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Archive for the ‘Klima’ Category

Bahn-Trip gen Norden, Kurzbesuch auf „der Insel“ war angesagt.

Gut angekommen, stellte sich unter anderem 3 Frauen-Generationen bald die Fragen „Schwimmen oder nicht Schwimmen“?

Die Wellen waren schon verlockend! – allein, die Wassertemperatur …

Also eher „Häschen zählen“ – Karnickelparade vor windfrei warmer Unterkunft.

Wer auf seine Kondition vertraut, radelt auch schonmal bei sssteifer Brise von Wenningstedt nach List (kein Kunststück, Rückenwind!) – und zurück.

Schnell war die Zeit vergangen – Warten auf den Zug, Bahnhof Westerland. Eine Ordnungskraft, Silbermöwe, aufmerksam bei der Arbeit.

Zurück – im Abendsonnenschein – in Wedel. Der Teichrosen-versiffte Mühlenteich wartet auf Sanierung. (Früher war das kein Problem. Da entnahm man überschüssige Biomasse und Sediment und entsorgte es ordnungsgemäß – falls es nicht nutzbar war. Heute sind schreibtischsesselproblematisierte FFH-Fehlinterpretierer dabei, erforderliches Tagesgeschehen leider allzuoft unmöglich zu machen. Zurück bleibt der leidtragende Steuerzahler – und ein so gut wie umgekippter Teich.)

Schick vor Maigrün, Wedels Roland im Abendlicht.

Ja, und da sind sie – der Anbau startete bei unserer Abfahrt … (Wer nichts davon weiss, dem fallen sie garnicht auf.)

Jeder Eingang hat 2 Mauerseglernistkästen bekommen, direkt unterm Dachüberstand.

Und 2 (von 10) an der Nordseite, die Abendsonne guckt gerade herum.

Na, super – fehlen „nur noch“ die Segler.

Selbstverständlich wird über Sylt mit Westerland, Wenningstedt und List sowie über die Mauersegler(kästen) noch mehr zu berichten sein.

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Nach unserer hamburgisch (d) / niedersächsischen (p) Zeit bin ich nun im 7. Jahr Bach-aktiv in Schleswig-Holstein, Wedel und Umrum, meist westlich, teils bis nördlich HHs.

Wie aus Beiträgen hier im Blog bekannt, liegt der Schwerpunkt auf Bächen und kleinen Flüssen im Elbe-Einzugsgebiet. Das geht quellseitig ganz schön weit gen Südosten, auch über Prag wurde hier bereits berichtet, aktueller aus dem östlichen Harzvorland, demnächst stehen Leipzig und Dresden an.

Nun besuchte ich die spannende Moränenlandschaft zwischen Hamburg und Lübeck, Lübecker Stadtwald, etwas Besonderes. Das finde ich nicht nur im Grundsatz und im Konkreten hochinteressant, restaurierungsbedürftige Bäche und kleine Flüsse gibt es überall!, sondern auch, weil – wie in meiner Wandsbeker Zeit – die Eisrandlandschaft der jüngsten Eiszeit mal wieder mein Ziel sein durfte. – Das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach, gar platt.

Jaaa, und diese Besuchszeit …

 

… – schönster Frühlingswald, Buche und, je nach kleinräumig wechselnder Situation, so allerlei drum und dran.

Raps „on top“ nicht zu vergessen.

Gekommen war ich aber primär wegen eines Bachs.

Ein Bach – ausgebaut, hart unterhalten – überbreit, übertief in die Landschaft eingeschnitten, ohne charakteristischen Baumsaum … – wie überall, eigentlich.

Wo hart auf weich trifft, arbeitet das Wasser – kammer was machen! Lebensraum initiieren.

Strukturlose Sohle, sandig-schlammig, wo Moränengestein freigewaschen liegen sollte / in anderer Lage und Position des Bachs früher auch lag.

Und da sind sie ja, die Moränensteine …

Und was für eine Bandbreite! – Na ja, jüngster Gletscherrand halt.

Wer im Sandig-Schlammigen ein gutes Werk tut, kann auch „eigene“ Moränensteine, hier: Kies, frei präparieren.

