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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Weissendes Wedeler Autal, die Highlands haben ihre Wintermäntel an.

Wohl denen, die derzeit nicht per Auto unterwegs sind, insbesondere in den Landstrichen, wo Eisregen durchzog und / oder sich Blitzeis auf den Straßen bildete. Radfahrer und Fußgänger, ebenfalls aufgepasst!

Am Morgen des 24. Dezember – ein Eichhörnchen, im Schneeregentreiben, hat sich noch eine nachbarliche Nuss abgeholt. Der Schwanz ist als Niederschlags- und Kälteschutz über den Kopf geklappt.

Ein Bisschen Bewegung muss sein – wir sind so gut wie allein unterwegs. – „Auf der Höhe“, hinten im Bild, ist der Schnee liegengeblieben.

Noch liegt die Temperatur bei uns über Null Grad. Die Niederschläge versickern, fliessen ab, werden ggf. wie hier in Regenrückhaltebecken zwischengespeichert.

Nun denn, alles Gute! Schöne Festtage wünscht

Ludwig Tent.

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Die Sonnenuntergänge lassen es erahnen.

Die Nächte sind eisig – Marschgraben Lanner, Holm.

Am Radweg – Raureif, die Morgensonne wirkt lokal.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen hat eine Ausgleichsmaßnahme Wiesen vernässt. Neulich zeigte ich hier Gänse. Die Dorfjugend wird sich über anhaltenden Frost freuen.

Marschgraben Hetlingen, Ebbe. Die nächtliche, dünne Flut-Eisschicht hängt und leuchtet am Ufer.

(Fast) Mittagssonne am Elbdeich Hetlingen.

Harter Deichschatten.

Von Sturmflut durchkämmtes Tideröhricht auf dem Süßwasserwatt.

Raureif-Kleinklima, Nordseite des Deichs.

Kein Raureif. – Tag für Tag fordert die Vogelgrippe ihren Tribut.

Die Gesundheitspolizei, „Prädatoren“, hat zu tun. – Nonnengansrest, nach der Mahlzeit.

Fährmannssand, angeeistes Süßwasserwatt, Vogel-leer.

Eisige Weihnachtssterne an Grabenröhricht, binnendeichs.

Zerstreute Nonnengansgruppen äsen auf Saatlanddamm-Wiesen.

Das Nachbargrundstück „gehört“ 4 Rehen, Graugänsen und weiteren Nonnengänsen.

Marschwiesenkleintümpel, vereist.

Spätnachmittag, die Sonne flach über der Geestkante, Wedel – bizarr zeigt sich der ebenfalls vereiste Pferdetümpel.

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Nach dem nachmittäglichen Eis mit Sahne: „Der Himmel ist offen. Wollen wir in den Sonnenuntergang radeln?“

„Na klar!“

Auf dem Weg zur Marsch – noch überstrahlt die Nachmittagssonne die Häuser am Rand des Geesthangs.

Im Anradeln – von der Binnenelbe Richtung Elbdeich gesehen.

Elbe-Hauptdeich Fährmannssand – Drachen jenseits.

Hoch zieht eine kleiner Gruppe Gänse gen Nordwest.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – vor Sonnenuntergang, Totale bei Tidehochwasser.

Wie ein Auge, mit Augenbraue.

Ein schnell ziehender Wolkenhorizont verändert ständig das Bild.

„Guck mal hinter Dich!“

Oh, über der Geest – Vollmond.

Blick Nordwest – Deichschafe, Menschen.

Aufgeregtes Kläffen am Himmel …

Nonnengänse fliegen über Deich und Elbe, im Hintergrund ein Containerfrachter, kommt Elbe-aufwärts Richtung Hamburger Hafen.

Die Nonnengänse ziehen auf uns zu.

… und drehen wieder Richtung Marschwiesen – woher sie kamen.

Die Sonne sinkt, die Wolken sausen.

Sonnenuntergang, Fährmannssand.

Schnell weicht gelblich-oranger Himmel einem kühlen Blau.

Wir klettern vom Deich, zu den Rädern.

Der Mond steht klar über der Geest.

