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Archive for the ‘Klima’ Category

Spontanentscheidung „Super Wetter!“ bringt uns in die S-Bahn.

In der S1 gen Hamburger Landungsbrücken – der Deckel für den Altonaer Teil der Elbtunnelautobahn ist zur Hälfte fertig.

Nach Umstieg in die U3 steigen wir am Halt Feldstraße aus – grell, der Grüne Bunker. Und unten vor ?

Unten befindet sich der Hamburger Sommerdom im Aufbau.

Wir sind gleich nach Ankunft rechts rum, gen Süden – rechts Millerntorstadion (FC St. Pauli), Dom-Attraktionen.

Südlich am Bunker vorbei, Fahrgeschäfte – wir sind auf einem Rundgang!

Östlich des Bunkers – auch nicht schlecht, Verlaufen. Ohne hätten wir diese Rundumwahrnehmung nicht gehabt.

Wieder in Höhe U-Station Feldstraße.

Der Eingang ist nah!

Und – jetzt sollen / wollen wir da noch ganz hochkraxeln ?

Demnächst mehr.

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Im Beitrag vom 1. Juli ist unsere jüngste Betrachtung des örtlichen Bach-Elends bei Hitze und geringem Abfluss dargestellt. Der erste Lkw zum Testen hiesiger Verbesserungsmöglichkeiten wurde bestellt. Am 15. Juli war es dann so weit.

Ein ruhiger Morgen – der Hase auf der anderen Uferseite lässt sich erstmal nicht stören.

Die punktuellen Arbeitsplätze werden angesehen. Hier soll beidseitig Uferschutz erfolgen. Das Ufer wurde mit Freischneider sichtbar gemacht – nachdem diesseits durch Übersonnen geförderter massiver, alles andere unterdrückender Aufwuchs von Drüsigem Springkraut runtergemäht ist.

Der Kies, 15 t fürs erste, liegt bereit.

Angesichts kleinräumiger Flächenstruktur arbeiten wir „mit kleinem Geschirr“ – Trecker mit Frontlader.

Zum Testen des Geländes und unseres Vorgehens wird zunächst eine halbe Schaufel geladen. Ziel erreicht – das sieht gut aus.

Ein paar Kieselsteinchen für einen überbreiten, übertiefen, fast völlig strukturlosen Bach.

Aber es geht weiter, Schaufel für Schaufel.

Nach der Testfahrt wird nun stets mit voller Schaufel gearbeitet.

Die andere Seite.

Auch das wird, …

… Schaufel für Schaufel.

Fürs erste ganz gut, beidseits geschüttet – so geht es weiter.

Doppelpärchen.

Altbäume, unterspült – leider fehlen hier Erlen, die das Ufer mit tiefgehenden Wurzeln bis unter den Wasserhorizont schützen.

PunktErosion links, vor großer Trauerweide – die stoppen wir.

Seitenansicht.

Und von gegenüber – erkennbar ist, dass wir mit dem „Punkt setzen“ nicht den Erosionshang zulegen. So kann der, z.B. vom Eisvogel genutzt werden.

Gut liegen die beidseitigen Erststrukturen.

Genaueres Betrachten ergibt Anpassungsbedarf zum Uferschluss oben sowie Seitengestalten bachauf und bachab.

Nichts leichter als das – dem Kies wird gezeigt, was eine Harke ist.

Nun warten wir auf hinreichend Regen, nach dem wir die Wirkung unserer Taten für weiteres Handeln prüfen.

Vor allem aber warten wir auf Terminieren des Unterhaltungsbaggers, der die beiden kontraproduktiven, UltraErosions-erzeugenden alten Strömungslenker entfernt. Dann wird auch an deren Uferpunkten verbessernd gearbeitet.

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In meinem Beitrag vom 5. Juni hatte ich (mal wieder) auf die Lebensgefahr für in der Tide-Elbe Schwimmende hingewiesen. Geringe Abflusswerte und hohe Wassertemperatur sorgen – saisonal, durch vorige Vertiefungen und die Elbeverbreiterung bewirkt – auch für Lebensgefahr für Gewässerorganismen. Zumindest ist über Monate die Verbindung für wandernde Organismen Richtung Laichplätze bis hin nach Sachsen versperrt.

Dieses Jahr wiederholt sich das Bekannte, Unerträgliche, bereits seit Ende Mai.

Optisch stellt sich die Situation dem Betrachter vom Elbdeich bei Wedel wir folgt dar.

Elbdeich Fährmannssand, Süßwasserwatt trocken, Tonne – Buhnenkopf liegt bei Tideniedrigwasser frei, unmittelbar davor beginnt Seeschiff-tiefes Wasser.

