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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Nicht eingehaltener Randstreifen zu einem Fließgewässer 1. Priorität - alltäglicher Zustand eines Skandals.

Nicht eingehaltener Randstreifen zu einem Fließgewässer 1. Priorität – alltäglicher Zustand eines Skandals.

Agrarsubvention und Gewässerschutz, von der Quelle bis zum Meer – Wofür der Steuerzahler so zwanghaft veranlagt Subventionen zahlen muss und ob, fachlich und gesamtgesetzlich betrachtet, ein Sinn darin steckt, hat der EU-Rechnungshof beleuchtet.

Der folgende Text steht original hier.

„“Wurden die Ziele der EU-Wasserpolitik erfolgreich in die Gemeinsame Agrarpolitik integriert?“ – dieser Frage hat sich der Europäische Rechnungshof (European Court of Auditors – ECA) angenommen und fasst seine Einschätzung hierzu mit einem euphemistischen „nur teilweise erfolgreich“ zusammen. Entscheidend für das Nicht-Gelingen dieser Integration sei die Diskrepanz („mismatch“) zwischen dem Anspruch der umweltpolitischen Ziele und den zum Einsatz kommenden Instrumenten, um entsprechende Änderungen zu bewirken: Die einzigen Instrumente, die derzeit zur Integration des Gewässerschutzes in die EU-Agrarförderung dienten – die Cross Compliance und die Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) – seien zu schwach und in ihrer Wirksamkeit begrenzt. Der Bericht benennt eine Reihe konkreter Schwächen bei der Ausgestaltung der Cross Compliance, deren Potential bislang nicht ausgeschöpft ist.
Problematisch seien auch Verzögerungen bei der Umsetzung der WRRL, die die Integration des Gewässerschutzes in die CAP behindert hätten (was insofern überrascht, als die CAP ihrerseits einer der entscheidenden Hinderungsgründe für das Erreichen der Umweltziele der WRRL ist). Es sei überdies „auf Ebene der EU-Organe und in den Mitgliedstaaten nicht ausreichend bekannt […], welchen Belastungen die Wasserressourcen durch landwirtschaftliche Tätigkeiten ausgesetzt sind und welche Entwicklungen diese Belastungen nehmen“.
Der Rechnungshof sieht angesichts der immensen Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Wasserressourcen deutlichen Handlungsbedarf und empfiehlt, die EU-Kommission sollte „die notwendigen Anpassungen der derzeitigen Instrumente (Cross-Compliance und Entwicklung des ländlichen Raums) vorschlagen oder ggf. Vorschläge für neue Instrumente unterbreiten, mit denen die ehrgeizigeren Zielsetzungen für die Integration der Ziele der Wasserpolitik in die GAP erreicht werden können“. Der 63 Seiten umfassende Bericht (Special Report No. 4) des Europäischen Rechnungshofs „Integration of EU water policy objectives with the CAP: a partial success“ (7 MB; nur auf Englisch) sowie eine Pressemeldung vom 13. Mai 2014 (mehrsprachig) sind online abrufbar.“

Harte Gewässerunterhaltung bis in Quellbäche, ökologisch empfindliche Laichbäche der Salmonidenregion, auch im Jahr 14 der Wasserrahmenrichtlinie. Herstellen von Wüsten statt Gewässerverbesserung.

Harte Gewässerunterhaltung bis in Quellbäche, ökologisch empfindliche Laichbäche der Salmonidenregion, auch im Jahr 14 der Wasserrahmenrichtlinie. Regelhaftes Herstellen von Wüsten statt Gewässerverbesserung.

Der Steuerzahler hat es verdient, dass die Verwendung seines Geldes weniger zur Schädigung als vielmehr zu Gunsten von Gesundheit und Umwelt verwendet wird.

Mögen unsere Politiker in Stadt und Land mehr an solchen Inhalten als an ihrer alltäglichen, nebensächlichen Propaganda arbeiten.

Auch die flächenhafte Vergiftung unserer Landschaft, von Wasser, Boden und Luft, muss endlich ein Ende haben.

Auch die flächenhafte Vergiftung unserer Landschaft, von Wasser, Boden und Luft, muss endlich ein Ende haben.

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Kampfdackel Socke hat morgens im Frühlingsgarten ordentlich zu forschen - neue, nächtliche Spuren allerorten.

Kampfdackel Socke hat morgens im Frühlingsgarten ordentlich zu forschen – neue, nächtliche Spuren allerorten.

Ich gucke mal, was an der Seeve so zu sehen ist.

Auf mit "Hölzchen & Stöckchen" gewonnenem Land = Uferschutz in Hörsten hat ein Otter seine Anwesenheit durch einen "Scharrhaufen" bekundet. Mit etwas gutem Willen sieht man ein paar Krallenzehenabdrücke in dieser Aufsicht.

Auf mit „Hölzchen & Stöckchen“ gewonnenem Land = Uferschutz in Hörsten hat ein Otter seine Anwesenheit durch einen „Scharrhaufen“ bekundet. Mit etwas gutem Willen sieht man ein paar Krallenzehenabdrücke in dieser Aufsicht.

Der Otter-Scharrhaufen in Seitenansicht Seeve-aufwärts. Ein Exemplar Hölzchen & Stöckchen, das diesen Boden sammelte ist dahinter sichtbar.

Der Otter-Scharrhaufen in Seitenansicht Seeve-aufwärts. Ein Exemplar Hölzchen & Stöckchen, das diesen Boden sammelte, ist total zugesetzt dahinter sichtbar.

Rätsel der Saison: Warum frisst der Erlenblattkäfer Löcher in die Erlenblätter?

Rätsel der Saison: Warum frisst der Erlenblattkäfer Löcher in die Erlenblätter?

Antwort: Damit er besser fernsehen kann.

