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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Nachdem eindeutige Spuren zunehmend in der städtischen Mühlenau, Pinneberg, zu finden sind, warteten wir auf Zeichen in der Pinnau. Dort hatte kürzlich – bei andauerndem Niedrigwasserabfluss – das Schliessen der Wehre an der Wulfsmühle zerstörte Durchgängigkeit zu den oberen Laichplätzen sowie kilometerlanges Trockenfallen der Pinnau bis Pinneberg ins Tidegebiet verursacht. – Was für katastrophale Zeichen am Ende des ersten Verlängerungszeitraums der Wasserrahmenrichtlinie! Werden wir die Ziele (je) erreichen? [Die Ziele sind kontinenteübergreifend einheitlich klar. Manch Handeln, soweit es nicht ganz aussteht, nicht.]

Meinen gestrigen Impftermin (Hurra, ich bin erstgeimpft!) im Zentrum Prisdorf nutzten wir, der Pinnau einen Besuch abzustatten. Aus 2020 waren immerhin 2 der städtisch im Tidegebiet gelegenen Brückenkiese als angenommene Laichplätze bekannt.

Hindenburgdamm, Tideniedrigwasser, aah, ooh ? !

Blick von oben – ja, da sind die bekannten kreisförmigen Kuhlen, 2 davon gen Tnw trockengefallen, mehrere dauerhaft unter Wasser, an der Strömungskante lange Aktivitätsfläche hell erkennbar.

Andere Perspektive – vom rechten Ufer schräg bachab.

Im Detail – schon irre, was so Tierwelt künstlerisch anstellt!

Fragen über Fragen – haben die Übung, seit Jahrmillionen in Süßwasser-Tidegebieten, wo sie geeignetes Substrat finden auch oberhalb Tideniedrigwasser aktiv zu werden? Muss wohl so sein, nehme ich an.

Und weiter geht`s – um die Elmshorner Straße liegen die Kieskegel, die wir als „Denkstätten“ für den Fischotter dahin platziert hatten, von Flussneunaugen unberührt („Denkstätten“: Aufenthaltstellen für bewegte Fischotter. Meist meiden die das Unterschwimmen von Brücken, laufen auf die Straße – und … platsch, sind sie ein Plotter, Platt-Otter, tot. Deshalb werden, wo hydraulisch möglich und finanzierbar, „Otterbermen“ [wie an der Jahreszahl des verlinkten Beitrags zu sehen, Nix Neu`s – schon damals nicht] angelegt, die das trockene Unterqueren von Brücken ermöglichen.).

Fix aufwärts gegangen zur Friedrich Ebert-Straße, von da kennen wir angelaichte Kieskegel.

Tatsächlich, da ist was!

Detail des bachab am linken Ufer liegenden Kieskegels. Da sind wohl an die 5 Kuhlen erkennbar.

Und bachauf der Brücke – wieder LandArt (hier eher: UrbanArt, made by River Lamprey)!

Womit wir wieder bei der Jahrmillionenfrage von oben sind.

Inzwischen werden auch aus dem ländlichen Raum erste Sichtungen von neu belegten Flussneunaugenlaichplätzen gemeldet. Wie schön!

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Wie auch immer die genannt werden, Schach- oder Schachbrettblumen – was machen die eigentlich, hat die Blüte begonnen?

Das trieb mich auf meiner vorigen Radelrundfahrt Wedel – Hetlingen – Holm – Wedel um (ein paar Farbeindrücke der Tour folgen demnächst).

Also kam ein kleiner Abstecher in Hetlingen, zwischen Elbdeich und altem Deich, dazu.

Ich biege von meiner vorgesehenen Tour ab. – Da hinten, wo die Farbkleckse sind, befinden sich die Schachbrettblumenwiesen.

Offensichtlich interessiert das Thema etliche Menschen.

An den Interessenten vorbei – besser: mittendurch … Und immer schön gucken!

Ich seh` nix, habe beim Beradeln des Weges zwischen den Blumenwiesen nichts gesehen.

Machen die Blumen dieses Jahr dasselbe wie die Flussneunaugen „sich rar“?

Es gibt durchaus etwas zu sehen, z.B. den Airbus Beluga im Anflug auf Finkenwerder.

