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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Frischer Wind aus Ost / Nordost, Temperaturen deutlich im einstelligen Bereich. Nachtfrost lässt Magnolien nach Blühstart als traurig-braune Gestalten zurück.

Hauseingangs-Mahonie, leider kein Insektenflug, zu kühl.

Cool Coon – wohl dem, der richtig angezogen ist.

Wer stört – so früh?!

Hmmh, gleich kommt Herrchen mit dem Frühstück.

Wenn ich lese, dass so eine Maine Coon auch fast ein Hund ist, wundere ich mich nicht, dass ich dies Urviech gut finde.

So langsam spriesst Grün, verdeckt Entwässerungswunden im Anmoorigen des Wedeler Autals.

Rehe äsen noch in aller Ruhe auf freier Wiese, bevor sie ihre Verstecke im Röhricht aufsuchen.

Ein Bock geniesst den Morgen unter alten Eichen.

Merk (anderer Sprech: „Die Berle“) und gut Algen in besonntem Graben – Kaulquappen können Nahrung finden.

Erste Moorfroschmännchen zu sehen ist aber eher eine – sonnige – Ausnahme.

Die Amphibien-Spezis im Bekanntenkreis berichten angesichts wieder kalt gewordener Abend- und Morgenstunden von nur geringen Wanderbewegungen von Frosch und Kröte. Wo sonst an die 2.000 Individuen gezählt werden, sind es Mitte April 2019 größenordnungsmäßig man gerade 20. – Das kann besser werden.

Frischer Wind auch an der Elbe. Sinkender Abfluss und Ostwind lassen Flut bis zu einem Meter geringer auflaufen, die Ebbe bis zu einem m unter Tideniedrigwasser tief ablaufen.

Es ist nahe Tidehochwasser. Yang Ming Wisdom, 366 m, 51 m, Tiefgang 12,5 m fährt gen Hamburg.

Nur 3 Blondinen am Strand.

Schon im Vorbeifahren an den Parkplätzen fiel mir ein allzu bekanntes rotes Auto auf – ganz einsam.

Blick Richtung Hafen Hamburg – die Lühe-Schulau-Fähre hat ihre Saison aufgenommen. Da fahren wir gern mal wieder mit, rüber nach Niedersachsen, radeln.

Schnell ist es den Blondinen zu kalt geworden. Sie verlassen den Strand, ziehen sich ins Windgeschützte zurück.

So verpassen sie die Vorbeifahrt von Yang Ming.

Aufwärmen der Blondinen, Trainieren des Gleichgewichtssinns.

Vom Spielplatz aus ist YM Wisdom nur als Kastenwanderung jenseits HolzMüllEventCenter in Vorbeifahrt zu sehen.

Ich radele über den Stranddeich heimwärts – der Containerfrachter verlässt den Wedeler Horizont.

Autalstraße – hoch reitet Batavia auf der Wedeler Binnenelbe.

Wir freuen uns auf den Frühling in warm – nächste Woche soll er wieder eintreffen.

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Auch wenn der Elbstrand von heftiger Erosion geplagt ist …

Bei gutem Frühlingswetter muss man einfach hin                                                       (Foto: blühender Ahorn vor Elbhang) !

 

Und so rollen wir Menschen an, ohne oder mit Kind und / oder Hund.

Die Hunde lasse ich mal weg.

Ein Osterbaum ist auch schon geschmückt.

An der Wasserkante – immer wieder spannend.

Expedition der Kleinen ans Fahrwasser.

Im Gänsemarsch, zweibeinig.

Und, noch mehr Spaß, im Vierfüssergang.

Hier sind auch große Menschen klein.

So schön, wie es hier ist, leider wird die Gewässerökologie auch gerade wieder noch kleiner gemacht, als sie schon seit der vorigen Elbvertiefung und der Zerstörung des Mühlenberger Lochs ist. Die Elbe westlich Hamburg verkommt mehr und mehr zum reinen Schifffahrtskanal.

