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Archive for Mai 2020

Da kam ein Hinweis, wer so viel Bachlebensraum verbessert, müsse auch mal wieder sein altes Hobby ausüben … – Also gut.

Ein Bisschen Bewegung kann nicht schaden – Anwandern durch vielfältige Landschaft, hier mit alten Zeuginnen der Vergangenheit.

In Bachnähe schlagen die Erlen aus. Im Hintergrund steht eine Eiche, Totholz, das die darauf ausgerichtete Natur noch Jahrzehnte nutzen kann.

Ein kleiner Bach im Norddeutschen Tiefland. Wir haben mal wieder Niedrigwasserabfluss, sieht fast wie ein Stillgewässer aus.

In weniger baumbestandenen, übermäßig belichteten Bereichen zeigen sich typische Negativfolgen – fädige Grün- und Blaualgen bilden dichte Bestände, die in langen Zotten im Wasser und auf dem Grund flottieren.

Dieses Übermaß an nicht verwertbarer Biomasse führt beim Absterben zu Sauerstoffmangel – ggf. bis hin zu Todeszonen.

Hier aber, rings um den Bach und insbesondere in den Zweigen der toten Eiche, tobt das Leben. Aus dem Wasser geschlüpfte Köcherfliegen vollführen ihren Hochzeitstanz – zu Hunderten.

Vorsichtshalber habe ich zweimal „blindlings“ in die Eiche fotografiert und wundere mich, wie diese ca. 1,5 cm langen Insekten zu sehen sind.

Ortswechsel, bachab.

Eine unserer Paradestellen, bekiest. Hier war die Kiesbank plan auf den Gewässergrund gelegt worden. Nach dem zweiten Winter, nach zweimaligem Belaichen durch Meerforellen, hatten Fische und die Eigendynamik des Bachs bei höherer Wasserführung diese Rausche entstehen lassen. – Jüngst wurde sie von Flussneunaugen wieder „neu“ gestaltet, als diese intensiv darin laichten.

Weiter bachab geht, nach vielen kleinen Exemplaren, ein etwas größerer Flussbarsch an die Angel. Der hohe Rücken zeigt sehr gute Nahrungsbedingungen und hervorragendes Abwachsen. Der flache Bauch ist das Ergebnis des offenbar schon stattgefundenen Laichens. – Glück muss der Fisch haben, er soll sich erstmal wieder dick futtern.

Kurz nach Sonnenuntergang – schnell sind 1,5 Stunden verflogen.

Zeit, nach Hause zu fahren.

Schönes Erlebnis beim Heimfahren in der Dämmerung: Es klopfte so bei 4mal laut ans Auto – große Käfer bzw. Nachtschmetterlinge wurden meine Opfer (nein, das war nicht das schöne Erlebnis). Als ich so nachdachte, dass da doch Nutzer sein müssten, erlebte ich 15 (!) im Schwarm zwischen den Chausseebäumen jagende Fledermäuse über mir! – Danach noch vereinzelt, die letzte kurz vor Erreichen unserer Tiefgarage: ca. 3 m über dem Auto „stand“ eine Fledermaus flatternd – musste wohl eine gerade geschnappte Beute verarbeiten. Auch ich erlebe das nicht alle Tage – toll !

 

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… und mit ihm Monat-spezifische Verkehrsopfer.

Immerhin scheint stellenweise die Larvenentwicklung bis zum Engerling und die Verwandlung über die Puppe zum erwachsenen Maikäfer noch möglich. – Mögen da Überlebende auch 2020 zur Vermehrung beitragen!

Schönes Frühlingswetter, morgenkühl bei stärkerem Nordwind – für „gut Rückenwind“ hinter dem Elbe-Hauptdeich radele ich mal wieder die Tour Wedel – Holm – Hetlingen – Wedel.

Holm – Buntes Vieh auf bunten Weiden.

Der Graureiher akzeptiert mich Dank Tarnung durch Knick-Grün.

(Junge (?) Kolk- (?)) Raben hatten offenbar Silbermöwen geärgert, vermutlich ihr Gelege bzw. Jungmöwen zu scharf angesehen. – Das haben sie nun davon, vertrieben mit Zwischenstopp auf Hochspannungsmast.

Die Silbermöwen landen nach Luftjagd und -kampf auf dem alten Elbdeich.

Ein Bisschen Ruhe.

Auf zu neuen Taten.

