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Archive for the ‘Klima’ Category

Die Osterau im Wildpark Eekholt ist seit 2017 regelmäßig entlang des dortigen Osterauwanderwegs mit Kies beschickt worden, der zu Lenkbuhnen geformt wurde. Ausserdem wurden während der jährlichen WasserCamps der Unterelbeschulen (e.V., leider in Auflösung begriffen) Treibselsammler aus Hölzchen & Stöckchen angelegt. Beides ergänzte thematisch ihre bis dahin auf Gewässeruntersuchung bezogenen Aktivitäten – angesichts spärlicher Bachbesiedlung kein dauerhaft erhebendes Thema. Das hat sich durch Strukturverbesserung seitdem erheblich geändert.

Einzelne Schulen werden das Angebot auch weiter wahrnehmen, ihre jeweilige Veranstaltung selbst organisieren, Start September / Oktober 2024.

Anfang Juli hatten wir vor Ort besprochen, welche vorhandenen Kiese neu ergänzt werden sollten, um Turbulenz stärker anzuregen und den Lebensraum Bach weiter zu verbessern.

Mehrere heftige Hochwasserwellen hatten landfressende Punkte hervorgerufen, die ebenfalls neu mit Kies beschickt und so entschärft werden sollten.

Das ist inzwischen geschehen, der Kies liegt für WasserCamp-Aktivitäten bereit – herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Am östlichen Start des Osterauwanderwegs war ein Strudelloch entstanden, das folgende Alt-Erlen gefährdete – neuer Kies liegt (in Blickrichtung geht`s weiter zu den Ottern).

Ab diesem ergänzten Kiesdepot werden alle neuen Zugaben von Schülerinnen und Schülern zum Stärken der Unterwasserlenker bearbeitet werden.

Lenkbuhnen-Abfolge – geschützt werden die scharfe Kurve, der Wanderweg sowie Alt-Erlen bachab.

Der schicke Beagle gehört dem Fotografen – nochmals Dank für die Fotos!  🙂

Ebenfalls eine scharfe Kurve, sichtbar eins von 3 Kies-Depots.

Unmittelbar über dem Kies vorn leuchtet es, weit hinten, hell aus dem Grün – eine von 2 neuen baumschützenden Schüttungen dort.

Dann können die Schulen also kommen.

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Gestern gegen Spätnachmittag / Abend – Bewegung muss sein!

Nach nahezu ganztägigem Schütt (warum sollen wir nicht auch mal etwas abbekommen?) – immer wieder berichtet das Wetterradar von sich in fettem Grau neu bildenden, dann blau bis violett dargestellten Wolkentürmen –  wage ich ein kleines Rundradeln.

Sieh an, beim Aufbiegen aus unserer ruhigen Wohnlage in die etwa 200 m entfernte Straße – ein See auf der anderen Straßenseite mit Überlauf über die Mitte zu unserer Seite.

Wie gut, dass das nächste Auto erst nach meiner Passage eintraf!

Flerrentwiete – die Hainbuchen nass vom Stammablauf, der Fuß-/Radweg ist frei.

Wedeler Autal – Rückstau des Mühlenteichs bei starkem Zulauf Wedeler Au nässt die Auenwiesen.

Die Bäche ringsum sind von teils Niedrig-, teils Mittelwasserabfluss schlagartig um bis zu 1,20 m angestiegen, noch 0,5 m vom mittleren Hochwasser entfernt. Inzwischen sinkt der Abfluss, Rückgang der Pegelstände um 50 cm – wird sich fortsetzen.

Aus dem „Grünen B-Plan“ – von trocken auf nass – fliesst das Regenwasser gedrosselt ab.

Wie vorgesehen, stauen die Zwischenbereiche das Wasser gut ein, lassen einen hohen Anteil versickern – soweit nahe 100 % Luftfeuchtigkeit möglich, verdunsten.

Bei uns rund ums Haus sind Büsche und Bäume stark fruchtbehangen.

Jahreszeitengang, Wetter und Klima, haben die kleinen, grünen Früchte unserer Feuerdornbögen …

… schwellen lassen …

… und orange eingefärbt.

Dieser Buschbaum ist Grenzbestand Stadt Wedel / unser Grundstück. Die Vereinbarung ist, dass neue, lange Schüsse zu unserer Seite gezogen werden, blühen, fruchten, von der Vogelwelt genutzt werden können. Danach schneide ich sie – zur Freude unseres Gärtners – ab, so dass er die Hainbuchenhecke winterlich schneiden kann.

