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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Blick aus dem Fenster – der Japanahorn, rot (Unschärfe am frühen, noch feuchten Morgen).

Das Wetterradar sieht vielversprechend aus, der Wind rät für die Hetlingen-Tour zu Rundradeln gegen den Uhrzeigersinn.

Als ich in der Holmer Marsch ankomme, öffnet sich der Himmel stärker, als nach Wetterradar angenommen.

Macht nix! Im Gegenteil!        🙂

Blick von Idenburg gen Hetlingen – inmitten Eichen-, Eschen-, Pappel- und Ahorngrün steht singulär schon etwas Knallrotes.

Der Weg nimmt eine Biegung, das Rote stellt sich als 2 Farbtupfer heraus.

Unterm toten Eschenbogen: zwei rote Spitzahorne, einer etwas gelblicher (sieht hier orange aus).

„Der rechte“.

Gibt`s auch noch – voll belaubte Esche! Die ist bereits dabei, von Grün auf Gelb zu wechseln.

Elbdeich Hetlingen – das Reet schreitet farblich auch voran.

Elbdeich Fährmannssand, Blau-Gelb – die Lühe-Schulau-Fähre in der letzten Woche des gültigen Fahrplans. – Ob die dieses Jahr im Winter ganz „dicht“ macht?

Im Anstieg am Wedeler Geesthang – HainbuchenSamenstandGelb vor Weinrot.

Dichter ran ans Rot – Weinrot vor Lindengelb.

Die kommenden Tage, Wochen sollen nicht so ruppig-stürmisch sein wie jüngst. Es soll so gut wie kein Regen fallen.

Das mag ja ein farbenfroher Herbst werden!

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Angesichts der Kombination Sturm und Regen, die uns im Wechsel von Freitag auf Sonn(!)abend erreichte, ersetzt ein morgendlicher Spaziergang das Radeln.

Der Storchschnabel liegt breit und platt – muss sich erstmal wieder berappeln.

Zum bisherigen Mehlbeerblattfall sind allerhand abgerissene Feldahornblätter hinzugekommen.

Wasserschwer gebeugt zeigen sich allerorten die Fruchtäste des Feuerdorns.

(Nicht nur) Lindenlaub ist windgesichtet – hier vor einer Hainbuchenhecke.

Erstmals seit Monaten – Wasser im Graben zwischen Baumschulland und Bebauung.

Nass geht`s in den „Regenwasserweg„.

Der Verlauf ist dieses Jahr (einmal) rau gemäht, damit nicht Rasen entsteht, sondern eine Vielzahl Gräser und Stauden mit tiefgehenden Wurzeln Versickern von Niederschlägen verbessern [neben der vielfältigen Bedeutung für die Insekten- und Vogelwelt].

Einzelne Einleitungen von privatem Zulaufgelände bringen offenbar Reinigungsmittel aus versiegeltem Raum – ärgerlich.

Andere Privatflächen in der Umgebung halten in eigenen Gräben und / oder Mulden Regenwasser zurück.

Die rau gemähten Flächen bewähren sich.

Zu- und Abläufe wollen auf sperrige Schwemmsel kontrolliert sein.

Strecke gen Regenrückhaltebecken – Ahorngelb am Horizont.

Das Rückhaltebecken, flach eingestaut.

Auch hier ist ein Zulauf von Privatgelände auffällig.

Manche „Sauber“menschen können ihre Ferkeleien offenbar nicht lassen.

Die Felsenbirnen zeigen sich herbstbunt – leider werden sie wie üblich ihre Pracht schnell abwerfen.

Amerikanische Eiche, Zwischeneindruck in Gelb-Orange.

Stärkerer Regen setzt ein – Kreise.

Nebendran, an ruhigerem Ort – Blasen.

Heute, am „Sonn(!)“tag soll es noch einmal ordentlich regnen. – Es ist halt Herbst.

Die Pegel der Bäche zeigen steilen Anstieg – aber weit von mittleren Hochwasserwerten entfernt -, der bereits wieder sinkt.

Der Sturm auf der Nordsee beeindruckt. Aufgrund der Windrichtung sieht die Tidehochwasserlage hier im oberen Elbe-Aestuar bisher nicht besonders aus. Die Sturmflutsperrwerke der Nebenflüsse sind allerdings situationsbezogen für 5 bis 5,5 Stunden geschlossen gewesen, wurden gerade wieder (6.30 Uhr) geöffnet.

