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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Über bewegten Kies sowie erste Anzeichen laichender Flussneunaugen wurde in den vorigen beiden Beiträgen berichtet. Ergänzend zum letzten werden hier ein paar Arbeitsergebnisse vorgestellt.

Warten auf den Partner.

Sonniges, stürmisch-kühles Wetter – für Aprilwetter gut für Nachmittagsarbeit geeignet.

Kies lag bereit, die durch Ufer- und Weg-Erosion gefährdende Situation einer falschrum eingebauten Altbuhne zu entschärfen.

Über kurz oder lang hätten hier – keine uferschützenden Erlen in der Aussenkurve – Bäume abflussstörend im Bach gelegen, wäre der Wander- / Radweg in Gefahr.

Da lässt sich mit Schutz und Lenkwirkung von Kies etwas dynamisch verbessern.

Der Erosionskolk unmittelbar vor dem benagten Ufer (falsch verstandene Hydraulik – die Altbuhne lenkt, überströmt, alles Wasser auf das Aussenufer) ist tief.

Es geht los, bachauf wird eine Lenkbuhne so gelegt (Unterwasserteil schräg gegen die Strömung bachauf), dass eine Grundströmung vom Ufer weg, mittig erzeugt wird.

Der Uferrand wird durch leichte Kiesgabe etwas entlastet.

Strömungsbild der fertigen Kies-Lenkbuhne.

Zur Abrundung der Gesamtsituation wird auch das bachab liegende Kiesdepot um eine Unterwasserlenkfläche ergänzt.

Über das Entschärfen der Kurvensituation hinaus galt es, aus weiteren Kiesdepots Lenkbuhnen und Laichflächen zu gestalten.

Das wurde – selbstverständlich „im Corona-Abstand“ – fachlich versiert durch Rechen und Schaufeln geleistet.

Schön ist das ausgeprägte, mittig gerichtete Strömungsmuster der neu gestalteten Lenkbuhne zu erkennen.

Auch die ergänzten großen Kiesflächen werden ihre Besiedler schnell begeistern.

Wir werden das Geschehen im Jahresgang verfolgen.

Feierabend. Gut, wenn man zu schneidendem Sturmwind richtig angezogen ist. 🙂

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So schrieb ich im vorigen Beitrag. Nach dem Anlegen neuer und Aktivieren vorhandener Kiese zu Lenkbuhnen im Bereich der Bahnquerung nahmen wir uns gestern spätnachmittags aufgestockte Kiese bachauf Mühlenstraße vor. Zwei „Doppel im Corona-Abstand“ waren besprochen.

Unser Doppel kam verspätet. Das erste war bereits verbessernd aktiv.

Beim Angehen weiterer Kiese zeigte sich dann – nein, kein Flussneunauge, so steht es ja im Titel.

Aber, siehe da, im Anstrom eines Unterwasserlenkers befand sich eine erste Laichkuhle der Flussneunaugen.

Die habe ich in anderen Beiträgen hinreichend beschrieben, leicht zu finden mit geeigneten Stichworten in „Suche“.

Bald schon zeigte sich an anderer Stelle Nummer 2.

Nummer 3! – Gut, dass die gar nicht so einfach zu erkennen, gar zu sehen sind. Mit Polaroid-Brille ist die Oberflächenspiegelung weg …

Und weiter – wir hatten 2019 mit Unterstützung des Investors am B-Plan  Mühlenauquartier auch die andere Uferseite reich mit Kiesstrukturen beleben können. An einigen Stellen konnten durch beidseitig wechselnde Lenkbuhnen gut variierende Quer- und Längsprofile durch Eigendynamik der Mühlenau entwickelt werden. Beim Test einer solchen Strecke kam eine weitere Überraschung.

Eine vierte, im Anstrom belaichte Lenkbuhne – aufgrund der Tiefenvarianz mit mindestens 3 Laichkuhlen.

Der vorgestellte Kormoran-Aussichtspunkt wurde inzwischen übergeben.

Diese Strecke bewacht jetzt ein Reiher, vorn ein Paar Kanadagänse.

Ob das derselbe ist, der voriges Jahr hier erfolgreich fischte?

Aufgeregt flitzte er los – noch`n -los, ergebnislos.