Klappbagger mit LNG-Antrieg sorgt durch fortwährendes Saugen und in der Elbmündung Verklappen für Erhalt des Zustands.

Dass damit fortwährende Vernichtung des Flussbodens als Lebensraum verbunden ist, braucht nicht ergänzend erwähnt zu werden (denke ich immer, ist aber den meisten nicht bewusst). Im Hamburg-nahen Bereich sind, seit Jahrzehnten weiter betrieben, letzte für die Lebenszykler vieler Gewässerorganismen so notwendige Flachwasserbereiche aktiv oder als Folge beseitigt worden.

Noch einmal, nun mit Buhne und Tonne – dass in solch Gewässer niemand ungefährdet baden kann, sollte auch klar sein.

Die Rindviecher kümmert`s nicht – angesichts extremen Aufheizens des Bodens suchen sie Kühle Richtung Tidefluss.

Ich suche Zuflucht im Schatten, in mit Rollläden versorgter Nordwohnung. – Wohl dem, der hat, in dieser, unserer Zeit!

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Ein Häuschen im Grünen – wer möchte das nicht? – Aber so mitten im Mais ist es halt der Überrest eines früheren Obsthofs, Geräteschuppen nehme ich an.

Das neue Agrar-Grün? Ich bin begeistert. Die Bohnen machen sich prima.

Weit hinterm Weidegrün zieht bei Thw jenseits des Elbdeichs Containerfrachter MSC Altamira, 200 x 48 m, TG 12,5 von möglichen 14,5 m nutzend, gen Hafen Hamburg.

Es wird Zeit, dass die Schifffahrt wegkommt vom Schweröl! Hier, „im Grünen“, verpestet das Schwarz enorm die Luft. Erst wenn Hamburg naht, wird auf „etwas sauberer“ umgestellt.

Elbdeich Hetlingen – Saison-Grün, vom Deich“rasen“ über Staudenflur und Binsen- / Reetflächen bis hin zu kleinem, sich vergrößerndem Auwäldchen.

In der Radelfolge, aber tags zuvor – Elbdeich Fährmannssand, „stairway to Heaven“, frisch randlich mit Freischneider bearbeitet.

Da zieht ein feines Passagierschiff flussauf.

Und von Lühe her folgt Hapag-Lloyd Containerfrachter Al Manamah, …

… inzwischen auch vor der Elbinsel Hanskalbsand – 307 x 40 m, 12,3 von möglichen 14,5 m Tiefgang nutzend.

Das sind ja recht kleine – wann ich wohl mal wieder einen Verursacher der vorigen Elbvertiefung und -verbreiterung (mit verheerenden ökologischen Folgen), die 400 m plus-Klasse sehe?

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Vertreterinnen aus einem Stadtrat und einem Kreistag sowie dem Landtag Schleswig-Holstein und Begleitende zeigten sich interessiert an Informationen zu Lebensraumverbesserungen an Bächen und kleinen Flüssen. – Gestern war es so weit.

Dazu gibt es einen kleinen Film bei Instagram.

Hier bringe ich nur ein paar Gesamteindrücke, die Fachlichkeiten finden sich in einer Vielzahl Beiträge hier im Blog. Instream-Restaurieren an den Beispielen Strömungslenker, Lenkbuhnen und Treibselsammler („Hölzchen & Stöckchen“) wird vorgestellt.

Städtische Mühlenau Pinneberg – Symbolfoto Buchenbogen querab vom Rosengarten.

Ländliche Pinnau – was für ein Kaiserwetter für unser Treffen!

Ausgesprochen gute Stimmung beherrscht die Veranstaltung.

Symbolfoto Pegel Pinnau Renzel – langwöchiger Niedrigwasserabfluss und Eisenocker-Rot am Pegel stehen sinnbildlich für die Vielzahl Belastungen, die unsere kleinen Fliessgewässer plagen.

Ultrakurz-Beprobung einer Rausche und von Unterwasserpflanzen nebendran brachte immerhin den für das Nahrungsnetz so wichtigen Bachflohkrebs in unterschiedlichen Größen / Altersstufen als auch jüngste Winzlarven eines Pionierbesiedlers aus der Gruppe der Eintagsfliegen ins Sieb.

Vom folgenden Treff im Wildpark Eekholt wird gleiche Begeisterung berichtet.

 

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Angekommen, Blick in die örtliche Realität – extreme Tieflage, extreme Überbreite für Mittel-, gar Niedrigwasserabfluss, extrem steile Ufer beidseits.

