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Archive for the ‘Vögel’ Category

Felsenburg, Südteil.

Gelegentlich habe ich unseren Wohnkomplex, 30 Wohnungen, 4 Eingänge, als Felsenburg bezeichnet. Seit wir Anfang 2016 einzogen, fiel mir mit Rückkehr der Mauersegler aus ihrem Winterquartier auf, wie interessiert unsere Eingangstürmchen angesehen wurden.

Es hat dann Jahre gedauert, bis Hilfe für Nestsucher in Sicht kam. Dafür brauchte es die Bundesregierung, den Bundestag sowie den Bundesrat. Über Jahrzehnte verschleppt, kam dann Ende 2020 endlich die Novellierung des Wohnungseigentumsgesetzes in Gang. Ein wesentlicher geänderter Punkt darin ist, dass nicht mehr Einstimmigkeit, sondern die Mehrheit bei Beschlüssen entscheidet.

Aktuell in dieser, unserer Welt: EU und NATO sind auch solche Fälle, die – seinerzeit auf gutem Willen aufgebaut – die Einstimmigkeit bei Beschlüssen als Grundlage setzten. Wir sehen heute, dass guter Wille Gegenseitigkeit und Kooperation nicht automatisch als Gegenleistung erhält. – Möge sich auch für diese Organisationen eine Änderung der Arbeitsgrundlage auf eine praktikablere Basis ermöglichen lassen.

Auf der Wohnungseigentümerversammlung 2021 wurde dann mit großer Mehrheit beschlossen, im Rahmen einer anstehenden Dachrinnenreinigung an jedem Eingang  und an der Nordseite des Gebäudes Nistkästen anbringen zu lassen.

Der NABU Wedel sagte nach Anfrage der privaten Wohnungseigentümer sofort zehn kostenlose Nistkästen zu. „Wenn eine Wohnungseigentümergesellschaft freiwillig Nistkästen anbringen will, finden wir das gut und unterstützen das gerne mit der Bereitstellung von 10 Nistkästen“, erläutert Jens Sturm, Leiter der NABU Gruppe Wedel. Die Eigentümer danken für diese Hilfe und freuen sich, dass die Nistkästen nach Ausschreiben der Arbeit gerade noch rechtzeitig zur Brutsaison 2022 Ende der ersten Maihälfte im Rahmen der Dachrinnenreinigung angebracht werden konnten.

Ein kleiner Hubsteiger ist bei beengten Umfeldverhältnissen schon was Feines!

Ausmessen, Ausrichten, Dübellöcher bohren.

Anpassen und Festschrauben.

Noch den Deckel drauf, festschrauben, fertig.

So sieht es seitdem an jedem Eingang aus.

Man muss schon ganz schön hochstarren, um die Nistkästen überhaupt zu entdecken.

So fehlten also nur noch die Vögel.

Im Mai besuchten wir urlaubende Verwandtschaft in Wenningstedt, Sylt (die Kästen waren am Tag unserer Abreise montiert worden). Auf Sylt sahen wir keine Mauer-, aber doch geradezu professionelle Segler.

Als wir dann im Juni von halbprofessioneller Reise aus Leipzig zurückkamen , flogen erste Mauersegler an Wedels Himmel. Kein Wunder, dass wir auf der folgenden Dresden-Reise ganztägige, besonders abendliche Mauersegler-Eskapaden besonders interessiert verfolgten.

Nach Rückkehr bekamen wir dann bald die Information „Zwei Kästen, vorderer Eingang, sind auf jeden Fall bezogen.“. Mein neugieriger Gang ans Südende des Gebäudes zeigte mir: Ein vorwitziger Spatzenmann lugte aus einem Kasten. Als ich die Digicam zückte … – zack, war er vor Foto weg.

Hier, etwas unscharf, ist eine Spatzenfrau angetroffen.

Wenige Tage später sah ich dann am Nordende des Gebäudes auch einen Gefiederten im Kasten.

Na also, auch besiedelt.

Da habe ich also einen Spatzenmann erwischt.

Zur Zeit sind mindestens 3 Kästen belegt. Meine NABU-Ansprechpartner meinen, die Spatzen zeigten den Mauerseglern den Weg. – Egal, jedenfalls sind noch Kästen frei.

Ums Haus sausende Mauersegler sind weiter vorhanden.