Antwort: Damit er besser fernsehen kann.

Unter dem Rangierbahnhof Maschen treffe ich zwei GeoCacher - noch nichts gefunden.

Unter dem Rangierbahnhof Maschen treffe ich zwei GeoCacher – noch nichts gefunden.

Ich habe aber etwas gefunden und zeige es ihnen: ein nach dem Laichen "ganz normal" sterbendes Flussneunauge. Wenn größere Mengen sterbend  bachab treiben, werden gelegentlich "Aalvergiftungen/-sterben" gemeldet.

Ich habe aber etwas gefunden und zeige es ihnen: ein nach dem Laichen „ganz normal“ sterbendes Flussneunauge. Wenn größere Mengen sterbend bachab treiben, werden gelegentlich „Aalvergiftungen/-sterben“ gemeldet.

Damit das Gespräch nicht so scheinbar tragisch endet, zeige ich den beiden GeoCachern auch noch die Zukunft: eine ganze Reihe von Flussneunaugen geschaffene Kuhlen mit Kiesrand, in denen ihr Laich die neue Generation schafft - das ist in allen neu angebotenen Restaurierungs-Kiesen hier so geschehen.

Damit das Gespräch nicht so scheinbar tragisch endet, zeige ich den beiden GeoCachern auch noch die Zukunft: eine ganze Reihe von Flussneunaugen geschaffene Kuhlen mit Kiesrand, in denen ihr Laich die neue Generation schafft – das ist in allen neu angebotenen Restaurierungs-Kiesen hier so geschehen.

Zum Schluss gucke ich noch bei zwei Lenkbuhnen im Seeve-Biberland vorbei. - Oha, wir haben tatsächlich extrem niedrigen Frühjahrsabfluss.

Zum Schluss gucke ich noch bei zwei Lenkbuhnen im Seeve-Biberland vorbei. – Oha, wir haben tatsächlich extrem niedrigen Frühjahrsabfluss.

Mehr zu Lenkbuhnen steht hier.

Der Schnitzbaum ist längs gespalten und gebrochen. Da muss sich der Biber wohl ein neues Trainingsobjekt suchen.

Der Schnitzbaum ist längs gespalten und gebrochen. Da muss sich der Biber wohl ein neues Trainingsobjekt suchen.

Zugeschlagen hat der Biber begeistert im Bergahorn-Jungholz - wohl Süßholz geraspelt?

Zugeschlagen hat der Biber begeistert im Bergahorn-Jungholz – wohl Süßholz geraspelt?

Für heute reicht`s – ab nach Hause.

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Wir waren schon weg, sind gerade zurück.

Stars and Stripes - nein, wir waren nicht in den USA. Es ist kein Hurricane, kein Tornado, sondern nur ein norddeutscher Orkan, der die Flagge bewegt.

Stars and Stripes – nein, wir waren nicht in den USA. Es ist kein Hurricane, kein Tornado, sondern nur ein Orkan über Norddeutschland, der die Flagge bewegt.

Die Getränke sind schon da.

Die Getränke sind schon da.

Ich habe es wieder getan - Stint satt, wie schön! Die Kartoffeln im Hintergrund gehören zum begleitenden Zanderfilet.

Ich habe es wieder getan – Stint satt, wie schön!
Die Kartoffeln im Hintergrund gehören zum begleitenden Zanderfilet.

Die kleinen sind schon weg, jetzt kommen die nächstgrößeren dran.

Die kleinen sind schon weg, jetzt kommen die nächstgrößeren dran.

Wo es Fisch satt gibt, muss wohl auch Futter satt vorhanden sein - hier eine eindrucksvolle Zuckmücke.

Wo es Fisch satt gibt, muss wohl auch Futter satt vorhanden sein – hier eine eindrucksvolle Zuckmücke.

Inzwischen sind wir wieder zurück. Über die Urlaubswoche wird gelegentlich zu berichten sein.

Socke hat den Urlaub mit Wasser, Au-, Nadel-, Misch- und Laubwald wegen vielfältiger Spuren sehr genossen. - Zu Hause am Teich gleich nach der Rückkehr ein Schlückchen tut natürlich auch gut.

Socke hat den Urlaub mit Wasser, Au-, Nadel-, Misch- und Laubwald wegen vielfältiger Spuren sehr genossen. – Zu Hause am Teich gleich nach der Rückkehr ein Schlückchen tut natürlich auch gut.

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Die Ilmenau-Initiative lud zu einer Informationsveranstaltung nach Lüneburg.

Die Ilmenau-Initiative lud zu einer Informationsveranstaltung nach Lüneburg.

Etliche Teilnehmer waren an ihren Fahrzeugen deutlich zu charakterisieren.

Etliche Teilnehmer waren an ihren Fahrzeugen deutlich zu charakterisieren.

Wie im vorigen Blog-Beitrag bereits angedeutet sollen Wanderfische wieder besser wandern und überleben können - nicht nur der Stint.

Wie im vorigen Blog-Beitrag bereits angedeutet sollen Wanderfische wieder besser wandern und überleben können – nicht nur der Stint.

Frau Prof. Dr.-Ing. Birgitt Brinkmann, Leuphana Universität LG, und Herr Dieter Weihser, Ilmenau-Initiative, begrüßten die zahlreich erschienenen Teilnehmer.

Dr. Katharina Pinz und Dr. Diethard Fricke, beide NLWKN Lüneburg, trugen zu rechtlichen Rahmenbedingungen und am Beispiel von Eintags-, Stein- und Köcherfliegen zur Bedeutung der Gewässerdurchgängigkeit auch für Wirbellose vor.

Der Ilmenau muss geholfen werden - immerhin ist sie eins der Gewässer 1. Priorität in Niedersachsen! (Und wir sind schon 1 Jahr vor Ende des WRRL-Zeitrahmens!)