Irgendwie sieht er ganz zufrieden aus, wartet wieder.

Und geniesst dann am Ufer die Abendsonne.

Wir haben genug bewegt, genug gesehen, gehen zurück.

Bachab Mühlenstraße rauscht die Mühlenau der Pinnau zu.

Blick bachauf – frühlingshaft verabschiedet sich die Ufervegetation von uns. Bis demnächst mal wieder!

 

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Im vorigen Jahr hatten wir um diese Zeit bereits das Erlebnis laichender Flussneunaugen (und ihr Verwertung) hinter uns. Bislang haben sich diese urzeitlichen Tiere noch nicht auf den Laichplätzen sehen lassen.

So beschäftigten sich einige Heinzelmännchen unter Wahren der Corona-Vorschriften damit, neu von der Edmund Siemers-Stiftung finanziertem und vom Bauhof der Stadt Pinneberg (KSP) geschüttetem Kies (besten Dank!) eine angemessene Form zu geben.

Vorweg wurde der „Workout“-Kies noch in Lage, Uferschutz- und Lenkwirkung optimiert.

Neuer Kies, an neuer, bereits länger erwünschter Stelle.

Und so sieht der nach Abzug der Heinzelmännchen aus.

An anderer Stelle wurde Kies nachgelegt.

Mal ein Beispiel, wie die Arbeitsskizzen aussehen, bevor Hand angelegt wird.

Fertig.

Nun liegen da, gegeneinander versetzt, zwei gut bestückte Lenkbuhnen mit – mal abwarten – potentieller Laichplatz-Qualität.

Es muss einfach gesagt werden: Herzlicher Dank gebührt allen Beteiligten, insbesondere den lern- und leistungsbegeisterten Schauflern und Rechern!

Das Lebensraumangebot für die Wirbellosen wird, wie aus anderen Berichten hier im Blog bekannt, schnell besetzt sein. Fische, Vögel, Fledermäuse sowie Säugetiere werden davon profitieren.

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Über die Jahrzehnte ist man ja einiges gewöhnt. Keine Konzepte, Abweichen von Zusagen, Zerstören von Führungspersonal auf der Ziellinie zu Wahlen – interessant, dass die CDU das der langzeitig erprobten SPD jetzt auch nachmacht.

Der Wunsch zum Untergang? Ääääähhh, wie man sich zutwitterte … Wer auf Populisten und Narzissten trifft, hat ohne Konzept schon verloren.

Danke, Herr Ministerpräsident Günther, für die klaren Worte gen Süden. So bleiben wir Schleswig-Holsteiner die glücklichsten Deutschen. [Der grüne Koalitionspartner könnte sich beim Handeln (nicht Philosophieren) in Umwelt- und Klimaschutz gern noch einiges bei Fridays for Future abgucken. Infos aus der Fachwelt sollen auch hilfreich sein.]

Wir werden sehen.

Sehen kann mensch glücklicherweise auch, dass der Frühling auf dem Weg ist – selbst wenn die Temperaturen noch nicht so mitmachen. Aaaahhh!

Das Wachsen der Kälber überrascht jeden Tag neu.

Sturmmöwen beratschlagen sich in kleiner Gruppe.

(Nicht nur) in der Marsch zeigen Trauerweiden den kommenden Frühling.

Trauerweide Hetlinger Marsch, Elbdeich am Horizont.

Erste Gruppen Deichschafe sind auf selbigem anzutreffen.

Austernfischer nahe der NABU-Vogelstation – die hiesige Variante wird wohl demnächst in „Wurmbohrer“ umbenannt.

Fährmannssand – Blick über die Elbe, gen Tideniedrigwasser.

Die Lühemündung auf niedersächsischer Elbseite – wir hoffen auf baldige Möglichkeit, mit Fähre und Rad wieder Stadttouren dort inklusive Restaurantbesuch hinzubekommen.

Oha, Wünsche hat der Mensch heutzutage!

Ein paar Hundert Nonnengänse sind noch hier, ziehen über die Wedeler Aumündung …

… Richtung Marschwiesen Fährmannssand.

So langsam müssen wir uns von ihnen verabschieden, sehen sie im Oktober wieder.