Dem entsprechend stellt sich die Situation für den standorttypischen Kiesbach ultranegativ dar. Sand, gar Schlamm charakterisiert unsortiert die Gewässerbreite.

Blick bachab – Ufererosion weitet sich Richtung Privatgarten aus.

Gegenüber, Ufererosion über der Sohle des Steilkanals – absehbar sind die den Bach beschattenden Bäume durch Unterspülen, Umstürzen gefährdet.

„Zeugen der Vergangenheit – Überbreite“ – frei liegende Rohre zeigen, wo mindestens Richtung Mitte das ursprünglich geplante Ufer endete.

Zulaufbach Düpenau von gegenüber – kaum Wasser, Absturzkante mit Abriss, nicht nachvollziehbarer Längseinbau in der Mühlenau.

Immerhin bündelt der Längseinbau den Mühlenauabfluss, so dass nun im Niedrigwasser (halbe der verfügbaren Überbreite) der mögliche Lebensraum erkennbar wird. – So, wie die Sohle hier, mit Besiedlung – oder gar besser -, sähe unser Ziel ringsum generell aus.

Wir verständigen uns auf einen kurzfristig erfolgenden Test-Einbau eines Lkw Kies. Alles weitere wird sich aus den Arbeits- und Situationsergebnissen entwickeln.

Schön, dass das E-Mobil angesichts der Hitze einen Schattenplatz gefunden hat.

Wir brauchen generell und überall MEHR BÄUME.

Möge das „vom Kopf in die Hand“ wandern und – Wachsen lassen bzw. Pflanzen – realisiert werden.

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Nach dem ernüchternden Eindruck des oberen Bek, Pinnau-Einzugsgebiet, sehe ich mir die vor einem Monat Erosions-entschärfte Strecke nahe der Mündung in die Mühlenau an.

Angang in Hitze …

Rausche im Halbschatten.

Die Erosions-entschärfte Strecke bachab und die …

… untere, neue Auffang-Rausche.

Licht und Schatten, Turbulenz auf gut angepasstem Niedrigabflussprofil.

Meine Mini-Ausrüstung – Küchensieb an Besenstiel, große weisse Blumentopfuntersetzer.

Immerhin – eine Pionier-Eintagsfliegenlarve.

Eine köcherlose Köcherfliegenlarve.

Und noch eine.

Dafür, dass über den Monat seit Einbringen des Kieses keinerlei nennenswerter Regen fiel, gar in den Bächen ankam, freut mich schon dieses Winz-Ergebnis.

Der wesentliche Besiedlungseinfluss „Drift“ war die gesamte bisherige Zeit ausgeschaltet. Hinzu kommt, dass die Erwachsenen-Stadien der Insekten gerade voll im Luftraum beschäftigt sind mit Hochzeitsflügen und Eierlegen. Diesjährige Larven sind noch so klein, dass sie sich durch Durchflutschen durch das Küchensieb der Beprogung entziehen. – Bleibt DER aktive Wanderer, Hauptbesiedler unserer Bäche und kleinen Flüsse: Der Bachflohkrebs.

Schon recht erstaunlich, dass der überhaupt nicht bei meiner Beprobung sichtbar wird. – Das wird kritisch im Sinn bleiben – hoffentlich bis zum Anwesenheitsbeleg bei folgenden Besuchen.

Die oberste neue Rausche, seitlich vom Anstrom.

Im ruhigen Bereich hat sich ein Belag auf den Kieseln eingestellt, der auf die starke Eisenbelastung des Bek schliessen lässt – nicht gerade belebungsfreudig.

So verwundert mich nicht, dass die Kurzbeprobung überhaupt keine Organismen zutage fördert.

All diese Rauschen, im Halbschatten Dank vorhandener Uferbäume angelegt, werden wir weiter im Auge haben.

Mit dauerhafterer Feuchtigkeit, längeren Niederschlagsereignissen und nicht zuletzt „der Zeit“ wird sich auch hier eine den Standort charakterisierende Besiedlung einstellen.

Nun aber zum Ort der Verabredung, der städtischen Mühlenau in Rellingen.

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Der Besuch einer demnächst zu verbessernden Bachstrecke in städtischer Mühlenau gibt mir etwas Zeit vorweg. Die nutze ich und sehe ein mit Kies und Großsteinen verbessertes Stück des Bek, Pinnau-Einzugsgebiet, an.

Au weia, fast kein Abfluss! Die seit Einbringen von Forellen und Flussneunaugen belaichten Kiese liegen fast trocken.

Ein wenig Bewegung ist lediglich ganz links zu erkennen.

Die frisch gemähte Wiese nebendran bietet einem Storch günstige Gelegenheit zum Mäusefang.