Der Ilmenau muss geholfen werden – immerhin ist sie eins der Gewässer 1. Priorität in Niedersachsen! (Und wir sind schon, anders als das Bild uns weismacht, 1 Jahr vor Ende des WRRL-Zeitrahmens!)

Unterschiedliche Wirbellose haben unterschiedliche Wanderstrategien.

Unterschiedliche Wirbellose haben unterschiedliche Wanderstrategien.

Michael Loch, Lebendige Ilmenau, und Karsten Borggräfe, Aktion Fischotterschutz, verdeutlichten Möglichkeiten zur Gewässerverbesserung – Letzterer am Beispiel Lebendige Alster.

Sehr spannend wurde es beim Thema „Spannungsfeld Wasserkraft / Ökologie“. Dr. Andreas Hoffmann, Büro für Umweltplanung, Gewässermanagement und Fischerei, präsentierte für die meisten Teilnehmer (noch) nicht alltägliche Information über Fischverhalten, sichtbar gemacht mit Sonar-Methodik an verschiedenen Stellen im Wasserkraftwerk. Es bewegt sich was!

Thomas Klefoth, Landessportfischerverband Niedersachsen, trug Ergebnisse von Lutz Meyer, LAVES, zur Fischökologie des Ilmenausystems vor.

Oft und auch vielen Fachleuten ist gar nicht bekannt, wie weit auch Äschen wandern - weit! Und so ist es kein Wunder, wenn sie über Hinternisse bachab geraten, dass die Laichpopulation an den Laichbetten nicht wieder gesehen wird. - Dafür braucht`s nicht mal den Kormoran.

Oft genug ist auch vielen Fachleuten gar nicht bekannt, wie weit Äschen wandern – weit! Und so ist es kein Wunder, wenn sie über Hinternisse bachab geraten, dass die Laichpopulation an den Laichbetten nicht wieder gesehen wird. – Dafür braucht`s nicht mal den Kormoran.

Den Schluss bildeten Dr. Ludwig Tent, Edmund Siemers-Stiftung, über Gewässerrestaurieren „in-stream“ (Vortrag in längerer Version steht hier) und Achim Schubert, Limnobios, über bauliche Möglichkeiten von Fischaufstiegsanlagen.

Übrigens brauchen wir wieder den standorttypischen Baumsaum – sei es, dass wir Restbestände erhalten und fördern, sei es, dass wir baumfreie, sonnenbebratzte Strecken wieder mit dem natürlichen Halbschatten versehen. Im Norddeutschen Tiefland wie in vergleichbaren Landschaften anderer Länder sind vieler Orts Bachforelle und Äsche bereits am Rande ihrer Sommertemperaturgrenzen angekommen.

Na dann – Ilmenau-Aktive, es ist eigentlich alles gesagt – kann es  ja losgehen. Viel Erfolg dabei!

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Aber der Stint (Osmerus eperlanus) ist doch schon in der Stadt!

Lüneburg ist voll von Stint - hier ein silbernes, naturbelassenes Exemplar - ok, etwas ge-handicapped.

Lüneburg ist voll von Stint – hier ein silbernes, naturbelassenes Exemplar – ok, etwas ge-handicapped.

Stint wird zubereitet je nach Geschmack - hier Stint grün.

Stint wird zubereitet je nach Geschmack – hier Stint grün.

Bei vielen beliebt: Stint blau.

Bei vielen beliebt: Stint blau.

Ich mag Stint gebacken. Hmmh, lecker!

Ich mag Stint gebacken. Hmmh, lecker!

„Zum Roten Tore“ wurde der Stint all so zubereitet.

Kleine Stinte vorsortiert, erste Portion zum Üben.

Kleine Stinte vorsortiert, erste Portion zum Üben.

Da sind noch viel mehr - und, na klar: Fisch will schwimmen.

Da sind noch viel mehr – und, na klar: Fisch will schwimmen.

So zum Beispiel kann das Ende des Genusses aussehen. Kaum zu glauben, wie wenig Profi-Arbeit von 20 Fischen übrig lässt.

So zum Beispiel kann das Ende des Genusses aussehen. Kaum zu glauben, wie wenig Profi-Arbeit von 20 Fischen übrig lässt.

Nun aber auf zur Uni Lüneburg, zum eigentlichen Anlass der Reise.

Die Ilmenau Initiative rief - und viele kamen.

Die Ilmenau Initiative rief – und viele kamen.

Die Veranstaltung erhält einen eigenen Blog-Eintrag.

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Der NABU Kirchlinteln rief zu Exkursion und Vortrag. Gohbach und Steinbach bei Kirchlinteln waren die Exkursionsziele, an denen einfache Verbesserungsmöglichkeiten überlegt, vielleicht auch im Ansatz gezeigt werden sollten.

Frühstückssonnenaufgang - ein den Tag über durchziehendes, stürmisches Regen-Tief ist angesagt.

Frühstückssonnenaufgang – ein den Tag über durchziehendes, stürmisches Regen-Tief ist angesagt.

Eine Stunde fahre ich nachmittags gegen böigen Regen an – in der Hoffnung, dass das Tief beim Erreichen des Ziels „durch“ ist.

Nachmittag, 16 Uhr: Bis gerade eben war es wechselnd nass. Interessierte hat das nicht beeindruckt - eine große Gruppe wartet am Treffpunkt.

Nachmittag, 16 Uhr: Bis gerade eben war es wechselnd nass. Interessierte hat das nicht beeindruckt – eine große Gruppe wartet am Treffpunkt.

Blick gen Himmel - wie sagen die Blues Brothers so schön "Habt ihr dieses Licht gesehen?! - Wir sind im Namen des Herrn unterwegs." - Dann kann ja eigentlich nichts schief gehen.