Eine späte Rose blüht – andernorts noch ein paar mehr.

Reicher Fruchtbesatz auch im „Wäldchen“.

Dort hat sich ein lange unbekanter Stängel zwischen den älteren Feldahornen hochgearbeitet, jeden Lichtfleck für Blühen und Fruchten nutzend – nun klar als Vogelbeere erkennbar.

Hoch oben, zwischen den Feldahornkronenspitzen, trägt dieser Wunderbaum auch reichlich.

Die ringsum frei bzw. in buschigem Bestand wachsenden Vogelbeeren tragen ebenfalls reich. Baum und Blätter wirken allerdings für Mitte August doch sehr herbstlich – mit allerhand sommerlichem Blattfall kürzlich.

Der Pfaffenhut färbt sich – langsam, aber bestimmt.

Seitdem wir dem Gärtner das Kugelschneiden abgewöhnt haben, blüht und trägt der Hartriegel (Cornus mas) prächtig.

Inzwischen gehen die Früchte von Rot in Schwarz über, werden demnächst von Vögeln entdeckt und für gut befunden.

Das dauert bei den städtischen Mehlbeeren, – anscheinend leidende, massiv Blätter abwerfende Bäume – noch einige Zeit.

Unmittelbar vorm Haus verfärbt der Schneeball seine Früchte ebenfalls von Rot …

zu Schwarz. Rosinenartige Früchte locken demnächst interessierte Kleinvögel verschiedener Arten, die sich hier von nah aus dem Haus beobachten lassen.

Nun hoffen wir heute auf einen trockenen Tag, haben von etwas südlicheren Anrufern bereits wieder von Schütts jenseits der Elbe gehört.

Möge der Wetterbericht für das südliche SH recht haben – wir wollen, anradelnd, mal wieder anderswo essen, Neues testen.

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Tide-Elbe, immer wieder neu – der Tidehub von 3,60 m lässt einen manchmal ordentlich kraxeln. Zum Glück ist gerade Halbzeit der Ebbe, die Steilheit könnte also noch extremer sein (bei Tidehochwasser geht es dann fast waagerecht).

Der Zustand der Elbe – haben wir ihr alle geistig den Rücken zugewandt? – ist gegenwärtig verheerend.

Wiederholte Elbevertiefungen, zuletzt auch maßgebliche Verbreiterungen der Fahrrinne, haben bekannte Gefahren zur Realität werden lassen. Seit der Jahrtausendwende, dieses Jahr verschärft, sind die Gewinne der Abwassertechnik, konsequenter Kläranlagenbau ff. dem Logistikwahn zum Opfer gefallen. Wohl die Hälfte der Milliarden Euro, die in Gewässerverbesserung flossen, sind in ihrer Positivwirkung, die sich in den 1990ern deutlich abzeichnete, dahin.

Und – nützt es was, das zu wissen?

Lernen aus Naturbeobachtung – Kleinklima – am Nordhang des Südufers, mindestens zeitweise schattig im Tagesgang, sind Algen in der Lage, die Wasserbausteine zu besiedeln, zumindest einen kleinen Beitrag für Umfeld- und Umweltverbesserung zu bewirken.

Symbolfoto Baum, Pappel neben dem Seglerhafen Rüschkanal – es schnackt und schnattert und singt darin, dass es eine Pracht ist. Große Starenschwärme sammeln sich seit einiger Zeit, verblüffen mit ihrer Flugkunst-Choreographie.

Blick über die Ausfahrt des Rüschkanals gen Ever Arm, es geht Richtung Tideniedrigwasser – rechts der Elbhang am Nordufer, Blankenese am Horizont.

Die Fähre ist nach Teufelsbrück unterwegs. – Hätten wir geahnt, dass das rote Ding ein Aussichtsturm und kein Sturmflutfluchtturm sein soll, wären wir wohl hochgeklettert …

Manchmal ist man später schlauer (für diesmal zu spät).

Wir radeln am Seglerhafen entlang (kein Foto von den Booten). Massen Restbeton zeugen von der Vergangenheit dieses Gebiets – U-Boot-Bunker.

