Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 29. Januar 2020

Viel Freiraum draussen, wenn man nicht gerade das Auto nutzt. Mit ein Bisschen Glück stimmt das Wetter-Radar und Lücken zwischen den stürmischen Schauern lassen Radeln zu. So lange es nicht bis auf die Haut nässt …

Und es gibt immer noch Hinweise, dass die bisherige Niederschlagsmenge nicht ausreicht, die (relativen) Trockenjahre (inkl. Winter, nicht nur Sommer) 2018 und 2019 auszugleichen. Hier mal mit m³-Angaben – ich bin beeindruckt (noch fast 56 Mio m³ Fehlbedarf für den Müritzsee zum Beispiel – in meinem Vergleich: das ist etwa 1/4 des Volumens der Edertalsperre).

[P.S.: Für Interessierte verlinke ich hier den Pegel Mühlenau, Pinnau-EZG – es wurde das statistische Ereignis Mittleres Hochwasser erreicht. – Dagegen fliesst die Elbe – wie seit Langem – durch ganz Deutschland mit so gut wie „kein Wasser“. – Die Elbe drückt allerdings sturmbedingt „von aussen“. Das Tidehochwasser in Schulau am 30. Januar lag ca. 70 cm über Normal, da schloss das Pinnausperrwerk ca. 3 Stunden (sagt der Pinnau-Pegel Uetersen). Plus den hohen Abfluss „von Land“ bedeutet das für die Tide-Pinnau am Hindenburgdamm schon Erhebliches!]

Die Hälfte meiner Tour habe ich gut hinter mich gebracht. Jetzt stehe ich im Windschatten einer alten Eiche am Rand des Wedeler Autals, warte, dass eingesetzter Schlagregen nachlässt.

Heller Streif am südlichen Horizont. Im Niedersächsischen regnet es (mindestens zur Zeit) nicht.

Auf dem Heimweg bei Sturm und Regen – Pfützen auf allen Wegen, schmutziger Ablauf nebendran.

Je höher ich komme, desto dreckiger wird das Wasser.

Das Rückhaltebecken eines neuen B-Plans, teils sind die Wohnungen bezogen, teils wird noch gebaut.

Offensichtlich hält das Rückhaltebecken einen solchen Regen noch nicht zurück. „Blau-grüne Technologie“ beim Bauen, die in Nachhaltigkeits- und sonstigen Gesprächen heute (wieder) oft zitiert wird, kann ich hier allerdings nicht erkennen.

Wir sehen, fast alles ist verbesserungsfähig – überall.

In Gesprächen unter Dach höre ich dann fast durchgängig Beschwerden über „das schlechte Wetter“. – Frischluft-Kontakt würde helfen, vielleicht sogar die Stimmung heben.

Und, siehe oben, wir brauchen das Wasser!  🙂

Read Full Post »