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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Nach Anfahrt Hamburg-Dammtor, Spaziergang durch den Alten Botanischen Garten, Verlassen des Wallrings Richtung Michel, Landungsbrücken Hamburg, sind wir also an der Elbe angekommen. – Spitz hier, bei Spitzenwetter. Rauf also auf die Plaza der Elbphilharmonie, die Ebene zwischen rotem Ziegel und Glaspalast.

Die Elbphilharmonie – mit online-Karten und ein wenig Hilfe an den Zugangs-Scannern gelangen wir rein.

Nach langsamer, zunächst steiler, dann bis waagerechter, Rolltreppenfahrt gelangen wir auf das Zwischenhoch zwischen historischem Speicher und Glaspalast Veranstaltungs- und Vergnügungsbau – auf die Plaza.

Hier kann man ringsum gucken, nach Westen z.B. auf die Landungsbrücken, Norderelbe.

Rechts die „Tanzenden Türme“, Ostzugang zur Reeperbahn.

Blick Südsüdwest – Hafenkran, die Köhlbrandbrücke, Querung des Köhlbrand, Verbindung(sname) der Süderelbe Richtung nördlich gelegenem Treff mit der Norderelbe, „Containerbrücken“, (aus China herantransportierte [Hafen-Wahnwitz halt]) Großkräne zum Entladen von Containerschiffen.

Blick Nord – vorn Hafencity mit „Hafencity Gate“ (links), hinten die historische Kirchen-Silhouette (die war für Stadtplaner „ewig“ heilig – schon eine ganze Weile her!).

Baustelle Hamburg, CCH – von dort sind wir angewandert.

Blick Nordost – vorn Hafencity, Sandtortraditionsschiffhafen, historische Kirchen-Silhouette.

Blick Nordwest, Tanzende Türme, Reeperbahn, Michel (Hauptkirche St. Michaelis) – das Riesenrad zwischendrin zeigt: Der „Winterdom“ läuft.

Blick Nordnordost – Teilansicht des historischen Hamburg, Rathausturm, Mahnmal St. Nikolai, Hauptkirche St. Petri.

Blick Südost – Norderelbe, alte Häfen, links Hafencity-Baufortschritt. – Am Horizont soll – Mächtigen-Hybris – ein 200 m Turm entstehen. Waagerecht gelegt, als „Flachbau“ könnte man Gründungsprobleme, -aufwand, -kosten locker umgehen …

Blick Südsüdost, nochmal Köhlbrandbrücke, Hafenkräne – das Baumonster links ist kein Gebäude, sondern eins dieser sogenannten „Traumschiffe“.

Wer`s mag. – Unser Traum ist sowas nicht.

Abschiedsblick, Süd – Hafenindustrie, am Horizont die Harburger Berge im Dunst.

Und raus mit der Rolltreppe, erst waagerecht, dann schräg bis steil – langsam geht es auf den Ausgang zu.

Die 2 € pro Person haben sich gelohnt. Man kann es mit diversen Führungsangeboten zu Innenansichten der Elphi auch teurer haben.

Auf zum Mittagessen – vor uns die Kehrwiederspitze mit der Hafenpolizei. – Gut, früh aufgestanden zu sein. Ein nicht endender Zug recht dicht gedrängter Menschen strebt den Sehenswürdigkeiten hinter uns zu.

Weiter geht`s, demnächst.

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Wir sind aus den Wallanlagen Hamburgs in die Neanderstraße gelangt, geleitet von der Silhouette des Michels. Gen Süd geht es weiter, Richtung Elbe.

Blick Neanderstraße in die Peterstraße.

Wer mehr über das Umfeld erfahren möchte, findet das z.B. bei der Carl-Toepfer-Stiftung. [Nein hier gibt es keine, und es geht auch nicht um Neandertaler.]

Spiegelungen – Blick Neuer Steinweg südwärts, Ludwig Erhard-Straße.