Wir sind gespannt, wie`s weitergeht!

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Wedeler Marsch – Sommer, Sonne, was wollen wir mehr ? !

Vorteil der Marsch, regulierbarer Marschgraben, eingestaut – im Hintergrund Graureiher und -gans.

Regulierbarer Marschgraben, eingestaut – der Graureiher verlässt seine Position, noch `ne -gans.

Deichschafe – in ganztags direkter Sonneneinstrahlung offenbar bei Unwohlsein, versuchen, sich gegenseitig Schatten zu spenden.

Tideelbe, Süßwasserwatt Fährmannssand, gegenüber die Lühemündung mit Anleger, Tideniedrigwasser.

So lange die Elbvertiefung, auch der Meeresanstieg hier noch nicht die Brackwasserzone flussauf verschoben hat, kann Marschgrabeneinstau Grünproduktion ordentlich steigern. Im vorstehenden Foto sind allerdings auch die chronisch – na, schon akut! – fortschreitenden Folgen des Elbeausbaus und der permanent harten Unterhaltung zu erkennen. Das Absinken des Tideniedrigwassers entzieht mehrstündig länger Feuchtigkeit aus dem Umfeld als vor der Jahrtausendwende. Schlickumlagern sowie verschärftes Flutsystem höhen frühere Flachwassergebiete auf, sie entfallen als Kinderstube der Elbfische. Das Süßwasserwatt fällt länger trocken, im vorstehenden Foto erobern Binsen frühere Wattflächen.

Auf der Geest sieht es anders aus.

Pferdeweide – was da so idyllisch aussieht, …

… hat nebendran sein Wasser verloren – den als „Himmelsauge“ im Volleinstau hier im Blog vorgestellten Pferdetümpel.

Kontrollfoto nach Schlagregen: Da braucht es offenbar etliches mehr, bis hier wieder offenes Wasser steht.

Haben wir Menschen irgendwas gelernt?

Grüne Berufe – offenbar nicht. Ganze Quellbachschüttungen werden nach wie vor in voller Sonne verpumpt.

Grüne Berufe – dies mag ja idyllischer aussehen, ist in seiner Mengenwirkung aber genau so verheerend für Bäche und kleine Flüsse im Umfeld.

Wo ich nun so über Wasser und Trockenheit, menschenverschärfte Situation für unsere Gesamtlandschaften, sinniere, kommt mir noch was Trockenes in den Sinn.

In den vergangenen Wochen fielen mir an Hauptstraßen gelegentlich, lokal bereits auffällig, auf dem Radweg liegende Großinsekten auf, die wohl nach Auto-crash dorthin geschleudert bzw. -geweht wurden. Irgendwie ging mir „…nuss“ im Kopf rum. – Keine Lust anzuhalten und zu gucken. – So kommt die „…nuss“ ja nie aus dem Kopf! – Nun wollte ich mal aufpassen, ein Foto machen. Wie immer: gar nicht so einfach, wenn die „richtigen Tage / die richtige Zeit“ vergangen …

Es klappte dann doch, etwas sehr lädiert zwar, aber gut erkennbar – keine Nuss! Ein ansehnliches Teil, das Absteigen hat sich gelohnt.

Tabanus – ich nehme mal an, dass es sich um die Pferdebremse handelt.

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Zum Abschluss der Reise lockte der Elberadweg flussab ein letztes Mal. Teilflächen der Elbewiesen wurden zunehmend gemäht und angesichts des günstigen Wetters zügig als gutes Heu eingefahren.

Über die Brühlsche Gasse ging`s anschliessend in die Altstadt – die Räder abgeben bzw. -stellen.

Radfrei aufgetaucht aus den Katakomben, letzter Blick auf den Fürstenzug.

Das soll hier nochmal ausdrücklich gesagt werden, ist nicht immer so: Besten Dank an GreenBike für die prima Räder. Das hat Spaß gemacht!

Zum Abschied mal andere Getränke zum Abendessen.

Und dann beschert uns Dresden wieder einen dieser unvergesslichen Sonnenuntergänge.

Ohne Worte.

Mit Mauerseglern …

Tags drauf, Rückreisetag.

Die Morgensonne „strahlt Regen“.

