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Archive for the ‘Reisen’ Category

Wir alle brauchen Bewegung – nicht nur in diesen, unseren Corona-Zeiten. Mit „gut Abstand“ ist Radeln erlaubt, und da sieht man so allerlei, nicht nur die Verbesserungen nach Restaurieren mit Kies und Holz (vgl. auch Beiträge hier im Blog). Neben diversem Buntem, viel frühlingshaft loslegendem Grün beherrscht mancherorts Gelb das Blickfeld. Nicht immer ist das in Ordnung.

Schöner Kontrast Grün vs. Gelb 1, Gnäterkuhlenweg, Wedel. – Dürfen die das ?

Schöner Kontrast Grün vs. Gelb 2, westlich Pinneberger Straße, Wedel. – Dürfen die das ?

Grün vs. Gelb 3, westlich Pinneberger Straße, Wedel. – Dürfen die das ?

Ja, die dürfen das. Das Anwenden von Giften, hier: Totalherbizid, vermutlich auf Glyphosat-Basis, wird im Pflanzenschutzgesetz geregelt. Dieses „Gesetz zum Schutz der Kulturpflanzen“ ist just zu diesem Zweck entstanden. Es hat eine interessante Geschichte hinter sich. Die erste, vor Jahrzehnten verabschiedete Fassung war in Teilen gründlich misslungen. Sie wurde in der Praxis verstanden als ob da stünde „Grünt da noch was, bewegt sich da was?!? – Mach`s (spritz es!) weg!“

Etwas erschrocken reagierte die Politik angesichts der „Ergebnisse“ im Freien schnell und führte einen Rahmen gebenden Paragraphen für Profis und Laien (ja, leider ist Gift in Laienhand auch heute noch erlaubt!) ein. – Der entsprechende Paragraph hatte, für „alte Kenner“, zunächst den Standort § 6 (2) – das ist vorbei. Inzwischen steht der begrenzende Text in § 12 (2).

Es sollen die Kulturpflanzen geschützt, nicht (andere) Flächen abgetötet werden. Wo die zuständigen Verwaltungen konsequent handeln, hat sich etliches verbessert – unabhängig davon, wie man generell zu Gifteinsatz steht.

Da stellen sich bereits bei den Prüfungen vor Zulassung genügend Fragen, die Anlass zum Zweifeln berechtigen. Die Vielfalt der Erscheinungsformen in unserer Natur, die unendlichen, komplexen Prozesse, die uns Menschen großenteils weiter verschlossen bleiben, lässt sich mit simplen Definitionen nicht erfassen. Dementsprechend wundern neue Veröffentlichungen auch nicht, die für Gewässerorganismen belegen, dass ihr Verhalten chronisch gestört wird von Konzentrationen, die 5.000fach unter vom Indikator Honigbiene ertragenen Konzentrationen liegen. – So (und aus anderen Gründen wie Fehlverhalten) verschwinden halt „grundlos“ Arten aus der Natur …

Neben dem, was „die dürfen“, s. Fotos oben, sehen Aufmerksame aber auch anderes.

Da wird – ausserhalb des Nutzgeländes auch in Gewässernähe „behandelt“.

Bei weiterem Blick entsteht der Eindruck, als ob da überhaupt ziemlich rumgesudelt wird.

Und so setzen sich die Beispiele beliebig fort – Grabenrand 1.

Grabenrand 2.

Wegrand 1.

Wegrand 2.

Fahrweg im Gelände und Zaun binnen und buten 1.

Fahrweg im Gelände und Zaun binnen und buten 2.

Zaunbehandlung.

Fast entsteht der Eindruck, es bestünde „Vorfahrt für Pestizide“. [Den Firmennamen auf dem Schild habe ich ersetzt.]

In meiner langjährigen Praxis in Hamburg und in privater Erfahrung in Niedersachsen bestand weitgehend Einigkeit zwischen den Zuständigen, dass Wege und Zäune keine Nutzpflanzen sind. Dementsprechend wurden die Anwender informiert, ggf. mit Bußgeld belegt.

Auch in Schleswig-Holstein habe ich in den vergangenen Jahren gesehen, dass von mir gemeldete Flächen im Folgejahr nicht wieder GELB wurden, sondern Grün blieben oder mechanisch von (warum eigentlich unerwünschtem?) Bewuchs befreit wurden – andere Flächen aber auch nicht.

Es scheint im „Baumschulland“ im Vergleich zu HH und Nds. Nachholbedarf „in Sachen Leben“ zu bestehen. Angesichts zuständiger Grüner Umwelt- und Agrarminister verstehe ich das überhaupt nicht!

Soll man Schwarz sehen?

