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Archive for the ‘Klima’ Category

Inzwischen startet die jährlich neu überraschende Rosenvielfalt – hoch hinaus, …

… die Baumrosen unterschiedlicher Farben. Eine solche, rote steht gleich hinterdran, füllt die Krone des dortigen Feldahorns.

Vor Jahren endete das Schicksal (? steckt irgendwo noch ein Relikt? – muss mal nachsehen) einer weissen Kollegin, als die tragende Tot-Kastanie ihre Standzeit überschritten hatte.

Neben „normalen“ Einzelrosen hat unser Grundstück noch Buschrosen zu bieten.

Radeln ergibt sich weiter je nach Wind und Wetter.

Zu starkes Sturmgeschehen führt mich zum Schulauer Hafen statt auf die lange Piste.

Thw, West 5 – es nahen der Containerfrachter Madison MAERSK und die Lühe-Schulau-Fähre.

Madison MAERSK, 399 x 60 m, genutzter Tiefgang 11,8 von 16,9 m.

Wann wird die Luftbelastung dieser Stinker ein Ende haben? Aktuell geht alles voll in den nördlichen Elbhang mit Natur und Bebauung.

Die Madison MAERSK ist vorbeigezogen, die LSF liegt am Anleger. Von Hamburg naht ein weiteres Schiff.

Tide- und Schiffsgeschehen, Schwall und Sunk zeigen ihre Kräfte am Zugang des Schulauer Hafens. – Bei näherem Studium des Fotos – nach Blick auf „vesselfinder.de“- erkenne ich den übersehenen pinken Containerfrachter der singapurischen Containerreederei ONE, jenseits der LSF, direkt unterm Elbhang.

Es naht der Selbstentlader HAAGA, 160 x 26 m, genutzter TG 7,4 von 10 m.

Am Sandstrand rollen Windwellen aus. – Genug gesehen – und: genug durchgepustet. Ich radele zurück.

Jaaa, die Flaggen am Theaterschiff Batavia vor dem Geesthang, auf der Tide-Wedeler Au stehen sssssteif im Wind. Diese Teilstrecke ist (von der „falschen“ Seite her) man gerade im 1. Gang durchradelbar.

Nicht nur ich habe meine längeren Routinestrecken gemieden. Etliche Bekannte hatten Glückstadt im Sinn, mit „jungem Matjes“ und so. Das ist – auch per E-Rad – erstmal verschoben.

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Es laufen in 2025 viele Aktivitäten zum Gewässer- und Fischschutz, die den alten Gewässer- und Fischereibiologen fordern. Angesichts der retro-Entwicklungen in unserem Umfeld, ob lokal, regional, national, international, raffen sich viele auf, Lebensräume weiter / wieder zu verbessern – und erinnern sich langjährig gesammelter Praxiserfahrung. – Man kann doch nicht alles den Bach runtergehen lassen!

Das finde ich selbstverständlich prima, komme aber zur Zeit man gerade dazu, unmittelbar damit verbundene Nach-, Vor-, Nacharbeit ingang zu halten. Etliches wird nicht den Weg in den „Osmerus“ finden. – Bloggeschehen nebendran soll aber auch nicht zu kurz kommen.

Also los. Kürzlich traf sich eine überregionale Gruppe Salmonidenschützer, um Künftiges in Angriff zu nehmen.

Kleine Ruhepause bei der Anfahrt in ultrabesonnter Landschaft – zum Verschnaufen im Halbschatten.

Gut Schatten in alter Entwicklung auch am Veranstaltungsort.

Auf dem Gelände des Treffens, Flintbek, SH, befindet sich eine Besonderheit, die erwähnenswert ist.

Wer arbeitet, soll auch gut essen – auf dem Weg in die Kantine (meine Empfehlung!). – Was ist das für ein weisser Baum da hinten?

Staunen ringsum.

Nanu ! ? !

Geradezu gespenstisch sieht dieses doch imposante Individuum aus!

Dichtes Gespinst im Zentrum. Kleine Feldahornäste – dieses Baums?

Holunder steht auch drin.

Die Werkelnden – Raupen ! ! !

Wenn das ein Gespinst ist, sind das wohl Gespinstmotten.

Und diese schier unglaubliche Anzahl!