Am Saatlandsdamm überlegt eine Gruppe Krähen, ob diese Esche ein geeigneter Nachtplatz ist. Andere kreisen ringsum.

Richtung Elbdeich sind wieder die Nonnengänse aufgeregt unterwegs.

Mond und Kirchturm weisen uns den Weg.

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Bei einem kleinen Fachaustausch an der städtischen und ländlichen Mühlenau, Pinnau-Einzugsgebiet, wurden chronische Belastungen angesehen und saisonale Entwicklungen bekiester Bereiche bestaunt.

Es ging los querab Bahnhof Pinneberg, entbaumt.

Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, begeht die UN-Klimarahmenkonvention nächstes Jahr (nicht mehr fern) ihr 50. Jubiläum – fotografiert im Wildpark Eekholt.

Dabei zeigt im Hintergrund des ersten Fotos der Stadtwald Fahlt doch, was Kühlen in der Stadt bewirken kann.

Auf der anderen Seite der Bahngleise ist im Detail auch zu erkennen, dass alte Bäume – nach Absägen, vgl. 1. Foto – nicht durch Pflanzen eines (oder eines ergänzenden, zweiten?!) Baums zu ersetzen sind, weder ökologisch noch klimabezogen.

Blick von der Mühlenaubrücke – oranges Leuchten.

Irgendwie will mir der Gedanke nicht aus dem Kopf, dass solch krasser Einleitung in Sachen Sauerstoffbedarf (evt. auch spezielle pH-Problematik), chronische Auswirkung in der Strecke nicht abgeholfen werden kann. ??? !!!

Die Eisenthematik habe ich andernorts hinreichend beschrieben.

Etwas bachauf – ein solcher Zufluss kommt selten allein. Zumal dann, wenn ein Ortsteil in einer Gegend angelegt wird, der „Quellental“ heisst – die Sünden der Vergangenheit, wenn sie doch endlich heutzutage vorweg vermieden würden!

Auch die bekannten Weihnachtsgänse und die dressierten Fütter-Enten suchten wir auf, mit Sauce.

Uns interessierte vor allem „die Sauce“. Wie im Jahr (15 + 6 =) 21 der Wasserrahmenrichtlinie solch akute, letztlich chronische Einleitung ohne Plan geblieben ist, verschliesst sich den Betrachtern.

Weiter ging`s, ins Ländliche – Thema Baum, Thema standorttypische Biodiversität, Thema Klima … Diese Alt-Erlen können zu allen genannten Punkten ihr Beispiel setzen.

Wir sahen biogene Turbulenzen in der Ferne.

Da ist er, der bewegte Kies, erkennbar an der hellen Farbe.

Leserinnen und Leser dieses Blogs wissen, hier haben – in Zusammenarbeit mit dem Abfluss – Forellen Unterwasser-landschaftsgestaltend gewirkt, lassen die Rausche stärker rauschen..

Und wie sich das gehört, wiederholen sich solche Strukturen im naturnah( gemacht)en Bach.

Und – kein Wunder – den über so viele Jahrzehnte zu kurz gekommenen Kieslaichern gefällt`s.

Angesichts so vieler Turbulenzen muss mensch dann auch zur Ruhe kommen. Mein Hang zu Schwarzbier ist bekannt – ich lasse mich aber auch von der Qualität eines Kellerbiers gleicher Herkunft überzeugen.

Schweinefleisch, scharf, ist angesichts des Wetters eine angebrachte Möglichkeit, den Mittag zu geniessen.

Für Suchende: die Lokalität befindet sich in Bönningstedt, unmittelbar an der B4.

Nicht mehr weit bis zum neuen Jahr – Alles Gute!

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Meine Radeltouren werden, testend, Richtung Normalmaß ausgedehnt. Es ging an die Elbe, Fährmannssand, von dort weiter.

Blick vom Elbdeich Richtung Niedersachsen, Marsch vor Stader Geest – zeitlich genau Tidehochwasser erwischt (plus 10 cm über normal) bei nahezu Windstille.

Weiter Richtung Hetlingen – Grabenunterhaltung auf nassen Böden, Spuren hinterlassen. Ich matsche mich links im Grünen am Lkw vorbei.

