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Archive for the ‘Klima’ Category

Vom Sperrwerk Wedeler Au aus, vgl. voriger Beitrag, bin ich auf der Westmole des Schulauer Hafens, Wedel, angekommen.

Blick nach Nordwest, seewärts – vorn rechts im Bild obere Sandpartie mit WindErosionSchutz, dahinter rechts: kein Sand.

Der Sandstrand, Wasser- und Uferpartie zwischen Flut und Ebbe – kein Sand, dafür Freigespültes in diverser Ausführung.

Vor dem Schulauer Fährhaus, Willkommhöft, kommt ein Großcontainerschiff in Sicht, auf dem Weg Richtung Nordsee.

Wie sich später auf marinetraffic.com zeigt, ist es die Cosco Shipping Libra, ca. 400 m lang – also eins der größeren Schiffe, die hier inzwischen ein und aus fahren und die – zusammen mit der Folgegeneration ca. 420 m langer Containerriesen – Ursache der derzeitigen Aktivitäten in Sachen Baggerei und zugehörigem Finanzierungsbedarf sind.

Mit ablaufend Wasser zeigt sich nur eine kleine Bugwelle, vom gegenstehenden Wind angebrist.

Da der Frachter einen Großteil des Fahrwasserquerschnitts, nicht zuletzt in die Tiefe, in Anspruch nimmt, bewegt sich was auch weit entfernt vom Schiff, s. Hafeneinfahrt.

„Schwall und Sunk“ – oder wie immer das Phänomen genannt wird, können nicht ernst genug genommen werden im Umfeld einer Seeschifffahrtsstraße. Im Umzugsjahr nach Wedel habe ich das anhand der Vorbeifahrt kleiner Containerfrachter gezeigt. – Rings um das Schiff ist scheinbar Ruhe.

Das Schiff ist vorbei – an der Hafeneinfahrt ist weiter „action“.

Im Folgenden zeige ich zunächst die Hafen-, dann die Süßwasserwatt- / Sandstrand-Fotos. (Leider habe ich die höchsten Turbulenzen und Wellen an der Hafeneinfahrt zu Fotografieren verpasst, stand wohl ein paar Sekunden mit offenem Mund tatenlos herum.)

Eine dichte Abfolge sich auftürmender Wellen läuft in den Schulauer Hafen ein, vorn zeigt sich bereits ein scharfer, turbulenter Gegenstrom nach draussen.

So geht es weiter.

So pittoresk, schön besonnt, wie es aussieht, so ultragefährlich ist das Ganze.

An der Hafeneinfahrt mahlt der Strom weiter.

Wild wühlt die unmittelbar vor mir auswärts laufende Strömung.

Das Schiff ist schon weit Richtung Lühemündung vorangekommen.

Da höre ich es hinter mir rauschen – die Wellen hatten das Hafenende erreicht, laufen jetzt zurück.

Mit rücklaufenden Wellen und dem turbulenten Schlickstrom ist die Hafeneinfahrt weiter beschäftigt.

Wir springen zeitlich etwas zurück, gucken das Geschehen auf dem Watt / am Sandstrand an.

Da tut sich was, bevor und während das Schiff vorbeifährt.

Nach Sog und Wellenaufbau laufen die Schlickwellen schräg gegen den Wind auf die Wattfläche.

Später dreht die Wellenfront und läuft breit Richtung Westmole des Schulauer Hafens.

Auch hier entwickelt sich entlang des Ufers, Elbe-wärts, ein scharfer, schlickiger Strom.

Man kann sich angesichts des steilen Ufergefälles vorstellen, wie mit jeder Schiffspassage Feinmaterial und Strandsand weggespült werden.

Überraschend IM Hafen, auf der Elbe-seitigen Spundwand, die oberhalb Thw liegt, ist die dicke Schlickauflagerung.

Wie kommen solche Schlickmengen in solche Höhenlage?

Oder hat die „Akke“ oder ein vergleichbares Schiff hier bei hohen Tidewasserständen ihre Spülarbeiten ausgeführt?

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Erster Vortrag 2020 – Barmstedt, Krückau-Einzugsgebiet.

Das war gestern Abend. Herzlichen Dank den gut 50 Interessierten für spezielle Hinweise, Kontaktaufnahme und informative Diskussion! – Bessere Bäche und kleine Flüsse? Wir schaffen das.