Entlang der Hauptstraße Finkenwerder – man glaubt`s nicht: Dies ist noch immer eine der Haupt-rush hour-Routen im südlichen Hamburg. – Zur Zeit, wie zu sehen, rusht es gerade nicht.

Durch ein beschauliches Wohngebiet radelnd – Zone 30, wie sich das gehört – queren wir das Finkenwerder Fleet, …

… erfreuen uns am lichten Knick-Schatten entlang eines Kleingartengeländes …

… und radeln weiter, hitzig-sonnig, Richtung Neßdeich.

Im Slalom – Lärmschutz !! – nähern wir uns …

… der Hauptstraße gen Westen – Bushalt, Zaun, Aufsichtsturm in Sicht.

Sonnig-hitzig geht es hier weiter. – Wieso steht auf dem Lärmschutzdamm nix Grünes!? – Oder soll das – mit Lücken – ein Deichersatz sein?

Rabenkrähen, hoch auf Masten hecheln – fast wie wir hier unten.

Erinnernd an die Justizvollzugsanstalt Hahnöversand – Zaun und Turm …

… aber – Flugzeuge !! – es ist „nur“ das Airbus-Gelände.

Gen Neuenfelde, Ziel in Sicht – jetzt heisst es, richtig abzubiegen.

Aber wie das oft so ist – alle Wege führen nach Neuenfelde.

Schnell mal links rüber geguckt – Winzblick erfasst die seit der verheerenden Sturmflut 1962 abgeschleuste Alte Süderelbe.

Hoppelig geht es durch Obstplantagen weiter.

Auf dem alten Deich Neuenfelde – Blick über tief unten in der Marsch liegende Obstplantagen, am Horizont Blankenese am gegenüberliegenden Elbhang.

Andersrum geguckt, auch über Obstplantagen – dem Hamburger Hafen entgeht man hier nicht.

Ein Schild, neben dem Foto – sagt „Dat Schottenhus“.  – Verwirrung – – – sind hier in der Gegend nicht nur irgendwann Holländer angesiedelt worden, auch Schotten?

Das muss die Hitze sein! – – – Vorn im Bild sichtbar ist die Erklärung. Einschubhalterungen für Sturmflutschutz. „Schotten“, das sind hier unter Dach auf der Deichkrone gelagerte haltbare Bretter, die die Einstauhöhe der Sturmflut-Elbe bei Bedarf aufstocken (möge das Vergangenheit sein, der Hauptdeich im Norden immer halten).

Blick gen Süden – Reetdachhausfronten, zur Straße ausgerichtet.

Wir sind runter vom alten Deich Neuenfelde – noch ein kleines Stück radeln …

… und wir sind am Ziel.

Die Räder, verdoppelt, sind hinter Blumen gut geparkt.

Draussen oder drinnen ???

Nebendran, auf dem Minigolfplatz übt bereits eine Familie.

Wir bleiben erstmal draussen, beschattet – Zischschsch.

Danach geht`s rein.

HF 31, Schiffsmodell der Finkenwerder Fischkutter – hier gibt`s ein wenig zum Nachlesen.

Gegessen wird im nächsten Bericht.

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Lange nicht gesehen, etliche Anlässe haben wir nicht in Treffen realisieren können – jetzt aber, gestern, klappte es!

Wir sind verabredet südlich der Elbe, Hamburg-Neuenfelde.

Zum Queren nutzen wir diesmal nicht die Lühe-Schulau-Fähre, sondern den HVV (Hamburger Verkehrsverbund). Also erstmal diesseits gen Osten, zum geeigneten Fähranleger radeln.

Grenzwertig, an der Grenze SH-HH – Gewerbegebiet Wedel, von Kenntnis Klimawandel nichts zu sehen, kommt hoffentlich während der Entwicklung.

Vor dem Elbhang, gerade die Grenze überradelnd – „Bäume wachsen lassen“ hiesse (heisst ???) hier lokal passendes Motto.

Schnell sind wir am Leuchtturm Wittenbergen angekommen.

Wir blicken über die Elbe – ganz links (Rest des) Flachwassergebiet(s) Mühlenberger Loch, Rest-Optik der Sietas-Werft an der Estemündung, fast das Gesamtbild prägend Elbinsel Schweine- / Hanskalbsand.

Sandstrand Wittenbergen, Fahrwassertonne, Buhne, Elbinsel Hanskalbsand.