Blick gen Himmel – wie sagen die Blues Brothers so schön „Habt ihr dieses Licht gesehen?! – Wir sind im Namen des Herrn unterwegs.“ – Dann kann ja eigentlich nichts schief gehen.

Begrüßung durch die Gastgeber.

Begrüßung durch die Gastgeber.

Eindeutige Zeichen im Umfeld, hier ein Maulwurfshaufen: steinig-lehmige Moräne - hier fliessen von Natur aus Stein-/Kiesbäche.

Eindeutige Zeichen im Umfeld, ein Maulwurfshaufen: steinig-lehmige Moräne – hier fliessen von Natur aus Stein-/Kiesbäche.

Der Gohbach, seit langem ausgebauter, kanalartiger Verlauf, ist durch gutes Gefälle charakterisiert.

Der Gohbach, seit langem ausgebauter, kanalartiger Verlauf, ist durch gutes Gefälle charakterisiert.

Dieses Gefälle wird in regelmäßigen Abständen durch z.T. rampenähnliche Sohlgleiten aus Wasserbaustein aufgefangen.

Dieses Gefälle wird in regelmäßigen Abständen durch z.T. rampenähnliche Sohlgleiten aus Wasserbaustein aufgefangen – nicht naturnah. Gut zu sehen ist, dass der Regen keine Trübung und keinen wesentlichen Wasseranstieg verursacht hat. So stört fürs Gucken (und die Gewässerökologie) „nur“ das durch Eingriff in den Bodenwasserhaushalt massiv in Bewegung gesetzte Eisen mit seiner Folge Eisenockerverunreinigung des Lebensraums.

Gute Restaurierungsbedingungen angesichts der Sohlrampen/-gleiten: dazwischen kann, so lange die drüber liegende Starkgefällesituation nicht völlig eingestaut wird, so gut wie alles Wünschenswerte an Strukturverbesserung realisiert werden.

Gute Restaurierungsbedingungen angesichts der Sohlrampen/-gleiten: dazwischen kann, so lange die drüber liegende Starkgefällesituation nicht völlig eingestaut wird, im Niedrig- und Mittelwasserprofil so gut wie alles Wünschenswerte an Strukturverbesserung realisiert werden.

Erstmal ein paar Wellen schlagen - nein, nachsehen, ob die Gewässersohle für den Einsatz von "Hölzchen und Stöckchen" geeignet ist.

Erstmal ein paar Wellen schlagen … – nein, nachsehen, ob die Gewässersohle für den Einsatz von „Hölzchen und Stöckchen“ geeignet ist.

Und so simpel ist das Prinzip.

Und so simpel ist das Prinzip.

Geeignete, dünne, gerade Hölzchen reinstecken, fest in die gewünschte Höhe um Mittelwasser runterklopfen - fertig.

Geeignete, dünne, gerade Hölzchen reinstecken, fest in die gewünschte Höhe um Mittelwasser runterklopfen – fertig.

Alle sind sich einig, dass auch bis doppelt so lange Treibselsammler keinerlei Abflussproblem hervorrufen würden.

Alle sind sich einig, dass auch bis doppelt so lange Treibselsammler keinerlei Abflussproblem hervorrufen würden.

Dann kann dieses Erstlingswerk erst einmal beobachtet und zu gegebener Zeit um viele weitere ergänzt werden.

Dann kann dieses Erstlingswerk erst einmal beobachtet und zu gegebener Zeit um viele weitere ergänzt werden.

Die vielfältige Wirkungsweise von Treibselsammlern ist beim Gewässerwart dargestellt.

Wir sehen im Weggehen den vom ehemaligen Gewässerausbau durchschnittenen mehrere Dezimeter dicken Kies-/Geröllhorizont des Gohbachs - beeindruckend!

Wir sehen im Weggehen den vom ehemaligen Gewässerausbau durchschnittenen mehrere Dezimeter dicken Kies-/Geröllhorizont des Gohbachs – beeindruckend!

Bis das Vieh auf die Weide kommt, dauert es noch eine Weile - die Selbsttränke, gutes Mittel zum Vermeiden von Ufererosion durch Viehtritt, steht schon bereit.

Bis das Vieh auf die Weide kommt, dauert es noch eine Weile – die Selbsttränke, gutes Mittel zum Vermeiden von Ufererosion durch Viehtritt, steht schon bereit.

Jetzt wollen wir uns noch den oberen Steinbach ansehen.

Oha, armer kleiner Steinbach, soll diese mit Sand und Schlamm gefüllte Überbreite etwa einen Sandfang darstellen?

Oha, armer kleiner Steinbach, soll diese mit Sand und Schlamm gefüllte Überbreite etwa einen Sandfang darstellen?

Tief ausgehoben, maschinenunterhalten und völlig unbeschattet liegt dieser Quellbach im Gelände. Sumpfpflanzen werden sein Profil angesichts des Lichtüberschusses demnächst zuwachsen.

Tief ausgehoben, maschinenunterhalten und völlig unbeschattet liegt dieser Quellbach im Gelände. Sumpfpflanzen werden sein Profil angesichts des Lichtüberschusses demnächst zuwachsen.

Regelhaft gehören verletzte Uferböschungen zum Bild harter Unterhaltung dazu.

Regelhaft gehören verletzte Uferböschungen zum Bild harter Unterhaltung dazu.

Und jegliches hier lebende Getier kann man nur bedauern - es wird aufs Trockene gebaggert, zerschnitten. Hier wurden einem Krötenpaar die Vorderfüße amputiert. Welch elendes Schicksal!

Und jegliches hier lebende Getier kann man nur bedauern – es wird aufs Trockene gebaggert, zerschnitten. Hier wurden einem Krötenpaar die Vorderfüße amputiert. Welch elendes Schicksal!