Detail.

Noch immer im Gegenlicht, der Michel – von der Ludwig Erhard-Straße aus.

Blick Südost – Mahnmal St. Nikolai, rechts davon die Hauptkirche St. Katharinen.

Wir sind weiter – Nord-, Sonnenblick von der Michelwiese aus.

Da steht ein Steinmensch am Südende der Michelwiese, irgendwie bekannt – nein, auch kein Neandertaler, sondern Moai Angelito.

Wir sind an den Hamburger Landungsbrücken angekommen. Ein riesiges steinernes Bollwerk liegt vor uns.

On top – Blick ostwärts auf Columbus Haus, Elbphilharmonie und ein Segelschiff.

Mit diesem „Bollwerk“ ist Sturmflutschutz bei der vorigen Aufstockung hervorragend für Freizeit- und touristische Betrachtungen gestaltet worden.

Die Niederbaumbrücke – unten ein Anwender des „Streetfishing“, Anwandern, Köder testen, was fangen oder nicht, weiter geht`s.

Wir queren die Niederbaumbrücke – links vor uns die Kehrwiederspitze mit Hafenpolizei, am Horizont die „Elphi“, rechts „Hafencity Gate“.

Am Kaiserkai werden wir mit Live-Darbietung an den Star-Club, Reeperbahn, erinnert. „Gesamtansicht des Entertainment“ gegen Spende frei nutzbar.

Am Kaiserkai, Blick West – Musical-Hallen auf der anderen Elbseite, hinter Elphi und Hafencity Gate vorn.

Am Kaiserkai, Blick Ost – der Sandtortraditionsschiffhafen, ringsum ein früher Teil der Hafencity, gern als „Würfelkotzen“ bezeichnet.

Dalmannkai – und schon sind wir am Ziel, Blick über den Platz der deutschen Einheit. Die Elphi, da wollen wir rauf (da oben mittendrin, wo die kleinen Männlein und Weiblein stehen).

Aussichten und Ansichten von dort folgen demnächst.

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Beim An- und Abgang zur und von der NABU Vogelstation Wedeler Marsch war jeweils scheinbare Hochhaus-Silhouette, sich von Stade Richtung Hafen Hamburg bewegend, sichtbar gewesen.

Die erste scheinbare Hochhaus-Silhouette stellte sich als Containerfrachter Ever Given heraus – 400 x 59 m, Tiefgang 10,5 m.

Der Schiffrumpf ist  grün, in den Fotos angesichts der niedrig stehenden herbstlichen Morgensonne als Schattenseite dunkel erscheinend.

Mein Bericht über die Beobachtung jenseits des Deichs bringt Seit- und Aufwärtsbewegung in meine Begleiterinnen – zuerst die Kleine.

„Hallooo, Riesenschiff!!!“ – Berlin will gucken – Wedel kennt`s.

Ganz schön groß – generell, und auch für die Elbe -, so 400 m Länge mit zugehöriger Höhe (Breite und Tiefgang).

Da wir die Ever Given bei Angang zur Vogelstation sahen, suchte ich sie zu Hause über marinetraffic und die vergangene Strecke des längst im Hafen Hamburg liegenden Schiffs. Dabei stellte sich heraus, dass auch sie – gegenwärtige Charakteristik hochgelobter Logistik! – vor Helgoland mindestens eine „Ehrenrunde“ gedreht, wenn nicht gar länger gelegen hatte.

Gern darf unser Wirtschafts- und Bedarfswahn tiefgehend überdacht werden.

Nach Besuch der Vogelstation hatte ich per pedes das Auto angesteuert und den Damen nach Fährmannssand gebracht. Dort wartete mein geschobenes Rad auf mich.

Bevor ich nach Hause radelte, kletterte ich auf den Deich und sah den hinter dem Hetlinger Heuhafen erblickten, inzwischen querab Fährmannssand angekommenen Containerfrachter – eine andere Hunderter-Nummer.

