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Archive for Juni 2026

Auf „hoher Kante“, Elbhöhen Hamburg, Blankenese, wird für das Wohl des Menschen gesorgt, ggf. gesägt, Neues eingesetzt, ff. und anschliessend beim Wieder-auf-die-Beine-Kommen fachlich versiert gewirkt.

Angesichts solch familiärer Gelegenheit hatte ich das Erlebnis, hoch oben über der Elbe ins Freie zu folgen.

Blick auf östliche Nachbarhöhen, tief unten die Elbe, am Horizont die Harburger Berge.

Ja, so ein eiszeitlicher Moränenhang, beschnitten von Urstromtal der Gletscherwässer – das hat schon was!

Weit nach WestSüdWest geblickt, ist die Stader Geest mit ihren Windrädern erkennbar. Vorn die Elbe, gerade bei Tideniedrigwasser, lässt den Schutzrand des neu entstandenen Watts Hahnöfersand sichtbar werden.

Etwas dichter liegen die wieder getrennten ElbInseln Schwein- und Nesssand – Durchfluss bei Tnw.

Unmittelbar vor uns mündet, mäandrierend durch das Süßwasserwatt im „Mühlenberger Loch“, das Estefahrwasser – Klappbrücke sowie Helgen (hab` ich da ein falsches Wort zu fassen?) des verlassenen Werftstandorts sind optische Wegweiser.

Der Rettungspfahl markiert die Südkante des Seeschifffahrwassers – in seiner Breite angesichts der hier steil anstehenden Elbhöhen nicht einschätz- / sichtbar.

Näher ran – Bojen, Paddler, Segler sowie „Strandwahn“ kommen ins Blickfeld.

Na, das war ja was – gerne wieder!

Zwei Tage später, am 25. Mai, ergab sich nochmal die Gelegenheit. Hier bei ablaufendem Wasser (Ebbe), noch 1 m von Niedrigwasser entfernt, die getrennten Inseln Schwein- und Nesssand.

Und wieder ein Blick auf die Estemündung.

Wenn man`s nicht sähe, glaubte man es kaum. – Hier im Umfeld werden gerade wieder – entgegen dem Gefahrenhinweis zum seeschifftiefen Wasser sowie „Schwell und Sunk“ vorbeifahrender ContainerRiesen – Ertrunkene „produziert“.

Was der Wasserratte recht ist, erleben wir auf anderer Ebene ebenfalls. Bei Rückkehr nach Wedel sehe ich (fast) alle, die mich – ohne oder mit Tempo-30-Begrenzung auf der Strecke im bebauten Raum überholten, wieder.

Der Patientin geht`s ausgezeichnet, nun aktiv mitwirkend an Reha im Niedersächsischen.

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Ich startradele eine Schleife – auf der Suche nach Platz in Papiercontainern, erfolgreich.

Unserer ist entweder zu spät an die Straße gestellt worden, oder er wurde schlicht vergessen – knallvoll.

So, „die Sammlung“ ist gut untergebracht. – Verärgerung kommt auf, sieht man in den Containern nicht zerkleinerte Kartons Volumen „stehlen“ oder gar „Wohlstandsverwahrlosung“, im vorigen Beitrag kurz erwähnt auch hier! Was zum Teufel!

Vorbei am Pferdetümpel Richtung „normale Morgenrunde“ – der Nachtregen hat man gerade wieder der Vegetation genutzt. Für Gewässer kein Tropfen, sagen auch die Pegel.

Und munter wird „volles Rohr“ Intensivkultur bewässert – im grellen Sonnenschein. – Die Straße nebendran wird gleich mitbewässert. Hinter mir höre ich es auf ein Auto platschen, war in günstiger Strahlrohrposition fix vorbeigeradelt.

Radweg B 431, links abbiegen zur Marsch – alles bunt. Auf Wiesen überwächst Ampfer Hahnenfuss.

Volle Blüte Beinwell – die Wasseroberfläche von Stillgewässern zeigt Weiss.

Das ist am Wegrand konzentriert zu beobachten oder / und fliegt flusig um einen herum – die Pappeln geben reichlich.

Rot Gelb Grün – auf vielen Flächen.

Helleres, ein wenig weissliches Gelb dominiert anderswo – mag das das Gemeine Leinkraut sein?

Das Weiss der Doldenblüher.

Hahnenfuss-Gelb vor Pferdeherde, morgens in der Fläche – am Horizont der Elbdeich.

Später suchen erwachsene Großtiere, hier: Stuten, Schatten. Die Fohlen, so scheint es, lassen sich, platt, backen.

Ich klettere auf den Elbdeich Fährmannssand, oben …

… nimmt mir das eine Bachstelze übel, die frühzeitig abfliegt.

Blick auf die Elbe vor Hanskalbsand – Lühe-Schulau-Fähre und Polarstern des Elbfischers aus Lühe.

Der liegt hier jüngst je nach Tidephase unterschiedlich. Vermutlich wandert das sich ausbildende Sauerstofftal, mit der Tide wechselnd, bei zunehmender Wassertemperatur Richtung Hamburger Hafen – davor, zusammengedrängt, die ausweichende Fischfauna.

Zu Hause angekommen, es ist …

Rosenzeit!

 

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