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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Genauer gesagt lag das gestrige Morgen-Tideniedrigwasser („Ebbe“ für Binnenländer) 0,5 m unter dem mittleren – nichts Ungewöhnliches, aber erwähnens- und sehenswert.

Angekommen an der Elbe, Hafenkopf Schulauer Hafen, Wedel.

Tideniedrigwasser minus 0,5 m gibt tiefen Einblick.

  • Vorn ist „Süßwasserwatt“, ausserplanmäßig,
  • dessen Kante ist abgebrochen, offenbar wurde der Hafen 2023 bereits entschlammt, vermutlich von einem Spezialschiff wie der „Akke„,
  • auf der gegenüber liegenden Hafenseite ragt die Einrichtung zum Zuwasserlassen und Herausholen von Booten am unteren Ende deutlich sichtbar aus dem Wasser heraus.

Die Hafenein- / -ausfahrt, Schlickabrisskante, wie zuvor beschrieben.

Blick Elbe-aufwärts, am Horizont der Hafen Hamburg, vorn der Ponton „Willkommhöft„.

Am davor liegenden Schlick mit seiner natürlichen „semi-aquatischen“ Neigung ist das Problem des Pontons zu erkennen. Er soll nicht in die Schifffahrtstraße Elbe hineinragen. Daraus resultiert allerdings eine Lage, die sich, Schutzbuhne hin oder her, im Bereich der sich anstrebenden Schlickneigung ufernah ergibt. Unterhaltungsbaggerungen pro Zeiteinheit (Kosten) können an den Fingern abgezählt werden …

Westlich des Schulauer Hafens liegt ebenfalls eine Kante / Fläche Saüßwasserwatt frei.

Infotafel Aufspülen Sandstrand – darüber berichtet der gestrige Beitrag hier im Blog.

Die wasserseitige Maßnahme erscheint abgeschlossen, das dafür nötige Zubehör wird entfernt.

Über die gesamte Breite gesehen scheint es zur Zeit so, als habe die Nordwestecke wenig bis nichts vom neuen Sand abbekommen.

Die Nordwestecke, noch Materiallager – vielleicht ändert sich die Sandsituation hier ja noch durch „Landarbeit“.

Ich radele weiter meine morgendliche Sonnenrundfahrt – mehr dazu demnächst, tierisch.

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So manch einer hatte die Meldung der Stadt Wedel als Aprilscherz angesehen.

Aus der Elbe bei Waltershof, zwischen Övelgönne und dem „Alten Schweden“ werde der Saug-, Klapp- und Spülbagger Amazone 15.000 m³ Sand baggern und am Sandstrand Wedel aufspülen. Landseitig werde dann der Sand zu Strand geformt. [Dort besteht seit Jahren ein zunehmendes Sand-Defizit, verschärft bedingt durch die jüngsten Elbvertiefungen.] An den Kosten von 440.000 € könnten sich Interessierte gern beteiligen.

Ein morgendlicher Check zeigte bei den Webcams Wedel, dass tatsächlich wasser- und landseitig Aktivitäten am Sandstrand, Elbe, stattfinden.

Mal gucken – wir liessen unsere Radtour diesmal Geest – Marsch – Sperrwerk Wedeler Au – Schulauer Hafen rollen.

Kalt ist der morgendliche Start derzeit – bei gut Sonne und starkem Wind (östlich).

Sperrwerk Wedeler Au – ssssteife Brise! -, kaum dass im 1. Gang die Deichkrone von Westen her erklommen werden konnte …

Am Sandstrand angekommen – tatsächlich, „action“! Gerade hat die Amazone abgekoppelt, fährt Richtung Waltershof, um neuen Sand zu holen. „Diablo“ an der Spülleitung ist wohl ein unterstützendes Hilfsschiff.

Spülleitung, aufgespülter Sand, Landmannschaft.

Materiallager in der Nordwestecke des Sandstrands.