Es ist völlig unerklärlich, wieso die Meter für Meter jährlich durchgeführte Mähkorbunterhaltung bis in kleinste Quellbäche schon aus Gründen des Tierschutzes nicht längst verboten ist.

Etwas bachauf täuscht eine baumbestandene Strecke Naturnähe vor. Die Stockprobe zeigt weiches Sediment, offenbar ist hier eine früher übertiefe Strecke eingestaut worden.

Etwas bachauf täuscht eine baumbestandene Strecke Naturnähe vor. Die Stockprobe zeigt weiches Sediment, offenbar ist hier eine früher übertiefe Strecke eingestaut worden.

In der Tat, die hier liegenden, recht gleichförmigen Feldsteine sind die Sohlgleiten-artige, offenbar schon vor längerer Zeit angelegte Sohlerhöhung.

In der Tat, die hier liegenden, recht gleichförmigen Feldsteine sind die Sohlgleiten-artige, offenbar schon vor längerer Zeit angelegte Sohlerhöhung.

Zur Entschädigung für all das Gewässerelend bekommen wir mit dem wegziehenden Tief noch einen ordentlichen Sonnenuntergang beschert.

Zur Entschädigung für all das Gewässerelend bekommen wir mit dem wegziehenden Tief noch einen ordentlichen Sonnenuntergang beschert.

Nun rein in die Autos, auf zum Vortrag.

Nun rein in die Autos, auf zum Vortrag.

Im tief stehenden Abendlicht fahren wir zum Brunsbrockmüllerhaus.

Im tief stehenden Abendlicht fahren wir zum Brunsbrockmüllerhaus.

Abendstimmung an der Brunsbrockmühle.

Abendstimmung an der Brunsbrockmühle.

So, nun aber rein.

So, nun aber rein.

Nach all der Lauferei an frischer Luft haben wir uns offenbar ein prima Abendessen mit allerlei Zutaten aus regionaler Produktion verdient. Herzlichen Dank den Herstellern!

Nachdem der kürzeste Computer-Witz "Kompatibel!" erlebt und überstanden ist, startet der Restaurierungs-Vortrag.

Nachdem der kürzeste Computer-Witz „Kompatibel!“ erlebt und überstanden ist, startet der Restaurierungs-Vortrag.

Der Vortrag ist auf Grundlage des Ur-Typs gestaltet, der an der Norddeutschen Naturschutzakademie gehalten wurde und dessen Text-Form hier im Netz steht.

Dann kann es ja im Verdener Raum mit neuen Restaurierungen los- bzw. weitergehen. Alles Gute!

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„Was meinst Du eigentlich mit „oranger Blitz“?“ werde ich oft gefragt, dienstlich wie privat.

Na, das da! - Wer die Augen öffnet, und den "orangen Blitz" erkennt, wird ihn künftig überall sehen, gehört er doch offenbar zu heutiger Agrarrealität.

Na, das da! – Wer die Augen öffnet, und den „orangen Blitz“ erkennt, wird ihn künftig überall sehen, gehört er doch offenbar zu heutiger Agrarrealität.

Und das da, hier am Einzeltod versinnbildlicht.

Und das da, hier am Einzeltod versinnbildlicht.

Der „orange Blitz“ ist eine Farbphase, die nach der Anwendung von Glyphosat  ca. 14 Tage später auftritt. Vorher kann bei Passierenden leichte Pflanzen-Gelbverfärbung die Erwartung auf eine orange Zukunftsphase wecken. Später verfärben sich die Leichen dann vergilbt ocker. (Glyphosat = Totalherbizid, bringt alle Pflanzen vom Leben zum Tod – ausser den so beschworenen, gentechnisch veränderten. Deren Einführung allerdings hat dann resistente „Super-Unkräuter“ und „Killer-Insekten“ zur Folge. – Wer`s nicht glaubt, googelt einfach mal. Sie werden sich wundern.)

Der „orange Blitz“ ist nicht überall erlaubt. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen ihn jetzt überall und handeln nach dieser Devise – erst informieren, bei Nichterfolg kassieren!

Die Vergiftung im bebauten Raum hat seitdem angesichts Konsequenz deutlich nachgelassen, Unbelehrbare wurden über das einzige Argument, das sie offenbar verstehen, das eigene Portemonnaie, überzeugt.

Verständnislos allerdings blicken nicht nur sie auf den ländlichen Raum, wo sich trotz langjährig existierenden Pestizidverminderungsprogramms der Bundesregierung (ja, das gibt`s wirklich!) die jährlich zweimalige Vergiftung der Landschaft immer flächendeckender durchgesetzt hat – einmal vor dem Säen, oft genug einmal vor dem Ernten bestimmter Anbausorten.

So sieht er aus, der frühlinghafte ländliche Raum - sehen nun auch Sie den "orangen Blitz"?

So sieht er aus, der frühlinghafte ländliche Raum – sehen nun auch Sie den „orangen Blitz“?

Doppelblitz! - Immerhin, diesmal ist der Weg nicht "mitgenommen" und auch der nicht im Bild sichtbare Grabenrand. Beide sind gemäß obigem Link Verbotsräume. Hier wurde also offenbar voriges Mal beraten, evt. auch schon kassiert.

Doppelblitz! – Immerhin, diesmal ist der Weg nicht „mitgenommen“ und auch der nicht im Bild sichtbare Grabenrand. Beide sind gemäß Pflanzenschutzgesetz (vgl. obigen Link) Verbotsräume. Hier wurde also offenbar voriges Mal beraten, evt. auch schon kassiert.

Fatal ist, dass direkt bis in die Ortsrandlage "geblitzt" wird - achten Sie mal auf Windsituationen beim Spritzen. Und auf die Sprühnebel.

