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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Fährmannssand, am Elbe-Hauptdeich – „another stairway to heaven“.

Bei etwas über Tnw läuft der 168 m-Chemietanker Admiral gen Nordsee, davor Süßwasserwatt Fährmannssand mit Buhne.

Richtung Hamburg fährt der 236 m-RoRoContainerfrachter Grande Luanda.

Ich stehe jetzt Höhe Hetlingen auf dem Deich – 148 m-Hopper Pedro Alvares Cabral, Richtung Hamburg unterwegs. Sein Baggern betrifft eher nicht „so kleine“ Schiffe wie die davor gezeigten.

Wie ich bei marinetraffic.com nachlesen kann, hat der Hopper-Bagger seine bei Neßsand in der Fahrrinne gebaggerten Sedimente vor der Ostemündung verklappt, noch innerhalb des Elbe-Aestuars. Ob das angesichts „keines Abflusses“ der Elbe ausreicht, die Sedimente an der Rückkehr „bergauf“ zu hindern, darf in Frage gestellt werden.

Mal sehen, was es von heute – wohl auch Elbe – demnächst zu berichten gibt.

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In meinem Beitrag vom 7. März 2020 hatte ich diese Art Saison bereits ersehnt, die Katamaran-Fähre Liinsand gesehen und die Ankündigung einer weiteren, größeren Fähre Japsand vom NDR verlinkt. Schicke Touren, in Teilnutzung auch der Lühe-Schulau-Fähre gen Südufer der Elbe, lassen sich im Niedersächsischen nach Grenzüberschreitung per Fähre z.B. zu den Hansestädten Buxtehude und Stade abradeln.

Heute wissen wir: zu früh gefreut! – Nun denn, die Corona-Leine ist deutlich lockerer bei bleibenden Abstand- und Mund-Nase-Maske-Hinweisen. Wir starteten zur ersten Süd-Tour.

Per Rad vorbei am Schulauer Hafen – Hotelbau und Umbau der Ostmole sind in vollem Gang. Möge das investierte Geld irgendwann mal wieder reinkommen!

Die Bauaktivitäten von „See“, Ostmole von der Elbe aus.

Wir haben die Lühe-Schulau-Fähre genutzt, radeln vor dem Elbdeich längs Richtung Buxtehude. (Wohl wegen Netzproblemen konnten wir das bequeme online-Buchen bei elblinien.de nicht nutzen. So änderten wir die Erstabsicht „Mit der Liinsand nach Stadersand, weiter zur Hansestadt Stade“ spontan ab – und zahlten, wie weiterhin für die Fähre Lühe-Schulau üblich, bar.)

Im Niedersächsischen angekommen – bei Tidehochwasser der Elbe biegen wir vor dem Zaun der JVA Hanöfersand über den Elbdeich binnendeichs ab.

Bald kommt Borstels schiefer Kirchturm in Sicht, erinnert mich an St. Nikolai meiner Geburtsstadt.

In voller Sonne – wir sind behütet bzw. behutet und hoch Sonnencreme-geschützt – geht es entlang Osterjork und Obstmarschenweg (wir befahren Königreich).

Östlich des frisch gemähten Estedeichs radeln wir weiter, südwärts Richtung Buxtehude.

Nanu, noch`n Deich in Sicht, jetzt viel höher und quer – Ost-West?

Eine noch unvollendete Brücke unterbricht den Deich? – Nein, das ist die seit 18 Jahren im Bau befindliche A 26.

Bald ist unser Ziel erreicht.

Jetzt ist erstmal Mittag.

Unsere Wahl ist mal wieder auf das Amadeus gefallen. Für Fleisch- und Pizza-Esser hat das die Calzone auch mit Hackfleisch (und Gemüse). Sehr empfehlenswert!

Kleine (Weiss)Fische beim anschliessenden Rundgang. – Da muss doch auch … Ja, aber der Große, Andere war so schlau, zügig vor unseren Füßen ins Versteck zu schwingen.

