Nach dem ernüchternden Eindruck des oberen Bek, Pinnau-Einzugsgebiet, sehe ich mir die vor einem Monat Erosions-entschärfte Strecke nahe der Mündung in die Mühlenau an.
Dafür, dass über den Monat seit Einbringen des Kieses keinerlei nennenswerter Regen fiel, gar in den Bächen ankam, freut mich schon dieses Winz-Ergebnis.
Der wesentliche Besiedlungseinfluss „Drift“ war die gesamte bisherige Zeit ausgeschaltet. Hinzu kommt, dass die Erwachsenen-Stadien der Insekten gerade voll im Luftraum beschäftigt sind mit Hochzeitsflügen und Eierlegen. Diesjährige Larven sind noch so klein, dass sie sich durch Durchflutschen durch das Küchensieb der Beprogung entziehen. – Bleibt DER aktive Wanderer, Hauptbesiedler unserer Bäche und kleinen Flüsse: Der Bachflohkrebs.
Schon recht erstaunlich, dass der überhaupt nicht bei meiner Beprobung sichtbar wird. – Das wird kritisch im Sinn bleiben – hoffentlich bis zum Anwesenheitsbeleg bei folgenden Besuchen.

Im ruhigen Bereich hat sich ein Belag auf den Kieseln eingestellt, der auf die starke Eisenbelastung des Bek schliessen lässt – nicht gerade belebungsfreudig.

All diese Rauschen, im Halbschatten Dank vorhandener Uferbäume angelegt, werden wir weiter im Auge haben.
Mit dauerhafterer Feuchtigkeit, längeren Niederschlagsereignissen und nicht zuletzt „der Zeit“ wird sich auch hier eine den Standort charakterisierende Besiedlung einstellen.
Nun aber zum Ort der Verabredung, der städtischen Mühlenau in Rellingen.












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