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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Interessenten von der Rönne, oberes Alster Einzugsgebiet, hatten restaurierte Bachstrecken an der Mühlenau, Pinnau-Einzugsgebiet, angesehen (ggf. über Suche „Rönne“ hier im Blog zu finden) und beschlossen, in gleicher Weise Lebensraumverbesserungen vorzunehmen. Grundeigentümer und zuständige Verwaltung hatten zugestimmt, der Gewässerpflegeverband Alster-Rönne einen Termin vorgeschlagen, ein verabredeter 4-Achser Kies wurde von der Edmund Siemers-Stiftung finanziert.

Ich komme in der Oberalsterniederung an. Mal genauer hinsehen …

Da sitzen / liegen 3 Störche auf frisch abgeräumter Silomahd-Wiese. Wie es scheint, sind die pappsatt, gucken interessiert in der Gegend herum.

An der Rönne angekommen, parke ich in wohltuendem Schatten.

Möge der Wert von Bäumen insbesondere in diesen, unseren Zeiten des Klimawandels in mehr Hirnen präsent werden!

Oha, frisch gemäht – wir wollen aber nicht über Mähgut wirken?

Ich gehe im Schnittrand bachab. Da sehe ich am anderen Ende der Wiese einen Trecker mit Wender anfahren.

Der vermeintliche Wender entpuppt sich als Schwader.

Vorbei – was für eine Arbeitsbreite! Fortan muss ich nicht mehr drauf achten, wo ich gehe.

Schon sind ein Lader und ein Ladewagen dazu gekommen.

Imposante Kurventechnik auf den Rest.

Ein voller Ladewagen fährt ab, der andere wird (wieder) gefüllt.

Der Schwader fährt ab, vorbei an unserem Kies, der auf der Kante Weg / Maisacker liegt.

Eine organisatorisch-technische Meisterleistung. Binnen einer halben Stunde ist die Mähwiese geräumt.

Symbolfoto: Ein Storch betritt die Arena (der war, gemeinsam mit einem zweiten, schon länger anwesend und aktiv).

Die Maschinen fahren ab. Damit ist das Restaurant großflächig geöffnet – mehr im folgenden Beitrag demnächst.

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Baumscheibe Schwarzerle, ca. 40 Jahre Baumalter (Foto: Winter 2018 (?)).

Wir hatten beim Hausverkauf Tostedt darum gebeten, eine Baumscheibe unserer Schwarzerle vor dem Haus zu bekommen, geschnitten aus ca. 1 m Höhe. – Die steht nun seit 4 Jahren auf unserem Balkon in Wedel, repräsentiert mit ihren Jahresringen unsere „niedersächsische Zeit“ von 34 Jahren.

Juni 2021, inzwischen steht ein kleines Insektenhotel darauf, von dem bisher lediglich ein Brutrohr im Sommer 2020 genutzt wurde.

Frühstück vor Kurzem „Übrigens, gestern habe ich unter dem Insektenhotel kleine Bienen oder sowas gesehen.“

Mal nachsehen …

Sieh an, da hat wer gebohrt / bohrt wer.

Die Scheibe Schwarzerle scheint interessanter als das Insektenhotel.

Es gibt auch Stellen, die ich ursprünglich für Bohrversuche / -start hielt. Inzwischen sehen die mir eher wie bereits verschlossene Brutröhren aus.

Na super! Der Balkon belebt sich, ersetzt anderswo fehlende Möglichkeiten. Was wollen wir mehr?

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Wer von der Spielgerätezeile am Anne-Frank-Weg auf unser Gebäude guckt, sieht zur Zeit etwas weiss blühen – hoch hinauf.

Von unserer Seite sieht das so aus.

