Silhouette.

Und da ist sie, die Gänse-Partie, über die im vorigen Beitrag gesondert berichtet wurde. Hinten ist das Gebäude der Feuerwehr Wedel zu erkennen.

Heute, Sonntag, soll also die weisse Pracht enden – nix wie raus!

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Nach eiskalten Nächten, vormittags …

Der (weiterhin fast leere) Pferdetümpel auf Wedels Geest ist zum Eisblock erstarrt.

Holmer Marsch, fast gleiche Position wie beim vorigen Beitrag.

Der Tide-Sauerbeck hat im kurzen Fluthochstand recht haltbares Eis gebildet.

Hier bricht es über die Ebbephase doch weitgehend ab.

RauReifReet.

Und nochmal.

Die Hetlinger Binnenelbe hatte Zeit genug, festeres Eis zu bilden – am Prallhang senkrechte Glattwände, in der Mitte durchgefroren, im Gleithang fast sowas wie Packeis.

Der eingestaute Binnenelbeseitenarm Giesensand stellt sich, Reet-begrenzt, als durchgängige Eisfläche dar.

Die hier zuvor präsentierten „gestiefelten“ Rinder scheinen im Stall untergebracht. Keine der wenigen im Freien verbliebenen Herden ringsum konnte ich als die vorher hiesige erkennen.

Elbblick Fährmannssand – bei dauerhaften Temperaturen unter Null Grad wird es für Zugvögel schwer, hier im Süßwasserwatt Nahrung zu erbeuten.

Erlenstudie, Saatlandsdamm.

Die illustre, alte Esche – noch überlebt sie auf sie bedrängendem Acker.

Dieselbe Esche, betrachtet aus etwa 90 Grad verändertem Blickwinkel.

Und nachmittags geht`s zum Friseur.

Vorher, nicht mehr lange bis Sonnenuntergang – Wedels Roland.

Beim Bezahlen zu lange geschnackt … – die Sonne ist weg, jedenfalls von hier aus geguckt.

Zum Kirchstieg weitergeradelt – da geht die Sonne gerade am Marschhorizont unter.

Gut verpackt werden wir die nächsten Tage meistern.

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Am 22. November hatte ich – als einer der letzten Durchfahrenden – von der Baustelle zwischen der Wedeler Geest und Aussichtspunkten Elbdeich, Fährmannssand, in der Marsch berichtet. Die Zufahrt war gesperrt. Es wurde eifrig gearbeitet, wie anders laufendes Radeln mit Blick von der Deichverteidigungsstraße danach zeigte.

Nun sind die Sperrschilder an der Zufahrt Geest-Marsch an der Helgolandstraße weg – Gelegenheit zu gucken, den neu hergestellten Weg zu befahren.

Runter geht`s, von der Geest in die Marsch, auf neuem Straßenbelag.

Hinreichend breit für sicheren Verkehr – das Schicksal der Bankette, wenig vertrauenerweckend allzu dicht am Marschgraben endend, wird sich weisen. – Möge da keiner reinkippen!

Selbstverständlich gilt weiter Tempo 30. Das wird mit dem neuen Belag allerdings wohl noch weniger beachtet als zuvor?

Unterschlagen habe ich auch vornweg, dass oben auf der Geestkante weiter die Beschränkung „Anlieger frei“, z.B. für Besucher Richtung Obst-Paradies oder Fährmannssand, NABU Vogelstation angezeigt ist.

Komfortable Vorbeifahrt.

Oha, Baustellenende an der Einmündung Saatlandsdamm. Es geht weiter auf der alten, zerbröselnden, mit Schlaglöchern versehenen Straßendecke.

Nach Abbiegen auf den Langen Damm dasselbe Bild – zwar jüngere Straßendecke, aber angesichts zunehmender Aufwerfungen quer über die gesamte Fahrbahn ebenfalls mit Reparaturbedarf.

Ob die Arbeiten demnächst im Zwischenstück fortgesetzt werden?

Nebendran bekannte Geräusche – neulich hatte ich nur kleine Gruppen gesehen. Hier sind sie also, die anderen, vermissten, Tausende Nonnengänse.

Und nochmal eine Gruppe, in die Hunderte.

Querung Binnenelbe, Pappelstrecke voraus.

Hier wurden Straßenbreite und -belag erneuert.

