Am Sonntag radele ich Wind-bedingt die Elbdeichrunde im Uhrzeigersinn.
Am Bullenfluss wundere ich mich über hohen, gen Elbe schiessenden Wasserstand – gemessen am Stand der bereits länger laufenden Ebbephase.
Na gut, angesagt war`s ja, uns hat`s verpasst: Punktuelle, heftige Gewitter. ?? !! ??

Unter dem extrem turbulenten Abfluss sehe ich hellen Kies – haben etwa Flussneunaugen diese Bedingungen zum Laichen genutzt?

Von der Marsch auf die Geest hochgeradelt – der Karpfenteich, oberhalb des Anglerpuffs – teilgeleert. Der Reiher möchte profitieren, …
Ist der Teich – es fliesst aber so gut wie nichts zu – vorsorglich wegen Gewitteransage abgesenkt, – soll er abgefischt werden, – hat er ein Dammproblem (Bisam, Nutria)?
Tags drauf, heute, Montag, fahre ich Wind-bedingt gegen den Uhrzeigersinn. Ich habe mir vorgenommen, je nach anzutreffender Situation am Haus neben dem Teich mal zu klingeln.

Oha, der Teich ist so gut wie leer. Unmittelbar rechts vom Mönch, tief, scheint mir ein Loch im Damm zu sein.
Ich habe Glück, mir wird aufgemacht. Freundliche Begrüßung – Nein, kein Abfischen, kein Ablassen, kein Dammschaden – ein Wurzelschaden am Mönch und folgende Dammteilausspülung sind Ursache für den Nicht-Wasserstand hier und den gestrigen heftigen Hydraulikschub im Bach.
Sobald Zeit ist, kommt der Bagger und der Teich wird wiederhergestellt.
So radele ich, einiges schlauer, weiter.
Daraus können wir nun, für eventuell vorgesehene Verlängerung der belebten Strecke, die „richtigen“ Abstände für Rausch-Kolk-Abfolgen ablesen – der Grund, warum wir experimentell und nicht „Bau-geplant“ vorgehen.

Heller Kies, in „verdächtiger“ Form! Könnte man in der Tat als Flussneunaugenlaichbett ansehen, wären da nicht die wie gefräst wirkenden Kanten.
Ich radele weiter meine Elbdeichrunde.













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