Rechts von dem „Grün bis oben“ (im ersten Foto) = Feldahorn, einer von etlichen, war vor Jahren eine Kastanie gestorben. Deren Stamm konnte in Verabredung mit dem Bauhof erhalten bleiben und bietet seitdem holzabbauenden und von sowie in Totholz lebenden Organismen einen vergehenden Platz. Links vom Feldahorn meldete ich damals eine weitere Kastanie, die so stark von Holzpilz befallen war, dass man sich über weiteres Vorgehen verständigen sollte. Das ist diese. Über die Jahre hat eine Rose das schwindende Kastaniengrün von unten her erobert und ist fast in der – nun toten – Baumspitze angekommen.

Wir nachbarlichen Eigentümer sind einig, dass der Totbaum als Gerüst für die Rose (und Heimstatt für o.g. geschilderte Organismengruppen) stehen bleiben soll. Bei Gefährdung irgendwelcher Art sollten wir in der Lage sein, schnell zu handeln (bis – im Extremfall – zur Beseitigung). Möge das noch lange dauern.

Und so gucken wir und gucken wir aufs Weiss im Grün.

Der Blick wandert zwischen den Baumkronen und da – in einem anderen als dem im ersten Foto gezeigten Feldahorn …

… sehen wir Rot.

Wie schön – dass wir so gucken. Ohne das, hier die Totale, wüsste man`s gar nicht.

Die Zeit bleibt nicht stehen.

Die weisse Baumrose hoch oben über blühendem Feuerdorn.

Zunehmend geht das Rosen-Weiss in den Zustand im Einfluss der Erdanziehungskraft über, findet sich unten.

Derweil entwickelt sich das Dornröschenschloss westlich des Gebäudes (vgl. z.B. Beitrag vom 14. Juni 2019), reichlich Knospen – trotz im gestrigen Sturm etlicher geknickter, gar abgerissener (!) Sprosse. Das wird demnächst wieder was.

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Der Regen des Mai hatte hiesige Bäche und Flüsse im Bereich des mittleren Abflusses gehalten. Mit Regenende wurde schnell dauerhafte Niedrigwasserführung erreicht, das Zeichen für eine Situation, die uns insbesondere aus dem Waldbereich vermittelt wird. Der obere Grundwasserleiter ist übernutzt und im vorigen Jahreswechsel nicht durch ausreichende Niederschläge entlastet worden, Bodenschichten im tieferen Wurzelhorizont der Bäume sind trocken. Woher sollen da stabilere Quellschüttungen unsere Bäche und kleinen Flüsse „füttern“?

Das Auto parkt im Schatten. Beim Angang durchquere ich ein kleines Wäldchen. Gesund sehen die Bäume – es ist fast Mitte Juni – in ihrem schütteren Laubkleid nicht aus.

Der Waldrand hat sich verändert. Ein quer zum Weg verlaufender Bach hat seinen Baumsaum durch vollständiges heruntersägen verloren. Pralle Sonne empfängt mich.

Ich quere den kleinen Bach – übersonnt, überhitzt.

In der Mühlenau Menschliches – Einweggrillmaterial bildet Sohlstruktur … Die Chinesische Wollhandkrabbe, Häutungsrest Panzer von unten, ist ein per Schifffahrt importierter Neozoe, der inzwischen von seiner Geburtszone Brackwasser auch die obersten Bachstrecken als Aufwuchsort regelhaft erreicht.

Wasserpest profitiert von strukturlosem Grund, übersonnter Überbreite.

Standorttypischer Wasserstern dagegen hat es schwer.

An vielen Strecken, wie z.B. hier aus dem Blog bekannt, hat sich bereits einiges getan, die lebensraumtypischen Pflanzen und Tiere kehren zurück. Unabhängig davon müssen Verbesserungen und weiter bestehende Probleme in ihrer Entwicklung beobachtet werden, ggf. ist nachzusteuern.

Spiegelung – Totbaum durch Erlenkrankheit.

Von spontanem Sterben bis langjährigem gegen die Krankheit ankämpfen sind alle Übergänge möglich. Wir hoffen auf resitente(re) Erlen.

