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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

So ein schickes Wetter! Was tun in Corona-Zeiten?

Wir radeln Richtung Elbe, wollen dicht am Fahrwasser vor dem Yachthafen Wedel eine freie Bank suchen.

Fährmannssand, Wind- (gut NordWest) und Wellenstudie (Großbagger A.v.Humboldt passierte Richtung Landesgrenze SH-HH) über und um noch nicht bei ablaufend Wasser freigefallener Langbuhne im Süßwasserwatt.

Studium des Bildungsangebots Küste am Sperrwerk Wedeler Au.

Blick zur Geest – ein kleiner Trupp Nonnengänse rastet an der Binnenelbe (noch „hohes Wasser“ angesichts erst kurz laufender Ebbephase).

Auf dem Deich, Sandstrand und Schulauer Hafen voraus.

Was ist passiert! Wir hätten doch Richtung Elbe-Sitz vor dem Yachthafen anders fahren müssen?!

Die Hamburger Yachthafen-Gemeinschaft wird den derzeitigen Anforderungen gerecht: Zufahrt und Zugang jetzt zu Ostern und an den April-Wochenenden nur für Mitglieder auf das ansonsten freie Gelände! Angesichts der Tatsache, dass das Zuwasserlassen der Yachten in vollem Gang ist und sekündlich neue Pkw zufahren, ist das ein nachvollziehbares Vorgehen.

So fuhren wir denn auf spontan angepasster Route, anders.

Später Vormittag, Blick über die Ein- / Ausfahrt des Schulauer Hafens Richtung Hamburg.

Hier ist es erfreulich leer. Niemand muss sich behelligt fühlen. An der Landesgrenze dreht diesseits gerade der große Klappbagger Alexander von Humboldt, um nach Fahrt westwärts bei erneuter Baggerlinie ostwärts Fracht Richtung St. Margarethen aufzunehmen. Rechts davon, jenseits der Landesgrenze, ist einer der größeren, für Hamburg baggernden Klappbagger zu sehen. Hoch ragt er aus dem Wasser, hat er sich doch gerade seiner Hafenschlick- / Elbsandfracht entledigt.

Über diesen Wahn für Elbe, Umwelt und Steuerzahler habe ich hier zur Genüge berichtet.

Noch ein Wahn? Mir scheint, da fährt vor der Elbinsel ein motorisiertes Surfbrett mit Standup-Survival-Kapitän bei schnellem Ebbstrom noch schneller seewärts.

Bei der Rückfahrt sehe ich Spuren von Flüchtigen.

Wer meint, das hieße „Flüchtlingen“?

Jedenfalls ist der blaue Corona-Himmel von allerlei Kondensstreifen gezeichnet. – Da müssen wir uns erstmal wieder dran gewöhnen.

Mögen die Abgeflogenen zu gegebener Zeit als Rückkehrer gesund wiederkommen!

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Richtung Ostern! – So langsam tauchen alle wieder auf, vermehrt.

Winterlinge, Osterglocken, Lerchensporn, Veilchen – über Bärlauch und Waldmeister anderswo hatte ich bereits berichtet.

Schön zu sehen, dass die testweise gepflanzten Einzelorganismen sich wohlfühlen und vermehren. Als wir herzogen, war das „Sauberkeitsempfinden“ noch so ausgeprägt, dass „schierer Boden“ vom Gärtner hergestellt wurde – exzessiver Einsatz liess Busch- und Baumwurzeln bis 0,5 m lang frei im Luftraum verkommen … – Wie im Foto zu sehen ist, regeln Mulch plus Pflanzenaktivität inzwischen vieles von allein. Keimendes Unkraut wird jetzt angesehen, ggf. blühen lassen, dann (unbürokratisch) darüber entschieden. Das läuft nun Eigentümer- und nicht Gärtner-gesteuert. Auf der Gesamtfläche arbeitet der Gärtner ebenfalls in ähnlichem, neu verabredeten Rahmen. Wir experimentieren.

Zurück zum Weg Richtung Ostern – gestern, Mittwoch, 31. März, wurde uns ein Rekordtag hinsichtlich Sonne und Temperatur beschert. Radeln zum Elbdeich zeigte bereits am frühen Nachmittag, dass auch andere diese vor-österliche Situation nutzten.

Beim Einradeln Richtung Elbehauptdeich Hetlingen, Alter Heuhafen.

