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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Mal schnell die Berlinerinnen besuchen – auf Sylt, warum nicht.

High Noon – wenn man von der Sommerzeit absieht. Gleich geht`s weiter.

Durch Schleswig-Holstein, Energie-Bundesland Nr. 1. Im Bild Raps, Wind, Solar. Wind steht gut, Raps hätte gern mehr Wasser, Solar gern mehr Sonne.

Aber das sind Momentaufnahmen.

Wir sind nun weiter. Am Horizont Festland (Windräder), vorn der Übergang zum Meer bzw. zur Insel – jede Menge Kilo Watt !

Rückblick auf die Bahnsteige Bf. Westerland – vorn Autoverlade-, hinten Personenzuggleise.

Erstmal Mittagessen (und -trinken, nordisch).

Wenig später – Inselkante unserer Wahlheimat, Wenningstedt.

Die Nordsee, das Meer …

Das ist aber laut hier! Der Wind pfeift um die Ohren, das Meer rumort.

Deshalb sind wir hier, unter anderem.

Wandern …

Studieren – Art by Nature.

Art by Nature – immer wieder anders, auch wenn`s, wie hier Dasselbe ist.

Sportlich ausprobieren.

Schätze sammeln (auch Mitbringsel für die Berliner Vögel).

Wieder rauf.

Fotografieren. – Wer fotografiert hier wen?!

Herumgucken – in die Ferne, oder auch ganz nah.

Das war der Anfahrtag. Ein voller, ganztags Sonne, lag vor uns.

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Bahn-Trip gen Norden, Kurzbesuch auf „der Insel“ war angesagt.

Gut angekommen, stellte sich unter anderem 3 Frauen-Generationen bald die Fragen „Schwimmen oder nicht Schwimmen“?

Die Wellen waren schon verlockend! – allein, die Wassertemperatur …

Also eher „Häschen zählen“ – Karnickelparade vor windfrei warmer Unterkunft.

Wer auf seine Kondition vertraut, radelt auch schonmal bei sssteifer Brise von Wenningstedt nach List (kein Kunststück, Rückenwind!) – und zurück.

Schnell war die Zeit vergangen – Warten auf den Zug, Bahnhof Westerland. Eine Ordnungskraft, Silbermöwe, aufmerksam bei der Arbeit.

Zurück – im Abendsonnenschein – in Wedel. Der Teichrosen-versiffte Mühlenteich wartet auf Sanierung. (Früher war das kein Problem. Da entnahm man überschüssige Biomasse und Sediment und entsorgte es ordnungsgemäß – falls es nicht nutzbar war. Heute sind schreibtischsesselproblematisierte FFH-Fehlinterpretierer dabei, erforderliches Tagesgeschehen leider allzuoft unmöglich zu machen. Zurück bleibt der leidtragende Steuerzahler – und ein so gut wie umgekippter Teich.)

Schick vor Maigrün, Wedels Roland im Abendlicht.

Ja, und da sind sie – der Anbau startete bei unserer Abfahrt … (Wer nichts davon weiss, dem fallen sie garnicht auf.)

Jeder Eingang hat 2 Mauerseglernistkästen bekommen, direkt unterm Dachüberstand.

Und 2 (von 10) an der Nordseite, die Abendsonne guckt gerade herum.

Na, super – fehlen „nur noch“ die Segler.

Selbstverständlich wird über Sylt mit Westerland, Wenningstedt und List sowie über die Mauersegler(kästen) noch mehr zu berichten sein.

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Nach unserer hamburgisch (d) / niedersächsischen (p) Zeit bin ich nun im 7. Jahr Bach-aktiv in Schleswig-Holstein, Wedel und Umrum, meist westlich, teils bis nördlich HHs.

Wie aus Beiträgen hier im Blog bekannt, liegt der Schwerpunkt auf Bächen und kleinen Flüssen im Elbe-Einzugsgebiet. Das geht quellseitig ganz schön weit gen Südosten, auch über Prag wurde hier bereits berichtet, aktueller aus dem östlichen Harzvorland, demnächst stehen Leipzig und Dresden an.

Nun besuchte ich die spannende Moränenlandschaft zwischen Hamburg und Lübeck, Lübecker Stadtwald, etwas Besonderes. Das finde ich nicht nur im Grundsatz und im Konkreten hochinteressant, restaurierungsbedürftige Bäche und kleine Flüsse gibt es überall!, sondern auch, weil – wie in meiner Wandsbeker Zeit – die Eisrandlandschaft der jüngsten Eiszeit mal wieder mein Ziel sein durfte. – Das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach, gar platt.