 

P.S.: Gestern Nachmittag und heute Morgen bin ich zum Frontentest spontan mit dem Rad aufgebrochen.

Bis zum Elbdeich Fährmannssand habe ich es gestern geschafft, liebäugelte noch mir der Hetlingenrunde. Da schoss von Westen ein dunkler Wolkenbus heran. – Umdrehen! Mit dem Wind – Wellen auf dem Hechtgraben Langer Damm -, sauste ich – rechtzeitig ankommend – nach Hause.

Heute Morgen – ganz spontan, „1 Stunde zu früh“ – zeigt mir der Pferdetümpel als Wendepunkt meiner Kurztour, dass immerhin die ausgetrocknete Schlammkuhle vom Erstregen gefüllt ist. Mit Wasser bis zum Grün sieht es hier nun nicht mehr ganz so erbärmlich aus.

Hat geklappt – bin auch diesmal vor der Regenfront zurückgekehrt.

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Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick Süd – Tidehochwasser, Watt-befressende Vögel müssen auf Ebbe warten. Ein Binnenschiff zieht gen Hafen Hamburg, vor der Stader Geest drehen die Windräder im Ostwind.

Vogelstation Wedeler Marsch – frühe Nonnengänse knüllen sich!

Meine Annahme, die Zahl der frühen Nonnengänse werde sich wie im Vorjahr auf einige Hundert beschränken, wird übertrumpft.

Die Nonnengänse sitzen auch nicht mehr neben Grau- und Blässgänsen. Steter Zuflug …

… bringt sie zunehmend …

… in das von mir in den Vorjahren beschriebene Stadium „dichte Packung“.

Der stete Zuflug, in kleinen bis größeren Trupps erfolgt von der Elbe her – offenbar im Zusammenhang mit dem Tidehochwasser = Verlust „freier“, weit überschaubarer Standplätze.

So findet denn neben Rasten das Fressen mit voranmarschierender Front statt.

Ein Stück weiter, vor dem alten Hetlinger Elbdeich, haben sich Silberreiher in eine bunte Rinderherde begeben.

Noch zwei …

… und Graureiher befinden sich ebenfalls hier.

Wenn ich alle gezählt haben sollte, sind 5 Silber- und 3 Graureiher auf dieser Weide aktiv. Wie öfter beschrieben, üben die ruhenden Rinder wohl eine psychologische Schutzwirkung aus – die Reiher vergessen offenbar, wo ihre Fluchtdistanz liegt.

Rumpel, rumpel – platsch, platsch – – – am Brunnenschutzgebiet habe ich Schwäne aufgescheucht.

Die fraßen oder dösten auf dem nördlichen Randgraben des Brunnenschutzgebiets. Vater Schwan zieht hinterher – muss die Würde wahren.

Frau Schwan und die Kinder sammeln sich nach dem ersten Schrecken.

Alle zusammen – nun muss erstmal der Schreck aus dem Gefieder geschüttelt werden.

Auch wenn dies eine meiner „Heimstrecken“ beim Radeln ist (je nach Windrichtung und -stärke im oder gegen dem Uhrzeigersinn) – ich wundere mich immer wieder, dass fast jeden Tag etwas anderes zu sehen ist bzw. besonders auffällt.

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Gestern in der Wedeler Marsch – Rinder stellen sich im Gänsemarsch vor.

Genauso folgen noch anderthalbmal so viele. Auflösung der Erscheinung: Ein vertrauter Mensch marschiert vornweg, nach und nach richtet sich die gesamte Herde aus. Es würde nicht wundern, wenn – rechts ausserhalb des Fotos – in einem blauen Eimer ein wenig Kraftfutter als erahnbarer Lockstoff läge …

Fährmannssand – sieh an, erste Nonnengänse sind eingetroffen, haben sich …

… randlich den bisher zu Hunderten die Fläche beherrschenden Graugänsen angeschlossen (so ein wirklicher „Anschluss“ ist das nicht).

Dünn großflächig verteilt zeigen sich ebenfalls erste Nonnengänse auf den Flächen um die Vogelstation Wedeler Marsch. Im Vordergrund …

… Blässgänse.

Während mir im Vorjahr um diese Zeit erste Nonnengansankömmlinge in einigen Dutzend begegneten, scheinen es dieses Jahr einige hundert bis an 1.000 zu sein – bislang konzentriert auf die beiden beschriebenen Flächen.