Frühlingsgrün spriesst am Boden lichter Auwälder. Der Graben vorn ist aufgrund von Spiegelung grünlich – keine Algenfärbung dort. Hellgrau eklige Feinmaterialsuspension durch permanente Baggerwühlereien in der Elbe haben ihre Auswirkungen auch binnendeichs.

Igitt! – Stimmt aber gar nicht, wie offizielle Stellen aufgrund ihrer Stellung weiter behaupten.

Weiss ist die Marsch –
von Schlehe bis sonstwas aus der Gattung Prunus legt alles los.

Auch Weiss – gestern Morgen, tauende Reste der Frostschutzberegnung in Obstplantage.

Wer sagt hier „Unkraut“?! – Grün, zu Hause. Das Experiment hat schon die Dompfaffen (nicht fotografiert) zur Besichtigung und zum Knuspern angelockt.

Geregnet hat es doch gar nicht! Frauenmantel zeigt „Guttation“.

„Guttation“? Was das ist, ist auf „Meine kleine Wiese“ (nicht „meine“) anschaulich beschrieben.

Bald blüht der Chinesische Ahorn.

Heimischer Ahorn allüberall steht auch in den Startlöchern. Das dreidimensionale „GrünGelblich“ demnächst sind seine Blüten, noch kein Blattaustrieb.

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April, April … – dieser im Corona-Jahr 2021 macht dem Leitspruch alle Ehre.

Und wieder bin ich verabredet, Interessierten aus anderem Flusseinzugsgebiet zu zeigen, was „leicht“ an Verbesserungen im Bach möglich ist.

Etwas verfrüht angekommen, gucke ich weiter bachauf – seitwärts ist Kies aus dem Depot eingetragen, noch sind keine Flussneunaugen in Sicht. Im Anstrom könnte fast vermutet werden, dass nachträglich auf 2 Meerforellenlaichbetten ein kleiner Bachforellenlaichhügel draufgesetzt wurde.

Aber manchmal bildet man sich auch etwas ein.

Hin zum Treffpunkt.

Beeindruckend stellt sich die Mühlenau hier im Gegenlicht dar – Norddeutsches Tiefland, nicht überall flach.

DEN RegenGraupelSchauer warten wir aber noch ab …

Wie üblich begeistern die Mensch-Bach-Fisch-gemachten Kolk-Rausche-Abfolgen.

Als Kontrapunkt zu verbessertem Bach im Ländlichen stelle ich noch die städtische Mühlenau vor.

Mühlenau Pinneberg nahe Rosengarten – alte 2017er (links im Foto) und neu aufgestockte Bekiesung.

Auch dies inklusive „Workout“-Beispiel, vgl. Beitrag vom 26. März, findet der Besuch für eigene Aktivitäten überdenkenswert. Für die Zeit, wenn wieder Vorträge möglich sind, wollen mich dortige Interessierte, lokaler Umweltausschuss und andere einladen.

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Wer sich in diesen Tagen per Rad bewegen und nicht zwangsläufig in Ganzkörper-Kondom radeln möchte, sollte eine gute Wetter-Adresse kennen. Wir ringen manchmal, wessen Radar „besser“ ist.

So richtig verlockend sieht das ja real nicht aus – Nordblick, gestern Morgen, es graupelt heftig.

Westblick – keine Styroporkügelchen, Graupel poppt auf dem Balkon auf.

Um die Forsythie wird es immer weisser. Auch der Weg hinten ist „zu“.

Der Spierstrauch, ungerührt, schiebt ordentlich Grün.

Ich bin tatsächlich gestartet, habe Straßen gemieden, wo Autos die Graupelschicht zu Eis geplättet haben. „Mein“ Radar gibt mir eine Dreiviertelstunde.

Über eine abziehende hohe, schwarze Wand blickt die Sonne ins Wedeler Autal.

Das Umfeld erscheint freundlich, die Graupelschicht ist beradelbar.

So lasse ich mir das gefallen. Ich muss nur …

Japanische Kirschblüte kurz vor Erreichen des trauten Heims. – Graupel erwischt mich doch!

Bei einer angesagten Dreiviertelstunde sollte ich mich nicht so lange mit Fotografieren aufhalten …

Ist doch schön, wieder unterm Dach des Fahrradhäuschens zu stehen.