Bunter Fisch zeigt Leben im Bach – rote Bauch-, After- und Schwanzflosse, Bänderung des Körpers.

Wie der des vorigen Beitrags guckt auch dieser Flussbarsch weiter munter im Bach herum.

Ich bin zur städtischen Strecke gewechselt. Ein Stockentenmann sonnt sich auf wiedergewonnenem Ufer.

Auch unter Wasser tut sich was, hier das Beispiel einer der gut von Forellen und Neunaugen belaichten Lenkbuhnen.

Ein gemischter Schwarm wohl zweijähriger Weissfische frisst, aufmerksam vor- und seitwärts schiessend, aus offensichtlich gerade stattfindendem Insektenschlupf.

Das muntere Treiben hält mich länger am Platz, als ich vorher annahm.

Insgesamt sind die Reaktionen der Bachlebensgemeinschaft auf Restaurieren äusserst erfreulich.

Weiterhin bleibt viel zu tun!

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Ein Rehbock …

Nein, ich habe keinen Bock geschossen, weder hier an der ländlichen Mühlenau noch anderswo.

Zwar ist der Bock zur Zeit „offen„. Aber ich besitze weder die erforderliche Waffe noch den Jagdschein. Und ich bin auch nicht Revierpächter oder Gast, zu Lande. Und das soll sich auch nicht ändern.

Manche meinen ja, ich hätte „den Jagdschein“, bei dem, was ich so treibe. – Das mag sein.

Allerdings bin ich gern gesehener Gast „am Wasser“.

Doch das ist eine andere Geschichte, demnächst. Der Bock hatte mit mir zu tun, verbellte mich lange, bis alle anderen Böcke, Ricken und Kitze ringsum um mich Bescheid wussten.

Näher betrachtet haben mich allerdings diese Augen.

Bevor nun lange gerätselt wird: Da guckt ein Flussbarsch, einer der buntesten unserer Süßwasserfische. Das leicht geneigte Auge zeigt, dass das Tier putzmunter ist. Kurz nach diesem Foto (zu sehen ist ein kleiner Ausschnitt) guckte der Barsch wieder unter Wasser. Zum Mitnehmen braucht er mindestens 2-3 Jahre mehr.

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Gestern hatten wir ein königliches Erlebnis, hier dargestellt mit Vorgeschichte:
Wir hatten – neben etlichen (Vogel-)Nistkästen, die wir ringsum in Bäumen und Büschen platzierten – bei unserem Herzug einen weiteren mit kleinem Einflugloch, den wir mittig auf unserem EG-Balkon zwischen den Türen anbrachten.

Wohl 3 Jahre Beobachtung zeigten, dass Blaumeisen (etliche, 5, auch mehr) den Kasten mindestens in der kalten Jahreszeit als Übernachtungsstätte nutzten. Zur Brutsaison wechselten die zu Nistkästen in den Büschen oder anderswo hin. Diesen Kasten versuchten Tannen- oder Kohlmeisen für die Brut zu nutzen. Die passten auch mit Mühe durchs Loch. Nachdem aber in einem 2. Jahr wieder ein zerdetschtes Ei auf dem Tisch lag, ohne dass überhaupt ein Nest angelegt war, ersetzten wir den, ebenfalls nun im Busch hängenden, Kasten durch einen Fledermauskasten.

Der wurde ca. 2 Jahre lang nicht besetzt, so dass ich mich entschloss, ihn an einen wärmeren Standort des Balkons zu hängen.

Gestern wollten wir für den Dübel am neuen Standort bohren. Ich gucke in den Kasten – leer, alles sauber, stelle ihn auf den Balkontisch, pralle Sonne. – Als ich mit Dübeln und Haken aus dem Keller komme „Schnell, schnell, die Kamera her! Da fliegt ein Riesending auf dem Balkon und guckt den (nun im Hellen stehenden) Kasten an!“.