Mal abwarten, wie`s weitergeht. 2024 entstand eine Lücke, bis etwa Mitte Oktober die Tausender Nonnengänse eintrafen.

Ohne besondere Vorkommnisse radele ich über Hetlingen und Idenburg bis kurz vor den Geestanstieg Holm.

Seglerwetter! – Eben war da über dem Nordteil des Brunnenschutzgebiets noch was !

Es geht wieder los: Ein Bussard.

2 Bussarde.

Wenig später sind es 3.

Ab dieser Zahl wechseln Segeln und Kabbeln miteinander ab. Das Geschehen macht mich offenbar vogelig …

Die Fotos mit 4 Bussarden habe ich verhauen! – Hier sind es 5.

Weil ich auch das Foto mit dem „Maximum 6“ versemmelt habe, präsentiere ich nochmal 5.

Sowas habe ich lange nicht gesehen!

Angesichts des ab Wochenende angesagten Regens gucke ich nochmal am Pferdetümpel, „oben“ auf der Geest, vorbei. Der liegt nun seit Monaten knochentrocken.

Detail.

Ich bin gespannt, ob es beim Einweichen bleibt, oder in der kommenden Woche erstmals wieder freies Wasser sichtbar wird – werde berichten.

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Kalte Nächte, sonnige Herbsttage – diese Schafe verharren noch vor der Trift, lassen sich von der Sonne aufwärmen. Weissdorn leuchtet rot, trägt unglaubliche Fruchtmengen.

Es gibt auch Nutzer anderen Windschattens beim Aufwärmen.

Und die Weitgucker liegen bereits auf der Deichkrone gereiht.

Blick vom Hetlinger Elbdeich, Tidehochwasser Elbe – im Gegenlicht scheint Reet bereits silbrig.

Vom selben Standort, mit der Sonne geblickt, bieten Reet, Binsen und Tideauwald ein völlig anderes Bild.

Binnendeichs – im Gelände zwischen Giesensand und Idenburg stehen verstreut Silberreiher.

Über 20 waren am Wochenende an den Flachgewässern der NABU Vogelstation Wedeler Marsch zu sehen.

Weit im nahegelegenen Gelände verteilt, konzentrieren sie sich inzwischen offenbar auf lukrativere Mäusejagd.

Richtung Geesthang beherrschen Graureiher das Bild, pirschend, …

… sichernd.

Bei hinreichend Deckung oder / und Entfernung des Menschen verhalten sie sich weitgehend ruhig, fliegen nicht ab.

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Graugänse unter grauem Himmel, Tiefs ziehen durch, bringen bislang wenig Niederschlag.

Ansonsten Sonne satt, aber schwächelnd – abnehmender Mond erinnert an kühle Nächte.

Linde, Esche(n), Kastanie – voll fruchttragend, am Pilz bzw. an der Miniermotte kränkelnd.

Auf dem Elbdeich geht`s morgendlich für die Schafe nur in diese, eine Richtung.

Gegenlicht – Tidehochwasser auf dem Süßwasserwatt Fährmannssand.

Gegen den Sturmwind – ablaufend Wasser der Binnenelbe am Sturmflutsperrwerk Wedeler Au. Süd / SüdWest 4 steht voll gegenan.

Auf der Geest – Ginkgo im Abendlicht. Bald wird er sich Richtung Hellgelb verfärben.

 

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So nett es auch aussieht, …

… es regnet (zum Glück!) auch gelegentlich. Hier morgendliches Zeichen ex-Pfützenrand aus Birkensamen.

Ob vor der Eingangsfront schwebend …

… oder sitzend lauernd, Kreuzspinnen finden sich nun überall.

AltEsche im abendlichen, abgeernteten Getreidefeld.

Langer Schatten aus der per pedes-Zeit.

Vor dem Geesthang leuchten Rinderherden in der Marsch.

Abendliche Entenansammlung auf Marschgraben.

Das Leuchten der Weissdornfrüchte.

Abgängige Kopfweide, langer Schatten, Entenflott.

Von Getränk suchenden Rindern eingetretenes Ufer.

Mal sehen, ob harte Gewässerunterhaltung demnächst die Grabenbreite durch Herausnahme des Bodens erhöht – oder den Boden seitwärts andrückt.

Sonnenbeschienenes Röhricht am Brooksdamm, Thw in der Tide-Wedeler Au.

