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Archive for the ‘Klima’ Category

Zwischen „Hamburger Yachthafen„, Wedel, und der Mündung Wedeler Au / Binnenelbe befindet sich ein ca. 8 ha (kleiner) Auwaldrest. Die hohe Anzahl und der Stand alter Pappeln lassen vermuten, dass es sich um Menschengemachtes, evt. aufbauend auf Restnatur handelt. Die Zeit hat die Bäume ordentlich wachsen lassen, Wirkmechanismen der Natur („Bruchwald“ ist so eine treffende Bezeichnung) zeigen ihre Folgen.

Solche Blicke auf die Aus- / Einfahrt des Yachthafens waren vor Jahren beim Anradeln auf die Grenzmole zur Elbe noch nicht möglich.

Gen Elbe – der rechts liegende Auwald ist lückig geworden.

Durchblicke auch hier.

Jüngst war wieder eine Altpappel „fällig“.

Wer sich hier bewegt, weiss Bescheid. Zeitweise ist die Zuwegung in Sturmperioden gesperrt. Sicherheitsschnitt und Baumfällungen im Yachthafen- und Wegebereich vermeiden Schäden.

Wenn man solch Pappelbruch sieht („gebrochen wie ein Streichholz“), erinnert man an intensive Pappelpflanzung vor Jahrzehnten allüberall.

Frühere Generationen pflanzten diese schnellwachsenden Bäume, um ihren Nachfahren ein Teileinkommen zu sichern. „Streichhölzer“, Massenprodukt, massenhaft angewandt, war das Stichwort.

Als dann die Bäume / die Pappelmassen groß genug waren, war der Anwendungsbereich ge- / verschwunden.

Kennt noch jemand Streichhölzer?

Vor einiger Zeit wurde eine breite Randschneise geschlagen, um angrenzende Werft- und Wassersport-nahe Betriebe zu schützen.

Schrecklich sah das – wie fast jede Baustelle – im ersten Moment aus. Inzwischen sorgt die Natur mit Sukzession wieder für vielfältiges Grün.

Pappel, Weide, Esche, Erle, Ahorn, Traubenkirsche und Vogelbeere, um nur ein paar Baumarten zu nennen, sowie zugehörige Stauden und Büsche prägen inzwischen das wieder dreidimensional entstehende Bild.

Ein netter Abstecher, immer mal wieder zwischendurch gern genutzt.

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Sonnenschein, Hitze – mal ganz was anderes!

Wir entschliessen uns, gegen Abend nochmal an die Elbe zu fahren.

Langer Damm, gen Elbdeich Fährmannssand – Grosses dahinter auf der Elbe (2 Schiffe?)!

Im Weiterradeln – Grosses wird kleiner, …

… immer kleiner!

Irgendwie fällt mir – lange her – Vergangenheit mit der Augsburger Puppenkiste ein. Da gab es einen Riesen, der sich im Näherkommen als Scheinriese herausstellte, immer kleiner erschien.

Elbdeich Fährmannssand, Deichkrone – Tnw auf der Elbe, Süßwasserwatt liegt frei. Der Scheinriese stellt sich als Aida Prima heraus, immerhin.

Dieses Schiff – ist sowas, das man heutzutage ein Traumschiff nennt, ein Schiff? – ist auch als Scheinriese ganz schön groß.

Länge und Breite ca. 300 x 38 m, angesichts des Tiefgangs von „nur“ 8,4 m ist seewärts Fahren mit ablaufendem Wasser auch in später Ebbephase möglich. Die Aida Prima peilt Southampton an.

Mal von nah, range-zoomt – persönlich finde ich diese Kraft-durch-Freude-Schiffe ja unnötig.

Wenn man dann noch dran denkt, dass die im oberen Tide-Bereich der eher winzigen Ems gebaut werden und die Ems für diesen einzigen Hersteller dort ihr Ökosystem verlieren musste …

Nicht nur als Gewässer- und Fischereibiologe, als Steuerzahler sowieso, auch als kommunalpolitisch weiter Interessierter muss ich mich distanzieren – das Schiff wird kleiner.

Zunehmend wird in Häfen, die angelaufen werden von der überbordenden Zahl dieser nicht ernsthaft merkbar nachhaltiger werdenden Riesen, demonstriert.

Am Sperrwerk Wedeler Au – Sonnenspiegelung in Höhe Lühemündung, ein Wiedersehen.