„Diablo“ an der Schwimmleitung, Besucher.

Weit draussen baggert ein Großer.

Die Utrecht, im Bereich des Schlickfangs, querab Yachthafen.

Wo gearbeitet wird … – klebrig-weisser Schwimmschaum treibt mit der Flut gegen den Wind vorbei.

Hier fehlt noch allerhand Sand [zur Zeit des Schreibens, tags drauf, vorhanden, wie die Webcams zeigen]. Ein paar Tage Arbeit landseitig müssen wohl von Raupe und Bagger aufgewendet werden zum Verteilen.

Beim Aufspülen hat sich das Baggergut entmischt – eine Menge Organik hat sich eingefunden. Alte Moor- / vor / nach Eiszeit-Eichen / gar ein angebaggerter Schiffsfriedhof? – Die Schatzsucher, jedenfalls, gucken sich jeden Zentimeter an.

Wir erblicken auch einen – neuen – Schatz, vorher unbekannt gewesen: Die 70 m-Sonnenuntergangsbetrachterbank.

Uns scheint, Wedels Sommersaison kann starten.

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Die Bilsbek (Pinnau-Einzugsgebiet), inzwischen in etlichen Berichten hier im Blog mit ihrer Charakteristik im Hinblick auf Moor und Moräne mit Nebenbächen beschrieben, verdient generell Verbesserung. Schritt für Schritt geht es voran.

Es war mal wieder so weit – Anfahrt, sieht gut aus!

Ziel fast erreicht – Zeichen der Nacht: Oha, ein hängiger, quitschnasser Maisacker …

Bedeutet das etwas für unsere Arbeitsbedingungen?

Der avisierte Kies ist noch nicht geschüttet. Der Lkw-Fahrer versucht sich im Rückwärtsgang. – Irgendwann ist Schluss. Die letzten 500 m scheitern an einer nahezu rechtwinkligen Kurve mit weichen Aussenseiten.

Alternative Schüttstelle ist geprüft, der Fahrer fädelt fachmännisch ein.

Gut geschüttet.

Eine Überfahrt in die Wiesenaue, links ein kleiner Nebenbach. – Diese Stelle hätten wir in einem zweiten Angang bearbeiten wollen.

Bachauf sieht es so aus.

Blick zum Himmel – Oha, das sieht ja fast aus, als bewegten wir uns heute auf einer Wetterscheide. ? Auf der falschen Seite ?

Blick auf den Bachzulauf – der Bagger naht mit der ersten vollen Schaufel. Es geht los.

Schnell ist der Abriss des Bachlaufs ausgeglichen. Per Hand erfolgt Feinarbeit.

So ist auch der Rohrdurchlass erstmal durchgängig.

Die Bachmündung wird fertiggestellt.

Erstaunlich, wie wenig dazu gehört, eine Bachwüstenei zu dynamisieren.

Turbulenz, Vortices im Detail.

Petrus findet das offenbar gut – wir freuen uns über den (zeitweisen, wie sich herausstellt) Wetterwechsel.

Wie üblich werden alle 4 Ecken der Überfahrt auf unfallgefährdende Erosionsstellen geprüft, diese bereinigt. Das bringt nicht zuletzt weiteren Spielkies für den Bach.

Fertig hier – der Bagger hat jetzt zur nächsten Überfahrt längere Transportwege zurückzulegen.

Üblicherweise schütten wir Teilmengen an jeden vorgesehenen Arbeitsort. Das ging, s. vorn, diesmal halt nicht. – Unsere ursprünglich vorgesehenen Aktionsorte bleiben im Sinn – für demnächst, bei Anfahrbarkeit mit Kiestransporter.

Abschiedsblick – ja, das sieht nach einem Fliessgewässer aus.

Zweiter Teil …

Überfahrt 2.

Reichlich gefährdende Erosionsstellen zu beschicken.