Auch hier wird sich erweisen, wie die Bankette auf die Fahr-Realität reagiert.

Brauchen die Alt-Pappeln „Manschetten“ aus Leitplanken?

? ? ? Na ja … – doch nicht bei Tempo 30 ! ! !

Erster Parkplatz Fährmannssand / Elbdeich in Sicht.

Da stehen zum Wochenende noch ein Bagger und ein Radlader. Vielleicht besteht für die Zwischenstrecke ja Hoffnung, ebenfalls … ?

Auf dem Elbdeich, Blick Niedersachsen, erhasche ich den vom Wetterbericht versprochenen Sonnenauftritt – jedenfalls eine Ahnung davon.

Diese 4 Pioniere aus einer der vorher gezeigten Gruppen begegnen mir auf der Rückfahrt.

Die Hunderter-Gruppe Nonnengänse vorn ist unruhig, sichert – hinten wuselt und „bellt“ es in der Luft.

War wieder eine dieser für die etwas neurotisch wirkenden Nonnengänse so typischen Fehlhandlungen. Die aufgeflogenen Tiere drehen bei, landen fast auf ihrem Startpunkt.

Bleibt abzuwarten, ob – als Weihnachtsgeschenk oder später – die Gesamtstrecke Geest-Marsch repariert wird.

Als Weihnachts- / Neujahrswunsch bleibt Fußgängern und Radfahrern, dass die Autofahrer die beschilderten Hinweise besser beachten als bisher (gar Rücksicht zeigen?).

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[Zweite Ergänzung, 27. November 2022: Nachdem die Diskussion politisch offensichtlich nur in einseitiger Machtausübung auf Wirtschaft ausgerichtet ist, fordern  Umweltfachleute Beteiligung, verständlicherweise.]

[Nachtrag 26. November 2022, Macht fordert ein Machtworthier, Link zum NDR.]

Der Berg ruft. – – – „Ich kommeeeee!“

Was in der Vergangenheit gern als Jux, bezogen auf den Elbhang Hamburgs, die steile Moränenkante mit teils aufliegenden Binnendünen, in Sachen Baggern in der Elbe gesagt wurde, scheint der Realität inzwischen nah.

NDR, 24.11.2022: „Elbvertiefung: Schlickprobleme offenbar größer als bekannt.“ – Der Artikel beschreibt eine von Bodenkennern und Bauleuten bekannte Situation. Es geht nicht, wie in der NDR-Überschrift getitelt, um „Schlick“, sondern wie im Inhalt richtig dargestellt um gewachsenen Boden. Die Kanten der neugebaggerten Elbestrecke, breiter und tiefer, brechen weg, „erhöhen“ die Fahrwassersohle. – So weit, so logisch! Wer wundert sich?

Wer Setzungsrisse in seinem Blankeneser Haus neu findet, darf auf „neue“ Ursachen schliessen.

Da sind andere „Gut“achter selbstverständlich anderer Meinung.

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Vor Jahren bereits im Gespräch, durch vielerlei Gegenwehr verzögert …

Mitte November 2022, es ist so weit! Mehr als nötig wurde die Reparatur / Wiederherstellung für einen der Hauptzugangswege für Einheimische, Anlieger und Touristen Richtung Elbe, den Steinweg und den Langen Damm.

Vorige Woche Montag sollten Sperrung und Arbeiten beginnen. Es hiess, die Sperrung betreffe Fußgänger und Radfahrer nicht – also auf, den direkten Zugang Geest-Marsch nach Fährmanssand nutzen.

Auf der Geest, Helgolandstraße – eindeutige Zeichen weisen, neben anderen Baustellen, auf das Geschehen hin.

In der Marsch – da ist schon etwas angearbeitet, Umfeld Gully und rechte Straßenseite, aufgebrochen, schön zerkleinert.

Und da ist der Verursacher, hat schon zwei Spurbreiten angearbeitet. Ich habe Glück, passe vorbei.

Ecke Saatlandsdamm – Trecker mit Mulde wartet. Der Fahrer wünscht mir viel Glück, ich werde schon (noch) durchkommen. 🙂

Der Lange Damm – beschildert als vollständig gesperrt. Da offizielle Infos anders lauten, radele ich weiter.

Langer Damm, Überfahrt Binnenelbe, Pappel-Partie Fährmannssand.

