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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Sitten am Sonnen-Sonntag, also auf Richtung Elbe, zum Sandstrand vor dem Mittagessen. Da ist immer etwas zu erleben.

Ebbe – erstmal ran ans Wasser!

Wellenformationen verlaufen sich auf dem Watt, gerade ist ein Binnenschiff vorbeigefahren.

Interessant für Klein und Groß.

Zwischendrin ein Bisschen Sonnenbaden oben auf dem Sand, Backen im feuchten Übergangsbereich, wo der Kuchen auch gelingen kann.

Da, ein größerer Containerfrachter läuft Richtung Hamburger Hafen.

Also wieder ran ans Wasser.

Klein vor Groß.

Zu Hause zeigt uns marinetraffic.com, dass das doch einer der kleineren Großen ist.

Die NYK Arcadia zieht an uns vorbei – 332 m lang mit immerhin 13,3 m Tiefgang.

Da kommt der Schwell / Schwall – Hinweisschilder warnen hinreichend vor Schwall und Sunk. – Viele Elbe-Besucher verhalten sich weniger hinreichend.

Schnell ins Trockene, bevor noch mehr nass wird …

So ein Strandbesuch ist immer spannend – da wird sogar der Hund in der Pfanne, pardon, auf dem Sand verrückt.

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Interessierte Frage von der Seite „Was fotografieren Sie denn da?“.

„Na, hören Sie mal.“ – „Oh! Wer ist da oben?“

„Sehen Sie die schwarzen Knubbels auf den Ästen, ziemlich dicht an dicht? – Stare.“

Dazu gab es allerhand zu erzählen, z.B. Erlebnisse, wie am 21. August 2016 hier im Blog beschrieben.

Und dann ein Kommen und Gehen kleiner Gruppen – plötzliche Stille …

Was ist los? Ein kompakter, ovaler Schwarm von wohl gut 500 Staren meint, er passe da auch noch auf die Pappel, rast heran.

So schnell, dass ich nur noch die letzten Abbremsenden fotografieren kann.

Im Detail. Unglaublich, diese Geschwindigkeit und Präzision!

Schon geht das Gezwischer, Geschnalze, Geschnatter wieder in voller Lautstärke los. – Das „Spektakel Vogelschwarm“ wird uns nun Jahreszeit-bedingt regelmäßig begleiten, seien es Stare, Möwen oder – Spezialität von Herbst bis April – die Nonnengänse (vgl. z.B. den Beitrag vom 18. Oktober 2016). Immer wieder faszinierend.

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Wer wie wir seewärts des Hamburger Hafens wohnt, im Süßwasser-Tidebereich der Elbe, kann sich bei Flutwasserständen schnell verschätzen – meine Güte, ist die Elbe groß!

Containerfrachter vor Wedel Richtung Hamburg – die Elbe erscheint groß und voll, Flutwasserstand.

Wer das Ganze bei Tideniedrigwasser betrachtet, kommt zu einem ganz anderen Schluss: oha, das gesamte Elbwasser ist in einem kanalartig gebaggerten Seeschifffahrtskanal gefasst – wo bleibt die Gewässerökologie?! Diese Situation ist nicht zuletzt durch das Ausbau- und Baggerei-bedingte Absinken des Tideniedrigwasserstands verursacht.

Containerfrachter von Hamburg seewärts, Süßwasserwatt Fährmanssand. Ebbe, Tideniedrigwasser – alles Wasser im Schifffahrtskanal, keins für Gewässerökologie.

Eine große Rolle spielt im Elbe-Geschehen nicht zuletzt die „von oben“ zufliessende Wassermenge (heute in Dresden man gerade 82, bei NeuDarchau 173 m³/s – wahrlich nicht viel).

Und es geht weiter.

Dieses Jahr wurde ein neuer Rekord aufgestellt, wie das Thema „Hungersteine“ belegt. Mögen sich alle Planer bewusst sein, an was sie herumplanen. – Irgendwie kommt dem langjährigen Beobachter der Eindruck, als sei früher „mehr in genium“ gewesen.

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Im Beitrag vom 12. Juni 2018 hatte ich über unsere Radeltour ins Storchendorf Rühstädt berichtet. Fast an jedem Tag unseres Urlaubs in Wittenberge, Elbe, sahen wir seinerzeit mindestens einen Storch in der Elbtalaue.

