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Archive for 21. Mai 2020

Über den Elbhöhenweg im Westen Hamburgs habe ich öfter berichtet. Nun sollte es in den Sven-Simon-Park, nebendran, gehen. Naturerlebnis war angesagt.

Beeindruckende Anfahrt durch Rissen (das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach), geparkt und rein geht`s in den Sven-Simon-Park.

An der Ausrüstung der Jüngsten der 3 „Generationen-Blondinen“ kann das Ziel – mitten auf den Elbhöhen! – erahnt werden. Wir erwarten, dass es nass wird.

Neben einem – trocken gefallenen – Regenauffangbecken finden wir den mit verstärkter Kunststofffolie gesicherten Teich. Der Himmelseindruck prägt den ersten Blick darauf.

Bei genauerem Hinsehen wird ein Ziel der Begierde sichtbar – Kauelkuacken!

Vorsichtig wird mit Puderzuckersieb am Stiel gekeschert. Die trocken gefallene Kunststofffolie zeigt die Frühjahrstrockenheit.

Erste Beute.

In ständigem Wechsel ziehen große Schwärme Kaulquappen durch den Teich – linienförmig.

… jegliche Art von Kunstformationen bildend.

Da ist mehr zu entdecken – Posthornschnecke …

… Schlammschnecken …

Egel – auf der Suche nach irgendwas.

Kaulquappen, Posthorn- und Schlammschnecken, Egel – Zeit zum Wiederaussetzen!

Schonendes Aussetzen will gelernt sein. Dies gleicht – aus Sicht der kleinen Organismen – sicherlich eher einem Sprung vom 10 m-Turm.

Kein Ekel vor Egeln! – Wir lernen von anderen, dass sie zur Zeit offenbar gern das Wasser verlassen. Das tut „unserer“ nach Aussetzen an Teichrand mit Schlammkontakt dann auch.

Die 3 Blondinen, gedoppelt – es gibt auch weiter mehr zu sehen.

Kleine Weissfische an der Wasseroberfläche – bei dem kleiner werdenden Wasserkörper und der auf großer Fläche intensiven Vegetation, die im Abbau dicken Schlamm aufgebaut hat, herrscht hier am Ende der Nacht sicherlich erheblicher Sauerstoffmangel.

Am Horizont ist auch ein kleiner Goldfisch zu entdecken.

Nach mehrfachem Füllen des Eimers mit diverser Beute und nun vorsichtigem Entleeren wird es Zeit, an den Rückweg zu denken – bzw. ihn anzutreten.

Der Sven-Simon-Park ist aufgrund seiner Charakteristik auf bewaldeter Moräne mit bewaldeten Dünen ein spannendes Feld – die Bäume, eine Vielfalt von Laub- und Nadelbäumen, zeigen die Boden- und Höhen- (Feuchtigkeits)verhältnisse. Sichtschneisen ermöglichen die Gruppenbewegung in diversen Entfernungen.

Und es gibt viel zu sehen – und aufzuheben! Auch für den Rückweg will also genügend Zeit eingeplant sein.

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