Da zieht sie hin, mehr Klops als Schiff. Radler und Deichschafe (sicherlich auch die Gäste auf dem Schiff) geniessen den Abend.

Das war doch mal etwas anderes als das Grau zuvor.

Es gibt mehr von heute, morgens und abends, zu berichten.

Gespannt warten wir, was die angesagten Tieffronten morgen bei uns anrichten werden.

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Gestern Abend klingelt das Telefon. Ein demnächst Urlaubender fragt, ob ich eine Rundstrecke zum Einfahren des Autos mit Dachgepäckträger kenne, inkl. Rumpeln und Pumpeln – und ob ich mitwolle.

Na, sowas fällt einem doch immer ein (angesichts unserer Straßenverhältnisse). Und mitkommen, so zwischen den Gewitterschauern am Abend …, warum nicht. Wir unternehmen eine kleine Tour nach Pinneberg, gucken an Mühlenau und Pinnau vorbei (bzw. auch mal drauf).

Start aus Wedel, nordwärts – Fluffiges zieht ab, hat punktuell ordentlich Wasser abgelassen.

Blick zur sinkenden Sonne. (Der Fahrer bittet mich – scherzhaft -, ich möge die Kamera vor seinem Gesicht wegnehmen.)

Die Straße ist noch nass.

Abendstimmung.

Immer dem Wetter hinterher.

Einfahrt Pinneberg, die Häuser flach angeschienen.

Wohnblock am S-Bahnhof Thesdorf – sooo habe ich den noch nie gesehen.

Abgebogen Richtung Mühlenau.

Unser Treibselsammlerstandort – ruhig überströmt, der Pegel berichtet, Abfluss schlagartig angestiegen auf etwa Mittelwasser plus 0,5 m.

Blick bachab – hohes, braunes Wasser. Der Rohr bringt sauberen Nachlauf aus dem Umfeld.

Gewünscht war „Rumpeln und Pumpeln“ – diese „stillen Wasser“, Regenzeugen, sind teils tief.

Weiter Richtung Pinnau – der Abend schreitet voran.

Wir sind weiter in Pinneberg.

Schleichwerbung? – Wenn diese historische Firma so weitermacht, wird der Stern wegen fehlender Zukunftsfähigkeit sinken.

Noch einmal abbiegen …

… und wir blicken bachauf, auf die Pinnau, Hindenburgdamm – auch hoch und braun.

Der Pegel wollte eine 0,3 m unter normalem Thw liegende Situation abbilden, wurde von den Schütts dann aber um 0,5 m hochgetrieben.

(Solche kurzen und / oder streifenden Gewitterschauer bringen zwar einen raschen Peak. Der muss aber ansonsten nicht zwanghaft besonders eindrucksvoll sein.)

Genug gesehen, wir fahren zurück – WOW !!!

Was das Gemecker in D soll … – gebaut wird immer und überall.

Wir verlassen Pinneberg. Der Abend bietet uns weiter Farben.

So um Sonnenuntergang – es blaut.

Am Horizont … – die nächste Schüttung erfolgt bestimmt.

Über Land, Wedel naht – OHA ! (Ich habe die Farben nicht gemixt und nicht damit gekleckert.)

Kurz vor dem Ziel – einen kleinen Endschauer haben wir vor dem Ortsschild bereits hinter uns gelassen.

Das war also die gewünschte Rundfahrt „mit Rumpeln und Pumpeln“. Der demnächst Urlaubende ist begeistert, wird die Dachgepäckträgerschrauben sorgfältig prüfen, ggf. nachziehen.

Schönen Urlaub!

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Gen Elbdeich Fährmannssand – Sommersonne, strammer Südwest, wilde Wolken.

Langer Damm, Weitblick – jenseits des Deichs fährt etwas Richtung HHHafen. Der Containerfrachter APL Vancouver 328 x 45 m, Tiefgang 14 m.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand (Einschubfoto vom Vortag) – Tidehochwasser, Südwestwindwellen auf dem flach bedeckten Süßwasserwatt.

Hinterm Elbdeich gen Hetlingen – die Fährmannssandschafe grasen auf Marschflächen, …

… die Giesensandschafe nicht. (Die kacken mangels Zäunung die Deichverteidigungsstraße voll.)

