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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Da sitzt etwas auf unserem Balkon, ziemlich still.

„Bremse?“ fällt mir spontan dazu ein.

So`n dünnes Ding – soll das so?

Offensichtlich ist sie zum Modeln hier, lässt sich ringsum fotografieren.

Später ist sie weg, ohne vorher aufdringlich geworden zu sein.

Weiss jemand Näheres dazu zu berichten?

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Die übliche Rundtour, radelnd – Am Hang, die letzte Feucht-Teilfläche ist gemäht.

Ich bin offenbar zu spät – vogelleer. Alles, was es hier, im jetzt vorübergehend Kahlen, einzusammeln gab, ist eingesammelt, aufgefressen.

Da sucht doch wer nebendran am Grabenrand, schwarz-weiss-rot.

Sie sind zu zweit, Weissstörche.

Sichernd, suchend, verschlingend – auf der nachwachsenden Feuchtwiese der Marsch scheint wieder allerhand herumzuwandern.

Zwischenspiel auf dem Holmer Berg – Staubwolke – Windhose? Nein, das Übliche – Bläser, von mir zu Dir …

„Gib einem Mann ein Gerät mit Motor – und er wird lärmen, stinken, Staub aufwirbeln …“ – In der Effektivität des Beabsichtigten bin ich mit Besen 5 Klassen besser, so gut wie ohne störende Emission – und schneller.

Hetlingen, gleich hinterm alten Elbdeich – Mehlschwalben über ihrem sommerlichen Zuhause.

3 Blitze unterm Dachüberstand – die sonnenbeschienenen Bäuche 3er Mehlschwalben, die mit ca. 15 anderen das Umfeld der Nester umflitzen.

Hintern Elbehauptdeich, Deichverteidigungsstraße – wat `n Scheiss!

Qualschafe? Wiederkäuen im Backofen …

Was das hier mit Vögeln zu tun hat?! – Kein Scheiss: Wenn unser Viehzeug nicht mit Antibiotika vollgepumpt wird, langt die Natur voll zu.

Für jeden Scheiss gibt`s Spezialisten, oft auch nebendran Generalisten. Und bei diesem sind das „die Destruenten“, und weg ist der Scheiss (wenn er nicht wie gegenwärtig in der trockenen Hitze gebacken wird – gehen die Spezis halt später dran, ans Eingemachte, wenn`s wieder minimal feucht ist, vielleicht schon bei nächtlichem Tau).

Das also hat das mit dem zu tun, mit denen, mit den Vögeln, die fressen die „Destruenten“ liebend gern. Wir sagen zu vielen auch „Insekten“.

Querab NABU Vogelstation – Hitze überm Elbdeich, 2 Sorten Gras (in der Länge, Nutzung), Himmel.

Da kommt etwas Großes, gestartet in Fährmannssand-Altbäumen, Richtung Elbe, das Deichvorland patrouillierend, auf mich zu.

Die fingerartig endenden kastenförmigen Flügel … Seeadler.

Noch so für Vögel Futterproduzierende im Ambiente Marschweide, -graben vor bebaumtem Geesthang. Schafe im mühsam gesucht und gefundenen Schatten, eine Rinderherde.

Nochmal, die Rinderherde im Ambiente.

Familien-Idyll über der Binnenelbe – Rauchschwalben füttern ihre Jungen, hier vermutlich Futter aus Gewässerproduktion.

Auf der Galerie (1), Rauchschwalbenjunge, putzend, wartend.

Auf der Galerie (2).

Der Tag naht, an dem die große Schar sich gen Süden aufmacht.

Schnell bin ich zu Hause.

Eine Blaumeise fragt sich offenbar, wer da mit dem Wasser gesudelt hat, guckt …

… und guckt …

… und guckt …

Und wenn sie nicht gestorben ist …

Nein, zu guter Letzt nahm sie doch ein paar Schluck, sprang rein und spritzte begeistert die Gegend voll. – Dafür steht der umgebaute Blumenpott da.

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Das hatte uns Anfang August so gut gefallen, endlich wieder mit der Lühe-Schulau-Fähre die Elbe queren zu können (Radel- und Treff-Ziel Buxtehude), das super lokale Eis beim Zwischenstopp beim Rückradeln in Jork so gut geschmeckt, dass wir die Gelegenheit beim Schopf ergriffen.

