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Archive for Dezember 2022

Eigentlich hatten wir das Jahr für Bach-Aktivitäten bereits abgeschrieben.

Als nun aber der stärkere Frost über mehrere Nächte kam …

Da war eine immer wieder wegen Unbefahrbarkeit des Uferbereichs auf Agrarland verschobene Bekiesung plötzlich möglich.

Der Kies konnte geliefert werden, der Wasserverband hatte das angedachte Gerät parat, also los – heute Morgen.

Die Oberalsterniederung, ich habe die Kreisgrenze überquert – es grüßt der Kreis Segeberg.

Alles eisig …

…, auch die Oberalster – zu. Das Auto-Thermometer sagt „zum Aussen“: Kurz vor 10 Uhr hier noch immer – 8,5 Grad Celsius. Gut Eis!

Verärgert krächzend fliegt ein Graureiher ab – der sucht / belauert jetzt vermutlich Mäuse.

Hinter mir die Sonne, vor mir der Mond – ich fahre noch 10 Minuten bis zum Treff, an einem Nebenbach.

Dazu morgen mehr.

 

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Nach eiskalten Nächten, vormittags …

Der (weiterhin fast leere) Pferdetümpel auf Wedels Geest ist zum Eisblock erstarrt.

Holmer Marsch, fast gleiche Position wie beim vorigen Beitrag.

Der Tide-Sauerbeck hat im kurzen Fluthochstand recht haltbares Eis gebildet.

Hier bricht es über die Ebbephase doch weitgehend ab.

RauReifReet.

Und nochmal.

Die Hetlinger Binnenelbe hatte Zeit genug, festeres Eis zu bilden – am Prallhang senkrechte Glattwände, in der Mitte durchgefroren, im Gleithang fast sowas wie Packeis.

Der eingestaute Binnenelbeseitenarm Giesensand stellt sich, Reet-begrenzt, als durchgängige Eisfläche dar.

Die hier zuvor präsentierten „gestiefelten“ Rinder scheinen im Stall untergebracht. Keine der wenigen im Freien verbliebenen Herden ringsum konnte ich als die vorher hiesige erkennen.

Elbblick Fährmannssand – bei dauerhaften Temperaturen unter Null Grad wird es für Zugvögel schwer, hier im Süßwasserwatt Nahrung zu erbeuten.

Erlenstudie, Saatlandsdamm.

Die illustre, alte Esche – noch überlebt sie auf sie bedrängendem Acker.

Dieselbe Esche, betrachtet aus etwa 90 Grad verändertem Blickwinkel.

Und nachmittags geht`s zum Friseur.

Vorher, nicht mehr lange bis Sonnenuntergang – Wedels Roland.

Beim Bezahlen zu lange geschnackt … – die Sonne ist weg, jedenfalls von hier aus geguckt.

Zum Kirchstieg weitergeradelt – da geht die Sonne gerade am Marschhorizont unter.

Gut verpackt werden wir die nächsten Tage meistern.

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Gestern Morgen – da ist er also, der angesagte Schnee.

Die Menge der Verkehrsunfälle belegt mal wieder, … – Anpassen an gegebene Verhältnisse scheint allzu schwer.

Die (Hain-)Buchenhecke hält das Weiss auch in der dritten Dimension.

Blick über unsere Rosen – Dornen, Hagebutten.

Angesichts der Straßensituation findet mein Frischluftschnuppern morgens zu Fuß statt – entlang des „Regenwasserpfads“ in einem „grünen B-Plan“.

Hier war inzwischen der Mähkorb, es trat ein, was harte Gewässerunterhaltung zu bieten hat. Es zeigt sich die eklatante Diskrepanz zwischen Planung und Realität des Betriebs. Entfernen jeglichen Bewuchses im tiefen Rand- und Sohlbereich, geradezu zwanghaftes Verbreitern und Vertiefen des untersten Abflussprofils – selbst in Gefällestrecken, wo angesichts der Höhendifferenz zu Rändern und wo im Querschnitt des Hochwasserprofils (jedenfalls unten!) überhaupt kein Arbeiten erforderlich war.

Wo da in der Vergangenheit noch Frösche und Kröten zu beobachten waren, ist es – unabhängig von den Trockenjahren und anderen Störfaktoren – angesichts dieser streckig durchgezogenen Maschinenarbeit nicht verwunderlich, dass Amphibien verschwinden / verschwunden sind.

