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Archive for Juni 2026

Auf der Landesgrenze SH – HH radele ich an, blicke von Wedel auf bunte Feuchtwiese am Rissener Dorfgraben, HH – weisser Punkt, Storch im Salat.

Der Elbhang Wedel, Grenze Gewerbegebiet – der Mensch sucht die Natur und macht sie kaputt. Wo Natur mit Wald kühlt, möchte Mensch freie Sicht für freie Bürger.

Elbhang, entbaumt … – „… Wir steigern das Bruttosozialprodukt!“

Immerhin ist die steile Runterfahrt auf den Elberadweg wieder frei.

Der Elberadweg, von Osten unmittelbar am Nordufer der Elbe entlang, ist weiterhin an dieser Stelle unterbrochen. Bleibt abzuwarten, ob nach Ausserbetriebnahme des Kohlekraftwerks (nun: Ende 2027) eine wassernahe Durchgängigkeit für Fußgänger und Radfahrer zum westlich nahen Schulauer Hafen geschaffen wird.

Anlass meines Radelns ist – ich geb` „unseren Hamburgern“ einen aus, in Neuenfelde, gut erprobtes Ziel. „Berlin“ ist ja bereits im vorigen Beitrag abgefüttert. Das fand am 2. Juni, „Hamburger“ bereits am 30. Mai statt – nur der guten Ordnung wegen erwähnt.

Ich bin schnell, dank Rückenwind NW 4 – gutes Seglerwetter!

Vorbei am Leuchtturm Wittenbergen …

… komme ich ans Falkensteiner Ufer mit seinen Schiffswracks. Schön hoch aufgebrachter Strandsand, wird nicht gleich bei jeder Flut weggenommen.

Hier ringsum – DLRG gerade anwesend – wird allzu leichtsinnig mit eigenem Leben umgegangen. Jede Menge Infoschilder verfehlen ihre Wirkung. – (Immerhin hat die Schwemme der roten Müllbehälter die unsägliche Sammelarbeit städtischer Aktiver ein wenig eingedämmt.)

Schliesslich steht hier die SEESCHIFFFAHRTSTRASSE unmittelbar am Hang. Wo die Fahrwassertonne, unmittelbar vor dem Buhnenende, steht, geht`s sowas bei 20 m steil abwärts.

„Schwell und Sunk“ insbesondere großer Pötte werfen plötzliche Wellen auf, saugen Unachtsame hinweg. Regelhaft – trotz allem – sind Tote zu bergen (soll ich „beklagen“ schreiben? Oder „selbst schuld`“ ?).

Das Unterfeuer Blankenese – querab von der Estemündung auf niedersächsischer Seite.

Und das Oberfeuer, vor dem – ich liebe ihn – Elbhang.

Dem Rückenwind zufolge erreiche ich bei gemäßigtem eigenem Bemühen mein Zwischenziel, den Anleger Teufelsbrück, Tideniedrigwasser.

Mit dem Licht sieht das gleich viel schöner aus (mittig, „drüben“, Airbus)!

Fährverkehr – hin und her – und quer.

Airbus …, da brummt es auch schon – dicht über die Elbmoränenhöhen – gen Firmenflugplatz heran.

Häufiger Seitenwechseltakt – wir legen ab.

Demnächst mehr von diesem Tag – von der anderen Elbeseite.

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HH-Dienstfahrt unserer werktätigen Berlinerin brachte mich zur S-Bahn Wedel – gemeinsames Essen, Treff Aussenalster als netter Auslöser meiner Reise.

HH Hauptbahnhof – wildes Wetter ist angesagt.

Und wenn man so unterwegs ist, …

Ja, diese Hunde! – Seit ein Beagle zu unserer Hamburger Familie gehört, „sehe ich überall Beagle“.

Charakteristisch …, wählt der (sie, Milli!) eigene Prioriäten – Forschung ist wichtig! Dass ihr Frauchen (ja, man trifft und kennt sich – vom „Beagle-Feld, Tangstedt“ !) ein Foto gut fände, ist unwichtig.

An der Aussenalster angekommen.

Dicht ran! – Wir sitzen in der ersten Reihe.

Segler und Wetter, …

Green Kajak, …

… Kajaks – auch Ruderer und Alsterdampfer bereichern die Bootsvielfalt.