Nicht nur im Ländlich-Landwirtschaftlichen, auch im bebauten Raum kann man mindestens hilfweise wirksame Zwischenlösungen schaffen, z.B. hier für den Feuerwehreinstau mit Wehr.

Mehr dazu vielleicht später einmal, falls die Angelegenheit konkret werden sollte.

Und solch tief eingeschnittene, kanalartige Strecke in Schulnähe ruft doch geradezu nach Klassenaktivitäten.

Mal sehen …

Die Landschaft hat mich, nicht verwunderlich, wieder einmal begeistert – hier: 3 Erlen-Charaktere am Rand einer Moorfläche (gern mehr Wasser zurückhalten!), vor bewaldetem Moränenhügelhorizont.

Die Rückfahrt verlief, elektrisch mit dem feuerroten Spielmobil, hervorragend. Essen und Trinken (nach Exkursions-Obst Apfel und Möhre) fand dann in heimatlicher Nähe statt. – Mensch sieht, das zischt.

 

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Erstaunlich, mal kaum Wind, und das im April!

Bisher hatten wir aber auch schon genug, eine kleine Pause haben wir verdient.

Fährmannssand, gute Aussichten!

Auf dem Deich, Tidehochwasser, Thw, Windstille – die lange Buhne ist erahnbar.

Anderer Tag, anderer Ort, Hetlingen, Tideniedrigwasser, Tnw – Blick über Tideröhricht, freigefallene Buhne, Stader Geest am Horizont.

Hetlingen, Blick über die Deichachse seewärts – da kommt doch was.

Weitergeradelt nach Fährmannssand, Tnw, die Flut ist gestartet, das Wasser läuft auf. Von rechts guckt ein Binnenschiff ins Foto.

Kurze Zeit später – Massengutfrachter Erikoussa, 225 x 32 m, TG 8 m, einer von den kleineren.

Der da von Stade die Elbe hochfährt, ist MSC Jeongmin, ein Containerfrachter.

Nun vor der Lühemündung, 300 x 48, TG 13 m.

Der Frachter ist mal gut voll! Ob das für die Zustellung der Ostergeschenke zeitlich noch reicht?

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Der Sonnenaufgang des Folgetages liess sich nicht lumpen.

Hatten wir den – sichtbar – überhaupt erwarten dürfen?

Die zunehmende Wolkendecke kann dem Horizont noch nichts anhaben.

Jetzt ist es wohl soweit.

Gute Stimmung – immerhin soll es nach Ansage trocken bleiben.

Der Morgen schreitet voran – illuster in Grau, mit Nebelkrähe vor Kran.

Bunte Danziger Straße von oben – jede Himmelsrichtung hat ihre eingene Erscheinung an diesem Morgen.

Nach Süden, wetterwendisch – wir fahren ins Brandenburgische.

Dort pfeift ein eisiger Wind – Birke mit Misteln wird ordentlich geschüttelt.

Großflächig Agrar – Winderosion vorprogrammiert.

Schön sieht das aus – es gilt aber Mund, Nase und Augen vor Mutter Boden zu schützen, fliegt als Luft-Plankton erheblich umher.

Blick in die Landschaft, geschützt durch Büsche.

Und da sind sie ja, Findlinge.

Die „Märkische Eiszeitstraße“ berichtet umfangreich über die Herkunft der Steine und das Geschehen nach den Eiszeiten. Dazu gehört auch neben so Großem wie Findlingen die Existenz teils kiesreicher Sander. Wie hier sind alle Steinfraktionen intensiv baulich genutzt worden – in allen Bundesländern des Norddeutschen Tieflands und anderswo. Den Fliessgewässern ist natürliches Freispülen und Bewegen von Steinfraktionen durch Ausbau und harte Unterhaltung weitgehend ausgetrieben worden – wie überall ringsum. Kein Wunder, dass sich viele Mitmenschen „den Kiesbach“ kaum mehr vorstellen können.

Unser Ziel war ein Reiterhof. – Schwein muss der Mensch haben!

 

Voltigiergruppen übten, Sportkunst auf bewegtem Pferd – beeindruckend!

Kreuz und Windrad – wechselnde Bedeutung über die Zeiten.