Nahe der NABU-Vogelstation gesellen sich anfliegende Nonnengänse einer äsenden Gruppe zu. Schafe beweiden einen alten Binnenelbedeich.

Nasse Böden – so eine Rinderdichte (irgendwie sehen die Tiere „sauig“ aus) erscheint unangebracht.

Ich stehe auf dem Elbe-Hauptdeich am Alten Heuhafen Wedel. Eine einsame Nonnengans wandert herum. – Warum denke ich an Vogelgrippe? Völlig verbildet?

Vor dem alten Elbdeich, am Rand Hetlingens, sind Wiesen nass bis überstaut, wie anderswo. Graugänse nutzen die Situation.

Wir sind inzwischen in Holm, auf der Geest – nebendran folgt ein kleiner Bach dem Gefälle am Holmer Berg.

Nasse Böden, befahren – Gewässerunterhaltung hinterlässt vielerorts Straßen in Grenzsituationen.

Platten ausgelegt zum Bodenschutz während der Gewässerunterhaltung? Das wäre wohl ein zu kostenträchtiger Aufwand – Bodenschutz wäre durch Befahren der Unterhaltungsstrecke bei günstigeren Wetterbedingungen sichergestellt? Oder steckt anderes dahinter?

Da stehen pinke Pfähle entlang des freigemähten Bachs.

Spätere Touren werden Aufklärung bringen – steht hier eine größere Aktion Restaurieren, Richtung „Renaturieren“, was immer das ist, an?

Am Ende des ersten 6-jährigen Verlängerungszeitraums zum Zielerreichen der Wasserrahmenrichtlinie („der gute ökologische Zustand ist das Ziel“), vor Start des 2. wird ja wohl keine Verrohrung geplant sein?

In Dänemark ist man – nach Jahren ökologischer Wirren im Regierungssitz Kopenhagen – wieder auf dem richtigen Weg. Dort wurde gerade ein Programm für Kommunen gestartet, das die vernachlässigten Themen Bäume am Bach und Entrohrungen / Freilegen von Bächen – auf Hunderten von Kilometern – voranbringen soll.

Wir dürfen gespannt sein, ob und wie in den bevorstehenden 6 Jahren Verlängerung Nichterreichtes in den 15 + 6 vorweg abgelaufenen Jahren nachgeholt wird und Ausstehendes erledigt werden wird. – Werden, unter anderem praxisferne bürokratische, Hemmnisse (als solche überhaupt erkannt und) hinreichend beseitigt, um die Ziele zu ermöglichen?

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Im Beitrag vom 27. November zeigte ich ein paar frisch unter Wasser gelegte Kiesflächen auf vorher unbelebtem, bewegtem Sandgrund der Osterau. Inzwischen wurden ein paar weitere Arbeiten auf ähnlichen Flächen durchgeführt.

Wir wollten ansehen und wieder einmal mit den Örtlichen fachsimpeln, wie sich das nun optisch und für die Bachbewohner darstellt.

Los ging`s bei schickem Wintermorgenwetter.

Gute Turbulenz auf Lenkbuhne – der starke Erosionsdruck ist aus der Kurve heraus in die Fläche genommen, s. Baumspiegelung ufernah.

Alle „alt“ (vor gut 2 Wochen) bekiesten Flächen sind, nur für das geschulte Auge erkennbar (nicht auf dem vorstehende Foto sichtbar), bereits von Forellen belaicht.

Ein wenig vom neuen Material liegt anderswo noch auf der Böschung, bereit für den Unterwassereinbau.

Meine beiden Begleiter beurteilen die Situation fachmännisch.

Eine kleine Lenkkiesmenge ufernah wartet auf Anpassung.

Nicht lange, schnell erledigt.

Wir empfinden es am Besten, wenn für Vorübergehende gar keine Änderung erkennbar ist.

Zwei weitere Kiespunkte, die Uferschutz und Lebensraumverbesserung gleichermaßen gewährleisten.