Rasende Rennradler nehmen keine Kenntnis davon, dass dies Schafland und nicht Fahrradrennstrecke ist – Teufel auch!

Elbdeich Hetlingen, Blick Lühemündung. Pünktlich legt die Lühe-Schulau-Fähre im Sonntagsbetrieb vom Anleger gen Wedel-Schulau ab.

Das ist Segelwetter! Immer mehr Boote / Jachten werden sichtbar, sausen gekonnt im scharfen Wind die Elbe entlang, kreuzen.

Tidehochwasser, natürlich auch am Bullenfluss – Blick landwärts, östlich altem Elbdeich Hetlingen.

Bullenfluss, Thw, Blick Elbe-wärts – Blutweiderich als Blickfang links vorn.

Aus den beiden Fotos kann auch der Binnenländer den Vorteil des Marsch- gegenüber dem Geestbauern erahnen. Insbesondere in trockenen Jahren stellt das zweimal am Tag hoch einstauende Flutwasser (so sich die Fläche denn im Süßwasserbereich der Elbe befindet) stete Wasserversorgung sicher – gute Bedingungen für mehr Ernten als anderswo.

Kurz vor Wedel angekommen, nun Radweg entlang B 431 – am Himmel kämpfen weiter Kalt- und Warmschichten miteinander (oder ziehen in hohem Tempo über- bzw. untereinander her).

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Auf dem Elbdeich Fährmannssand – der Sommer zeigt wechselndes Gesicht. Starkwind bei kühlen Temperaturen, die Sicht – ist das nun Dies, Niesel, absehbar Regen? Segelnde sind begeistert!

Radelnd kommt man sich fast vor wie in der Vor- oder Nachsaison – Erinnerung an frühere, nordische Urlaube.

Blick NordWest in den Dies – hier im Luftraum bewegen sich eine Möwe, in größerer Zahl wohl Schwalben.

Querab Vogelstation Wedeler Marsch sitzen gerade flügge Rauchschwalben auf der Deichverteidigungsstraße und warten auf Futter. Die Straße wärmt, die Jungvögel wechseln immer mal die aufliegende Bauchseite.

Alternative, ansonsten gern genutzte Sitzorte wie Weidedrähte und Leitungen sind in ihrem frühen Wildnisleben angesichts Temperatur und Wind nicht verlockend.

Gelegentlich blitzt Blau durch die Wolken. Die Sonne scheint die Überlandleitung (Elbekreuzung 1   und 2) an.

So kann sich das Wetter schon sehen lassen.

Vor Giesensand sitzen 2 (im Foto 50 %) Worm-Trekker auf der Weide. An der Küste nennt man diese Zwergschwarzstörche gewöhnlich Austernfischer.

Eine Weide ist zur Mähwiese geworden. Das große Distelfeld nebendran (ich berichtete) ist randlich ebenfalls gemäht.

Distelwiese mit gemähtem Rand – ein Schaf nutzt einen Greifvogelansitz (gegen Deich- und anderswo-wühler) als Schubberplatz.

Elbdeich Hetlingen – Blick Wedel, DAS Düstere ist abgezogen.

Blick NordWest – ist das das bereits bekannte Schaf? Fühlt sich wie ein Herdenhund-Ersatz?

Blick zu NordWesthorizont – hinten zeigt sich angesagtes, frisches Dunkel.

Ich will vorher zu Hause sein.

Auf der Elbe begegnen sich ein Segler und der Frachter Lilac Roller, 179,46 x 28,21 m, Tiefgang 6,9 m.

Auf dem Rückweg – zur Erinnerung: DAS ist der alte Elbdeich, dahinter ducken sich Hetlingens Bauten.

An diesem Deich stand die Elbe bei Sturmfluten vor 50 Jahren mehrfach bis an die Oberkante – und dann brach er bei Haseldorf. Die gesamte Marsch, mit Häusern und Höfen, stand wochenlang unter Wasser.

Gut, dass wir seitdem – bei allen Positiv- wie begleitenden Negativwirkungen den kurz gehaltenen Elbehauptdeich haben!

Am ökologischen Ausgleich und anderen unerwünschten Nebenerscheinungen muss weiter gearbeitet werden.

Im Sinn: Kein Menschenwerk ist fehlerfrei, der Meeresspiegelanstieg setzt sich fort, vom Klimawandel ganz zu schweigen. – Ob die alten, hinterliegenden Deichstrecken bei Versagen des Hauptdeichs noch halbwegs Schutzfunktion aufweisen werden?