Zurück ging`s unter anderem vorbei an – durch das Findlinge finden noch stärker ins Auge fallenden – Feldsteinkirchen. Allüberall Zeugen der steinigen Eiszeittransporte.

Wieder in Berlin begegnen wir Störtebeker – in einem ausgezeichneten Thai-Restaurant.

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Ein Bisschen Bäche-Gucken  ist immer gut, Spazieren gehen im Park / in Parks ebenso. Wir waren verabredet.

Erstmal hinkommen – quer durch das Kulturbrauereigelände.

… hin zum Elektrischen des Tages.

Die Panke am Kinderbauernhof Pinke-Panke ist unser Ziel.

Oha, tief ins Gelände eingeschnittener Kanal …

Geworben wird auch für anstehende Thematik.

[Das hochformatige Foto des Aufstellers zieht leider Text, der weiter unten eingebaut sein sollte hoch – ich bitte um Nachsicht.]

Das sieht aber auch furchtbar aus!

Was sich von aussen als Durchgängigkeit für Landwanderer darzustellen schien, wird unter der Brücke durch massive, hoch liegende Regenwassereinleitungen ad absurdum geführt.

Aaaaaber ! ! – Unterschätzen wir die Panke nicht!

Die Panke fliesst mit gutem Gefälle durch Berlin. Als ordentlicher Bach auf Moräne bietet der geologische Grund jede Menge Steinmaterial (das hier ahnbare ist aber wohl eher vom Menschen gemacht – dazu später mehr). Der Wasserstern als Beispiel zeigt mit seinen kleinen gelbgrünen Winterpolstern allerdings das große Verbesserungspotential für einen solchen, lebendiger zu gestaltenden Bach.

Die Stadt Berlin hat dafür planerisch eine Menge Geld ausgegeben, eine Masse Zeit ist seitdem verstrichen. – Leider hält die Stadt an zentralistischem Planen und Handeln fest, so dass Jahrzehnte, für die Gewässerlebensgemeinschaften ungenutzt, ins Land gingen – Bevölkerungsbeteiligung, wie z.B. Bachpatenschaften in Hamburg, war (ist und bleibt?) nicht gewollt, nicht gefragt.

Ob solche Chancen in Berlin noch erkannt werden … werden …?

[Nun soll das bitte keine Lobhudelei für Hamburg sein, ist doch der „Frohen und Hanselstadt“ PR-Preisempfang Lob genug. Gleich mit Ende des Jahres 2011, Hamburg = „Umwelthauptstadt Europas“ wurden die bezirklichen Umweltberatungsstellen abgeschafft. Dem Pfeffersack-Image der Stadt genügend, hielt man das Nichteintreiben von CumEx-ZehnerMillionenEuronen für weniger wichtig, wie die Öffentlichkeit inzwischen erfährt.]

Aber weiter an der Panke und hin zu kleinen Nebenbächen.

Derweil blüht es munter, hier Weiden – einzelne Hummeln, sogar Bienen waren trotz schneidenden, kalten Winds am Werk.

Wir sahen uns die Panke gemeinsam an – vorbei an beeindruckenden Baum-Individuen im Bürgerpark.

Wasser wirkt anziehend. Unsere Gewässerlebensräume haben einen besseren Umgang mit ihnen verdient.

Richtiger gesagt und in Zeiten des Klimawandels zunehmend verstanden: Wenn der Mensch sein Verhalten zu Gewässerlebensräumen nicht grundlegend verändert, sägt er einen weiteren Ast seiner eigenen Lebensgrundlagen.

Bausünde der Vergangenheit – frei erodiertes Vlies. Damaliger Planer und Ausführende sind längst über alle Berge.

Angst-Einbau Vlies plus massenhaft Bruchstein, „Wasserbausteine“.

Da kommt zum Stichwort Angst-Einbau noch das allgegenwärtige Längsstacken dazu.

Bei der Betrachtung …

… der Panke im Park, und anderswo, kommen Leserinnen und Lesern dieses Blogs, vertraut mit instream-Restaurieren, so mancherlei Ideen zur Verbesserung.