Bekoffert, unmittelbar vor dem Bahnhof – die Wolke da oben, die wird doch nicht?! – Doch, ein paar Tropfen „Taufe“ sollten wir noch mitnehmen.

Der Dresdner Hauptbahnhof – leer? ! ?

Aaaber dann, zack …

Der Dresdner Hauptbahnhof – gefüllt.

Da kommt auch schon „unser Tscheche“.

Blick auf die Kulisse am Terrassenufer, die Augustusbrücke und die Elbe – verspiegelt, wolkenverhangen.

Auf der Reise Dresden – Wedel. Überall wurde und wird eifrig Gras gemäht und zur Lagerung, sei es zum Silieren oder, hier, als Heuballen verpackt.

Planmäßig hat das Norddeutsche Tiefland, nun nicht mehr Dresden, sondern an der Süßwasser-TideElbe, uns wieder.

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Der Palaisteich im Großen Garten, Blick Nordostecke.

Der Palaisteich im Großen Garten, Blick West – angesichts senkrechter Ufer freundlich mit Ein- und Ausstieg ausgestattet.

Das Hinweisschild, bitte keine Wasservögel zu füttern – zwar alt, aber wirkungsvoll.

Das Wasser ist leicht Algen-angegrünt, aber sehr klar – ein Zeichen, dass filtrierende Kleinkrebse (vielleicht auch Muscheln im Grund) Überproduktion im Griff halten können.

In Dresden nicht fotografiert, daher hier stellvertretend ein Foto aus dem Zoo Leipzig: Rotfedern dominieren die Fischwelt.

Auf der Hin-Tour hatte es in der Südostecke gewuselt, das Wasser geblitzt.

Das wollten wir uns, hoffend, dass das Geschehen weiter zu beobachten wäre, auf der Rück-Tour näher ansehen.

Jaaaa, das Nichtfüttern von Wasservögeln verhindert Entenmassenansammlungen mit all ihren Nachteilen – hier schwimmt wer anders. (Mittel?)Säger im Geschwader, zahlreiche Nachkommen.

Was sägen die denn ? ! ?

Die Säger sägen, glaube ich, nix. – Sie sind aber begeisterte Fischfresser …

Und so tragen sie mit interessantem Verhalten, hier z.B. Unterwassergucken, -suchen bei Erfolg zum Erhalt des Klarwasserstadiums von Stillgewässern bei. (Je weniger Fische, desto mehr profitieren, heisst: überleben, filtrierende Kleinkrebse, die Wasserreinhalter).

Es wird weiter unter Wasser geguckt.

Wo solche Aktivitäten laufen, muss schonmal ein größerer Fischfreund nachsehen – überfliegender Graureiher von rechts.

Und noch einer, Tiefflieger – offenbar interessant hier.

Guckend, tauchend, unter Wasser jagend.

Links Fontäne – beim Wiederhochkommen, manchmal auch hektischem Eintauchen, kein seltenes Ereignis.

Hoch aus dem Wasser aufragen, trocken schütteln.

Genug gesehen, die Zeit schreitet voran.

Der Durst will gelöscht sein – gute Wahl!

Leichtes Essen bei der Hitze, lecker Flammkuchen.

Das war ja kein reiner Kultur- und Naturanlass, Dresden wieder einmal zu besuchen. Der Hauptgrund wird im folgenden Beitrag verraten.

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Stadtplanung, Historische Gärten und Parks – Sichtachsen spielen bedeutende Rollen in Planung und Ausführung. Heute, in Zeiten des notwendigen Handelns im Klimawandel, stellt sich manches, nicht zuletzt in Längsausdehnung und Breitenentwicklung eher zweifelhaft dar – ÜberHeizpotential in ohnehin als hot spot geltender, bebauter Stadt.

Die Sonnenseite des Großen Gartens Dresden, das Reich des Gärtners.

Mehr oder weniger breit stehen befestigte Flächen zur Aufheizung bereit.

Was im ländlicheren Parkteil Wiesen sind, wird hier als Kurzschurrasen gehalten.

Richtung Ostseite – zweifellos eignet sich der ebene Fahrbahnbelag hervorragend zu mancherlei sportlicher, oder auch nur Durchfahr-Aktivität.

Blick Ostende gen Palais – eine prächtige Sichtachse!

Zurückradeln, das Palais kommt in den Blick.