Elbstrand Blankenese – Blick über das Mühlenberger Loch auf die Estemündung. Von links naht ein Binnenschiff, passiert gleich Wrackrest, dann Buhne.

Das Binnenschiff ist vorbei. Ultraturbulenz, Wellen, Sog zeigen den Grund für Badevorbot! [Auch, wenn der vornehme Hamburger es nicht so nennt …] – Da kann der Sandstrand noch so locken.

Leider wird die Thematik Schwimmen – allüberall in Natur- und Technik-Gewässern – nicht ernst genug genommen.

Im Weiterradeln – Silhouette Efeubaum, Biergarten.

Elbhang Blankenese, Hamburg-einwärts – Schiff in Sicht, offenbar gross!

Blick „nach drüben“ – kein Mühlenberger Loch mehr! Umweltsünde ersten Ranges, wie die Elbvertiefungen nicht hinreichend kompensiert.

Containerfrachter, Airbusgelände – was ist hier „Green“?

Detail-Ansicht Luftfahrt.

Gesamtansicht Schiff – Evergreen, Ever Arm, 400 x 62, TG 11, m.

Im Detail – Sichtbeziehung ist dem Hamburger alles!

Der Schnack sagt, um das Mittelmeer zu sehen, würden Hamburger nicht nur (Bäume absägen,) die Harburger Berge, sondern auch die Alpen abtragen.

Anleger Teufelsbrück – Hoppla, ein Löwe, wir waren schnell!

Sollte das die Fähre „rüber“ sein, eine früher als wir anpeilten?!

Mehr dazu demnächst.

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Der Elbdeich bildet meinen Horizont beim Radeln auf der Deichverteidigungsstraße. – Gestern guckt da wer rüber, großer Schnabel.

Mal gucken, wer da guckt.

Sommerlicher Elbdeichhorizont Fährmannssand – rauf!

Auf der Deichkrone, Blick Stade / Auwaldreste Heuhafen Hetlingen, Haseldorfer Binnenelbe. – In ein paar Dutzend Meter Entfernung sitzt da wer.

Das Zoomen bringt nicht viel. Kleines Fernglas zeigt einen Seeadler mit ausgebreiteten Flügeln, der sich das Ringsum ansieht.

Ob der nun auf Beute sitzt oder entspannt – das weiss nur der Vogel.

Vorbeikommende, die kurz verharren, dann den Deich Elbe-seitig runterradeln, nehmen ihn nicht wahr. Auf kleinen Hinweis beim Rundum-Fotografieren reagieren sie überrascht und erfreut.

Nahe Idenburg ist für grünenden Horizont gesorgt. Die Jungbäume (Eiche, Amerikanische Eiche, Ahorn, Weissdorn), die nach und nach kranke Eschen ersetzen, sind gut angewachsen.

Horizont oben, auf der Holmer Geest – Alteichen bieten nicht mehr das Bild, das wir gewohnt waren. Krankheit liess sie durchsichtig werden.

Weiter entlang der B 431 Richtung Wedel – Baumallee, Mais.

Der Mais …

… mit seinem hohen Einsatz an Stickstoffdünger, -verlusten in die Luft und ins Grundwasser, ist beteiligt an den Ursachen für das Kränkeln vieler Bäume, ganzer Wälder.

Weiter geht`s – – – diverses Grün heutiger Zeit, Umgang mit Wasser.

„Grün ist Leben“ – Werbespruch nicht zuletzt zu Intensivkulturen Mais bis Baumschule / Gärtnerei. – Ein Verständnis für „Wasser ist Leben“ wird allzuoft bei deren Praktiken, z.B. ungesteuerter Wassereinsatz über Tag, auch bei Mittagssonne, vermisst.

Letzter Horizont für heute, Beispiel Boden- / Flächennutzung. – Zeitlich zu verstehen, im Baumschulkreis Pinneberg, oft zu sehen. „Horizont B-Plan, Bebauung“ ? ? ?.

Der Zeithorizont – Die „Fruchtfolge“ verläuft oft genug so: Auf Obstwiese / Baumschule folgt Mais, parallel B-Planung – anschliessend, wenn alles klappt, Bebauung.

Möge letztere mindestens lange vorhandenes Wissen über den Umgang mit Boden, Wasser, Luft in Planung und Umsetzung berücksichtigen.