Der Inhalt des Vortrags ist – ohne lokale Besonderheiten, die jeweils nach Vortragsort wechseln – veröffentlicht und hier nachzulesen.

Wer den Vortrag (noch) einmal hören und sehen möchte, hat im Februar die Möglichkeit dazu:

Interessierte sind herzlich willkommen.

Wer kein Exemplar der ausgelegten Broschüre „Bessere Bäche – Praxistipps – Bereits geringer Aufwand bringt große Erfolge für den Lebensraum“ abbekommen hat, kann den Inhalt online ansehen, ggf. die pdf-Datei herunterladen.

Nach der gestrigen Veranstaltung wies mich Gerd Janssen auf eine Arbeit zu Meerforellen Schleswig-Holsteins aus dem Jahr 1974 hin. Darin hat Claus Gehlhaar die früher reiche ökologische Situation und Produktion hiesiger Bäche und kleiner Flüsse dargestellt. Das Wissen um deren vom Menschen zwischenzeitig zerstörten Reichtum sollte Grundlage und Ziel unseres Handelns bestimmen.

Dieses Wissen darf nicht in Vergessenheit geraten. Es baut auch falschen Einstufungen vor, die durch bloßen Besuch und Fehlinterpretationen der heutigen Wüsteneien ansonsten allzu leicht entstehen.

In diesem Sinn wünsche ich allen Freundinnen und Freunden unserer Bäche und kleinen (auch der großen) Flüsse gutes Gelingen im Jahr 2020.

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Die Route entsteht beim Radeln – manchmal. Das war gestern angesichts dunkelgrauem Himmel und angesagtem, aber zunächst nicht fallenden Regen jedenfalls so. Die Luft war feucht bis z.T. tropfig, aber als Niesel empfand ich das nicht. So wurde meine Rundtour immer ausgedehnter – Wedeler Autal nach Osten, Richtungswechsel vorbei Wassererlebnisbereich Wedeler Au, rein nach Hamburg, auf der Veloroute 1 weiter, Rheingoldweg Rissen, vorbei Schöns Park, links rum in den Klövensteenweg, erneutes Queren der Wedeler Au.

Links rum entlang des weitgehend von Kiefern frei gestellten Schnaakenmoors.

Nun ist das mit Mooren so eine Sache. Freistellen ist schon prima. Am Wichtigsten ist aber, bis zu erwünschter Zielvernässung Abflüsse zu minimieren bzw. zu stoppen – und vor allem, dass es einen Niederschlagsüberschuss gibt. Das war bekannter Maßen in 2018 und 2019 nicht der Fall. – Inzwischen, ablesbar an online-Gewässerpegeln, reichen die Niederschläge immerhin seit Oktober zwar aus, regelhaft Mittelwasser zu halten (das war z.B. im Vorwinter „einen tiefer“, durchweg bei Niedrigwasser – Wahnsinn, für die „nasse“ Jahreszeit!). Aber Forstleute weisen regelhaft darauf hin, dass für „Normalverhältnisse“ auch weiterhin noch allerhand Wasser fehlt, den Wurzelhorizont der Bäume zu durchfeuchten.

Immerhin, wo oberflächig wasserundurchlässige Schichten anstehen, staut sich bereits mehr oder weniger ein.

Im östlichen, vor einigen Jahren entbaumten Moorbereich dominiert Pfeifengras. Für Moorverhältnisse fehlen noch 2-4 Dezimeter Wasser.

Nördlich des Weges erscheint die Optik günstiger, immerhin stauen die Gräben inzwischen ein.

Tümpel, Heide, Moor – solch Kulturlandschaft will ständig beobachtet und unterhalten sein.

Angesichts oberflächennah undurchlässigem Untergrund stauen sich die jüngeren Niederschläge in diesem Tümpel großflächig.

Ein anderer, vor jüngerer Zeit angelegtere Tümpel – hier fehlen sichtlich die 2-4 dm, auch leidet sein Umfeld offenbar unter häufigem Besuch frei laufender Hunde.

Auch und gerade als Hundefreund muss immer wieder klar sein: Gegen Trinken am Rand wird kaum jemand etwas einzuwenden haben. Aber das flächige Herumstöbern („meiner tut nix!“) stört Flora und Fauna erheblich und ist daher aus gutem Grund verboten.

Der Tümpelrand, Wasserdefizit, Heide, Kiefernwald.

Andere Wegseite, Reste eines Birkenbruchs, Pfeifengras.