Vielleicht mindestens GRAU ? – Das ist KEIN Osterfeuer.

Anscheinend doch SCHWARZ. – Es knallt und pufft immermal, wohl Chemie-Spezialitäten „in Vernichtung“ und nicht nur Grün drin. [Ich habe dieses mindestens unsachgemäße Feuer der örtlichen Polizeidienststelle gemeldet. Möge das Folgen haben.]

Tja, das war zum Schluss eine weitere Besonderheit Schleswig-Holsteins angesichts bundesdeutscher Abfallgesetzgebung, die Verbrennen im Grundsatz verbietet. Grün könnte man Schreddern – in Zeiten des Klimawandels allemal! Die „Grünen Berufe“ auf dem Land und in der Stadt täten gut daran, wenn sie schon so viel schneiden und fällen, „die Organik“ den ausgepowerten Böden als Mulch zu überlassen (wenn denn schon Totholz immer noch nicht akzeptiert wird).

Es bleibt viel zu tun – auch und gerade von (und bei !) den Zuständigen in Politik und Verwaltung.

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Es ist wieder so eine Zeit, an den seit 2017 in die hiesigen Moränenbäche eingebrachten Kiesen Verbesserungen der ökologischen Kreisläufe zu erkennen. Über die Meerforellenlaichbetten im Übergang 2019 / 2020 habe ich berichtet.

Nun boomt es wieder, fast überall.

Die Flussneunaugen sind auf ihrer Laichwanderung bis in Quellbäche auf den Kiesen angekommen.

Die Pinnaubrücke Hindenburgdamm, Pinneberg – bekannter Ort aus diversen Blogberichten. – Da ist doch was!

Noch nicht ganz Tideniedrigwasser, die Pinnau trüb. – Wie üblich: In der Anströmkante des Kieses sind Veränderungen sichtbar. Flussneunaugen haben hier inzwischen zwei Laichgruben angelegt.

Wer bei noch tieferem Tideniedrigwasser von der Brücke runterguckt, kann bis zu 20 Tiere in der Laichgrube mit jetzt über 50 cm Durchmesser „bei der Arbeit“ beobachten. – Und die arbeiten (sich ab und gehen nach dem Laichen zugrunde. Auch die Leichen finden begeisterte Nutzer.).

Anderer Bach, andere Örtlichkeit – auch hier ist etwas zu sehen.

Mit ein Bisschen Vorstellungskraft sind bis zu 5 Kuhlen erkennbar. Bislang sind die noch nicht weiter „ausgearbeitet“.

Ja, und dann …

Herzlichen Dank an Hans Rutar, http://www.erutario.de , der diesen erfolgreichen Oster-Reiher mailte.

Alle Mühlenau-Interessierten können diesen (oder Kolleginnen / Kollegen) Reiher mit Glück in Ruhe beobachten. Auf dem Foto steht er gerade querab vom B-Plan Mühlenauquartier, von dem ebenfalls hier im Blog ausführlich im Zusammenhang mit umfangreichem Bekiesen berichtet wurde.

Mehr natürlicher Gewässergrund, wiederbelebte Strömung, mehr Wirbellose („Fischfutter“), mehr Fisch, mehr Fischesser – seien sie Gefiederte (auch dieser) oder Bepelzte. So sehen lebendigere Bäche und Flüsse aus.

Na denn, Frohe Ostern!

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Wir besuchten noch zwei andere Strecken der Ohlau weiter bachauf.

Auch hier wurde schon einiges verbessert.

Solch ein Angebot nutzen Meerforellen zum Ablaichen.

Wo Kies, zugegeben oder durch Strömungsverbesserung freigelegt, ein standorttypisches Bachbett schafft, siedeln sich standorttypische Wasserpflanzen wie der Aufrechte Merk (die Berle, links oben im Foto) und der Wasserstern erfolgreich wieder an.

Das Küchensieb am Besenstiel kommt zum Einsatz.

Bewegungsstudie am Egel – noch liegt er auf dem Rücken, oben rechts ist der hintere Saugnapf gut erkennbar.

Schnell dreht sich der Egel, ein Rollegel, um. Leider ist auf den Fotos die feine streifige Rückenfärbung nicht zu erkennen.

Ganz schön lang kann sich so ein Rollegel machen.

… klebt sich mit dem vorderen Saugnapf an und zieht sich zusammen – und so geht das weiter.

Die Bachflohkrebse in diversen Größen sind wieder zahlreich vertreten. Hier als Besonderheit fand sich auch eine mir bisher nicht untergekommene Libellenlarve. Aus der Fachwelt wird auf Federlibelle oder eine Schlanklibelle getippt. Schön, sie zu sehen.