Auf der Rückfahrt begegnen uns bekannte Bauten jenseits der Este (da wohnte mal der Junior während des Studiums).

Wieder vor der – jetzt als BAB A 26-Damm bekannten – Horizontverdeckung.

Wir queren die Este. – Schein Idyll (noch)Bundeswasserstraße. Ein Paddler scheint auf dem Weg gen Amerika.

Vielleicht geniesst er auch „nur“ das mit ablaufender Tide beschleunigte Gleiten auf heimischem Gewässer.

Kirchturm und Windmühle, Borstel, in Sicht.

Weg von der Autostraße, quer durch Obstbaugelände Richtung Hauptdeich, Elbe.

Ab Hanöfersand wieder vor dem Elbdeich längs zum Anleger Lühe. Bald fällt das Süßwasserwatt trocken, vorn im Foto.

Am Anleger Lühe stehen, wie ein Pärchen, blühender Holunder und Engelwurz.

Die Fähre ist bereit.

Wir gehen an Bord – Abstand und Mund-Nasenschutz beachtend.

Sandstrand Wedel – einer der wärmeren Tage vor angesagtem Regen mit Temperatursturz – das wollen viele nutzen.

Verständlich, Hallen- und Freibad Wedel sind noch zu.

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Über den Elbhöhenweg im Westen Hamburgs habe ich öfter berichtet. Nun sollte es in den Sven-Simon-Park, nebendran, gehen. Naturerlebnis war angesagt.

Beeindruckende Anfahrt durch Rissen (das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach), geparkt und rein geht`s in den Sven-Simon-Park.

An der Ausrüstung der Jüngsten der 3 „Generationen-Blondinen“ kann das Ziel – mitten auf den Elbhöhen! – erahnt werden. Wir erwarten, dass es nass wird.

Neben einem – trocken gefallenen – Regenauffangbecken finden wir den mit verstärkter Kunststofffolie gesicherten Teich. Der Himmelseindruck prägt den ersten Blick darauf.

Bei genauerem Hinsehen wird ein Ziel der Begierde sichtbar – Kauelkuacken!

Vorsichtig wird mit Puderzuckersieb am Stiel gekeschert. Die trocken gefallene Kunststofffolie zeigt die Frühjahrstrockenheit.

Erste Beute.

In ständigem Wechsel ziehen große Schwärme Kaulquappen durch den Teich – linienförmig.

… jegliche Art von Kunstformationen bildend.

Da ist mehr zu entdecken – Posthornschnecke …

… Schlammschnecken …

Egel – auf der Suche nach irgendwas.

Kaulquappen, Posthorn- und Schlammschnecken, Egel – Zeit zum Wiederaussetzen!

Schonendes Aussetzen will gelernt sein. Dies gleicht – aus Sicht der kleinen Organismen – sicherlich eher einem Sprung vom 10 m-Turm.

Kein Ekel vor Egeln! – Wir lernen von anderen, dass sie zur Zeit offenbar gern das Wasser verlassen. Das tut „unserer“ nach Aussetzen an Teichrand mit Schlammkontakt dann auch.

Die 3 Blondinen, gedoppelt – es gibt auch weiter mehr zu sehen.

Kleine Weissfische an der Wasseroberfläche – bei dem kleiner werdenden Wasserkörper und der auf großer Fläche intensiven Vegetation, die im Abbau dicken Schlamm aufgebaut hat, herrscht hier am Ende der Nacht sicherlich erheblicher Sauerstoffmangel.

Am Horizont ist auch ein kleiner Goldfisch zu entdecken.

Nach mehrfachem Füllen des Eimers mit diverser Beute und nun vorsichtigem Entleeren wird es Zeit, an den Rückweg zu denken – bzw. ihn anzutreten.

