
Westblick, vormittags, über die Wedeler Marsch – von fern rast ein Regenschauer auf der Geestkante heran.

Blick Richtung niedersächsischem Elbufer – das Süßwasserwatt liegt bei Ebbe weitgehend frei, spiegelnd.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 31. Oktober 2025| Leave a Comment »

Westblick, vormittags, über die Wedeler Marsch – von fern rast ein Regenschauer auf der Geestkante heran.

Blick Richtung niedersächsischem Elbufer – das Süßwasserwatt liegt bei Ebbe weitgehend frei, spiegelnd.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 29. Oktober 2025| 1 Comment »

Es ist ja nun nicht nur so, als ob es hier zur Zeit ständig regnet! Angesagt – oder überraschend – gibt es gelegentlich oder länger auch Gelegenheit für solch ein Foto.

Während die Bäche einen guten Schub, von Niedrigwasserabfluss auf Mittelwasser plus ca. 50 cm bekommen haben (inzwischen wieder absinkend), halten sich am Pferdetümpel offenbar Versickerung und Verdunstung man gerade im Gleichgewicht mit himmlischer Zufuhr.

Im Abradeln passiere ich die Reihe dicker Altpappeln, die mich so gut vor dem kurzen Schlagregen schützten.
Schön, wenn es solche Bäume gibt!
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, westlich HH, Wetter - oder was on 28. Oktober 2025| Leave a Comment »

Vorigen Freitag lag der gestufte Abfluss gen Wedeler Au aus den B-Plan mit „Regenwasserweg“ noch trocken.
Seitdem befinden wir uns in einer durchgängigen Regenphase mit Sturmwinden, in denen ich meine Radeltouren wieder speziell je nach Regenradar einschiebe – gut beschüttet werden inklusive.
Am Sonntag, vorgestern, allerdings, war keinerlei Regenpause in Sicht – guter Grund, mal wieder (wasserdicht verhüllt) einen Spaziergang entlang Wedels „Regenwasserweg“ zu unternehmen.

Nochmals nord- und ostwärts gewechselt, betrete ich den Regenwasserweg, ebenfalls gut Wasser haltend. 🙂 Wasserdichtes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Ein weiterer der zahlreichen Zuläufe von Privat. Mancherorts scheint`s, Laub wird über die Regenrinnen entsorgt.

Und, vgl. erstes Foto, der gedrosselte Abfluss gen Wedeler Au fliesst inzwischen munter den hier gestuften Graben entlang.
Gut, dass es ihn gibt!
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 27. Oktober 2025| Leave a Comment »

Von den Treibselsammlern an der Regioklinikbrücke geht es bachab – Blick von der Kitabrücke auf bekieste frühere Erosionsstellen.
Vorbei am Buchenbogenkies (bunter Baum hinten im Bild, vgl. vorletzter Bericht) gehe ich um die auch rechtsufrig baumbestandene Kurve.
Hier bietet sich gelegentlich an, ein weiteres Kiesdepot, ggf. mit Unterwasserlenker anzulegen, um Strömungserosion vom Weg wegzulenken und weiteren bachtypischen Lebensraum anzubieten.
Der Niedrigabflussaspekt wird durch das Herbstlaub verstärkt. Je nach Höhe des seit gestern durch fast Dauerniederschlag bewirkten Abflussanstiegs wird sich nach Abklingen ein interessanter, veränderter Bachanblick zeigen.
Mal sehen, ob ich dann zeitnah wieder hier vorbeikomme.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Hölzchen und Stöckchen, Totholz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 26. Oktober 2025| Leave a Comment »

Blick bachauf – der extremen Überbreite hatten wir durch 8 lange Treibselsammler („Hölzchen & Stöckchen“) etwas Strömungsbewegung, Struktur gegeben.
Das werden wir gelegentlich prüfen, ggf. neue Stöckchen setzen.

Durch Sohlsortierung – es scheint, die Sammler dürften durchaus noch länger sein – baut sich über Flachwasser Ufer neu auf.

