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Archive for the ‘Klima’ Category

Der Elbdeich bildet meinen Horizont beim Radeln auf der Deichverteidigungsstraße. – Gestern guckt da wer rüber, großer Schnabel.

Mal gucken, wer da guckt.

Sommerlicher Elbdeichhorizont Fährmannssand – rauf!

Auf der Deichkrone, Blick Stade / Auwaldreste Heuhafen Hetlingen, Haseldorfer Binnenelbe. – In ein paar Dutzend Meter Entfernung sitzt da wer.

Das Zoomen bringt nicht viel. Kleines Fernglas zeigt einen Seeadler mit ausgebreiteten Flügeln, der sich das Ringsum ansieht.

Ob der nun auf Beute sitzt oder entspannt – das weiss nur der Vogel.

Vorbeikommende, die kurz verharren, dann den Deich Elbe-seitig runterradeln, nehmen ihn nicht wahr. Auf kleinen Hinweis beim Rundum-Fotografieren reagieren sie überrascht und erfreut.

Nahe Idenburg ist für grünenden Horizont gesorgt. Die Jungbäume (Eiche, Amerikanische Eiche, Ahorn, Weissdorn), die nach und nach kranke Eschen ersetzen, sind gut angewachsen.

Horizont oben, auf der Holmer Geest – Alteichen bieten nicht mehr das Bild, das wir gewohnt waren. Krankheit liess sie durchsichtig werden.

Weiter entlang der B 431 Richtung Wedel – Baumallee, Mais.

Der Mais …

… mit seinem hohen Einsatz an Stickstoffdünger, -verlusten in die Luft und ins Grundwasser, ist beteiligt an den Ursachen für das Kränkeln vieler Bäume, ganzer Wälder.

Weiter geht`s – – – diverses Grün heutiger Zeit, Umgang mit Wasser.

„Grün ist Leben“ – Werbespruch nicht zuletzt zu Intensivkulturen Mais bis Baumschule / Gärtnerei. – Ein Verständnis für „Wasser ist Leben“ wird allzuoft bei deren Praktiken, z.B. ungesteuerter Wassereinsatz über Tag, auch bei Mittagssonne, vermisst.

Letzter Horizont für heute, Beispiel Boden- / Flächennutzung. – Zeitlich zu verstehen, im Baumschulkreis Pinneberg, oft zu sehen. „Horizont B-Plan, Bebauung“ ? ? ?.

Der Zeithorizont – Die „Fruchtfolge“ verläuft oft genug so: Auf Obstwiese / Baumschule folgt Mais, parallel B-Planung – anschliessend, wenn alles klappt, Bebauung.

Möge letztere mindestens lange vorhandenes Wissen über den Umgang mit Boden, Wasser, Luft in Planung und Umsetzung berücksichtigen.

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Wir verlassen den Teichbereich des Loki-Schmidt-Gartens.

Wiesenbewirtschaftung, Symbolfoto.

Sehr schön zu erleben ist, dass kritische Hinweise zum Umgang mit dem abwechslungsreichen Gelände Früchte tragen. So sind große, lange Jahre rasenartig unterhaltene Flächen inzwischen umgestellt auf Wiese. Blumen- und anderer Artenreichtum begeistern.

Wechselnde, dreidimensionale Eindrücke geben unterschiedliche Landschaften verschiedener Kontinente.

Wir wählen angesichts der sengenden Sonne einen randlichen Rundweg im Halbschatten.

Blick „zu Tal“ – ebenfalls Blumenwiese, wo früher intensives Gärtnern („rein – raus – rein“) das Bild bestimmte.

Landschaft Nordamerika – Mammutbäume.

In wenigen Jahrzehnten, ganz schön hoch!

Blick aus amerikanischem Bachtal Richtung Teiche.

Diese Baumanhängsel, mit Kamera kaum angemessen zu erfassen, müssen wir beim nächsten Besuch näher studieren – und, falls das geht, besser fotografieren.

Wieder im „Freien“ – Himmel über dem Marionettentheaterzelt.

Ganz andere Landschaft – Himmel über den Wüste-Glaspyramiden.

Was ist aussen, was ist innen?!
„Da geh`n wir nicht rein!“ – Blaues Glas, sonnenbeschienen, schafft drinnen das richtige Klima für Wüstenpflanzen.