In einer intensiv genutzten Landschaft, in der ausserdem – wie „überall“ – in der Vergangenheit ungünstigerweise Wege in unmittelbarer Nähe zum Gewässer angelegt sind, sind nach Baumverlust der einen tolerierten Baumreihe zum Wasser absehbar fortschreitende Schäden vorprogrammiert.

Da die Wege in der Regel nicht rückgebaut werden (planerisch sind in Realität eher intensivere und härtere Nutzungen vorprogrammiert), ist die Anforderung, das Gewässer zu beleben, mit dem erforderlich und gesteigert entstehenden Bedarf an Uferschutz koppelbar.

Wir kommen wieder.

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Sage man niemand, die Sonne sei nicht da! Ringsum Wasser, das KoKW trägt weiterhin seinen Anteil bei. (Wie man liest, verbrennt es mehr Kohle, als vorgesehen – und das bei Grünen-Umweltsenator in HH und -minister in SH.)

Nun ist bald Weihnachten – die Zeit, in der vor einem Jahr, 2020, „der Regen begann“.

In den Holmer Sandbergen lässt der Mix an Regen- und Schneeschauern Kleinklima studieren. Während der Wald den Schnee auffängt, tauen und versickern oder unmittelbar verdunsten lässt, zeigen die freigelegten Binnendünen „weiss“.

Moose (Birkenbruch im Wedeler Autal), in angestauten Flächen auch Torfmoose, wissen die Feuchte zu schätzen.

Dieses Highland und seine Begleiter sind inzwischen angesichts Bodendurchfeuchtung (Wedeler Autal) im Stall oder auf trockeneren Flächen untergebracht.

Manchen mag dieses Jahr ordentlich nass vorgekommen sein. Mindestens für die Befahr- und Nutzbarkeit etlicher Flächen stellten sich in der Tat Herausforderungen. Insgesamt – Ahrtal aussen vor – ist zwar im Gegensatz zu den Trockenjahren 2019 und 2020 etliches Wasser Richtung Nord- und Ostsee geflossen, oft bei mittlerem Abfluss, auch mehr. Hier bei uns an der Tide-Elbe haben aber selbst Ereignisse, bei denen zum Glück für die unterliegenden Städte erhaltene Auwiesenreste überstaut waren, zu keiner Zeit auch nur annähernd das mittlere Hochwasser erreicht.

Manch Stillgewässer, hier der Feuerlöschteich in den Holmer Sandbergen, belegen, dass nach wie vor Niederschlagsdefizit insbesondere für das Grundwasser vorliegt. Dem Teich fehlen wohl noch 1,5 m Wassersäule.

Man glaubt es kaum! Anderswo ringsum sieht es genau so aus.

Derweil fliesst nicht Versickerndes oberflächig ab. Die Vogelwelt, hier ein Amselweibchen, weiss das Umfeld zu schätzen.

Ein Bisschen „Unordnung“ hilft – Grasbüschel, vergehendes Laub, Angespültes. All dies sorgt entgegen der leider so verbreiteten „Sauberkeit“ auf der Masse „gepflegter“ Flächen für Winterfutter. – Entspannen, „Unordnung“ lieben lernen – und manches sähe im Ländlichen und Städtischen besser aus.

Auch die Eichhörnchen hier ums Haus finden ihre Nüsse – wenn sie nicht von versteckten das Versteck vergessen. – Dieses spielt gerade Verstecken mit uns, nach dem Motto „Seh` ich euch nicht, seht ihr mich auch nicht!“.

Die Tief-Episode ist für heute durch (die Gewässerpegel zeigen mehrheitlich ein Absinken des noch leicht erhöhten Abflusses).

Erste Grußkarten kommen an (-Mails sowieso), Weihnachten rückt näher.

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Aus grauem Himmel schneit es feucht, hier im Süden Schleswig-Holsteins – wie vorhergesagt.

Kleinklima – die Rasenflächen sind kühler, der Schnee bleibt liegen. Wege und das Umfeld von Bäumen und Büschen sind (noch) frei.

Ich gehe ein paar Tage zurück, da hatten wir erstmals und (nur) einmalig aufgrund Wind und Wetter einen Tidehochwasserstand (Flut-Scheitel), der immerhin 2 m über Normal erreichte.

