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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Wir radeln nach Nordosten über Heidhof nach Neu Kaliß.

Dabei kommen wir an großflächiger Bewässerung vorbei.

Imposant, welche Wassermengen hier auf den Agrarflächen verdüst werden.

Leider habe ich keine Informationen dazu gefunden, ob es sich um gereinigtes Abwasser, Betriebswasser oder Entnahme aus Grund- oder Oberflächenwasser handelt (wäre halt interessant gewesen angesichts der extrem niedrigen Abflüsse unserer Oberflächengewässer auch in diesem Jahr). Gefunden habe ich allerdings die Steuerzuwendungen an einen hiesigen großen Agrarbetrieb (Beispiel 2012, über 750.000 €). Schon beeindruckend, wo unser Steuergeld recht geballt landet.

Wir erreichen die großen Mühlengebäude am Elde-Wehr.

Das Wasserkraftwerk wird erläutert, das Thema Fischdurchgängigkeit hätte mich gleichrangig interessiert.

Die Rechenanlage am Wehr.

Rechen, Detail Rechenreinigung.

Auf dem Elde-Deich radeln wir Richtung Dömitz weiter. Sturzbäume landseits – können wohl liegen bleiben.

Der drüben gestürtzte Baum hat sich, Schifffahrt störend, übers Wasser gelegt, wurde entfernt.

Angesichts der zweistreifigen Fahrtrasse und teils stark böigen Seitenwinds müssen wir ein Bisschen aufpassen, dürfen nicht so lässig in die Landschaft seitlich gucken.

Zum Mittagessen haben wir uns den Dömitzer Hafen ausgesucht.

Unseren Durst löschen wir in den oft üblichen Farben – Alster und Dunkel, örtliche Spezialität Vielanker.

Vielank wird eins unserer folgenden Ziele sein.

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Ein Bisschen Regen, wir warten auf die Abendsonne, wollen erstmals Gelände nordwestlich Rüterberg erradeln.

Da ist sie ja, die Sonne, wir radeln los.

Da ist auch der Grund unserer umfahrenen Straßensperre – Erneuerung, hier an der Löcknitz-Querung und weiter hin. – Wir befinden uns hier, am Nordufer der Elbe, bereits ca. 1 km auf niedersächsischem Gelände (muss man auch erstmal wissen).

Abendstimmung an der Löcknitzbrücke.

Wehningen, charakteristische Alt-Eiche.

Zurück in Rüterberg, Mecklenburg-Vorpommern – Straßenecke mit Bank nahe der Ferienwohnung.

Blick über den Froschkönig, letzte Sonnenstrahlen.

Der Urlaub hat gut angefangen, mal sehen, wie es weitergeht.

Nun kennen wir schonmal die Startstrecke, falls wir mit Fähre Hitzacker anpeilen wollen.

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Am ersten Ferientag radeln wir über Dömitz zu den Binnendünen Klein Schmölen.

Richtung Dömitz, Deichvorland, Elbbrücke von Nordwest.

Blick von der Brücke auf südliches Deichvorland – Elbtalaue, Nebelkrähe und Rauchschwalbe.

Blick Elbe-abwärts, langanhaltendes Niedrigwasser hat örtliche Schifffahrt aus dem Dömitzer Hafen nach abwärts der Brücke verlegt. PendelTouren wurden verkürzt.

Altarm am Südufer der Elbe.

Buhnenkette vor Dömitz im morgendlichen Gegenlicht.

Der Blick nach Südosten erfasst die alte Eisenbahnbrücke, Ruine / Denkmal.

Der Strich am Himmel – wie verhext, nicht im Flugprofil von unten zu bannen – behaupte ich mal: ein Fischadler.

Verkehrsopfer junge Ringelnatter – auf dem Weg von Klein Schmölen zu den Binnendünen.

Die Binnendünenkette – schon beeindruckend.

Unsere Düngemittel-geschwängerte Luft beschleunigt die Pflanzensukzession, das Zuwachsen der Dünen.

