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Archive for the ‘Vögel’ Category

Zur letzten Radtour ging es wieder entlang der Parthe – diesmal irisierte das Wasser vor Mündung in die Weisse Elster waschmaschinengrau – mindestens chronische Eisenanwesenheit. Turbulenz würde abhelfen.

Eine neu gestaltete Radwegquerung mit der Bahn – herausfordernd ! VORSICHT, Kopf !

Interessante Partie der Weissen Elster, Flutender Hahnenfuß und Auwald.

Mich erinnert diese Partie an die Eder, Gewässer meiner westlich gelegenen Geburtsgegend. Die Eder war mal der Hauptlachslaichfluss der Weser. Die Leipzig benachbarte Saale galt gleichermaßen, z.B. mit Harz-Zufluss Bode, als solch Leistungsträger – für die Elbe. – Die gewässerökologischen Herausforderungen liegen hoch. Wohin wollen wir? Fachlichkeit und Recht sprechen eine klare Sprache. – Egal ? Hier wie dort sind immerhin inzwischen nicht nur Bisam und Nutria, sondern ist auch der Biber wieder anwesend.

Den Deich hoch – nein, das ist mal nicht der Elbdeich Wedel oder Hetlingen.

Wir waren gen Westen an der Weissen Elster entlang bis zum Auenseepark geradelt. Nun soll es zurückgehen. Wir klettern dazu auf den Deich der Neuen Luppe.

Auf komfortablem Radweg gelangen wir schnell Richtung Innenstadt.

Klärwerk Rosental in Sicht – tief fliesst die Neue Luppe, hoch und trocken liegt der Auwald.

Immer schön vorsichtig, mahnt das Eichhörnchen.

Hier ist die Bahnquerung aber nicht so unfallträchtig wie auf der Hinstrecke, gegenüber.

Bachab rauscht es – mal näher hingucken.

Immerhin hat die Neue Luppe hier dicht hintereinander 3 Rauschen aus Grobstein erhalten (soll ich Raue Rampen sagen?).

Das macht ordentlich Lärm, die Neue Luppe auf dem Weg zu neuem Leben.

Wenn die extreme Tieflage des kanalartigen Gewässers genutzt würde und entsprechend gewässercharakteristischer Verhaltensweisen entsprechende Mengen Rauschen zurückgegeben würden, könnte …

Ja, da könnte auf der Fliesslänge sogar einiges an Höhe Richtung Auwald gewonnen, die Entwässerung der Landschaft deutlich verringert werden. – Allerdings liegt der Auwald weiter, wie er liegt – hoch oben. Dem ist nur durch Zuleiten aus Richtung hoch eingestauter Wasserstände anderswo zu helfen.

Auf zur Kongresshalle, der letzte Vortragstag, der letzte Vortragsblock der WCC Leipzig 2022, „World Canals Conference“, ruft.

Wie schonmal erwähnt, direkt neben dem Zoo.

Interessantes Gebäude.

Ich habe die Ehre des Rausschmeisservortrags in Session 4. – Wie sich das bei Bach-Vorträgen gehört, im Bach-Saal.

(Oder hat der Saalname eher etwas damit zu tun, dass Leipzig „Bach-Stadt“ – und Halle „Händel-Stadt“ ist ?)

Der Saal spricht mich an, alles, wie auch alles andere an dieser Konferenz ist hervorragend vorbereitet. Dank an das Organisations- und Vorbereitungs-Team!

Ich nehme noch ein paar frühere Vorträge mit.

Schnell liefen die letzten Sessions …

Der Hauptbahnhof rief, bald nach der Vortragspause – schnell erreicht per Straßenbahn.

Aufgrund Wave Gotik und parallelem Stadtfest war es uns nicht gelungen, eine weitere Nacht in Leipzig zu buchen.

Angesichts des fortgeschrittenen Nachmittags und beabsichtigten Ankommens in Wedel im Hellen mussten wir also los. Die Abschlusszeremonie und -reden der Konferenz gingen uns dabei leider durch die Lappen.

Im tiefstehenden Abendlicht zieht unser Zug in die langgestreckte Bahnhofskurve Hamburg-Altona ein.

Ziel erreicht, Sonnenuntergang in Wedel – hoch oben rechts zieht ein Mauersegler (es waren dann bis zu 10) seine Bahn.