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Wir verlassen den Teichbereich des Loki-Schmidt-Gartens.

Wiesenbewirtschaftung, Symbolfoto.

Sehr schön zu erleben ist, dass kritische Hinweise zum Umgang mit dem abwechslungsreichen Gelände Früchte tragen. So sind große, lange Jahre rasenartig unterhaltene Flächen inzwischen umgestellt auf Wiese. Blumen- und anderer Artenreichtum begeistern.

Wechselnde, dreidimensionale Eindrücke geben unterschiedliche Landschaften verschiedener Kontinente.

Wir wählen angesichts der sengenden Sonne einen randlichen Rundweg im Halbschatten.

Blick „zu Tal“ – ebenfalls Blumenwiese, wo früher intensives Gärtnern („rein – raus – rein“) das Bild bestimmte.

Landschaft Nordamerika – Mammutbäume.

In wenigen Jahrzehnten, ganz schön hoch!

Blick aus amerikanischem Bachtal Richtung Teiche.

Diese Baumanhängsel, mit Kamera kaum angemessen zu erfassen, müssen wir beim nächsten Besuch näher studieren – und, falls das geht, besser fotografieren.

Wieder im „Freien“ – Himmel über dem Marionettentheaterzelt.

Ganz andere Landschaft – Himmel über den Wüste-Glaspyramiden.

Was ist aussen, was ist innen?!
„Da geh`n wir nicht rein!“ – Blaues Glas, sonnenbeschienen, schafft drinnen das richtige Klima für Wüstenpflanzen.

Wir sind durch, stehen vor dem Loki-Schmidt-Garten. – Es gilt, Verhalten an Hitzetagen (dies ist ein „normaler“ bei Mitte der 20er Grade) zu lernen und zunehmend anzuwenden.

Dazu gehört, das Umfeld entsprechend anzupassen.

Schon schreien Städte und Gemeinden nach Fördergeldern. Anfangen wäre ja auch schonmal was – Beispiel vorn im Beitrag: Umgang mit Grün ändern, wachsen lassen! Auch Bäume muss man nicht zwingend groß kaufen und aufwändig pflanzen. – Einfach mal probieren … (Was von allein wächst an Busch und Baum, zeigt vielleicht am Besten, wo / dass es dahin passt ? ! ?)

Auf, Richtung schattigem Stellplatz der Räder – noch wenige Meter bis zur Schräge in den Untergrund.

Schön schattig unter der S-Bahn – Jenischpark / Elbe ist die falsche Richtung.

Wir sind, per pedes die Rampe zur anderen Seite hoch, gut gelandet – Passendes auf dem Tisch, Dunkelbier und Früchteschorle.

Selbstverständlich müssen wir uns nach Parkbesuch, vor dem Rückradeln kräftigen. Mal was anderes: „Ofenkartoffel Veggie“ (kein Foto), mit gebratenen Pilzen, Schafskäse, Sour Cream [ist das für Puristen „veggie“?]. – Sehr lecker, empfehlenswert!

Start zum Rückradeln.

Durch Hamburgs grüne Elbvororte, …

… ins Städtische, noch auf Nebenstraßen, …

… erreichen wir die Bundesstraße (431). Zügig durchradeln wir schattenlose Teilstrecke.

Ins Grün, Sülldorf, abgebogen, steht da eine …

Bildsprache, dörfliches Hamburg, – „Lehmkuh“?

Kürzlich ging hier eine Lernzeit zu Ende, wurde gefeiert – Grundschule Lehmkuhlenweg.

Das Lernen geht nun anderswo weiter.

Wir radeln, immer noch ländlich, …

… immer noch Hamburg, vorbei an größerer baulicher Erschliessung, …

… weiter …

… auf den Rest Hamburg über die Radstraße HH – SH, hier: Nibelungensiedlung (Straßennamen weitgehend gemäß Siegfried-Sage).

Nach Queren der Landesgrenze fahren wir östlich ins Wedeler Autal ein.

Leichte Rechtskurve – entbaumte linke Seite stört (!), …

… hat aber ihren Sinn! Der S-Bahnführer soll ja die Signale sehen können.

Schlussfoto (von zeitlich anderer Tour, hier aber jederzeit aufzunehmen): Lernen wir von schlauem Rindvieh! Schatten hilft bei praller Sonne, hilft auch, Hitzetage besser zu durchleben.