Binnendüne, Detail.

Und dann das – wir waren in der Tourist-Information darauf hingewiesen worden.

Warum auch immer – Befestigungen des Weges zu den Binnendünen wurden entfernt. „Schön“ kann der Sand erodieren, bei Befahren, Reiten uvm. zu einer tiefen, losen Schicht umgeformt werden …

Wir sind doch nicht bescheuert. Die Dünen gibt es auch, ohne dass wir sie näher angucken und den Dünenweg begehen. – Da drehen wir einfach um!

Nahebei, querab ist aber eine freiliegende Düneneinheit sichtbar.

Blick gegen leichtes Gefälle – Moose, Flechten, Heide; UND ein kleiner Erosionsstart.

Blick vom Erosionsstart „hang“abwärts – so fängt alles Elend an. Wasser- und Winderosion.

Heute möchte man das „Erlebnis Binnendüne“ erhalten wissen, Sand offen halten. Ob das Verhältnis Aufwand / Wirkung gerechtfertigt ist, entscheidet die jeweils psychosoziologisch geprägte politische Entscheidungslage. Das ist wie bei der (Lüneburger und anderswo) Heide, gilt analog für ehemalige Fluss-parallele Dünen z.B. nahe Wedel: die „Holmer Sandberge„. Nur, dass bei Letzteren angesichts ihrer Kleinheit und Lage im Wald keinerlei Umlagerungsdynamik gegeben ist … Und wenn sie wieder wandern würden, träte das ein, warum sie bewaldet wurden. Nutzland würde zugesandet. – Angesichts fehlenden Sandnachschubs wäre auch schnell „Schluss mit Düne“ im Wedel-Umfeld. (Wir freuen uns, so lange es sie noch gibt.)

Zurück in Dömitz – intensiver Lindenblütenfall plus Blätter zeigt Folgen der Trockenheit sowie den nahen Herbst.

Gut Essen und Trinken gehört zum Radeln dazu – hier mit Lübzer, Dunkel und Hell, im Alsterwasser.

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Nach dem beeindruckenden Erlebnis auf der Anfahrt, „Wasseransichten“ in Göhrde, haben wir nach Mittagessen in Dannenberg die Elbe gequert – von Niedersachsen nach Mecklenburg-Vorpommern.

Blick vom Deich neben der Festung Dömitz auf die – fast noch neue – Elbbrücke.

Mahnmal, hier am Nordufer der Elbe verlief bis vor 30 Jahren der Grenzzaun.

Foto, Volker Pansch, angebracht am Mahnmal.

Schonmal die Gegend ergründen. Am östlichen Ende von Dömitz sehen wir die Löcknitz – wasserbautechnisch hingeschnirkelt, eine Herausforderung für Gewässerschützer.

Jetzt aber Richtung Ziel! – Wie, eine nicht näher erläuterte Straßensperre will uns hindern?

Intuitiv sind wir an der Straßensperre auf der Gegenspur vorbeigefahren. Angekommen, das Ergebnis spricht für sich.

Rüterberg, Dorfrepublik, ein besonders Kapitel deutscher Geschichte.

Freundliches Willkommen an der Ferienwohnung.

Haus, Ferienwohnung, Garten und mehr – durchweg empfehlenswert!

Ein erster kleiner Rundgang im Ort – ein Aussichtsturm neben einem erhaltenen Wachturm.

Elbbuhne, heransausender Regenschauer.

Wir sind mit anderen Turmbesteigern nicht einig – das sind Kraniche und nicht Weisstörche (die sehen wir noch zur Genüge, sind auf Zug gen Süden, Elbe-aufwärts).

Der alte Wachturm, nun Ferienwohnung.

Wir schliessen unseren ersten Erkundungsgang mit kurzem Besuch im kleinen Friedhof ab.

Es folgen aktive, interessante Tage.