Wir sind durch, stehen vor dem Loki-Schmidt-Garten. – Es gilt, Verhalten an Hitzetagen (dies ist ein „normaler“ bei Mitte der 20er Grade) zu lernen und zunehmend anzuwenden.

Dazu gehört, das Umfeld entsprechend anzupassen.

Schon schreien Städte und Gemeinden nach Fördergeldern. Anfangen wäre ja auch schonmal was – Beispiel vorn im Beitrag: Umgang mit Grün ändern, wachsen lassen! Auch Bäume muss man nicht zwingend groß kaufen und aufwändig pflanzen. – Einfach mal probieren … (Was von allein wächst an Busch und Baum, zeigt vielleicht am Besten, wo / dass es dahin passt ? ! ?)

Auf, Richtung schattigem Stellplatz der Räder – noch wenige Meter bis zur Schräge in den Untergrund.

Schön schattig unter der S-Bahn – Jenischpark / Elbe ist die falsche Richtung.

Wir sind, per pedes die Rampe zur anderen Seite hoch, gut gelandet – Passendes auf dem Tisch, Dunkelbier und Früchteschorle.

Selbstverständlich müssen wir uns nach Parkbesuch, vor dem Rückradeln kräftigen. Mal was anderes: „Ofenkartoffel Veggie“ (kein Foto), mit gebratenen Pilzen, Schafskäse, Sour Cream [ist das für Puristen „veggie“?]. – Sehr lecker, empfehlenswert!

Start zum Rückradeln.

Durch Hamburgs grüne Elbvororte, …

… ins Städtische, noch auf Nebenstraßen, …

… erreichen wir die Bundesstraße (431). Zügig durchradeln wir schattenlose Teilstrecke.

Ins Grün, Sülldorf, abgebogen, steht da eine …

Bildsprache, dörfliches Hamburg, – „Lehmkuh“?

Kürzlich ging hier eine Lernzeit zu Ende, wurde gefeiert – Grundschule Lehmkuhlenweg.

Das Lernen geht nun anderswo weiter.

Wir radeln, immer noch ländlich, …

… immer noch Hamburg, vorbei an größerer baulicher Erschliessung, …

… weiter …

… auf den Rest Hamburg über die Radstraße HH – SH, hier: Nibelungensiedlung (Straßennamen weitgehend gemäß Siegfried-Sage).

Nach Queren der Landesgrenze fahren wir östlich ins Wedeler Autal ein.

Leichte Rechtskurve – entbaumte linke Seite stört (!), …

… hat aber ihren Sinn! Der S-Bahnführer soll ja die Signale sehen können.

Schlussfoto (von zeitlich anderer Tour, hier aber jederzeit aufzunehmen): Lernen wir von schlauem Rindvieh! Schatten hilft bei praller Sonne, hilft auch, Hitzetage besser zu durchleben.

 

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Das Wetter lockte – also auf zum Loki-Schmidt-Garten in Hamburgs Westen (ursprünglich „Neuer Botanischer Garten“).

Schnell haben wir die Landesgrenze SH – HH gequert.

Wir setzen unser Radeln ab Sülldorf fort entlang der B 431, biegen Schenefelder Landstraße gen Süden ab, weiter durch illustre Villenviertel mit viel Grün und sind …

Signale! – … fast am Ziel.

Tiefer Abstieg, lange Rampe hilft – Blick treppauf.

Nach Unterqueren der S-Bahngleise geht`s auf der anderen Seite wieder eine Rampe rauf.

Nahebei, „Knips“ – die Giraffe ist bekannt – versorgen wir unsere Räder, schattig.

S-Bahn wieder unterquert – schon sind wir im Loki-Schmidt-Garten. Hier gibt es auch tote Bäume zu sehen, zunehmend als Beobachtungsprojekt akzeptiert.

„Bergauf“ kommen wir an einen Anstau, Absturz – kleiner Bach ist aufwärts zum Parkteich geworden.

Mit allen Folgen, die in unserer überdüngten Landschaft daraus resultieren – Fettgrün.

Nachdem früher dichter Karpfenbestand minimiert wurde und das Füttern der Wasservögel nach Hinweisen an die Besucher ebenfalls weitgehend eingestellt war, hatte sich die Wasserqualität deutlich zu guter Sichttiefe entwickelt. Inzwischen scheinen Wechsel eingetreten zu sein, die diese Erfolge zunichte gemacht haben. – Es bleibt spannend.

Kreiswellen – ein großer Karpfen und eine Ente.