Jaaa, und diese Besuchszeit …

 

… – schönster Frühlingswald, Buche und, je nach kleinräumig wechselnder Situation, so allerlei drum und dran.

Raps „on top“ nicht zu vergessen.

Gekommen war ich aber primär wegen eines Bachs.

Ein Bach – ausgebaut, hart unterhalten – überbreit, übertief in die Landschaft eingeschnitten, ohne charakteristischen Baumsaum … – wie überall, eigentlich.

Wo hart auf weich trifft, arbeitet das Wasser – kammer was machen! Lebensraum initiieren.

Strukturlose Sohle, sandig-schlammig, wo Moränengestein freigewaschen liegen sollte / in anderer Lage und Position des Bachs früher auch lag.

Und da sind sie ja, die Moränensteine …

Und was für eine Bandbreite! – Na ja, jüngster Gletscherrand halt.

Wer im Sandig-Schlammigen ein gutes Werk tut, kann auch „eigene“ Moränensteine, hier: Kies, frei präparieren.

Nicht nur im Ländlich-Landwirtschaftlichen, auch im bebauten Raum kann man mindestens hilfweise wirksame Zwischenlösungen schaffen, z.B. hier für den Feuerwehreinstau mit Wehr.

Mehr dazu vielleicht später einmal, falls die Angelegenheit konkret werden sollte.

Und solch tief eingeschnittene, kanalartige Strecke in Schulnähe ruft doch geradezu nach Klassenaktivitäten.

Mal sehen …

Die Landschaft hat mich, nicht verwunderlich, wieder einmal begeistert – hier: 3 Erlen-Charaktere am Rand einer Moorfläche (gern mehr Wasser zurückhalten!), vor bewaldetem Moränenhügelhorizont.

Die Rückfahrt verlief, elektrisch mit dem feuerroten Spielmobil, hervorragend. Essen und Trinken (nach Exkursions-Obst Apfel und Möhre) fand dann in heimatlicher Nähe statt. – Mensch sieht, das zischt.

 

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Und an der ländlichen Mühlenau …

… rauschen die Rauschen, es ist eine Pracht. Struktur im Bach, wo vorher durch Ausbau und Unterhaltung „nichts“ mehr war.

Und siehe da …

Mangels Polfilters an der Digicam bringt das Zoomen nicht allzu viel, aber: Gewusel ist sichtbar.

An die 10 Laicher sind aktiv.

Ähnlich wird es wohl, vielleicht noch zunehmend in den nächsten Tagen, an vielen anderen Kiesen aussehen – auch in vielen anderen Bächen, die restauriert wurden.

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2019 wurde – bis auf eine Brücke – Kies an den Pinneberger Pinnaubrücken symbolisch als Otterrastplatz jeweils an allen 4 Ecken per Telebagger eingebracht. Am Hindenburgdamm wurden die bachauf-Seitenschüttungen wegen des benachbarten Pegels flach eingearbeitet. Hier zeigten sich im Anstrom – etwas unerwartet, da im Tidegebiet und bei tiefer als üblichen Tideniedrigwasserständen freifallend – Flussneunaugen-Laichaktivitäten 2021. Noch überraschender: an einer anderen Brücke arbeiteten die Tiere sich solche Gelegenheit selbst aus den geschütteten Kieskegeln heraus.

Mal gucken, was der Hindenburgdamm 2022 zu bieten hat – Blick über die Brücke bei Tideniedrigwasser und mittlerem Abfluss, der Kies sollte sichtbar sein.

Ja, und noch mehr … – schön auch das sich mit fallendem Wasserspiegel ausprägende vom Ufer wegzeigende Strömungsbild der Lenkbuhne.

Da sind die charakteristischen, etwa tellergroßen Kuhlen im Kies, an einer Stelle zu einer m²-großen frei gearbeiteten Fläche zusammengeführt.

Die Digicam ohne Polfilter sieht nicht so viel wie das Auge, gleichwohl: Da unten herrscht eifriges Gewusel.

Was die Kamera bei Ran-Zoomen fast weniger als die Übersicht produziert – der Augenblick sagt, dass da so 15-20 hochaktive Laicher wirken.

Von der Seeve her kenne ich diesen Anblick deutlich unterschiedlich großer Tiere nicht, hier wohl kleinere Männchen mit großen Weibchen.

Das ist kein alltägliches Erlebnis – kaum können sich die Betrachter losreissen …

Wir wollen aber noch weiter, ins Ländliche, an die Mühlenau, von wo ich bereits ein laichendes Pärchen im Beitrag vom 16. April vorstellte.

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Hetlinger Marsch, zwischen den Deichen – und weiter scheint die Sonne, Kühle der Nacht am Boden und am Himmel, Trockenheit.