 

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Das Wetter lockte – also auf zum Loki-Schmidt-Garten in Hamburgs Westen (ursprünglich „Neuer Botanischer Garten“).

Schnell haben wir die Landesgrenze SH – HH gequert.

Wir setzen unser Radeln ab Sülldorf fort entlang der B 431, biegen Schenefelder Landstraße gen Süden ab, weiter durch illustre Villenviertel mit viel Grün und sind …

Signale! – … fast am Ziel.

Tiefer Abstieg, lange Rampe hilft – Blick treppauf.

Nach Unterqueren der S-Bahngleise geht`s auf der anderen Seite wieder eine Rampe rauf.

Nahebei, „Knips“ – die Giraffe ist bekannt – versorgen wir unsere Räder, schattig.

S-Bahn wieder unterquert – schon sind wir im Loki-Schmidt-Garten. Hier gibt es auch tote Bäume zu sehen, zunehmend als Beobachtungsprojekt akzeptiert.

„Bergauf“ kommen wir an einen Anstau, Absturz – kleiner Bach ist aufwärts zum Parkteich geworden.

Mit allen Folgen, die in unserer überdüngten Landschaft daraus resultieren – Fettgrün.

Nachdem früher dichter Karpfenbestand minimiert wurde und das Füttern der Wasservögel nach Hinweisen an die Besucher ebenfalls weitgehend eingestellt war, hatte sich die Wasserqualität deutlich zu guter Sichttiefe entwickelt. Inzwischen scheinen Wechsel eingetreten zu sein, die diese Erfolge zunichte gemacht haben. – Es bleibt spannend.

Kreiswellen – ein großer Karpfen und eine Ente.

Das sind aber auch Brocken geworden …

Gelegentlich begegnen sich die Riesen.

Gut zu erkennen die großen Schuppen, per Züchtung in wenigen Zeilen verblieben – ein „Spiegelkarpfen“.

Dominant sind jede Menge Rotfedern, Weissfisch der Karpfenfamilie (nicht fotografiert). Mal sehen, ob eine Methode angestrebt wird, das Teichwasser wieder zu verbessern – geeigneter Raubfisch hilft.

Wir verlassen die Teichlandschaft, drehen eine Runde um den landschaftlich abwechslungsreichen Park.

Dazu demnächst mehr.

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Sonntagmorgen – Sonne ist angesagt. – Es regnet in Strömen.

Schon besser. Mal abwarten, vielleicht sind wir zu früh.

Rasendes Geschehen über uns, immer wieder quellen von Westen her vor knallblauem Himmel neue Gebilde auf.

Dieses ganze Geschehen rast in unglaublicher Geschwindigkeit auf uns zu, über uns hinweg.

Stetig neu – dies sollte das letzte Schwarz sein, …

… wir trauen uns. Sind gestartet, radeln, Hang hoch!, aus Wedel raus, westwärts.

Etwas später, „unten“ in der Holmer Marsch gen Idenburg – das Schwarze zieht gen Ost ab.

Hetlinger Marsch, Blick Stade, Elbleitung – haben wir uns richtig entschieden? Runde gegen den Uhrzeigersinn? Fahren wir unter das Schwarze, und dann …?

Himmel! – Elbdeich Hetlingen. – Immerhin, da sitzt ein Unentwegter.

Wir definieren: Das Wetter findet über Niedersachsen statt.

Zweite Hälfte der Runde, zurück – ja, uns scheint auf der Deichverteidigungsstraße, dass die Elbe eine Wasserscheide ist. Unentwegte, wie wir hier unten, oben auf dem Deich.

Am Gatter querab Vogelstation Wedeler Marsch, Blick Fährmannssand – Jungschwalben wärmen sich auf dem Straßenbelag.

Neben dem Aufwärmen ist sicherlich der feste Standort wichtig. Während des Fütterns vom Weidezaun geweht zu werden, wäre die schlechtere Alternative.

Von Fährmannssand her nahen Menschen, zu Fuß, mit Inlinern, per Rad.

Die Wetterentwicklung lockt offenbar.

Fährmannssand, Blick Ost – das „niedersächsische Wetter“ zieht ab.

Elbdeich Fährmannssand – was erwartet uns aussendeichs?