Das sind aber auch Brocken geworden …

Gelegentlich begegnen sich die Riesen.

Gut zu erkennen die großen Schuppen, per Züchtung in wenigen Zeilen verblieben – ein „Spiegelkarpfen“.

Dominant sind jede Menge Rotfedern, Weissfisch der Karpfenfamilie (nicht fotografiert). Mal sehen, ob eine Methode angestrebt wird, das Teichwasser wieder zu verbessern – geeigneter Raubfisch hilft.

Wir verlassen die Teichlandschaft, drehen eine Runde um den landschaftlich abwechslungsreichen Park.

Dazu demnächst mehr.

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Zwei Tage vor dem Tierchen suchen und (nicht) finden sah ich mir die Örtlichkeit an, um eine Auffassung über erforderliches Ergänzungsbekiesen zu bilden.

Das stelle ich zunächst dar. Dann folgt hier im Beitrag der Start des Ergänzungsbekiesens – zunächst mit 1/3 der angedachten Gesamtmenge („erstmal Üben“).

Angang über neue Zuwegung Richtung neue Überfahrt, angesichts Beseitigen des Wallknicks rechter Hand in praller Sonne.

Blick zum Bach – wie üblich bei neuen, „harten“ Bauwerken: Wir werden Kies im erodierenden Übergangsbereich hart – weich zugeben.

Ebenfalls wie üblich – hart auf weich, Abriss an Stackpfahlreihen-Kante: Kies zum Sohlausgleich zugeben.

Wie aus vielen Beiträgen zu vielen Gewässern bekannt: Bank in selbsterobertem Hundeauslaufbereich, Maximal-Erosion – – – mit Kies entschärfen.

Gesamtaspekt, vorher – wenn der Kies reicht, soll später bei Feinarbeiten auch die tiefenerodierende Mündung des Grabens am anderen Ufer entschärft werden.

Bachab – Entschärfen der grabenartigen Ufererosion.

Ist das schön! – Die verabredet von uns durch Kiesgabe induzierten Windungen, provozierter Prallhang am anderen Ufer vereinbart, entwickeln sich.

Wo wir in vorheriger Einöde Turbulenz erzeugten, wachsen standorttypische Bachpflanzen.

Jahreszeitliche Entwicklung, dies inzwischen eine Besonderheit: ein Heupferd, kein kleiner Springer.

Das freut als Happengröße bei stärkerer Entwicklung auch Storch, Reiher und Co. – `tschuldigung, Heupferd!

Startbekiesungstag – Tierchen sind gefangen, vorgestellt in eigenem Beitrag.

Kooperationspartner mit geeignetem Gerät legen los.

Wir schütten nur „ins Kaputte“, bilden Depots, die zu gegebener Zeit – z.B. durch Schulklassen – in Feinarbeit gestaltet werden.

Wo Kiesel verkehrt landen, z.B. auf der Treppe, werden sie sofort abgeräumt.

So geht es in der Strecke weiter.

Schnell ist der Startkies verarbeitet. Wir treffen uns kommende Woche, um die beiden ausstehenden Drittel, unterschiedlich entlang der Strecke zwischengelagert, im weiteren Bachverlauf zu platzieren.

Ein verwitterter Glücksbringer grüßt neben dem geparkten E-Mobil.

Na denn … – mehr folgt zu gegebener Zeit.

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Vom 25. bis 27. September 2024 finden in der HafenCity Universität Hamburg der Extremwetterkongress sowie die Deutsche KlimaManagementTagung statt.

Dort präsentiere ich 2 Poster zu Themen bezogen auf Bäche und kleine Flüsse, deren Behandlung in Zeiten des rasanten Klimawandels um so wichtiger wird

  • eins zum altbekannten Thema Harte Gewässerunterhaltung (provoziert Dürre) [Das MuT-Buch wird nächstes Jahr 25 Jahre alt – es gilt immer noch, leider!] und
  • eins zum erforderlichen Schutz kaltstenothermer Organismengemeinschaften, z.B. in der Salmonidenregion – Gewässerrandstreifen, Auwald, wie bekannt.

Die Programme der Veranstaltungen sowie meine Poster sind abrufbar verlinkt auf meiner Homepage, in der obersten Rubrik hier zu finden.

Mögen die Veranstaltungen gelingen und Handeln aktivieren! – Die Zeit drängt.