Die Cosco Shipping Volga – 300 x 48 m, Tiefgang 12,4 m.

Egal, ob vorher 400 m oder hier 300 m, die Abmessungen dieser Schiffe passen so gar nicht in einen begrenzten Tidefluss, gut 100 km von der Nordseeküste entfernt.

So spricht auch (endlich mal) die neu in Aufstellung befindliche niedersächsische Landesregierung davon, dass (zumindest) die vorige Elbevertiefung – und -verbreiterung gescheitert ist.

Es gibt auch kleinere Containerfrachter, hier – leicht verwackelt – die Containerships VIII, 155 x 22 m, Tiefgang 7,6 m.

So gilt weiter im Hinblick auf unseren Umgang, unter anderem mit unseren Flüssen, „So nehmen Sie doch Vernunft an!“.

[Fortgang der Geschichte „Ich bin Beamter, ich darf nichts annehmen“. – Wir wissen, es sind nicht allein die so Beschäftigten, die Lobby fordert ihren Tribut.]

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Nachdem wir mit dem Hamburger Familienableger ein vogelreiches Erlebnis Ende Oktober in der Vogelstation Wedeler Marsch hatten, wollten auch unsere Berliner Besucherinnen Anfang November dort einen Besuch abstatten.

Ich radele an, um ggf. – wie beim Vorbesuch praktiziert – die per Auto antransportierte Rollerin vorweg zum Ziel zu begleiten.

Hoch, auf den Hetlinger Elbdeich – diesmal ist die Sonne verhangen, sssteifer Südwind hält die Temperaturen gefühlt im einstelligen Bereich.

Die Elbe glitzert auf dem Tidehochwasser-bedeckten Süßwasserwatt.

Silbriges Schilfröhricht im Gegenlicht.

Von See her bewegt sich scheinbar eine Hochhaus-Silhouette Richtung Hafen Hamburg.

Dazu wird es einen extra Beitrag geben.

Tief unter mir, schon ein gutes Stück voraus, sind die Rollerin und die beiden Wandernden Richtung Vogelstation unterwegs.

Langsam, aber sicher, kommen wir voran – die Strecke von Hetlingen aus ist doch lang. Am weit entfernten Horizont quert, optisch hinter einem Heu-transportierenden Trecker und den Fährmannssand-Pappeln, bereits die Hochhaus-Silhouette.

Fast geschafft – auf der Nachbarweide zur Vogelstation wundern sich Rinder über die Anwandernden.

Komische Neugierde – uaaah, neeee -, mit den Berlinerinnen wollen sie doch nichts zu tun haben, flüchten geradezu.

In wallgeschützten Zugängen gehen wir nach und nach die Beobachtungshütten an.

Diesmal sieht die Vogelausstattung ganz anders aus und verhält sich anders als beim vorigen Mal, s. Link vorn – hier: Kormoran, Gänse.

Ganz hinten, hinter einem sich trocknenden Kormoran, halten sich Säger und Enten auf (wie sich später bestätigt, noch raten wir ein Bisschen).

Im Lauf der Zeit kommt Bewegung auf, hier landet schonmal eine angeflogene Gans.

Wer Zeit mitgebracht hat, tut gut daran, auch Verpflegung dabei zu haben.

Wechsel zwischen Beobachtungshütten – ein Erlebnis für sich. Diesmal sind es diverse Schneckenformen, die die Forscherin beschäftigen.

Blessgänse vorn.

Stockenten und trocknende Kormorane.

Lange gerätselt, da der Kopf, abgewandt, kaum klar erkennbar war …

… doch, ein Höcker-, kein Singschwan.

Verhangene Morgensonne, weiterhin.

Der Höckerschwan meint, da wir ihn nun erkannt haben, könne er …

… abziehen.

Immer wieder ziehen kleinere Gruppen Nonnengänse über die Station – wir gehen ins Haupthaus.