Konzentration, nicht verzagen!

Die Gruppe hat sich verteilt, man sucht … – Ich meine, etwas halb zu ahnen, halb zu sehen.

Drüben wird geratschlagt, wo vielleicht doch etwas zu finden wäre …

Der gelbe Kreis des vorigen Bildes, vergrößert – ja, da blühen erste Schachbrettblumen, sowohl normal gefärbt als auch die weisse Variante (die meisten noch ziemlich geschlossen).

Und immer schön auf den Wegen bleiben! Sonst wird die noch zu erwartende Pracht zertrampelt.

Für diesmal habe ich hier genug gesehen, ich peile das Gewirr der Fahrräder an.

Gut durchgekommen – vor mir startet eine alte Weide in den Frühling.

Wenig später erreiche ich meine „Ur-Tour“.

Hinter dem alten Elbdeich ist eine Magnolie den Nachtfrösten unbeschadet entkommen.

Vor Holm passiere ich Klöckner-Land. Nach Lebenserfahrung unserer Bundeslandwirtschaftsministerin ist „Landschaft“ ja nur das, was der Landwirt herstellt – mit unseren Steuersubventionen, mir scheint, sehr schlecht definiert.

Alles andere ist „Gegend“ (O-Ton Klöckner). [Fast könnte man meinen, sie gehöre zu den „Querdenkern“? Den Missbrauch dieses Begriffs heutzutage finde ich ausgesprochen unangebracht. Ich würde von „Querköppen“ sprechen. Querdenken stand bislang für „übergreifend, über den Tellerrand blickend“. So sollte das gern wieder sein – und von denen dann gern ein paar mehr!]

Auf dem alten Deich erwarten mich, bekannt, solcherlei Querdenker. Die wissen noch, wozu Bäume unter anderem gut sind.

Anders als die Deichschafe am Hauptdeich haben die die Chance, Schatten zu nutzen. Und das tun sie – Schafe sind doch nicht doof!

Hinter mir liegt der Lanner, ein Marschgewässer, im prallen Sonnenlicht. Seine Oberfläche ist dementsprechend zu mit pflanzlicher Biomasse, Anzeichen ungesunder Bedingungen für ein naturnahes Stillgewässer.

Sowas und das Gras ringsum bietet selbstverständlich reichlich Nahrung. Hier hat sich ein Graugans-Treff ergeben.

Als ich zu Hause bin, gucke ich nach. Hier im Blog findet sich z.B. Schachbrettblumenblüte im Beitrag vom 19. April 2020. In Jahren davor durchaus auch am 14. bzw. 15. April.

Zur Zeit steht auf der Startseite Elbmarschenhaus ein „Schachblumenbarometer“. Danach müssen wir uns noch ein Bisschen bis zur Vollblüte gedulden. Ja.

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Über bewegten Kies sowie erste Anzeichen laichender Flussneunaugen wurde in den vorigen beiden Beiträgen berichtet. Ergänzend zum letzten werden hier ein paar Arbeitsergebnisse vorgestellt.

Warten auf den Partner.

Sonniges, stürmisch-kühles Wetter – für Aprilwetter gut für Nachmittagsarbeit geeignet.

Kies lag bereit, die durch Ufer- und Weg-Erosion gefährdende Situation einer falschrum eingebauten Altbuhne zu entschärfen.

Über kurz oder lang hätten hier – keine uferschützenden Erlen in der Aussenkurve – Bäume abflussstörend im Bach gelegen, wäre der Wander- / Radweg in Gefahr.

Da lässt sich mit Schutz und Lenkwirkung von Kies etwas dynamisch verbessern.

Der Erosionskolk unmittelbar vor dem benagten Ufer (falsch verstandene Hydraulik – die Altbuhne lenkt, überströmt, alles Wasser auf das Aussenufer) ist tief.

Es geht los, bachauf wird eine Lenkbuhne so gelegt (Unterwasserteil schräg gegen die Strömung bachauf), dass eine Grundströmung vom Ufer weg, mittig erzeugt wird.

Der Uferrand wird durch leichte Kiesgabe etwas entlastet.

Strömungsbild der fertigen Kies-Lenkbuhne.