Während unserer Abwesenheit bzw. am Tag unserer Abfahrt waren die 10 bereits kursorisch hier im Blog erwähnten Mauerseglerkästen an unserem Gebäude angebracht worden. Bislang sieht es nicht mehr nach einer Annahme noch in dieser Brutzeit aus – warten wir halt auf nächstes Jahr.

Der Leipzig-Vortrag ist inzwischen auf meiner Homepage aufzurufen – entweder über http://www.salmonidenfreund.de –> Downloads (dort ganz oben), oder per Link

Damit uns nicht zu langweilig wird, steht die nächste Veranstaltung bald an.

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… und das nicht nur wegen der verlängerten Saurier-Sonderausstellung, s. voriger Bericht.

Der Leipziger Zoo ist in Fachkreisen berühmt und beim Publikum beliebt. Seit Jahrzehnten wurden die Gehege thematisch und räumlich optimiert. Sie binden sich in gewachsene Landschaft mit alt gewordenen Bäumen, auch Totholz, ein. Und das Bauen geht weiter …

Huch, es sieht so aus, als gucke uns dieser stachelige Seeigel an.

Quallen, zauberhaft, 1.

Quallen, zauberhaft, 2.

Quallen, zauberhaft, 3.

Baustellenrohre im Parthe-Wasser – Abertausende Zuckmücken tanzen.

Der dunkle Rohrkontrast lässt die hohe Produktion, damit auch die große Bedeutung von Wasserinsekten erfahren – wichtige Nahrungsgrundlage für Vögel und Fledermäuse (und, selbstverständlich, Fische).

Wasser in der Landschaft, Zutritt von Grundwasser, Ausfällung von Eisenocker bei Sauerstoffzutritt.

Gewässerlandschaft Quellbach.

Gewässerlandschaft Wasserfall.

Ein alter Karpfen, vor Stören.

Silberkarpfen, schemenhaft.

Rotfedern, Stillgewässer-typischer Vertreter der Weissfische, Karpfenartige.

Bei soviel Fisch sind frei lebende Interessenten nicht fern. Vor uns hat der Reiher aber doch Respekt, baumt in guter Entfernung auf.

Der sagenhafte Jason mit seinen zum Pflügen eingefangenen Stieren glänzt mit Goldhelm.

Unten rechts blitzt der Goldhelm – gegen den Argentinosaurus ist der heldenhafte Jason ein kleiner Wicht.

Meditativ – müssen wir Menschen unsere Vettern (auch) einsperren?

FlamingoRosa vor Grün.

Hohe Baumkronen gestalten die Zoolandschaft wesentlich mit.

Der Zoobesuch ist ein Genuss!

Gepard in abwechslungsreichem Laufgehege – geschickt sind Beutetiere nahebei, in der 3. Dimension immer wieder sichtbar (und für den Jäger geruchlich wahrzunehmen), untergebracht.

Giraffe, Zebras, Antilopen.

Dieses Schild scheint an der falschen Scheibenseite angebracht: Die Löwen nehmen keine Rücksicht auf den Inhalt.

Beliebtes Foto-Objekt: Erdmännchen.

Mindestens eins passt immer auf.

Watussi-Rinder.

Indische Elefanten.

Der Leipziger Zoo, mitten in der Stadt – Indischer Elefant, am Rand.

Und noch`n Urtier: Pfeilschwanzkrebse – wie Saurier und Störe lange vor uns Überheblichen hier auf dieser Erde.

Ich schrieb etwas von Genuss. – Na ja, man bringt besser mehrere Tage mit …
Hier: tropisch warm und feucht, nix für uns bereits lange Herumwandernden.

Dabei hat das Gondwanaland viel zu bieten, neben Tier- und Pflanzenwelt z.B. auch Bootsfahrten.

Darauf müssten wir uns wohl vorab einstellen, vielleicht ein ander Mal. Wir sehen zu, an die frische Luft zurückzukehren.

Da ruhen die Pampashasen.

Ja, ein ander Mal, Feuerland ist gerade frisch in Entstehung.

Auf Wiedersehen !

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Nicht nur die Parthe war bei früheren Leipzig-Reisen zu kurz gekommen. Auch den Zoo wollten wir immer …

Nun aber!