Zweiter Teil des Geburtstagsfeierns (Gewitter-Impressionen vom 1. Teil wurden berichtet) mit Treff und Mittagessen in Jork.

Der Aufbruch erfolgte etwas hektisch, T-Shirt angesichts der sich entwickelnden Tageshitze … – und … – ok ! ! ! Digicam nicht eingesteckt …

So folgen hier einige wenige Fotos vom Smartphone des Geburtstagskinds – Dank dafür!

Üblicher Zwischenstopp Hanöfersander Nebenelbe, vorm Queren des Elbdeichs. So schön hat sich der Mäander im Schlickwatt noch nie präsentiert – die Sturmmöwe findet ihn offenbar auch interessant. Wenig später landet dort noch eine Lachmöwe.

Jork. – Ein Versuch, den Kirchturm von St. Matthias hinter historischem Fachwerk zu erwischen. (Richtig beobachtet, ich war beim Friseur.)

Standort „Bürgerei“ – nein, nicht Würgerei! Wohl ein neuerfundener Name. Gleich daneben wandern wir über „Umweg“ – heisst so! -, Schützenhofstraße und „Am Fleet“ zum Kreisverkehr zurück.

Zwischendrin kamen – E-motorisiert – unsere Gäste aus dem südlichen Hamburg angeradelt. Dann konnte es ja losgehen.

Wer`s mittags gern asiatisch mag, ist hier sehr gut bedient – meine Auswahl Ente. Dazu Krombacher Helles (statt wie sonst gern, Dunkles).

Das war prima! – Und danach?

EISmehr, für alle. Da mache ich doch gern Schleichwerbung, eine Beschreibung mit 2 Fotos steht im Bericht vom 6. August.

Alle sind begeistert, dann bis zum nächsten Mal. Wir verabschieden uns.

Überraschung! – Dunkle Wolke(n), sich auftürmend, … beim Einkauf eines kleinen Geschenks, ich wartend bei den Rädern … Gewitter.

Wenn man denn so gar nichts gegen Regen mitgenommen hat, ist es gut, nicht schon auf freier Radelstrecke zur Fähre erwischt zu werden. Unterstellen in Jork ist ein gutes Angebot, das auch ich sofort nutzte. – Keine Digicam, keine Fotos. Das Smartphone ist im Laden gegenüber. – Nix passiert.

Leider auch nix in den Gewässern, schon gar nicht in Schleswig-Holstein – genau wie beim Wedel-Gewitter aus dem vorigen Beitrag. Die Bäche trocknen weiter vor sich hin, Büsche und Bäume schmeissen Not-bedingt jede Menge Blätter ab, um ihren Wasserhaushalt zu minimieren.

Trocken, überwarm, feuchtschwül angesichts der von der Luft sofort wieder aufgenommenen Gewitternässe ging es radelnd zur Fähre. Erstaunlich wenig Kundschaft kam bei der Rückfahrt zusammen.

Größen und Perspektiven, maritime Ansichten, bieten die beiden Schlussfotos.

Die Lühe-Schulau-Fähre liefert sich lange Zeit bei der Rückfahrt nach Wedel ein totes Rennen – im Hintergrund sind der Radarturm Wedel und die Westecke des Hamburger Yachthafens, Wedel, zu sehen.

Sandstrand Wedel und Schulauer Hafen kommen in Sicht – wir lassen uns fallen, müssen ja ans Nordufer zum Anleger Willkommhöft.

Die Santa Viola, 245 x 40 m, Tiefgang 12,2 m, zieht weiter, ostwärts zum Hamburger Hafen.

Ob wir es dieses Jahr nochmal auf die Fähre schaffen?

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Es ist heiss, die Getreideernte boomt.

Die Bäche fliessen … kaum noch, Bachoberläufe trocken.

Aber gestern, das Wetterradar liess für diejenigen, die nicht zwischen den Gewitter-Linien lagen, hoffen.

Und, siehe da.

Endlich Regen! Gewitter mit stürmischem Wind, der Marini rast. Schön für das Grün, gut für den Oberboden – bei uns sind Rasen und Büsche gemulcht, alles versickert.