Alles weitere sagen die Fotos.

Was für ein Brocken – eine Hornissenkönigin!

Und das mir als ehemaligem Imker und Hornissenfreund! (3mal hatten wir ein Hornissennest bis Medizinballgröße in unserem großen Tostedter Garten, einmal davon hoch im Baum, Holzvogelhaus nach und nach zerschreddert und umwachsen, direkt am Terrassenabgang – keinerlei Problem bei ruhigem Verhalten!)

Ganz genau wird der Fledermauskasten untersucht.

Der Königin gefällt`s!

Also: Einflug!

Zwar sind wir große Hornissenfreunde, hier aber ist es zu eng!

Dass wir diesen Besuch bekamen, wunderte uns nicht, haben wir doch mit dem durch Schnitt blühfreudig entwickelten Buschsaum Pfaffenhut, Spiräe, Rotdorn, Flieder attraktives Gelände z.B. für Blattlausfresser.

Jeden Tag sehen wir jagende Hornissen entlang des Buschsaums. Brüten sollen sie hier aber nicht.

Nach einer Weile ging ich raus, stellte den Kasten in den Schatten, über die Balkonbrüstung in den Garten. Zehn Minuten später nahm ich den Kasten und trug ihn an einen Schattenplatz in den Büschen.

Eine ganze Weile später war wohl die Königin rausgekommen und machte Flugübungen und Suchaktionen auf unserem Balkon – das war für sie ja auch zu schick, so eine Anflugsituation gehabt zu haben!

Heute Morgen: Hat geklappt, Kasten leer. – Jetzt wartet der Fledermauskasten für NABU-Wedel-Abholer, um an einen besseren Platz zu gelangen. 🙂

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Musste mal wieder sein – eine Fahrt in die 5-Bäche-Stadt Bad Bramstedt (Ohlau, Schmalfelder Au, Hudau, Osterau, Bramau).

Wer es genau nimmt, kommt wohl eher auf 3 Bäche: Ohlau plus Schmalfelder Au heissen ab Zusammentreffen Hudau, dazu kommt die Osterau und die Hudau wechselt fix ihren Namen in Bramau … – also 3 „Originale“ und ein, den Namen wechselndes Weiterfliessen. Bis dann die Stör erreicht ist, die in die Elbe mündet.

An der Ohlau erlebte ich das Folgende.

Dieser Blick ist aus diversen Blog-Beiträgen bekannt. Längst ist die „Baustellensituation“ mit großen Mengen zugegebenem Kies überwachsen, kaum wiederzuentdecken. An beiden benachbarten Flächen wurde jüngst gemäht.

Wie das bei intensiver Landwirtschaft so üblich ist, wurde nahezu 100 % des Aufwuchses genutzt. Einen Gewässerrandstreifen gibt es nicht.

Die ebenfalls gemähten Wiesen bachauf der Straßenbrücke zogen mich in ihren Bann.

Da lief, nicht fern, ein Storch. Steil ragte eine Feder aus dem Rücken – Klopperei mit anderen, Federwechsel?

Und auf „meiner“ Uferseite – 3 Störche.

Etwas östlich, auf derselben Mähwiese – noch 2 Störche.

„Drüben“ ist immer noch einer – derselbe, wie vorher, jetzt ohne sichtbar hochstehende Feder?

Donnerwetter, 6 Störche auf einmal – wann, ausser zur Zugzeit, habe ich solche Zahl gesehen?

Eigentlich bin ich ja zum Strukturgucken und wegen ein Bisschen Angelei hier …

Die Ohlau hat gut gearbeitet. Aller Kies ist bei höheren Abflüssen vom Depot bachauf der Brücke abgeräumt und bachab verteilt.

Mit Kies restaurierte Struktur (das Uferdepot ist weg, der Rest so gut wie nicht mehr erkennbar) und Pflanze (hier Aufrechter Merk / Berle und Wasserstern) bilden ein abwechslungsreiches Geschehen, diverse Strömungsverhältnisse.