Bis runter auf den Rasen sind die Massen aktiv.

Dichtes, feines Gewebe umhüllt den Baum

Es scheint, als ob stark moosbewachsene Stellen nicht überzogen werden – vielleicht ein punktueller Fehleindruck.

Die Flechten am Baum lassen mich Richtung Esche denken.

Von den Umstehenden, eine stets wechselnde Zuschauerschar, weiss niemand Näheres. Aber dass das Geschehen – insbesondere in trockenen Zeiten – jährlich wiederkehrt, wird berichtet. Und dass der Baum anschliessend wieder ausschlägt, die Natur ihre Besonderheiten auch hier, wie so oft, in jahrzehntausender Übung ihren Weg gefunden hat.

Letzter Blick ins Geäst.

Eine Traubenkirsche nebendran ist gering betroffen.

Wie die Verlinkung oben zeigt, ist die Gruppe der Gespinstmotten groß! Teils haben Namengeber bereits einen Hinweis auf bevorzugte Futterpflanzen gegeben – „Esche“ wäre z.B. möglicherweise ein Hinweis auf meine Vermutung. (Ob mir mal jemand sagen kann, was für ein Baum das dort ist? Komme ich mal im Erholungszustand oder vor Befall dort wieder vorbei?)

Aber – Symbolfoto – ich bin zum Arbeiten hier. Es geht weiter.

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Der Mai ist gut in der zweiten Hälfte angekommen und mir scheint, angesichts Regelhaftigkeit und Häufigkeit der Funde, dass dies das maikäferreichste Jahr unserer nun fast 10 Jahre Wedel darstellt.

„Plopp“, klingt es links vor mir auf dem Radweg entlang der B 431. – Mal absteigen. Gerade kam kein Auto vorbei, der Plopper müsste ziemlich heil sein.

Munter und unternehmungslustig wirkt er jedenfalls.

Startvorbereitungen.

Wie – und wohin ? ? ?

Jetzt aber!

Nee, doch nicht. – Mehrfach enden die Starts durch Runterfallen auf den Radweg, Anfliegen meiner Weste und / oder der Digicamhaltekordel.

Das wird mir zu blöd, der Verkehr ist auch angeschwollen. Ich packe den Käfer in eine Westentasche …

… und biege an bunter Maiwiese links ab in ruhigere Gefilde.

Einen bemoosten Baumstumpf habe ich im Sinn. Der Maikäfer scheint begeistert.

Keine Idee mehr, zu fliegen. Alles wird intensiv erkundet und der Maikäfer, …

… vermutlich vom Spezialgeruch angelockt, verschwindet – ratzfatz! – im Moder.

– Jeden Tag eine gute Tat! –

Dies ist sicherlich eine optimale Brut- und Entwicklungsstätte für Großkäfer. Möge sie noch lange erhalten bleiben!

Gegen Ende meiner Runde, kurz vor Aufstieg am Geesthang …

… läuft da etwas, Grauf auf Grau, auf dem Steinweg.

Dascha `n Ding! Eine Wanze, noch dazu eine Wasserwanze, ein Wasserskorpion! – knochentrocken, auf brüllendheissem Asphalt. – Die Beinzahl ist vollständig, durch Bewegung sieht es hier so aus, als fehlte eins.

Die Straße ist erfolgreich gequert.

Suchbild – noch ist das Tier sichtbar.

Und dann ist es verschwunden, scheint im Schatten erstmal zu rasten, da ich um das Grasbüschel herum keine Bewegung mehr wahrnehme.

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Das Gelb des Löwenzahns wechselte auf Weiss – die Pusteblumen dürften gestern quantitativ vom Regen vor Ort bereinigt worden sein. Wer nicht bereits geflogen ist, tut das wohl nicht mehr. – Im Hintergrund, mehr in der dritten Dimension …

… setzt Hahnenfuss das Frühlingsgelb fort.

Starke Bestände leuchten.

Der Wiesenfuchsschwanz übernimmt vielerorts den Grasanteil.

Da muss man sich schon bemühen, das Fingerkraut im Planum zu entdecken.

So finde ich das schon nett anzusehen, …

… mit Tieren, gern Pferden, drauf aber noch netter.