Das in den offiziellen Planungen vorgesehene Mäanderbaggern im Park, dadurch wegen neuer Tieflage in breiterer Fläche gesteigertes ENTwässern, Fällen alten Baumbestands und vieles mehr kommt einem eher nicht in den Sinn.

Wir dürfen gespannt sein, wann, wie und was überhaupt nach Ausgabe all des Geldes an Veränderung, hoffentlich Verbesserung, dem Bach zugute kommt.

Zwei kleine Nebenbäche standen noch auf dem Programm.

Der Zingergraben, streckenhaft verschandelt durch Plattierung ringsum, zeigt anhand der Vielzahl seiner kleinen Abstürze das Potential, das Moränenlandschaft bietet.

Da lohnt es sicher, an anderer Stelle gelegentlich genauer hinzugucken.

Der Kreuzgraben, hier kurz vor seiner Mündung in die Panke, zeigt ebenfalls geübte Bausünden mit zugehörigen, geradezu zwingenden Folgen.

Darauf gehe ich ebenfalls nicht weiter ein. Der erste Eindruck möge genügen.

Kreuzgraben, Blick bachauf – zwei alte Erlen geben einen Eindruck, in welcher Höhe sich bachbegleitende Bäume hier einst ansiedelten. Das könnte Maßstab für Handeln sein (bitte nicht noch diese „Zeuginnen der Vergangenheit“ absägen).

Die Mündung Kreuzgraben – Panke, Angst-gestackt.

Blick Panke-aufwärts, noch ein Thema (neben dem Angst-Stack fallen auch hier Angst-Vlies und Angst-Bruchsteine auf! Meine Güte!).

Landwanderer finden an dieser Brücke keinen Durchgang.

Zurück zum Auto, wieder vorbei an beeindruckenden Altbäumen diverser Art, Teils sommerlicher Wohnort seltener Fledermausarten.

UND DANN, bitte auf die – vergängliche – Turbulenz achten: Der Einkaufswagen, bei einem menschenreichen Saufgelage in die Panke gelangt, gibt das Beispiel für Lebensraumverbesserung, Belebung des Fliessbilds.

Spaß beiseite. Den Verursachern gelang es nicht, den Wagen zu entfernen. Inzwischen ist er sicherlich raus – die Panke fliesst ungestört, mit wieder Fliessgewässer-untypischem Spiegeln, durch Zeit und Raum.

Möge sich das ändern. Gespannt sehen wir unserem nächsten Gewässerbesuch in Berlin entgegen.

Und Abgang – es steht noch mehr auf dem Plan dieses Berlinbesuchs.

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Berlin ist eine Reise wert!

Für uns ist das Hinkommen Routine – dachten wir. Der 31. März hatte es, jedenfalls in Hamburgs Westen und westlich davon, in sich.

Das Haus hatten wir im vorigen Beitrag verlassen. Warten auf das Taxi (keine Chance, mit Rollkoffer den S-Bahnhof zu erreichen) – schön, ein nachbarliches Carportdach bei schrägem Schneegriesel über sich zu haben.

Das Taxi kommt nicht. Die Zeit vergeht …

Doch, es kommt, eigentlich zu spät. Auf der B 431 staut es.

Der Norddeutsche, speziell als Autofahrer, „kann Wetter nicht“. Das sagt schon der Schnack über plötzlich hereinbrechenden Herbst, wenn es dunkelt, womöglich regnet – [andere können darüber nur lachen] hier bricht der Verkehr zusammen.

Später … – Raus aus dem Taxi, rein in den S-Bahnhof, zu spät … – ? ? ? Da steht eine S-Bahn – REIN !

Drin erfahren wir, dass nicht wir, sondern die S-Bahn zu spät ist. Die steht da seit einer Stunde. – Glück gehabt ! ? Da haben wir „unsere“ S-Bahn ja gar nicht verpasst!   🙂

Plötzlich – Signale, die S-Bahn fährt ab. Wir gleiten an weisser Schneelandschaft vorbei.

S-Bahn gen Hamburg, Vorbeifahrt an Reiterhöfen Sülldorf.

Wohl hier, beim Halt in Sülldorf, 2. Station Richtung Altona, erfahren wir Insassen, dass dieser Zug in Blankenese enden wird.