Inzwischen ist das Storchenjahr so gut wie rum. Erste besenderte Störche sind bereits auf ihrem Weg in die Überwinterungsgebiete. Zwar  ist das Storchenjahr 2018 im Vergleich zum als nass empfundenen Jahr 2018 zumindest in Schleswig-Holstein positiver verlaufen, insgesamt melden aber z.B. Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg tendenziell abnehmende Storchenzahlen. Punktuelle Anstrengungen, insbesondere durch Wiedervernässen von Landschaftsteilen haben den generellen Rückgang (noch) nicht aufhalten können. Die Ursachen liegen zumeist in der fehlsubventionierten Landwirtschaft – ohne klare umweltschonende Randbedingungen zu Boden, Wasser, Luft, Gesundheit von Pflanze, Tier und Mensch wird dieses System sicherlich gegen den Willen des Steuerzahlers seine Schäden fortsetzen – nicht nur bei den Störchen.

Im Raum Wittenberge – Rühstädt sahen wir gegen Ende unseres Urlaubs die Maximalzahl Störche in einer Fläche.

Grasmahd – zwei Störche prüfen den frischen Mähstreifen auf aufgescheuchte Insekten und Amphibien-Invaliden.

Der Trecker naht – wann ausser bei solch Ausnahmstrockenheit sah man Gras beim Mähen so stauben?! Die beiden Störche treten etwas zur Seite.

… warten anscheinend ungeduldig …

…, um gleich hinter dem Mähwerk ihre Suche fortzusetzen.

Der Trecker am anderen Ende der Fläche, unser Blick erfasst bei mehrfachem Zählen 19 Störche auf dieser Parzelle.

Erstaunlich, wie schnell die Vögel solch Futterangebot erkennen, sicher nicht zuletzt am Verhalten anderer, die in größerer Distanz mit ihrer Landung Interessantes vermuten lassen. Solche Zahl an einer Stelle wirft aber auch ein Bild darauf, wie schwierig sich die Nahrungssuche im Trockensommer 2018 gestaltete.

Zurück in Wedel. Etwas Regen färbt vorher gelbe Flächen leicht grün. Die Grasnarbe allerdings ist hier am Elbe-Hauptdeich verletzt – am Stärksten an „Schaf-Autobahnen“.

Wo die Erfahrung aus Hitze und Trockenheit zum Auf- und Höherhalten bei Flut zulaufenden Wassers führte, wächst dagegen die Vegetation munter.

Solch günstige Voraussetzungen sind mangels genügend (zu)fliessenden Wassers in diesem Sommer anderswo allerdings nicht gegeben.

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Wasser, ob stehend oder fliessend, ist ja immer für etwas gut. So habe ich kürzlich beim Radeln für beide Zustände je ein Beispiel geschossen – die Ausstellung ist hier.

Stille Wasser sind – nicht – tief, oder: Wie viele Pfähle ergibt die Suche? Nein, nicht so viele – maximal 2, vielleicht 3.

Wegen der genauen Zahl muss ich demnächst mal „von quer“ gucken. Die übrigen „Pfähle“ sind Plastikstuhlbeine – der Abbau-Auftrag der Bootsliegeplätze am ehemaligen Bootshafen in der Wedeler Binnenelbe hat offenbar nicht für die Beseitigung allen Mülls ausgereicht.

Abrissturbulenzen mit Überflieger, Rauchschwalbe – Flutstrom in die Binnenelbe am Sperrwerk Wedeler Au.

Das vorherrschende Grau in den beiden Fotos zeigt, dass wir nach Wochen der Hitze inzwischen mal durchatmen dürfen. Keine Angst, die Sonne kommt ja wieder bzw. ist – halt „unsichtbar“ – stets zugegen.

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Vorgestern Abend auf Wedels Elbe-Deich: Glutsonne über dem Kernkraftwerk Stade.

 

Hiroshima, Tschernobyl – wie gut, dass das KKW Stade bereits seit 2003 („unwirtschaftlich“ !) abgeschaltet ist und demontiert wird.

Die Sache mit dem Atom, wie sich auch an anderen Themen zeigt, litt von Anfang an an Machtgelüsten, Machbarkeitswahn ohne Technikfolgenabschätzung und vielem mehr.

Möge mehr Vernunft auf dieser, unserer Erde walten. – Der Ruf nach „Herr, lass es Hirn regnen!“ hilft allerdings nicht, wie wir vor Jahren erfuhren. Was haben wir erhalten – BSE. Man könnte meinen, gegenwärtig hätte die manch führenden Politiker in der Welt erfasst.