Frühstück – das Wetter zeigt sich freundlich, für unseren Zoobesuch.

Bereits früh hinter dem Zoo-Eingang stellt sich ein Triceratops in den Weg.

Da sich im Rumwandern immer wieder Saurier zeigen, ist dies ein eigener Beitrag dazu. Nach Verlängerung um ein Jahr sind 20 Saurier in Lebensgröße wohl noch (mindestens?) bis 31. Oktober 2022 zu bewundern.

Beim Bilderzeigen sagt unsere Hamburger Enkelin „Opa, das ist doch kein T. rex! Dies ist ein Gigantosaurus! Den erkennt man an den 3 Fingern vorn – T. rex hat nur 2!“

Wieder was gelernt, nachgeschlagen, stimmt!

Das Foto zeigt die Anziehungskraft, die von den (bewegten, tönenden) Ausstellungsstücken ausgeht.

Derselbe Gigantosaurus, von der anderen Seite.

Der Argentinosaurus.

Angesichts der Saurier kann man trefflich über die Geschichte des Lebens nachdenken – hier: auch -lesen.

Das ist wahrlich eine laaaange Geschichte …

Es sind auch lebendige, frei fliegende Nachfahren der Saurier zu sehen. Oben links vermute ich einen Mauersegler und einen weiteren kleinen Singvogel. Rechts hat sich gerade ein Graureiher aufgebaumt.

Es gibt auch tote Nachfahren. Diesem wurde eine Scheibe zum Verhängnis.

Das ist wohl ein Brachiosaurus.

Flieger – der Quetzalcoatlus und Pterodactylus.

Letzterer kann etwas putzig mit den Flügeln wackeln.

Dies ist kein Schrott-, sondern ein Dinosaurierspielplatz, gut nachgefragt, wie das Stimmengewirr Unsichtbarer belegt.

Aus dem Jura grüßt auch der Atlantische Stör, hat die Saurierzeit überlebt.

Beim Anblick dieses T. rex dachten wir, dass das Sauriererlebnis nun zu Ende sei (wir kannten die vorn genannte Zahl „20“ noch nicht).

Es begegneten uns also weitere Saurier, hier wohl ein junger T. rex.

Der Spinosaurus hat eine ganz besondere Form.

Ja, und dann gab es die nach neueren Erkenntnissen und Ideen zur Farbgebung entwickelten Gestalten, z.B. Troodon.

Auch Ornithomimus.

Dass sich Saurier um ihre Jungen kümmerten, wussten wir noch nicht. Maiasaura, die Gute-Mutter-Echse.

Der Utahraptor ist auch ein beeindruckendes Urviech.

Und schliesslich: Der gesattelte Reitsaurier.

(Gab es damals doch schon Menschen?)

Das Anthropozän, unsere Jetztzeit – der Mensch als Weltenzerstörer.

Kommen wir zur Vernunft?

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Eine Veranstaltung rief nach Leipzig. Da haben wir uns ein paar Tage drumrum gegönnt. Ein Erlebnis ist in der Überschrift dokumentiert.

Irgendwie dominierte Schwarz . . .

Aufwachen in Leipzig, Blick aus dem Hotelfenster vor dem Frühstück. Das Messezeichen, schwarz im frühmorgenlichen Gegenlicht.

Schwarz im Zoo – wohl ein Kolkrabe, keine Rabenkrähe.

Im Zoo gab es selbstverständlich auch andersfarbene Tiere – dazu mehr in einem eigenen Beitrag.

Irendwie war die Stadt zunehmend Schwarz-geprägt.

Smile, das historische Haus grinst. – Selbst beim Aufbau des Stadtfests – Schwarz. – Hoffentlich sind die Würstchen dieses Stands dann nicht so . . .

Schwarz im Stehen, im Gehen, beim Schaulaufen – DAS war wirklich sehenswert. Eine Generation bzw. ein Teil davon mit eigener „Fashion“. Was geht da ab ? !

Wir lassen uns informieren. Wie alle anderen Menschen auch fühlen sich „diese Schwarzen“ Corona-befreit, können seit Jahren wieder einmal z.B. ihre Musik erleben. Was für eine Auswahl! Ja, und das erwähnte Schaulaufen! Ich empfehle Interessierten, mal im Netz z.B. unter „Leipzig Gotik (oder Gothic)“ in der Bilder-Rubrik nachzusehen.