Zahlreiches Vorkommen von Larven der Prachtlibellen Calopteryx lassen einen bunten Juni- / Juli-Tanz erwarten. Metallisch Blaugrün bis Grün und Braun-Grünlich wird es munter in der Sonne schillern.

Neben der Larve im Foto waren etliche jüngere Exemplare zu finden. Sie werden voraussichtlich noch nicht am diesjährigen Hochzeitsflug teilnehmen, benötigen noch ein weiteres Entwicklungsjahr – möge der Bach immer eine gute Qualität aufweisen!

In den ruhigeren Uferpartien, z.B. in überhängenden Pflanzen, leben Tellerschnecken. Am bekanntesten ist sicherlich die große Posthornschnecke, die in Aquarien häufig gehalten wird – im Foto eine andere, kleinere Art.

In den ufernahen Pflanzen leben auch Köcherfliegenlarven. Diese Art, vielleicht Anabolia, baut ein spezielles Haus mit Stängeln an den Seiten.

Und dann ist da noch eine junge Köcherfliegenlarve einer weiteren Art.

Bei Beprobung des Feinkieses am Bachgrund tauchen dann noch etliche Exemplare der Großen Maifliege Ephemera auf. Auch die lassen Ende Mai bis in den Juni interessante Hochzeitsflüge erwarten.

Gut für Bach, Insekten und alle anderen Organismen im Umfeld wäre ein beidseitiger Gehölzsaum, der nicht nur den Bach sommerkühl hält, sondern den Lebewesen einen geschützten Bereich bietet. Anlocken, Paarfindung und Hochzeitsflug werden erst mit diesem Schutzraum das Luftleben der Gewässerinsekten ermöglichen.

Zum Schluss Bekanntes auf dem Ufersand: Der Fischotter profitiert ebenfalls von den Gewässerverbesserungen mehr Struktur, mehr „Fischfutter“, mehr Fische – da freut sich der Otter.

Bis zum nächsten Mal!

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Sonniges Frühlingswetter – wir werden nicht nur diesem einen, sich sonnenden Pfauenauge begegnen.

Inzwischen sind die bekannten 3 Hochwässer auch über die Ohlau abgezogen, die Wasserführung nähert sich Niedrigwasserwerten.

Wie im Foto zu sehen, habe ich mein Küchensieb am Besenstiel mitgenommen – Tierchen gucken ist angesagt.

Die Kieszugaben haben gute Turbulenz erzielt.

Hier erwarten wir gelegentlich laichende Flussneunaugen.

Mal abwarten, ob die dann zufällig zu beobachten sein werden, wie das mit Glück 2018 in der Osterau im Wildpark Eekholt der Fall war.

Die Ohlaustruktur profitiert erheblich vom fast noch neuen Kies. Strömungs- bringt Tiefenvarianz und das Sortieren von Sohlenmaterial.

Mit „Sohlenmaterial“ meine ich ausnahmsweise nicht Solches, wie ich 2012 am Seevekanal fotografierte.

Die Kiesdepots hatten wir bewusst liegen gelassen, um an ihrer Entwicklung zu lernen.

Nun erkennen wir nach den Hochwässern die Partien, die problemlos verwendet werden können, um Unterwasserstrukturen herzustellen.

Dazu werden gelegentlich Aktive anrücken und mit Schaufel und Harke die bekannten Unterwasserlenker und -kiesbänke anzulegen.

Der angespülte Sand hat auch sein Gutes, man sieht Dinge, die sonst nicht erkennbar wären – hier ein Otter-Scharrhaufen.

Und – mit Glück – gab es auch eine gut ausgeprägte Fischotterspur zu sehen.

Die Schnellbeprobung der Kiese erbrachte zwei Erkenntnisse.

Sehr positiv fielen Gammarus-Massen (Bachflohkrebs) – und das in jeglicher Altersstufe – auf. Mit der neuen dritten Dimension finden sie offensichtlich gut besiedelbaren, für Ernährung und Vermehrung nutzbaren Raum. Schwach dagegen, im Foto durch 2 Individuen repräsentiert, fiel das Ergebnis für Insektenlarven aus.

Wir werden weiter bachauf nachsehen, wie die Lebewelt dort beschaffen ist. – Demnächst mehr dazu hier im Blog.

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Es war an der Zeit, wieder einen Blick auf und in die Ohlau zu werfen. Das Wetter ist gut, die Wasserführung allerdings nach den 3 Hochwasserschüben in Februar / März unter Mittelwasserführung, fast auf Niedrigwasser gefallen.

Die Ohlau im Agrarland teilt mit so gut wie allen unseren Moränen- und anderen Bächen das Schicksal, ihre Auenwiesen an Ackerbau verloren zu haben. Nicht nur dadurch ist ihre Sohle von Erosionssand bedeckt („das Leichentuch des Forellenbachs“), statt die natürliche Kiessohle aufzuweisen.