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Zwischen „Hamburger Yachthafen„, Wedel, und der Mündung Wedeler Au / Binnenelbe befindet sich ein ca. 8 ha (kleiner) Auwaldrest. Die hohe Anzahl und der Stand alter Pappeln lassen vermuten, dass es sich um Menschengemachtes, evt. aufbauend auf Restnatur handelt. Die Zeit hat die Bäume ordentlich wachsen lassen, Wirkmechanismen der Natur („Bruchwald“ ist so eine treffende Bezeichnung) zeigen ihre Folgen.

Solche Blicke auf die Aus- / Einfahrt des Yachthafens waren vor Jahren beim Anradeln auf die Grenzmole zur Elbe noch nicht möglich.

Gen Elbe – der rechts liegende Auwald ist lückig geworden.

Durchblicke auch hier.

Jüngst war wieder eine Altpappel „fällig“.

Wer sich hier bewegt, weiss Bescheid. Zeitweise ist die Zuwegung in Sturmperioden gesperrt. Sicherheitsschnitt und Baumfällungen im Yachthafen- und Wegebereich vermeiden Schäden.

Wenn man solch Pappelbruch sieht („gebrochen wie ein Streichholz“), erinnert man an intensive Pappelpflanzung vor Jahrzehnten allüberall.

Frühere Generationen pflanzten diese schnellwachsenden Bäume, um ihren Nachfahren ein Teileinkommen zu sichern. „Streichhölzer“, Massenprodukt, massenhaft angewandt, war das Stichwort.

Als dann die Bäume / die Pappelmassen groß genug waren, war der Anwendungsbereich ge- / verschwunden.

Kennt noch jemand Streichhölzer?

Vor einiger Zeit wurde eine breite Randschneise geschlagen, um angrenzende Werft- und Wassersport-nahe Betriebe zu schützen.

Schrecklich sah das – wie fast jede Baustelle – im ersten Moment aus. Inzwischen sorgt die Natur mit Sukzession wieder für vielfältiges Grün.

Pappel, Weide, Esche, Erle, Ahorn, Traubenkirsche und Vogelbeere, um nur ein paar Baumarten zu nennen, sowie zugehörige Stauden und Büsche prägen inzwischen das wieder dreidimensional entstehende Bild.

Ein netter Abstecher, immer mal wieder zwischendurch gern genutzt.

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Sonnenschein, Hitze – mal ganz was anderes!

Wir entschliessen uns, gegen Abend nochmal an die Elbe zu fahren.

Langer Damm, gen Elbdeich Fährmannssand – Grosses dahinter auf der Elbe (2 Schiffe?)!

Im Weiterradeln – Grosses wird kleiner, …

… immer kleiner!

Irgendwie fällt mir – lange her – Vergangenheit mit der Augsburger Puppenkiste ein. Da gab es einen Riesen, der sich im Näherkommen als Scheinriese herausstellte, immer kleiner erschien.

Elbdeich Fährmannssand, Deichkrone – Tnw auf der Elbe, Süßwasserwatt liegt frei. Der Scheinriese stellt sich als Aida Prima heraus, immerhin.

Dieses Schiff – ist sowas, das man heutzutage ein Traumschiff nennt, ein Schiff? – ist auch als Scheinriese ganz schön groß.

Länge und Breite ca. 300 x 38 m, angesichts des Tiefgangs von „nur“ 8,4 m ist seewärts Fahren mit ablaufendem Wasser auch in später Ebbephase möglich. Die Aida Prima peilt Southampton an.

Mal von nah, range-zoomt – persönlich finde ich diese Kraft-durch-Freude-Schiffe ja unnötig.

Wenn man dann noch dran denkt, dass die im oberen Tide-Bereich der eher winzigen Ems gebaut werden und die Ems für diesen einzigen Hersteller dort ihr Ökosystem verlieren musste …

Nicht nur als Gewässer- und Fischereibiologe, als Steuerzahler sowieso, auch als kommunalpolitisch weiter Interessierter muss ich mich distanzieren – das Schiff wird kleiner.

Zunehmend wird in Häfen, die angelaufen werden von der überbordenden Zahl dieser nicht ernsthaft merkbar nachhaltiger werdenden Riesen, demonstriert.

Am Sperrwerk Wedeler Au – Sonnenspiegelung in Höhe Lühemündung, ein Wiedersehen.

Da zieht sie hin, mehr Klops als Schiff. Radler und Deichschafe (sicherlich auch die Gäste auf dem Schiff) geniessen den Abend.