Professionelle Optik kann hier intensiv genutzt werden – je nach Wunsch mit oder ohne fachliche Erläuterungen.

Und wieder Blessgänse.

Von hier, mit ausgezeichneter Vergrößerung, bestätigen sich die Säger,die wir am Anfang am Gewässerrand vermuteten. Auch ganz spezielle Enten, von Laien und Halblaien namentlich schnell wieder vergessen, erkennen wir nun.

Schnell verging die Zeit. Angesichts der doch langen Strecke biete ich an, den Pkw aus Hetlingen zu holen und den 3en (Vorteil: verkürzte Wanderung), rumgefahren nach Fährmanssand zu bringen.

Im Stechschritt gen Hetlingen, Heuhafen … – größere Schwärme Nonnengänse queren meinen Weg, von der Elbe her auf Hinterdeichwiesen.

Eine Rabenkrähe quert in umgekehrter Richtung, Radler und Wanderer auf dem Deich. Von Stade her naht Großes – folgt im nächsten Beitrag.

Fährmannssand – das E-Mobil ist übergeben, ich gucke mir noch einen anderen Flieger, ungefiedert, an, der von Finkenwerder gestartet ist.

Jetzt aber nach Hause, Mittagessen wartet.

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Mal wieder stehe ich auf dem Elbdeich Hetlingen. Passend zur Tagesmeldung die beiden ersten Fotos.

Am Horizont, Höhe Stade, zieht COSCO Gemini, 399 x 59 m, Tiefgang 12,5 m, gen Nordsee.

An meinem Standort zieht ein kleinerer Containerfrachter, COSCO Indonesia, 334 x 43 m, Tiefgang 10,8 m, vorbei.

Die Sonne scheint, als wäre nichts geschehen. Unten glitzert die Tide-Elbe.

Alles Glitzer! Schöner Schein obenauf – drunter, aufwärts, abwärts, befindet sich ein zerstörter Lebensraum.

Bleibt eine neu geschaffene Abhängigkeit, vor der sogar der Genosse des Einfädlers, unser Bundespräsident, gewarnt hatte.

Wie sagte Hans Scheibner zu sowas „Das macht doch nix, das merkt doch keiner.“

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Herbstgelb – auf der Geestkante ein Stück entlang B 431, in die Helgolandstraße abbiegen, runter in die Marsch.

Fährmannssand ist unser Treff. Wir wollen zusammen an und in der NABU Vogelstation Wedeler Marsch nachsehen (Achtung: In der Woche Öffnungszeiten beachten), was Stand- und Zugvögel gerade so treiben.

Im Morgenlicht sehen wir einige hundert Nonnengänse auf einer Weide querab Obst-Paradies.

Erstmal gucken wir von der Deichkrone Fährmannssand zur Wasser- und niedersächsischen Uferseite rüber.

Fährmannssand – Deichkronenblick auf Deichvorland, Süßwasserwatt und Elbe.

Blick übers Süßwasserwatt – Wasserschutzpolizei auf der Elbe, ein Priel liegt (noch) frei.

Von hier geht es nun rollernd, radelnd und wandernd (1 + 1 + 3) auf der Deichverteidigungsstraße weiter Richtung Ziel.

Eingang Vogelstation – Hunderte Nonnengänse überfliegen, von der Elbe den Deich überquerend, die Marsch über der Vogelstation.

Gleich vom ersten Beobachtungshaus aus sehen wir 2 plus 6 Silberreiher, dazwischen einen Graureiher.

Hier ist was los!

Auf einer der gerade wieder vom Aufwuchs befreiten Kiesinseln sitzen trocknende Kormorane, Sturmmöwen, Blessgänse und etliche Kiebitze.

Fischende Kormorane, Sturmmöwen warten auf ihre Chance, hinten Enten.

Jagd-Formation.