Die Schwalben, um bei der Überschrift zu bleiben, fühlen sich in der für uns kritischen „Jahreszeit Sturmflutsaison“ in südlichen, wärmeren Gefilden wohl (hoffen wir mal – und kommen wohlbehalten hierher zurück).

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Während andere dem Saison-Fisch per Schiff, Rad, Bus oder Pkw ca. 40 km Luftlinie westwärts entgegeneilen, ziehe ich Radeln über 4 km ostwärts vor – mit verlängertem Drumrum.

Marktplatz Wedel, keine schlechten Voraussetzungen – Mittagessen im Freien wird wohl möglich sein.

Im Autal zeigt Rindvieh seine Intelligenz – Schatten hilft bei intensiver Sonneneinstrahlung.

Das vordere Highland-Rind zeigt allerdings auch, dass bei ungünstiger Schattenspenderwahl hochsteigende Sonne das Vorhaben frühzeitig beendet. Als Wiederkäuer, beschäftigt, bleibt man dann doch eher liegen.

Die Angusgruppe bestätigt das Verhalten – Schatten ist der Platz der Wahl.

Greisgrau-Gelb leuchten die Weiden an der Landesgrenze.

Weite Strecken meines Weges – hier: Radstraße, bereits auf HH-Gebiet – bieten auch mir lichten Halbschatten.

In praller Sonne – Baustelle voraus. Wie schön, wenn Fußgänger und Radler einen Schlupfwinkel behalten.

Ganz schön zu.

Der Schlupfwinkel …

… lässt mich in den ländlichen Westen Hamburgs vorankommen. – Acker, Bauerwartungsland?

Eichen- / Haselnussknicks begleiten meinen Weg.

Sülldorf, Bewunderung: Die Hamburger Junioren haben sich eine neue Terrasse mit Seitenwand gegönnt – gute Arbeit des Gartengestalters.

Das kleine, gut belegte Insektenhotel nebendran blieb ungestört.

Nach frischem Wasser aus der Leitung wende ich mich dem eigentlichen Ziel meiner Radelei zu – zurück Richtung Landesgrenze.

Durch Doppelknickkulisse …

… hin zum Aussensitzplatz, gleich neben dem Wildgehege Klövensteen. Der Himmel ist zugezogen, ich wähle einen Platz unter großem Schirm.

Landbier, Fränkisch Dunkel – da kann ich gleich für den Herbst-Kurzurlaub trainieren.

Hier im Grün – Dachbegrünung Richtung Klövensteen – lässt es sich aushalten.

Und da sind sie: 2 Doppelmatjes mit 3 Saucen – „Variation“!

Da sind zu nennen: Apfel-Zwiebel-Gurken-Sahnesauce, Creme-Fresh-Dillsauce sowie Senf-Honig-Dillsauce – nicht zu vergessen, die empfehlenswerten Bratkartoffeln! – Man gönnt sich ja sonst nichts.

Präpariert – die Spezialkünste des Gewässer- und Fischereibiologen braucht`s hierfür nicht.

3 Saucen auf je einer Matjeshälfte – die vierte wird je nach Testergebnis beschickt.

Das war lecker! – Das Wetter hält, es wird nach Verdunklung etwas heller.

Ich wähle die Piste, wo für Autofahrer Tempo 30 offenbar als 50 und Tempo 50 als 80 gelesen wird.

Unverständlich, warum Verkehrsbehörden angesichts Gefährdung schwächerer Verkehrsteilnehmer solche Dauereinnahmestellen nicht nutzen. Die öffentlichen Haushalte könnten`s gebrauchen.

Wedel – ich gewöhne mich wieder ans Städtische. Sackgasse, gefüllt mit Mutti-(und Papi-)Taxis – Wochenendschluss für Kita und Grundschule.

Gut zu Hause angekommen – der angesagte Gewitterschütt, von 50 l / m² gesenkt auf 10-20 in der Vorhersage, bleibt dann am Nachmittag fast ganz aus. Der Himmel über Wedel hat sich entschieden, die Wetter zu teilen – auch nicht schlecht, ringsum hat das Grün noch genug Wasser.

