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Archive for Mai 2026

Weiter scheint die Sonne, Wind aus Ost – Nonnengänse vor Geesthang auf abgegraster Marschwiese.

Nebendran quakt es vielstimmig im Graben – da, einer der grünen Verursacher.

Wo solch Quaker sind, ist der Reiher nicht fern – dieser fliegt, sich von mir gestört fühlend, nach einer Weile ab. (Atempause für die Frösche, Quaken kann wieder beginnen.)

Gänse und -blümchen auf abgegraster Fläche entlang Langer Damm.

Da müssen die Robustrinder zusehen, wo sie genug Nahrung finden. (bzw. es wird zugefüttert – ggf. noch bis ca. Mitte Mai)

Querab Vogelstation Wedeler Marsch ist nach dem Weidenräubern auf den Flachseen gut vor Feinden geschützt Ruhen – dichte Packung Nonnengänse.

Idenburg – prächtiges Blühen der Eichenallee.

Nebendran sind die Feuchtweiden ziemlich abgetrocknet. Die Jungpferde wissen mit dem Grabenrestwasser umzugehen.

Zwei der 3 Braunen stehen hintereinander, einer verdeckt. Insbesondere der Schimmel zeigt, was für ein Umgang mit dem Nass angesagt ist (alle 4 Beine sind inzwischen schwarz). Mit dem Huf scharrt er eifrig, so dass ein irgendwann für die Absicht geeignetes SchlammWasserGemisch entstanden ist.

Und dann …

Platsch, schmeisst sich ein Brauner ins Braune.

„Alles ok?“ könnte der Schimmel fragen.

Keine Aufregung – alle dürfen ins Schlammbad!

Badwechsel – der Braune hat seine Farbe stark verändert.

Ich schliesse aus diesem zielgerichteten Verhalten – und stetem Schweifwedeln -, dass nun mit ausreichend hohen Temperaturen störende Insekten unterwegs sind. Auf Touren mit längerem Stehenbleiben werde ich ab sofort  (Anti-)Mückenmittel dabei haben.

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Anradeln zum Elbdeich – Robustrinder auf Gänsefraßwiese mit Gänseblümchenweiss.

Elbdeich Fährmannssand – gibts was zu …

… Gucken?

Ja, auch für mich – Ostwind bringt Tideniedrigwasser tief, bläht Segel ordentlich.

Unbeeindruckt legt die Lühe-Schulau-Fähre am niedersächsischen Ufer ab, gen Wedel.

Im Deichvorland blühen mit „fettem“ Gelb die Sumpfdotterblumen.

Ich radele vom Deich – Gerummel über der Elbe, ein Rettungshubschrauber von Stade Richtung NordwestHamburg hat Tausende Nonnengänse vom Watt hochgebracht.

Die ziehen nun übern Deich.

Über mich weg – wie gut, dass das keine Möwen sind (die „verlieren“ in der Luft schonmal was – bei denen grellweiss und ziemlich flüssig, wird Schweinkram auf der Kleidung).

Dummer Weise zieht der Hubschrauber wie beschrieben – genau in der Flugbahn der Nonnengänse. So können sie nicht auf den großen Flächen um die Vogelstation landen, kreisen großflächig, kommen zurück – und ziehen, in Partien aufgelöst, ins Umfeld Giesensand / Hetlingen, im NordOsten nahebei.

Im Watt ernähren sich wie üblich eine Vielzahl Limicolen.

Die Brandgänse sind sehr aufmerksam, …

… beruhigen sich aber schnell und fressen weiter.

Neben meinem Fahrweg zeigt sich das gefährlichen Leben „hier draussen“. Das war wohl vordem das Federkleid einer Nonnengans.

Sehr viel weiter auf meiner Tour, nahe dem Geesthang Holm – da stiehlt sich doch etwas davon im Bullenfluss …

Etwas zurückgerollt – ja, ein Graureiher.

Dessen Anwesenheit (oder von Artgenossen) hätte ich auch wenig später an Fußspuren im Sauerbeck bei Tnw erkannt – wie nun.

Querab steht auf der Sauerbeckwiese ein Storch – ob nun von der Idenburg (da ist aber wohl noch immer keiner stationiert) oder aus Wedel, egal.

Der sucht, findet, …

… schnappt und schluckt – wieder und wieder.

Aufmerksam wird die Umgebung weiter beobachtet.

Und dann … – ich bin oben auf der Geest, radele die B 431 entlang, habe schon seit Tagen intensiv den Radweg beäugt, da …

… liegt, später als in den vergangenen Jahren, pünktlich zum Namensmonat, das 1. Verkehrsopfer Maikäfer.

Der wird zuhause ausgiebig bestaunt, wackelt doch noch etwas mit einem Bein – und wird anschliessend vor dem Balkon als Vogelfutter auf den Rasen entlassen.

Ob hier, wie im Hessischen Ried angekündigt, auch wieder ein „Maikäferjahr“ ansteht?

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