Herbstliches Leuchten am Straßenrand – Kürbisse sind wieder im Angebot.

Noch steht der Horizont, bestimmt Mais die Sichtweite. – Auch das wird sich demnächst ändern.

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Die Jahreszeit zaubert mit kühlen Nächten Wasser herbei, wo man lange keins sah.

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Da kommt so einiges zusammen, für einen kleinen Bach wie den Sauerbeck / die Sauerbek. Sein Übergang in die Marsch liegt im oberen Teil des Tideeinflusses.

Der Abfluss der Elbe ist seit langem sehr gering, die jüngst beschriebenen Starkregen, die im Süden nach Osten ziehen, scheinen andere Einzugsgebiete zu beschütten. In jüngerer Zeit haben wir häufiger Ostwindlagen, West und Nordwest lassen die Tide höher steigen. „Von unten“ (Mündung der Binnenelbe / Wedeler Au in die Elbe) erreicht „hohes“ Wasser die Geestkante jetzt oft eher nicht.

Hier durchziehende Regengebiete lassen uns bislang aus. So bleibt das Bisschen Niederschlag auf der grünen Oberfläche, benetzt mit Glück noch den Boden. Wasser für das Grundwasser, für Quellschüttungen bleibt der Wintersaison vorbehalten – wenn`s denn klappt.

Nun ist das allerdings nicht ungewöhnlich Richtung Herbst. Die Natur ist darauf eingerichtet – wenn geeignete Lebensraumstrukturen vorhanden sind.

Blick von der Geest in die Marsch, Tideniedrigwasser – das Bett des Sauerbeck ist leergelaufen.

Der mit Kies und Geröll geschaffene Übergang am früheren Rohrabriss – nun bestens erkennbar – hat sich bewährt.

Die Rausche-Kolk-Abfolgen wirkten gut in Frühjahr und Sommer.

Inzwischen ist die Gewässerunterhaltung über die Strecke gezogen. Leider wird teilweise …

… bei der kastenförmigen Grabenherstellung (statt eines Trapezprofils) immer wieder in den Uferbereich eingegriffen.

Das hat leider nicht beim Graben haltgemacht, sondern auch den unteren Teil der Bekiesung erfasst.

Die Beteiligten waren sich beim Erstversuch im Frühjahr einig, dass die Gefälleverhältnisse ein Stück Verlängerung des neuen Bachlebensraums zulassen.

Die tägliche Praxis wird im nächsten Frühjahr zeigen, ob wir das dauerhaft realisieren und auch den oberen Teil von schädlichen Einflüssen frei halten können.

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Nachdem auch das gestrige, zweite Radeln ein Genuss war, mixe ich thematisch Fotos aus beiden Runden (vor- bzw. nachmittags – nicht wundern also, wenn anscheinend nicht passende Lichtverhältnisse zusammen erscheinen).

In der Wedeler Marsch, Steinweg – strammer Ostwind beugt die Weiden.

Rauf auf den Elbdeich, Fährmannssand.

Tideniedrigwasser, Süßwasserwatt frei, Elbfahrrinne.

Blick zum niedersächsischen Ufer – Schafe, Rinder, Graugänse über dem Watt.

Weiter geht`s, Richtung Hetlingen.

Nebendran wird nochmals Heu zusammengefahren.

Ladewagen stehen bereit. – Was für ein Heujahr, dieses 2025!

Die Grabenmahd ist gestartet.

Reet, eben noch im Graben, steht und liegt an Land.

Schaftrift Giesensand – Weissdornfrüchterot vor Eichengrün.

Giesensand – Graugänse in der Luft und auf dem Wasser, bunte Rinderherde.

Gelb am Horizont.

Rohrkolben – vorgestern noch im / am Standort …

… gestern an Land.

Blick übern Elbdeich Hetlingen – Segler im Gegenlichtglitzer.

Pferdeherde Idenburg.

Strammer Ostwind Sauerbecksweg, vor Erklimmen des Geesthangs.

Eishimmel über allem.

„Hoch“ auf der Geest, Maishorizont – ich quere die B 431, um …

… (kein) Wasser im Pferdetümpel zu sehen.

Wieder B 431, Einfahrt Wedel – eine schicke, alte Kastanie. Die Miniermotte findet das auch.

Nach meinen etlichen Wochen per pedes-Erfahrungen im Kleinräumigen ist es schön, auch wieder Weitläufigeres zu erleben.

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