Die zur Nordsee abgezogene Front rotiert dort, soll uns nächste Woche alle 2 Tage heimsuchen. – Wettervorhersage im Klimawandel ist keine einfache Angelegenheit.

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Das Jahr läuft, die „Libellenmonate“ Juni und Juli habe ich gewürdigt – bleibt das Sommerthema Schmetterlinge.

Die Hauptfrage ist „Wo sind / wo bleiben die Pfauenaugen?“. – Beim Radeln ringsum in der Marsch und auf der Geest fiel in den vergangenen Wochen auf, dass neben den nicht nur flatternd  ins Auge fallenden Weisslingen zunehmend (auf geringem Niveau) Admirale den Weg kreuzen, irgendwo sich sonnend und auf Blüten sitzen. „Normale“ sommerliche Begleiter wie Pfauenauge, Kleiner Fuchs (plus Landkärtchen und andere) – wo sind / bleiben sie?

Ich hoffte bislang, die Sommergeneration liesse nur ein wenig auf sich warten …

Start, Blick zum Himmel – da sind immerhin erwartete Zweiflügler! Mauerseglers „Junge Wilde“ sehen sich vor Abschied genau um. Mögen sie für nächstes Jahr unsere Kästen als die mit dem Vornamen „Mauersegler…“ erkennen.

Der Himmel bleibt spannend!

Auf dem Elbdeich Hetlingen – erstaunt wirkt ein aus der Herde auf mich zugeranntes Schaf. Es stoppt abrupt – erkennt zum Glück, dass ich nicht der Leithammel bin.

Und immer wieder Himmel …

Wir sind gespannt, was uns heute ab Mittag / nachmittags erwartet. Immerhin sind die zunächst angesagten bis zu 50 l / m² auf 10-20 verringert worden.

Beim Start meiner Tour habe ich im bebauten Umfeld insbesondere die Schmetterlingssträucher betrachtet. Da herrschte noch morgendliche Pause, kein Schmetterlingstreiben.

So fahre ich einzelne Pflanzen auf der Rückfahrt nochmal gezielt an.

Da isser ja! – Danke, Puzzleblume, dass Du der Schmetterlingspracht im Elbegebiet oberhalb Hamburgs Bescheid gegeben hast, dass hier freie Plätze zu vergeben sind!

Der Busch blüht seit einigen Wochen, wie zu sehen. Nicht nur Schmetterlinge, auch Hummeln und Bienen machten sich rar!

Angesichts des stürmischen und schauerlich regnenden Wetters könnte man irgendwas vermuten. Auf der anderen Seite schien die Sonne lange genug …

[Wir wissen`s halt nicht – ausser, dass wir in einer intensiv besiedelten Welt mit Intensiv-Agrar und speziell hier im Baumschulkreis PI mit weiterem, stark Pestizide andwendendem Berufskreis gesegnet sind.]

Mal weitergucken.

Und da ist „meiner“, der Admiral, oben – zusammen mit Pfauenauge, unten, in Silhouette.

Soweit also die Situation in der Nachbarschaft. – Bei uns im Grün steht auch ein großer Schmetterlingsstrauch.

Admiral, fast wie erwartet …

Aber, sieh an – auch wir haben ein (?) Pfauenauge zu bieten.

Vielleicht sind das ja doch Vorboten der Sommergeneration. Ich hoffe drauf, halte die Augen weiter offen.

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Eigentlich wollte ich ja nicht mehr los …

Spätnachmittag, gegen Abend, der bislang heisseste Tag …

Aber irgendwie radelte ich dann doch an die Elbe.

Rot bis Violett an Graben neben der Vogelstation Wedeler Marsch: Blutweiderich, Großes Weidenröschen, unten Distel, leicht rechts von der Mitte.

Einen Versuch wert: Jüngst sitzen auf der Deichverteidigungsstraße junge Schafstelzen, werden von den Eltern gefüttert – immerhin abfliegend erwischt.

Bei nahendem Radler fliegen sie frühzeitig auf, kurzzeitig weg – und landen wieder auf der Straße.

Etliche Bachstelzen trippeln regelhaft hier. Auch die sind schnell in der Luft – aufgrund größerer Häufigkeit allerdings gelegentlich, wie gezeigt, bei Futtersuche scharf ins Bild zu bekommen.

Vielleicht klappt es mit sonnenangeschienenem Gelb der Schafstelzen ja doch noch bis zu gelungenem Foto.