Blick auf den waldseitigen Wegrand – Eschen wie die Orgelpfeifen, aus Sicherheitsgründen geköpft (alle erkrankt, Wurzelverlust nah), Erhalt des Stamms als Lebensraum.

Blick bachab – heftige Überbreite, eine zu rettende Buche rechts voraus.

Abgesehen von der verlängerten Anfahrt vom Kiesschüttort geht die Arbeit souverän „von der Hand“.

Überbreite bereinigt, Umfeld Buche beruhigt, Scharbockskraut vorn unberührt gelassen.

Blick bachauf – letzte Erosionsstelle entlastet.

Blick bachab, auch das Umfeld Überfahrt 2 ist fertig, turbulent.

Als Abschlussarbeit wird die (fast-)Versinkstelle des Kies-Lkw mit Kiesresten gesichert.

Was für ein Schluss – Blick vom Wald in die Wiesenaue.

 

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Im Beitrag vom 12. März berichtete ich aus demselben Einzugsgebiet, heute mit Umtausch der ersten beiden Substantive in der Überschrift. – Das hat seinen Grund.

Ein Kollege im Bächeverbessern meinte, wir sollten doch den Verlauf der Bilsbek (alternativ: des Bilsbek) im oberen Bereich des Einzugsgebiets einmal ansehen, querab vom Himmelmoor.

Mir fällt stets Wiederkehrendes ein, das sich bei der Diskussion von Vorträgen ergibt. Kurz gefasst, beschreibe ich es mit dem Volksmund „Wer Augen hat, zu sehen, der sehe.“ (Wer online nachschlägt, findet diverse Herkunft – weiss nicht, ob Evangelisten das copyright besitzen.)

In der Sache handelt es sich um die geringe Kenntnis über unsere Quellen und quellnahen Bereiche unserer Bäche und kleinen Flüsse. Das gilt ebenso über unsere Eiszeitlandschaft mit all ihren Gleichheiten bis hin zu kleinräumigen Verwerfungen. Hinzu kommt die Fixierung auf eine bestimmte Landschaft, hier „Stichwort Moor“. Da bleibt für „den Forellenbach“, die Lebensgemeinschaften quellgespeister Bäche sowie die Vielzahl von Kieslaichern, die teils aus weiter abwärts liegenden Fischregionen, gar aus dem Meer hierher aufwandern, kein Gedankenraum.

Macht ja nix, vom Grundsatz her. Wenn allerdings Lernunwille dazu kommt …

Wir hatten das Glück, einen ausgesprochen aufgeschlossenen Eigentümer größerer Flächen dabei zu haben – also los, Richtung Nord- bis Westseite des Himmelmoors.

Von weiter abwärts „oben“ angekommen – die Bilsbek, querab vom Himmelmoor.

Ooooch, ist die klein, Mann! – Und durchgängig kanalisiert, übertief und …

Zeichen in der Wiesenlandschaft – Kurviges, Muldiges. Die Nässe jüngst bringt es an den Tag. Flach ins Gelände eingeschnitten floss das Wasser einst, wurde in der Landschaft gehalten.

Und heute … – überbreit, übertief. Wasserzutritte, insbesondere wenn „harte“ „Zeugen der Vergangenheit“ sie festlegen, machen die Übertiefe erlebbar.

Da, guckt mal, die Sohle …

Glasklar fliesst die Bilsbek auf lehmig-steiniger Moräne! KIES!

Auf weite Strecken Überbreite, zu kraftlos, Erosionssand zu sortieren. Der wird lediglich bei wechselnden Wasserführungen in der Fläche geschleppt.

Wie bekannt: Erosionssand, flächig, ist das „Leichentuch des Forellenbachs“. Man kann auch sagen „das Leichentuch der Laichbetten jeglicher Kieslaicher“ – Menschgemachte De-Naturierung.