Sturm im Vogelbad, schräges Einplatschen aus Nordost.

So nass haben wir die Fenster lange nicht gesehen – hier zunächst im Norden, später ringsum, dank der Gewitterturbulenzen.

Das war eine interessante Abwechslung für Jung und Alt während eines kleinen Feier-Kaffee-und-Kuchen-Treffs.

Es soll noch weitergehen, neuer Tag, neuer Ort, neue Gäste.

Wir blickten rüber über die Elbe … – da geht`s, Sonnentag zwischendrin, heute hin. Eine Fährfahrt die ist lustig, auf nach Jork mit den Rädern.

 

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Der Spielplatz ist menschenleer – wie kömmt?

Gnadenlos brennt die Sonne auf jeden Quadratmeter dieses wohnortnahen Spielplatzes. Interessenten an ein Aufenthalt sind zwar zahlreich vorhanden. Sie mögen aber nicht von der Sonne verbrannt, in der Hitze gebacken werden.

Was ist da los?

Grünes, niedriges Karree am Südrand – das war bis vor Jahren eine heranwachsende Hainbuche, die im Tagesgang wunderbar wandernden Schatten spendete. – Ein beliebter Spielplatz!

Skizze – nur ein schwacher Abglanz früherer Zustände.

Jetzt finden sich Eltern mit ihren Kindern nur kurz morgens und abends, wenn die Seitenbüsche breitere Flächen beschatten.

Dabei bietet Wedel viele Positivbeispiele, wie diese, lichten Schatten spendende Allee entlang eines Fuß- / Radwegs.

Mal sehen, ob Abhilfe möglich ist. Ende September findet die 5. Wedeler Klimakonferenz: Gemeinsam „Klimawende“ gestalten statt. Da soll auch das Thema „Klimafolgenanpassung“ behandelt werden.

Uns allen wäre schon damit gedient, wenn städtische Bauhöfe sowie Auftragnehmer bei Grünarbeiten angeleitet würden, Vernunft einkehren zu lassen – Grundlagen des Grün-, Boden- und Wasserschutzes zu beachten. Das Wachsenlassen standorttypischer Büsche und Bäume – neben angepasster Unterhaltung, so nötig, das bedeutet in den meisten Fällen schon Minimieren bis Unterlassen -, Rasenschnitt mit hochgestellten Mähern, Mulchen statt Abtransport örtlicher Biomasse.

Der Herbst- / Winterschnitt von Gehölzen ist nicht mehr so fern. Auch da gilt: Bodenschutz, Verbessern des Organik- und Wasserhaushalts durch lokales Mulchen mit lokal geschnittener / gesägter, geschredderter Biomasse. – Das monatelange Lagern in hohen Mieten (welch unnötige Arbeit und Kosten für Abfuhr, Auftürmen, spätere Abfuhr und „Behandlung“) führt ggf. zu nichts anderem als saurer Gärung – der eindeutige Geruch bis Gestank im Vorbeigehen / -fahren weist eindrücklich darauf hin.

Vielleicht bringt die Klimakonferenz, immerhin die 5., ja etwas. Hoffen wir das Beste.

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Na, ganz so wie im Titel wird es wohl nicht. Aber wenn die momentan für nächste Woche avisierten kleinen Regen so kämen, werden sie wohl auf heissem Boden verdampfen.

Ein paar Eindrücke zum derzeitigen Geschehen in der Marsch und auf der Geest sind hier zusammengestellt.

Am Hang, Holm, die lange überstaute Wiese verliert deutlich an Wasser. Fast kein Vogel interessiert sich, beim Überstau nach oben geflüchtete Bodenbewohner sind wohl alle verzehrt, Neues hat sich noch nicht entwickelt.

Dieselbe Fläche ein paar Tage später, wasser- und vogelfrei.

Nebendran, auf einer nur teilgemähten Wiese scheint es unter dem zusammengesunkenen Bewuchs interessant – Mäuse – und mehr? Immerhin sind zwei Weissstörche beschäftigt.

Auch der Graureiher auf der übernächsten Wiese verspricht sich offenbar Beute.

