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Archive for 15. September 2020

Vor einem Vierteljahr, 14. Juni, beschrieb ich ein paar Eindrücke des gerade zu Ende gegangenen Urlaubs in Haffkrug. Danach ging die Zeit drüber hin …

Ich hatte angenommen, aus der Vielzahl Fotos in mehreren, dicht aufeinander folgenden Beiträgen komprimiert unterschiedliche Aspekte der in kurzer Zeit gewonnenen vielen Eindrücke ins Netz zu bringen. – Anderes, unter anderem mehr Bach- und Kies-Aktivitäten als erwartet stoppten das. – Nun denn …

Wolkenfront, Sonne auf leerem Sandstrand – „damals“ war die Zeit, als Tagestourismus noch verboten war.

Wir übten an der ungewohnten Situation in der Gastronomie und anderswo. – Im Nachhinein müssen wir sagen, wie für die meisten Mitmenschen und Deutschland generell: Offenbar wurde da etliches richtig gemacht.

Mit dem Rad sind lokale Besonderheiten, hier der Wald-bewachsene Moränensteilhang im Süden (Scharbeutz ff.) schnell erreicht.

Das gilt genauso für die Moränenhochfläche mit Steilküste im Norden, Sierksdorf. An das hier im Foto Mitte Juni neben Mohn blühende Kleine Löwenmäulchen erinnerte ich mich, als ich den vorigen Beitrag „Vorherbstfarben am Bach …“ schrieb.

Und angesichts nicht zu starken Menschengewimmels sowie der Jahreszeit („damals“) gab es allerhand Vögel und bunte Vegetation zu sehen.

Junge Silbermöwe am Strand, …

… recht zutraulich.

Die erwachsenen Silbermöwen guckten sich die Gegend oft aus luftiger Höhe …

… oder vom Wasser aus an – im Zweifel immer Futter oder – Leute, lasst das – Gefüttertwerden im Sinn.

Seltener kam die Mantelmöwe ins Blickfeld.

… während sich trocknende Kormorane an den „richtigen“ Stellen zwangsweise regelmäßig zu betrachten waren (sie müssen halt zusehen, dass sie wieder trocken werden).

Nicht deutlich auszumachen: vor dem Kormoran sitzt ein Austernfischer auf einem Findling.

Kleinvögel wie Meisen, Spatzen und Bachstelzen führten regelmäßig vor, dass sie AbschreckungsPlastikraben auf Häusern eher interessant finden.

Auch lädierte Flügelträger kommen dem Radler gelegentlich in den Weg – hier ein größerer Käfer, wohl der Schröter.

Im Übergang zum Blumigen zeige ich noch Hundefreuden am Strand vor dem Sierksdorfer Moränensteilhang.

Mehrfach sind wir dann auf dem Plateau seeseits des noch geschlossenen Hansaparks gewesen. Der Wanderweg musste nicht mit allzu vielen Spaziergängern und Radlern geteilt werden.

Das war eine gute Jahreszeit. Zwar sah das Auge des Betrachters nicht allzu viele Insekten trotz ausreichender Temperatur, zahlreiche die Fläche überfliegende Uferschwalben zeigten aber an, dass hier allerhand zu holen war.

Wir haben nicht die blühenden Arten gezählt …

… allein die Optik der Fotos zeigt: hier war richtig was los.

Nichts los in diesem Sommer 2020 war am Liguster – verglichen mit dem massenhaften Distelfalterbesuch in 2019.

Wie es an den Küsten weiterging, ist hinreichend bekannt. Zum Ende unseres Urlaubs, im Wegfahren, wurden Tagesbesuche freigegeben. Straßensperren und andere geeignete Maßnahmen wurden gesucht und gefunden, um zu dichtes Strandgedränge zu verhindern. – Wenn ich mir die Corona-Landkarte in ihrer zeitlichen und flächigen Veränderung so ansehe und rückerinnere, finde ich auch hier: Gut gemacht! Möge es weiter klappen!

Auf gute Gesundheit!

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