Der Sven-Simon-Park ist aufgrund seiner Charakteristik auf bewaldeter Moräne mit bewaldeten Dünen ein spannendes Feld – die Bäume, eine Vielfalt von Laub- und Nadelbäumen, zeigen die Boden- und Höhen- (Feuchtigkeits)verhältnisse. Sichtschneisen ermöglichen die Gruppenbewegung in diversen Entfernungen.

Und es gibt viel zu sehen – und aufzuheben! Auch für den Rückweg will also genügend Zeit eingeplant sein.

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… und mit ihm Monat-spezifische Verkehrsopfer.

Immerhin scheint stellenweise die Larvenentwicklung bis zum Engerling und die Verwandlung über die Puppe zum erwachsenen Maikäfer noch möglich. – Mögen da Überlebende auch 2020 zur Vermehrung beitragen!

Schönes Frühlingswetter, morgenkühl bei stärkerem Nordwind – für „gut Rückenwind“ hinter dem Elbe-Hauptdeich radele ich mal wieder die Tour Wedel – Holm – Hetlingen – Wedel.

Holm – Buntes Vieh auf bunten Weiden.

Der Graureiher akzeptiert mich Dank Tarnung durch Knick-Grün.

(Junge (?) Kolk- (?)) Raben hatten offenbar Silbermöwen geärgert, vermutlich ihr Gelege bzw. Jungmöwen zu scharf angesehen. – Das haben sie nun davon, vertrieben mit Zwischenstopp auf Hochspannungsmast.

Die Silbermöwen landen nach Luftjagd und -kampf auf dem alten Elbdeich.

Ein Bisschen Ruhe.

Auf zu neuen Taten.

Richtung Hetlingen stehen 4 Störche auf der Wiese – führen die Idenburg-Brüter bereits ihre Jungen aus?

Ein Schaf – nackig – grüßt vom alten Elbdeich Hetlingen.

Da kommt auch die ganze Herde – nackig. Eisheilige und Schafskälte sind für diese Zeit altbekannte Begriffe.

Da soll mich doch der Teufel … – gehörntes Schaf auf dem Elbe-Hauptdeich Hetlingen.

Der Teufel bleibt ganz cool.

Hinterm Deich saust ein Austernfischer aus dem Bildbereich.

Das sind keine Schwimmblattpflanzen auf dem Kleisee an der NABU-Vogelstation – Massen Nonnengänse bevölkern Wasser- und Marschwiesenfläche.

Nochmal in anderer Ansicht.

Blick über die Elbe bei Fährmannssand – auflaufend Wasser, ca. 1 m über Tnw.

Auf dem Programm steht: Vordeichgraben ausbaggern.

Wie eine saubere Reihe riesige Kuhfladen – LandArt! Der Bagger legt einen Schlickhaufen neben dem anderen an.

Auch 2020 jede Menge Zwillingslämmer.

Blick von der Westmole des Schulauer Hafens über die Elbe. Vorn ist die scharf auflaufende Flut zu erahnen.

Die Elbe zeigt sich in diesen, unseren Corona-Zeiten ziemlich schiffsleer – ziemlich oft.

Das alte Hafenmeisterhaus auf der Ostmole – bald Historie, Hotel- und Ostmolenausbau laufen an.

Die auflaufende Flut und der von Nord auf die Hafenfläche blasende Wind gestalten wechselnde Wellenmuster.

Sumpfdotterblumen an der Tide-Wedeler Au / Binnenelbe, unmittelbar vor dem Übergang von der Marsch in die Geest.

Ein Stockentenerpel schillert in der Sonne.

Da kann ja nix mehr schiefgehen!

Ein gutes Motto – nicht nur für diesen Tag!

 

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Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, das Leben geht weiter. Es erfreut mich, dass der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie die Bundesärzteschaft die Politik vor pauschalen, nicht begründet lokal nachvollziehbaren Ausgangssperren warnen.