Allerdings – auch wenn am Gesamtrahmen „Dank“ verfehlter Agrarsubvention noch immer nicht verbessert wird – kann das Gewässer selbst mit mehr Struktur und damit mehr standorttypischem Leben versehen werden.

Darüber steht hier im Blog und auf meiner Homepage so mancher Beitrag. Auch an der Ohlau ist in den vergangenen Jahren allerhand punktuell und linienhaft geschehen.

Die nächsten Beiträge werden ein paar Eindrücke über die Entwicklung der Strukturen und des Lebens bieten.

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Nach dem erfolgreichen Test, mit erstem Kies für die obere Pinnau Laichbetten zu schaffen und zu verbessern, die Strömungssituation stellenweise zu verbessern sowie zu lenken (s. Bericht vom 29. März), konnten die beiden weiteren hier bachauf vorgesehenen Lkw kommen.

Aber was ist das?!? – Die beiden Partien liegen weit vom Bach entfernt, mitten auf dem Acker.

Das passiert auch schonmal. Die zwischenzeitigen Niederschläge hatten den Oberboden durchweicht, das anschliessende Abtrocknen offenbar nicht ausgereicht. Nach Notschüttungen gab das Gelände den Lkw mit Hänger wieder frei.

Da naht auch schon der Teleskop-Radlader, diesmal zur Erleichterung des Fahrens und Kies auf das jenseitige Ufer Platzierens mit kleiner Schaufel.

An den wenigen Stellen mit busch- und baumartigem Uferbewuchs wollen wir diesen sowie Fischunterstände darunter vor zu stark erodierendem Anstrom schützen und längeren Erhalt sichern.

Solch Aufgabenstellung ist für den Teleskop-Radlader kein Problem.

Schlehenbewuchs und Erlen erhalten mit bachauf gelegtem Lenker im Ufer längere Existenzchancen. Das bachab liegende Ende wird noch per Hand ins Ufer getrimmt.

Eine Art „vortex weir“ aus großen Steinen können wir am Ufer mit Kies ergänzen – einerseits zur Stabilisierung, andererseits als Möglichkeit für die Pinnau, ihn für dann bachab liegendes Kiesbett bei Hochwasser zu transportieren.

Das „Vortex Weir“ (s. z. B. Figure 4.2 hier) kann ein offenes Gebilde aus standorttypischem Grobmaterial sein, das bogenförmig angelegt die Strömung in der Gewässermitte konzentriert. So bleiben die Ufer, wichtig vor allem im intensiv genutzten Gelände, vor Erosion geschützt, ein mittiger Kolk entsteht .

Die erste Seite aus Kies entsteht.

Schnell sind wir damit fertig.

Um den Strömungsdruck bachab zu entschärfen und zu lenken, sehen wir in der sandigen, kanalartigen Strecke eine flache Kiesrausche mit Seitenwangen vor.

Auf jeder Seite 2 Radladerschaufeln hintereinander mit Schüttwinkel ins Ufer gelegt, eine Schaufel mittig im oberen Teil – und dann Feinarbeit per Hand.

Die Arbeit geht flott voran, die beiden Kieshaufen auf dem Acker schwinden zusehends.

Nochmals eine Doppelbeschickung – in der Folge entstehen weitere Kieslenker am Ufer, wechselseitig.

So entwickelt sich, vorab vom Fischereiberechtigten bereits mit kleinen Findlingen belegt, eine Bachstrecke mit hoher Strömungs- und Lebensraumvielfalt.

Ein paar drohende Hangabbrüche entlasten wir durch Kiesvorschüttung am Fuß. Auf der Böschung erkennbar: der Maisacker beginnt Grundstück-scharf.

Zum Schluss gehe ich die Strecke noch einmal ab. Alles liegt prima, hier die Auffangrausche bachab des „vortex weir“.

Blick bachab, die Rausche bettet sich gut in die Landschaft ein.

In der Pinnau vorhandene Pflanzenpolster erhalten wir, wie generell üblich.

Die neue Kiesschicht schützt ganzjährig deren Wurzeln und verhindert die bisherige weitgehende Zerstörung im mahlenden „Standstrahlgebläse“ bei Hochwasser. Die neuen Kiesflächen werden erfahrungsgemäß von standorttypischen Wasser- und Uferpflanzen gern besiedelt und schaffen mehr Variation im Bach.

Am Ende des heutigen Abschnitts – Blick bachab sehe ich die obersten, vorigen Aktivitäten (rechter Hand der am 29. März beschriebene, ins Ufer zurückgeholte, gesicherte Baumstumpf).