Die Kamera habe ich dann verkehrsbedingt weggesteckt. Autos in beide Richtungen, angesichts verbleibender Einspurigkeit „traffic jam“ (alle Parkmöglichkeiten der Sackgasse sind erschöpft, hinter mir parken bereits an die 20 Pkw „notdürftig“, die beidseitig durchgängig bestehende Halteverbotszone ist noch frei!). Die zahlreichen Radler, Wanderer, Inline-Skater, Hundebeweger und -bewegten puzzeln sich so durch.

Auf dem Elbdeich verteilen sich die Massen, großteils wird der Strand Hetlingen – Hetlinger Schanze angewandert. Die „Liegewiese Elbdeich“ bietet noch unendlich Platz.

Polizei und Ordnungskräften stehen vermutlich die Haare schon in Erwartung der nächsten Tage zu Berge. Immerhin wird da kein Rekordwetter vorherrschen.

Na denn, schöne Ostertage! – Und immer gut Abstand halten, bitte.

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Ich weiss nicht, ob es schlimmer wird, oder wir zu anderen Zeiten / bei anderem Wetter als früher in die Holmer Sandberge mit Kind und Kindeskind zur ruhigen Erlebniserholung gehen …

Es nimmt zu, dass wir höflich egozentrische Mitmenschen freundlich ansprechen. Die Antworten geben ein breites Spektrum eingeengten Denkens wider …

Freunde und Bekannte berichten das aus anderen Freizeitflächen und Schutzgebieten ebenso.

Fotos für 3 Beispiele:
– Temporadler auf unbefestigten Wegen (für ruhige Erholung),
– Reiter, dito.,
– frei laufende Hunde (als Hundefreunde und langjährige Hundehalter sprechen wir deren Menschen meist nicht mehr an).

Temporadler auf engsten Pfaden.

Damit Temporadeln durchgängig überall möglich ist, werden „störende“ Baumwurzeln durchgesägt und beseitigt – heftige Erosion ist die Folge.

Pferdeäpfel auf schmalsten Stiegen belegen bewusstes Missachten der Reitwege.

Frei laufender Hund – Bei Balz- und Revierverhalten gestörte Wasservögel.

Frei laufende Hunde durchstöbern flächig Röhrichtzone am Stillgewässer.

Im Flachwasser frei laufende Hunde.

Sich beobachtet fühlende Hundebesitzer sehen die Kamera, leinen die Hunde an. – Die Wasservögel haben ihre Aktivitätsflächen verlassen.

Ruhe kehrt zurück, die Wasservögel auch.

Da der Wasserstand des „Feuerlöschteichs“ noch immer ca. 1 m unter Normalfrühjahrsstand beträgt, ist abzusehen, dass die Inseln bald fußläufig erreichbar sein werden. Erfolgreiches Brüten fällt hier (auch) 2021 aus!

Alle drei Menschengruppen reagieren auf freundliche Ansprache gleich.

Wo das steht? – Ja, wo wohl ! ?

Wollen wir, dass unsere Landschaft wegen rücksichtsloser Ignoranten mit Schildern zugepflastert wird?

Interessant finden wir bei Ansehen der Autokennzeichen und aus mancherlei Reaktionen auf Ansprache, dass auch aus entfernteren Gebieten offenbar durch die (A-)sozialen Medien Herbeigelockte die Flächen bevölkern. Wer sich virtuell tummelt, sollte auch in der Lage sein, die im Zielgebiet geltenden Regeln, wenn schon nicht generell zu kennen, mindestens nachschlagen zu können …

Zuständige arbeiten an dieser Realität. Es scheint, dass wider Saison- und generelle Vorschriften Handelnde nicht nur „informiert“ werden sollten, sondern dass ihr rücksichtsloses Verhalten konsequent geahndet werden muss.

Ansonsten kann jeglicher ruhige Naturerholung in den Holmer Sandbergen und anderswo geknickt werden – von den Schutzzielen / Pflanzen- und Tierwelt einmal ganz zu schweigen.

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Im Blog vom 27. März hatte ich berichtet, dass ein dicker Hund den frisch angelegten Unterwasserlenker für sich entdeckt hatte. Auf meine Bitte, den nächsten Kies für Wasserspiel zu nutzen, hatte ich dann freie Bahn.

Eine Baumscheibe war auf dem Lenkkies gestrandet. In so jungem Zustand wollte ich noch keine „extra“ Störung zulassen.

Ohne Stiefel kam ich nicht ran. Im aufgeräumten Umfeld lag kein Ast – aber „Kies satt“. Den warf ich, immer eine Handvoll, auf die schräg stehende Oberfläche …

Stück für Stück bewegte sich die Holzscheibe …

– und erreichte Freiwasser.