Warum soll die sich vernünftig verhaltende Gesamtbevölkerung wegen ein paar Ignoranten eingesperrt werden ? ! ? Die genannten Verbände warnen vor unnötigem Erzeugen einer gespenstischen Atmosphäre, Kommentatoren weisen sachlich darauf hin, dass in „familiärer“ Enge Frauen eher durch Gewalt gefährdet sind. – Das ist wohl leider so.

Geniessen wir also – mit gutem Abstand zueinander – frische Luft. Rings um uns „tobt“ die Natur, der Jahreszeit entsprechend.

Bevor ich also gelegentlich auf angekündigte Baggeransichten im Elbe-Geschehen komme, folgt hier Tierisches.

Radeln hinterm Deich, Wedel – Hetlingen – Wedel. Der Blick vom Sperrwerk Wedeler Au zeigt, dass demnächst die erneuerte Brücke über die Binnenelbe frei gegeben wird. Wir freuen uns drauf.

Querab Fährmannssand begegne ich dem ersten Schwarm Nonnengänse, ein paar Silbermöwen davor.

Weil`s der erste ist, nochmal ein Detail mit Möwen, hochkant.

In dichter Packung äst ein weiterer Schwarm querab NABU-Vogelstation. Nicht weit davon entfernt ein dritter.

Irgendwie ist bei mir schnelles Schätzen automatisch vorprogrammiert, seit wir seit 2016 diese Marscherlebnisse geniessen können. Wenn`s „zu dicke“ kommt, zähle ich nochmal eine Teilmenge, um meine Schätzung zu verifizieren (ggf. anzupassen). So bei 3. bis 5.000 Exemplare pro Schwarm sind es – bei bisher 3 Schwärmen also 9. bis 15.000 Nonnengänse.

Und dann geht`s los. Der hintere Schwarm wurde hochgebracht – warum auch immer, überzieht den vor mir, ihn auch aufstörend.

Die Luft wird voller – voller Vögel.

Nach und nach orientieren sich die Gänse.

Aber wohin?

Wie das meist üblich ist, kehren die Flieger an vorherige Plätze zurück. In diesem Fall packen sich beide Schwärme dicht zusammen.

Damit mir das nicht zu einseitig, langweilig wird, rufen – nicht zum ersten Mal – 15 Kraniche über mir (Ausschnitt).

Weiter geht`s Richtung Hetlingen. Nahe Giesensand äst ein weiterer Schwarm Nonnengänse, darüber etliche Teilschwärme in unterschiedlicher Höhe bis an den Horizont.

Insgesamt sehe ich 7 große Schwärme auf dieser Tour (die Platzwechsler nicht gezählt). Das sind ganz offensichtlich angesichts der großen Gesamtzahl bei um die 30.000 Tiere Nonnengänse, die von Westen über uns mit Zwischenrast zu ihren Brutplätzen unterwegs sind.

Ein großer Schwarm Lachmöwen sitzt auf einer Wiese vor der Baustelle Klärwerk Hetlingen. – Klärwerke sind angesichts Veränderungen im Stand der Technik eigentlich immer Dauerbaustellen, zum Wohl unserer Gewässer und unserer Gesundheit.

Ganz offensichtlich wir hier aber nicht nur gerastet. An mehreren Stellen fielen mir schon Starenschwärme in 100-150er-Individuenstärke auf. Zwischen anderen Vögeln ist anscheinend irgendetwas Interessantes zu finden.

Vor dem Deich scheint es auch interessant – da verschwindet gerade jemand im Ganzkörperkondom im Röhricht. – Darf der das, ein Ornitho-Mane oder ein autorisierter Forscher?

Das Röhricht des Vorjahrs / Reet geht inzwischen weitgehend in Auflösung über – Platz schaffen für neuen Wuchs.

Silbern glitzert das Wasser der Elbe bei Tidehochwasser über dem Süßwasserwatt.