Fatal ist, dass direkt bis in die Ortsrandlage „geblitzt“ wird – achten Sie mal auf Windsituationen beim Spritzen. Und auf die Sprühnebel.

Was wohl die Eltern der hier neu wohnenden kleinen Kinder über ihre Nachbarschaft denken? Ach, vielleicht vertrauen sie einfach der Lobby-Propaganda, dass Glyphosat (da ist aber noch allerhand beigemixt) dem Menschen überhaupt nicht schadet.

Was wohl die Eltern der hier neu wohnenden kleinen Kinder über ihre Nachbarschaft denken? Ach, vielleicht vertrauen sie einfach der Lobby-Propaganda, dass Glyphosat (da ist aber noch allerhand beigemixt) dem Menschen überhaupt nicht schadet.

Für die Anlieger kann ich nicht handeln – das müssen die schon selbst tun.

Jedenfalls bin ich froh, dass ich diese Nachbarschaft des flächendeckenden „organgen Blitzes“ nicht habe.

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Wenn das Wetter bei einem der seltenen Korbach-Besuch schon schön ist, soll geringe Freizeit auch im Freien genutzt werden. Es reicht gerade für die Fahrt nach Herzhausen und einen Sonnenspaziergang zwischen alter Ederbrücke und Flügeldamm. Nicht nur hier begannen vor 52 Jahren meine offiziellen Anglerlehrjahre (wer weiss, wann „offizielles Angeln“ begann, kennt nun mein Alter …).

Meinen Parkplatz wähle ich am Südufer östlich der beiden Herzhäuser Ederbrücken.

Meinen Parkplatz wähle ich am Südufer östlich der beiden Herzhäuser Ederbrücken.

Hinter mir und neben mir liegt der Nationalpark Kellerwald, beeindruckendes Naturkleinod, wie hier im Blog in den Einträgen vom 21. Juni 2012 sowie – „revisited“ – vom 28. August 2013 dargestellt ist (anzusteuern über den Kalender).

Ja, bin ich denn am Meer?! - Am Nordufer begrüßen mich schiefgestellte Meeressedimente.

Ja, bin ich denn am Meer?! – Am Nordufer begrüßen mich schiefgestellte Meeressedimente.

Blick über die Laichwiesen - Herzhausen liegt im Sonnenschein. Dort werde ich gleich den Uferweg entlanglaufen.

Blick über die Laichwiesen – Herzhausen liegt im Sonnenschein. Dort werde ich gleich den Uferweg entlanglaufen.

Gänse vor Auwaldspiegelung - noch sind Reste der beeindruckenden Baumriesen vorhanden.

Gänse vor Auwaldspiegelung – noch sind Reste der beeindruckenden Baumriesen vorhanden.

In der Draufsicht auf die überschwemmten Laichwiesen wird deren Bedeutung sichtbar - zugänglich aus dem Tiefwasser bieten sie eine unendliche Zahl an Kleinlebensräumen und Verstecken, Anheftort für Pflanzenlaicher und nahrungsreiches, erwärmtes Flachwasser für Jungfische.

In der Draufsicht auf die überschwemmten Laichwiesen wird deren Bedeutung sichtbar – zugänglich aus dem Tiefwasser bieten sie eine unendliche Zahl an Kleinlebensräumen und Verstecken, Anheftort für die Eier der Pflanzenlaicher und nahrungsreiches, erwärmtes Flachwasser für Jungfische.

Zwischen der alten und der neuen Herzhäuser Ederbrücke - ödes Steinufer.

Zwischen der alten und der neuen Herzhäuser Ederbrücke – ödes Steinufer.

Aha, der Dienstweg - kenne ich. Der ist immer einzuhalten ... - Nein, hier darf ich ihn nicht betreten.

Aha, der Dienstweg – kenne ich. Der ist immer einzuhalten … – Nein, hier darf ich ihn nicht betreten. (Ist hier auch nicht empfehlenswert – geht abwärts!)

Blick zurück auf die alte Ederbrücke. Hier habe ich nach Freifallen des Flussbetts manchen Hecht, manchen Barsch, gelegentlich eine Forelle und eine Vielzahl Weissfische gefangen und dem heimischen Mittagstisch präsentiert.

Blick zurück auf die alte Ederbrücke. Hier habe ich nach Freifallen des Flussbetts manchen Hecht, manchen Barsch, gelegentlich eine Forelle und eine Vielzahl Weissfische gefangen und dem heimischen Mittagstisch präsentiert.

Der Blick ins klare Wasser vor dem Steinufer zeigt: Dies ist kein Lebens-, höchstens ein Durchzugsraum.

Der Blick ins klare Wasser vor dem Steinufer zeigt: Dies ist kein Lebens-, höchstens ein Durchzugsraum.

Vorbei geht es an standorttypischen Bäumen, Erlen ...

Vorbei geht es an standorttypischen Bäumen, Erlen …

... Eschen ...

… Eschen …

Zur Zeit meines Spaziergangs blühten gerade erste Weidenkätzchen auf. Die dürften inzwischen von Bienen und Hummeln völlig abgestrubbelt sein.

Zur Zeit meines Spaziergangs blühten gerade erste Weidenkätzchen auf. Die dürften inzwischen von Bienen und Hummeln völlig abgestrubbelt sein.

Am anderen Ufer liegen die breiten, flach überschwemmten Ländereien - hoffentlich hält der Wasserstand, dass die Laichwiesen auch 2014 millionenfach Jungfisch produzieren.

Am anderen Ufer liegen die breiten, flach überschwemmten Ländereien – hoffentlich hält der Wasserstand, dass die Laichwiesen auch 2014 millionenfach Jungfisch produzieren.

Gleich erreiche ich die Ittermündung. Gegenüber fließt aus der Herzhäuser Mühle, heute Wasserkraftanlage, eine Teilmenge Itter in den Edersee.