Nach den Getränken …

… folgt bald das Essen. Für mich simpel Fish `n` Chips, den Salat teilen wir uns. Sushi fasse ich nicht an, Crispy Roll benötige ich auch nicht.

Der sich uns real bietende Breitbildfilm ist erlebenswert! „Die Wetter“ …

… mit Dramahimmel, …

… freundlicher in Hochkant, …

… ziehen vorbei / lösen sich auf.

Wo nun nahe dem Westufer ein runder Turm (sieht in Draufsicht aus wie Plural, 3 zusammenhängend) steht, befand sich vor Zeiten ein Ausbildungsort meines Berliner Gasts.

Es gibt allerhand zu erzählen, die Zeit verfliegt.

Auf dem Weg zurück zum HH Hbf treffen mich tatsächlich so 2-10 Tropfen.

Schön, dass das alles so gut geklappt hat. Um 20.45 Uhr ist die Sonne bereits im Westen der Tide-Wedeler Au untergegangen.

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Mit Anlauf / -radeln …

Vorbei an – teils erschreckend quantitativ – kranken Eschen, …

… aufkommendem Dost, Beinwell überwachsend, …

… staundenden Deichschafen …

… nähere ich mich hinterm Elbdeich den Zielen dieses Artikels. Der neue Kran am „Hamburger Yachthafen“ macht was her!

Schulauer Hafen, Schluss des Umbaus gerade gefeiert, eingeweiht – Spontangrün an der Südmole hinter Rettungsringrot.

Blick Ost, Thw = ebener Zugang zum Anleger Willkommhöft, HHHafen – Containerkräne am Horizont.

Auch wenn man eben eingeweiht: Alles, was mal gerade war, wird irgendwann schief.

Mit eingeweiht, plattierte Großfläche am Südende des neuen Ostufers, das richtige Zeichen in Zeiten des Klimawandels?

Na ja, wie das bei Ausführungen so ist: Die Planungen sind in der Regel mindestens 20 Jahre alt. („Ein Schelm …“) – Ich wechsle den Platz.

Vorbei am zu Beginn dieses Beitrags bereits gesehenen neuen Kran des Hamburger Yachthafens – er hantiert gerade einen Segler – …

… und der (Thw !) Mündung der Binnenelbe / Wedeler Au radele ich zur Südmole des Hamburger Yachthafens.

Auf der Südmole – Blick Nord, vorn eine Kanadagans.

Von hier aus sieht der neue Kran perspektivisch ultraklein aus.

Erneuerte Yachthafenein- / -ausfahrt, (beide) gut gemacht – mal abwarten ob geänderte Hydraulik auch mindernd auf den heftigen Schlickfall im Hafen wirkt.

Hier, auf den Bänken der Südmole, auch mit Kissen oder anderer Unterlage auf den Böschungskanten, kann man prima sitzen – und gucken? Das Grün wächst dieses Jahr mit wenig, aber hinreichend Regen ziemlich massig.

[So bei Tidehochwasser sieht das sich westwärts aufweitende Elbe-Aestuar schon beeindruckend aus! Und wenn dann noch Großschiffe vorbei kommen … Egal, es sitzt sich generell gut hier – ausser bei Regen und Sturm.]

Irgendwas ist immer … – Vogelflug, gar gelegentlich „der“ Seeadler, Segler, Paddler, Motoristen – und der Binnen- und Seeverkehr.

Die Bänke sind schnell besetzt. – Also immer, falls Verweilen angedacht ist, auch an geeignete Sitzunterlage denken.          🙂

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Auf „hoher Kante“, Elbhöhen Hamburg, Blankenese, wird für das Wohl des Menschen gesorgt, ggf. gesägt, Neues eingesetzt, ff. und anschliessend beim Wieder-auf-die-Beine-Kommen fachlich versiert gewirkt.

Angesichts solch familiärer Gelegenheit hatte ich das Erlebnis, hoch oben über der Elbe ins Freie zu folgen.

Blick auf östliche Nachbarhöhen, tief unten die Elbe, am Horizont die Harburger Berge.

Ja, so ein eiszeitlicher Moränenhang, beschnitten von Urstromtal der Gletscherwässer – das hat schon was!

Weit nach WestSüdWest geblickt, ist die Stader Geest mit ihren Windrädern erkennbar. Vorn die Elbe, gerade bei Tideniedrigwasser, lässt den Schutzrand des neu entstandenen Watts Hahnöfersand sichtbar werden.