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Ostwind, Morgensonne, das ist eine von etlichen Varianten, bei denen wir gern nach Wittenbergen radeln. Dann wollen wir mal den Vormittag geniessen, so lange der Elbhang noch steht. (Auf unserem Weg fahren wir unten am Wasser, vorbei am Otto-Sokoll-Höhenweg – da hat sich Mensch schön verkalkuliert, alle hangsichernden Bäume mit Wurzeln entfernt. Geologie, Hangwasser und mehr sorgen für Bewegung – der Höhenweg ist seit Langem gesperrt …)

Ein Schiff wird kommen … – wir sind kurz vor dem Leuchtturm Wittenbergen.

Hier, wo das tiefe Fahrwasser der Containerriesen dicht am Elbhang und auf der Südseite dicht an der Elbinsel liegt, wird jeweils durch 20 m-Verbreiterung des tiefen Kanals eine „Begegnungs-Box“ gebaggert.

Darauf wird sich die Unterwasserböschung natürlich einstellen. Wir dürfen auf die zugehörigen Erosionen gespannt sein.

Frei liegende Historie – in Wedel wird immer gerufen: „Wo bleibt unser Sandstrand?!“

Grundwasseraustritt im Sandbereich.

Hangwasser, gefasst – Zufluss zum Strand verrohrt, mit Aufschlagschutz.

Wir sind erstaunt – flächenhaft extreme Prielbildung im Sand oberhalb des Tideniedrigwassers.

Wurde da schon vorweg gebaggert, die Fahrwasserkante näher gebracht?

Mäander – so zahlreich und so tief, so kennen wir die Strecke hier bisher nicht.

Containerfrachter querab vom Leuchtturm Wittenbergen.

Noch`n tiefer, mäandrierender Priel, Höhenstufen mit stärkerem Gefälle am Strand.

Gen Hamburg.

Größenverhältnis – Mensch und Maschine.

Anleger Wittenbergen – Motorschiff und Segler.

Der Segler, zwischen den Fahrwassertonnen, ist auch ein Motorschiff – wir vermuten, ein umgenutzter Finkenwerder Fischkutter.

Zum Wochenendgenuss am Strand demnächst hier mehr.

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Die Sonne scheint, ein frostiger Ostwind weht. Morgens um Null Grad, die meisten Magnolien scheinen – bis auf den einen oder anderen Ast oder ein paar Blütenspitzen nochmal davongekommen zu sein. Erstmal ist kein Nachtfrost mehr angesagt.

Die Vogeltränke wird nun morgens und ab frühen Nachmittag (dann von links) besonnt – und eifrig zum Trinken und Baden genutzt.

Höherer Sonnenstand lässt neben dem Badebereich Kieselalgenteppiche gedeihen, die sich wegen starker Sauerstoffproduktion blasenartig aufwölben.

Beim Rundumblick, nah und etwas ferner, kann allerhand neu gesehen werden.

Die Japanischen Kirschen haben mancherorts fast ihren Blühhöhepunkt überschritten.

Gundermann blüht, geschützt besonnt, in großen Horsten.

Detail.

Die paar bislang sichtbar gewesenen Insekten und das Blühwetter scheinen für die Winterlinge für ein paar Samen ausgereicht zu haben.

Mal abwarten, ob das auch für den Lerchensporn gelten wird.

Auf jeden Fall zeigt dieser Marienkäfer auf „unordentlichem“ Fleck, dass sich unser Ringen mit dem Gärtner um Bodenbedeckung gelohnt hat. Da hat – an früher steril „sauber“ gehaltener Fläche – sicherlich Etliches überlebt.

Im Umfeld tut sich auch was.

Auf Familienwiesen liegen auf einmal kleine Farbkleckse – Kälber wie hingestreut …

Und nochmal, weil`s so schön ist.

Am winterwarmen Bach legt die Vegetation, kleinklimatisch bevorteilt, ordentlich los.

Kleinklima am Elbufer. Angetrieben vom Wärmespeicher Pflaster haben Schlehen und andere Frühlingsblüher „von unten“ her bereits dichten Blütenbestand, oben folgt nach und nach.