Zwischen Blankenese und Altona ist der S-Bahnverkehr eingestellt. Busse, auch speziell gekennzeichnete Taxen werden uns weiterbringen.

Aussteigen Blankenese. – Der Bus gegenüber weist in die Zukunft.

„Unserer“ (wir sind über die Zeit ganz schön viele!) ist das aber nicht. Auch nicht manch anderer Bus, der steht oder fährt, manche davon leer.

Eine Taxe fährt vor, wird von einer Zahl Menschen geentert, wo wir uns wundern, ob die wirklich alle darin verschwunden sind.

Eine weiter Taxe erscheint – etliche Zeit verrann, kein Bus in Sicht -, nicht speziell gekennzeichnet.

D A N N, man wird genügsam, findet das zu Weihnachten nicht gegönnte Wetter irgendwie interessant: Wir gönnen uns den ersten kommenden Bus. Auf geht`s nach Othmarschen, von wo uns eine S-Bahn (hoffentlich) nach Altona bringen wird.

Othmarschen erreicht, in der S-Bahn. – Entschleunigt. – Irgendwie ist das ja schön draussen!

Neues Abenteuer, Bahnhof Altona. Sonne bescheint schneebedeckte Bäume.

Als wir ankommen, fährt ein Zug nach Erfurt (da liegt Berlin, unser Ziel, an der Strecke) … ab.

? ? ? Mist!

Zuganzeige … – Das war der „Erfurter“ nach 9 Uhr. – Wir sind jenseits 10 Uhr, erstmal nichts für uns in Sicht.

Da … – dann doch immer wieder „Erfurter“ – nach Phasen, in denen nur die Hannoverstrecke (seltener auch die nach Bremen) angezeigt wird.

Zu den „Erfurtern“ erscheint dann jeweils, kurz vor oder kurz nach Abfahrtzeit die Erläuterung „fällt aus“. Danke dafür!

[Wer die Zeit noch erinnert: Da warb die Bahn „Alle reden vom Wetter …“ – man saß im warmen Zug – und der fuhr und kam pünktlich an. Nein, das war nicht die Gute Alte Zeit – Das war die Zeit ohne Minister wie Herrn B.-Scheuer-t (Selfies kanner!) und Vorgänger-CSU-Verkehrsminister. – Autominister mit Zerstörungsdrang gegenüber dem Bahnverkehr, Experiment gelungen! („Auto“ geht allerdings, wie wir feststellen mussten, auch nicht!) Es ist lange überfällig, solche Amtsträger für ihr Tun haftbar zu machen. Wieso müssen wir Steuerzahler die halbe Milliarde Entschädigung an beteiligte Firmen der Lkw-Maut tragen?]

High Noon – in Altona! Da wollten / sollten wir eigentlich am Ziel sein.

Sollen wir umkehren, NAH, in Schleswig-Holstein verharren?

D A ! naht, so ganz anders aussehend, Hilfe! Vom europäischen Nachbarn, die können das noch! Richtung Berlin!

Danke, liebe tschechische Staatsbahn! Gern kommen wir mal wieder über die Grenze, nach Decin, Prag …

Heute aber fahren wir erstmal bis Berlin mit.

Blick auf Gleisschotter – in Altona beginnt der Schnee zu tauen.

Während wir Hamburg durchquert haben, die Verwunderung einiger weniger abklingt, wie ein Zug gefüllt ist, wenn wohl 4 Zugfüllungen reinpassen … – Erstaunen: östlich Hamburg ist überhaupt keine Ahnung von Schnee spürbar.

Wir fahren!

Ein paar Halte geben Anregung für kommende Urlaube – warum nicht mal wieder an die Elbe bei Wittenberge?!

Sechs Stunden nach Start kommen wir in Berlin an. Dieser Bär zeigt Willkommenskultur – für Menschen in dieser, unserer Zeit, die – Putin-gemacht – wahrlich andere Probleme haben als wir.

Im Zollpackhof ist man erfreut, dass wir – Stunden später – doch noch unsere reservierten Plätze nutzen (Info eilte uns voraus). – Hmmmhh! Das zischt!

Haxe mit Schwarzbiersauce, Knödel und – statt Sauerkraut – einem schicken Salat.