Die Schnittstellen B-Plan-Texten, Planen und Ausführen, schonender Betrieb sind nach wie vor Schwächststellen städtischer Politik und Verwaltung.

Sowas soll, sowas DARF heutzutage einfach nicht mehr sein.

So sieht es in einer unbehandelten Strecke aus – keinerlei Hochwassergefahr, im Gegenteil, ökologisches Aufwertungspotential mit Büschen und Bäumen gegeben.

Nachmittags ist der Schnee längst weg. Das macht den Anblick nicht besser.

Buntes Bild Richtung Sonnenuntergang – zur Entspannung, Künftiges erfordert weiter Kraft und Durchhaltevermögen.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Auch im neuen Jahr bleibt viel zu tun – für alle Beteiligten.

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Am 22. November hatte ich – als einer der letzten Durchfahrenden – von der Baustelle zwischen der Wedeler Geest und Aussichtspunkten Elbdeich, Fährmannssand, in der Marsch berichtet. Die Zufahrt war gesperrt. Es wurde eifrig gearbeitet, wie anders laufendes Radeln mit Blick von der Deichverteidigungsstraße danach zeigte.

Nun sind die Sperrschilder an der Zufahrt Geest-Marsch an der Helgolandstraße weg – Gelegenheit zu gucken, den neu hergestellten Weg zu befahren.

Runter geht`s, von der Geest in die Marsch, auf neuem Straßenbelag.

Hinreichend breit für sicheren Verkehr – das Schicksal der Bankette, wenig vertrauenerweckend allzu dicht am Marschgraben endend, wird sich weisen. – Möge da keiner reinkippen!

Selbstverständlich gilt weiter Tempo 30. Das wird mit dem neuen Belag allerdings wohl noch weniger beachtet als zuvor?

Unterschlagen habe ich auch vornweg, dass oben auf der Geestkante weiter die Beschränkung „Anlieger frei“, z.B. für Besucher Richtung Obst-Paradies oder Fährmannssand, NABU Vogelstation angezeigt ist.

Komfortable Vorbeifahrt.

Oha, Baustellenende an der Einmündung Saatlandsdamm. Es geht weiter auf der alten, zerbröselnden, mit Schlaglöchern versehenen Straßendecke.

Nach Abbiegen auf den Langen Damm dasselbe Bild – zwar jüngere Straßendecke, aber angesichts zunehmender Aufwerfungen quer über die gesamte Fahrbahn ebenfalls mit Reparaturbedarf.

Ob die Arbeiten demnächst im Zwischenstück fortgesetzt werden?

Nebendran bekannte Geräusche – neulich hatte ich nur kleine Gruppen gesehen. Hier sind sie also, die anderen, vermissten, Tausende Nonnengänse.

Und nochmal eine Gruppe, in die Hunderte.

Querung Binnenelbe, Pappelstrecke voraus.

Hier wurden Straßenbreite und -belag erneuert.

Auch hier wird sich erweisen, wie die Bankette auf die Fahr-Realität reagiert.

Brauchen die Alt-Pappeln „Manschetten“ aus Leitplanken?

? ? ? Na ja … – doch nicht bei Tempo 30 ! ! !

Erster Parkplatz Fährmannssand / Elbdeich in Sicht.

Da stehen zum Wochenende noch ein Bagger und ein Radlader. Vielleicht besteht für die Zwischenstrecke ja Hoffnung, ebenfalls … ?

Auf dem Elbdeich, Blick Niedersachsen, erhasche ich den vom Wetterbericht versprochenen Sonnenauftritt – jedenfalls eine Ahnung davon.

Diese 4 Pioniere aus einer der vorher gezeigten Gruppen begegnen mir auf der Rückfahrt.

Die Hunderter-Gruppe Nonnengänse vorn ist unruhig, sichert – hinten wuselt und „bellt“ es in der Luft.

War wieder eine dieser für die etwas neurotisch wirkenden Nonnengänse so typischen Fehlhandlungen. Die aufgeflogenen Tiere drehen bei, landen fast auf ihrem Startpunkt.

Bleibt abzuwarten, ob – als Weihnachtsgeschenk oder später – die Gesamtstrecke Geest-Marsch repariert wird.

Als Weihnachts- / Neujahrswunsch bleibt Fußgängern und Radfahrern, dass die Autofahrer die beschilderten Hinweise besser beachten als bisher (gar Rücksicht zeigen?).

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