Die gut 20 anwesenden Silberreiher sind ganz aus dem Häuschen, folgen dem Jagen durch steten Platzwechsel – irgendwie, irgendwo muss für sie doch auch etwas abfallen bei solchem Treiben.

Aufgeregte Silberreiher, in der Luft eine Gruppe Kiebitze.

Silberreiher, einige Kiebitze, Kormorane.

Wir sind in eine andere Beobachtungshütte gewechselt – rechts an der Kiesinsel ein Kanadaganspaar.

Auch hier aufmerksame Silberreiher, Gänse, Enten.

Ordentlich was los, fortwährend – Kormorane, Silberreiher, Sturmmöwen.

Trocknen der Kormorane, Grau- und Silberreiher, Enten.

Wir rollern bzw. radeln zurück nach Fährmannssand.

Herbsthimmel, hoch über der Deichkrone – tolles Erlebnis!

Unsere 3 Fußgänger, von denen eine sich in eine Radlerin verwandeln wird, 2 mit der Rollerin per Pkw nach Hause fahren werden, „nahen“ – noch fern, am Horizont.

 

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Zum Tangstedter (Kreis PI) Umwelttag mit dem Thema Wasser war ich um einen Vortrag gebeten worden – „Lebendigere Bäche und kleine Flüsse“ (zum Nachlesen in genereller Aussage). Da am Vormittag eine Besichtigung des Wedel-nahen Zentralklärwerks Hetlingen auf dem Programm stand, war ich dankbar, auch daran teilnehmen zu können.

Für mich ist das insofern besonders interessant, als ich in meiner Studentenzeit kurz in PI wohnte, mich beim THW – auch später von anderswo fortgesetzt – 10 Jahre verpflichtete und mit meinem Trinkwasseraufbereitungstrupp in der Entstehungszeit das Klärwerk Hetlingen besuchte. – Lang ist`s her.

Fort- und Weiterbildung also, im September 2022.

So trafen wir uns also am Sonnabend Vormittag am Eingangstor. – Kran: Klärwerke werden dauerhaft modernisiert, instandgesetzt, eigentlich wird immer irgendwo gebaut.

Das ankommende Abwasser wird – abgedeckt – erstmal gehoben.

Mit 10 m erreicht es eine Höhe, die für das Durchfliessen der meisten Stationen im Freigefälle ausreicht.

Das Klärwerk Hetlingen beeindruckt durch die große zur Verfügung stehende Fläche. Andererseits bedeutet die Lage in einem Elbe-nahen Naturschutzgebiet, dass „aussen rum“ gar nichts geht.

Ans Ende des Prozesses: Der entwässerte Klärschlamm kann nicht über die Elbe, sondern muss per Lkw landseitig abgefahren werden.

Im Raritätenkabinett dürfen all die unterschiedlichen Fundstücke aus dem Kanal- und Klärwerkbereich nicht fehlen. – Man ist verblüfft!

Immer wiederkehrend wichtig sind die Informationen an uns Nutzer und Verschmutzer, dass „eigentlich nichts, ausser …“ ins Klo gehört ! ! !

Man kann gar nicht genug Ausrufungszeichen schreiben.

Ein interessanter Vortrag führte uns durch die Entwicklung, übermäßige Gewässerverschmutzung, Abwasserreinigung bis heute, heutige und sich abzeichnende Erfordernisse.

Auch meine Wasser- und GewässerGeschichte – aus schlecht mach besser.

Wie wir etwa seit der Jahrtausendwende wissen, gilt der „Silly“-Song „Alles wird besser, alles wird besser – aber nichts wird gut.“ Konkret für den Wasserpfad: Wiedergewinnen eines ausgeglichenen Sauerstoffhaushalts bringt allein keinen Lebensraum in den diversen Ansprüchen der Lebensgemeinschaften unserer Bäche und Flüsse.

