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Archive for 16. März 2020

Der Beitrag vom 14. März gab bereits einen kleinen Teileindruck.

Mitte März, die Regensturmtiefs liegen hinter uns – auf geht es ans Ufer der Elbe, Überqueren der Landesgrenze dort ist angesagt.

Beim sich zunehmend neigenden Erl-(in Wahrheit Kopfweiden-)König in der Marsch herrscht frühlingshaftes Weiss.

Quer durch Wedel / Schulau ging`s Richtung Kohlekraftwerk – dort die lange Treppe mit Fahrradschräge runter, ein Albtraum der Elberadwegradler mit teils schwerem Gepäck.

Treibsel als Sturmflutreste in verschiedenen Horizonten begleitet bzw. bedeckt den Wander- / Radweg unterm Elbhang noch.

Von See läuft der Containerfrachter APL Mexico City ein, mit 328 m Länge 2014 gebaut recht klein und fast schon alt.

Und wieder ist einer der letzten Großbäume auf Hamburger Gebiet abgesägt …

Es scheint wie eine Persiflage auf den Hamburger Spruch der 1970er „Tragt die Alpen ab, wir wollen das Mittelmeer sehen!“.

Traurige Konsequenz menschlichen Größenwahns – alle Bäume am Hang absägen, Höhenweg an Eiszeithang anlegen. Konsequenz: der bewegliche Hang zeigt Grenzen auf.

Der Weg ist seit Langem gesperrt, Reparatur scheint völliger Unfug – aber dem menschlichen Geist sind ja keine Grenzen gesetzt. Ein frei stehender Weg hoch vor dem Elbhang ist als Alternative kalkuliert worden. Warten wir ab, was in Zeiten sich verschiebender Finanzierungsprioritäten hier das Ergebnis sein wird.

Die Mexico City zieht vorbei – fast leer!

Am Anleger Wittenbergen, Blick auf den sonnenbeschienenen Leuchtturm – hinter der roten Tonne fährt, entleert, der Saug-/Klappbagger „Amazone“ Richtung Hafen Hamburg.

Über mehr Baggerbegegnungen wird demnächst hier im Blog zu lesen sein.

An Blankenese vorbei zieht die Mexico City.

Während hier in Wittenbergen Parkplatz, Wanderweg und Strand für einen Sonnabend um 11.30 Uhr fast leer sind, läuft der Elbstrand von Blankenese her zunehmend voll.

Da trete ich die Rückfahrt an, Treffen beim Griechen ist angesagt.

Wenn ich zur Stint-Saison (aus traurigem Anlass: Ökosystem Tide-Elbe kaputt) schon keinen Stint bekomme, tröste ich mich mit Sardinen (Wirtschaftsname, laut Speisekarte üblich – real: Sardellen). Sehr lecker!

Für Hamburg und Umgebung, generell für unsere Bundesrepublik wünsche ich mir mehr Akzeptanz der MINT-Erkenntnisse. Wozu sonst macht es irgendwelchen Sinn, auf unsere Defizite und notwendiges Lernen in diesen Fachlichkeiten an Schulen, Universitäten und anderen Bildungsstätten zu werben?

Die Natur (z.Z. „Corona“) stellt uns unregelmäßig auf eine harte Probe. Wir sind Teil des Geschehens, sollten „Natur“ endlich im Tagesablauf als unseren Rahmen begreifen.

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