Die bunten Esel auf abgefressener Weide warten auf mehr. Links wird ordentlich Lärm gemacht – Iiiii-Aaaah ! ! !

Das Stroh auf dem abgeernteten Weizenacker Holm – Hetlingen wurde inzwischen gepresst, teils abgefahren.

Jüngst wurde auch der Rest abgefahren.

Spätsommerlich blühen hinterm Elbdeich Großes Weidenröschen, am Graben Blutweiderich – dahinter auf der Schafweide Flächen von samentragenden Disteln.

Die Rinderherde Giesensand sucht wassernahe Stelle auf, nachdem die Sonne ihnen im Tageslauf den Schatten wegnahm.

Hier das bekannte Verhalten der Fährmannssandrinderherde – sie folgt dem ablaufenden Wasser über das Süßwasserwatt bis zur Fahrrinne (Rückkehr mit auflaufender Flut).

Da hat es die kleine Angusgruppe im Wedeler Autal einfacher – sie folgen den ringsum gebotenen, wechselnd besonnten Schattenflächen.

Rechts vorn im Bild sieht es allerdings so aus, als hätte der Bulle nach Wasser gegraben, ein ordentliches Loch ist entstanden. – Wer weiss, vielleicht reicht auch ein Staubbad gegen Parasiten?

Am Wassererlebnisbereich der Wedeler Au fliesst es noch ein wenig – ein Großteil der sonst überflossenen Fläche besteht allerdings nun aus aufgeheiztem, trockenem Kies.

Die von rechts nach links, von vorn bis hinten stark wechselnde Wasserfärbung liegt teils an Optik, Schichtdicke. Da bachauf wenig für Struktur getan wurde, wird erst hier mit der Kies-geförderten Turbulenz (unsichtbares) gelöstes Eisen in feinsten Partikeln ausgeflockt. So entsteht der milchige Eindruck. – Die flachen kiesigen Strecken schaffen das am Besten, nicht nur Optik, sondern bereits etwas aufwärts fortgeschrittene Eisenflockung lässt das Wasser hier klar erscheinen.

Irgendwie … wird es herbstlicher. Die gegenwärtig nicht mehr stark zurückgehenden Nachttemperaturen können nicht darüber hinwegtäuschen – hier zum Abschluss 3 Beispiele von einem Sülldorf-Ausflug (kleines familiäres Dankeschön-Essen zwischendrin).

Erstes von drei Fotos aus Hamburgs Westen, aus Waldigem raus in die Sülldorfer Feldmark, früher Nachmittag.

Auf dem Rückweg am frühen Abend, wieder nach rechts fotografiert, also andere Wegseite als das Foto zuvor: Lange Schatten auf dem abgeernteten Acker.

Nicht zu übersehen, das Jahr ist fortgeschritten.

 

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Himmel-Kunst, August 2022, 1.

Hier im Blog habe ich kürzlich über ein GreenScreen-Jugendfilmcamp berichtet, dem ich in Sachen Gewässerökologie und Klima Rede und Antwort stand. Ich bin begeistert, was die jugendlichen Engagierten daraus gemacht haben – in der Kürze liegt die Würze, „Die Osterau“ – bitte nicht vergessen, den Ton einzuschalten.

Alle dort im Jugendfilmcamp entstandenen Filme sind – heute 4 von wohl 5 insgesamt – hier zu finden, unten auf der Seite.

Ich wünsche viel Spaß beim Ansehen.

Himmel-Kunst, August 2022, 2.

 

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Jetzt ist erstmal kein Regen angesagt. Das war kürzlich noch anders. Da tat man gut dran, bei längeren Vorhaben den Himmel im Auge zu behalten. (Zwei Tage zuvor war ich mit Begleitung per feuerrotem E-Mobil auf 50 km-Fahrt sowohl hin als auch zurück in je 2 Gewitterschauer geraten. Glück gehabt: die 1,5 Stunden Beschäftigung zwischendrin blieben trocken. – Trotz ordentlichem Platschen zeigten sämtliche Pegel ringsum, dass die offenbar sehr punktuellen Geschehen, die uns beeindruckten, Bachabflüsse nicht steigerten …)

Entlang der B 431 geht es Richtung Holm. Links oben etwas Schwarzes, bewegt sich aus dem Sichtkreis. Dahinten, Richtung Weisses, will ich hin.