Eine bunte Herde Rindvieh mit Schwänen und Nonnengänsen nebendran ist selbstverständlich auch nicht übel! – Die Wiese sollte halt nicht so überweidet sein („Die Gänse sind schuld!“).

Inzwischen haben Doldenblüher in Weiss noch höhere Ebenen erreicht.

Örtlich übernehmen sie das Bild.

Wie bereits gezeigt, bieten Silograsflächen bereits seit Anfang Mai ein anderes Bild. Mal abwarten, wie der auf der Winternässe aufbauende Erstschnitt seine Fortsetzung findet. – Ob der gestrige Regen für einen ertragreichen Zweitschnitt sorgen kann?

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Der Sandfang im Nebenschluss zur Wedeler Au, farblich geprägt durch eisenhaltiges Sickerwasser aus dem Hang. Da saust doch etwas … ?

Rauchschwalben trinken und baden – jede Chance wird dankbar genutzt!

Das erinnert mich an den Pferdetümpel, kürzlich berichtet.

Auf dem nun trockenen Überlaufbereich – gesichert mit Netzgabionen, steingefüllt – ACHTUNG, Suchbild, sitzt irgendwer, gerade herangeflattert.

2 Distelfinken, auch Stieglitz genannt, haben sich wie fürs Foto platziert.

Kaum fotografiert, sind sie auch schon wieder weg. Habe ich sie beim Trinkwunsch gestört?

Blick seitwärts, in die hier strukturlose, bei Niedrigwasserabfluss fast stehende Wedeler Au. Igittigit! – Igittigit?

Es kommt mal wieder auf den Blickwinkel an. Einerseits ist da eisenhaltiges Sickerwasser aus den Auenflächen, die das Gewässer eklig aussehen lassen. Andererseits zeigt die dünne Schichtdicke vorn, das das Wasser „eigentlich“ klar ist.

Ein wenig zum nahe gelegenen Wassererlebnisbereich folgt demnächst.

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Spiräen-Weiss, nun ja. – Aber es ist nicht mal Mitte Mai und der Rotdorn steht schon in voller Blüte!

Etwas früher als im Vorjahr war familiär in den Wildpark Schwarze Berge eingeladen. Anfahrt, Inhalte und Rückfahrt gleichen sich auch dieses Jahr – eine Besondernheit, neu, ist allerdings zu berichten.

Im frühlingsfrischen Buchenwald treffen wir auf Riesen der Vorzeit.

Grosses schwebt auch über uns.

Kinder und Erwachsene – sind die so nett wie sie aussehen?

Und nochmal – mit diesen jedenfalls ist wohl nicht zu spassen.

Ärgern sollte man auch diesen Spiesseträger nicht.

Einige sind miteinander beschäftigt. Wir passieren unbehelligt.

Auch im Nadelforst schwebt es über uns.

Und es folgt, was folgen muss – Reminiszenz an Jurassic Parc.

Auf einer besonnten Lichtung schlüpfen Jungtiere.

Die kleinen Menschen ringsum sind unschlagbar! Die kennen offenbar jedes dieser Uraltlebewesen.

Ein Riesenschwanz verschwindet links aus dem Foto. – Der folgende Rote sieht aber auch richtig giftig aus!

Ist der laaaang, Manns – und so viele Zacken! Wir mussten erstmal genau hinsehen.

Dieser präsentiert sich in der Abwehr übersichtlicher.

Nun kann man darüber räsonnieren, dass Teile des Tals der Hirsche zweckentfremdet, Areale des südwestlichen Parkrands erheblich aufgelichtet sind. – Dem Wald hilft das in Teilen sicher nicht. Andererseits zeigt sich auch im Wildpark Eekholt eine stets steigende Naturflächennutzung – wohl des Überlebens wegen. – – – Schade, eigentlich!

Wir kommen wieder in altbekannte Teile des Parks – auch hier sonnen sich UraltErdenBewohner.

Als besonders empfinden wir die Altersstaffelung und den Artenreichtum der Bäume im Park – einschliesslich früherer Nutzungsformen, wie immer sie heissen.

Trotz vollen Wildparks und gleichermaßen gefüllten Parkplatzes finden wir unser Spielmobil. – Nein, nicht wegen der netten Spiegelung oder (schon der) Farbe. – Eine Fledermaus kennzeichnet unseren Abbiegepunkt vom Hauptweg.