„Mein drittes Bein“, ein fast mannsgroßer Haselstecken, bewährt sich: Beim Durchstechen des Sands knirscht und kracht es ordentlich. – Wir hören, eigentlich herrscht hier Kiesgrund (wie vorn zu erkennen).

Wir gehen weiter bachauf. Beidseitig wechselnde Bachbegleitung durch regelhaft auf den Stock gesetzte Alterlen bestätigt, dass das vorn Sichtbare in seiner Unnatürlichkeit ÜBERbreite dokumentiert.

Wir kehren um – vor uns eine beeindruckende Hundehirtin, die – bei allem (nur teils befolgtem) Leinenzwang – ihre „Herde“ sehr gut am Wort und Bein hat.

Wir ersparen uns daher jegliche Worte – ausser einer freundlichen Begrüßung.

Ein übertiefer Zufluss, durch übermäßigen Eingriff in den Bodenwasserhaushalt und daraus folgende Umsetzungen heftigst störende Eisenockermengen einleitend, schmerzt unsere Augen.

Wir sind mit dem uns begleitenden großen Grundeigentümer einig: Diesem Bach kann und soll hinsichtlich lebendigerer Gewässersohle und Entlastung vom Eisenzutritt geholfen werden. (Guten Mutes, auch andere für einen Start erforderliche Zustimmende zu motivieren, gehen wir weiter.)

Ah, Balsam! – Wer hat je wo solch Baum-Exemplar gesehen?! Eine Alt-Erle, fast an eine Eiche erinnernd.

Ja, und was ist / was war nun mit dem Moor ? !! ?

Wir blicken vom (vom Eiseneintrag abgesehen) glasklaren Moränenbach Bilsbek zurück, auf den Südwestrand des Himmelmoors: Birkenwald leuchtet uns entgegen.

Weiter bachab queren wir den Wasseraustritt aus dem Himmelmoor, der Bilsbek zufliessend – wie sich das bei einem (in Restaurierung befindlichen) Hochmoor gehört: pottschwarz.

Die leichte Braunfärbung der bisher berichteten Bilsbekstrecken erklärt sich aus diesem Zulauf, zunehmend mit Klarwasser aus Moränenflächen und Wiesen verdünnt.

Viel gelernt! – Abwarten, was die Zukunft bringt …

 

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Im Museum für Naturkunde Berlin wird am Donnerstag, 20. April, ein Workshop stattfinden „Gewässerpraktisch handeln – niedrigschwellige Maßnahmen gemeinsam umsetzen “ .

Das Wassernetz Berlin lädt ein. Die Anmeldung ist erbeten bis 14. April unter kontakt@wassernetz-berlin.de

Der Start im Oktober 2022 mit Kies und Holz verlief interessant genug. – Wir freuen uns auf Fortsetzungen.

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Es stand mal wieder meine Radrunde an, nachzusehen, was der Pferdetümpel, Wedel, über das Wetter zu berichten hat. Bäche und kleine Flüsse haben wochenlang Abflusspendeln gut über Mittelwasser gezeigt, kürzlich mit dem höchsten Peak, der allerdings vom statistischen mittleren Hochwasser etliches entfernt liegt – ein weiterer Winter mit solchem Start ins Jahr … ??

Oh, nass is` `s. – „Die Wanne ist voll.“

Auch die benachbarte Bodendelle hat ihren höchsten Füllgrad erreicht.

Während ich anfuhr bewegte sich etwas, weg vom Mittelweg. Da sitzt das Etwas, jenseits des Pferdetümpels.

Offenbar in sicherer Entfernung, bewegt sich das Tier ruhig im Gelände.

Wenn das man nicht der Osterhase ist.

Mal sehen, was die nächste Zeit – und Ostern – so bringt.

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Es kann nicht immer die Sonne scheinen …

Am Abfahrtsmorgen …

Die Aussicht … grau.

Jagend, teils bedrohlich.

Naaa … – alles ist drin.