Zum Abschluss Vierbeiniges – die Osterlämmer sind schon da! Zahlreich bevölkern sie die Wiesen sowie den Deich rund um Hetlinger Schanze.

In dem Sinn: Ich wünsche allen gute Erlebnisse im Freien!

Und immer schön Abstand halten.

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Der Beitrag vom 14. März gab bereits einen kleinen Teileindruck.

Mitte März, die Regensturmtiefs liegen hinter uns – auf geht es ans Ufer der Elbe, Überqueren der Landesgrenze dort ist angesagt.

Beim sich zunehmend neigenden Erl-(in Wahrheit Kopfweiden-)König in der Marsch herrscht frühlingshaftes Weiss.

Quer durch Wedel / Schulau ging`s Richtung Kohlekraftwerk – dort die lange Treppe mit Fahrradschräge runter, ein Albtraum der Elberadwegradler mit teils schwerem Gepäck.

Treibsel als Sturmflutreste in verschiedenen Horizonten begleitet bzw. bedeckt den Wander- / Radweg unterm Elbhang noch.

Von See läuft der Containerfrachter APL Mexico City ein, mit 328 m Länge 2014 gebaut recht klein und fast schon alt.

Und wieder ist einer der letzten Großbäume auf Hamburger Gebiet abgesägt …

Es scheint wie eine Persiflage auf den Hamburger Spruch der 1970er „Tragt die Alpen ab, wir wollen das Mittelmeer sehen!“.

Traurige Konsequenz menschlichen Größenwahns – alle Bäume am Hang absägen, Höhenweg an Eiszeithang anlegen. Konsequenz: der bewegliche Hang zeigt Grenzen auf.

Der Weg ist seit Langem gesperrt, Reparatur scheint völliger Unfug – aber dem menschlichen Geist sind ja keine Grenzen gesetzt. Ein frei stehender Weg hoch vor dem Elbhang ist als Alternative kalkuliert worden. Warten wir ab, was in Zeiten sich verschiebender Finanzierungsprioritäten hier das Ergebnis sein wird.

Die Mexico City zieht vorbei – fast leer!

Am Anleger Wittenbergen, Blick auf den sonnenbeschienenen Leuchtturm – hinter der roten Tonne fährt, entleert, der Saug-/Klappbagger „Amazone“ Richtung Hafen Hamburg.

Über mehr Baggerbegegnungen wird demnächst hier im Blog zu lesen sein.

An Blankenese vorbei zieht die Mexico City.

Während hier in Wittenbergen Parkplatz, Wanderweg und Strand für einen Sonnabend um 11.30 Uhr fast leer sind, läuft der Elbstrand von Blankenese her zunehmend voll.

Da trete ich die Rückfahrt an, Treffen beim Griechen ist angesagt.

Wenn ich zur Stint-Saison (aus traurigem Anlass: Ökosystem Tide-Elbe kaputt) schon keinen Stint bekomme, tröste ich mich mit Sardinen (Wirtschaftsname, laut Speisekarte üblich – real: Sardellen). Sehr lecker!

Für Hamburg und Umgebung, generell für unsere Bundesrepublik wünsche ich mir mehr Akzeptanz der MINT-Erkenntnisse. Wozu sonst macht es irgendwelchen Sinn, auf unsere Defizite und notwendiges Lernen in diesen Fachlichkeiten an Schulen, Universitäten und anderen Bildungsstätten zu werben?

Die Natur (z.Z. „Corona“) stellt uns unregelmäßig auf eine harte Probe. Wir sind Teil des Geschehens, sollten „Natur“ endlich im Tagesablauf als unseren Rahmen begreifen.

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Im vorigen Beitrag ist von WindErosionSchutz in der Beschreibung eines Fotos berichtet. Der hält inzwischen den oberen Sandstrand ganz gut davon ab, sich windgetrieben über die Westmole ins Hafenbecken zu bewegen. Je nach Situation kann dabei gelegentlich so etwas wie zwischenzeitige Dünenbildung (in klein) beobachtet werden (die räumt dann der Bauhof ab).