Das war zugegebener Maßen kein Vergleich zur Situation im Suez-Kanal! Gute Nachricht heute: Der Containerfrachter „Ever Given“ ist frei. Im Gegensatz zu meiner Holzscheibe ist die freie Fahrt aber noch nicht wieder aufgenommen.

Immerhin konnte am Holzklotz – bei Windstille – verfolgt werden, dass unser uferschützender Kieseinsatz auch das hydraulische Ziel erreicht hat. Mittige Drift belegt, dass Hochwässer einen Kolk hier in Bachmitte entwickeln werden.

Wir werden die kanalartige Situation weiter beleben.

Auf der Weiterfahrt treffen ich Hund und Besitzerin wieder.

Wasser und Umfeld begeistern alle – Konzentration!

Und Turbulenz!

Weiter geht`s.

Ein Stück bachauf – „der Spiegel ist gebrochen“. Findling und Unterwasserkies wirken gemeinsam.

Die „gefundenen“ neuen, noch zu formenden Kiesbeschickungen bachab hatte ich am Ende des Beitrags vom 27. März bereits angedeutet.

Sonnabend Nachmittag, nix wie hin – wir wollen formen.

Wir suchten Zeitphasen zwischen Regen- bzw. Graupelschauern – und fanden sie.

Das hat geklappt. Und wieder erzeugen wir Turbulenz.

Etwas überrascht hat uns allerdings der hohe Wasserstand.

Der Pegel Mühlenau zeigte man gerade mittleren Abfluss. Hier nun, wir hatten „Pinnau Uetersen“ nicht angesehen, dokumentieren sich die heftige Windsituation und die Tidephase: Das Pinnausperrwerk hat wegen erhöhter Flutentwicklung der Elbe geschlossen, Pinnau staut so stark ein, dass auch die untere Mühlenau betroffen ist. Vor lauter Einstau ist kaum noch Strömung bachab wahrnehmbar, geschweige denn die Sohle erkennbar, die wir verbessern wollen.

Überhöhen und Lagen dicht am Weg konnten wir aber bereinigen.

Gut untergebracht ist der Kies immer, wie die Belebungssituation in anderen Blogbeiträgen zeigt.

Gut gewählte Zeit – das Wetter spielte mit.

Und zur Belohnung gab`s zu Hause noch einen netten Abendhimmel zu sehen.

 

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Das gute Wetter am Freitag – für Sonnabend angesagt Abkühlung, Regen, Graupel, nur gelegentlich Sonne – brachte mich auf`s Rad, hin zum Tatort des Mittwoch-Workouts.

Dabei gab es allerhand zu sehen, im Folgenden: das ein und andere Lebendige.

Der Krabatenmoorbach, Appen-Etz (leider völlig übersonnt), noch fliesst er lebendig – zu …

… und ab, Richtung Appener Au – Pinnau – Elbe.

Wenn das so wird wie in den Vorjahren, ist das Fliessen bald beendet. Wir werden sehen.

Einfahrt Pinneberg, Eggerstedt – die Amphibiensperre sorgt hier wie anderswo hoffentlich auch für Lebendigkeit, zahlenmäßiges Mindern plattgefahrener Frösche, Kröten, Schwanzlurche.

Die Frage ist erlaubt, wieso neue B-Planungen wie Ehemalige Eggerstedt-Kaserne mit starker Erhöhung der Auto-Frequenz in ihrem Umfeld nicht automatisch ein festes Amphibienleitsystem installieren müssen.

Blaugrün, lebendig leuchtet es vom befestigten Grund der Mühlenau. Fadenalgen, unerwünscht, nutzen des Lichtüberangebot trefflich.

Am Workout-Tatort angekommen – dat is` aber `n dicken Hund!

Frauchen und Hund entsprechen meiner Bitte, diesen Platz mit dem nächstgelegenen Kies-Depot zu tauschen. Danke! Ich habe hier zu tun. (Folgt in extra Beitrag später.)

An geschützten Randbereichen startet die Scharbockskrautblüte.

Christiansenweg – nun wird langsam klar, wieso die Überschrift so gewählt wurde. Neben Stockenten nähern sich 2 Kanadagänse aus grünem Ufer links dem „beliebten“ Fütter-Hotspot.

Vor wenigen Wochen sah das hier noch so aus. Ich hoffe mal, die Stockentenmassen haben sich flächig auf Brutgebiete verteilt (und befinden sich nicht gerade an anderem Fütter-Hotspot).