Taube – wie ein Abschiedsgruß. Wir packen die kleinen Koffer.

Doch Sonne ? – – – „… strahlt Regen“?

Ahhhh …

Nee, doch nicht.

Und dann geht es los – was das Zeug hält.

Der Ausklang kann sich sehen lassen.

Wahrlich, die Krönung.

Pitsch ! ! !

Vorbei.

Na, das ist doch ein schöner Abschluss.

Auf geht`s, zur Tram.

Ein paar Abschlussfotos folgen, demnächst.

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Von der Ecke, damals neu für mich, habe ich am 20. Oktober und am 29. Dezember 2022 berichtet. Zum Herbst- und „Winter“-Aspekt kommt nun also der Vorfrühling hinzu.

Ich fasse hier Anfahrten zusammen.

Hier hat sich seit Kennenlernen und vertraglicher Übernahme einiges getan.

Zum Frühjahr steht noch etliches an – startend am Folgetag.

Tags drauf – langsam gehen wir`s an – gute Aussicht.

Das Wetter soll halten.

Zunächst, kaum zu glauben, sonnen wir uns auf der Dachterrasse. – Und los geht`s, nach Karow in den Kleingarten.

Die Wasserpumpe ist installiert, läuft! – Mit den Hochbeeten und anderem soll es auch vorangehen.

Ich gönne mir einen Spaziergang entlang der Panke.

Ganz schön was los hier, auf dem Europa-Wander- und -Radweg!

Details interessieren mich, einige Passanten wundern sich – Turbulenz, Kiesgrund, Wasserstern.

Lange Strecken sehen anders aus – technisch, überbreit, strukturlos, sandig-schlammig.

Oft begleiten hohe, steile Ufer die Panke. Gewässerbegleitende Bäume fehlen hier. (Für den Bach stehen „die oben“ an falscher Stelle.)

Daneben ist aber immer wieder zu sehen, wie kleine Änderungen viel bewirken – Baum an richtiger Stelle, „geweckt“ wirkt das Gefälle Wunder.

Wasserstern, anderswo auch die Berle (Aufrechter Merk), zeigen ebenfalls als Wasserbaumeister ihre Kunst.

Das Potential der Panke ist groß.

Wir dürfen auf Künftiges gespannt sein.

Zurück im Kleingarten – alle Vorhaben für heute sind abgeschlossen, Beispiel Erdbeer-HalbHochbeet.

Bevor wir ins Zentrum Berlins zurückkehren, finden wir leckeres Essen – beschattet im Sonnenschein, draussen – im nahen Ort.

Zwei Nebelkrähen forschen, ertragreich, wie wir sahen.

 

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Berlin, Berlin – Baustellen allüberall.

Die Panke-, Süd- und Nordpankewanderung, liegt hinter uns. Wir sind am Nordhafen angekommen – Sturmmöwe, luftig, on top.

Spundwand-Grün, winterlich – sommerlicher Besuch vermittelt vermutlich einen besseren Eindruck.

Ja, das sieht nach einem echten Wasserweg aus. Unsere Wanderung führt nun südostwärts, am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal entlang.

Blick zurück auf den Nordhafen, rechts deutet sich die Verbindung zum Nordhafen-Vorbecken an, das mit der aktuellen Baustelle für einen Panke-Fischpass, vgl. voriger Beitrag.

2 Blässhühner schwimmen Richtung Pankemündung.

Wasserstraße – – – Ja, ein Schiff! Es wird das einzige auf unserer Tour bleiben.

Nordblick – so stellt sich der Kanal dar, dominiert von …

… urbanem Gebäudewachstum, hier mit Wasserzugang – technisch.

Wir wandern unter dem Golda-Meir-Steg, oben die Gedenkstätte Günter Litfin.

Ebenfalls historisches Berlin, die Auguste-Viktoria-Glocke.

Wer hier anlegt – oder in den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal reinfällt, findet Treppen.