Von der Geest in die Marsch runter, Am Hang – „das Wetter“ habe ich hinter mir gelassen. Kurz zuvor musste es mich aber doch schwach besprühen.

Irgendwo von dort, vom dicken Ende, kamen die versprengten Tropfen wohl.

Offenbar herrscht nun Seglerwetter – über mir miaut es, Bussarde.

Vor Hetlingen ist der Weizen inzwischen geerntet.

Am Himmel bleibt weiter Bewegung, als kämpfte, zumindest entwickelte sich da etwas.

Am Boden … – Überraschung!

Ich steige ab: eine Wollhandkrabbe quert in sengender Sonne den Weg.

Scherenarme (-beine) hoch! Sie merkt, dass ich etwas vorhabe.

Von hinten im Zangengriff, Rücken und Bauch, zwischen Daumen und Zeigefinger. So kommen die spitzen Scheren nicht an mich heran.

Vorbeikommende interessieren sich …

Die Wollhandkrabbe meint, es sei nun genug, strampelt und arbeitet mit ihren langen Beinen. Bevor ich sie richtig runtersetzen kann, hat sie sich meinem Griff entwunden und …

… läuft in hoher Geschwindigkeit seitwärts davon.

„Sowas habe ich noch nie gesehen!“ höre ich noch im Weiterradeln.

Das Wetter entwickelt sich weiter. Gesehen vom Elbdeich Hetlingen, südwärtzs, bekommen vorher weisse Wolken eine dunkler werdende Basis. Rechts sieht der Horizont fast gefährlich aus.

Ich bin zügig weitergeradelt – Fährmannssand: Ringsum schliesst sich der Rand des bisherigen „Wolkenlochs“.

Über der Elbe, heranziehend, sieht es inzwischen am Bedenklichsten aus.

Wie gut, dass ich bald zu Hause bin.

Schnell noch am Theaterschiff Batavia vorbei. Die Flaggen zeigen, dass ich mit gut Rückenwind die Hinterdeichtour radeln konnte.

Das Theaterschiff Batavia feiert gerade seinen 50. Geburtstag – Herzlichen Glückwunsch!

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Wir besteigen die Räder, verlassen Buxtehudes Altstadt, die Este entlang, gen Norden.

Rätselhaft bleibt uns die Wetterfahne von St. Petri – ein Meerungeheuer als Hinweis auf maritime Vergangenheit?

Die BAB-Baustelle – auch nach Selfie-Ministern einer südlichen Partei hat mit der neuen Verkehrs-Partei das „freie“ Auto weiterhin Vorfahrt.

Moorende – man beachte den Ziegeldach-Horizont, etwas schwer zu erkennen: Da gönnt sich jemand eine inhouse-Dachterrasse.

Was anderswo ein Baumhaus ist, ist in Moorende das Stammhaus.

Blick über die Este – es grüßt St. Martini in Estebrügge – mit externer Glockenstube.

Rosenpracht in Moorende.

Wieder auf dem Obstmarschenweg – wir queren die Este, Bundeswasserstraße.

Gern würde der Bund etliche Seitenzipfel Bundeswasserstraße abgeben, zahlt auch etwas dazu … – Der Dumme muss angesichts Wissens um Folgekosten aber erstmal gefunden werden.

Kreisel Jork – Elbe-Obst aus dem Alten Land, im Seeklima gereift, na ja …

Wir suchen eine uns ans Herz gelegte Eisdiele.

Na also – gefunden!

Das war allerdings nicht ganz leicht. Um so besser schmeckt das vorzügliche Eis.

Also, wer nach Jork kommt: nach der Eisdiele fragen!

Durch Borstel geht es weiter nordwärts.

Am Elbdeich, gleich westlich der JVA Hanöfersand, entscheiden wir uns diesmal, die Strecke hinterm Deich zu testen – links rum.

Ein Bisschen Schieben zwischendrin – wir sind gut in der Zeit – ist auch nicht schlecht.

Wieder Elbe-seits – wie schön, auf sauberem Elberadweg zu radeln!

