Aufgrund gehabter Erlebnisse wünschen wir uns für den letzten Radeltag die Umkehr der avisierten Route – möglichst Rückenwind (bei womöglich wieder peitschendem Regen).

Sonnenaufgang, gespiegelt.

Im Bus gen Torgau, Wunsch ist erhört – Einzeleindruck Acker, Raps, Wolkenjagen.

Torgau, letztes Räderausladen – pralle Sonne vs. schwarze Wolken.

Die Elbe – fast ein schwarz-weiss-Foto.

Unsere – heute – 4er Gruppe wagt es, wir radeln los. Schloss Hartenfels am Horizont.

Uuuups, die Silhouette verschwindet – im Regen.

Peitschen und Pitschen – in der Luft, auf dem Boden.

Wir stehen windgeschützt.

Mal Pfützen gucken, Kunstwerk! – Es regnet noch. Oben zeigt sich nahendes Blau.

Blau! – So schnell wie der Regen kam, so abrupt hört er auf.
Das bewegte Kunstwerk, … – so radeln wir Pfütze um Pfütze ab -, wird zu dicker gelber Schwimmschicht – i.W. wohl Rapspollen. – Wohl uns! Wir stellen uns vor: Ohne reinigenden Regen hätten wir wohl PollenstaubLungen bekommen.

Watt nu? Regenzeug abwerfen, oder was?

Gen Belgern, alles Grün – wo sind wir? ! ?

Schafe! – Immerhin, wir begegnen Lebendigem.

Fern holen wir Erkundung ein – Fernerkundung. – Ja, wir sind richtig.

Super Radeln zwischen Raps – in solch schlagkräftig gereinigter Luft!

Gelegentlich gibt`s auch Halbschatten – kurze Allee.

DDR-Geschichte, überall an dieser Strecke ablesbar – verfallen(d)e, „vergesellschaftete“ Agrargebäude.

Sauber Ackern, sauber Säen …

Ach ja, wir radeln am Vattatag – schwarze Gesellen mit Fahne, stramm im Wind.
Die „Rest-3“, die die Dübener Heide erkunden, berichten wie die anderen, dass sie auf zentraleren Strecken teils ein Spießrutenradeln in VattatagsBeseelten absolvierten.
Da wollen wir nicht meckern!

Westlich des Ritterguts Dröschkau lesen wir die Eiszeitgeschichte, Grundlage der Kiesgewinnung am „Liebersee“.

Der Liebersee in künstlich wirkenden Blautönen.

Noch gezäunt (vor den Findlingen), da die Rohstoffgewinnung in großem Stil läuft.

Riesenpfützen – gelegentlich werden wir an unser Starterlebnis erinnert.

In voller Blüte, Tamariske – ein in Ostdeutschland beliebter, in Kleingärten und anderswo umso bekämpfterer Neophyt.

Wir kürzen ab, weichen vom – längeren – Elberadweg (der allzuoft garnicht die Elbe in Sicht bringt) ab und nehmen zeitweise die Landstraße, zum Glück wenig genutzt an diesem Tag.

Im Wartehäuschen Paußnitz, kleine Snack-Pause, …

… werden Erinnerungen an den vorigen – oder Ideen für den nächsten – maritimen Urlaub wach.

Menschenwerk – Acker, aufgelichteter Kiefernwald.

Bruch- / Sturzpappel am wassernahen Wegesrand.

Verfall … , Fassaden täuschen bunt vor.

Ein Sprung – wir sind in Riesa. Da habe ich ein Ziel, radele durch menschenleere Fußgängerzone.
Mir begegnen Menschen mit Eis. – Ja, gibt`s hier, da drüben …

… im gelben Haus!

Da wäre ich dran vorbei gelaufen / geradelt – und leckere Torten (kleine Auswahl im Foto) finde ich vor.

Vollkommen überrascht werde ich beim Blick an die Decke! – Sowas habe ich in Kindertagen, wohl vor > 60 Jahren, zuletzt gesehen. Kaum zu glauben!

Eine Waffel mit 2 Vanillekugeln soll mir reichen.

Ha, fast gefunden! – Ich folge der Beschilderung.
Vom alten Kloster und dortigem Aquarium berichte ich demnächst.
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Pfützen, Tamarisken, tolle Torten samt Wunderbilderdecke, frische Erlebnisse, herrlich!
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