Beim Rauskrabbeln ist hoffentlich nicht gerade ein heftiges Gewitte im Gange …

Schluss der Kanalwanderung, Rückblick – ja, Immobilien (zahlenmäßig zunehmend) prägen ihn derzeit.

Stürmische Zeiten – Blau-Gelb.

Orientierung Invalidenstraße – links rum zur Tram.

Die nächste kommt bestimmt.

Naturkundemuseum Berlin – wie erwähnt, wird nach dem 20. April von einer hiesigen Veranstaltung zu berichten sein.

In der Tram – Bernauer Straße, Erinnerung an eine missliche Vergangenheit, symbolische Zeichen.

Berlin „läuft voll“ – das touristische, unter anderem geschichtliche Interesse lockt wieder viele / mehr Menschen in die Stadt.

So viel also von unserer Wasser-Rundtour – auch die vom Nordrand Berlins zufliessende Strecke der Panke wird vorzustellen sein, demnächst.

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Wir kommen aus dem Südpankepark.

Schulzendorfer Straße – diese Ecke kommt mir bekannt vor.

Andere Straßenseite, Blick Panke aufwärts – noch alles Wasser beisammen.

Wieder zurück, Blick bachab – Technik, gespiegelt. Hier verabschiedet sich die Südpanke nach links, südwärts. Die Nordpanke setzt ihren Weg nach Westen fort.

Blick über die Technik, bachab: Die Nordpanke unterquert einen Gebäudekomplex.

Um was für eine Anlage es sich handelt, steht am Warnschild.

Unter der Wohnbebauung, Blick bachauf zum Wehr.

Wir queren die Chaussee- bzw. Müllerstraße.

Zitat aus dem Wanderstart-Beitrag vom 21. März: „Aus berufenem Mund war ich auf Veränderungen im Mündungsbereich der Nordpanke aufmerksam gemacht worden, bachab Chausseestraße. Die erspähte ich bereits mit Blick in Google Earth, virtuell.

Da sind wir also, auf das live-Erleben gespannt.

Landseitig – Boaaahhh, neeeee! – Ein „Tierfreund“ hat ein reichhaltiges Futterangebot ausgelegt.

Wie immer Berlin sowas regelt, ich bevorzuge aus langjähriger Praxis das Hamburger Beispiel (inkl. Ahndung extrem Unbelehrbarer).

Ein kleiner Junge, der mit Mutter und einer Handvoll Futter des Weges kommt, ist angesichts des flächenhaft liegenden Futtermülls enttäuscht. Die Vögel ringsum nehmen ihn nicht zur Kenntnis.

Wasserseitig – hier bietet sich ein überraschender (wenngleich angekündigter) Anblick: Die Nordpanke ist durch wechselndes Auslegen von Stein-gefüllten Netzgabionen belebt worden.

SUPER, Gratulation! Der Fernblick lässt so etwas wie internes Mäandrieren erkennen – instream-Restaurieren „at it`s best“.

Turbulent Richtung Mündung in den Nordhafen.

Vom rechten Ufer scheint eine Taube das Geschehen zu bestaunen.

Links nutzen einige Tauben die Einbauten als Badegewässerzugang – etliche „Zaun“gäste auf der Ufermauer.

Fast wie unter der Lupe – Wasserstern beginnt, sich auf den Gabionen anzusiedeln.

Ein wahres Fliessgewässer …

Wir sind am Nordhafen-Vorbecken angekommen. Zukunftsweisende Aktivitäten, der Bau einer Organismenpassage am hiesigen Wehr ist in Gang.

Wir sind begeistert, drücken – mit welcher Landesregierung auch immer – den Zuständigen die Daumen, dass Berlins Gewässerverbesserungen unter einem guten Stern stehen.

Unser Weg zurück führt vom Nordhafen südwärts entlang des Berlin-Spandauer Schifffahrtkanals – demnächst hier im Blog.

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