Es gilt also, dranzubleiben – sowohl bei der Abwasserreinigung als auch beim Wiederherstellen Mensch-zerstörter Lebensräume.

Umweltschutz im Klärwerk – auch oben drauf, Dachbegrünung.

Vorbei geht`s an den Faulbehältern.

Informative Erläuterungen sind an jeder Abwasserreinigungsstufe zu finden.

Und die hier, die 24 Stunden am Tag arbeitenden Bakterien, bilden im Zuge der Abwasserreinigung den Belebtschlamm, den es anschliessend energetisch zu nutzen gilt.

Die Belebungsbecken. – Die Belebungsbecken, keine Freifläche ???
Wo man früher auf belüfteten, frei sprudelnden Belebtschlamm guckte, befinden sich heutzutage abgedeckte Becken.

Auf die Handlung und Örtlichkeit bezogene Wegenamen, Nistkästen an Lampenmasten.

Wir nähern uns dem Ende – Nachklärbecken mit – meist Lach- – Möwen.

In dünnem Film fliesst die klare Oberflächenschicht Wasser ab – gereinigtes Abwasser. Der sich absetzende Schlamm wird nach unten abgezogen, Richtung Faulbehälter gepumpt.

Ja, sieht gut aus. Das kann sich sehen lassen!

In aus den Nachklärbecken Richtung Elbe zusammenfliessender dickerer Schicht erscheint das Wasser gelblich. Schwerer abbaubare, teils neu gebildete Substanzen – Huminstoffe genannt – sind hierfür verantwortlich.

Und dann … – habe ich mich von der Gruppe getrennt, gehe ans Ende, wo für den Notfall das Sturmflutpumpwerk steht. – Auch bei anhaltender Sturmflut will das Abwasser von ca. 1 Mio („Einwohnergleichwerte“) abgeleitet sein, selbst wenn über mehrere Tiden kein Ebbe-Wasserstand für freies Fliessen besteht.

Als ich das Foto machte, beschlich mich die Frage, wieso ich diesen Abstecher unternommen hatte …

Zu Hause am PC stellte sich heraus, das war irgendwie Eingebung – alles Folgende war nicht auf dem Datenträger gespeichert. Und das waren wohl an die 50 Fotos, die – in kleiner Auswahl – einen weiteren interessanten Beitrag hier im Blog ergeben hätten.

Mal sehen, vielleicht bekomme ich noch ein paar Fotos anderer Teilnehmer.

Wir waren – bevor die Führung dann zum Sturmflutpumpwerk und weiter Richtung Ausgang ging, im Labor.

Sehr plastisch wurde uns in Absetztrichtern der Werdegang vom frischen Abwasser bis zum klaren, gereinigten Abwasser vorgeführt. Wer mochte, durfte auch mal dran riechen – Unterschiede …

Dann wurde es lebendig: Am Mikroskop mit Bildschirm und Wandpräsentation konnten die Arbeitenden angesehen werden. Bakterien, frei sowie in Fäden und Flocken, einzellige Organismen vielerlei Form und Größe, meist Ciliaten, Suktorien [ich glaub`s nicht, nix im Netz gefunden – vielleicht sind Leserinnen und Leser fündiger], auch Amöben. Das sind also unsere kleinen, unterschätzten Helfer, die es allüberall zu fördern gilt. – Die Natur liefert uns Jahrmillionen erprobte Praxis frei Haus.

Wie generell im Gewässer- und Bodenschutz gilt, nicht mit Überdüngen und / oder gar Vergiften diese faszinierende Leistungsgemeinschaft zu (zer)stören, sondern alles zu tun, sie zu erhalten und zu fördern.

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Herbstliche Tour Wedel – Holm – Hetlingen, hinterm Elbdeich zurück nach Wedel.

Vor dem Geesthang Wedel / Holm – Marsch „Am Hang“ – ist die Feuchtwiese wieder überstaut. Kanadagänse …

… und Enten finden das prima.

