Es wurde von ersten Nestbauaktivitäten einzelner Flussneunaugen in den oberen Einzugsgebieten Mühlenau und Pinnau berichtet. Da sollte ein Ausflug zum unteren, städtischen Bereich lohnen.

Pinneberg, Saarlandstraße – Wohnbaugesellschaft denkt mit, handelt, bietet flächig Solar auf den Dächern. Das städtische Grün mit Mühlenau-Fuß- / -Radweg liegt gleich nebendran, rechts vom Foto.

Mühlenstraße, Blick bachab – Übergang Bach zur Tide-Mühlenau vor Zusammenfluss mit der Pinnau – gen Tideniedrigwasser.

Einer der größeren Kieslenker mit regelhaftem Laichgeschehen, Turbulenz, vorn erwünschter Uferaufbau bachab sichtbar.

Großes Kiesbett im Grünen. Alle zugänglichen Punkte sollen absehbar frischen Spielkies für den Bach (und besuchende Bevölkerung) erhalten.

Blick gen Brücke Christiansenweg, links vom Bildrand liegt das Mühlenauquartier, ex-ILO – erlebbarer Stadtbach mit Umfeld.
Auffällig ist, dass die hier regelhaft zu beobachtenden Einzel-Exemplare „Haus-“ -Reiher und -Kormoran unsichtbar bleiben. – Fehlt das paradiesisch lockende saisonale Futterangebot (noch)?

… versiegelt, überheizt, Minimalgrün als Staffage ohne benötigten Wurzelteller. Grauenhaft.
Weiter geht`s bachauf der Bahnquerung.

Kieslenker Mühlenau neben Parkplatz Bad – Teichrosen im Frühjahrszustand, noch keine Flussneunaugenaktivität erkennbar.
Mit Glück sind hier im frisch feuchten Boden nach Absinken von Regen-Peak-Durchgängen Otterspuren sichtbar (vom Hund deutlich zu unterscheiden).

Letzte Nachschau, der große Kieslenker unterm Buchenbogen, qureab Rosengarten – Stein- und Lenkerturbulenz.
Wir sind ja auch früh in der Zeit. – Die übliche, oft zahlreiche Laichaktivität der Flussneunaugen wird Richtung Mitte April erwartet.
Ein Abstecher zur nahen Pinnau, Hindenburgdamm, lohnt immer. Dazu gibt es demnächst einen eigenen Bericht.












Moin Herr Tent, Ihr jetziger Beitrag berührt mich insbesondere, da die „Pinneberger:innen für Baumschutz (PiBs)“ mit großer Unterstützung der Quellentaler und folgend dann zweier Fraktionen den Christiansenweg/Aller vor der Abholzung gerettet haben. Die angekündigten Bauaktivitäten auch mit ihren 6 Alternativ-Vorschlägen hätten das wertvolle Feuchtgebiet, wie Sie es jetzt darstellen ge-zerstört. Nun haben wir den Antrag auf das gesamte Ambiente als Naturdenkmal gestellt, was als unnötig angesehen wird, da die Biotopverordnung greift. Doch auch diese hat Ausnahmen und als Naturdenkmal gelten besondere Vorgaben. Irgendwie will die, ansonsten sehr aufmerksame, nette Untere Naturschutzbehörde nicht einfach machen, was wir vorschlagen. So ein Prozess dauert ja einige Jahre. Ihr Beitrag greift auch die bescheidene Aufmerksamkeit von Mühlenau und Pinnau seitens der Stadt auf. Im innerstädtischen Bereich anders als am Wolnysee gibt es keine einladenden Hinweise, als ob beide nicht richtig zu Pinneberg gehören. Das würden wir gerne ändern, denn eigentlich können wir froh sein, worum uns andere Städte beneiden würden. Ihr Beitrag macht schon richtig Freude da längs zu gehen. Der Mühlenau Wanderweg erfreut sich auch nur als Abkürzung Aufmerksamkeit. Nun ist das Terraulin von Edeka und Ilo/Bahnhof eingeklemmt. An der Brücke und Unterführung/Fahlt, bahnhofseits sind nicht einmal Hinweisschilder, oder Kartierungen. Die Totalversiegelung tut das ihrige dazu.Haben Sie Ideen wie das zu ändern wäre? Noch einen Hinweis: auf den neugestalteten Internetseiten der Stadt Pinneberg gibt es nun die Seite „Initiativen und Projekte“. Dort gehört Ihre Arbeit/Osmerus auch hin. Der Weg ist einfach. Entweder an Frau Schmidt-Harder oder Das Stadtmarketing schreiben. Es braucht nur Foto und Text. …
Wünsche Ihnen erholsame und sonnige Ostertage. MfG Claus Reichelt
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