Zur Abrundung der Gesamtsituation wird auch das bachab liegende Kiesdepot um eine Unterwasserlenkfläche ergänzt.

Über das Entschärfen der Kurvensituation hinaus galt es, aus weiteren Kiesdepots Lenkbuhnen und Laichflächen zu gestalten.

Das wurde – selbstverständlich „im Corona-Abstand“ – fachlich versiert durch Rechen und Schaufeln geleistet.

Schön ist das ausgeprägte, mittig gerichtete Strömungsmuster der neu gestalteten Lenkbuhne zu erkennen.

Auch die ergänzten großen Kiesflächen werden ihre Besiedler schnell begeistern.

Wir werden das Geschehen im Jahresgang verfolgen.

Feierabend. Gut, wenn man zu schneidendem Sturmwind richtig angezogen ist. 🙂

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So schrieb ich im vorigen Beitrag. Nach dem Anlegen neuer und Aktivieren vorhandener Kiese zu Lenkbuhnen im Bereich der Bahnquerung nahmen wir uns gestern spätnachmittags aufgestockte Kiese bachauf Mühlenstraße vor. Zwei „Doppel im Corona-Abstand“ waren besprochen.

Unser Doppel kam verspätet. Das erste war bereits verbessernd aktiv.

Beim Angehen weiterer Kiese zeigte sich dann – nein, kein Flussneunauge, so steht es ja im Titel.

Aber, siehe da, im Anstrom eines Unterwasserlenkers befand sich eine erste Laichkuhle der Flussneunaugen.

Die habe ich in anderen Beiträgen hinreichend beschrieben, leicht zu finden mit geeigneten Stichworten in „Suche“.

Bald schon zeigte sich an anderer Stelle Nummer 2.

Nummer 3! – Gut, dass die gar nicht so einfach zu erkennen, gar zu sehen sind. Mit Polaroid-Brille ist die Oberflächenspiegelung weg …

Und weiter – wir hatten 2019 mit Unterstützung des Investors am B-Plan  Mühlenauquartier auch die andere Uferseite reich mit Kiesstrukturen beleben können. An einigen Stellen konnten durch beidseitig wechselnde Lenkbuhnen gut variierende Quer- und Längsprofile durch Eigendynamik der Mühlenau entwickelt werden. Beim Test einer solchen Strecke kam eine weitere Überraschung.

Eine vierte, im Anstrom belaichte Lenkbuhne – aufgrund der Tiefenvarianz mit mindestens 3 Laichkuhlen.

Der vorgestellte Kormoran-Aussichtspunkt wurde inzwischen übergeben.

Diese Strecke bewacht jetzt ein Reiher, vorn ein Paar Kanadagänse.

Ob das derselbe ist, der voriges Jahr hier erfolgreich fischte?

Aufgeregt flitzte er los – noch`n -los, ergebnislos.

Irgendwie sieht er ganz zufrieden aus, wartet wieder.

Und geniesst dann am Ufer die Abendsonne.

Wir haben genug bewegt, genug gesehen, gehen zurück.

Bachab Mühlenstraße rauscht die Mühlenau der Pinnau zu.

Blick bachauf – frühlingshaft verabschiedet sich die Ufervegetation von uns. Bis demnächst mal wieder!

 

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Im vorigen Jahr hatten wir um diese Zeit bereits das Erlebnis laichender Flussneunaugen (und ihr Verwertung) hinter uns. Bislang haben sich diese urzeitlichen Tiere noch nicht auf den Laichplätzen sehen lassen.

So beschäftigten sich einige Heinzelmännchen unter Wahren der Corona-Vorschriften damit, neu von der Edmund Siemers-Stiftung finanziertem und vom Bauhof der Stadt Pinneberg (KSP) geschüttetem Kies (besten Dank!) eine angemessene Form zu geben.

Vorweg wurde der „Workout“-Kies noch in Lage, Uferschutz- und Lenkwirkung optimiert.

Neuer Kies, an neuer, bereits länger erwünschter Stelle.

Und so sieht der nach Abzug der Heinzelmännchen aus.

An anderer Stelle wurde Kies nachgelegt.

Mal ein Beispiel, wie die Arbeitsskizzen aussehen, bevor Hand angelegt wird.

Fertig.