Zur Abreise gab es noch ein musikalisches Erlebnis im Hauptbahnhof. Beeindruckend! Auch dorthin war eine Heerschar Menschen in Schwarz quasi wie eine Wallfahrt gepilgert, gab dem Bahnhof ein besonderes Gepräge.

Insgesamt zeigte sich Leipzig und Umrum aber von seiner bunten Seite.

Vom Bunten wir demnächst berichtet.

Dem Wetterbericht entsprechend hatten wir unsere kleinen Koffer nicht mit Regenzeug befrachtet. Das führte ausnahmsweise bei einer längeren, morgendlichen Rad-Tour zu Anregnen durch Niesel, dann gutem Durchfeuchten. – Das machte der Nachmittag gleich wieder wett.

Ach ja, „Eine Veranstaltung rief . . .“ – Gotik war`s offenbar nicht. Sondern Wasser – auch darüber folgt ein eigener Bericht.

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Richtung Elbdeich Hetlingen, auf der Elbe zieht ein großes, weisses Schiff vorbei.

Es ist stürmisch, heftige Böen – froh ist der Radler, der halbwegs in Windschatten und guter Wahl der Kreisrichtung seine Runde dreht. (Der zufällig durchs Foto sausende Vogel ist eine Rauchschwalbe.)

Auf dem Hetlinger Hauptdeich – das Wetter stürmisch-schön, dahinsausende Wolken.

Plötzlich entfällt die Wärme einstrahlender Sonne – warum zieht diese (es sind dann mehrere) schwarze Wolke nicht auch schnell ? !

Elbdeich Fährmannssand – am Horizont stellt sich das große, weisse Schiff als Traumschiff älterer Bauart dar. Es sieht tatsächlich wie ein Schiff aus!

Der Himmel fast klar, man fasst es kaum. Deichwanderer, angesichts der Wetterlage eher selten.

Weiter auf dem Saatlandsdamm – das Wetter in wildem Wechsel, wieder mal schwarz.

Gegen Abend auf der Geest, an Wedels Roland – wir wollen Besuch die Abendstimmung in der Marsch zeigen – ein kurzer Fußweg.

Die Fahnen über dem Theaterschiff Batavia stehen in steifer Brise, wie gehabt.

Uns stellt sich ein vorgezogener Sonnenuntergang dar – eine rasch heraufziehende, dichte Wolkenwand als Verursacher lässt uns schnell umkehren, heimwärts.

Wir erreichen unser Fahrradhäuschen mit Dachüberstand unmittelbar bei Schlagregenbeginn. Glück muss der Mensch haben.

Das ist nicht immer so. Die auf gut 1 m über mittlerem Tidehochwasser aufgelaufene Flut in der Nacht zum Sonnabend bescherte Lüheanliegern Überschwemmung. Wie die Medien mitteilen, wurde das nicht automatisch betriebene Sturmflutsperrwerk der Lühe nicht (rechtzeitig?) geschlossen. Auf unserer Elbseite waren die Sperrwerke immerhin 4 Stunden „dicht“.

Es läuft das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Klein Flottbek, Hamburg. Alle Anwesenden haben sich hoffentlich so wie unser Besuch wind- und wasserdicht eingekleidet. Sturm, Sonne, Wolken, gewitterartige Schauer mit Schlagregen – so sieht auch dieser Maitag aus.

Ich habe die glücklichere Variante gewählt – Radeln auf der Geest, hier windgeschützt durch frühlingsgrünen Knick.

Auch dieser Aspekt zeigt, dass mein Studium des aktuellen Wetterradars mir hilft, „on the sunny side“ wieder zu Hause anzukommen.

(Gestern Abend beim vor dem Abendessen vorgesehenen Spaziergang haben wir angesichts hereinbrechenden stürmischen Schlagregens allerdings die Tour erheblich verkürzt.  🙂  Es kann nicht immer alles klappen. Das Essen schmeckte danach um so besser, nicht nur, weil wir im „richtigen“ Restaurant landeten.)