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Wenngleich Vogelarten- und -individuenzahlen mit kritischen Daten darauf hinweisen, dass wir an Schwachpunkten unseres Verhaltens mehr als dringend etwas zu ändern haben, bleiben die im Jahresgang wechselnden Aspekte der Natur gleichwohl faszinierend.

Ich radele wieder – hier in Schleswig-Holsteins Knicklandschaft auf der Geest.

Auch die Knicklandschaft, geschützt, erfordert tagtäglich ein offenes Auge. Ob nun Fehlverhalten beim Glyphosat-Einsatz (solcherlei Produkte sollten ohnehin vollständig aus dem Gebrauch genommen werden – Frau Klöckner, erwachen Sie!) oder „schlichte“ physische Knickvernichtung – Melden bei zuständigen Behörden statt Rumschnacken ist immer einen Versuch wert. Spätere Radtouren in „Melde-Gegenden“ zeigen mir auch ohne Antwort der Verwaltung, dass gehandelt wurde. Es grünt bzw. Knicks werden wieder hergestellt. Danke dafür!

Auf der Geest wurde mit spärlichem Ertrag die letzte Grasmahd durchgeführt.

Wohl letzte Kaventzmänner wurden in der Marsch gerollt. Der Grünlandertrag zeigte wieder einmal, wieso in früheren Zeiten die größten Bauernhöfe auf Marschland entstanden, während die Heidebauern darbten.

In der Marsch sind vor einigen Tagen die ersten hundert Nonnengänse angekommen – Elbe Fährmannssand bei Tidehochwasser.

Ebbe, fast Tideniedrigwasser – das Süßwasserwatt Fährmannssand leuchtet silbern im Gegenlicht.

Knöterich (hier einer der ungeliebten „Neuen“) liefert späte Nektar- und Pollenspende.

Schwäne ziehen zahlreich durch.

Und inzwischen hat die Zahl der Nonnengänse wohl die 4.000 überschritten.

Mal sehen, ob „die 14.000“ auch dieses Jahr wieder ankommen.

Die Carl Zeiss Vogelstation ist einen Besuch, mindestens das Vorbeiradeln wert. Dutzendweise halten sich zur Zeit die Silberreiher hinter den Nonnengansmengen auf.

Welch Chor singt da zwischen Marsch und Geest (?) – kein Baum in Sicht!

Einen prima Sonnenplatz haben sich die herbstlich anschwellenden Starenschwärme da gesucht. Was für ein Gesang!

Und dann geht`s los – der abendliche Tanz steht an, Sort Sol.

„Sort Sol“, Schwarze Sonne, nennen unsere dänischen Nachbarn das beeindruckende Geschehen. An der deutsch-dänischen Grenze, Tøndermarsch, sind weit mehr als 1 Mio Stare bei ihren Flugkünsten und, im wahrsten Sinn des Wortes „lebendigen“, -kunstwerken zu bestaunen.

Ein grüner Reiter hat sich die Fahrradtour nicht entgehen lassen.

Zu Hause angekommen queren ca. 50 Kraniche.

Wenn das kein Glück bedeutet ! ? !

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Über die Erlebnisse in und um Rüterberg, Elbe, berichte ich nach den Beiträgen über das Auenökologiesymposium Leipzig.

Bahnhof Hamburg-Altona. Die S-Bahn hat mich gut hergebracht, der ICE fährt pünktlich ein.

Bald nach dem Verlassen von HH-Hbf wird das von der Wettervorhersage versprochene, flächige Regentief über dem Osten sichtbar.

Erste Regentropfen kurz hinter Büchen. Wir fahren der Zugrichtung des Tiefs entgegen, es wird mich bis in den Abend begleiten.

Während der Fahrt bilden sich je nach Zuggeschwindigkeit unterschiedliche Fliessformen an der gut bedeckten Scheibe aus.

„Gut Wasser“ während der Fahrt, nur bei Zughalt oder Langsamfahrt mal tropfigere Bilder.