Wir gönnen uns ja sonst nix.

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Familienbesuch rief, ein kleiner Gewässerkennenlern-Termin ebenfalls.

Hier folgen erste Überblicksfotos, Einzelthemen werden in eigenen Beiträgen vorgestellt.

In der Nachbarschaft hatte sich Ende März die Blüte Japanischer Kirschen gut entwickelt. Hummeln, wenn auch wenige, brummten herum.

Donnerstag Morgen, am Abreisetag wehte Schneegriesel schräg …

Schneegrieseln setzte sich während des Frühstücks fort, Blick Nord.

Blick Ost – die lange frei gebliebenen Wege weissten.

Blick NordWest – Schneegrieseln bei scharfem Ostwind zeigt an Pfeiler und Rasen Anstrom vom Luv und Turbulenz mit relativer Schneefreiheit im Lee.

Als wir das Haus verliessen …, nun ja, ein Bisschen Schnee (dachten wir – so war das ja auch zu sehen).

Taxi, S-Bahn, ICE, Straßenbahn – dazu folgt ein eigener Beitrag.

Wir kamen aber tatsächlich am Donnerstag (noch) in Berlin an. – Kleinklima im Kleinbiotop: Löwenzahn blüht.

Wie üblich sehr gut untergebracht, über den Dächern von Berlin.

Gelbgrün – die Ahornblüte startet.

An der Panke und kleinen Nebengewässern wurde gefachsimpelt – schön, dass der kurze Termin möglich war.

Und was für ein Sonnenaufgang!

Familiär wurde das ländliche brandenburgische Umfeld besucht – stürmisch, schneidender Wind, eiskalt – per wind chill gut unter Null Grad.

Und schon war der Sonntag gekommen – Abreise, Berlins Straßen frühsonntäglich leer.

Blau – Weiss – bis Schwarz. Ja, wir sind pünktlich mit der Bahn in Wedel gelandet, wo uns spannendes Wechselwetter empfing.

Nun warten wir auf den Regen, der heute ff. erscheint und, laut Wetterbericht, den regenarmen März vergessen machen wird.

 

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Vom 2021 verabredeten Experiment an einem Moränenbach im oberen Alster-Einzugsgebiet hatte ich berichtet. Nun war es nach Ablaufen der bemerkenswerten Hochwässer aus Januar und Februar diesen Jahres an der Zeit, Zwischenergebnisse des Experiments anzusehen, ggf. weitere Aktivitäten zu verabreden.

Das hat geklappt – aufgrund von Begradigung des Bachs hoch und trocken liegende früher aktive Mäander sind wieder durchflossen (gewesen).

2 punktuelle Kiesschüttungen im vor Zeiten tief gebaggerten Kanal haben geholfen, die Mäander zu reaktivieren.

Wir hatten beide Schüttungen so profiliert, dass Hochwässer ggf. den Kies abräumen könnten. Das ist teilweise geschehen, prima.

Seitwärts vom Kanal sind große Mengen Wasser zurückgehalten. Temporäre, amphibische Lebensräume entwickeln sich neu.

Buchen reagieren auf die zunehmende Feuchtigkeit – hier frische, auch bereits länger liegende (s. waagerecht gewachsene Baumpilze) Sturzbuchen.

Buchen, Reihensturz.

Es handelt sich hier um eine Waldpartie, die sich zum Naturwald entwickeln soll. Die Stürme, der Regen und unser Experiment bringen die Entwicklung voran.

Alte, noch vorhandene Erlen werden im Bach-Umfeld die Entwicklung eines charakteristischen Feuchtwalds fördern.

Ein beispielhaft mäandrierender Nebenbach nebenan verdeutlicht ebenfalls den Hochwasserdurchgang.

Es gibt weitere Anzeiger – negative -, hier: Pferdespuren. Dies und die Spuren von Cross-Radfahrern anderswo im ausgewiesenen Naturwald belegen einmal mehr die Unvernunft und Ignoranz mancher Mitmenschen. Information gibt es genug.

Nicht nur Sturz-, auch Bruchbäume prägen den Naturwald.

Die Nadelholzparzelle nebenan wird noch durch Bewirtschaftung in Zielrichtung gebracht.