Wenn Biologen angeln …
In dem Röhrchen steckt tatsächlich die Köcherfliegenlarve drin.

Als wäre das Ganze vom Architekten geplant: Häuschen aus Sand, drangepappt zwei Pflanzenstängel – Stabilisatoren, Lenker in der Strömung.

Nicht schlecht, was die Ohlau so zeigt. – Zurück Richtung Straße …

Die Störche haben sich auf der östlichen Mähwiese gesammelt, hinter Baumreihe, dicht an der Straße. Hier ziehen 3 ruhig, aber zügig ab.

Da sind noch mehr!

Die Federn richten! Die andere Gruppe sieht so aus, als zeigten die Eltern dem Nachwuchs, wie man welches Essen am Besten erkennt, auswählt.

Ok, soviel zum Themenstichwort Storch. Ohlau ist auch behandelt. Was aber hat es mit dem „Salat“ auf sich – da ist doch gar keiner, alles bis auf die Grasnarbe runtergemäht?!

Die Störche wissen das, sind keine Vegetarier. Wo sich wie hier, es sind inzwischen 10 Störche auf dieser Wiese, solche Mengen zusammenfinden, gibt es einen Grund. Als diese Art des Mähens aufkam, nannte man das „Kreiselmähermassaker“ (neuerer Link aus der Schweiz für internationales Thema; mal sehen, wie lange der verfügbar ist).

Die Störche untersuchen den Salat – „Fleischsalat“. Wir können uns vorstellen, dass ihr, offensichtlich ergiebiger und schmackhafter Salat nicht aus Wurst und Mayonaise besteht. Es dürfte eine bunte Mischung aus Insekten, Amphibien, Reptilien und Kleinsäugern sein. – „That`s life.“ oder „Wo viel Leben ist, ist auch viel Tod.“.

Ich habe das nicht erfunden, bin nur der Chronist.

[P.S.: Da fällt mir ein, ein ähnliches Geschehen sahen wir im trockenen Sommer 2018, von Wittenberge aus radelnd, aktuell ausgelöst, vgl. Bericht vom 21. August 2018.]

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Und nachmittags ein Eis mit Sahne auf dem EG-Balkon (nein, keine Terrasse).

Auch unser Rotdorn beginnt zu blühen.

Als wir vor 5 Jahren herzogen, stand da ein zweistengliger, völlig verschnittener, verdorrt aussehender … ja, was ???. Man gerade, dass er nicht der Säge zum Opfer fiel. Erkannt als potentieller frühsommerbunter Farbtupfensetzer, Boden gemulcht und gehofft, es wird was, ist das Ergebnis seit 2 Jahren zunehmend vorzeigefähig. – Ringsum fliegt es, soweit man beim Insektenschwund (und häufigem Starkwind = „Wedel, Stadt mit frischem Wind“) sowie dem diesjährigen Maiwetter so etwas erwarten kann.

Manch ein Insekt lässt sich auch nieder und verweilt.

So ein blattarmer Stängel in größerer Höhe ist doch ein prima Ansitz!

Die Libelle wechselt immer ein wenig die Position. Gelegentlich kommt ein weiteres Insekt mit aufs Foto.

Nicht nur eine gelegentliche Libelle, meist aus der Richtung Aeshna, sondern auch Hornissen finden unseren Buschsaum attraktiv zur Beuteforschung. Auf diesem Foto sieht es aber nicht zwingend so aus, als wäre das dicke, unscharfe Ding ein solcher Besuch.

Den Rücken nach Süden gewandt.

Noch ein Bisschen ausgerichtet.

Flugbetrieb, 2 unterschiedlich große Insekten auf dem Foto. Fast könnte man als Libelle …

… auf die Idee kommen, mal das Blattwerk abzupatrouillieren. Und so geschah`s.