Die Kiesrausche vom ersten Tag liegt und arbeitet hervorragend. Sie hat einen mittigen Kolk bewirkt, auf anlehmiger Moräne Material ausgegraben. So ist im Ansatz eine weitere Kleinrausche aus Mischkies entstanden.

Wir sind gespannt, wie Mittel-, Niedrig- und Hochwasser diese Strecke über die Zeit entwickeln werden. Gelegentlich, wie das von anderen Bächen hier im Blog berichtet wurde, werden wir einen Blick auf die pflanzliche und tierische Besiedlung werfen.

Sonnenbeschienen, Temperatur-gefährdend für die standorttypische Lebensgemeinschaft sommerkühler Bachoberlauforganismen und eng von intensiver Agrarwirtschaft begleitet, wären ein wesentliches Element zum Schutz und zur Verbesserung der Pinnau beidseitige Randstreifen mit standorttypischem Baumbewuchs, z.B. aus Erle, Esche und Flatterulme (mit den sich einstellenden, zugehörigen Begleitpflanzen). Dies wäre auch ein grundlegender Beitrag in Zeiten des Klimawandels zu notwendiger Anpassung an die laufende Entwicklung, sollen nicht zwangsläufig die Bachoberlauforganismen „weggedacht“ und in der Folge „weggemacht“ werden. – (Nicht nur) An dieser Pinnaustrecke wird interessant sein, ob Verhandlungen über Randstreifen – linksufrig, auf Gelände des Kreises Segeberg aufgrund einer Kreis-Initiative auch speziell förderbar – erfolgreich verlaufen werden. Das rechtsufrige Gelände, im Kreis Pinneberg liegend, bleibt selbstverständlich nicht vergessen.

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Morgendliches Eis auf der Geest-Vogeltränke (mit Eiszeitstein). Wir warten, dass die Temperaturen steigen.

Wie üblich bei wechselhaftem Wetter gelang es uns, zwischen Regen-, Schnee- oder Graupelschauern zwischenzeitige Sonnenphasen zu nutzen. Es sollten letzte Fronten abgezogen sein, also wählten wir eine längere Rundtour.

Die Hälfte der Runde ist geschafft, Hetlingen passiert – Blick hinterm Elbe-Hauptdeich Richtung Wedel.

So ganz sicher sind wir nicht, ob das die Wolken sind die abgezogen sind. Der Himmel ringsum sieht anders aus als auf dem Wetterradar.

Nebendran, auf Hetlinger Marschwiese findet eine Dienstbesprechung statt. Die Osterhasen haben allerhand zu organisieren – mit gutem Corona-Abstand, wie sich das zur Zeit gehört.

Wir radeln flott Richtung Wedel, können die neu gebaute Brücke über die Binnenelbe, weiter über den Saatlanddamm, vorbei am Theaterschiff Batavia wieder nutzen.

Neues vom Obsthof (neulich schonmal von Ferne gezeigt): Frostschutzberegnung hilft, die Ernte durch Vorblütenschutz zu sichern.

Irgendwie wirkt das Ergebnis auf uns ziemlich brutal.

Dick, lang und schwer hängt das Eis an den Ästen. Uns scheint hier Lernen am Objekt anzustehen.

In unserer Tostedter Zeit haben wir die dortigen Optimierungen im Obstbau lange verfolgen können. Frostschutz sah dort eher filigran aus – das Eisgewicht soll schliesslich nicht womöglich die Bäume entasten.

Fast am Ende unserer Tour gucken wir nochmal zum Himmel – ziemlich illuster ostwärts!

Oha, auch nach Nordwest geguckt ziehen da wilde Wolken Kaltluft gen Süden.

Wie dem auch sei – der Wetterbericht behält Recht. Es blieb trocken, der Tag für weitere Freiluftbewegung nutzbar.

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Die Pinnau hatte, beginnend in Pinneberg, Oktober 2019, und dann nördlich im ländlichen Raum, November 2019, ersten Kies erhalten – Berichte hier im Blog.

Nun sollte auch der Gewässerlebensraum in der oberen Pinnau  verbessert werden. Ein Test-Lkw hatte Kies in Ufernähe abgeladen.

Das Wetter bot sich zum Arbeiten an. In windgeschützten Partien von Knicks blühen Scharbockskraut und Buschwindröschen.

Impression kurz vor Ende der Anfahrt – Mais-Planum in schleswig-holsteinischer Knicklandschaft – Höhenlagen mit Pinnau-Aue dahinter.

Kraftort Pinnau-Aue im Gegenlicht – vor dem Bach rechtsufrig der Start-Kies, dahinter die Start-Begüllung des linksufrig begleitenden Maisackers („unsere“ Seite steht dafür später auch noch an).

