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Archive for 11. März 2021

Neulich, gegen Ende der Nebel-Tour, hörte ich (nein, das Gekläff der Nonnengänse steht im Nebelbeitrag am 7. März) wiederholtes, metallisches Scheppern.

Mein Blick war noch gefangen vom gut gefüllten Silofutterlager Fährmannssand und – entgeistert – von der entbaumten weisser-Esel-Pony-Fläche. Die ganze Westseite der die Hof-Silhouette prägenden Pappeln, Lieblingssitz unter anderem von schnatternden und singenden Staren, ist abgesägt, die Fläche inzwischen „sauber“.

Also, es schepperte – wo?! Da kam mir ein herumspringendes, schwarzweisses Etwas links in den Augenwinkel. Es folgte gespanntes Stillliegen, das Scheppern hatte aufgehört.

Ah ja, das herumspringende, jetzt in maximaler Aufmerksamkeit liegende Etwas ist der Border Collie des Hofs.

Das Scheppern hatte wohl die Ziege durch Bearbeiten des Zaungitters erzeugt. Hier stehen Schaf und Ziege bereit, dem Hund ihre Schädel zeigend.

Na, willst Du nochwas? – Dem Schaf wird langweilig.

Ich nehme nochmal Anlauf …

Unbeeindruckt? – Na, dann beenden wir das Ganze.

Mit einem leichten Grinsen im Mundwinkel radelte ich nach Hause.

Ist schon gemein, wenn man als Border Collie einen Beruf hat und verantwortungsvoll das Hofgelände unter Wind hält – und dann ist keiner zum Hüten ringsum!

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