Elbdeich Hetlingen, Blick Wedel – Elbe Richtung Tidehochwasser, JuliAbendHimmel.

Der hohe Hauptdeich erscheint optisch flach – das täuscht, mächtig.

Blick Hetlingen, Holmer Geest – ich sammle offenbar Desktop-Fotos.

Nahe alter Elbdeich Hetlingen, linker Bildrand, Blick Holmer Geest – noch so eins.

Vor dem Anstieg Holmer Geesthang – Blick himmelwärts.

Schön, dass ich mich aufgerafft habe.

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Nach den Schiffssichtungen des Vortags – Kontrolle. Es lag offenbar nicht an der „Viertelstunde früher als gewöhnlich“. Die Lühe-Schulau-Fähre legt pünktlich Richtung Wedel ab. Ansonsten – KEIN Schiff …

Das liegt aktuell vielleicht am Häfenstreik?

Die Natur streikt nicht (mal abgesehen von den Zwangsentwicklungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel).

Ein Graureiher meint, bei ca. 70 m Entfernung wäre seine Fluchtdistanz unterschritten, fliegt aus dem Deichvorland Fährmannssand östlich ab.

Vielleicht hat er auch was Besseres vor, so weit wie er sich entfernt.

Querab Giesensand, nahe Heuhafen Hetlingen – Disteln auf einer ca. 8 ha große Weide blühen seit etlichen Wochen großflächig stückweise violett durch. Vorn ist bereits Samenbildung erkennbar.

Eine Rinderherde beweidet diese Fläche vorab, wird dann auf Nachbarweiden untergebracht. Der eine oder andere Schmetterling, optisch auffällig angesichts der Entfernung insbesondere Weisslinge, ist erkennbar. Massen tummeln sich dort nicht. Zunehmend fallen jüngst ringsum vor allem Admirale ins Auge. Ob da noch mehr (an Arten und Individuen) kommt?

Nordwärts gen Hetlingen – ich geniesse den Halbschatten der früheren Kopfweiden-, jetzt zunehmend Eschen-Allee.

Mit 30 Grad erwarten wir (gestern) einen Hitzetag mit nachfolgender Tropennacht.

Die Rotbunten nahe Idenburg nehmen`s, wie`s kommt – wiederkäuend.

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Eine Frage nach Chauffeur-Hilfestellung liess mich nach Pinneberg fahren. Die Wartezeit konnte ich nutzen, mal wieder ein Stück Mühlenau anzusehen – und das diesjährige Sommerwetter zu erleben.

Start am Bad, Blick bachauf – öde, überbreite, einseitig übersonnte Kanalstrecke, Dost ist bereit zur sommerlichen Blüte.

Bachauf, hinterm Horizont, liegt die mit Lenkbuhnen versehene, belebte Teilstrecke querab Rosengarten.

Das Grün vorn im Bild …

… entstand durch Pflanzen-Sukzession aufgrund des Belebungsangebots „work-out-Lenkbuhne„. Teichrosen im ruhigen Bereich, Wasserstern auf Kies, der auch als Laichplatz bewährt ist.

Jetzt, in den Libellenmonaten, dominiert hier die Prachtlibelle Calopteryx splendens.

Blick bei Sonnenschein über die Strecke bachab – der schöne Schein dreidimensionalen und blühenden Grüns, vorn Mädesüß, trügt. Die Mühlenau selbst ist nicht sonderlich vielfältig.

Gesamtbetrachtung zeigt, dass das Wetter bald den -bericht bestätigen wird.

Es beginnt zu rütteln und zu schütteln ringsum …

Es schüttet ordentlich (das Drüsige Springkraut gegenüber neben Großem Weidenröschen übersehe ich geflissentlich).

Blasenregen – lange nicht von so nah gesehen …

Und nach kurzer Verschnaufpause geht es nochmal los.

Großbäume schützen mich (vorübergehend), die (nicht mehr wasserdichte) Regenjacke ist voll, lässt das Wasser aber nicht ans Hemd (Donnerwetter!). Angesichts hohen Grasbewuchses ist die Hose durchnass, erstaunlicherweise ist aber nichts bis in die Stiefel gelaufen – immerhin!

So sammle ich meine Fahrgesellschaft wieder ein. Recht schnell sind Regenjacke und Hose zu Hause getrocknet – bereit zu neuen Unternehmungen.

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