Das war doch mal etwas anderes als das Grau zuvor.

Es gibt mehr von heute, morgens und abends, zu berichten.

Gespannt warten wir, was die angesagten Tieffronten morgen bei uns anrichten werden.

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Gestern Abend klingelt das Telefon. Ein demnächst Urlaubender fragt, ob ich eine Rundstrecke zum Einfahren des Autos mit Dachgepäckträger kenne, inkl. Rumpeln und Pumpeln – und ob ich mitwolle.

Na, sowas fällt einem doch immer ein (angesichts unserer Straßenverhältnisse). Und mitkommen, so zwischen den Gewitterschauern am Abend …, warum nicht. Wir unternehmen eine kleine Tour nach Pinneberg, gucken an Mühlenau und Pinnau vorbei (bzw. auch mal drauf).

Start aus Wedel, nordwärts – Fluffiges zieht ab, hat punktuell ordentlich Wasser abgelassen.

Blick zur sinkenden Sonne. (Der Fahrer bittet mich – scherzhaft -, ich möge die Kamera vor seinem Gesicht wegnehmen.)

Die Straße ist noch nass.

Abendstimmung.

Immer dem Wetter hinterher.

Einfahrt Pinneberg, die Häuser flach angeschienen.

Wohnblock am S-Bahnhof Thesdorf – sooo habe ich den noch nie gesehen.

Abgebogen Richtung Mühlenau.

Unser Treibselsammlerstandort – ruhig überströmt, der Pegel berichtet, Abfluss schlagartig angestiegen auf etwa Mittelwasser plus 0,5 m.

Blick bachab – hohes, braunes Wasser. Der Rohr bringt sauberen Nachlauf aus dem Umfeld.

Gewünscht war „Rumpeln und Pumpeln“ – diese „stillen Wasser“, Regenzeugen, sind teils tief.

Weiter Richtung Pinnau – der Abend schreitet voran.

Wir sind weiter in Pinneberg.

Schleichwerbung? – Wenn diese historische Firma so weitermacht, wird der Stern wegen fehlender Zukunftsfähigkeit sinken.

Noch einmal abbiegen …

… und wir blicken bachauf, auf die Pinnau, Hindenburgdamm – auch hoch und braun.

Der Pegel wollte eine 0,3 m unter normalem Thw liegende Situation abbilden, wurde von den Schütts dann aber um 0,5 m hochgetrieben.

(Solche kurzen und / oder streifenden Gewitterschauer bringen zwar einen raschen Peak. Der muss aber ansonsten nicht zwanghaft besonders eindrucksvoll sein.)

Genug gesehen, wir fahren zurück – WOW !!!

…

Was das Gemecker in D soll … – gebaut wird immer und überall.

Wir verlassen Pinneberg. Der Abend bietet uns weiter Farben.

So um Sonnenuntergang – es blaut.

Am Horizont … – die nächste Schüttung erfolgt bestimmt.

Über Land, Wedel naht – OHA ! (Ich habe die Farben nicht gemixt und nicht damit gekleckert.)

Kurz vor dem Ziel – einen kleinen Endschauer haben wir vor dem Ortsschild bereits hinter uns gelassen.

Das war also die gewünschte Rundfahrt „mit Rumpeln und Pumpeln“. Der demnächst Urlaubende ist begeistert, wird die Dachgepäckträgerschrauben sorgfältig prüfen, ggf. nachziehen.

Schönen Urlaub!

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Gen Elbdeich Fährmannssand – Sommersonne, strammer Südwest, wilde Wolken.

Langer Damm, Weitblick – jenseits des Deichs fährt etwas Richtung HHHafen. Der Containerfrachter APL Vancouver 328 x 45 m, Tiefgang 14 m.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand (Einschubfoto vom Vortag) – Tidehochwasser, Südwestwindwellen auf dem flach bedeckten Süßwasserwatt.

Hinterm Elbdeich gen Hetlingen – die Fährmannssandschafe grasen auf Marschflächen, …

… die Giesensandschafe nicht. (Die kacken mangels Zäunung die Deichverteidigungsstraße voll.)

Rasende Rennradler nehmen keine Kenntnis davon, dass dies Schafland und nicht Fahrradrennstrecke ist – Teufel auch!

Elbdeich Hetlingen, Blick Lühemündung. Pünktlich legt die Lühe-Schulau-Fähre im Sonntagsbetrieb vom Anleger gen Wedel-Schulau ab.