An der Elbe blüht aber noch ganz etwas anderes – 2 Containerfrachter 260 und 294 m begegnen sich – die nächste Elbvertiefung. Wir werden uns noch wundern, nicht zuletzt im Steuerzahler-Portemonnaie.

Während die alten Kopfweiden noch zögern angesichts der „frischen Luft“ …

… greift unter Wasser langsam aber stetig Unruhe um sich – ein Laichplatz will gefunden sein.

Kleiner Tipp, suchen Sie einen Hecht.

Zurück auf die Geest. Die Marschwiesen sind schon frühjahrsfertig, geeggt und gewalzt.

Deutsche Eiche Knorrast braucht noch eine Weile.

Aber an kleinklimatisch bevorzugten Lagen blüht Ahorn (und Hainbuche) bereits voll.

Mir erscheint es jedes Mal wie ein Wunder. Dabei ist es doch – normal.

Auch unsere Mahonie am Eingang bringt sich trotz Wind-Exposition in Blühbereitschaft.

Nun aber schnell rein.

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Es ist Frühling.

In unserem Wohnumfeld legen gerade die Japanischen Kirschen los.

Wer`s heimischer mag: auch der Huflattich ist mit von der Partie.

Als ich das Foto zwischen Straße und Radweg machte (achten Sie bitte auf den Zigarettenfilter), guckte ich anschliessend intensiver auf diesen schmalen, grünen Zwischenstreifen – unglaublich, was für eine Müllkippe für Zigarettenkippen unsere Umwelt ist!

Beim Rindvieh – hier: Familienhaltung – gibt`s Nachwuchs.

Das Jüngste, schon ganz schön groß – haben wir das eine Weile übersehen?

Das größere Kalb, wohl 2 Wochen alt, kennen wir schon länger.

Es gilt weiter, bei Freilandaufenthalten flexibel zu sein – immer in der Hoffnung bei instabilen Lagen, dass sich die Wolkenfronten nach dem Programm der Wettervorhersage / nach dem Wetterradar verhalten.

Aufgepasst, jagende Schauer über der Geestkante! Oft genug kommen die schneller voran, als das Wetterradar es vorhersagt.

Blick übern Deich – Cosco Shipping Gemini voraus, 400 x 59 m, Tiefgang 11,6 m.

Tideniedrigwasser am Sperrwerk Wedeler Au, mäandrierender Abfluss in die Elbe.

Da kann man fast sowas wie „pools & riffles“ ahnen.

Ein Graureiher und 3 Paar Säger (kleine Punkte, links) sind unterwegs. Immer mal wird nach einem Fisch geschnappt bzw. getaucht.

Graureiher und Säger, ein Bisschen dichter.

Lange darf man sich momentan nicht aufhalten, immer den Himmel im Blick.

Mit Glück zieht die Regenfront ein wenig seitlich von der Rad-Route. Von solch Schauern nicht erwischt zu werden, hat schon was!

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Die schönen Bilder täuschen – gestern pfiff ein ordentlicher Wind, die noch einstellige Temperatur fühlte sich im Wind wie nahe Null an. Im Windschatten dagegen … – die Natur reagiert.

Weiter Blick über die Wedeler Marsch.

Flächenhaft wurden zum Wiesenbrüterschutz Rauigkeiten entfernt – Reet, Büsche, Bäume. Wer`s gut findet …

Die noch recht jungen Wasserflächen sind bordvoll. Ein Schwan, selten allein – wo ist der zweite?

Marsch vor der Geestkante – der Schwan schwimmt auf die überschwemmte Wiese.

Da haben sich zwei gefunden.

Auch die Vegetation nahebei zeigt Frühlingsgefühle. Erstes voluminöses Blühen – schön hier, im Windschatten.

Da guckt auch gleich der Erl-König gar nicht mehr so grimmig. (Pardon, das ist natürlich eine KopfWeide.)