Wunsch nach Heide – was früher Zeichen der Flächenübernutzung war, ist heute mangels Ursache und neuer Ursache Nährstoffüberschuss über den Luftpfad ein mühsamer Kampf um Verjüngen und Erhalt.

Wald, Heide, Moor, Fliess- und Stillgewässer – der abwechslungsreiche Klövensteen ist eins meiner Lieblingsziele. Das muss sich nicht mit meinem Bevorzugen von standorttypischer Sukzession, z.B. bei meinem Bach-Tick hin zum standorttypischen Uferbaum, zur Baumallee, zum Auwald beissen – alles zu seiner Zeit an seinem Ort.

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Erstmal einen Guten Rutsch!

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Nachdem es mich vormittags an Bächen und kleinen Flüssen umgetrieben hat (Beitrag folgt demnächst), wollte ich vor Sonnenuntergang noch etwas Großes sehen, die Elbe.

Auf dem Weg zum Schulauer Hafen – wie sagt man zu einer Zeit 15.30-16 Uhr, wo die Sonne schon tief steht? „Abend“ sicherlich nicht.

Die Elbe! – Blick vom Sandstrand Wedel rüber nach Hanskalbsand.

Rette sich, wer kann! – Mit der Sonne geguckt, ist es noch ordentlich hell.

Alles so schön bunt hier – und ein Baggerschiff in Grün! „Scheldt River“ denke ich, baggert hier und schmeisst den Kram in der Elbmündung, vor Cuxhaven oder Helgoland raus.

Weit gefehlt – „Scheldt River“ buddelt und klappt in der Seine-Mündung, sagt marinetraffic.com.

So lernt man immer neue Schiffe kennen. Dies ist „Bonny River“ und trägt mit 21.000 t doppelt so viel wie das Schwesterschiff.

Mit der Elbe (und dem Tideniedrigwasser) geht es also weiter bergab. – In Kommentaren streiten sich die Hafen-Spezis wieder über Hamburg vs. JWP (Jade Weser Port – Wilhelmshaven). Aus der Schweiz habe ich gerade Kunde erhalten, dass die Container beide bald nicht mehr brauchen, ihr Ziel auch anders finden.

„Bellen“ über mir.

Nonnengänse fliegen Richtung Nachtruheplatz.

Auf dem Rückweg Jahreszeitliches – durchweichter Boden, vollgeregnete Entwässerungsgräben in der Marsch.

So kann man hier in der Ecke auch „anders“ fotografieren.

Sonnenuntergang hinter Weiden querab der Badebucht.

Und ein Vogel, hier Rabenkrähe, ist auch wieder mit im Bild.

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Die Stadt Norderstedt legt Wert auf Nachhaltigkeit und überzeugendes Handeln in Zeiten nötigen Klimaschutzes. Teil dessen sind nicht zuletzt die Gewässer und ihr Umfeld. Auch an der Moorbek, im Stadtpark sowie im ländlichen Raum, soll das Restaurieren weitergehen.

In diesem Sinn wurden zwischen einem Grundeigentümer, Wasserverband und NABU Norderstedt Aktivitäten für 2020 verabredet. Das „Wiederherstellen des standorttypischen Forellenbachs“ ist das Ziel.

Blick bachabwärts, heute ein eher öder Sandkanal.

Blick bachauf der Restaurierungsstrecke.

Angesichts einer bereits vorhandenen, geringen Ausstattung des Bachs mit standorttypischen Pflanzen sowie  ansatzweiser Eigenentwicklung eines Baumsaums aus z.B. Erle, Weide und Eiche, ist bei ein Bisschen Hilfe zur Selbsthilfe eine gute Entwicklung zu erwarten. Nicht standorttypische Wasserpflanzen wie z.B. Wasserpest (eher Anzeiger für Stillgewässer und Lichtüberschuss) werden durch Fördern der Bachturbulenz und einer lichten Beschattung zugunsten der Bachpflanzen abnehmen.

Hierüber wird 2020 weiter berichtet.

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Um es kurz zu machen – wir waren offenbar angesichts der langen Niedrigwasserführung von Elbe und Nebenbächen zu früh mit unserer Salmoniden-Nachschau. Aber zu sehen gibt es doch immer etwas.

Der Kieslenker, der im vorigen Winter von laichenden Meerforellen zu einer einzigen, großen Laichbank umgestaltet war, lenkt immerhin noch.