Am Palais – erstmal wieder ein Bisschen im Schatten halten. – Rechts im Foto blinkt Wasser.

Das Wasser, den Palais-Teich, behandele ich im nächsten Beitrag.

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Städtebesuche sind ja was Feines. Und Dresden, mit seiner Lage an der Elbe und dem in vielen Strecken bequemen und interessanten Elberadweg, bietet neben „Stadt“ allerlei Abwechslung nebendran.

Nach vielen Besuchen Dresdens bemerkten wir, wie ebenfalls ultraspät in Wernigerode, Ostharz, dass da großes Grün vorhanden ist, das (nicht nur) einen Besuch lohnt: Der Große Garten.

In Leipzig passiert einem sowas nicht so leicht, da bereits kurze Radstrecken in den Leipziger Auwald führen. Die Themen Büsche, Bäume, Wald, Biodiversität, Nachhaltigkeit, Klima sowie Anpassung an den Klimawandel treten in Leipzig geradezu zwangsläufig an Besucher heran.

Nun also Dresden. Bei unserem vorigen Besuch hatten wir beim Durchradeln des Großen Garten unser Defizit bemerkt (oha, das war 2017, die Zeit läuft). Weiteres Kennenlernen war vorprogrammiert.

Bewegtes Geschehen am Himmel.

Unten, Blick auf Grün – der westliche Promenadenring.

GroßGrün, klein neben Hochhäusern, Richtung Bahnhof.

Grün, flächig, obenauf – Dachbegrünung hier seit Jahren bewährt. Das Thema ist in seiner Umsetzung allzu vernachlässigt, steht jetzt um so mehr an.

Wir radeln zum Großen Garten, entlang Zoo, kommen zum Carolasee im Südosten.

Ruhendes Geflügel – der Graureiher versucht, als Salzsäule unentdeckt zu bleiben.

Nebendran, auf Sturzgeäst, putzt sich ein Grünfüßiges Teichhuhn.

Der Reiher fühlt sich ertappt, muss doch mal gucken.

… und geht wieder in den Salzsäulezustand über. Komische Sache, das – von anderswo nicht bekannt, hier offenbar bewährt.

Beeindruckende Altbäume prägen solch alte Parks. Die Artenvielfalt ist überwältigend.

Große Wiesen warten auf Mahd. Im Hintergrund darf ein Altbaum, tot, weiter altern – wie bekannt (oder leider eben immer noch nicht): im alten Totholz wimmelt es von ansonsten durch Sauberkeitswahn bedrohten Lebewesen.

Durchblick auf Wiese – zwischen AltEiche und AltBuche hindurch.

AltEiche in der Totale.

Beim Durchradeln durch die wechselvollen Eindrücke erfährt man im wahrsten Sinn des Wortes Kleinklima – und seinen Wandel, abhängig vom Bewuchs und seiner bunten Staffelung.

Am Rand zum Straßenraum – trocken! – Wo langzeitig zu wenig Regen fällt, kommt die Idee des Speicherns in Randbereiche …

Wo nix is` ….

Um so mehr gilt es, Boden und Landschaft zu kühlen, vor Überheizen und verstärktem Austrocknen zu schützen.

Und noch eine AltEiche, daneben ein stehengelassener Stamm – immerhin.

Vielfalt, Vielfältigkeit.

Möge sie stärker wertgeschätzt werden. Ein mehrhundertjähriger Baum, auch als Totholz, hat noch Jahrzehnte, wenn nicht -hunderte zu bieten. (Beachte: Auch das Wort „Verkehrssicherungspflicht“ [es kreischt die Säge, folgt der Shredder / Mulcher] hat nur in Grenzen seine Berechtigung.)

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Nachmittags ging`s wieder auf den Elberadweg, flussab.

Einstieg in den Elberadweg flussab der Augustusbrücke bei bestem Wetter.

Landschaft entsteht – aus dem Bahndamm quillt eine Quelle.

Da bildet sich Kalktuff, eine Landschaft in klein.

Illuster – kein Quelltopf, eher ein Quellkopf, erinnernd an historische Bilder – mit Allengeperücke.

Detail, Kalktuff, belebt.

Detail, Kalktuff, belebt.

Detail, Kalktuff, belebt.

Detail, Kalktuff, belebt.
Moos wächst drauflos – wird das Bild in Zukunft mitgestalten.