Gleich erreiche ich die Ittermündung. Gegenüber fließt aus der Herzhäuser Mühle, heute Wasserkraftanlage, eine Teilmenge Itter in den Edersee.

Der Blick vor dieses Steinufer zeigt ein anders Bild als bisher. - Was ist da im Dunkeln? - Was ist das Dunkel?!

Der Blick vor dieses Steinufer zeigt ein anders Bild als bisher. – Was ist da im Dunkeln? – Was ist das Dunkel?!

Brückenspiegelung in der Ittermündung - tja, was ist das nun?!

Brückenspiegelung in der Ittermündung – tja, was ist das nun, sind das Fische?!

Das Brückengeländer in der Itter - meine Güte!

Das Brückengeländer in der Itter – meine Güte!

Das Dunkel - ich glaub`s ja nicht!

Das Dunkel – ich glaub`s ja nicht!

Die Auflösung: das sind Ukelei-Laichschwärme, begleitet von einer Unzahl Rotaugen. - Es gibt ihn also, "den Schwarm" auch hier, nicht nur in den Meeren.

Die Auflösung: das sind Ukelei-Laichschwärme, begleitet von einer Unzahl Rotaugen. – Es gibt ihn also, „den Schwarm“ auch hier, nicht nur in den Meeren.

Rückblick aufs Steinufer im Übergang Itter - Eder, das sind wohl nicht Hunderttausende, sondern mehr als eine Million Fische.

Rückblick aufs Steinufer im Übergang Itter – Eder, das sind wohl nicht Hunderttausende, sondern mehr als eine Million Fische.

So wird klar, warum der Edersee in Anglerkreisen so beliebt ist. Wo solche Weissfischmassen produzieren, finden Raubfische wie Barsch, Hecht und Zander einen gedeckten Tisch. Den fischfressenden Vögeln geht es nicht anders – Vogelfreunde finden am Edersee ein Eldorado von wassergebundener Vogelwelt.

Der Mühlenauslauf - hier saßen wir zahlreich in der Schulzeit (natürlich nach der Schule bzw. in den Ferien) und fingen große Rotaugen und Nasen - schön zu braten und, sauer eingelegt, als Mahlzeit zu geniessen.

Der Mühlenauslauf – hier saßen wir zahlreich in der Schulzeit (natürlich nach der Schule bzw. in den Ferien) und fingen große Rotaugen und „Nasen“ – schön zu braten und, sauer eingelegt, als Mahlzeit zu geniessen.

„Nasen“ – missverständliche, örtliche Bezeichnung, biologisch ist das im Weser-Einzugsgebiet die Zährte, Vimba vimba, auch Rußnase genannt.

Der eingestaute Flügeldamm - ich nähere mich dem Ende meiner Wanderung.

Der eingestaute Flügeldamm – ich nähere mich dem Ende meiner Wanderung.

Über Kopf benennt das Anglerboot einen der berühmten Edersee-Zielfische.

Über Kopf benennt das Anglerboot einen der berühmten Edersee-Zielfische.

Hier ist keine Tiefe, auch keine Untiefe - angesichts ausgebliebener Schneeschmelze (wo kein Schnee ist, kann nichts kommen) liegt die Boje auf Land.

Hier ist keine Tiefe, auch keine Untiefe – angesichts ausgebliebener Schneeschmelze (wo kein Schnee ist, kann nichts kommen) liegt die Boje auf Land.

Die alte Weide im Einstau auf dem Flügeldamm. Bald werden ihre Wasserwurzeln wieder trocken fallen. - Ich kehre um.

Die alte Weide im Einstau auf dem Flügeldamm. Bald werden ihre Wasserwurzeln wieder trocken fallen. – Ich kehre um.

Auf dem Rückweg - still ruht der See. - Das wird sich in wenigen Wochen ändern, rummelig wird es hier am beliebten Ausflugs- und Tourismusziel.

Auf dem Rückweg – still ruht der See. – Das wird sich in wenigen Wochen ändern, rummelig wird es hier am beliebten Ausflugs- und Tourismusziel.

Der Edersee, so sehr er auch als Tourismus-Ziel beworben wird und ein wahrer Magnet ist, behält seine Multifunktion und wird entsprechend gesteuert. Aufnahme, Speicherung und gesteuerte Ableitung von Schneeschmelzen und Starkregen aus dem bergigen Einzugsgebiet, Stützen der Schifffahrt auf Weser und Mittellandkanal – wohl erst dann rangiert der Tourismus als mitdiskutierender Interessent.

Bald wird im Lauf des Jahres hier im Bereich der Stauwurzel der See verschwinden und den Fluss Eder freigeben, die vor dem Bau der Sperrmauer DER Laichfluss des Weserlachses war. Über Internetseiten können sowohl die dann sichtbar werdenden Historien am Seegrund als auch die Anglerfänge verfolgt werden.

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Hier kommt er also, der fast regelmäßige Bericht von der Reise gen Süden, zur alten Hansestadt im Binnenland.

Aus der frohen und Hanselstadt Hamburg geht`s mit den Zug fix gen Süden.

Aus der frohen und Hanselstadt Hamburg geht`s mit den Zug fix gen Süden.

Über die Norderelbbrücken, Hamburgs neue Kirchturm-Skyline im Hintergrund.

Über die Norderelbbrücken, Hamburgs neue Kirchturm-Skyline im Hintergrund – bald verdeckt von den Resultaten der Hafencity-Baustelle im Vordergrund.

Zügig bin ich in der alten Hansestadt im Binnenland angekommen - geprägt unter anderem vom Conti-Schornstein.

Zügig bin ich in der alten Hansestadt im Binnenland angekommen – geprägt unter anderem vom Conti-Schornstein.