Die Aussenkurve, potentielle Gefährdung für eine recht schmale Fahrspur, bleibt weiter von vorher starker Erosion entlastet. Am vorn links frei liegenden Kies ist zu sehen, dass wir uns abnehmend wieder Richtung Mittelwasser bewegen. (Der gestrige, 16. November, andauernde Regen brachte 35 cm plus, die heute schon wieder Richtung MW abfallen. – Es fehlt halt die wesentliche Grundlage, die Quellschüttung aus Grundwasser nach wie vor.)

Die in früherem Beitrag als „angelaicht“ bezeichnete Stelle an von Fischen zweigeteilter, langer Rausche ist nun ein Beispiel für die Entwicklung von Kolk-Rausche-Abfolgen durch Fisch-Aktivität.

Kolk, rechts, in Fliessrichtung nach links die Rausche.

Mögen sich die Forelleneier und anschliessend -larven im hellen, frisch aufgeworfenen Kies gut entwickeln.

Nach allem, was wir ringsum hören, sieht es anderswo nicht aktiver aus. Ich erinnere mindestens ein Jahr aus den 1980ern, als wegen geringer Wasserführung die Fische erst (gefühlt) so zwischen Weihnachten und Neujahr in die Bäche „rasten“, laichten und ins Meer zurück verschwanden.

 

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Der Eiserne Vorhang hat uns allzu lange begleitet. Es war eine bewegte Zeit Ende der 1980er, Anfang der 1990er, die nicht nur Deutschland betraf.

Eher zufällig ergab sich unser diesjähriger Elbe-Urlaub so, dass wir in Dömitz und Rüterberg anschaulich an die zum Glück vergangene Zeit erinnert wurden.

An die Zeiten der Mauer denken wir bei jedem Berlinbesuch zurück.

Mit der Tram 10, auf unserer Hauptroute, fahren wir von West nach Ost, von Ost nach West.

Die Gestaltung der Erinnerung finden wir sehr gelungen – einmal abgesehen davon, dass Mauer und Grenzzaun zwischen Ost und West vielerorts allzu schnell und allzu restlos beseitigt wurden. Aber darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein.

In der Kulturbrauerei läuft eine Ausstellung.

Diesmal war die Zeit zu knapp – aber bis zum 19. April 2020 sollte uns ein Besuch der Ausstellung möglich sein.

Aber auch hier an der Tide-Elbe im Umfeld Wedels, am Südufer, ergeben sich – plötzlich im Vorbeiradeln – Gelegenheiten, an zum Glück Vergangenes zu denken.

Da steht ein historischer Trabi, natürlicher Entwicklung überlassen zwischen Lühe und Stade.

Der hat noch ein echtes Nummernschild – von mir verändert.

Wenn wir so an den Trabi mit seinem Lärm und Gestank zurückdenken – wie könnte heute eine zukunftsweisende Rennpappe aussehen?

Wir finden, bei Minimieren der Ansprüche auf gutes Fahren von A nach B, ist das hier am Besten gelungen. Das viel zitierte „Brötchenholen im SUV“ ist nun wirklich eine Angelegenheit, die keinerlei Unterstützung verdient.

Wir haben solch kleines Teil vorbestellt. Das erinnert uns nicht nur an einen anderen kleinen Flitzer, sondern auch an den Trabi: Man muss schon etwas Geduld haben, bis er ausgeliefert wird.

Am Beispiel der Elbe übrigens verdeutliche ich meinen internationalen Studentinnen und Studenten (Beispiel 2017) seit Jahrzehnten den „Iron Curtain“ und seine Bedeutung für internationalen Gewässerschutz – gestern und heute. Insbesondere die Gäste aus Amerika, Afrika und Asien sind überrascht, was „Hydrobiology“ so zu bieten hat. Manch Teilnehmer wirkt beim Beispiel Elbe „angefasst“, ist doch die realpolitische Situation anderswo oft weit entfernt von unserem Glück. Als Ingenieur- und Technik-Studentinnen und -Studenten mit konstruktiv-kritischer Neigung ist allen klar und nah, dass nicht nur Fachlichkeit und „Recht“, sondern auch „Einigkeit“ und „Freiheit“ uns nicht von allein zufallen, sondern erarbeitet und verteidigt werden wollen.

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Gegen 9 Uhr auf dem Weg zur S-Bahn. Blick durch die B 431-Altstadtschlucht. Die Sonne schafft es kaum durch die Wolken.