Was ist nun mit dem weiteren Titelbegriff „Rosenkäfer“? War ich vor Kurzem noch versucht, einen Blog-Beitrag aus der Göhrde (meine Güte, gibt es dort im Vergleich zu hier im „Baumschulkreis“ Insekten nach Arten- und Individuenzahl!) zu kommentieren „Sowas gibt es hier garnicht.“, änderte sich das jüngst.

Während ich so vor dem Buschsaum stehe, brrrrrmmm, fliegt mich etwas an und ploppt auf den Weg – wer war das?

Da lag ein Käfer, unbeweglich, geschockt?

Den Schock überwunden, ins Laub gesetzt – es gibt sie also doch, auch hier!

Wir bilden uns ein, dass unser stückweises Hinentwickeln der Gärtnerwirkung Richtung Bodenschutz / -bedeckung, blüh- und fruchtfördernden Pflanzenschnitt solche Anblicke häufiger werden lässt.

Wir machen weiter.

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Letzter Mai-Tag, sammelt ein paar Punkte.

Die wenigen – kaum 10 – Maikäfer, die wir dieses Jahr sahen, wirkten alle sehr niedergeschlagen (hier sehr zur Freude einiger Nacktschnecken).

Auf geht`s an die Elbe, Uferbank checken.

Rollläden hoch, indirekt erhellt die Morgensonne unsere Wohnung.

Bei direktem Blick zeigt sich, wieviel Pollen unterwegs sind bzw. sich niedergelassen haben.

Beim Anradeln – der Regenwasserkanal ist wieder unzulässig „beschickt“ worden.

Entweder hat jemanden in der Nachbarschaft der Reinlichkeitswahn gepackt – was oft genug dazu führt, dass anderes mit dem „Produkt“ verunreinigt wird. Oder jemand Neues kann Information gebrauchen, z.B. wie diese. Die Stadtentwässerung Wedel wird Wurfsendungen veranlassen.

Beim Vorbeiradeln an der Badebucht – ein Stockentenerpel vergnügt sich am Rand eines temporären Stillgewässers. Richtig ausgedrückt: Da sind Riesenschlaglöcher auf dem Parkplatz, die aufgrund dieses Monats Mai fortdauernd Wasser halten.

Nebendran badeten eine Ringeltaube und eine Bachstelze, die von einem Spatz abgelöst wurde. Leider war ich so begeistert, dass ich das Foto dazu völlig vermasselt habe.

Vor gelber Hahnenfußwiese biegen wir in die Deichstraße ein.

Es hat geklappt, die Bänke waren noch frei. Die Lühe-Schulau-Fähre wird uns demnächst rüber nach Niedersachsen bringen.

Dazu müssen dort allerdings die Restaurants noch komfortabler öffnen. Die Liinsand, elblinien, startet ihren ganzwöchigen Fahrplan erst wieder am 21. Juni.

Von Hamburg kommend tutet ein Containerfrachter einen Segler aus der Seeschifffahrtsrinne.

Segler, nun landseitig der Fahrrinnenmarkierung.

Wer`s kann, paddelt hier auch.

(Wer`s nicht kann, unterlässt es hoffentlich! DLRG, DRK und Feuerwehr danken!)

Containerfrachter, Paddler und Segler vor niedersächsischer Marsch, Richtung Lühemündung.

Wir radeln übers Sperrwerk Wedeler Au zurück. Die Deichschafe sind ausgesperrt, suchen, können den Gebäudeschatten aber nicht nutzen.

Einige hatten Glück, behelfen sich mit dem, was da ist – dicht geknüllt.

Durch weiss-gelbe Marschlandschaft geht es Richtung Langer Damm, Pappeln Fährmannssand, nach Hause.

 

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Der Wonnemonat Mai hat uns, ganz anders als in den trockenen Vorjahren, etliche Regenfronten beschert.