Wie im vorstehenden Foto zu sehen, hat auch hier im Nadelwald „Forstmeister Sturm“ ganze Arbeit geleistet. Wir freuen uns, – der Förster vorneweg.

Für die nächste Zeit verabreden wir das Wiederaufstocken der Kiesgaben, so dass kommende Hochwässer die Mäander weiter erobern.

Ein Otter-Spezi in unseren Reihen sah sich nach dem Treffen noch ebenfalls 2021 angelegte Kiesbänke weiter bachab an. Dort hatten spontan mindestens zwei Bachforellenpärchen Ende 2021 gelaicht. Nun fand er dort Spuren des Fischotters – bisher zwar allüberall in Schleswig-Holstein, dort aber noch nicht gesehen. Buchen wir das also auch gern als Pluspunkt.

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Es naht der Frühling, Blüten blühen, Pflanzen bereiten sich auf Wachstum vor. Da kommt die Zeit, Unkräuter – radikal ? – zu entfernen. – Immer wieder gern benutzt: Glyphosat, in all seinen diversen Benennungen und Mischungen.

Oft habe ich über den „orangen Blitz“ berichtet, der ins Auge sticht, wo Grün plötzlich flächig verschwindet und anders ersetzt wird. So auch jetzt wieder. Zwar habe ich den „orangen Blitz“ nicht fotografiert, hatte keine Lust, vom Rad zu steigen. Aber auch das später, vorübergehend folgende, flächige Gelb ist eindeutig – bevor es in ein „verbrennendes“ Ocker-Grau wechselt, das optisch von mechanisch behandelten Pflanzen, die vertrocknen, nicht mehr zu unterscheiden ist.

Zum Wirkstoff schreibe ich hier nichts, ist allzu oft geschehen. Auch wurde über das Bemühen in Zeitung, Film, Funk und Fernsehen hinreichend berichtet, aus solch Gift-Flächenanwendung auszusteigen. – Soll man über Nichthandeln von Politik lamentieren?

Was für ein Blick, was für ein Anblick!
– Blick: Moräne SH über (tiefliegend, unsichtbar) Elbe-Urstromtal auf Stader Geest, Niedersachsen, am Horizont.
– Anblick: Gift in Baumschule, flächenhaft.

Detailansicht Baumschulfläche – Gelb, das Totalherbizid Glyphosat kennt kein Erbarmen.

Wenn man der Auffassung ist, die Anwendung dieses Mittels sei verbotener Weise erfolgt (im vorstehenden Fall leider immer noch erlaubt – flächige Vergiftung), wird die Angelegenheit am Besten der zuständigen Stelle gemeldet. Verlinkt hier ein Beispiel meiner niedersächsischen Vergangenheit, dass dann wegen Uneinsicht auch noch vor Gericht landete. – Danke, die Entscheider machten sich kundig, bestätigten das Handeln der zuständigen Verwaltung, es musste gezahlt werden.

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Sie sind schon eine Weile zurück. Nachbarn berichten, bereits Ende Februar wäre die Winterreise der Tangstedter Störche üblicher Weise durch Rückkehr aufs Nest abgeschlossen. Nach „Störche auf Reisen“ behaupte ich ohne jeden Beleg, dass es sich um Westzieher handelt. Die (wenigen) besenderten Westzieher sind im Norden angekommen, die „Ostzieher“ sind inzwischen auch – mehr oder weniger klar – gestartet.

Bewusst kannte ich die Tangstedter Störche bis vor Kurzem nicht, sah sie vor Kurzem eher zufällig. Als ich nun heute einen Bach-Spezi zu einer Fahrt in den Nachbarkreis Segeberg abholte, nutzte ich die An- und Abfahrt, nach ihnen zu gucken, kam direkt am Nest vorbei.

Morgens, das Paar sitzt auf dem Nest bzw. ist damit beschäftigt.

Man kennt das, …

… Verschönern kann man immer.

Mittags auf der Rückfahrt ein anderes Bild.

Niemand zu Hause?

Doch – mal aufstehen und Eier zurechtrücken … (?)

Mögen die Alttiere genug Futter für sich und die Jungen finden, damit alle im Herbst gut gen Süden starten können.

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