Zeit, dass hier etwas passiert.

Baumschutz – möge der helfen, die Altbäume noch länger zu erhalten.

Während auf der vorigen Strecke „nur“ eine sich zunehmend zerlegende, nicht sehr weise irgendwann mal, teils über altem Pflaster drunter, angelegte Straßenoberfläche störte, hat die Pappelstrecke eine ganz andere Qualität.

Der Baumschutz wechselt. Mal abwarten, ob das auch für die Art des Straßenbau gilt.

Vielfältig wechselnder Aufbruch der Straßendecke durch Wurzelwerk fordert alle Verkehrsteilnehmer punktuell und in der Gesamtstrecke heraus.

Rücksichtslose Fahrer von Pkw bis Lkw quälen hier Fahrzeuge, die ihnen offenbar nicht privat gehören, bei unangepasster Geschwindigkeit, gefährden regelhaft andere Verkehrsteilnehmer. „Tempo 30 ? Wo soll das Schild denn gestanden haben?!“ Der Seitenbereich erhält eine heftige Schlaglochausstattung, schnell wiederkehrend nach Teilreparaturen durch den Bauhof Wedel.

Sieh da, beim Parkplatz Fährmanssand „Willow Henge“ ist ein Bagger bereits aktiv, …

… hat etliche Meter Straßenbreite aufgenommen.

Wir sind auf das Ergebnis gespannt. Auch darauf, wie dann bei glatter Piste die Temposchilder wahrgenommen werden.

Blick auf die Pappelpartie von Westen – möge sie noch lange erhalten bleiben!

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S-Bahn Landungsbrücken, Blick südwärts – jetzt noch die Treppen hoch.

Halbe Höhe, himmlisch – zu beachten ist die Uhr. Es ist 14.15 Uhr, die Sonne schon tief, die Fotos werden vom Gegenlicht geprägt.

Letzter Hafenblick.

Schnell sind wir am Bahnhof Altona – raus aus der S-Bahn, rein in den SEV-Bus = Schienenersatzverkehr.

Blick nach hinten aus dem Bus – fast sieht es aus, als dampfe oder rauche die eine Straßenlaterne.

Wie morgens auf der Gegenstrecke bringt uns der Bus zügig zur S-Bahn Klein Flottbek. Wir sind, nach etlichen anderen Erlebnissen mit dem SEV und angesichts der vielen Baustellen in Hamburg froh, mal glatt durchgekommen zu sein. Freunden und Bekannten ging es an diesem Sonnabend wegen unglücklicherer Zeitwahl anders, eine Stunde drauf war keine Seltenheit.

Rissen, fast wie beim Start morgens, nur dass die Sonne statt schräg rechts vor uns nun schräg hinter uns steht.

Ein Stück gehen wir nach Norden, zum feuerroten E-Spielmobil.

Letztes Baumfeuer vor Sonnenuntergang.

Rissen als Start- und Endpunkt solcher Unternehmungen mit S-Bahnfahrt vorweg hat sich jetzt ein paarmal bewährt. Mal sehen, wann wir Wedel wieder nutzen.

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Vorige Woche Sonnabend war das, unser Jubiläum mit Reise zur Elbphilharmonie mit Blick ringsum, schräg von oben auf Hamburg. Nun ist erstmal gut, wir suchen und finden lecker Essen und Trinken, dann geht`s auf den Rückweg.

(Inzwischen ist wettertechnisch in der Woche bis heute allerhand gelaufen.

  • Immerhin führten die – meist geringer bis gar nicht angefallenen – Niederschläge in manchen Bächen zum Anstieg der Abflüsse bis Mittelwasser, um genau so schnell wieder Richtung Niedrigwasser zu sinken.
  • Der heftige Ostwind führte, gekoppelt mit geringen Elbe-Abflussmengen, in der Tide-Elbe zu Flutwasserständen, die bis fast 2 m unter Tidehochwasser landeten. Die zugehörigen Ebbetiefstände erreichten bis zu 2,50 m niedriger als mittleres Tideniedrigwasser. Als Folge saß in der Baggerei-gesteuerten Schlick- und Schlamm-Elbe so manches Schiff auf Grund.
  • Dementsprechend fiel im Tidebereich der zufliessenden Bäche wie Pinnau und Krückau fiel die Tide zeitweilig aus, wie die Pegelstände schrieben.
  • Ein Freund rief an, ich säße doch „unten“, ich möge den gezogenen Stöppsel wieder reinstecken.)