In Sturmflutzeiten sind andere Erscheinungen zu beobachten, LandArt.

Ist das nun LandArt oder die Anregung zu einem neuen Tapetenmuster / Fliesenmuster?

Etwas mehr in die Totale.

Himmelblau beim Blick nach oben, Richtung Hamburg.

Gut Wind bestimmt die Charakteristik der Wasser- und Feinstaubschwaden aus dem Kohlekraftwerk Wedel. Die kriegt in dieser Situation nicht Wedel, sondern der Hamburger Elbhang ab.

Da gucke ich lieber nach unten – ein Bisschen schräg.

Im Abradeln ist am Deich noch die SturmflutSpielfeldmarkierung des Sportplatzes zu bewundern – geeignet für Wasserball zu gegebener Zeit.

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Vom Sperrwerk Wedeler Au aus, vgl. voriger Beitrag, bin ich auf der Westmole des Schulauer Hafens, Wedel, angekommen.

Blick nach Nordwest, seewärts – vorn rechts im Bild obere Sandpartie mit WindErosionSchutz, dahinter rechts: kein Sand.

Der Sandstrand, Wasser- und Uferpartie zwischen Flut und Ebbe – kein Sand, dafür Freigespültes in diverser Ausführung.

Vor dem Schulauer Fährhaus, Willkommhöft, kommt ein Großcontainerschiff in Sicht, auf dem Weg Richtung Nordsee.

Wie sich später auf marinetraffic.com zeigt, ist es die Cosco Shipping Libra, ca. 400 m lang – also eins der größeren Schiffe, die hier inzwischen ein und aus fahren und die – zusammen mit der Folgegeneration ca. 420 m langer Containerriesen – Ursache der derzeitigen Aktivitäten in Sachen Baggerei und zugehörigem Finanzierungsbedarf sind.

Mit ablaufend Wasser zeigt sich nur eine kleine Bugwelle, vom gegenstehenden Wind angebrist.

Da der Frachter einen Großteil des Fahrwasserquerschnitts, nicht zuletzt in die Tiefe, in Anspruch nimmt, bewegt sich was auch weit entfernt vom Schiff, s. Hafeneinfahrt.

„Schwall und Sunk“ – oder wie immer das Phänomen genannt wird, können nicht ernst genug genommen werden im Umfeld einer Seeschifffahrtsstraße. Im Umzugsjahr nach Wedel habe ich das anhand der Vorbeifahrt kleiner Containerfrachter gezeigt. – Rings um das Schiff ist scheinbar Ruhe.

Das Schiff ist vorbei – an der Hafeneinfahrt ist weiter „action“.

Im Folgenden zeige ich zunächst die Hafen-, dann die Süßwasserwatt- / Sandstrand-Fotos. (Leider habe ich die höchsten Turbulenzen und Wellen an der Hafeneinfahrt zu Fotografieren verpasst, stand wohl ein paar Sekunden mit offenem Mund tatenlos herum.)

Eine dichte Abfolge sich auftürmender Wellen läuft in den Schulauer Hafen ein, vorn zeigt sich bereits ein scharfer, turbulenter Gegenstrom nach draussen.

So geht es weiter.

So pittoresk, schön besonnt, wie es aussieht, so ultragefährlich ist das Ganze.

An der Hafeneinfahrt mahlt der Strom weiter.

Wild wühlt die unmittelbar vor mir auswärts laufende Strömung.

Das Schiff ist schon weit Richtung Lühemündung vorangekommen.

Da höre ich es hinter mir rauschen – die Wellen hatten das Hafenende erreicht, laufen jetzt zurück.

Mit rücklaufenden Wellen und dem turbulenten Schlickstrom ist die Hafeneinfahrt weiter beschäftigt.

Wir springen zeitlich etwas zurück, gucken das Geschehen auf dem Watt / am Sandstrand an.