Zum Glück ist dieses Gespann immerhin („schon“ für Deutschland – international als erbarmungswürdiges rotes Schlusslicht am Zug) mit Schleppschläuchen ausgestattet, der erforderliche Abstand zur Pinnau wird eingehalten.

Gerade ist in unserem Agrar-Lobby-Land fast so etwas wie ein kleines Wunder geschehen. Da hat doch der Bundesrat, unser föderales Ländergremium, nach langer Gegenwehr der an die EG-Nitratrichtlinie angepassten Düngeverordnung zugestimmt! Immerhin (!) hatte die Bundesregierung, die – egal, in welcher Zusammensetzung – sich mit anderen EU-Staaten für übergreifende Rechtsvorschläge (EG-Richtlinien) stark gemacht hat, sie aber gleichwohl anschliessend nicht eingehalten hat, angesichts drohender, hoher Strafzahlungen endlich die Realitäten akzeptiert.

Wir machen uns nun an die Arbeit.

Als besonders günstig stellte sich die Nutzungsmöglichkeit eines Teleskop-Radladers heraus.

Frei gewaschener Naturkies der Moränenlandschaft wird hier noch teilweise sichtbar – in solchen Strecken arbeiten wir nicht.

Wir verbessern die leider noch überwiegenden langen Strecken mit bewegtem Erosionssand durch Zugabe standorttypischen Strukturmaterials und Strömungslenkung.

Der Vorteil des Teleskop-Radladers: beide Uferseiten sind schnell und zielgerichtet mit Kiesschüttung ausstattbar.

Bachab der Kiesrausche mündet – in sicherer Entfernung – ein grabenartig ausgebauter kleiner Bach.

Per Hand wird zur Mitte geharkt, eine Rausche entsteht.

Blick bachab im Baustellenzustand – das rauscht ganz ordentlich! Wir werden das mildern.

Ergänzend zum Bau der Kiesrausche entschärfen wir einige Stellen Extrem-Erosion entlang des Fahrwegs.

Vorsichtig wird der Kies geschüttet – nicht zu wenig und nicht zu viel soll es sein.

Das sieht gut aus, wird je nach Entwicklung ggf. verbessert.

Ganz nebenbei war uns ein in den Abflussquerschnitt gestürzter Baumstumpf ins Auge gefallen.

Wir starten einen Rettungsversuch „Totholz-im-Bach-belassen“. Mal sehen, was so ein Teleskop-Radlader alles kann.

Mit zwei Ansätzen aus unterschiedlicher Richtung gelangt der Baumstumpf Richtung Ufer.

Der Versuch ist gelungen, das Totholz konnte im Ufer platziert werden. Wir sichern es bachauf und bachab mit etwas Kies.

Wir hoffen, das liegt stabil und gefällt dem Wasserverband.

Zum Abschluss ist Feinarbeit an der Kiesrausche angesagt. Mal sehen, wie die Strömung gearbeitet hat – und was es zu tun gilt.

Der Strömungsdruck hat eine Menge Kies zungenartig in Bachmitte bachab transportiert.

So belassen würde Hochwasser beidseitig erheblichen Erosion im Ufer bewirken. Das kann vermieden werden.

Wir verlängern die Kiesseiten im Schüttwinkel beidseitig und komplettieren so die Rausche.

Fertig.

Blick von der Rausche bachab – eine milde turbulente Strömung ist nun entstanden, die sich mittig hält. Bachab der Turbulenz ist linksufrig der unbeeinflusste Zulauf des grabenartig ausgebauten kleinen Bachs zu erahnen.

So soll das sein. Bachauf dieser ersten Teststrecke wird demnächst weiterer Kies folgen – ebenso ein Bericht darüber hier im Blog.

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Ganz klar: Am Weltwassertag muss ich „Wasser gucken!“.

Wir sind angesichts Corona angehalten, keine Ansammlungen zu bilden und Abstand zu halten. Weitere Entscheidungen richten sich nach der Entwicklung der Lage und unserem Verhalten.

Bewegung an frischer Luft ist für die Gesundheit unverzichtbar, mögen die kommenden Beschlüsse von Bund und Ländern nicht zuletzt hierauf Bezug nehmen.

Das Wetter ist gut, der diesjährige Weltwassertag steht unter dem Motto „Wasser und Klimawandel“. Dazu wird mir beim Radeln sicherlich etwas einfallen, zumal ich im „Baumschulland“ unterwegs bin. Für die Grüne Zunft, die den Boden bearbeitet und zwingend auf hinreichend Wasser (aber nicht mehr) angewiesen ist, hat die WHO auf maßvollen Umgang, die dringend erforderliche Anpassung an den Klimawandel hingewiesen (diverse Gutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen haben sich in breitem, praxisbezogenem Themenspektrum auch damit befasst, Download Zusammenfassung).