Elbdeich Fährmannssand – Sonne, Tidehochwasser, raue Elbe, Lühe-Schulau-Fähre.

Blick Lühe – wie gehabt, die Schafe vorn sind schön weiss gewaschen.

Wir sind fast zu Hause – vorm Geesthang Wettel stehen die Flaggen des Theaterschiffs Batavia stramm im Wind.

Gegen den müssen wir beim Anstieg, „hoch“ auf die Geestkante, ein kleines Stück – 1. Gang! – gegenan.

Angekommen, im Fahrradhäuschen – Resttropfen vom Dach erinnern an den Start. – Was für ein Sonntag!

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Zwei Tage vor dem Tierchen suchen und (nicht) finden sah ich mir die Örtlichkeit an, um eine Auffassung über erforderliches Ergänzungsbekiesen zu bilden.

Das stelle ich zunächst dar. Dann folgt hier im Beitrag der Start des Ergänzungsbekiesens – zunächst mit 1/3 der angedachten Gesamtmenge („erstmal Üben“).

Angang über neue Zuwegung Richtung neue Überfahrt, angesichts Beseitigen des Wallknicks rechter Hand in praller Sonne.

Blick zum Bach – wie üblich bei neuen, „harten“ Bauwerken: Wir werden Kies im erodierenden Übergangsbereich hart – weich zugeben.

Ebenfalls wie üblich – hart auf weich, Abriss an Stackpfahlreihen-Kante: Kies zum Sohlausgleich zugeben.

Wie aus vielen Beiträgen zu vielen Gewässern bekannt: Bank in selbsterobertem Hundeauslaufbereich, Maximal-Erosion – – – mit Kies entschärfen.

Gesamtaspekt, vorher – wenn der Kies reicht, soll später bei Feinarbeiten auch die tiefenerodierende Mündung des Grabens am anderen Ufer entschärft werden.

Bachab – Entschärfen der grabenartigen Ufererosion.

Ist das schön! – Die verabredet von uns durch Kiesgabe induzierten Windungen, provozierter Prallhang am anderen Ufer vereinbart, entwickeln sich.

Wo wir in vorheriger Einöde Turbulenz erzeugten, wachsen standorttypische Bachpflanzen.

Jahreszeitliche Entwicklung, dies inzwischen eine Besonderheit: ein Heupferd, kein kleiner Springer.

Das freut als Happengröße bei stärkerer Entwicklung auch Storch, Reiher und Co. – `tschuldigung, Heupferd!

Startbekiesungstag – Tierchen sind gefangen, vorgestellt in eigenem Beitrag.

Kooperationspartner mit geeignetem Gerät legen los.

Wir schütten nur „ins Kaputte“, bilden Depots, die zu gegebener Zeit – z.B. durch Schulklassen – in Feinarbeit gestaltet werden.

Wo Kiesel verkehrt landen, z.B. auf der Treppe, werden sie sofort abgeräumt.

So geht es in der Strecke weiter.

Schnell ist der Startkies verarbeitet. Wir treffen uns kommende Woche, um die beiden ausstehenden Drittel, unterschiedlich entlang der Strecke zwischengelagert, im weiteren Bachverlauf zu platzieren.

Ein verwitterter Glücksbringer grüßt neben dem geparkten E-Mobil.

Na denn … – mehr folgt zu gegebener Zeit.

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Vom 25. bis 27. September 2024 finden in der HafenCity Universität Hamburg der Extremwetterkongress sowie die Deutsche KlimaManagementTagung statt.

Dort präsentiere ich 2 Poster zu Themen bezogen auf Bäche und kleine Flüsse, deren Behandlung in Zeiten des rasanten Klimawandels um so wichtiger wird

  • eins zum altbekannten Thema Harte Gewässerunterhaltung (provoziert Dürre) [Das MuT-Buch wird nächstes Jahr 25 Jahre alt – es gilt immer noch, leider!] und
  • eins zum erforderlichen Schutz kaltstenothermer Organismengemeinschaften, z.B. in der Salmonidenregion – Gewässerrandstreifen, Auwald, wie bekannt.

Die Programme der Veranstaltungen sowie meine Poster sind abrufbar verlinkt auf meiner Homepage, in der obersten Rubrik hier zu finden.

Mögen die Veranstaltungen gelingen und Handeln aktivieren! – Die Zeit drängt.

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