Der Besuch im Wildgehege Klövensteen ist momentan durch einige Besonderheiten gekennzeichnet. So ist das Waschbärgehege vollständig abgebaut, man darf auf die Zukunft gespannt sein. Das große Wildschweingehege ist tierleer (abgesehen von fliegenden und durchlaufenden wilden Gästen), da umfangreiche Umgestaltung im Gang ist. – Natürlich hinterlässt die heutige Zeit auch Corona-Spuren.

Ein weiterer Uhu sitzt am Boden – entgegen allen Beschreibungen in Büchern scheint hier gebrütet zu werden. Offenbar kann Natur nicht lesen.

Aber es gibt nicht nur Tierisches zu sehen – mysteriöse schwefelgelbe Ringe zum Beispiel. Der Schlammrest in der Mitte wird ausgiebig von Kindern zum Reinspringen genutzt.

Vom Wildschweingehege berichtete ich bereits. Selbstverständlich ist ein solch Corona-gefährlicher Treff wie der Aussichtsturm gesperrt.

Aus gleichem Grund ist ein Rundweg ausgeschildert. Man verlässt jetzt das Wildgehege nicht wieder durch den Eingang.

… Alle trampeln auf Baumwurzeln rum …
So können Sehende sehen, wie umfassend Baumwurzelsysteme Bodenerosion vermeiden (bis sie kaputt oder ganz weg sind – meine Gewässerberichte sind voll von der Bedeutung der Bäume).

Die alte Hühnerrasse, das Lachshuhn, hinterlässt einen sehr guten Eindruck.

Die Pommerngänse sind entweder über die Besucher erregt oder haben interne Diskussionen – sie sind ordentlich laut.

Draussen liegt allerhand geschlagene Kiefer. Wer genauer hinsieht, erkennt Käfer(larven)spuren und Bohrlöcher.
Wenn dieses beeindruckende, große Insekt man nicht der Helfer der Forstwirtschaft, eine Riesenschlupfwespe / „Holzwespen-Schlupfwespe“ ist.

Bei Rundumblick klärt sich die Situation – im vorigen Foto waren diverse Äste von Massen von Pollen bedeckt, so, wie sich die Pollen auch an Rändern inzwischen versickerter Pfützen heute eindrucksvoll in Szene setzen.
Da waren gar keine Wildschweine im Beitrag? Gesehen haben wir einige wenige. Mehr Information über die Tiere im Wildgehege Klövensteen gibt`s online.









Sowas wie in Töpfen wachsende Federn hätte ich auch gerne. Dann bräuchte ich keine Federn zum befiedern meiner Pfeile mehr sammeln 🙂
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Vor Jahren hätte ich versucht, hinter das Geheimnis zu kommen – auch zum Binden eigener Fliegen kann man neues Federmaterial immer gebrauchen.
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