Da tut sich was, bevor und während das Schiff vorbeifährt.

Nach Sog und Wellenaufbau laufen die Schlickwellen schräg gegen den Wind auf die Wattfläche.

Später dreht die Wellenfront und läuft breit Richtung Westmole des Schulauer Hafens.

Auch hier entwickelt sich entlang des Ufers, Elbe-wärts, ein scharfer, schlickiger Strom.

Man kann sich angesichts des steilen Ufergefälles vorstellen, wie mit jeder Schiffspassage Feinmaterial und Strandsand weggespült werden.

Überraschend IM Hafen, auf der Elbe-seitigen Spundwand, die oberhalb Thw liegt, ist die dicke Schlickauflagerung.

Wie kommen solche Schlickmengen in solche Höhenlage?

Oder hat die „Akke“ oder ein vergleichbares Schiff hier bei hohen Tidewasserständen ihre Spülarbeiten ausgeführt?

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Wir radeln an Schleswig-Holsteins Südküste, Wedels Rand an der Elbe. Ein Riesenstein war gestern im Regionalfernsehen – und steht heute auf Wedels Homepage. Weit gereist und uralt, wie aus dem vorstehenden Link zu erfahren ist.

Angekommen am Willkommhöft, Elbe – nicht zu übersehen: Sturmflutsaison, angezeigt von reichlich Treibsel, Reet.

Das Reet war auch Thema im Fernsehen, die Tide-Elbe entlang.

Sturmflutsaison zeigt sich auch auf öffentlichem Grün, nun bedeckt mit angespültem Sand, Rippelmarken zeugen vom aktiv gewesenen Wasser darauf.

Und da, Blick über das Kohlekraftwerk Wedel Richtung Hamburg, ist er ja.

Blick landwärts, zur Geestkante – der Stein steht auf einer Schmalseite.

Mein Fahrrad, gut in Szene gesetzt (der Stein ist größer, als er hier aussieht).

Seine Breite, so aufgestellt zur Höhe geworden, beträgt etwa 2,5 m.

Wir kehren um – Blick seewärts.

Vorbei am bereits bei der Anfahrt gezeigten Spülsaum vor dem Willkommhöft.

Bei diesem Blick landwärts über die Ostpromenade des Schulauer Hafens ist am Spülsaum gut die Sturmfluthöhe zu erkennen. – Das Fluttor „oben“ auf der Straße ist wichtig.

Demnächst wird der Neuzugang wohl erheblichen Tourismus-Verkehr erleben. Wie gut, dass wir die Gelegenheit früh genutzt haben.

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Frühlingshaft, die Sonne wechselt gegen Mittag die Hausseite.

Natur- und Kunsthöhlen werden von aufgeregten, piepen- und singenden Vögeln beforscht.

Andere Seite – die Sonne ist schon da.

Was ist das, ist denn schon Mai? Scholle Finkenwerder Art – ein Genuss!

Da geh` ich demnächst wieder hin – wenn`s passt, auch im Plural.

Und nachmittags an die Elbe – Wolkenhorizont kaschiert etwas den 15 Uhr-Eindruck.

Zu Gucken gibt es immer etwas, manchmal auch zu sehen.

YM Essence, ein kleinerer Containerfrachter, fährt seewärts.

… seewärts …

Bugwellen landwärts – je nach Tide-Phase leicht unterschätzt in ihrem Aufschaukeln (heute schaukeln sie eher „ab“).

Essence, seewärts.

Und dann gibt`s noch ein Bisschen mehr Farbe.

Der 200 m Massengutfrachter Federal Ems hat ebenfalls den Hamburger Hafen verlassen, steht ziemlich hoch, sieht leer aus.

Der Wolkenhorizont hat binnendeichs das Hinterland schon in Schatten gelegt. So verschiebe ich die angedachte längere Rundfahrt auf ein ander Mal.

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