Wir unterqueren die Elbe und landen zufrieden in Wedel, SH.

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Hafengeburtstag Hamburg 2025 – mancher macht sich verspätet auf den Weg, den Fontänen am Horizont entgegen.

Andere, hier: Autotransporter, gesellen sich im Rahmen ihrer Fahrtenroutine zwanglos dem Getümmel von Mensch und Gerät hinzu.

Ich ziehe es vor, entlang bunter (oder Gänse-kahlgefressener) Marschwiesen zu radeln.

Bunte Marschwiese mit Pferden, Idenburg.

Auch wir stürzen uns noch (zahlreich, familienbedingt, in 3 Generationen) in anderes Getümmel – im Wildpark Schwarze Berge, jenseits der Elbe. In randlich ruhigeren Gefilden bestaunen wir Saurier auf eiszeitlicher Moräne im frühlingsfrischen Buchenwald.

Je nach Lust und Laune folgt dazu ggf. ein eigener Beitrag.

Beim nachmittäglichen Sonntagsradeln geniessen wir die Kühle beschatteter Strecke, …

… stoppen am Rand zum Sonnenbraten – und werfen einen Blick nach links.

Dort liegt der „Pferdetümpel“, Ende März noch ordentlich voll.

Inzwischen sieht er anders aus – Flattern (links, mit Spiegelung) über schwindendem Wasser. Wer flattert?!

Da trinken nicht nur Schwalben im Überflug, sie sammeln auch eifrig den frei gefallenen, noch feuchten Lehm im Randbereich (2 sammeln noch, eine fliegt mit Nestmaterial weg).

So geht das ringsum.

Gut, wenn die Schwalben diese Gelegenheit nutzen. Mit der gegenwärtigen Wettervorhersage ist zu erwarten, dass der Tümpel absehbar ganz trockenfällt, der Lehm „als Backstein“ für Vogelbauzwecke (bis zur nächsten „Regenzeit“) nicht mehr zugänglich sein wird.

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Auf meiner Radrunde am 27. April deuten Anzeichen am Elbdeich auf eine Veranstaltung hin.

Wanderung „seewärts“ – da ist irgendetwas los.

Richtig, der Auflauf liegt nicht nur am Sonntagswetter! Das Kiebitzfest lockt – unter anderem mit dem Angebot, anspruchsvolle Optiken zu testen.

So knüllt sich Teilgeschehen hoch oben auf dem Deich.

Als sässen sie Probe, hat sich in der Distanz, auf dem westlichen Flachwassersee der Vogelstation Wedeler Marsch, ein grosser Schwarm Nonnengänse niedergelassen.

„Dicht dran“ wird auch mir etwas geboten, auf dem Deichrandgraben.

Da kam eine Gänsefamilie angeschwommen, im Gänsemarsch, saubere Linie. Als sie mich ruhig Stehenden entdecken, formen sie sofort eine Art Schutzknäuel.

Nach einem Moment der Orientierung wird der geordnete Rückzug begonnen – …

… nicht weit. Hinter zwei Binsenbüscheln verharren sie in Deckung.

Ich radele ruhig auf der abgewandten Deichrandstraßenseite weiter. Die Gänse setzen ihren vorherigen Weg fort – sicherlich bald zur Freude der Kiebitzfestbesucher.

Inzwischen hat – 27. April – Löwenzahn das Regiment auf Wiesen und Weiden übernommen.

Wiesenschaumkraut gesellt sich, zunehmend, dazu.

Angesichts genügend Zeit, zweige ich ein Stück ab und gucke nach den Schachblumenwiesen. – Das Schachblumenfest wird je nach Blüteentwicklung festgelegt und fand – bei kaltem, windig-nassem Wetter – am Vorwochenende statt (echt Pech gehabt!).

Mal nachsehen.

Zunächst muss ich mich „eingucken“ – hat geklappt.

Wer lange genug hinsieht, findet auch eine „gute Dichte“ von 4 Exemplaren / m² – bei gleichmäßiger Verteilung wäre das repräsentativ für ein super Jahr.