Etwas dichter liegen die wieder getrennten ElbInseln Schwein- und Nesssand – Durchfluss bei Tnw.

Unmittelbar vor uns mündet, mäandrierend durch das Süßwasserwatt im „Mühlenberger Loch“, das Estefahrwasser – Klappbrücke sowie Helgen (hab` ich da ein falsches Wort zu fassen?) des verlassenen Werftstandorts sind optische Wegweiser.

Der Rettungspfahl markiert die Südkante des Seeschifffahrwassers – in seiner Breite angesichts der hier steil anstehenden Elbhöhen nicht einschätz- / sichtbar.

Näher ran – Bojen, Paddler, Segler sowie „Strandwahn“ kommen ins Blickfeld.

Na, das war ja was – gerne wieder!

Zwei Tage später, am 25. Mai, ergab sich nochmal die Gelegenheit. Hier bei ablaufendem Wasser (Ebbe), noch 1 m von Niedrigwasser entfernt, die getrennten Inseln Schwein- und Nesssand.

Und wieder ein Blick auf die Estemündung.

Wenn man`s nicht sähe, glaubte man es kaum. – Hier im Umfeld werden gerade wieder – entgegen dem Gefahrenhinweis zum seeschifftiefen Wasser sowie „Schwell und Sunk“ vorbeifahrender ContainerRiesen – Ertrunkene „produziert“.

Was der Wasserratte recht ist, erleben wir auf anderer Ebene ebenfalls. Bei Rückkehr nach Wedel sehe ich (fast) alle, die mich – ohne oder mit Tempo-30-Begrenzung auf der Strecke im bebauten Raum überholten, wieder.

Der Patientin geht`s ausgezeichnet, nun aktiv mitwirkend an Reha im Niedersächsischen.

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Ich startradele eine Schleife – auf der Suche nach Platz in Papiercontainern, erfolgreich.

Unserer ist entweder zu spät an die Straße gestellt worden, oder er wurde schlicht vergessen – knallvoll.

So, „die Sammlung“ ist gut untergebracht. – Verärgerung kommt auf, sieht man in den Containern nicht zerkleinerte Kartons Volumen „stehlen“ oder gar „Wohlstandsverwahrlosung“, im vorigen Beitrag kurz erwähnt auch hier! Was zum Teufel!

Vorbei am Pferdetümpel Richtung „normale Morgenrunde“ – der Nachtregen hat man gerade wieder der Vegetation genutzt. Für Gewässer kein Tropfen, sagen auch die Pegel.

Und munter wird „volles Rohr“ Intensivkultur bewässert – im grellen Sonnenschein. – Die Straße nebendran wird gleich mitbewässert. Hinter mir höre ich es auf ein Auto platschen, war in günstiger Strahlrohrposition fix vorbeigeradelt.

Radweg B 431, links abbiegen zur Marsch – alles bunt. Auf Wiesen überwächst Ampfer Hahnenfuss.

Volle Blüte Beinwell – die Wasseroberfläche von Stillgewässern zeigt Weiss.

Das ist am Wegrand konzentriert zu beobachten oder / und fliegt flusig um einen herum – die Pappeln geben reichlich.

Rot Gelb Grün – auf vielen Flächen.

Helleres, ein wenig weissliches Gelb dominiert anderswo – mag das das Gemeine Leinkraut sein?

Das Weiss der Doldenblüher.

Hahnenfuss-Gelb vor Pferdeherde, morgens in der Fläche – am Horizont der Elbdeich.

Später suchen erwachsene Großtiere, hier: Stuten, Schatten. Die Fohlen, so scheint es, lassen sich, platt, backen.

Ich klettere auf den Elbdeich Fährmannssand, oben …

… nimmt mir das eine Bachstelze übel, die frühzeitig abfliegt.

Blick auf die Elbe vor Hanskalbsand – Lühe-Schulau-Fähre und Polarstern des Elbfischers aus Lühe.

Der liegt hier jüngst je nach Tidephase unterschiedlich. Vermutlich wandert das sich ausbildende Sauerstofftal, mit der Tide wechselnd, bei zunehmender Wassertemperatur Richtung Hamburger Hafen – davor, zusammengedrängt, die ausweichende Fischfauna.

Zu Hause angekommen, es ist …

Rosenzeit!

 

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