Nun liegen da, gegeneinander versetzt, zwei gut bestückte Lenkbuhnen mit – mal abwarten – potentieller Laichplatz-Qualität.

Es muss einfach gesagt werden: Herzlicher Dank gebührt allen Beteiligten, insbesondere den lern- und leistungsbegeisterten Schauflern und Rechern!

Das Lebensraumangebot für die Wirbellosen wird, wie aus anderen Berichten hier im Blog bekannt, schnell besetzt sein. Fische, Vögel, Fledermäuse sowie Säugetiere werden davon profitieren.

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Über die Jahrzehnte ist man ja einiges gewöhnt. Keine Konzepte, Abweichen von Zusagen, Zerstören von Führungspersonal auf der Ziellinie zu Wahlen – interessant, dass die CDU das der langzeitig erprobten SPD jetzt auch nachmacht.

Der Wunsch zum Untergang? Ääääähhh, wie man sich zutwitterte … Wer auf Populisten und Narzissten trifft, hat ohne Konzept schon verloren.

Danke, Herr Ministerpräsident Günther, für die klaren Worte gen Süden. So bleiben wir Schleswig-Holsteiner die glücklichsten Deutschen. [Der grüne Koalitionspartner könnte sich beim Handeln (nicht Philosophieren) in Umwelt- und Klimaschutz gern noch einiges bei Fridays for Future abgucken. Infos aus der Fachwelt sollen auch hilfreich sein.]

Wir werden sehen.

Sehen kann mensch glücklicherweise auch, dass der Frühling auf dem Weg ist – selbst wenn die Temperaturen noch nicht so mitmachen. Aaaahhh!

Das Wachsen der Kälber überrascht jeden Tag neu.

Sturmmöwen beratschlagen sich in kleiner Gruppe.

(Nicht nur) in der Marsch zeigen Trauerweiden den kommenden Frühling.

Trauerweide Hetlinger Marsch, Elbdeich am Horizont.

Erste Gruppen Deichschafe sind auf selbigem anzutreffen.

Austernfischer nahe der NABU-Vogelstation – die hiesige Variante wird wohl demnächst in „Wurmbohrer“ umbenannt.

Fährmannssand – Blick über die Elbe, gen Tideniedrigwasser.

Die Lühemündung auf niedersächsischer Elbseite – wir hoffen auf baldige Möglichkeit, mit Fähre und Rad wieder Stadttouren dort inklusive Restaurantbesuch hinzubekommen.

Oha, Wünsche hat der Mensch heutzutage!

Ein paar Hundert Nonnengänse sind noch hier, ziehen über die Wedeler Aumündung …

… Richtung Marschwiesen Fährmannssand.

So langsam müssen wir uns von ihnen verabschieden, sehen sie im Oktober wieder.

Frühlingsgrün spriesst am Boden lichter Auwälder. Der Graben vorn ist aufgrund von Spiegelung grünlich – keine Algenfärbung dort. Hellgrau eklige Feinmaterialsuspension durch permanente Baggerwühlereien in der Elbe haben ihre Auswirkungen auch binnendeichs.

Igitt! – Stimmt aber gar nicht, wie offizielle Stellen aufgrund ihrer Stellung weiter behaupten.

Weiss ist die Marsch –
von Schlehe bis sonstwas aus der Gattung Prunus legt alles los.

Auch Weiss – gestern Morgen, tauende Reste der Frostschutzberegnung in Obstplantage.

Wer sagt hier „Unkraut“?! – Grün, zu Hause. Das Experiment hat schon die Dompfaffen (nicht fotografiert) zur Besichtigung und zum Knuspern angelockt.

Geregnet hat es doch gar nicht! Frauenmantel zeigt „Guttation“.

„Guttation“? Was das ist, ist auf „Meine kleine Wiese“ (nicht „meine“) anschaulich beschrieben.

Bald blüht der Chinesische Ahorn.

Heimischer Ahorn allüberall steht auch in den Startlöchern. Das dreidimensionale „GrünGelblich“ demnächst sind seine Blüten, noch kein Blattaustrieb.

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April, April … – dieser im Corona-Jahr 2021 macht dem Leitspruch alle Ehre.