Und heute prägt Conti auch mal wieder geruchlich – plus Zugabe aus dem ländlichen Umfeld: Agro-Dünste aus Gülle-Düngung sowie Biogasanlagen-Aufdringlichkeit. (Zum Glück war Entspannung der Luftlage am Folgetag zu verzeichnen.)

Ein neuer Platz - der Hanse-Platz, schliesst sich nach rechts an! Bringt er maritimes Flair nach Nordhessen?

Ein neuer Platz – der Hanse-Platz, schliesst sich nach rechts an! Bringt er maritimes Flair nach Nordhessen?

Jedenfalls ist hier auch ein maritimer (?) Kreisel, im vorigen Foto unten schon zu sehen gewesen. Wer hat sich den mit seinen blauweissen Glassplittern bloß ausgedacht?! Es sollen mal kurz Delfine drauf gestanden haben, quasi gesprungen sein.

Jedenfalls ist hier ein maritimer (?) Kreisel im Abendlicht zu bewundern, im vorigen Foto vorn links schon zu sehen gewesen. Wer hat sich den mit seinen blauweissen Glassplittern bloß ausgedacht?! Es sollen mal kurz Delfine drauf gestanden haben, quasi gesprungen sein.

Nicht weit vom Bahnhof: Hamburg in Sicht! Container bekannter Farben.

Nicht weit vom Bahnhof: Hamburg in Sicht! Container bekannter Farben.

Korbach, die Weltstadt!

Na, seh`n Sie!

Na, seh`n Sie!

Glatt ein Evergreen ...

Glatt ein Evergreen …

Wie Hamburg hat auch die Hansestadt Korbach Wasserprobleme - durch Trinkwasserentnahme geschwächte Quellbäche ...

Wie Hamburg hat auch die Hansestadt Korbach Wasserprobleme – durch Trinkwasserentnahme geschwächte Quellbäche …

Auch dort, wo die (das heisst hier so!) Kuhbach Wasser führt und sogar turbulent fliesst, ist sie weit davon entfernt, für Container-Schifffahrt nutzbar zu sein.

Auch dort, wo die (das heisst hier so!) Kuhbach Wasser führt und sogar turbulent fliesst, ist sie weit davon entfernt, für Container-Schifffahrt nutzbar zu sein.

Dem prallen Sonnenlicht ausgesetzt - der standorttypische Gehölzsaum fehlt (noch) - wird hier gewässerschädlich Biomasse überproduziert.

Dem prallen Sonnenlicht ausgesetzt – der standorttypische Gehölzsaum fehlt (noch) – wird hier gewässerschädlich Biomasse überproduziert.

Modernes Ambiente - Gabionen-Treff, offenbar kulturell angenommen.

Modernes Ambiente – Gabionen-Treff, offenbar kulturell angenommen.

Ein Stück weiter: Handlungsbedarf. Noch fliesst der Bach wie im Hinterhof. - Was ich erst auf dem Foto sehe: im Schatten schwärmten offenbar massenhaft Gewässerinsekten.

Ein Stück weiter: Handlungsbedarf. Noch fliesst der Bach wie im Hinterhof. – Was ich erst auf dem Foto sehe: im Schatten schwärmten offenbar massenhaft Gewässerinsekten (mal aufs Foto klicken, dann werden sie als Striche sichtbar – längere Belichtung wegen dunkler Verhältnisse).

Blick zurück über die Kuhbach auf den Abendsonne angeschienenen Hansa-Platz. Seien wir auf seine Entwicklung gespannt.

Blick zurück über die Kuhbach auf den Abendsonne angeschienenen Hansa-Platz. Seien wir auf seine Entwicklung gespannt.

Entspannung am Abend, erquickend und labend! Nach ausgezeichnetem Essen ein kleines Schmankerl: es gibt sie noch (wieder ?), die 0,2 l Gläser - süüüß!

Entspannung am Abend, erquickend und labend! Nach ausgezeichnetem Essen ein kleines Schmankerl: es gibt sie noch (wieder ?), die 0,2 l Gläser – süüüß!

Der KB-Besuch wird im nächsten Beitrag fortgesetzt.

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Das Sturmtief bläst uns Nordseeluft bis weit ins Binnenland, wir spazieren am Waldrand.

In der Fläche - Agro-Gelb. Kaum Grün bleibt.

In der Fläche – Agro-Gelb. Kaum Grün bleibt.

Der Waldweg ist gleich mitbehandelt - macht ja nix (?).

Der Waldweg ist gleich mitbehandelt – macht ja nix (?).

Derartige Verstöße meldet man am Besten an die Landwirtschaftskammer. Die ist am Aufkommen solch Schwarzer Schafe nicht interessiert.

Und flächig wird es immer gelber / oranger.

Und flächig wird es immer gelber / oranger.

Ein Bisschen Detail vom Agro-Gelb.

Ein Bisschen Detail vom Agro-Gelb.

Bis zum Horizont ... Verbietet endlich diese flächenhaften Boden-, Wasser-, Tier- und Pflanzenvergiftungen!

Bis zum Horizont …
Verbietet endlich diese flächenhaften Boden-, Wasser-, Tier- und Pflanzenvergiftungen!

Moment – die Bundesregierung hat doch seit Jahren einen Plan … – hier mal ein jüngerer Link.

Ach, Pech gehabt, warum haben wir über Politiker so eine schlechte Meinung? Weil – alles laber, laber, laber … ?

Wir sind uns einig, wir planen einen Plan. Seit das so geredet und geschrieben wird, ist die Realität in eine exzessive Flächenvergiftung gedriftet, bei der kein Auge trocken bleibt.

Ein wenig Agro-Gelb-Ästhetik zum Schluss.

Ein wenig Agro-Gelb-Ästhetik zum Schluss.

Pfui Deibel !

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