Ja, das Wochenende zuvor war richtig gewählt – auch wenn das aktuelle Wetter nicht mitspielte. – Der Höhepunkt der Blüte ist deutlich überschritten.

So hofft die Schachblumengemeinde, dass auch 2026 der Termin richtig gewählt wird und der Alte Petrus dann passenderes Wetter bereithält.

Aktuell, gestern, 5. Mai, blüht weiter der Weissdorn, …

… es zeigt sich gelegentlich ein Hase, der den taunassen Bauch auf trockener, ruhiger Wegstrecke warmläuft.

Auf den grün spriessenden Marschwiesen (Thw im Bullenfluss Idenburg) übernimmt Hahnenfussgelb die Farbgebung.

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Um nicht nur den Käfer des Monats, lebendig oder tot, zu präsentieren, …

kommt hier eine weitere, regelhafte Begegnung ins Bild, der Goldschmied.

Dann ist da noch die Sache mit Esche und Eiche – und wie es mit dem Jahr weitergeht.

Die Esche, die Esche, die guckt dumm aus der Wäsche.

Derweil blüht die Eiche – hier am alten Elbdeich Hetlingen, nebendran eine Pappel (wirkt aufgrund der Optik kleiner als sie ist) – munter drauflos.

Wir wissen es nicht …

Unabhängig davon läufts hier ganz gut. – Ich treffe den Wedeler Halbmarathon in Hetlingen.

Andern Tags, auf dem Elbdeich Fährmannssand – das Wasser der Elbe, hier Tideniedrigwasser minus 1 m, läuft ebenfalls, ab …

… und auf, hier kurz nach Tidehochwasser, bereits wieder ablaufend.

Da kommen mir gestern auch die Teilnehmenden des Halbmarathons wieder ins Blickfeld – das Schlimmste geschafft, nun bei starkem Rückenwind.

Die Windbesiegermedaille haben, unabhängig von der Platzierung, die meisten sicherlich erhalten.

Für mich gehts erstmal quer zum Wind, Stärke 5, weiter. Trauerweidenäste werden zwischen 45 Grad gen Ost und Waagerechte gehalten bzw. bewegt.

Die im vorigen Jahr frisierten Kopfweiden, nun mit Bubikopf, haben gut lachen.

Noch ein Blick in den Pferdetümpel, stark schwindend, hier mit Entenpaar …

Wir warten auf Regen. – Der aber îst in nennenwerter Menge nirgendwo in Sicht.

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Nicht nur am Brunnenschutzgebiet in der Marsch steht nun die Knoblauchrauke in grossen Beständen.

Pusteblumen allerorten – hier am Elbdeich Hetlingen.

Da kommt Weiss vom Horizont her die Elbe herauf.

Das stellt sich später vom Elbdeich Fährmannssand her als Norwegian Star heraus, 295 x 32 m, Tiefgang 8,6 m – Maibesuch Hamburgs für eins der vielen „Traumschiffe“.

Im grellen Gegenlicht anfangs kaum erkannt, fliegt eine Sturmmöwe vor mir von der Deichverteidigungsstraße auf.

So langsam – habe ich den subjektiven Eindruck, die Zeit sagt das eigentlich auch – kommen die letzten Nonnengansschwärme gen NordOst durch – hier auf dem Flachsee neben der Vogelstation Wedeler Marsch kurzzeitig rastend.

Was da vom Langen Damm über Löwenzahn hinweg erblickt wird, könnte vom Eindruck her fast für Wiesenschaumkraut durchgehen.

Der nähere Blick auf Ähnliches, im Städtischen, …

… klärt die Angelegenheit: Gänseblümchen in Massen.

Für den Marscheindruck wird das verständlich, es handelt sich um stark von Gänsemassen überweidete Flächen.

So ein Bisschen Weiss fehlt noch vom frühen Mai-Eindruck.

Zum Beispiel eine prächtige Traubenkirsche, Prunus padus, aus dem Wedeler Autal.

Der wollige Schneeball am Haus …

… hat diesen prächtigen Eindruck frischer Pollen angesichts der Hitzetage, „ausgebacken“ vor der Hauswand, leider schnell verloren.

Dafür hält sich der Bärlauch im Kleinklima seines Schattenplatzes.

Offenbar gefällt`s – auch seine Kinder legen sich ins Zeug.

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