Nachmittags – luxuriös! – eine Stunde zwischen den Schauern, vom Wetter-Radar versprochen.

Eine schicke Rundfahrt liegt hinter uns. Fast sind wir zuhause. Die nächste Front ist noch – wenn auch heranrasend – entfernt.

Da bleibt genug Zeit, die Silhouette der Feldahornzweige „in unserem Norden“ zu fotografieren.

Stark ausgeprägt angesichts der feuchten Witterung sind Moose und Flechten. Die ziehen Vögel jeglicher Art an – was immer die da machen. Fruchtkörper der Pflanzen, versteckte Insekten? Jedenfalls ist der raue Pelz des Feldahorns für die Vögel eine Attraktion.

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Ostermontag – Berliner Besuch an Mobilitätspunkt HH, Ring 3, verfrachtet.

Die Reise verlief glücklich – stürmische SchneeRegenGraupelschauer konnten überwunden werden.

Wir gingen bei ebendem Wetter in den Forst Klövensteen.

Da der Wald „oben“ zwar mächtig lärmte, die Schauer aber unterbrochen stattfanden, umrundeten wir nach Wedeler Au-Strecke noch den „Großen Fischteich“.

Offenbar haben die geringen Regenfälle der vergangenen Wochen immerhin gereicht, die Flachwasserzone etwas zu benetzen. Links Grün: das Ufer ist noch weit entfernt vom Wasser – oder umgekehrt.

Immer wieder interessant – die Holzstruktur des runtergebrochenen EichenZwiesels.

Der Zulauf – im Herbstlaub staut sich Niederschlag / Zulauf von aufwärts gelegenem Teich ein. Schwach rieselt es in den Großen Fischteich.

Nachmittags geht`s zu – getesteten – KaffeeundKuchen-Einladern.

Auf dem Hinweg – hinter dem Schauer …

… ist vor dem nächsten Schauer.

Angepasst an die Umstände haben wir ein schönes Osterfest feiern können.

Keine Überraschung am Wochenstart, Dienstag – Ostblick. Wege frei, Flächen und Grün beschneit.

Das „Wäldchen“, NordOst.

Im Westen große weisse Flächen, …

Die Terrasse – angesichts Starkwinds trotz Überstandschutz klitschnass bis vor die Aussenwand.

In der Elbe stand die Flut 1,5 m über Normaltidehochwasser. Das Pinnausperrwerk war, nach einer kürzeren Phase davor, bei der Nachtflut 5,5 Stunden geschlossen.

Der Wind hatte die Vogeltränke fast trocken geblasen. Das Restwasser war überfroren – hier ausgeräumt und neu gefüllt.

Rad-Touren werden nach Wetterradar gestaltet. Wir sind gespannt, wie uns die Statistik der Schauer erwischen wird.

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Ich weiss nicht, ob es schlimmer wird, oder wir zu anderen Zeiten / bei anderem Wetter als früher in die Holmer Sandberge mit Kind und Kindeskind zur ruhigen Erlebniserholung gehen …

Es nimmt zu, dass wir höflich egozentrische Mitmenschen freundlich ansprechen. Die Antworten geben ein breites Spektrum eingeengten Denkens wider …

Freunde und Bekannte berichten das aus anderen Freizeitflächen und Schutzgebieten ebenso.

Fotos für 3 Beispiele:
– Temporadler auf unbefestigten Wegen (für ruhige Erholung),
– Reiter, dito.,
– frei laufende Hunde (als Hundefreunde und langjährige Hundehalter sprechen wir deren Menschen meist nicht mehr an).

Temporadler auf engsten Pfaden.

Damit Temporadeln durchgängig überall möglich ist, werden „störende“ Baumwurzeln durchgesägt und beseitigt – heftige Erosion ist die Folge.

Pferdeäpfel auf schmalsten Stiegen belegen bewusstes Missachten der Reitwege.

Frei laufender Hund – Bei Balz- und Revierverhalten gestörte Wasservögel.

Frei laufende Hunde durchstöbern flächig Röhrichtzone am Stillgewässer.

Im Flachwasser frei laufende Hunde.

Sich beobachtet fühlende Hundebesitzer sehen die Kamera, leinen die Hunde an. – Die Wasservögel haben ihre Aktivitätsflächen verlassen.