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Beim Radeln fällt gelegentlich etwas auf dem Weg auf, das mich absteigen lässt – so auch kürzlich am Alten Hetlinger Heuhafen. – „Was ist das, was Sie gerade fotografiert haben?“ fragt ein vorbeigehender Spaziergänger.

Ein Ölkäfer-Weibchen.

Und nochmal, von der anderen Seite.

Der Spaziergänger ist weg …

… da rennt etwas metallisch Blitzendes auf mich zu.

Den störe ich nun doch, er dreht eilig ab …

… und macht sich aus dem Staub. Nix wie weg hier!

Zweibein mit Spiegelung im bei Ebbe leerlaufenden Marschgraben.

Licht und Schatten sind so krass, dass das Tier fast wie ein Silberreiher erscheint. Es ist aber ein „simpler“ Graureiher.

Seit Wochen denke ich hier in dieser Ecke so vor mich hin „Ich habe eigentlich lange keinen einzigen Seeadler gesehen!“.

Da fängt etwas über Giesensand meine Aufmerksamkeit – ein Seeadler kreist über den Windschutz- und Brennmaterial-Altbäumen.

Und da, auf der anderen Seite, rechts von mir, zieht ein Seeadler nahebei, niedrig über dem Elbdeich erscheinend, seine Erkundungs-Tour über dem Süßwasserwatt.

Schräg geht er ab Richtung Elbinseln.

Hoch über mir schraubt sich ein Seeadler immer höher – bin nicht sicher, ob es der zuerst Gesehene ist.

Hier ist die typische, brettartige Seeadler-Silhouette halbwegs erahnbar.

Vorbeiradelnde können nicht verstehen, was ich da so für Löcher in den Himmel starre.

Weiter geht`s, nochmal bei Fährmannssand auf den Deich klettern.

Binnendeichs: Stare wissen, warum sie die Nähe von bunten Herden aufsuchen. Das Insektenangebot ist dort reichhaltiger.

Auf dem Deich Fährmannssand, Blick zur Elbinsel Hanskalbsand – Da, hoch über der Elbe, sehe ich zwei Seeadler.

Nach einer Weile Spielerei zeht jeder seiner Wege.

Wenn ich plötzlich eine solche Zahl Seeadler sehe, sind wohl die Jungen der ersten Brut inzwischen flügge und trainieren in der dritten Dimension.

Zu Hause erwartet mich ein 6-Beiner – ein Goldauge.

Und dann ist da noch ganz etwas anderes, am Boden – ungeflügelt und mit sehr viel mehr Beinen. Offenbar kein Vogel, kein Insekt.

Rollassel neben Flechten auf Baumrinde.

Das reicht nun erstmal mit solch Viehzeug (das soll keine Missachtung deren Rolle in den Kreislaufprozessen unserer Erde bedeuten!).

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Da war nicht nur Sonne. Der Schlusstag startet stürmisch.

Ungewohnte Zeichen auf der Fensterscheibe.

Aber wie das mit Seewetter oft so ist – beim Besuch der Berlinerinnen zur Tagesbesprechung scheint die Sonne. Die Sylt-Karnickel freut`s.

Himmelblau! Jagende Wolken!

Wir wollen zum Minigolf, gleich neben dem Aquarium Westerland. Möwen geniessen das Wetter, führen akrobatische Aerodynamik-Übungen durch.

Dabei müssen aber auch diese Profis aufpassen – Crash-Gefahr!

Hinter Dünen und Häusern sind wir gut nach und durch Westerland geradelt.

Windschutz gibt es auch am Minigolfplatz. Über die einzelnen Stationen fegt der Wind.

Wir konzentrieren uns auf das Spiel.

Und auf unseren …

… Schreibblock.

Mit Blick auf die Uhr – der Zug wartet nicht auf uns – kommen wir gut zurecht. Das Spielergebnis, mit kleinen Zugeständnissen, stellt sich für alle akzeptabel dar.

Am Bahnhof Westerland – eine Silbermöwe begrüßt uns, verabschiedet sich.

Weitere Ordnungkräfte bringen den Zug in Schuss.

Wir reisen Landes-intern, von Sylts Nordseeküste an die Nordküste der Tideelbe.

Auf dem Festland, hier wird weiter Energie gesammelt.

Raps in voller Blüte – wie wohl dieses Jahr angesichts Temperatur und Wind Obst- und Rapsernte ausfallen?