Den Stockenten ist an abweichender Färbung anzusehen, dass sie – künstlich durch Füttern am Ort gehalten – vom Wild- zum Hausgeflügel übergehen.

Direkt unter der Brücke, sieh an, die Weihnachts-Überlebenden! Wieso die angesichts weiter grassierender Vogelgrippe nicht aufgestallt sind …

Und hinten rechts sitzt … der lokale Kormoran. Mal abwarten, wie der reagiert, wenn der B-Plan Mühlenauquartier mit Menschen vollläuft. Ein Bisschen Zeit hat er noch.

Es gibt mehr Geflügeltes, frühlingshaftes. Ein Pfauenauge wärmt sich am Ufer.

So richtig toll ist das mit dem Insektenleben bisher aber nicht. Zitronenfalter, Pfauenauge, Kleiner Fuchs, die eine oder andere Hummel – alles fast nur in Einzahl. Möge sich das Insektenleben nach Arten und Individuen mehren.

Auf meiner Tour sehe ich allerhand aufgestockte Kies-Depots. Dank gilt der Edmund Siemers-Stiftung als Kies-Finanzier sowie dem Kommunalen Servicebetrieb Pinneberg als fachkundiger Platzierer!

Workout-Interessenten sind informiert. Es gibt Arbeit satt, analog dem im vorigen Beitrag Gezeigten.

Beim Rückradeln fotografiere ich dann doch noch den sonnenbeschienenen Huflattich, der Straßenseitenraum und Schutthalden gelb färbt.

Wie gewohnt wird gelegentlich über den Arbeitsfortschritt, zu gegebener Zeit auch zur Besiedlung der „neuen“ Kiese berichtet werden.

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Wir wollten den Kies in der städtischen Mühlenau, Pinneberg (Beitrag vom 24. März), nicht lange warten lassen.

Die Verabredung für Donnerstag Nachmittag scheiterte an Terminen, so änderten wir kurzentschlossen auf Mittwoch, spontanes Vorziehen.

Uns erwartete: Ein ordentliches Kies-Depot!

Hier wollten wir Hand anlegen.

Und so, in etwa, sollte das Ergebnis aussehen – Erosionsschutz punktuell am gegenüberliegenden Ufer, großflächiger Unterwasserlenker diesseits.

Vorweg wurde der Gewässergrund untersucht – kein Leben im bewegten, flächig vorherrschenden Sand.

Dafür jede Menge unterschiedlich alter Bachflohkrebse, Köcher- und Eintagsfliegenlarven im bereits seit 2017 gestarteten Kiesgrund.

Eine gelegentliche Wasserassel zeigt, dass „gut Organik“ in strömungsruhigeren Bereichen als Futter zur Verfügung steht.

Und los geht`s …

Platsch! – Und wieder schaufeln …

Wieder „fliegt“ Kies (die Optik trügt über die Menge).

Andersrum – beim Workout darauf achten, dass der Körper gleichmäßig belastet wird.

Platsch!

Es gibt noch eine, seit Bekiesungsstart 2017 belassene Hunde-Erosion neben einem Kies-Punkt.

Die ist inzwischen so extrem geworden, dass sie entschärft werden soll.

Für die Anwanderung gut geeignet: in Schülerprojekt entstandener Lastenesel.

Von vorhandenem Kies-Depot bringen wir Material per Eimer in das Erosionsloch am Ufer.

So belassen wir das erstmal – die weitere Entwicklung beobachtend.

Platsch! – Auch hier erweitern wir den Unterwasserlenker.

Kleine Pause auf dem Rückweg, Blick bachab – der schaufelt immer noch. Was für eine Kondition!

Aus der Ferne – werfen … (Super-Haltung, eins plus!)

Platsch!

Aus der Nähe – Platsch!

Der punktuelle Erosionsschutz am anderen Ufer ist erkennbar.

Nicht nur der zunehmende Mond hat uns unter Aufsicht.

Nebendran, auf dem großen Parkplatz, übt eine Hundeschule. Eine Vielzahl Stick-Walker, Spaziergänger, Wartende auf die Fußballjugend, die gegenüber trainiert, kommen vorüber. Wohl an die 50 % fragen interessiert – mit Corona-Abstand, was wir denn da so treiben – und bedanken sich für fachkundige Auskunft zu verbessertem Lebensraum und belebter wahrnehmbarem Umfeld für den Freiluft-Städter.

Das sieht gut aus, kann gelegentlich etwas verfeinert werden.