Und wieder bin ich verabredet, Interessierten aus anderem Flusseinzugsgebiet zu zeigen, was „leicht“ an Verbesserungen im Bach möglich ist.

Etwas verfrüht angekommen, gucke ich weiter bachauf – seitwärts ist Kies aus dem Depot eingetragen, noch sind keine Flussneunaugen in Sicht. Im Anstrom könnte fast vermutet werden, dass nachträglich auf 2 Meerforellenlaichbetten ein kleiner Bachforellenlaichhügel draufgesetzt wurde.

Aber manchmal bildet man sich auch etwas ein.

Hin zum Treffpunkt.

Beeindruckend stellt sich die Mühlenau hier im Gegenlicht dar – Norddeutsches Tiefland, nicht überall flach.

DEN RegenGraupelSchauer warten wir aber noch ab …

Wie üblich begeistern die Mensch-Bach-Fisch-gemachten Kolk-Rausche-Abfolgen.

Als Kontrapunkt zu verbessertem Bach im Ländlichen stelle ich noch die städtische Mühlenau vor.

Mühlenau Pinneberg nahe Rosengarten – alte 2017er (links im Foto) und neu aufgestockte Bekiesung.

Auch dies inklusive „Workout“-Beispiel, vgl. Beitrag vom 26. März, findet der Besuch für eigene Aktivitäten überdenkenswert. Für die Zeit, wenn wieder Vorträge möglich sind, wollen mich dortige Interessierte, lokaler Umweltausschuss und andere einladen.

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Wer sich in diesen Tagen per Rad bewegen und nicht zwangsläufig in Ganzkörper-Kondom radeln möchte, sollte eine gute Wetter-Adresse kennen. Wir ringen manchmal, wessen Radar „besser“ ist.

So richtig verlockend sieht das ja real nicht aus – Nordblick, gestern Morgen, es graupelt heftig.

Westblick – keine Styroporkügelchen, Graupel poppt auf dem Balkon auf.

Um die Forsythie wird es immer weisser. Auch der Weg hinten ist „zu“.

Der Spierstrauch, ungerührt, schiebt ordentlich Grün.

Ich bin tatsächlich gestartet, habe Straßen gemieden, wo Autos die Graupelschicht zu Eis geplättet haben. „Mein“ Radar gibt mir eine Dreiviertelstunde.

Über eine abziehende hohe, schwarze Wand blickt die Sonne ins Wedeler Autal.

Das Umfeld erscheint freundlich, die Graupelschicht ist beradelbar.

So lasse ich mir das gefallen. Ich muss nur …

Japanische Kirschblüte kurz vor Erreichen des trauten Heims. – Graupel erwischt mich doch!

Bei einer angesagten Dreiviertelstunde sollte ich mich nicht so lange mit Fotografieren aufhalten …

Ist doch schön, wieder unterm Dach des Fahrradhäuschens zu stehen.

Nachmittags – luxuriös! – eine Stunde zwischen den Schauern, vom Wetter-Radar versprochen.

Eine schicke Rundfahrt liegt hinter uns. Fast sind wir zuhause. Die nächste Front ist noch – wenn auch heranrasend – entfernt.

Da bleibt genug Zeit, die Silhouette der Feldahornzweige „in unserem Norden“ zu fotografieren.

Stark ausgeprägt angesichts der feuchten Witterung sind Moose und Flechten. Die ziehen Vögel jeglicher Art an – was immer die da machen. Fruchtkörper der Pflanzen, versteckte Insekten? Jedenfalls ist der raue Pelz des Feldahorns für die Vögel eine Attraktion.

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Ostermontag – Berliner Besuch an Mobilitätspunkt HH, Ring 3, verfrachtet.

Die Reise verlief glücklich – stürmische SchneeRegenGraupelschauer konnten überwunden werden.

Wir gingen bei ebendem Wetter in den Forst Klövensteen.

Da der Wald „oben“ zwar mächtig lärmte, die Schauer aber unterbrochen stattfanden, umrundeten wir nach Wedeler Au-Strecke noch den „Großen Fischteich“.

Offenbar haben die geringen Regenfälle der vergangenen Wochen immerhin gereicht, die Flachwasserzone etwas zu benetzen. Links Grün: das Ufer ist noch weit entfernt vom Wasser – oder umgekehrt.