Das Umfeld der Eider-Treene-Sorge-Niederung – auch mal wieder eine Reise wert.

Hoch über dem Nord-Ostsee-Kanal.

Es ist ja nicht so, als schiene hier, langsam nähern wir uns Hamburg, die Sonne nicht.

Ja, und wie erwartet, die Arbeiten starteten mit der Hinfahrt unserer Syltreise, hängen nun 10 Mauerseglernistkästen an unserer Bleibe (wir ganz unten, die ganz oben, an jedem der 4 Eingänge 2, 2 weitere hoch an der nördlichen Hauswand).

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Kurze Pause in Wenningstedt – das Wappen: Vordersteven Wikingerboot vor Wellen.

Wir haben noch Kondition, radeln spätnachmittags Richtung Kampen. – Ich teste, wie weit es querab Richtung Kliff mit Rädern funktioniert – stehe vorn mit dem Rücken zur See, in der Ferne meine Begleiterinnen.

Mein Endpunkt konnte auch per E-Rad plus Kinderanhänger nur durch Schieben erreicht werden.

Wir parken deutlich landwärts der offiziellen Radständer – der Weg bis dahin ist inzwischen von solchem Mullersand geprägt, dass sie kaum erreichbar sind.

Wir wandern bis zur Kliffkante – die Nordsee im Gegenlicht, tief unten.

Tief unten … – da wollen wir hin.

Anschnitt – das Rote Kliff, eine lehmige Moräne, Eisen-haltig.

Nordseewellen.

Viel bewegter Sand vorm Roten Kliff.

Unten angekommen.

Erstmal orientieren.

Lange hat diese Farbgebung, Eisen-rötliche Moräne, weisser Sand, Seefahrern bei der Orientierung geholfen.

Vor unseren Füssen bunte Steinauswaschung mit hohem Anteil durchscheinender Kiesel (nach Trocknen undurchsichtig weisslichgrau).

Spiegelung und Schatten.

Spuren hinterlassen – vergänglich.

Angestrahlte Totale – über etliche Kilometer geht das / steht das so.

Funde bestaunen – Rest einer Schwimmkrabbe (spitze Scheren, die Schwimmbeine im Foto kaum erkennbar).

Überraschung lokal – auslaufende Querwelle.

Eiszeiten, Wind und Wetter – Erosionssand, Sandschichten – Lehmmoräne Rotes Kliff.

Genug gewandert, genug gesehen – wir gehen zurück.

Es nagt die Zeit …, vorn hält Strandhafer etlichen Sand.

Zurück durch den Mullsand – oben im linken Bildviertel steht der Mond.

Bald sind die Räder erreicht.

Geschafft, Blick von festem Weg auf Spielplatz – mit Windflüchter in Grün.

Lautes Röhren über uns – och nöööö, Sylt, muss das sein? Geht das auch leiser?

Erholen in Wenningstedt, vor Sonnenuntergang – Artefakt durch Fensterscheibe, ich hätte das Fenster öffnen sollen.

Die Sonne sinkt – frühzeitig, hinter einen Wolkenhorizont.

Später im Fernsehen wird der illustre Sylter Sonnenuntergang gerühmt. (Hatten die auch den Wolkenhorizont???) Auf jeden Fall erweckten die Vögel bei uns den Eindruck, dass sie das Geschehen ganz aufgeregt feierten.

Tags drauf feierten wir ab und fuhren per Bahn zurück. Dazu folgen in eigenem Beitrag noch ein paar letzte Fotos.

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Wir verlassen List. Vorbei an vor Westwinden geschützten Häuserreihen geht es zurück gen Süden.

Vorbei an der Wanderdüne, hell, von der Sonne beschienen.

Das Auf und Ab beginnt. E-Räder ziehen an uns vorbei – der Gegenwind. Aber dafür haben wir halt die kleinen Gänge. Das klappt schon.

Wieder einmal Sukzession – links ein Wäldchenversuch, rechts ein scheinbar toter Versuch, von Salzluft in Stürmen oder den Trockenjahren verursacht.

Und da sehen wir, dass es bei stehengelassenem Altschutz wieder durchgrünt.