Richtung Hetlingen stehen 4 Störche auf der Wiese – führen die Idenburg-Brüter bereits ihre Jungen aus?

Ein Schaf – nackig – grüßt vom alten Elbdeich Hetlingen.

Da kommt auch die ganze Herde – nackig. Eisheilige und Schafskälte sind für diese Zeit altbekannte Begriffe.

Da soll mich doch der Teufel … – gehörntes Schaf auf dem Elbe-Hauptdeich Hetlingen.

Der Teufel bleibt ganz cool.

Hinterm Deich saust ein Austernfischer aus dem Bildbereich.

Das sind keine Schwimmblattpflanzen auf dem Kleisee an der NABU-Vogelstation – Massen Nonnengänse bevölkern Wasser- und Marschwiesenfläche.

Nochmal in anderer Ansicht.

Blick über die Elbe bei Fährmannssand – auflaufend Wasser, ca. 1 m über Tnw.

Auf dem Programm steht: Vordeichgraben ausbaggern.

Wie eine saubere Reihe riesige Kuhfladen – LandArt! Der Bagger legt einen Schlickhaufen neben dem anderen an.

Auch 2020 jede Menge Zwillingslämmer.

Blick von der Westmole des Schulauer Hafens über die Elbe. Vorn ist die scharf auflaufende Flut zu erahnen.

Die Elbe zeigt sich in diesen, unseren Corona-Zeiten ziemlich schiffsleer – ziemlich oft.

Das alte Hafenmeisterhaus auf der Ostmole – bald Historie, Hotel- und Ostmolenausbau laufen an.

Die auflaufende Flut und der von Nord auf die Hafenfläche blasende Wind gestalten wechselnde Wellenmuster.

Sumpfdotterblumen an der Tide-Wedeler Au / Binnenelbe, unmittelbar vor dem Übergang von der Marsch in die Geest.

Ein Stockentenerpel schillert in der Sonne.

Da kann ja nix mehr schiefgehen!

Ein gutes Motto – nicht nur für diesen Tag!

 

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Tour am ersten Mai, sonnig.

Tour am ersten Mai, sandig.

Tour am ersten Mai, steinig.

Tour am ersten Mai, naturnah.

Tour am ersten Mai, beschissen.

Ich werde mal die Spezi-Fachwelt fragen, ob das vom Otter stammt. Bei aller Liebe, zum Fährtensucher per „Losung-Riechen“ (der Schiet soll sehr spezifisch riechen – ich glaub`s gerne) wollte ich mich nie fortbilden lassen. Dafür finde ich zu oft zu schöne Fußabdrücke!

Tour am ersten Mai, kugelrund.

Dazu eine kleine Geschichte „ut miene Stromtied“: Vor einem internationalen Kongress zu (überall auf der Welt allzu giftigem) Baggergut führte ein US-Kollege einen niederländischen Freund und mich über ein Spülfeld mit Giftschlamm. Das sah prima aus (wenn man das Wissen um den Giftschlamm mal weglässt), hatte sich von Flüssigschlamm über Bodenbildung und Sukzession vielfältig begrünt. Mir fiel auf, dass die beiden Vorauseilenden sich oft bückten, besprachen. – Nach einer ganzen Zeit sah ich etwas Weisses, nach dem sie sich bückten, es aufhoben und in einen Beutel steckten. – Igitt, Pilze von einem Spülfeld?!? Wenn etwas giftig angereichert ist auf solchem Grund, sind es Pilze … – Langer Rede kurzer Sinn: Gesammelt wurden Golfbälle (!), in großer Zahl. Die Aussage dazu (wenn man`s weiss, immer wieder bestätigt): Irgendwie ist es das Schicksal eines Golfballs, letztlich auf einem Spülfeld zu landen. [Und die Auflösung dieses Rätselhaften???]

Zurück zum 1. Mai 2020.

Tour am ersten Mai, turbulent.

Tour am ersten Mai, rasend.

Tour am ersten Mai, belebend.

Im gelben Kreis sind zwei Laichkuhlen von Flussneunaugen sichtbar.

Tour am ersten Mai, berauschend.

Das Vorstehende fand per Anfahrt mit Pkw im Kreis PI statt.

Am Nachmittag folgte eine sonnige Radtour in Wedel, Stadt mit frischem Wind.

Tour am ersten Mai, zufrieden – vor dem Gewitterguss trocken zu Hause!

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