Immer wieder interessant – die Holzstruktur des runtergebrochenen EichenZwiesels.

Der Zulauf – im Herbstlaub staut sich Niederschlag / Zulauf von aufwärts gelegenem Teich ein. Schwach rieselt es in den Großen Fischteich.

Nachmittags geht`s zu – getesteten – KaffeeundKuchen-Einladern.

Auf dem Hinweg – hinter dem Schauer …

… ist vor dem nächsten Schauer.

Angepasst an die Umstände haben wir ein schönes Osterfest feiern können.

Keine Überraschung am Wochenstart, Dienstag – Ostblick. Wege frei, Flächen und Grün beschneit.

Das „Wäldchen“, NordOst.

Im Westen große weisse Flächen, …

Die Terrasse – angesichts Starkwinds trotz Überstandschutz klitschnass bis vor die Aussenwand.

In der Elbe stand die Flut 1,5 m über Normaltidehochwasser. Das Pinnausperrwerk war, nach einer kürzeren Phase davor, bei der Nachtflut 5,5 Stunden geschlossen.

Der Wind hatte die Vogeltränke fast trocken geblasen. Das Restwasser war überfroren – hier ausgeräumt und neu gefüllt.

Rad-Touren werden nach Wetterradar gestaltet. Wir sind gespannt, wie uns die Statistik der Schauer erwischen wird.

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So ein schickes Wetter! Was tun in Corona-Zeiten?

Wir radeln Richtung Elbe, wollen dicht am Fahrwasser vor dem Yachthafen Wedel eine freie Bank suchen.

Fährmannssand, Wind- (gut NordWest) und Wellenstudie (Großbagger A.v.Humboldt passierte Richtung Landesgrenze SH-HH) über und um noch nicht bei ablaufend Wasser freigefallener Langbuhne im Süßwasserwatt.

Studium des Bildungsangebots Küste am Sperrwerk Wedeler Au.

Blick zur Geest – ein kleiner Trupp Nonnengänse rastet an der Binnenelbe (noch „hohes Wasser“ angesichts erst kurz laufender Ebbephase).

Auf dem Deich, Sandstrand und Schulauer Hafen voraus.

Was ist passiert! Wir hätten doch Richtung Elbe-Sitz vor dem Yachthafen anders fahren müssen?!

Die Hamburger Yachthafen-Gemeinschaft wird den derzeitigen Anforderungen gerecht: Zufahrt und Zugang jetzt zu Ostern und an den April-Wochenenden nur für Mitglieder auf das ansonsten freie Gelände! Angesichts der Tatsache, dass das Zuwasserlassen der Yachten in vollem Gang ist und sekündlich neue Pkw zufahren, ist das ein nachvollziehbares Vorgehen.

So fuhren wir denn auf spontan angepasster Route, anders.

Später Vormittag, Blick über die Ein- / Ausfahrt des Schulauer Hafens Richtung Hamburg.

Hier ist es erfreulich leer. Niemand muss sich behelligt fühlen. An der Landesgrenze dreht diesseits gerade der große Klappbagger Alexander von Humboldt, um nach Fahrt westwärts bei erneuter Baggerlinie ostwärts Fracht Richtung St. Margarethen aufzunehmen. Rechts davon, jenseits der Landesgrenze, ist einer der größeren, für Hamburg baggernden Klappbagger zu sehen. Hoch ragt er aus dem Wasser, hat er sich doch gerade seiner Hafenschlick- / Elbsandfracht entledigt.

Über diesen Wahn für Elbe, Umwelt und Steuerzahler habe ich hier zur Genüge berichtet.

Noch ein Wahn? Mir scheint, da fährt vor der Elbinsel ein motorisiertes Surfbrett mit Standup-Survival-Kapitän bei schnellem Ebbstrom noch schneller seewärts.

Bei der Rückfahrt sehe ich Spuren von Flüchtigen.

Wer meint, das hieße „Flüchtlingen“?

Jedenfalls ist der blaue Corona-Himmel von allerlei Kondensstreifen gezeichnet. – Da müssen wir uns erstmal wieder dran gewöhnen.

Mögen die Abgeflogenen zu gegebener Zeit als Rückkehrer gesund wiederkommen!

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