Blick vom Sperrwerk Wedeler Au – aussendeichs erinnern Treibsel an den höheren Flutwasserstand.

Blick Richtung Elbe, vorn Treibselhorizont am Deich.

Treibselhorizont – die 2 m liegen „weit unten“, Zeichen für die erforderliche Deichhöhe, um Sicherheit für „Mensch und Maus“ hinter dem Deich zu bieten.

Dass sich angesichts säkularen Meeresspiegelanstiegs und Klimawandels in Deutschland noch immer niemand ernsthaft  (öffentlich) mit dem Thema „Rückdeichen“ befasst, ist und bleibt erstaunlich. – Der Mensch scheint als meisterliches Wesen im Verdrängen seiner Zukunft entgegen zu streben. – Heiseres Gekläff, ich gucke mich um.

Mückenschwarm über der Binnenelbe – aufgescheuchte Nonnengänse.

Immer wieder faszinierend – wohl mehr für den Betrachter als für die Vögel, die ja rastend (und ruhend) über die kalte Jahreszeit kommen wollen.

Und schon ruhen sie wieder, bzw. äsen munter drauflos, die abgeflogenen Kalorien ausgleichend, davor ein Graureiher, aufmerksam, an der Grenze zur Fluchtdistanz.

Offenbar gibt es unter Tausenden Nonnengänsen auch Individualisten – äsende 4er-Gruppe, mindestens eine passt auf.

Die Anziehungskraft der Gruppe scheint groß, etliche Gänse gesellen sich dazu.

Zufliegend, einreihend, langsam in Front voranäsend, so entwickelt sich die hier im Blog bereits oft beschriebene „dichte Packung“.

Weiter geht`s. – Bevor sie dann doch mal weg sind … – Panorama der Pappeln Fährmannssand, Langer Damm, mit sturmverursachter 3er-Lücke.

(Schön) Kalt sieht`s aus. – Da kündigte sich das jetzige Wetter an.

Mal sehen, wie`s weitergeht, in der Vorhersage tags / nachts immer irgendwas über oder um Null Grad. Der Wetterbericht gibt sich so gar keine Mühe, das Novembergrau im Dezember zu verhindern – soll ziemlich bis Weihnachten mit nur wenig Sonne so bleiben. (Nicht verlockend, für meinen Fahrrad-Neustart. Dann bleibe ich halt erstmal, teils per Auto anfahrender, Fußgänger.)

Aber so weit kann der Wetterbericht bekanntlich nicht voraussagen. Wir nehmen`s wie`s kommt.

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Im Beitrag vom 16. Oktober berichtete ich von zwei Strecken der Osterau, die nach Kies riefen. Inzwischen wurden die vorhandenen Kiese am Osterauwanderweg, Wildpark Eekholt, ufernah aufgestockt. Abfluss und Gewässerorganismen können darauf einwirken. Das Ergebnis wird im Frühjahr 2022 zeigen, ob noch mit Menschenhand weiter profiliert werden soll.

Auch an der Osterau Bad Bramstedt hat sich inzwischen etwas getan. Für drei größere Laichbetten wurde, gerade rechtzeitig zur Forellenlaichzeit, ufernah Kies abgeladen, dann mit Bagger in Osterauufer und -sohle eingebracht.

Streckenweise sieht die Osterauaue Bad Bramstedt fast wie „unberührte“ Natur aus – jedenfalls, was oberflächlich titulierender Mensch dafür hält.

Standorttypischer Auwald erhält die erforderlichen Lebensbedingungen standorttypischer „kalt-stenothermer“ = an Sommerkühle angepasster Organismen, stützt unter anderem die Quelltemperatur und mindert die Sommermaximaltemperatur.

Was aussen allerdings durchaus als „Hui!!“ charakterisiert werden kann, ist durch Überbreite und bewegten Sand in der Sohle, strukturlos!, innen eine Wüste („Pfui!“).

Wie hier aus Praxisbeispielen hinreichend bekannt ist, kann solch armer Situation leicht abgeholfen werden – noch dazu, wenn ein befahrbarer Weg nebendran liegt.