Und möge der Nachbarschaft des KKW Stade und dem ganzen Umrum der Neubau eines nicht in die Zeit passenden KoKW erspart bleiben. Das in Hamburg-Moorburg ist schon als Ausrutscher, durch missglückte Politik-Beratung in doppelter Größe wie ursprünglich geplant, spät genug in die Welt gesetzt worden.

Gern gucke ich weiter über Wedels Hauptdeich Elbe-abwärts auf das abgeschaltete KKW Stade – ein Beispiel, mehr werden folgen.

 

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Tiere haben es auch nicht leicht – bei „Bullenhitze“ schon gar nicht.

Gut ist es schonmal, wenn Wasser und dreidimensionales Großgrün (sagen wir mal „Büsche und Bäume“) vorhanden sind.

Fast wundert man sich – mit den neuen Tümpeln hat sich auch der Kiebitz eingefunden.

Aber doof sind Rindviecher ja nicht. Wenn`s zu heiss wird, ist Schatten der richtige Aufenthaltsort.

Das wissen Pferde auch schon längst.

Hinter dem Deich drängt sich eine Rinderherde in – vergehendem – Schatten. Die Sonne steigt.

Schlaue Bullen und ihre Herde im Deichvorland bei Bullenhitze gehen ins Watt, der auch warmen, aber kühleren Elbe zu – immer der Leitkuh nach.

Aber die Deichschafe …

„It`s a long way …“ – Nanu, keine Deichschafe ? !

Der hiesige Schafhalter hat seine Herde zwischen Knicks über den Tag schattig gestellt – Hut ab!

Andere glückliche Schafe haben, wie die Rinder, hinter dem Deich noch „Baum-Schutz“.

Oh je! Am Sperrwerk Wedeler Au drängt sich in Gluthitze eine Schafherde.

Jedes Tier bemüht sich um Entlastung.

Manche sind einfach „platt“.

Mit Glück kommt mal ein Monteur mit Dienstwagen vorbei …

Dann gibt es die findigen „Bank-Schafe“.

Einigen hilft auch das Sperrwerksgebäude.

Ansonsten hilft nur Selbsthilfe: Lämmer im Schatten des Mutterschafs.

Nochmal – 8 Beine …

Letzter Versuch: im Doppelpack.

Boahh, ist das heiss!

Aber dann …

Richtung Sonnenuntergang.

Die Goldene Stunde (vielleicht besser: Sekunde, oder Minute) – das Vieh verteilt sich in der Fläche.

Nach Sonnenuntergang.

Erholsames Fressen ohne Sonnendruck.

So halten`s auch die Schafe – die Deichschafe atmen durch.

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Wir sind zum Deich, Elbe Fährmannssand, geradelt gegen 21.15 Uhr.

Verpasst haben wir einen blutroten Sonnenuntergang. Ein Flieger gab noch einen schwachen Abglanz.

Eigentlich hatten wir mehr Menschen erwartet.

Die Parkplätze Fährmannssand waren allerdings mit Autos gefüllt, es wanderten noch etliche Interessierte zu.

Gut Ausgerüstete richteten schnell die Technik aus.

Wir guckten Richtung Elbe übers Süßwasserwatt, Ebbe, ablaufend Wasser.

Da sich am Horizont eine dichter werdende Schicht zeigte, der Blutmond aber nicht, radelten wir zum Sperrwerk Wedeler Au weiter – Blick auf die Mündung in die Elbe.

Und weiter ging`s zum Yachthafen – gute Plätze waren auf dem Turmumgang noch zu haben.

Ich hatte zwischen Baumwipfeln einen winzigen Bruchteil Blutmond sehen können – vorbei, der dichte Horizont hielt dicht. Das Bisschen, was hier zu sehen ist, hat mit dem Mond nix zu tun.

Also auf dem selben Weg nach Hause zurück – wer weiss, wozu`s gut ist.

Die hier und vorher zu sehende Wassermenge ist ablaufendes Tidewasser der Elbe aus der Binnenelbe – die Wedeler Au selbst rieselt nur noch von der Geest herunter, ultratrocken.

Zurück am Deichstück Fährmannssand – Teufel auch, jetzt drängt es sich aber.

Fortwährend sehen wir Autos heranfahren – waren die Parkplätze nicht vorhin schon gefüllt?!