Die Sonne sinkt. Wir packen zusammen.

Och nö, ne! – Drüben geht das Flutlicht an!

Wenn wir das geahnt hätten … (Abfahrt!)

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Nein, das sind nicht wir alle – aufgrund der zurückgenommenen (danke ! Das war nötig.) „irrwitzigen Entscheidungen, die übermüdet am Ende einer Nachtsitzung“ herauskamen. – Klar bleibt: Wir müssen konsequent die AHA-L-Grundsätze einhalten, wenn wir zurechtkommen wollen.

Die Vögel des Glücks, die Kraniche, sind zur Zeit in unterschiedlich großen Gruppen auf ihrem Weg in die Brutgebiete zu hören und zu sehen.

Ob auf RadRundTour über Fährmannssand oder Hetlingen, Holm.

Kranichgruppe über dem Elbdeich, Hetlingen.

Vielleicht waren diese mit steigendem Wasser zum Auffliegen gebracht worden.

Süßwasserwatt vor dem Elbdeich Hetlingen, nahe Tidehochwasser.

Zuvor hatten wir lange einen jungen (?) Seeadler beobachten können, der die Landschaft binnen- und aussendeichs zwischen Fährmannssand und Hetlingen, dann weiter, inspizierte.

Ah ja, querab Giesensand sind auch wieder Brandgänse / -enten eingetroffen.

Über uns trällern, im Sinkflug, zahlreiche Lerchen.

Während ich, zuhause eingetroffen, die Landnahme von im Vorjahr geschenkt erhaltenen Bärlauchs und Waldmeisters (Ecke links oben) ansehe, höre ich es schon wieder.

Direkt über uns, im bebauten Raum Wedels, zieht ein großer Trupp Kraniche zielgerichtet gen Nordost.

Wir wünschen allen Brutvögeln, die von wasserbeschützten, ruhigen Brutplätzen abhängig sind, eine bessere Saison als in den Vorjahren!

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Kürzlich wurde die ländliche Mühlenau wieder von Interessierten besucht, die sich die guten Erfahrungen zu eigen machen wollen.

Begeistert sind alle Besucher – genau so wie die Gewässerorganismen – von den neuen Rausche-Kolk-Übergängen. Das lohnt sich, anderswo nachgemacht zu werden.

Da die Zeit noch reichte, statteten wir auch der Mühlenau im Städtischen, Pinneberg, einen Besuch ab – Kiese und Treibselsammler.

Intensiv durch Mensch-und-Hund-Aktivitäten belastete Ufer sind seit 2017 durch Kiesgaben entschärft. Lenkbuhnen verbessern die Gewässersohle. Gelegentlich wird Kies nachgelegt.

Daneben gibt es auch neu und / oder stärker bestückte Punkte. Da muss noch Hand angelegt werden.

„Smile“ – urban LandArt Unbekannter – Dank dafür! – Alles wartet auf Verbesserung.

 

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Man muss ja sehen, wo man bleibt – in diesen, unseren Zeiten.

Nun jagen sich diverse RegenSturmTiefs, die Pegel der Bäche zeigen (zu meiner und der Gewässerökologie Freude) Abflüsse gut über dem Mittelwasser.

In Sachen Freizeitgestaltung im Freien heisst es: Aufpassen!

Es ist soweit, ein RegenSturmTief ist gerade durch …

Weiter Blick im Wedeler Autal, Wolkengebirge am Horizont – auch wenn die sehr fix sind, bleibt Zeit.

Der neue Sandfangbereich wird gut beschickt, so eingestaut habe ich ihn noch nicht gesehen. (Sooo viel zu sagen hat das nun auch wieder nicht, neu wie er ist.)

Hoch durchflossener Wassererlebnisbereich.

Sieh an, der Wassererlebnisbereich, neu bekiest. Hat man sich nach langem Zaudern doch für „meine“ Körnung entschlossen.

Und das Schönste: Wir haben keinen Cent dazubezahlt …  🙂

Bachab Autalstraße – angesichts des erhöhten Abflusses staut sich der Wedeler Mühlenteich bis hier zurück.

Autalweide querab Mühlenteich, quitschnass. So ist das charakteristisch für funktionierende Auen.

Zurück daheim – das nächste RegenSturmTief erreicht uns, hat uns erreicht.

Mal wieder Glück gehabt mit Zeit, Strecke, Verweilen …

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Gestern war als erstmal „letzter“, so richtig sonniger Tag angesagt. Also, nichts wie auf, Vitamin A einsammeln – die Route will „richtig rum“ gewählt sein.