Pünktlich in Leipzig angekommen – es regnet weiter. Wunderbar … 🙂

Durchweg grauer Himmel über der Messestadt.

Ich will noch zum Begrüßungsabend – der Schirm muss jedenfalls auch mit.

Im Kreisbogen nähere ich mich dem Veranstaltungsort, der Alten Börse. Das Barfussgässchen, sonst Touristen-überfüllt, verwaist.

Über den Marktplatz vor dem Alten Rathaus hasten Regenflüchtige.

Mein Höhepunkt des vielseitigen Begrüssungsabends ist der kleine Film von Johannes Hansmann über das Leipziger Rosental – herzlichen Dank dafür!

Die Parthe, der (jedenfalls potentiell) sommerkühle Bach. Er ist wahrnehmbar, gibt in günstigen Situationen die Vielfalt im kleinräumigen Wechsel zwischen Turbulenz und Strömungsruhe zu erkennen (Standfoto aus Film von Johannes Hansmann).

Da wird mein Vortrag am 2. Veranstaltungstag „Wiedergewinnen des standorttypischen Forellenbachs“ (Link zu Veröffentlichung der Norddeutschen Naturschutzakademie aus 2010 – das Thema „verjährt“ mangels hinreichender Aktivität in Deutschland – leider ! ! ! – nicht) ja trefflich eingebettet.

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Lange nichts geschrieben – war weg.

Eine kurze Urlaubswoche lockte uns nach Rüterberg. Kaum zu Hause brach ich zum Auenökologiesymposium nach Leipzig auf, lernen und vortragen.

Rüterberg, wo liegt eigentlich Rüterberg? – Anscheinend mittendrin, viele Ziele, die Umgebung kennen zu lernen.

Der Ort, hoch über der Elbe, darf geschichtsbezogen den Begriff „Dorfrepublik“ im Ortsnamen führen.

Über den Elbe-Kilometer 511 wird noch zu berichten sein.

30 Jahre Wiedervereinigung – wir fanden hier einen angemessenen Ort, uns an zum Glück vergangene Jahrzehnte zu erinnern.

Erinnerung, Rüterberg – demnächst besuchen mich Gäste aus Berlin mit Freunden aus China.

Warum muss ich beim Einbau des vorstehenden Fotos an gegenwärtiges Geschehen weit östlich von uns denken? Möge es dort friedlich bleiben.

Über die Rüterberg-Woche werden demnächst diverse Eindrücke hier im Blog zu sehen sein.

Wieder zu Hause, Durchatmen beim Chinesen (!) querab Langelohstraße, Hamburg, Essen und Trinken genossen.

Tja, und kaum wieder da, ging`s auf nach Leipzig. Für Montag, den Anreisetag, war ein von Süden „hoch“ziehendes Regentief angesagt. – Wir brauchen das Wasser.

Im Zug, Anreise Leipzig. Etwa ab Büchen (?) wie vorhergesagt Dauerregen – eine angemessene Einstimmung auf das Auensymposium!

Ohne Wasser ist das nix mit unseren Still- und Fliessgewässern. Noch immer schleppen wir das Defizit aus 2018 und fehlenden Niederschlag auch in 2019 mit uns herum.  Nicht nur für Gewässer und Auen, endlich also auch (ein Bisschen) Wasser für das Gedeihen von Pflanze, Tier und Mensch.

Tags drauf, Erwachen in der Messestadt Leipzig, vielversprechend – zwei spannende Tage erwarten mich.

Los geht`s – die Alte Börse ist ein angemessener Veranstaltungsort.

„NuKLA“, Naturschutz und Kunst – Leipziger Auwald e.V., drücke ich für konstruktive Zusammenarbeit die Daumen. Über die Veranstaltung und Leipzig folgen hier im Blog weitere Beiträge.

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Am Anleger Lühe angekommen, Blick über die Lühe-Schulau-Fähre: da segelt wer Besonderes.

Es ist der ehemalige Finkenwerder Fischkutter HF 294.