Kleiner Rückblick auf den gestrigen Frühlingsanfang: angesichts geringer angesagter Windstärken als bisher haben wir die „Marini-Saison“ eingeleitet. Familie und Vorübergehende freuen sich.

Auf nach Pinneberg – es ist noch früh, ein ssssteifer Ostwind brrrist.

Und schon geht`s los – die WHO hat Recht. Im Umgang mit Boden und Wasser müssen die „grünen Berufe“ endlich durchweg Grundlagen akzeptieren und sich anpassen. Der bisherige Umgang mit Wasser und Boden ist allzu häufig inakzeptabel.

Es ist ein Kreuz! – Wo Landschaft ausgeräumt und zu Gegend gemacht wird (die Bundeslandwirtschaftsministerin hat die Begriffe verwechselt!), wird für „Agrar“ kein Platz mehr sein. Die Akzeptanz der Steuerzahler, pauschal zu subventionieren, schwindet.

Das ist Pinneberg, sonntags Richtung high noon – nicht normal?

Ja, wer die Ecke kennt, meint, sich zu vergucken! Der Blick geht von der Friedrich-Ebert-Straße Richtung Hans-Hermann-Kath-Brücke, nach rechts zweigt die Elmshorner Straße ab.

Für Nichteingeweihte und Fremde: das ist eine wesentliche Kreuzung in dieser verkehrsreichen Stadt. Normal sieht man hier nur „Blech“. – Offenbar halten sich alle sehr gut an die Corona-Hinweise. Wir sind gespannt, ob Bund und Länder das zu würdigen wissen.

Das vorherige Foto habe ich vorgezogen wegen des grundlegenden Eindrucks. – Real kreuze ich zunächst die belebte Mühlenau, Nebenflüsschen der Pinnau, über die Christiansenwegbrücke. Wo es vorher schlapp vor sich hin floss, beherrscht jetzt Turbulenz das Bild.

Blick bachauf nach Unterqueren der Bahntrasse – die belebte Mühlenau in der bekannten, gefällereichen Kurve.

Durch den Stadtwald Fahlt bin ich weiter geradelt, erreiche die Pinnau an der Brücke Hindenburgdamm. Der Kies ist noch da! Gut sieht er aus.

Dazu gibt es eine kleine Geschichte. Einer der Kies-Aktiven sprach mich in den vergangenen Wochen an, er sei bei Tideniedrigwasser hier auf der Brücke gewesen – der Kies sei nicht mehr da! Die Lösung des Rätsels: Seit Februar hatten die wiederholt starken Niederschläge den Abfluss der Gewässer bis vor Kurzem stark erhöht. Dreimal wurde mittleres Hochwasser erreicht, erhalten gebliebene Hochwasserstauräume pufferten, so dass in Städten bachab keine Schäden entstanden. Dazwischen wurden mittlere Verhältnisse nicht erreicht, reale Tideniedrigwasserstände lagen über mittlerem Tidehochwasser, so dass auf online-Abbildungen die Tnw-Marke gar nicht sichtbar war. Dementsprechend war auch der Kies „weg“. [Falls jemand den Link nutzt: aktuell, 22. März, ist angesichts des Ostwinds und der niedriger als normal ausfallenden Flut- und Ebbe-Stände der Elbe hier in der Pinnau fast gar keine „Flut“ erkennbar.]

Wie gut, dass die Pinnauwiesen bachauf der Stadt – sie laufen nun langsam leer – vor Bebauung geschützt wurden. Die Hochwasserlage, wie in fast allen Städten mit Gier als Lenker der Bebauungsplanung, ist auch schon vor erkanntem Klimawandel weitgehend prekär gewesen.

Möge inzwischen allen ein Licht aufgegangen sein.

Bachab Hindenburgdamm: Hilfsweiser Hochwasserschutz an fehlgeleiteten Planungen der Vergangenheit – das ist wohl nochmal gutgegangen.

Von der Friedrich-Ebert-Straße blicke ich Pinnau-aufwärts. Möge auch hier für engste Innenstadtbebauung angesichts neuer Bauaktivitäten hilfsweise neue Rückhaltung von Niederschlägen und Abflüssen entstehen!

Auf dem Rückweg komme ich noch einmal an der Mühlenau vorbei. Wie in diversen Blog-Berichten zu lesen, hat hier am B-Plan Mühlenauquartier nicht nur die Planung mit Gewässerrandstreifen und Hochwasserrückhalt, sondern auch die Kooperation für eine lebendigere Mühlenau beispielhaft funktioniert. Besten Dank nochmals!