Ein Beispiel im Kleinen. – Wenn sich doch deutsche Forstwirtschaft endlich diese Erkenntnisse – nicht zuletzt aus den Nationalparken Bayerischer Wald und Kellerwald-Edersee – zu eigen machte. Der Altbestand sorgt für günstiges Binnenklima. Das Abräumen, immer noch Kahlschläge, man glaubt es kaum, bringt übersonnte, gebackene Böden, in denen die aufwändigen Neupflanzungen massenhaft vertrocknen.

Noch `ne Sukzession und lokale Besonderheit – Felsenbirne, jede Menge, als Neophyt, hier in der Wuchsform „Windflüchter“. (Will die den Sanddorn ersetzen?)

Gewöhnungsbedürftig – statt bunter Knick lineare Tannenbaumanpflanzung. Na gut, möge man die als Urform, Start der Dünenwälder ansehen, seinerzeit zu erstem Stoppen des bewegten Sandes.

Wir sind zurück, Dorfteich Wenningstedt. Erstaunlich gut haben wir den Wind gemeistert.

Eine Gänsefamilie zieht an der Insel vorbei …

…, um sich in steilem Anstieg an geeigneter Stelle einen Ruheplatz zu suchen.

Für uns ist der Tag noch nicht vorbei. Nach kurzer Rast in der Unterkunft radeln wir zu für uns Neuem, dem Roten Kliff, Kampen.

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Schleswig-Holstein, Deutschland – Dänemark.

Dänemark ? – Blick gen Norden. Jaaa, Blick über eine Grenze! Vorn weisser Sand Sylt, hinten weisser Südstrand der Insel Röm, dänisch: Rømø.

Kenner wissen: Man muss nicht mit dem Autozug nach Sylt fahren, man kann auch per Fähre von Rømø anreisen.

Wozu man auf die Insel Sylt überhaupt Autos mitbringen muss ??? Mit etwas Nachdenken wären auch Lösungen wie z.B. (ganz) anderswo, in Wernigerode, Ostharz, möglich. Da kann Tourist kostenlos in weitem Umkreis den Öffentlichen Busverkehr nutzen.

Sylt würde das bekommen, weniger Blech und das Drumrum !

Es gibt mehr als Fisch zu sehen im Hafen List. Wir aber konzentrieren uns auf Abendesseneinkauf: Krebsfleisch und geräucherte Makrele (als Filet).

Lecker Matjes – die lassen wir diesmal zurück.

Mal kein nordisches Bier, hier, ganz im Norden.

Zum Mittagessen haben wir uns, Wind- und Sonne-geschützt, in der Nähe eines Silbermöwennests niedergelassen.

Da gibt es allerhand zu gucken – schnelles Wolkenvorbeijagen, Werden und Vergehen.

Ultraschnell jagen auch die Möwen vorbei, werden meist nicht auf die Platte gebannt.

… und wenn, dann eher unscharf – wegen ruhender Beziehungspunkte.

Na, manchmal klappt`s doch, fast.

Und nochmal.

Die ruhige Bahn ganz oben (in Wahrheit sehr laute, hier unten allerdings nicht hörbar) bekommt die Digicam besser hin.

Seenotretter Pidder Lüng.

Pidder Lüng“ steht für den Freiheitsdrang der Friesen. – Fast könnte man einen Gedankensprung zum gegenwärtigen, unsäglichen Geschehen weiter im Osten machen, welch willkürliche Zerstörung jeglicher Entwicklungschancen der vergangenen 30 Jahre.

Ganz in der nördlichen Auslandsferne: Eine Fähre, Hafen Rømø.

Nun habe ich vor lauter Schnacken, in die Luft und in die Ferne fotografieren, das Mittagessen vergessen. Nein, nicht das Essen, sondern den Teller fotografieren. Dabei hätte sich das gelohnt – zum Wasser-im-Mund-zusammenlaufen: Krabben („Granat“ = Garnelen) auf Rösti. Ein Genuss!

Schluss mit List, Wappen auf Gullydeckel: Wal und Kompass waren vor Zeiten wichtige Zusammenhänge für die Insel.

Wir Europäer radeln zurück – bei, wie bekannt, strammem Gegenwind. 🙂

Wir verlassen List, vorbei an hinter die Dünen geduckten Reetdachhäusern.

Demnächst folgen mehr Sylt-Erlebnisse.

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