„Präsident Freiherr von Maltzahn“ heisst das Schiff, auf dem man auch mitsegeln kann.

Zeit, an Bord der Fähre zu gehen.

Es kommt auf die Perspektive an – meine Güte, erscheint die grüne Fahrwassertonne groß.

Blick zurück – auf HF 294 wird ein Segel nach dem anderen gehisst.

Warten auf die Flut … – der Havarist auf dem Buhnenrücken.

Auf mainetraffic.com konnte das weitere Schicksal der kleinen Motoryacht verfolgt werden – „Glück gehabt!“ muss man wohl sagen. Offenbar kam das Boot mit der abendlichen Flut frei und legte im benachbarten Hamburger Yachthafen an. Tags drauf fuhr es nach Norderney – Gratulation zum glücklichen Ausgang!

Und da ist auch wieder unsere Morgenfähre Liinsand, auf erneuter Fahrt gen Stadersand. – Bis bald mal wieder!

Auf Hanskalbsand (und nicht nur dort) werden wieder Uferbefestigungen entfernt. Naturnähere Entwicklung ist erwünscht.

Als Folge ergeben sich starke Veränderungen im Wasser-Land-Übergangsbereich. Dadurch ist stellenweise standorttypischen Pflanzen ermögllicht, flächenhaft zu siedeln.

Der erhöhte Tidenhub über nun mehr als 50 Jahre, verursacht vor allem durch weiteres Absinken des Tideniedrigwassers nach jeder neuen Elbvertiefung, hat allerdings zur Folge, dass ein unnatürlich hohes Gefälle besteht. Es bleibt abzuwarten, welche Folgen ungeregelte Erosion herbeiführen wird.

Nordufer der Elbe – reger Betrieb am Strand Wedel.

Kurz vor dem Anlegen am Willkommhöft – Segler Johanna passiert den Schulauer Hafen.

Rundum zufrieden radeln wir nach Hause. Klare Sache: die nächste Tour nach Stade wird – so denn die Liinsand nach erfolgreicher Schnupper-Saison auf der Elbe bleibt – wieder in der heutigen Kopplung Liinsand nach Stadersand, Kurztour-Radeln nach Stade, Stadtbesuch, längere Radel-Tour zum Anleger Lühe, stattfinden. Sollte der Wind andersrum stehen, also aus Ost, werden wir die Fähren für Hin- und Rückfahrt entsprechend wechseln.

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Wir radeln von Stade Schwinge-ab- und Elbe-aufwärts Richtung Anleger Lühe – solche Strecken in praller Sonne nur mit Hut.

Nach der begeisternden Hinfahrt nach Stade mit der Liinsand wollen wir für die Rückfahrt die Lühe-Schulau-Fähre nutzen.

Und immer schön das Schild beachten (falls man denn die dazu gehörige Route gewählt hat).

Rechts von uns liegt das Alte Land mit seinen Obstplantagen. Gerade werden nach und nach die Apfelsorten erntefähig.

Nicht immer ist die Straße frei.

Auwaldreste zeigen an, dass wir die Elbe erreicht haben.

Äpfel binnendeichs – sieht nach guter Ernte aus.

Wir queren den Deich – auf (und ab) ins Deichvorland.

Zügig geht`s voran, die Hochspannung-Elbequerung kommt in Sicht.

Weisser Sand – Erinnerung an früher flussbegleitende Dünen (heute noch in Namen zu finden, z.B. Wittenberg(e)(en)).

Höhe Lühesand, Schafe auf der Deichkrone.

Die Lühesander Binnenelbe bei Tideniedrigwasser – Sinnbild für die Probleme der heutigen Elbe-Ökologie.

Absinken des Tideniedrigwassers durch die bisherigen Elbvertiefungen und zunehmende Verschlickung von Nebengewässern – das sind nur zwei der Auffälligkeiten der jüngeren Jahrzehnte. Gemeinsam sorgen beide Effekte dafür, dass die wichtigen Flachwassergebiete für die Entwicklung z.B. von Jungfischen sowie als Rückzugsgebiet bei Sauerstoffproblemen im Elbe-Schifffahrtskanal auf ein Minimum geschrumpft sind (vgl. blau gekennzeichnete Breite). Hier wäre von den Verantwortlichen endlich für Abhilfe zu sorgen.