Die Sammler erfüllen ihren Zweck. – Ich gehe, vorbei an Sukzession, die ich in eigenem Beitrag erläutern werde, Richtung Kiesdepots und -lenker bachab.
Beitrag dazu folgt.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 25. Oktober 2025| Leave a Comment »

Das sonnige Berlin ist nicht vergessen, aber inzwischen fast eine Woche her. Unser Rollladenkasten beweist, es tropft.
Allerdings ist der Wind den SH-Wetterfrösche machten, hier im südlichen Schleswig-Holstein westlich Hamburg nicht überraschend für Herbst eingetreten, wir fanden das Geschehen inkl. erhöhter Flut „normal“. Und das angesagte Wasser von oben ist – wenn überhaupt – nur kurzzeitig, gering oder anderswo gefallen. Unsere Bäche fliessen weiter auf Niedrigwasser-Niveau.

Eine NABU Pinneberg-Anfrage zum gemeinsamen Bäumchenpflanzen liess mich unsere „Sukzessionsfläche“ räubern.
Da kamen ca. 15 Bäumchen von kniehoch aufwärts zustande – Hainbuche, Esche, Vogelbeere, Kirsche, Traubenkirsche sowie Pfaffenhut, passende Arten für den vorgesehenen Auenbereich abseits eines Bachs.
Nach dem Abliefern (da waren noch allerhand mehr Lieferungen angekommen) und kurzem Schnack nutze ich die Gelegenheit, nahe Kiese der städtischen Mühlenau zu besuchen. Vor Generellem und Schildern der Treibselsammlerstelle folgen hier Fotos zu einem ehemals besonders Erosion-geplagten Punkt, der entschärft und „ordentlich“ mit Bachstruktur ausgestattet wurde.

Hainbuchenmehrfachstamm, dahinter Erlen, herbstlich – ja, wir befinden uns in der Stadt Pinneberg (allerdings nicht in dem teils hässlich verbauten Teil).

Wo solch Bank Spaziergänger zum Verweilen lockt, befindet sich in der Regel eine der extremsten Erosionsstellen im Bachufer, verursacht durch Mensch und Hund.
Solcherlei Störungen mit unerwünschten Folgewirkungen sind hier im Umfeld (und anderswo) oft Starter für Gewässerrestaurierungsansätze – in Kooperation mit Interessierten aus dem Umfeld oder / und städtischen Bauhöfen.

Eine Menge Kies schützt inzwischen punktuell das Ufer, gibt dem Bach durch Einengen und Unterwasserströmungslenker Struktur. – Das Herbstlaub beim derzeitigen Niedrigwasserabfluss bietet ein schönes Bild.
Nach möglichen, demnächst erwarteten Starkregen und dem Rückgang erhöhter Abflüsse wird ein interessantes neues Bild entstehen – mit einem tiefen Horizont weggespülter Blätter und den unberührten darüber.

„Den Spiegel brechen!“ – Fliessgewässer wollen Turbulenz! Baumspiegelung links als Stillgewässeranzeichen, nach rechts die durch einen großen Findling und den Kies hervorgerufene Turbulenz des lebendigen Bachs.
Wie ebenfalls auf dem Foto zu sehen, handelt es sich jeweils um punktuelle, im Querschnitt wechselnde Situationen. Das Sortieren durch die angestoßene Strömungsvielfalt erzeugt neben dauerhaft Bewegtem auch geschützte, ruhigere Bereiche – Vielfalt der Gewässersohle mit folgender Besiedlungsvielfalt hinsichtlich Arten und Individuenzahl.
Mein Weg führt mich zu weiteren bekiesten Stellen. Darüber und über ein ganzes Stück bachauf angelegte Treibselsammler folgt ein eigener Beitrag.
Entspannung nötig? – Ich empfehle einen Herbstspaziergang am Bach.
Wir warten auf mehr Wasser – und kommende Laichzeiten der Gewässerorganismen.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 16. Oktober 2025| Leave a Comment »
Es sind – bei Grau(en), gelegentlich Nieseln und gut Wind – nicht allzu viele Spaziergänger, Radler ff. unterwegs.

Auch das Deichvorland bietet interessante Entwicklung, hier: Blick auf das Lee eines kleinen Tideauwaldstücks.

Auch im bebauten Raum bietet sich in geschützten Bereichen, teils mit speziellen Baumarten, noch einiges.
Die Rinder – auch ein Hofhund war begeistert von mir – freuen sich sicher auf die nächste Begegnung.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 14. Oktober 2025| Leave a Comment »

Deichschaf auf der Deichkrone, mittlerer Containerfrachter und Großsaug- und -klappbagger auf der Elbe bei Fährmannssand, Tnw.