Dichte Packung. – Erwartung, kein Mond in Sicht.

Dies ist nur eine Reihe geparkter Wagen an Stellen, wo niemand stehen soll …

Mit diesen Geparkten, ständig von vorn neu Dazukommenden, von hinten abfahren Wollenden, verstocktem Drängeln und gegenseitig behindern, können wir uns vorstellen, was da im Februar 2016 durch die Presse ging, als sich der Containerfrachter CSCL Indian Ocean (ca. 400m lang, 59 m breit, 14,8 m Tiefgang) auf dem Süßwasserwatt hier festgefahren hatte und tagelang festsaß. Katastrophentourismus at it`s best. Die Landwirte hatten gut zu tun, bei der damaligen Nässe im Seitenraum und in Gräben festgefahrene Pkw aus dem Mega-Stau rauszuziehen. – Diesmal wird die Trockenheit das wohl verhindern und es werden hoffentlich nicht allzu viele Kratzer produziert. Besonders krass fanden alle Beteiligten die uns entgegen kommenden Mitradler ohne Licht, als wir gerade von Ungeduldigen überholt werden sollten …

Immerhin haben wir das beleuchtete Theaterschiff Batavia gesehen. 🙂

Und den Blutmond habe ich auch noch fotografieren können – im TV, super! Solch Fotos darf ich aus copyright-Gründen ja aber nicht hier hinstellen – hat jeder ohnehin selbst im Fernsehen und in Zeitungen gesehen.

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Es soll mal wieder über die Elbe gehen – nach Stade, Buxtehude, Lühe und Twielenfleth haben wir diesmal Cranz an der Estemündung als Ziel gewählt.

Am Willkomm-Höft – ein Bagger, hoffnungsloses Unterfangen, Sisyphos is watching us.

Der Anleger der Lühe-Schulau-Fähre ist so gelegt, dass die landseitige Längskante aufgrund des tiefer fallenden Tideniedrigwassers (verschärft bei geringer Wasserführung der Elbe und Ostwind) auf die Unterwasserböschung aufsetzt. Das ist eine unglückliche Situation, um es sehr neutral zu sagen.

Nun kann man Symptome bekämpfen statt Ursachen. Zum Beispiel durch Flachziehen der Böschung (wieder und wieder und wieder …). Genau das geschieht – bloß keine Ursachenbeseitigung in diesem, unserem Land!

Da die Fähre allerdings je nach Tide- und Windsituation mit Strahlruder, heftig turbulenzierend, ablegt …

Und dann sind da ja auch noch die Wirkungen der Großschifffahrt mit Schwall und Sunk …

Wie gesagt, „Sisyphos …“.

Also rauf auf die Fähre.

Ostwind verspricht Rückenwind für die radelnde Rückfahrt.

Vor dem Deich durch Niedersachsen ostwärts gen HH Landesgrenze.

Verblühte Disteln im Deichvorland erwecken einen verdammt herbstlichen Eindruck.

Hinterm Deich: Auch die Äpfel sind dieses Jahr weit voraus.

Entnetzte Kirschen – diese Früchte kommen jetzt aus dem Kühlhaus.

Wo sind wir denn gelandet?!

Wir vermuten mal, dass der Name nichts mit dem Nordblick auf das Wedeler KKW zu tun hat, mit Kohle betrieben.

Vor dem Grenzübertritt noch einen Blick über den Deich riskieren.

Wir sind bald am Ziel. Gegenüber voraus der Elbhang mit Blankenese.

Verlängerung unseres Weges: Hamburger Staatsgebiet mit Estesperrwerk und Sietas-Werft (was für ein Wahnwitz: eine solche Werft bei Vergrößerung an diesem Standort zu lassen – unsere Gedanken schweifen zur Ems …).

Der Grenzübergang ist gruftig! Hamburg zwingt Radfahrer auf die Straße – Vorsicht, Lebensgefahr! Wir bleiben auf dem Fußweg, kein Fußgänger in Sicht. Nach einer Weile wird auf der anderen Seite wieder ein Radweg geboten.

Die Estemündung, Mühlenberger Loch und Blankenese – Fahrgäste nahen, schnell zum Restaurant.

Blick über die Marsch Richtung „Harburger Berge“ – Obstbau heute: Intensivberegnung und zunehmende Unterdach-Produktion.