Volle Sonne liegt auf einem Großteil der Strecke – Gefahr unnötigen Wasserverlusts, Hitzeschaden für die Lebensgemeinschaft.

Nicht nur das – Turbulenzverlust und Lichtüberschuss (bei überall reichlich verfügbaren Nährstoffen) lassen Wasserpest das Wasservolumen einnehmen.

Anderswo lösen sich Algenpolster vom Grund und schwimmen auf – Sauerstoffzehrung beim Abbau ist die Folge.

– Waschmaschinenwasser-artig stellt sich die Eisenbelastung des Bachs dar. – Da sitzt was!

Ich ersparen den Lesenden Fachliches zu mit solch Kaputtbau und – zu vermeidender -überhitzter und übersonnter Sommersituation verbundene Spezialitäten wie CO 2-Entzug, für den Standort untypische pH-Entwicklung, folgende mögliche Ammoniakbildung und Organismenvergiftung …

Ein Graureiher rumpelt aus dem Bachröhricht hoch, fliegt erschrocken ab. Der sammelt(e) wohl die Geschwächten bis Sterbenden ein …

Immerhin kann ich im seltenen Halbschatten einzelner Erlen 2 unserer Rauschen mit WinzTurbulenz bei Geringstabfluss erkennen – Zeit zum Durchatmen.

Eben schon einmal gesehen – das Männchen einer Blauflügelprachtlibelle, Calopteryx virgo.

Immerhin, EIN gutes Zeichen.

Mein Sieben bringt Calpteryx-Junglarven, Eintagsfliegenlarven, ansonsten etliche Schnecken und Wasserasseln in die Betrachtungsschale – letztere Anzeichen für dauerhaft ruhige Bereiche, auch bei höheren Abflüssen.

So sorgen unsere Einbauten nicht nur für Turbulenz, sondern gleichzeitig fürs Sortieren der Sedimente – Turbulentes existiert neben Ruhigem. Es entsteht aufgrund Lebensraumvermehrung Artenvielfalt.

Immerhin, die streckentypischen Bachflohkrebse sind (noch ?) nicht ganz verschwunden.

Nochmal zum Durchatmen – Halbschatten und Bewegung im Restwasser.

Es ist Libellenzeit – Kampfzeit um Revier und Weibchen für die Männchen. Dieses, Calopteryx splendens, Gebänderte Prachtlibelle – hier nicht gut erkennbar, sieht fast wie C. virgo aus, aber im Flug sind die 4 Punkte deutlich -, hat bereits lädierte Flügel.

Mit gemischten Gefühlen verlasse ich diese erste Strecke.

Da bis zum Treff weiter Zeit ist, sehe ich mir auch die jüngst bekieste Strecke nahe der Mündung in die Mühlenau an.

Bericht folgt.

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Es riefen die Kooperationspartner des Projekts „Lebendige Alster.“ Sie hatten wieder in interessantes Programm zusammengestellt. Zahlreich erschienen die Interessierten – „volles Haus“.

Hamburg, Stadthausbrücke – aus der Tiefe ans Licht, …

… gleich neben der Katholischen Kirche, Blick auf den Michel.

Wenn ich schon zu einer Alsterveranstaltung gehe, will ich den Fluss in seiner lokalen Stadt-Form auch sehen – hier: das Bleichenfleet, Blick Richtung Elbe mit Sperr- und Pumpwerk.

Blick Richtung Ellerntorsbrücke, gen Norden.

Die Vorträge werden zeitnah auf der Homepage des Projekts veröffentlicht werden.

Geht los! Begrüßung.

Eins von zwei gerade in Hamburg laufenden Naturschutzgroßprojekten wird vorgestellt – primär Wünschen und Wollen, da noch in der Startphase.

Auf Erkenntnisse lokal, regional und international wird in der Diskussion hingewiesen, dass bei Auenorientierung – komischerweise? – der aquatische Lebensraum allzuoft vergessen wird oder zumindest ins Hintertreffen gerät. Dabei liegt darin gerade eine Ursache, dass die Auenideen in der Praxis nicht optimal geraten. – Es gibt (und gilt!), wie überall, viel zu lernen!

Hinreichend Zeit ist für Pausen, d.h. umfangreichen Raum für Fachsimpeleien vorgesehen – hier auf der Dachterrasse.

Rundum interessant – Blick Richtung Hafen mit Containerkränen, Windrädern, der Köhlbrandbrücke.

Auch drinnen geht`s weiter.

Neben all den spannenden und gut vorgetragenen Inhalten zeige ich hier ein Beispiel des online-Vortrags von Dr.-Ing. Katharina Bensing, TU Darmstadt, Wasserbau & Hydraulik.