Tief schneiden sich Priele in das überbreit entstehende Watt. Von der Lühesander Nebenelbe bleibt nur der Fahrwasserstreifen.

Und weiter geht`s, vorbei an Zwetschen im Deichvorland – die brauchen noch ein Weilchen.

Wir sind fast am Ziel, Leuchtfeuer Lühe-Mündung in Sicht.

Neugier hat mich auf die Deichkrone gebracht. Eine Jungmöwe lässt sich nicht beeindrucken, geht nur ein wenig zur Seite.

Blick über die Elbe zum Fährmannssander Süßwasserwatt – ja, da sind sie noch, der Havarist auf der Buhne und das Polizeiboot Afrikahöft.

Blick Richtung Hamburg – kein Großschiff weit und breit.

So langsam wird es Zeit, die Lühe-Schulau-Fähre zu besteigen. Die Elbefahrt nach Wedel folgt demnächst.

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Wir sind an Bord der Liinsand. Schnell erreichen wir den Hamburger Yachthafen.

Jetzt muss die Liinsand, den Fahrwassermarkierungen folgend, vom Nordufer Richtung Südufer steuern – nördlich liegt das ca. 1 km breite Süßwasserwatt.

Nanu, liegt da voraus, querab vom Süßwasserwatt Fährmannssand, ein Polizeiboot am nördlichen Fahrrinnenrand?

Blick Richtung Schleswig-Holsteinisches Ufer – da hat jemand die Buhnenhinweisstange nicht beachtet. Das Heck eines Freizeitboots hängt fest.

Wir müssen langsam passieren. So können die Wellen auf dem noch überstauten Watt minimiert werden, die jetzt – bei ablaufend Wasser – das Boot auf der Buhne „zersägen“ könnten.

Wir vermuten, dass wir den Havaristen am Nachmittag bei der Rückfahrt wiedersehen, da noch kein Flutwasserstand zum – mit Glück – Freischwimmen erreicht sein wird.

Auch die Afrikahöft erwarten wir am Nachmittag wieder – weiter vor Anker.

Unter Schlierenbewölkung sehen wir seewärts die Hochspannungsquerung und am Horizont die Stader Industrie.

Turbulente Strömung an Fahrwassertonnen zeigt weiter die Ebbe-Phase an.

Ein Vermessungsschiff, von marinetraffic.com gut bekannt – vermutlich wegen der Elbvertiefung.

Schon passieren wir die Hochspannungstrasse hoch über der Elbe.

Eine Kirche? – Nein, das stillgelegte Leuchtfeuer Julssand.

Dahin kann man bei seltenen Gelegenheiten auch per Führung wandern – auch ein Erlebnis, vgl. Beiträge hier im Blog.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde das Leuchtfeuer von Privat gekauft. Eine Zufahrt über Land oder ein Anleger Elbe-seitig sind angeblich wegen des umliegenden Schutzgebiets nicht möglich – nun denn.

Kurz vor dem Anleger Stadersand begegnen wir der Mare Frisium.

Sie trägt „Nord Event“-Werbebanner – man kann sie z.B. für Brunch-Fahrt buchen.

Blick seewärts vor`m Anlegen – man gerade diesen kleinen Frachter haben wir gesehen. Nix los auf der Elbe ! ?

Wir machen fest.

Die Fahrt mit der Liinsand hat Spaß gemacht. Wir sehen uns wieder – falls das Angebot nach dem Probe-Quartal 2019 auch in 2020 weiter besteht.

Wir starten unseren Landgang per Rad auf der Stader Elbstraße – südwärts.

Der Bericht zu Stade folgt im nächsten Beitrag.

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