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Archive for 5. Dezember 2017

Über das Restaurieren an der Osterau im Wildpark Eekholt mit Kies und Holz ist hier im Blog am 26. und 30. September sowie am 2. Oktober berichtet worden. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler ist mir noch sehr gegenwärtig. Auch 2018 wird das Wassercamp der Unterelbeschulen hier aktiv sein. Neben Gewässeruntersuchungen wird weiteres Restaurieren auf dem Plan stehen. Zwischenzeitig habe ich bei höherer Wasserführung nachgesehen, wie die Lenkbuhnen und die Treibselsammler wirken – sehr gut und bei Hochwässern, wie geplant, frei überflossen. Eine gemeinsame Begehung mit zwei Gewässerpflegeverband-Vorsitzenden und der Umweltberaterin des Wildparks stand gestern auf meinem Reiseprogramm. Anschliessend ging es an die Ohlau – darüber wird in einem eigenen Beitrag informiert.

Die Anreise erfolgte durch spätherbstliche Agrarlandschaft. Im Radio kam gerade die Meldung zum beendeten Hamburger Winterdom „… Rückgang der Besucherzahlen … Von 31 Veranstaltungstagen waren 24 verregnet“. Sowas soll vorkommen gemäß der Wetterstatistik.

Dieser Mais ist immerhin geerntet – Anbau auf ungeeigneter Fläche, sollte Grünland sein. Falsche Subventionierung zerstört Grundkapital der Landschaft.

Reichlich Mais steht noch, gutes Versteck für überbordende Wildschweinpopulationen. (Bitte nicht betreten!)

Mein Exkursions-Wetterkonto bei St. Petrus steht noch auf sehr gut. So fahre ich wieder hinter der Wetterfront „on the sunny side of the street“.

Angekommen.

Da ist er, der Osterauwanderweg.

Die Restaurierung fand an dieser Strecke statt.

Startpunkt der Restaurierungen am Osterauwanderweg – die Lage der beiden Lenkbuhnen ist erkennbar. Das Hochwasser fliesst ungehindert über die Unterwasserstruktur hinweg.

Auch die Wirkung der Treibselsammler ist gut zu sehen – Mikroturbulenzen ohne Behinderung des Abflusses.

Ganz wesentlich ist die Einbindung ins Ufer, die bei Hochwasser sichtbar sein soll. An anderen Stellen ist das nicht wie hier der Fall, Informations- und Verbesserungsansatz für das Wassercamp 2018.

Neben anderen Stellen der Strecke steht am Ende des Osterauwanderwegs noch Arbeit mit Holz und Kies an.

Wegen Transportproblemen konnte hier eine prioritäre Lenkbuhne 2017 noch nicht eingebaut werden.

Blick von bachauf: Die noch ausstehende Lenkbuhne wird künftig die Strömung Richtung Brückendurchlass lenken (rot: heute, gelb: nach dem nächsten Wassercamp).

Bachab der Brücke, im Hirschgehege, wird der Wildpark selbst Restaurieren starten. Extremer Ufervertritt hat im Bachbett eine überbreite, Sandfang-ähnliche Wüstenei entstehen lassen. Kies, Holz und Erlen auch am rechten Ufer können helfen.

Die Beteiligten sind sich einig, dass diese sehr schön sichtbaren, gut wirkenden, beispielhaften Lebensraumverbesserungen mit Informationstafeln ausgestattet werden.

Auf geht`s zur Ohlau, Bad Bramstedt. Davon mehr in einem weiteren Beitrag.

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