Zu beachtende, unterschiedliche Fischgesellschaften entsprechend lokaler Flussbesonderheiten sind angesichts unseres Energiewechsels (Beispiel HH) ein wichtiger Aspekt beim Thema „Flusswärmepumpen“ von Corinna Ertl, BUKEA Hamburg.

Die Mittagspause nutzen für einen Gang zur Grünen Schute.

Start an der Ellerntorschleuse, …

… durch schattige Arkaden, …

… unter der Michaelisbrücke hindurch, …

… gelangen wir schnell zur Grünen Schute – Elphi im Hintergrund.

Daaaa, ein Teichhuhn, …

… frisst vom Wasserpflanzen- und Staudengrün – darf das das ?!?

So, dass alles vor Verzehr geschützt ist, können die Käfige gar nicht gestaltet sein – es sei dem Teichhuhn also gegönnt.

Zurück gehen wir auf parallelem Weg, „innen“.

Zwei Vorträge zum ultragefährdeten Wunder(samen)fisch Aal sowie meiner, danach Angeln und Naturschutz und zur Aussenalster runden das Programm ab.

Wie oben mit Link erwähnt, finden sich die Vorträge demnächst auf der Projektseite.

Mein obligatorischer Versuch von der S-Bahn aus, den Bauzustand des Altonaer Elbtunneldeckels zu dokumentieren, gelingt auf der Heimfahrt.

Verborgen ist der Stau von Nord in der noch freien Teilspur (rechts vom Deckel).

Frischluft am Bahnhof Hochkamp – Linde voller Samenstände – tut gut (erstmal raus aus der Innenstadt). Schnell bin ich zurück in Wedel.

Nun gibt`s Arbeit, der Vortrag will in öffentlich vertretbare Form gebracht werden – es gilt, die Copyright-Vorschriften zu achten (und die Vielzahl meiner übereinander gezogenen Fotos pdf-fähig zu optimieren).

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Von der Mühlenaubrücke, Mühlenstraße, gehen wir an der Bahnlinie (linker Hand) längs. – B-Plan Mühlenauquartier erreicht – bahnseitig als „belebte Lärmschutzwand“ ausgestaltet.

Vor der Bebauung biegen wir Richtung Mühlenau ab, gehen bachauf des Bachs, bestaunen seine kleine, aber feine, neue Aue.

Im Vergleich zum vorher beton- / asphaltierten, als Gewerbe / Industrie flächig bebauten Firmengelände lässt sich dies sehen.

Tiefergelegtes Gelände ermöglicht zum einen Aufnahme von Niederschlagswasser, lässt zum anderen bei hohen Abflüssen Wasser aus der Mühlenau ein- und wieder ausströmen. „Eine atmende Aue!“ wie ein Teilnehmer beeindruckt sagt.

Wir verlassen das Gelände, vorbei am bahnnah verdichteten Wohnen (da ist aufgrund von Feuerwehrzufahrten, Fluchtwegen angesichts hoher Menschenzahl ff. doch allerhand innen versiegelt!) Richtung Parkhochhaus.

Mit dem hat es so seine Bewandnis: „Niemand“ will es nutzen, fürs Parken bezahlen – ein heftiges Zuschussgeschäft für die finanzschwache Kommune. Gleichzeitig leistet sich Pinneberg ums Bahngelände kostenlose Parkplätze, von denen Anlieger in Winterzeiten mit Schnee festgestellt haben, dass bis zu einem Drittel über Langzeit fürs Dauerabstellen von Kfz. genutzt ist. – Mal was für den Rechnungshof …

Noch in Arbeit ist der „ILO-Park„, Bauabschnitt 2.

Über den Bahnhofsvorplatz – die kleinen Bäume geben sich Mühe, eingepflastert zu wachsen -, gehe ich …

… zum privat grün geparkten feuerroten E-Spielmobil. Danke nochmals für diese Möglichkeit!

Ein kleiner Abstecher nach Rellingen ermöglicht mir, „meine“ geschätzten „Broccoli-Röschen“ mit Rösti zu essen – „Veggie-Day“. – Das Bier schmeckt nach der Wanderung auch ausgezeichnet.

Die Rückfahrt nach Wedel, wässrig! – Was haben wir für ein Glück gehabt! Gewittriger Regen prasselt auf das Auto bei stark böigem Wind ein.

Ich hoffe, die Nachmittagsveranstaltungen des Langen Tag der Stadtnatur haben (hatten) ebenfalls Glück wie wir – höchstens einen kleinen Nieselschauer.

Und morgen gehts zu „Lebendige Alster“ in Hamburg!

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