Das gehört auch zur Marsch – Weiden und andere Bäume auf flachen Linsen ehemaliger Sanddünen.

Ein paar Charakterbäume früherer Nutzungen.

Auf der Elbe, hinterm Hauptdeich, nachmittags, naht ONE COMMUNITY, ein ContainerFrachter, 320 x 46 m, 12,8 m Tiefgang – kein ganz großer.

Auf den Deich geklettert – binnendeichs hat irgendwer / -was Abertausende Nonnengänse aufgeschreckt. – Anschliessend werden sie um so eifriger Gras fressen …

Auf der Elbe naht Glovis Courage, ein roll-on-roll-off Frachter, 200 x 32 m. Zu dem folgt später noch Text, eine mysteriöse Sache.

Über mir fetzt deichparallel ein Wolkenband gen SüdOsten.

Vor dem Deich Tidehochwasser – Strömungs- / Wind-Studie an überströmter Buhne – dahinter das Fahrwasser und niedersächsischer Horizont.

ONE COMMUNITY hat die Lühe-Mündung passiert, Stader Geest mit Windkraftanlagen im Hintergrund.

Im Gegenlicht.

Durchsichtig – das Schiff ist halb leer.

Auf dem Hauptdeich am Sperrwerk Wedel, Blick Richtung Stadt.

Im Detail.

Glovis Courage muss ganz schön gejagt sein, dass das Schiff bereits vor der Mündung der Wedeler Au zu sehen ist.

Die ONE COMMUNITY passiert man gerade den Wedeler Yachthafen.

Als ich zu Hause später das roll-on-roll-off-Schiff auf marinetraffic suche … – ist es nicht zu finden! Ein Geisterschiff ?! – Heute Morgen nun zeigt die Funktion „Past Track“ an, dass offensichtlich eine Probefahrt in die Nordsee stattfand mit Wenden – und dann angezeigt linear „über Land“ bis in den Kern des Hamburger Hafens – eine nicht in der Geschwindigkeit überprüfbare Fahrt. Heute nun Ausfahrt gen See (oder noch ´ne Probefahrt?). Was wohl die Wasserschutzpolizei, oder wer sowas überwacht dazu sagt?

Etwas weiter auf der Deichkrone gerollert … – Postkartenposition.

Die Postkarte – Blick über die, Tidehochwasser, proppevolle Wedeler Au / Wedeler Binnenelbe auf Wedel.

Ein kläglicher Auwaldrest hinterm Deich, nördlich des Schulauer Hafens, zunehmend leuchtend, frühlingsbewegt.

Sprung zeitlich zurück, örtlich etwas gen Süden.

SuperGuppy über dem Schornstein von Cosco Shipping Aries, 400 x 59 m, 11,4 m Tiefgang.

Im Morgenlicht – der ContainerRiese mit 400 m Länge auf dem Weg gen Nordsee.

Es folgte Frederik, ein kleiner ContainerFrachter, 154 x 24 m.

Nachmittagsfahrt heimwärts, erste Schafe binnendeichs querab zur Wedeler Au.

Silbern steht das Schilfröhricht im Gegenlicht.

Bei Variation des Betrachtungs- / Foto-Winkels kann der Eindruck auch goldig-golden erscheinen.

Möge der Frühling kommen.

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Zwischen den Tagen Schauerwetter blicke ich mit Foto kurz zurück, Strandbesuch.

Studien am Strand nach Schiffsdurchgang – Aufbäumen des Wassers, dann Sog.

Die Wedeler Politik fragt immer, wo der Sand des Sandstrands denn bliebe. Na, im „Luft-Teil“ ist doch bereits ein – für einen begrenzten Bereich – halbwegs wirksamer Windschutz gebaut. Es wird bei Starkwind nur noch wenig über die Ostmole in den Schulauer Hafen geblasen.