Von Tag zu Tag, auch im Tagesverlauf wechseln diese Eindrücke.

Regelhaft finden sich Graureiher hier ein.

Gen Hetlingen – Reet im Gegenlicht, gebeugt vom Nordwestwind, böig.

Reet, andersrum, von der Sonne beschienen.

Westlich Giesensand reihen sich Schwalben auf.

Ein stetes Kommen und Gehen.

Vor ein paar Tagen, als das Foto entstand, dachte ich, deren Wegzug stünde an. Vielleicht ist das auch so und zahlreiche Schwalben, die sich mit Sturmmöwen über Marschwiesen gestern bei einem offenbar starken Insektenschlupf in Flug-Akrobatik überboten, sind „neue“.

Querab Giesensand zum Elbdeich stört sich ein Graureiher an mir.

Offenbar ermutigt ihn das ruhig bleibende Rind („Der ist nicht gefährlich!“), zu schneller Landung.

Versteckspiel nebendran – mittig im Foto, linker Teil, guckt ein weisser Kopf aus dem Graben.

Kurze Zeit später ist er verschwunden.

Und wieder etwas später, etwas weiter gerollt …

… findet auch der Silberreiher mich nicht mehr gefährlich – inmitten einer ruhigen Familienherde (der Papa grast oben rechts).

Weiter, querab Fährmannssand – Deichschafe, Stare ringsum.

Auf der Giesensand“leine“ hielt ich einige Tage zuvor Vogelansammlungen – wie oben – für Schwalben (die saßen allerdings erstaunlich still). Detailbetrachtung der Fotos ergab, dass es sich da um Stare gehandelt hatte. – Wechselndes Geschehen in wechselhafter Jahreszeit.

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Die Nachttemperaturen sind unter 10 Grad C gefallen. So wundert es nicht, dass – Elbdeich Hetlingen – von der Ferne Trompeten zu hören ist.

Kaum zu erkennen: Unten links in der weissen Wolke im rechten Bildviertel … schemenhaft …

Kraniche, nach Elbequerung über Niedersachsen, vielleicht Richtung Burgsittensen, oder bereits weiter ziehend.

Schade, dass die schon so weit entfernt sind.

Da trompetet es im Weiterradeln gen Wedel von links …

Über Giesensand – von Nordost zieht eine weitere Gruppe Kraniche auf die Elbe zu.

Ein Trupp von ca. 50 Tieren.

Sie ziehen Elbe-parallel weiter, gruppieren die Formation um.

Auch sie werden bald die Elbe queren und sich im Niedersächsischen weiter orientieren.

Je nach Wetterentwicklung wird uns dieses Bild mit Gruppen zwischen 50 und 150 Kranichen in den nächsten Wochen, vielleicht Monaten, begleiten.

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Am Wegesrand – herbstlich, nicht zu verleugnen. Kürbisse to go, rechts ausserhalb des Fotos haben Gladiolen als Schnittblumen die Dahlien abgelöst.

Im Grün ringsum im Bebauten – Rotfärbungen, Beispiel Feuerdorn. Erstaunlich – nachdem der dieses Jahr so vertrocknete Fruchtansätze zu haben schien, kommen jetzt doch die Früchte in Farbe und Form noch voran.

Anradeln zur Elbe, Vogelbeeren, Tideauwald im Mündungsbereich Wedeler Au / Binnenelbe in die Tide-Elbe.

Anradeln zur Elbe, Bank vor dem Yachthafen Wedel – Pappel- und Lindenblätter beginnen, den Weg zu bedecken.

Vornan, NordWestWetter, (schnell) ziehende Wolken“züge“.

Am Himmel – Flieger und Vögel, hier: Stare.

Zum Yachthafen hin – Hagebutten.

Demnächst geht`s weiter mit Aus- und Ansichten auf die Elbe und zum „Hamburger Yachthafen“ in Wedels Westen.

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