Ruhe kehrt zurück, die Wasservögel auch.

Da der Wasserstand des „Feuerlöschteichs“ noch immer ca. 1 m unter Normalfrühjahrsstand beträgt, ist abzusehen, dass die Inseln bald fußläufig erreichbar sein werden. Erfolgreiches Brüten fällt hier (auch) 2021 aus!

Alle drei Menschengruppen reagieren auf freundliche Ansprache gleich.

Wo das steht? – Ja, wo wohl ! ?

Wollen wir, dass unsere Landschaft wegen rücksichtsloser Ignoranten mit Schildern zugepflastert wird?

Interessant finden wir bei Ansehen der Autokennzeichen und aus mancherlei Reaktionen auf Ansprache, dass auch aus entfernteren Gebieten offenbar durch die (A-)sozialen Medien Herbeigelockte die Flächen bevölkern. Wer sich virtuell tummelt, sollte auch in der Lage sein, die im Zielgebiet geltenden Regeln, wenn schon nicht generell zu kennen, mindestens nachschlagen zu können …

Zuständige arbeiten an dieser Realität. Es scheint, dass wider Saison- und generelle Vorschriften Handelnde nicht nur „informiert“ werden sollten, sondern dass ihr rücksichtsloses Verhalten konsequent geahndet werden muss.

Ansonsten kann jeglicher ruhige Naturerholung in den Holmer Sandbergen und anderswo geknickt werden – von den Schutzzielen / Pflanzen- und Tierwelt einmal ganz zu schweigen.

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Im Blog vom 27. März hatte ich berichtet, dass ein dicker Hund den frisch angelegten Unterwasserlenker für sich entdeckt hatte. Auf meine Bitte, den nächsten Kies für Wasserspiel zu nutzen, hatte ich dann freie Bahn.

Eine Baumscheibe war auf dem Lenkkies gestrandet. In so jungem Zustand wollte ich noch keine „extra“ Störung zulassen.

Ohne Stiefel kam ich nicht ran. Im aufgeräumten Umfeld lag kein Ast – aber „Kies satt“. Den warf ich, immer eine Handvoll, auf die schräg stehende Oberfläche …

Stück für Stück bewegte sich die Holzscheibe …

– und erreichte Freiwasser.

Das war zugegebener Maßen kein Vergleich zur Situation im Suez-Kanal! Gute Nachricht heute: Der Containerfrachter „Ever Given“ ist frei. Im Gegensatz zu meiner Holzscheibe ist die freie Fahrt aber noch nicht wieder aufgenommen.

Immerhin konnte am Holzklotz – bei Windstille – verfolgt werden, dass unser uferschützender Kieseinsatz auch das hydraulische Ziel erreicht hat. Mittige Drift belegt, dass Hochwässer einen Kolk hier in Bachmitte entwickeln werden.

Wir werden die kanalartige Situation weiter beleben.

Auf der Weiterfahrt treffen ich Hund und Besitzerin wieder.

Wasser und Umfeld begeistern alle – Konzentration!

Und Turbulenz!

Weiter geht`s.

Ein Stück bachauf – „der Spiegel ist gebrochen“. Findling und Unterwasserkies wirken gemeinsam.

Die „gefundenen“ neuen, noch zu formenden Kiesbeschickungen bachab hatte ich am Ende des Beitrags vom 27. März bereits angedeutet.

Sonnabend Nachmittag, nix wie hin – wir wollen formen.

Wir suchten Zeitphasen zwischen Regen- bzw. Graupelschauern – und fanden sie.

Das hat geklappt. Und wieder erzeugen wir Turbulenz.

Etwas überrascht hat uns allerdings der hohe Wasserstand.

Der Pegel Mühlenau zeigte man gerade mittleren Abfluss. Hier nun, wir hatten „Pinnau Uetersen“ nicht angesehen, dokumentieren sich die heftige Windsituation und die Tidephase: Das Pinnausperrwerk hat wegen erhöhter Flutentwicklung der Elbe geschlossen, Pinnau staut so stark ein, dass auch die untere Mühlenau betroffen ist. Vor lauter Einstau ist kaum noch Strömung bachab wahrnehmbar, geschweige denn die Sohle erkennbar, die wir verbessern wollen.