Das ist Segelwetter! Immer mehr Boote / Jachten werden sichtbar, sausen gekonnt im scharfen Wind die Elbe entlang, kreuzen.

Tidehochwasser, natürlich auch am Bullenfluss – Blick landwärts, östlich altem Elbdeich Hetlingen.

Bullenfluss, Thw, Blick Elbe-wärts – Blutweiderich als Blickfang links vorn.

Aus den beiden Fotos kann auch der Binnenländer den Vorteil des Marsch- gegenüber dem Geestbauern erahnen. Insbesondere in trockenen Jahren stellt das zweimal am Tag hoch einstauende Flutwasser (so sich die Fläche denn im Süßwasserbereich der Elbe befindet) stete Wasserversorgung sicher – gute Bedingungen für mehr Ernten als anderswo.

Kurz vor Wedel angekommen, nun Radweg entlang B 431 – am Himmel kämpfen weiter Kalt- und Warmschichten miteinander (oder ziehen in hohem Tempo über- bzw. untereinander her).

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Auf dem Elbdeich Fährmannssand – der Sommer zeigt wechselndes Gesicht. Starkwind bei kühlen Temperaturen, die Sicht – ist das nun Dies, Niesel, absehbar Regen? Segelnde sind begeistert!

Radelnd kommt man sich fast vor wie in der Vor- oder Nachsaison – Erinnerung an frühere, nordische Urlaube.

Blick NordWest in den Dies – hier im Luftraum bewegen sich eine Möwe, in größerer Zahl wohl Schwalben.

Querab Vogelstation Wedeler Marsch sitzen gerade flügge Rauchschwalben auf der Deichverteidigungsstraße und warten auf Futter. Die Straße wärmt, die Jungvögel wechseln immer mal die aufliegende Bauchseite.

Alternative, ansonsten gern genutzte Sitzorte wie Weidedrähte und Leitungen sind in ihrem frühen Wildnisleben angesichts Temperatur und Wind nicht verlockend.

Gelegentlich blitzt Blau durch die Wolken. Die Sonne scheint die Überlandleitung (Elbekreuzung 1   und 2) an.

So kann sich das Wetter schon sehen lassen.

Vor Giesensand sitzen 2 (im Foto 50 %) Worm-Trekker auf der Weide. An der Küste nennt man diese Zwergschwarzstörche gewöhnlich Austernfischer.

Eine Weide ist zur Mähwiese geworden. Das große Distelfeld nebendran (ich berichtete) ist randlich ebenfalls gemäht.

Distelwiese mit gemähtem Rand – ein Schaf nutzt einen Greifvogelansitz (gegen Deich- und anderswo-wühler) als Schubberplatz.

Elbdeich Hetlingen – Blick Wedel, DAS Düstere ist abgezogen.

Blick NordWest – ist das das bereits bekannte Schaf? Fühlt sich wie ein Herdenhund-Ersatz?

Blick zu NordWesthorizont – hinten zeigt sich angesagtes, frisches Dunkel.

Ich will vorher zu Hause sein.

Auf der Elbe begegnen sich ein Segler und der Frachter Lilac Roller, 179,46 x 28,21 m, Tiefgang 6,9 m.

Auf dem Rückweg – zur Erinnerung: DAS ist der alte Elbdeich, dahinter ducken sich Hetlingens Bauten.

An diesem Deich stand die Elbe bei Sturmfluten vor 50 Jahren mehrfach bis an die Oberkante – und dann brach er bei Haseldorf. Die gesamte Marsch, mit Häusern und Höfen, stand wochenlang unter Wasser.

Gut, dass wir seitdem – bei allen Positiv- wie begleitenden Negativwirkungen den kurz gehaltenen Elbehauptdeich haben!

Am ökologischen Ausgleich und anderen unerwünschten Nebenerscheinungen muss weiter gearbeitet werden.

Im Sinn: Kein Menschenwerk ist fehlerfrei, der Meeresspiegelanstieg setzt sich fort, vom Klimawandel ganz zu schweigen. – Ob die alten, hinterliegenden Deichstrecken bei Versagen des Hauptdeichs noch halbwegs Schutzfunktion aufweisen werden?

Die Schwalben, um bei der Überschrift zu bleiben, fühlen sich in der für uns kritischen „Jahreszeit Sturmflutsaison“ in südlichen, wärmeren Gefilden wohl (hoffen wir mal – und kommen wohlbehalten hierher zurück).

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