Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 7. Dezember 2017

Zwischen den Herbststürmen – Spiegelung einer Kopfweide in Marschgraben.

Die letzte sturmgebrochene Trauerweide am Langen Damm wird besägt. Mal sehen, ob ihr ein „zweites Leben“ gegönnt wird.

Vor der Silhouette der Immanuelkirche, Marsch vor Geesthang, äsen etliche Hundert Nonnengänse.

Während dieses ruhigen Marschgeschehens – inzwischen sind auch die letzten völlig durchnässten Weiderinder ins Trockene transportiert, arbeitet es stetig vor sich hin – wer da?!

Der Abtransport des Weideviehs war längst überfällig. Tiefer Schlamm flächenhaft – keine angepasste Bodennutzung. In etlichen Kreisen mussten die Veterinäre die Bauern fast zum Handeln zwingen.

Ein Baggermann – langes Rätseln, dann Kundige: Das ist keine Grabenräumung der Gewässerunterhaltung, das sind Flächen der Stiftung Naturschutz, in denen Blänken angelegt werden.

Inzwischen ist eine Vielzahl solcher Freiwasserflächen entstanden, das Bild der Marsch wandelt sich.

Gespannt sein dürfen wir, ob die Führung der Marschgrabenent- und -bewässerung neu angepasst wird. Für die Entwicklung der Blänken wird das wesentlichen Einfluss haben – werden sie dauerhafte Stillgewässer sein können? Was erwartet den Marschbesucher angesichts veränderter Beweidungsverhältnisse? Im Zweifel entstehen große, die bisherigen Grünlandflächen parzellierende Schilffelder. Wir dürfen gespannt sein, wie die Natur über die Zeit reagiert.

Read Full Post »