Gut geschüttet, gut Bagger-profiliert – Uferschutz und standorttypische Sohlstruktur des Bachs auf Moräne (der Großteil des Kies liegt, nur kenntlich an der Turbulenz, unsichtbar auf dem Grund).

Wie üblich bei erosiver Aussenkurve wurde der Unterwasserkies leicht schräg bachauf gegen die Strömung gelegt („Lenkbuhne„). So hält sich die im Abfliessen geschaffene Turbulenz eher Richtung Mitte, entlastet das Ufer (erkennbar an der Baum-Spiegelung).

Wo denn die Überbreite allzu krass wird, ist der Kies flächig zu sehen. Lebendig stellt sich die vorher hier schlapp und öde fliessende Osterau nun dar.

Das dritte Laichbett wurde zur Entlastung, Diversifizierung einer extrem schiessenden Stelle eingebracht. Entsprechend der besonderen Situation ist die eingesetzt Menge nicht halbwegs erahnbar.

Das alles läuft wie üblich als Experiment, das alle Beteiligten interessiert verfolgen werden.

Leichte Ergänzungen sind bereits verabredet. – Wir sind gespannt auf die Reaktion der Forellen und, nachfolgend, der Neunaugen. Dass es hier demnächst von Wirbellosen auf den neuen Oberflächen sowie im Porenlückenraum nur so wimmeln wird, ist über die Jahre ins Allgemeinwissen übergegangen.   🙂

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Gestern Nachmittag sprach der Moderator auf NDR 1 sowas wie „Oh, der Himmel reisst doch noch auf.“ – Da war es gegen 15.20 Uhr. „Es bleiben noch 1-2 Stündchen . . .“

? ? Haha! Die Sonne geht bald nach 16 Uhr unter!

Als sich tatsächlich am westlichen Horizont Helleres im Grau zeigte, sauste ich, elektrifiziert, los – Richtung Holmer Marsch, von der ich „im Hellen“ im vorigen Beitrag berichtete.

Auto auf der Geest geparkt, den Hang runter – Blick nach Südwest, noch ganz schön grau. Aber …

Der Sauerbecksweg hier, hat gerade „die Kante“ zu fassen. – Blick von der rechten Wegseite gen Westen: Der Himmel reisst auf, wechselt von Niesel-Grau auf Blau!

Spannende Details, sonnenbeschienen, entwickeln sich.

Das macht sich im Nordosten auch gut.

Wie schön, dass ich mich rauslocken liess!

Da guckt, eher zufällig, sogar noch hinter Idenburg die sinkende Sonne hervor.

Nach Ostsüdost entfernt sich die Niesel- / Regenfront, die den Tag bestimmte.

Aufgeregtes Gänsegeschnatter, nein, „Gebell“ der Nonnengänse aus Elbnähe, von Fährmannssand her.

Da bewegt sich, horizontparallel, ein Licht – ziemlich zügig fliegen Hunderte, dann Tausende Nonnengänse auf. – Werden die nun mit scheinwerferbestückten Drohnen gescheucht?

Komisch erscheint das schon! Aber andererseits soll man sich ja über nichts wundern.

Ganz schön verbildet, der Mann …, hinter dem Licht, zugehörig, taucht ein Schatten auf.

Ein laaaanger Schatten, ok.

Bevor hier also Gerüchte aufkommen: Das horizontparallel bewegte Licht und der zugehörige lange Schatten haben nichts mit dem Aufflattern der Gänse zu tun. – Zu Hause angekommen, sagt mir marinetraffic.com, dass da der Containerfrachter Cosco Shipping Leo, mit einer Länge von 400 und einer Breite von 59 m sowie einem Tiefgang von 13,1 m gen Nordsee vorbeizog.

Ich gehe zurück zur Geest, das abendliche Lichtspiel geniessend.

Ca. 16.20 Uhr, letzter Blick zurück, schnell dunkelt es – besten Dank, NDR 1, dass ich aktiviert wurde!

Fast geschafft, den Geesthang hoch zum Auto – mit der Restlicht ist es hier noch erstaunlich hell, herbstlichbunt.

 

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