Entlang der Geestkante Richtung Nord bis auf den Holmer Berg – ein junges Kalb hat schon seine, riesig erscheinenden Ohrmarken angeklippst bekommen.

An solchen Anblick kann ich mich nach wie vor schwer gewöhnen. Wann bekommen wir sowas?

Weiter geht`s, die Geestkante runter, durch die Marsch zum Elbdeich Hetlingen.

Blick Nordwest – die Überleitungsmasten leuchten vor blauem Corona-Himmel.

Blick Südwest – Schiffe in der Schifffahrtsrinne, Elbwasser auf dem Süßwasserwatt spiegelt silbern in der Vormittagssonne.

An der Röhrichtkante bewegen sich etliche Menschen. Dürfen die das / müssen wir Menschen eigentlich überall hin?

Die Bagger-Wühlerei in der Elbe bewirkt neben beschleunigtem Verschlicken der Seiten- und Nebengewässer seit Jahren immer stärkere Sandaufhöhungen an der Kante der Wasserstraße, das frühere Schlickwatt wird hier höher und sandiger. So begrüßt so mancher den „neuen Wanderweg“. – Vorsicht! Im Tidegang bringt man bei flussauf gerichteter Wanderung so manchen Priel zwischen sich und den Ausgangspunkt. – Und dann kommt die Flut. Ich hoffe als Steuerzahler, dass inzwischen bereits per Hubschrauber dann Gerettete die vollen Kosten tragen „dürfen“.

Ein weisser Bussard will sich beim Weiterradeln nicht auf der Mäusefängersitzstange fotografieren lassen.

Er findet sicherlich ruhigeren Sitzplatz auf den Altbäumen Richtung Alter Heuhafen / Klärwerk Hetlingen.

Und dann passiert`s, wer hat sich mehr erschrocken?!

Ein Seeadler kommt flach über den Deich, dreht fix wieder um …

Dann ist er doch wieder da, …

… fliegt weiter …

… über Giesensand-Vegetation Richtung NABU-Vogelstation.

Noch ein Seeadler kommt in Sicht (links oben im Foto der erste).

Den Nonnengänsen querab Vogelstation ist das gar nicht recht! Sie gehen panisch hoch.

„Jäpp, jäpp, jäpp!!!“ kläfft es wie von kleinen Hunden ringsum vom Himmel. Diese Nonnengänse queren Richtung Elbe.

Die beiden Seeadler veranstalten dann eine Flugschau.

Kammer nich` weggucken!

Schlussendlich treffen sich 4 Seeadler im Blau.

Die Adler trennen sich nach einer Weile, 2 ziehen Richtung Geest, einer trainiert ein wenig Nonnengänse scheuchen – sieht aus, als sei er satt und machte sich einen Jux, flapp, flapp, aus schlaff hinter einem flüchtigen, panisch bleibenden Schwarm herfliegen. Der vierte … weg.

Jetzt sammelt sich ein Gutteil der Nonnengänse, kreisförmig zurückkehrend, auf der Wasserfläche bei der Vogelstation.

Schwarmverhalten – eine dichte, schwarz-weisse Packung entsteht.

Blick über den Elbdeich Fährmannssand – auch über dem Priel neben der langen Buhne findet eine Flugschau statt – sehr elegant! Weiss nicht, ob da eine Riesenmöwe ??? und ein Kolkrabe ??? miteinander zugange sind.

Nochmal zum Klumpen geknüllte Nonnengänse – diese haben sich an den alten Deich der Binnenelbe „gerettet“.

Aber, wenn man so ein Neuroti ist, …

„Jäpp, jäpp, jäpp!!!“, geht die ganze Korona wieder hoch, andere mitreissend.

Silberreiher und Möwen kehren schnell zurück, fühlen sich veräppelt. Die Graugänse sind erst gar nicht gestartet.

Weiter Richtung Geest – querab vom Obstparadies sonnt sich ein Graureiher, Möwen (und Rabenkrähen) sind mit von der Partie.

Gerade, nahe einem Nilganspaar, hatte ich mit einer Bekannten über Kanadagänse gesprochen (gesehen am Feuerlöschteich der Holmer Sandberge) – da sitzen 4 neben 4 Graugänsen querab vom Theaterschiff Batavia.

Das war eine Sonnentour mit Überraschung. Da habe ich ordentlich für die angesagten grauen Tage getankt. (Obwohl so ein Radler ja kein schlechtes Wetter kennt …)

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