Für den Wasserbereich meinen wir, dass das Foto das Thema beantwortet. Angesichts der hohen Differenz zwischen Tidehoch- und -niedrigwasser sowie der Uferbelastung bei Schiffsdurchgang (vor Schwall und Sunk warnen offizielle Schilder!) wird doch wohl der Sand in der Elbe landen ? ! Wo sonst? – Das untersucht jetzt die TU Hamburg (das „-Harburg“ im Originalnamen hat der FHH-Zentralismus geschluckt, wer wundert sich?).

Nach allerlei Strandbeschäftigung und naturwissenschaftlich-technischem Grübeln machen wir uns auf den Heimweg.

3 (Generationen) Blondinen am Deich – wie so oft bestimmt die Kleinste, wo und wie`s längs geht. Steil bergauf, notfalls mit Stützen und Schieben.

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Als ich heute die Fotos vom Vormittag auf den PC geladen hatte, guckte mich eine Bilderfolge „ganz in Blau“ an.

Nein, die Elbe ist nicht blau (die Donau bekanntlich auch nicht). Vor lauter Gebaggere ist die Elbe trüber, als das früher in Hamburg-Nähe der Fall war (Folie 28 von 43 im verlinkten Vortrag).

Der Fotoeindruck „ganz in Blau“ lag wohl heute am guten Wetter – blauer Himmel, nur ganz schwacher Ostwind, die Elbe etwa zur Mitte der Ebb-Tide spiegelblank.

Wir kamen Elbe-seitig vor dem Yachthafen Wedel, korrekt „Hamburger Yachthafen in Wedel“ an, erstaunt, die Plätze in der ersten Reihe frei vorzufinden.

Zur Begrüßung ein Dicker – CMA CGM Antoine de St. Exupery, 400 m lang, 59 m breit, „nur“ 9,7 m Tiefgang.

Ruhig zieht der Riese vor der Elbinsel seewärts.

Hoch guckt das Schiff aus dem Wasser, die Schraube dreht sichtbar.

Holla, der Frachter ist ziemlich leer!

Leuchtfeuer am niedersächsischen Ufer voraus. Selten, solch Schiffsspiegelung zu erleben.

Durch Schwall und Sunk – das Schiff verdrängt eine riesige Wassermenge – bilden sich beim Zurücklaufen des in den Yachthafen reingedrückten Wassers gefährliche Strudel.

Hydraulik, Hydrologie in der Praxis – der Strudel wandert vom Ufer weg, gen See von der Yachthafenausfahrt aus.

Kurze Zeit später bildet sich ein Strudel direkt vor der Ausfahrt neu.

Tiefe Kolke sind das Ergebnis solch wechselhaften Geschehens an unterschiedlichen Stellen, auch unmittelbar vor dem Ufer. Wer sagt das mit welchem Modell voraus – hat der vorher die Variabilität mit eigenen Augen gesehen, ist sie im Modell integriert?

Der Yachthafen liegt derweil spiegelblank. Noch befinden sich alle Segelboote an Land. Erste werden aufgehübscht für die anstehende Saison 2019.

Die Sicht nach Süden ist erstaunlich klar. Das niedersächsische Elbufer mit seinen Leuchtfeuern, dahinter „unsichtbar“ die Marsch und in x km Entfernung die Stader Geest mit einer Vielzahl Windräder am Horizont.

Da brettert ein Binnenschiff vorbei – darf das das (?), hat einen kleinen Chemikalientanker überholt. Beeindruckende Wellen an der Längsseite des kleinen Schiffs.

Die Kielwasserwellen des Binnenschiffs bauen sich Richtung Ufer auf.

In Ufernähe werden die Wellen höher.

Klar abgegrenzt wird der Rand der Kielwasserwellen, vermutlich durch das ablaufende Wasser plus gleichermaßen begrenzend wirkenden leichten Ostwind.

Auf dem Rückweg sehen wir im Yachthafen Akke, eine alte Bekannte. Sie wird durch Schlick-Eggen den Seglern hinreichend Wasser unter dem Kiel schaffen.

Kein Wunder, dass die Elbe hier graubraun und nicht von Kieselalgenblüte im Frühjahr goldbraun gefärbt ist. Die „Akke“ ist hier im Blog über Suche öfter zu finden.