Hoppel, hoppel – einmal im Leben per Rad auf dem Neuenfelder Fährdeich die Sietas-Werft umrunden.

Der Zuweg zum Alten Estesperrwerk gefällt uns besser.

Blick vom Alten Estesperrwerk – die Flut bringt trübes, schwebstoffreiches Wasser rein.

Charakteristischer Eindruck der alten deichbegleitenden Bebauung.

Fast antiker Stuhl, zu bewundern im Gasthaus.

Wir setzen uns raus – auf Augenhöhe, Tidehochwasser, passiert ein Motorboot.

Blick gen Süden – das Alte Estesperrwerk, dass wir vor Kurzem gequert haben.

Oh, niedlich, zunehmend gibt es wieder 0,2 l-Gläser!

Weiterer Innenblick, farbenfroh.

Wir haben uns dann nicht für Goldfisch, sondern Rotbarsch entschieden. Sehr empfehlenswert, wie so Vieles hier am Ort.

Blick zum Himmel – die vom Wetterbericht angesagten Quellwolken quellen heftig.

Bezahlen und ab auf´s Rad ist unsere Devise. – Demnächst mehr.

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Auch wenn wir für verspielte Besucherinnen ein hervorragendes Umfeld um uns herum zu bieten haben, darf es gelegentlich auch gern was anderes sein. – Also wieder rauf auf die Lühe-Schulau-Fähre!

Und da kommt sie schon.

Die Lühe-Schulau-Fähre passiert bei Tidehochwasser den Schulauer Hafen – am Traditionsschiffanleger, meist verwaist, liegt sogar ein Schiff.

Hoch überragt, von See kommend, ein Containerfrachter die niedersächsische Elbmarsch inkl. Deich.

Da ist er schon neben uns.

Wir fahren. – Begeisterung greift um sich, ein Piratenschiff in Pappas Hafen!

„Pappas Hafen“ liegt in der Bau-Historie. Schliesslich ist nicht nur die Verbesserung von Heidebächen, sondern auch „hartes Bauen“ Grundlage des Wasserbauers.

Der Containerfrachter vor Hamburger Hafenkulisse, lässt den Blankeneser Elbhang niedrig erscheinen.

Turbulentes Kielwasser – unser Käptn hat ordentlich PS aktiviert.

Seglerwetter.

Lühe in Sicht – Steuermann und Käptn erhalten Anlegeunterstützung am Hilfsruder.

Ausgestiegen und schon am Spielplatz – ein vielfältiges Angebot lässt die Zeit verfliegen.

Nebendran sausen – wie wir neulich – die Radler gen Stade auf dem Elberadweg vorbei.

Bei einem Spielplatz in der ersten Reihe wird es auch Erwachsenen nicht langweilig.

Die Lühe-Mündung mit Sturmflutsperrwerk – wir sind auf dem Weg zum Mittagessen.

Eine Möwe …

Noch zwei Möwen. (Da liefen auch noch Austernfischer und andere Gefiederte im Umfeld herum.)

Stint – leider ist die Saison vorbei. Konkret: In 2018 gab es gar keine – vermutlich geschuldet den Auswirkungen der vorigen Elbvertiefung plus weiterer Flachwasserzerstörung (Schlickfang Wedel) und dem schier unglaubliche „Wooling“ an Schlickeggen, -Umlagern und „normalem“ Baggern.

Aber das will an der Elbe ja kein Offizieller hören.

Pfiffiger Restaurant-Garten – das Warten aufs Essen wird gar nicht bemerkt.

Jaaaa, Dinos! Lecker, da bleibt nichts von übrig. Kein Wunder, dass Dinos ausgestorben bleiben.

Klettern übern alten Deich – wir haben noch etwas Zeit.

Begeistert lässt sich die Deichkatze streicheln und kraulen.

Die Fähre liegt bereit.

Gratwanderung auf Beton-vergossener Affi-Schlacke.

Daaaa – See-Kajaks tauchen auf.

Die See-Kajaks hüpfen durch die Wellen, hinten: alter Elb-Segler.

See-Kajaks und Segelboot auf kabbeliger Elbe.

Zwei Finkenwerder Fischkutter warten, dass wir endlich ablegen – sie wollen eine Hochzeitsgesellschaft an Bord nehmen.

Die Rückfahrt vergeht wie im Flug.

St. Pauli grüßt, wir sind gut am Schulauer Hafen, Wedel, angekommen.

 

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