Richtung Berlin im IC, der ICE wurde ersetzt. Die Sonne kämpft weiter.

Ans Tageslicht – haben wir „das Wetter“ überholt oder ist es abgebogen?

Alles so schön bunt hier! – Gut gemachtes dreidimensionales Stadtbild auf flacher, geschlossener Hauswand.

In der Tram, vorbei an „Fridays for Future“ und herbstlich-gelbem Ginkgo nahe dem Bundeswirtschaftsministerium. Die Offiziellen dürfen gern mehr tun.

Vor dem Abholen der dritten Blondine gehen wir erstmal in der Kulturbrauerei essen.

Auch bunt – Flüssiges im Frannz.

Nahebei sammeln wir die dritte Blondine ein.

Wie schön, dass es wieder mit der Unterkunft, hoch über den Dächern von Berlin, geklappt hat.

Fernsehturm bei Nacht – schnell ist der Anreisetag vergangen.

Der Morgen danach. Das hat was, hier oben!

Ständig wechselnde Farbeindrücke.

Ich muss auch mal auf der anderen Seite gucken.

Da blinken all die angeschienenen, über den Dächern erneuerten Schornsteine und anderen technischen Anlagen.

Nach dem Frühstück – der Morgenhimmel, normalisiert.

Das Wetter bleibt gut, wir unternehmen was im Freien.

Gedächtniskirche, dem Ziel schon nah.

Wir sind im Zoo.

Schaum vorm Mund, produziert vom Unterwasserbläser. Wir sind nicht sicher, ob wir mit 5 Tieren über und unter Wasser richtig gezählt haben.

Die ultra-aufmerksamen Hyänenhunde mögen als zweite und letzte Tierart Interessantes im Berliner Zoo repräsentieren.

(Ooooh, gar kein Panda-Foto?! – Nee, ist schon im Oktober 2018 verewigt. Besser geht`s nicht. Die diesjährigen Jungtiere sind ohnehin noch nicht öffentlich sichtbar.)

Gedächtniskirche, mal nicht im Gegenlicht.

Abendlich trennen sich die Geschlechter. Die Männerrunde Ost-West fachsimpelt über Gesundheit und Umwelt, „public health“, Natur, Klima – schön dass wir diese Möglichkeit seit 30 Jahren völlig frei nutzen können.

Tags drauf, regnerisch – wie angesagt.

Marktbummel, von Kinderfloh- und Flohmarkt bis „street food“, Muffins backen und geniessen, Laterne basteln und …

… Laterne gehen, bestimmen unseren Sonntag.

Ein neuer Morgen, schon ist „Berlin“ – wohl für 2019 – für uns um.

Das waren, stark geprägt durch die Konzertbesuche Mitch Ryer & Engerling im Februar und Eric Burdon & Animals im Juni (heissester Tag ?), wieder spannende Berlin-Erlebnisse für uns.

Kein Problem. Der ICE fährt pünktlich in Berlin und auch in Hamburg ein – anderen Reisenden zu anderer Zeit geht es anders.

Wow, was Wetter! – Aber warum, hier zwischen Blankenese und Wedel, im Freien? – Nun ja, „Personen im Gleis“. Unsere S-Bahn erreicht ihr Ziel nicht, fährt zum Verbessern des Fuhrparks nach Blankenese zurück.

Aber wozu hat man Verwandtschaft in Sülldorf?!  🙂  Ein fröhliches Hallo und so kommen wir ausnahmsweise auch mal ohne ÖPNV zurück nach Wedel. Herzlichen Dank nochmals!

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Wir haben den Treffpunkt am Nordermarkt erreicht. Mit 9 Personen haben wir eine gute Gruppengröße und sind gespannt, was uns erwartet.

Gleich um`s Eck gibt`s die erste Leckerei. Wer würde in „Havanna Bar und Oliver`s Burger“ so etwas wie Smørrebrød erwarten? Wir waren überrascht, hier Originales – vom in Sri Lanka geborenen und in Schweden und Dänemark in nordischer Küche gelernten Koch – frisch zubereitet zu bekommen.

Wenige Schritte weiter – Geschmacksproben, verfeinert mit Safran-Dressing aus Familientradition, im Burrito.

Wir sind Richtung Hafen weitergegangen, bekommen das Kompagnietor erläutert.

Da haben sich Christian 4 und Catharina verewigt.

Und hoffen, was sollte es anderes sein, auf Gewinn.