Neben Wanzen wie diesen sausten da diverse Mücken auf dem schleimigen Untergrund, rutschten bzw. krabbelten Käfer herum. Angesichts wasserbenetzter Oberflächen und -spannungsverzerrungen waren scharfe Aufnahmen unmöglich.

Sowas begegnet einem nicht alle Tage!

Wogende Weite, Graslandschaft kurz vor der Heumahd.

Wir kehren um – rote und grüne Schifffahrtszeichen – Bundeswasserstraße Elbe.

Erste Wiesenflächen sind gemäht, günstiges Wetter zum Heumachen.

Zurück in Dresdens Altstadt.

Die Räder werden angeschlossen – nebendran beeindruckende Boliden, hier Yamaha, rechts nicht im Foto ein Rudel BMW.

Abendhimmel angestrahlt, Segler segeln.

Richtung Sonnenuntergang …

… mit Mauerseglern.

 

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Vor dem Start in den Vormittag gab es kurz zu den Rädern Fragen.

Also rein zu GreenBike, Congress Center-Eingang, Töpfergasse (man muss nicht durch den Hilton-Haupteingang). 🙂

Radfragen schnell geklärt – durch die Brühlsche Gasse steuern wir den Elberadweg an.

Flussab, seewärts zieht es uns, zum …

… Congress Center, dessen Veranstaltung Ursache unseres Dresden-Aufenthalts ist – steile Treppe.

Hoch, da oben! Die steile Treppe erklimmt man am Besten nicht senkrecht, sondern geht locker diagonal – je nach Einstellung.

Solch Felsbauwerk in Morgenfrische wird gern von Insekten, z.B. dieser Wildbiene und etlichen Artgenossen ringsum, zum Aufwärmen genutzt.

Schnell sind die nötigen Formalitäten erledigt.

Aus luftiger Höhe blicke ich auf die leere Elbe, rote Tonne – Bundeswasserstraße.

Flussauf geht`s.

Da kommt die Prießnitzmündung ins Bild – sieht trocken aus. Kinder erforschen das Umfeld.

Huch! Die vorbeirauschende Krähe hat den Graureiher fast um die Balance gebracht.

Schnell fängt er sich wieder und wendet sich seiner Jagd zu.

Trockene Prießnitzmündung? Das war Optik – eine dicke Packung Wasserbausteine versperrte die Sicht. Das Wasser verläuft sich zwischen den Steinen Richtung Elbe.

Und weiter geht`s – unter der Waldschlösschenbrücke durch …

… vorbei an wogenden Elbeauenwiesen Richtung Blaues Wunder.

Unterm Blauen Wunder durch, Geflügel am Anleger Blasewitz.

Schwäne, Graugänse, Tauben – Profiteure der attraktiven Lage. Es fällt immer etwas ab – falls nicht gar aktiv gefüttert wird.

Attraktionen – Blaues Wunder, Schillergarten. Hier ist immer irgendwas los.

Jedenfalls hoffen das alle – nach den Coronajahren.

Wir nutzen den Markttag, um unseren Obstbestand aufzufrischen.

Am berühmten Eis kommen wir nicht vorbei! Neidische Blicke Vorbeigehender – sie trauen sich nicht zu fragen, wo wir das bekommen haben. 🙂

Kinder werden ärgerlich. Nach einer Weile hat aber doch der eine oder die andere auch ein Eis in der Hand – zufrieden!

Bei Schwanens gilt es klarzumachen, wer der Platzhirsch ist.

Zurück, Elbe-abwärts – Paddeltraining auf Schlauchbooten.

Kurz vor dem Terrassenufer.

Räder abstellen.

Zum – internationalen – Mittagessen gibt es Regionales, ausnahmsweise mal aus der Flasche.

Senkrecht gen Süd geht es durch die Altstadt – Mittagspause.

 

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Es geht gut los. – Zufrieden, nicht bereits beim S-Bahn-Angehen beregnet worden zu sein.

Vier trockene Dresdentage mit wechselndem Sonnenschein erwarten uns.

Regen während der S-Bahnfahrt nach Altona.

Richtung Berlin. Hamburgs Binnenalster, Regen-verklärt.

Gleich hinter dem Hamburger Hauptbahnhof sind die Wolken durch, blauer Himmel ringsum.