Querab Vogelstation – gerade hat sich ein großer Schwarm Nonnengänse einer bereits vorhandenen Gruppe zugesellt.
Die ganze Zeit über ertönt himmlisches Trompeten. Große Kranichgruppen bis zu 150 Individuen ziehen über die Landschaft gen Südwest.

Auf dem vorigen Foto bereits vermutbar, haben die Tiere ihre Richtung geändert, fliegen auf mich zu, orientieren und formieren sich über mir neu …

Eine ganze Reihe solcher 50er Trupps erscheint. – Mit den hochfliegenden um die 150er Schwärme habe ich wohl an die 1.000 Kraniche auf dieser Tour über mir erlebt.
Viele Eschen, ob noch grün oder bereits hellgelb, haben in den vergangenen Starkwinden bis Stürmen bereits ihre Blätterpracht abgeworfen – oder abgerissen bekommen.

Blick vom Radweg entlang B 431 – hinter Weide und abgeerntetem Maisfeld Herbst-Ensemble aus Pappel, Hain- und Buche, Eiche.

Dieser kleine Schlenker vor Radelende muss sein – Lindengelb in Spätnachmittagssonne, Mittelweg Wedel.

Der Anlass des Schlenkers, der Pferdetümpel – Kühle, Sonne, Wind lassen den vom Regen neulich gefüllten Grund langsam, aber sicher wieder trocknen.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 12. Oktober 2025| Leave a Comment »
Die beiden Radeltests gestern ergaben sich aus einem besonderen Ereignis. Seit geraumer Zeit meinten der eine oder die andere, die nun 2stellig alte Hamburger Enkelin müsse Fahrradfahren lernen. Meine Ansage „Immer die Ruhe! Sie setzt sich eines Tages aufs Rad und fährt los.“ begegnete weitgehend Zweifeln.
Inzwischen ist es also geschehen, alle Beteiligten freuen sich. Mein Angebot, die Anfahrt zur Vogelstation Wedeler Marsch als übersichtliche, hindernisfreie Strecke zu nutzen, wurde allgemein akzeptiert.
Zuvor testete ich morgens, ob die Piste (als letzte ringsum) tatsächlich von Asphalt und nicht von Deichschaf-spezifischer Organik geprägt ist.

Die beiden Ziegen Fährmannssand nehmen den frühen Besucher als willkommene Abwechslung, so früh am Tag – und bei nur einem Zuschauer.
Der Versuch der braunen, die schwarze zu Kopfstoßvorführungen zu animieren, geht ins Leere – nur nix übereilen!

Im Gelände der Vogelstation schützen Wälle die Vogelwelt vor Störung durch zwischen den verschiedenen Beobachtungsstationen wechselnden Besuchern.

Auch im unmittelbaren Wallbereich gibt es neben Blüten einiges saisonspezifisch zu sehen – hier eine den Platz wechselnde Schmetterlingsraupe.
Die Vielzahl mit starker Optik ausgerüsteter Vogel-Fans bringt selbstverständlich ganz anderes an Fotos und einiges mehr an erkennbaren Vogelarten (z.T. in großer Anzahl) zustande. – Keine Phantasiezusammenstellung, sondern ein Zitat aus den Septemberbeobachtungen: z.B. Alpenstrandläufer, Bachstelze, Bekassine, Eisvogel, Goldregenpfeifer, Großer Brachvogel, Grünschenkel, Kampfläufer, Kiebitz- und Goldregenpfeifer, Knäkente, Knutt, Pfuhlschnepfe, Schilf- und Teichrohrsänger, Spießente, Star und andere mehr sind zu bestaunen. – Wer sich vertiefen möchte, kann die allgemein zugängliche „große Optik“ im Hauptraum zur Beobachtung nutzen.
Im Vogelzug tauchen inzwischen Weißwangen-, Bläss-, Tundrasaatgänse und eine Rothalsgans auf.

Da ich einiges im Spektrum vermisse, gucke ich noch über den Elbdeich Fährmannssand, gerade liegt das Watt angesichts Ebbephase weitgehend frei. Hier stehen etliche Limicolen in einem Priel.

Ein Stück weiter sind neben Rindern im Vorland Nonnengänse zu erkennen – dahinter die Westspitze der Elbinsel Hanskalbsand.
So kann – angesichts „freier“ Anfahrstrecke das zweite Testradeln nachmittags starten.