Auf der Piste Richtung Wedel begegne ich noch einem ganz wesentlichen Symbol.

Scharfen Auges wollen wir die Entwicklung unseres Umfelds, unserer Umwelt konstruktiv-kritisch weiter begleiten.

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Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, das Leben geht weiter. Es erfreut mich, dass der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie die Bundesärzteschaft die Politik vor pauschalen, nicht begründet lokal nachvollziehbaren Ausgangssperren warnen.

Warum soll die sich vernünftig verhaltende Gesamtbevölkerung wegen ein paar Ignoranten eingesperrt werden ? ! ? Die genannten Verbände warnen vor unnötigem Erzeugen einer gespenstischen Atmosphäre, Kommentatoren weisen sachlich darauf hin, dass in „familiärer“ Enge Frauen eher durch Gewalt gefährdet sind. – Das ist wohl leider so.

Geniessen wir also – mit gutem Abstand zueinander – frische Luft. Rings um uns „tobt“ die Natur, der Jahreszeit entsprechend.

Bevor ich also gelegentlich auf angekündigte Baggeransichten im Elbe-Geschehen komme, folgt hier Tierisches.

Radeln hinterm Deich, Wedel – Hetlingen – Wedel. Der Blick vom Sperrwerk Wedeler Au zeigt, dass demnächst die erneuerte Brücke über die Binnenelbe frei gegeben wird. Wir freuen uns drauf.

Querab Fährmannssand begegne ich dem ersten Schwarm Nonnengänse, ein paar Silbermöwen davor.

Weil`s der erste ist, nochmal ein Detail mit Möwen, hochkant.

In dichter Packung äst ein weiterer Schwarm querab NABU-Vogelstation. Nicht weit davon entfernt ein dritter.

Irgendwie ist bei mir schnelles Schätzen automatisch vorprogrammiert, seit wir seit 2016 diese Marscherlebnisse geniessen können. Wenn`s „zu dicke“ kommt, zähle ich nochmal eine Teilmenge, um meine Schätzung zu verifizieren (ggf. anzupassen). So bei 3. bis 5.000 Exemplare pro Schwarm sind es – bei bisher 3 Schwärmen also 9. bis 15.000 Nonnengänse.

Und dann geht`s los. Der hintere Schwarm wurde hochgebracht – warum auch immer, überzieht den vor mir, ihn auch aufstörend.

Die Luft wird voller – voller Vögel.

Nach und nach orientieren sich die Gänse.

Aber wohin?

Wie das meist üblich ist, kehren die Flieger an vorherige Plätze zurück. In diesem Fall packen sich beide Schwärme dicht zusammen.

Damit mir das nicht zu einseitig, langweilig wird, rufen – nicht zum ersten Mal – 15 Kraniche über mir (Ausschnitt).

Weiter geht`s Richtung Hetlingen. Nahe Giesensand äst ein weiterer Schwarm Nonnengänse, darüber etliche Teilschwärme in unterschiedlicher Höhe bis an den Horizont.

Insgesamt sehe ich 7 große Schwärme auf dieser Tour (die Platzwechsler nicht gezählt). Das sind ganz offensichtlich angesichts der großen Gesamtzahl bei um die 30.000 Tiere Nonnengänse, die von Westen über uns mit Zwischenrast zu ihren Brutplätzen unterwegs sind.

Ein großer Schwarm Lachmöwen sitzt auf einer Wiese vor der Baustelle Klärwerk Hetlingen. – Klärwerke sind angesichts Veränderungen im Stand der Technik eigentlich immer Dauerbaustellen, zum Wohl unserer Gewässer und unserer Gesundheit.

Ganz offensichtlich wir hier aber nicht nur gerastet. An mehreren Stellen fielen mir schon Starenschwärme in 100-150er-Individuenstärke auf. Zwischen anderen Vögeln ist anscheinend irgendetwas Interessantes zu finden.

Vor dem Deich scheint es auch interessant – da verschwindet gerade jemand im Ganzkörperkondom im Röhricht. – Darf der das, ein Ornitho-Mane oder ein autorisierter Forscher?

Das Röhricht des Vorjahrs / Reet geht inzwischen weitgehend in Auflösung über – Platz schaffen für neuen Wuchs.

Silbern glitzert das Wasser der Elbe bei Tidehochwasser über dem Süßwasserwatt.

Zum Abschluss Vierbeiniges – die Osterlämmer sind schon da! Zahlreich bevölkern sie die Wiesen sowie den Deich rund um Hetlinger Schanze.

In dem Sinn: Ich wünsche allen gute Erlebnisse im Freien!

Und immer schön Abstand halten.

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