Irgendwas ist im Zug los – oder jemand will nicht, wie er soll. Polizei und Bundeswehrangehörige werden per Lautsprecher angefragt.

Ausserplanmäßiger Halt in Ludwigslust. Da wurde wohl wer mit der Grünen Minna aus dem Zug abgeholt. – Wat mutt, dat mutt!

Der Doofsack, Verursacher des Zwischenstopps, hat uns leider den Anschlusszug in Berlin verpassen lassen. – Nehmen wir halt, geübt, den nächsten. Mit der tschechischen Staatsbahn sind wir noch immer ans Ziel gelangt.

Gut in Dresden angekommen, die Igel-Fontänen in der Prager Straße begrüßen uns.

Hoch über Dresden, Himmlische Alpen – ganz andere Wolken als beim Start.

Rin in die Altstadt – auf der Suche nach Leihrädern.

„Leihräder? – Ja, die bekommen Sie im Hilton.“ – Oha, im Hilton?! Tatsächlich, der Türsteher geleitet uns ums Eck und hilft weiter (man kann auch den Eingang nebendran, „Congress Center“ wählen).

Den glücklichen Ausgang der Prozedur, raus aus der Tiefgarage Richtung Fürstenzug habe ich bereits im vorigen Beitrag angedeutet. Eine erste, orientierende Radelei schloss sich an.

Besten Dank für die guten Räder, wir sind immer locker hin und her gekommen! Und hier der Link zu GreenBike, dem Fahrradverleih mit der besonderen Adresse.

Abendsonne auf dem Terrassenufer.

Geringer Abfluss der Elbe, weitflächig freiliegende Elbgerölle.

Nach Sonnenuntergang.

Wir freuen uns auf die Tage in Dresden.

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Vier Tage Dresden und Umrum, Vortrag auf dem 45. Dresdner Wasserbaukolloquium, WBK 2022 liegen hinter uns. Dazu folgen einige Eindrücke demnächst – hier zuerst ein Bisschen Goldenes Dresden.

Einfahrt per Bahn, von Berlin her. Was für ein Service: Die historische Totale – Terrassenufer im Aussenbogen der Elbe.

Einige mitreisende – sie sind wieder da! – Touristen aus Asien fragen, ob man noch in Berlin sei – oder ob sich dieser fantastische Blick schon ausserhalb Deutschlands befinde. Gern geben wir Auskunft (und das in Zeiten des Internets, Smartphones …).

Breit stellen sich die Elbewiesen dar, die Wasserführung ist mit weniger als 120 m³ / s gering. Frei und gut sichtbar liegen weite Bereiche der Elbegerölle, erinnern an frühere Zeiten mit reichlich Elblachs (Veröffentlichung aus 2003).

Angekommen, hoch oben. – Golden glänzt so manche Spitze. Wir überblicken alles vom 10. Stock des Geschwisterhotels.

Ausnahmsweise mal nicht schwarz und grau – Bunt auch der Parkplatz.

Bis hin zu Silber und Gold, alles da.

Mit Kran – gearbeitet wird immer.

Wir versorgen uns mit Leihrädern, fast ein Abenteuer (später mehr dazu).

Aus Katakomben an gut merkbare Stelle ans Licht – voraus: Der Fürstenzug.

Terrassenufer, nochmal dichter dran – unten wenig Wasser, oben viel Glänzendes.

Auf Cocktail-Verkehr ist zu achten!

Engel, golden – hoch drüber wird wieder mehr geflogen.

Auch beim Essen, Gold im Blick – August, dieser Spezi.

Heiss geht`s her, oben über dem Gold.

Aber eigentlich geht es doch immer ums Wasser ! Es lockt magisch . . .

Spät erkennen wir bei historischem Brühl-Durchblick, dass der Goldene August, pardon: Reiter jenseits der Brücke bereits von Weitem erkennbar ist.

Irgendwann ist dann das schönste Kolloquium vorbei, der letzte Vortrag gehalten . . . – Nicht nur das Organisationsteam (herzlichen Dank!) ist fertig.

… Auch die Engel! – Dieser stützt sich gar an eine Laterne.

Rotgolden geht`s (nicht nur) in die letzte Nacht – mit Düsern (ganz oben) und (Mauer-)Seglern.

Mehr folgt demnächst.

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