Der Wegweiser des „Kapitänsweg“ – sage man keiner, umständliche Bürokratie wäre ein Zeichen neuerer Jahrzehnte! – Man könnte den – langen – Kapitänsweg vielleicht auch als Gebrauchsanweisung betrachten.

Holz mit Geschichte. Unser zweiter Stopp, direkt über dem Wasser.

Eine Silbermöwe dümpelt im Hafen.

Lachmöwe, im Winterkleid, wartet auf etwas.

Die Lachmöwe weiss Bescheid. Irgendein Kunde von Bens Fischerhütte verliert immer ein Stück Fisch. Das ist bei uns nicht anders – und das Stück wird sofort vom Kai genommen. Sauber!

Neben anderen Schiffen liegen hier auch größere Segler – irgendwie bekannt.

Sieh an, die Dagmar Aaen. Damit ist, auf N 3 übertragen, kürzlich Arved Fuchs zurückgekehrt.

Oben am Himmel … – (eigentlich für den ganzen Tag nässend) Angesagtes …, rast zum Glück vorbei.

Was hängt da massenhaft über der Norderstraße? Schuhe ! ? !

Wie auch immer entstanden, damit ist Flensburg im Internet international berühmt – verrückt, Nr. 4 !

Kleine Pause nach Eis bei Isa, Café und Eis, nicht nur für Piraten – auch für Nixen.

Da, wo die Katze runtergeht, gehen wir hoch.

Und es geht weiter – hoch!

Durchatmen, letzter Anstieg.

Hoch aufgeschossene Robinien – erinnern uns an Blick von der Sohle der Tongrube Rüterberg gen Himmel.

Oben angekommen – Bildung! Eiszeitgeschichte, wir stehen auf skandinavischen, ganz unterschiedlich gekörnten Gesteinanlieferungen!

Sieh an, ein bunter Skandinavien-Mix liegt uns zu Füßen.

Wir haben nicht mitgezählt – wenn das die Marientreppe war, die wir hochgestiegen sind, haben wir 101 Stufen bewältigt.

Der Aufstieg hat sich nicht nur Bildungs-, sondern auch Aussicht-bezogen gelohnt – Blick über die südliche Förde, ertrunkenes Flusstal während des Meeresspiegelanstiegs nach der vorigen Eiszeit.

Auf halbem Abstieg passieren wir die Rückseite der früheren Senffabrik, jetzt „Wohn- und Kulturprojekt“.

Vielfältige Stuckverzierungen kennzeichnen etliche Häuser – nicht nur in der Toosbüystraße.

Und weiter geht`s hangabwärts.

Blick Richtung Meeresspiegel.

Aale und Meinungen – wir sind nicht wieder auf dem Meeresspiegel, sondern seitwärts abgebogen.

Hier gibt`s, „Chokodays“, Süßes in interessanten Varianten, z.B. Schoko um Lakritz und eine andere klitzekleine Besonderheit als Geschmacksänderungstest danach.

Beispiel zum Thema „Lose Ware“ in der MOMO Naturbutik – und auch hier ein leckeres Häppchen.

Und immer wieder bunte Seitengässchen und Innenhöfe – Fassadengrün.

Herbstfarben auf Balkonien.

Alte Handels- und Lagerhäuser – Ladeluke und -boden.

Herbstbunt.

Wir sind am Ende unserer Tour angekommen – Johannsen Rum & Johannsens Hökerei.

Hier lernen wir über die reiche Rum-Zeit – und die sie begleitende brutale Sklaverei.

Wir lernen aber auch, was beim Rum-Riechen, -Schmecken und -Trinken zu beachten ist.

Aushängeschild vor Stadthorizont.

Das war unsere ca. 3 km lange, verwinkelte Erfahrungswanderung mit Geschichte und Kulinarik durch Flensburgs Nördliche Altstadt – hervorragend ausgearbeitet und durchgeführt!

Wir machen uns auf den Weg – Richtung Bahnhof.

Letztes Flensburg-Gold.

Oh …, das wir doch nicht ? ! – Doch, auf den Rest erwischt uns, was glücklicherweise nicht gemäß Wettervorhersage schon die ganze Zeit hätte auf uns niederprasseln sollen.

Na, wir waren ja gewappnet. Doch Angefeuchtetes, unter anderem die Schirme, trocknen auf der Zugfahrt nach HH-Dammtor / / Wedel.

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