Blick auf die Elbe – nicht mehr weit zum Anleger Lühe, die LSF kommt gerade an.

Wir haben die Klappbrücke über die Lühe gequert – ein Tanker passiert die Lühe-Schulau-Fähre am Anleger.

Das ist der Öl- / Chemikalientanker Sti Battersea, 184 m lang, 27,5 m breit, Tiefgang 7,8 m.

Mit auflaufendem Wasser (Flut) gleiten seine Heckwellen am Ufer aus.

Wir sind an Bord, die Fähre hat abgelegt. Hinter einem kleinen Containerfrachter und dem Tanker geht`s Richtung Wedel – am Horizont die großen Container-Verladekräne des Hamburger Hafens.

Uns folgt ein RoRo-Containerfrachter (Roll on, Roll off).

In Wedel angekommen, ausgestiegen – der RoRo-Containerfrachter ist nah – 236 m lang, 36 m breit, Tiefgang 8,8 m.

Perspektive – Der Frachter Grande Abidjan, groß auf der Elbe, klein gegenüber den „Frontmenschen“.

Da zieht er hin, hoch auf der Flut reitend, zum Hamburger Hafen. – Und Tschüß!

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Das war ja mal dran, rüber über die Tide-Elbe, nach Niedersachsen. Lange hatte uns die Lühe-Schulau-Fähre „Dank“ zweimal hintereinander erforderlicher Reparatur warten lassen.

Nun sind wir also mit den Rädern in Lühe, radeln nach Buxtehude.

Hoch auf dem Elbdeich, Blick Ost – die Schornsteine vom Kraftwerk Wedel am Horizont. Da kommen wir her – die Fährfahrt dauert 25 Minuten.

Deichblick, Süd – das Alte Land mit seinen Obsthöfen und -plantagen, am Horizont die Harburger Berge.

Wir radeln vor dem Deich, Elbe-seitig. Die saubere Deichstraße im Vergleich zu Schleswig-Holstein hat eine saubere Ursache.

Hier in Niedersachsen werden die Deichschafte gezäunt gehalten.

Was das heisst?

Na, so sieht es gerade in Schleswig-Holstein, Umfeld Wedel, Hetlingen aus.

Gut, so lange es knallheiss und trocken ist. – Sobald es regnet oder nach kühler Nacht Tau den Boden nässt, entwickelt sich hier ein schwärzlich-grün-grauer Schmier, der dem Radfahrer die Reifen vulkanisiert. Schicht für Schicht, bis zwischen Rad und Schutzblech kein Freiraum mehr ist. Da hört der Spaß auf! – Es empfiehlt sich unter den genannten Bedingungen, andere Wege zu suchen. Das gilt für Fußgänger, Wanderer um so mehr.

Und weiter geht`s – in Niedersachsen.

Diverses blüht am Elbdeich – hier scheint man auch mit den Deichen anders umzugehen.

Am Himmel ist wieder was los.

Vorbei an Blutweiderich, Reet und Tideauwald (hier im Wesentlichen Weiden) geht es ein Stück ostwärts.

Rechts, wie von einer haushohen grünen Wand begleitet … – jetzt kommt sie auch noch von vorn auf uns zu.

Ach, das war nur eine bevorstehende scharfe Kurve. – Jetzt ist aber Schluss. So geht es nicht weiter.

Wir sind am Westende der Justizvollzugsanstalt Hanöfersand angekommen. – Zeit für das zweite Frühstück.

Über die Hanöfer Binnenelbe blicken wir nordwestlich auf die Elbe. Da kommt der beim Aussteigen in Lühe gesehene Containerfrachter, pink.

Im Osten gucken die Schornsteine des Kohlekraftwerks Wedel über die Insel Hahnöfersand.

Hoch ragt das Schiff, ONE, aus dem Wasser. So richtig voll ist es wohl nicht.

Beim Nachsehen zu Hause finde ich über marinetraffic.com im Hamburger Hafen nur die ONE Swan. Das muss ich nochmal näher prüfen.

Der Frachter verschwindet – nein, ist so hoch, guckt über die Elbinsel.

Das zweite Frühstück ist gegessen. Wir radeln weiter, müssen über den Deich, dann südwärts.

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