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Archive for 29. Juni 2026

Nach dem ernüchternden Eindruck des oberen Bek, Pinnau-Einzugsgebiet, sehe ich mir die vor einem Monat Erosions-entschärfte Strecke nahe der Mündung in die Mühlenau an.

Angang in Hitze …

Rausche im Halbschatten.

Die Erosions-entschärfte Strecke bachab und die …

… untere, neue Auffang-Rausche.

Licht und Schatten, Turbulenz auf gut angepasstem Niedrigabflussprofil.

Meine Mini-Ausrüstung – Küchensieb an Besenstiel, große weisse Blumentopfuntersetzer.

Immerhin – eine Pionier-Eintagsfliegenlarve.

Eine köcherlose Köcherfliegenlarve.

Und noch eine.

Dafür, dass über den Monat seit Einbringen des Kieses keinerlei nennenswerter Regen fiel, gar in den Bächen ankam, freut mich schon dieses Winz-Ergebnis.

Der wesentliche Besiedlungseinfluss „Drift“ war die gesamte bisherige Zeit ausgeschaltet. Hinzu kommt, dass die Erwachsenen-Stadien der Insekten gerade voll im Luftraum beschäftigt sind mit Hochzeitsflügen und Eierlegen. Diesjährige Larven sind noch so klein, dass sie sich durch Durchflutschen durch das Küchensieb der Beprogung entziehen. – Bleibt DER aktive Wanderer, Hauptbesiedler unserer Bäche und kleinen Flüsse: Der Bachflohkrebs.

Schon recht erstaunlich, dass der überhaupt nicht bei meiner Beprobung sichtbar wird. – Das wird kritisch im Sinn bleiben – hoffentlich bis zum Anwesenheitsbeleg bei folgenden Besuchen.

Die oberste neue Rausche, seitlich vom Anstrom.

Im ruhigen Bereich hat sich ein Belag auf den Kieseln eingestellt, der auf die starke Eisenbelastung des Bek schliessen lässt – nicht gerade belebungsfreudig.

So verwundert mich nicht, dass die Kurzbeprobung überhaupt keine Organismen zutage fördert.

All diese Rauschen, im Halbschatten Dank vorhandener Uferbäume angelegt, werden wir weiter im Auge haben.

Mit dauerhafterer Feuchtigkeit, längeren Niederschlagsereignissen und nicht zuletzt „der Zeit“ wird sich auch hier eine den Standort charakterisierende Besiedlung einstellen.

Nun aber zum Ort der Verabredung, der städtischen Mühlenau in Rellingen.

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