Zurück zum Jubi-Geschehen …

Blick von der Niederbaumbrücke gen Elbe – noch 50 cm Absinken bis zum normalen Tideniedrigwasser.

Was sehen wir da – farbliche Anzeichen für das Tidegeschehen; eine Treppe, deren unteres Ende wasserseitig „in der Luft“ endet; Holz unter Backstein, „gut belüftet“ – und das geht noch etliche Dezimeter weiter runter, dauert bis zum Verschwinden während der Flutphase …

Quer betrachtet, etwas herangeholt – diese „Hölzer“ tragen Hamburg.

Das tun sie schon lange – gut, wenn sie dauerhaft unter Wasser sind. Mit Sauerstoffzutritt „kompostieren“ sie.

Dummer Weise ist im Vergleich zum Tidegeschehen vor den heftigen, immer heftiger werdenden „Elbvertiefungen“ ein wesentlicher Wandel eingetreten. Mit jeder Elbvertiefung, mit jedem Meter mehr gebaggert, sank gleichzeitig das Tideniedrigwasser. Ob die ebenfalls feststellbare, relativ geringe Erhöhung der Flutpegel auch mit der Baggerung oder (nur? / unter anderem?) mit dem Meeresspiegelanstieg einhergeht, sei dahin gestellt. – Meines Wissens hat nie jemand eine volkswirtschaftliche Berechnung des Gesamtgeschehens durchgeführt, gar vorgelegt. Was das für die Statik all des Gebauten bedeutet?

Noch ein paar Beschreibungen ins Bild eingefügt:

Ich glaube, das erklärt sich von selbst – sonst gern nachfragen.

Wir haben inzwischen guten Appetit, gehen gen Nordwest.

Dazu nutzen wir die Elbe-abgewandte Seite des Hochwasserschutzes Landungsbrücken – der Menschenauftrieb auf der „Guck-Seite“ ist uns zu dicht geworden.

Gut arbeitet die Stadtreinigung am Ziel „Saubere Stadt“.

Wir passieren ein anderes Zeugnis „Saubere Stadt“. Mit der Schwemmkanalisation befreite man früher, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, allzu unhygienische Städte erfolgreich von Schmutz jeglicher Art („Mischkanalisation“ – hier: Denkmal „Sielwesen“), William Lindley war der international renommierte Fachmann dafür.

Nach der Cholera (die Tide-Elbe brachte die Abwässer an die Ansaugstelle für Trinkwasser – Hamburg hatte [wieder mal?] an falscher Stelle gespart …) bis heute setzen sich erforderliche Verbesserungen, Anpassungen des Abwasserableit- und -reinigungssystems an Notwendigkeiten und neue Erkenntnisse bis heute und in Zukunft fort.

Angesichts unseres täglichen Wasserverbrauchs (in den Entnahmegebieten führen die Quellflüsse entsprechend weniger Wasser) stellt die Einleitung der gereinigten Abwässer heute im westdeutschen Raum den stetigen, gemessen am Mittelwasserabfluss hier größten Nebenfluss der Elbe dar.

Schnell ist das Portugiesenviertel erreicht.

Blick nach Süden, U-Bahn, Hochwasserschutzanlage – wir sind nicht weit von der Elbe entfernt.

Der Michel ist nah. – Ein buntes Viertel, mit einer Vielzahl Restaurants – hier finden alle Interessierten etwas.

Wir auch, sehr empfehlenswert – genau wie die Vielzahl anderer Anbieter ringsum.

Gestärkt und zufrieden verlassen wir das Gasthaus, Richtung S-Bahn Landungsbrücken.

Und wieder – Menschenmengen drängen weiter gen Hafen, Elphi (neben denen, die ins Portugiesenviertel abzweigten). Wir bleiben auf dieser Straßenseite.

Menschenleer …
Kein Kommentar zu den Rollern.

Noch ein Bisschen Gegenlicht – mit Hafenzubehör.

Abschied – für heute – von Hamburg.

… 2 Möwen.

So endet unser Ausflug – im nächsten und letzten Jubi-Beitrag.

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