Dass dazwischen immer noch „Platz“ war für angepasstes Radeln, belegen diverse Beiträge hier im Blog.

Anders als frühere Generationen, die das Wechselspiel Wasser und Boden beherrschten bzw. sich danach richteten, kümmern sich Grüne Berufe heute offenbar nicht darum.

Der Wetterbericht sagte, diese letzte Maifront müssten wir noch abreiten.

Immerhin hat dieser Mai hier, nordöstlich der Tideelbe, zwar keine Hochwässer gebracht, aber doch fast durchgängig für mittleren Abfluss gesorgt (gegenüber durchgängigem Niedrigwasserabfluss in den Vorjahren , schon seit April!).

Bezogen auf den nach wie vor trockenen Unterboden, tieferer Wurzelhorizont der Wälder, beschreiben die Meteorologen, dass wir noch mindestens 2 1/2 solcher Monate mit Regen bräuchten.

Gut, dass es erstmal gut ist damit – ich gehe mal wieder an einen Bach.

Ein Jahreszeitenschild.

Neue Schilder! – Hier?! – Meine Güte!

Nein, ich bin noch nicht am Thema angekommen. Dies hat nichts mit „Wolfgangs Ruh“ zu tun – möge das noch lange so bleiben.

Wer ist überhaupt dieser Wolfgang? Er ist einer der sachkundigesten Lokalkenner der hiesigen Bäche und kleinen Flüsse, voller bereits in der Vergangenheit erprobter Verbesserungerfahrungen und weiter mittenmang dabei.

Weiter geht`s, auch mal die Angel geschwungen.

Ich fange einen Stein, na also. Selbst beim Angeln steht die Gewässerbeweung an erster Stelle – wohl ein Rollegel.

Im Weiteren platscht gelegentlich irgendein Vierbeiner ins Wasser, sucht tauchend das Weite. Wandertunnel im Gras, Sitzplätze am Wasser – Bisam, Otter? Oder was?

Schon auffällig, was hier so an Spuren zu finden ist.

Dieses Rätsel blieb ungelöst. Hier war ich schon an „Wolfgangs Ruh“, so mein spontaner Gedanke, vorbei.

Kommt mal alle her! scheint dieses Rind zu rufen.

Ach, der BachVerrückte mal wieder!

Mit dieser schönen Rausche, Baumspiegelung im Anstrom, beende ich meine Tour, kehre um.

Auf der Mähwiese nebendran begleitet mich ein Fasanenpaar.

Weissdornblüte, gelbe Flechte.

Da kommt dieser ominöse Platz wieder in Sicht.

Der Wasserspiegel am Horizont, herangezoomt – da bewegt sich doch etwas!

Eine Stockente mit 6-8 Küken, es wuselt ordentlich.

Und auf dem hohen Ufer, vor Weissdornblüte …

DAS war doch wohl nicht der Wolfgang!? ging es mir beim Vorbeigehen vorher durch den Kopf. Warum nicht? So ein abendlicher Altersruhesitz, vielleicht?

Die Aussicht gegen Sonnenuntergang jedenfalls ist nicht schlecht! (Jetzt, am Morgen, fehlt halt noch die Sonne, der Untergang sowieso).

Weiter geht`s.

Da dachte ich, ich hätte die Enten umrundet. Ein schnelles PionierKüken war aber schon weiter als alle anderen. Das flüchtet nun mit vollem Einsatz vor dem überraschenden – und überraschten – Uferrandgucker.

Zum Schluss, per Mail kam die Info, konnte ja auch gar nicht sein: der Wolfgang war`s nicht. Erstmal hält der sich im verdienten Urlaub im Dänischen auf.

Wie sehen den letzten Maitagen – mit Sonnenschein! – sowie den für Juni angesagten Sommertagen interessiert entgegen. Was sie wohl am Boden, zu Wasser und in der Luft bringen werden.

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