Und es bestätigt sich – spezielle Trainingsbedingung Windstärke 4 mit Böen bis 5 – „Draufsetzen und Losfahren“ beherrscht die Enkelin vom Start bis zu Ziel.
Alle Radelnden fahren, der Situation entsprechend, halt in geeignetem kleinem Gang. – Den Rest bis zur Vogelstation gehen wir zu Fuß. Frischer Wegbelag ist teils noch nicht in geeigneter Kornmischung festgerüttelt bzw. -gewalzt (morgens war ich mehr schlecht als recht „durchgerubbelt“).
Wie üblich beeindruckt die Vogelwelt.
Es sind ringsum beeindruckend viele per Rad, per Auto (so weit es geht) und zu Fuß erschienen.
Ich nehme das als Zeichen, beim Restaurieren von Bächen und kleinen Flüssen weiterzumachen – Ideen für 2026 sind in Realisierungsvorbereitungen, Treibselsammler (Methode „Hölzchen & Stöckchen“) sind parallel zu meinen beiden Radeleien von Wissenden angelegt, Restbekiesungen 2025 stehen an.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 10. Oktober 2025| 1 Comment »
Angesichts der gegenwärtigen Situation hinterm Elbdeich (wenig sonnige, eher feuchte Tage führten den bekannten unschönen Zustand herbei) überlegte ich andere Wege. Erstmal bis zum Ostende des Wedeler Autals, dann sehe ich weiter.
Ein dicker Mann auf E-Mobil prescht an mir vorbei. Aha, da hinten, vor der Sperrung kann wohl ein weiterer Weg nach links genommen werden. – – – Bevor ich ihm folge, dreht er vor der Sperrung mühsam sein schweres Rad um.
Ich folge dem Wegweiser!

Nach Queren der B 431 bewege ich mich der Sonne entgegen – netter kleiner Naturweg auf der Landesgrenze HH – SH.

Die Morgensonne erfreut auch andere. Etliche Pferde (mehr) stehen per Breitseite zur Sonne, wärmen sich morgendlich auf.
Da steht als Lebender Toter weiter das Kohlekraftwerk und soll NOCH eine Saison weiterlaufen – jahrelange Beschwerden der Nachbarschaft halfen so gut wie gar nichts, stattdessen stete Laufverlängerung. Die Beschwerdebearbeitung lief nach dem bekannten Beamtenwitz „Wenn ich nicht will, dass ich was tu, schieb` ich`s einem andern zu“.

Wenn schon Lebender Toter, dann ordentlich pflastern in der Nachbarschaft – und Lebensbäume aufstellen.

Gen Ost: Der Geesthang, eiszeitliche Schichttorte – Mensch hat Schichtwasseraustritte gepflastert, eine Rinne führt selbst nach den Trockenmonaten noch Quellwasser ab.
Da ist noch etwas – Mensch-Typisches! – zu sehen. In seinem Wahn, alles ordentlich zu machen, wird nicht nur das austretende Schichtenwasser gepflastert abgeleitet (das soll den Weg trocken halten). – Im Bläserwahn wird der Weg regelhaft „frei“ geblasen, was dem Glensandagemisch – hier wie anderswo! – überhaupt nicht gefällt. Sichtbares Ergebnis: Feinkorn entmischt und verblasen, Grobkorn steht raus, die Ebene wird eingetieft, durch Fahrverkehr bis zu Kuhlen.
Demnächst, bei Regen – oder nach Sturmfluten – werden die selbsterzeugten Lunken wieder voll Wasser stehen. – Toll !
Eigentlich wollte ich den Wittenbergener Leuchtturm im morgendlichen Sonnenschein präsentieren. – So kann man sich irren. Eine flächige Wolkenwand verhindert mein Vorhaben.

Auch ohne direkte Sonnenbestrahlung stellt sich der herbstliche Hangwald von seiner bunten Seite dar.

Auf dem Hinweg nicht fotografiert: „Ordentlicher“ Spülsaum der jüngsten Sturmflut am Elbhang, Thw plus 2 m.

Statt der geteerten 18 %-Abfahrt des Hinwegs nehme ich nun die steile Treppenabfolge mit Fahrradschiebemöglichkeit.
Hier fluchten in der Vergangenheit gepäckbeladene Elbradwegtouris (nun tun sie es – trotz E-Bike – sicherlich auf der neueren Asphaltstrecke).

Ob dieser Horizont erhalten bleibt – oder wächst die Baustelle am oberen Ende der Bahnhofstraße weiter in die Höhe?
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