Fotos von gestern, nicht blau, sondern graubraungrünlich – Schulauer Hafen.

Heute die Akke sehend, wundern wir uns über die dicken Schlickpackungen auf der Treppe nicht. Im Schulauer Hafen wurde wohl jüngst geeggt. Ein Gutteil des Schlicks bleibt halt im Hafen, legt sich, aufgewühlt, bis nahe der Tidehochwasserzone auf alles Waagerechte.

So auch auf die Slip-Schräge, hier in Draufsicht. Igitt!

Diese Sonnentage Richtung Ende Februar – ob blau, ob braun (Farbe, nicht Politik) – sind wahrlich ein Genuss!

Auch von zu Hause lässt sich der Sonnenuntergang geniessen.

Der Abendhimmel später – Gesamtlicht geht aus, Spots gehen an.

 

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Die Arbeiten für eine weitere Vertiefung der Elbe und eine Verbreiterung der kanalartigen Schiffahrtsrinne haben begonnen. Alle Hinweise auf deutliche Verschlechterungen der Gewässerökologie der Tideelbe seit der vorigen Elbvertiefung und weitere zu erwartende Einbrüche bei Populationen von Fischen und Vögeln erscheinen ohne Bedeutung für die Bewertung vor Gericht. Mit „Ausgleichsmaßnahmen“, die sich auf eine einzige Pflanzenart fixieren, scheint die komplexe Gesamt-Themaik abgetan.

Fast kann es nicht mehr wundern, dass auch bei der vorigen Elbvertiefung um die Jahrtausendwende eine Fehlbewertung des Wetter- und Jahreszeiten-bedingten Verhaltens des wesentlichen (Über-)Lebensfaktors Sauerstoff letztlich zur gerichtlichen Zustimmung für das lebensraumverändernde Großvorhaben führte. Seinerzeit wurde aufgrund einer Fehlinterpretation der Beurteilungsgrößen für die Erstellung der Gewässergütekarten (richtig) gesagt, die biologischen Indikatoren zeigten die punktuelle und langzeitige Situation, weitere Größen, wie z.B. die Sauerstoffsituation, seien Neben-Parameter. Wenn denn der Sauerstoffgehalt auf diese Weise weggewägt (-gewogen?) wurde, warum aber ist dann anschliessend z.B. die Biologie, sind die drastischen Veränderungen in der Arten- und Individuenzahlverschiebung z.B. der Fische, nicht nachvollziehbar untersucht, dokumentiert und bewertet worden?

Dass die Meerforellen, die den Hamburger Hafen passieren müssen, um Laichgewässer flussauf zu erreichen, Veränderungen zeigen

  • in den „Abwasserjahrzehnten“ bis in die 1980er anders
  • in den 1990ern (schier unglaubliche Verbesserung der Elbwasserqualität) und
  • in den 2000ern (erheblicher Einbruch der Verbesserungsanzeige), steht im Netz.

Der Einbruch der Stint-Population Mitte der 2010er ist belegt. Die vorige Elbvertiefung und die permanente Bagger- und Verklappungsunruhe fordern ihren Tribut.

Wie steht es nun 2019 mit der Elbe und mit dem Stint sowie von ihm abhängigen Vogelvorkommen?

Hierzu gibt es einen interessanten Vortrag:
Donnerstag, 28. Februar 2019, 19.00 – 20.30 Uhr im CeNak , Martin-Luther-King Platz 3, 20146 Hamburg

Zitat:

Dr. Veit Hennig, Hamburg
Der Zusammenbruch der Bestände des Elbstints und die Folgen für die Vogelwelt
„Nach der Wende galt ab dem 1. Juli 1990 auch für die Gewässer der ehemaligen DDR die in der Bundesrepublik geltende Rechtsregelung zum Gewässerschutz. Die über die Saale aus der Region Bitterfeld in die Elbe geleiteten Schadstoffe gingen deutlich zurück. Kläranlagenbau reduzierte die Fracht an Nitraten und Phosphaten stark. Und die Elbe reagierte: Die Fischbestände und die der Fischfresser, seien es Vögel, Schweinswale oder Fische wie der Zander, konnten sich wieder erholen! Der Elbstint konnte erfolgreich vermarktet werden und wurde zum Kultfisch in den Restaurants entlang der Elbe. Nach der achten Elbvertiefung (1998/99) nahmen jedoch Sauerstofflöcher zu, das Tidal Pumping brachte immer größere Mengen feinen Sediments in die Hafenbecken. Das ständige Baggern und Spülen erhöhte die Trübung des Elbwassers beständig, es erreichte 2017 ein Maximum. Seit einem Kipppunkt 2013/14 brechen die Stintbestände, sowohl bei den wenigen verbliebenen Berufsfischern als auch bei wissenschaftlichem Monitoring systematisch auf den tiefsten Punkt 2018 zusammen. Die Zahlen der Fischfresser wie Zwergmöwe, Kormoran, Flussseeschwalbe und selbst der Schweinswale folgen diesem eindeutigen Trend. Eine dramatische Situation, kurz vor der neunten Elbvertiefung. Der Vortrag beschreibt diese Veränderungen der Nahrungsnetze in den letzten Jahren.“

Zitat Ende.

Im Dezember 2018 hatte Dr. Veit Hennig bereits zu „Flora und Fauna in Elbe und Wattenmeer“ vorgetragen. Interessantes zur Entwicklung der geradezu unfassbaren Situation der Tideelbe findet sich auch in den Vorträgen Braasch „Über Gezeiten ohne Meer, den Lebensraum Elbe und die Faszination am Fluss“ und Blohm „Wie sauber ist unser Fluss – Wasserqualität in der Elbe.Bereits 2015 hatte der NDR einen umfassenden Film zur durch die Anforderungen des Hamburger Hafens verschlechterten Situation der Elbe gezeigt „Elbvertiefung – Was riskieren wir„. Heute sind wir 4 Jahre weiter.

Ebenfalls im NDR folgt am 5. März 2019, 18.15-18.45 Uhr, in der Reihe NaturNah „Der Stint – Ein Fluss und sein Fisch“.

Fast scheint es, „der Fisch“ (als Anzeiger für das gesamte ökologische System) ist „dem Schiff“ geopfert worden.

An der Elbmündung bekommen auch die Menschen die Folgen dieses Umgangs mit dem Fluss zu spüren. Die Bürgerinitiative „Rettet das Cux-Watt“ hat deshalb eine Petition an die Bundesminister Scheuer und Schulze sowie an den Petitionsausschuss des Bundestages gestartet „Stoppt die Vertiefung der Elbe und die Zerstörung des Weltnaturerbes Wattenmeer„.

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Wedel, Blick vom Deich über die Marsch auf den Geestrand. Trüb.

Wäre ja merkwürdig gewesen, hätte es im Januar keine trüben Tage gegeben. Schön zum radeln, wenig Wind, wenig Erlenpollen.

Neue Brunnen werden frei gespült – oder alte gewartet.

Kleine Container“riesen“ passen (optisch) besser in die Mündung Binnenelbe / Wedeler Au als große.

Und dann legt der Januar zum Schluss nochmal los. „Vom Bübchen auf dem Eise“, besonnt. Hoffentlich wissen die Eltern Bescheid. Vorn ist ein tidebeeinflusster Graben – lebensgefährliches, unsicheres Eis.

Wieder Brunnenspülung – beim Knickschnitt sind wir nicht sicher, ob der ordnungsgemäß erfolgt oder zu streckiger Vernichtung führen soll. Wir kommen mal wieder vorbei.

Angenehm, wenn ein Januar so geht – Schattenmann am Deichhang.

Die Sonne reicht zum Kormoran-Trocknen.

Der Kollege muss sein Tagwerk noch zu Ende bringen.

Na denn, Tschüss, Januar 2018 – so behalten wir dich in guter Erinnerung.

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