Überhöhen und Lagen dicht am Weg konnten wir aber bereinigen.

Gut untergebracht ist der Kies immer, wie die Belebungssituation in anderen Blogbeiträgen zeigt.

Gut gewählte Zeit – das Wetter spielte mit.

Und zur Belohnung gab`s zu Hause noch einen netten Abendhimmel zu sehen.

 

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Das gute Wetter am Freitag – für Sonnabend angesagt Abkühlung, Regen, Graupel, nur gelegentlich Sonne – brachte mich auf`s Rad, hin zum Tatort des Mittwoch-Workouts.

Dabei gab es allerhand zu sehen, im Folgenden: das ein und andere Lebendige.

Der Krabatenmoorbach, Appen-Etz (leider völlig übersonnt), noch fliesst er lebendig – zu …

… und ab, Richtung Appener Au – Pinnau – Elbe.

Wenn das so wird wie in den Vorjahren, ist das Fliessen bald beendet. Wir werden sehen.

Einfahrt Pinneberg, Eggerstedt – die Amphibiensperre sorgt hier wie anderswo hoffentlich auch für Lebendigkeit, zahlenmäßiges Mindern plattgefahrener Frösche, Kröten, Schwanzlurche.

Die Frage ist erlaubt, wieso neue B-Planungen wie Ehemalige Eggerstedt-Kaserne mit starker Erhöhung der Auto-Frequenz in ihrem Umfeld nicht automatisch ein festes Amphibienleitsystem installieren müssen.

Blaugrün, lebendig leuchtet es vom befestigten Grund der Mühlenau. Fadenalgen, unerwünscht, nutzen des Lichtüberangebot trefflich.

Am Workout-Tatort angekommen – dat is` aber `n dicken Hund!

Frauchen und Hund entsprechen meiner Bitte, diesen Platz mit dem nächstgelegenen Kies-Depot zu tauschen. Danke! Ich habe hier zu tun. (Folgt in extra Beitrag später.)

An geschützten Randbereichen startet die Scharbockskrautblüte.

Christiansenweg – nun wird langsam klar, wieso die Überschrift so gewählt wurde. Neben Stockenten nähern sich 2 Kanadagänse aus grünem Ufer links dem „beliebten“ Fütter-Hotspot.

Vor wenigen Wochen sah das hier noch so aus. Ich hoffe mal, die Stockentenmassen haben sich flächig auf Brutgebiete verteilt (und befinden sich nicht gerade an anderem Fütter-Hotspot).

Den Stockenten ist an abweichender Färbung anzusehen, dass sie – künstlich durch Füttern am Ort gehalten – vom Wild- zum Hausgeflügel übergehen.

Direkt unter der Brücke, sieh an, die Weihnachts-Überlebenden! Wieso die angesichts weiter grassierender Vogelgrippe nicht aufgestallt sind …

Und hinten rechts sitzt … der lokale Kormoran. Mal abwarten, wie der reagiert, wenn der B-Plan Mühlenauquartier mit Menschen vollläuft. Ein Bisschen Zeit hat er noch.

Es gibt mehr Geflügeltes, frühlingshaftes. Ein Pfauenauge wärmt sich am Ufer.

So richtig toll ist das mit dem Insektenleben bisher aber nicht. Zitronenfalter, Pfauenauge, Kleiner Fuchs, die eine oder andere Hummel – alles fast nur in Einzahl. Möge sich das Insektenleben nach Arten und Individuen mehren.

Auf meiner Tour sehe ich allerhand aufgestockte Kies-Depots. Dank gilt der Edmund Siemers-Stiftung als Kies-Finanzier sowie dem Kommunalen Servicebetrieb Pinneberg als fachkundiger Platzierer!

Workout-Interessenten sind informiert. Es gibt Arbeit satt, analog dem im vorigen Beitrag Gezeigten.

Beim Rückradeln fotografiere ich dann doch noch den sonnenbeschienenen Huflattich, der Straßenseitenraum und Schutthalden gelb färbt.

Wie gewohnt wird gelegentlich über den Arbeitsfortschritt, zu gegebener Zeit auch zur Besiedlung der „neuen“ Kiese berichtet werden.

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