Im Beitrag vom 13. April hatte ich noch geraten, das Schachblumenbarometer zu verfolgen, da die Schachblumenwiesen in Hetlingen, Elbmarsch SH, keine Aktivität dieser besonderen Art erkennen liessen.

Das hat sich nun geändert.

Eine Schachblumenwiese – ganz anderer Eindruck als vor 10 Tagen.

Nun sind sie da, die Blüten, nicht zu übersehen.

Damit am kommenden Sonntag, beim Schachblumenfest „light“, nichts schiefgeht, hat der Flächenpächter zusätzlich zu früheren Lenkungen informative Erläuterungen geschrieben.

Ist schon schick, 2 verschiedenfarbige als Beispiel.

Und nochmal 3 „normal“.

Die ganze Wiese ist gut bestückt, hier ein winziger Ausschnitt im Detail.

Es lohnt also die Anfahrt – am besten per Rad …      🙂

Um Beachten der Hinweise wird gebeten – wir wollen die Schachblumen schliesslich auch in kommenden Jahren geniessen.

Und wer noch Lust hat, radelt weiter zur NABU Vogelstation (oder kommt bereits von dort).

Dort findet das Kiebitzfest statt, mit sehr viel mehr als Kiebitzen.

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Ostersonnabend, die Sonne lacht – ich gehe an den Bach.

Lebendig restauriert, es fehlen „nur noch“ bachbegleitende Bäume. Die hiesigen Lebensgemeinschaften erfordern Sommerkühle.

Gold am Bach – was für eine Begrüßung!

Offenbar gut überwintert – ein Admiral wärmt sich auf.

Vorsichtig orientiert sich ein Reh.

Eins der vielen Meerforellenlaichbetten – sieht gut aus. Mindestens ein paar Forellenlarven sollten hier ins Leben gefunden haben.

Da, im Anstrom der Rausche ist doch eine neue, kreisrunde Kuhle … Das ist doch … ?? !!

Nix weiter zu sehen.

Da sonnt sich wer!

Wo ein Kormoran ist, sind meist auch …

Der Kormoran ist in den Bach gesprungen, weicht mir aus.

Dann schwimmt er auf mich zu – zu dicht?

Taucht, schwimmt aufwärts durch den Kolk.

Na …

Scheisst mir eins ! ! !

Und durchschwimmt die nächste Rausche bachauf.

Ich sehe mir die nächste Rausche bachab an.

Da, im Anstrom, ganz deutlich: eine kreisrunde Kuhle!

Und in der Kuhle sehe ich etwas. Bewegung! – Mal auf`s Foto klicken. Ich sehe etwas. Auch Nichtfachmenschen sollten zumindest etwas erahnen können.

Es fehlt ein Pol-Filter! Ich wechsele die Position.

Ein Flussneunaugenpaar – rackert sich ab, die entstandene Kuhle wird bachab von einem Kieskranz gerahmt.

Pardon, es schliesst sich jetzt unkommentiert eine ganze Bildfolge an.

Sie rackern …

… und rackern …

… unermüdlich …

… und weiter …

Wenn zu viel „action“ aufkommt und ein Tier an den Kiesrand gerät, spült es die Strömung schonmal fort – nix wie bachauf, schnell wieder an die Arbeit!

Was für ein vorösterliches Erlebnis!

Sicherlich hat der Kormoran allerhand Laicher verputzt. Angesichts der weiter bachauf gesehenen angelaichten Kuhlen scheint aber der Aufstieg noch in Gang zu sein. Glückliche Besucher werden die berühmten „Neunaugenzöpfe“ mit um die 10 Tiere in einer Kuhle bewundern können.

Auf dem Rückweg treffe ich den Kormoran wieder.

Der rechte Flügel sieht merkwürdig aus.

Er schwimmt bachab an mir vorbei – der rechte Flügel hat wohl Bekanntschaft mit einem Beutegreifer – oder einem Menschen? – gemacht.

Zur Sicherheit wird er örtliche Jagdpächter informiert.

Rückfahrt – Kleiner Stopp querab der Rellinger Kirche, geflaggter Ostergruß.

So wünsche auch ich allen Frohe Ostertage (in dieser, unserer Zeit)!

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Erstaunlich, mal kaum Wind, und das im April!

Bisher hatten wir aber auch schon genug, eine kleine Pause haben wir verdient.

Fährmannssand, gute Aussichten!

Auf dem Deich, Tidehochwasser, Thw, Windstille – die lange Buhne ist erahnbar.

Anderer Tag, anderer Ort, Hetlingen, Tideniedrigwasser, Tnw – Blick über Tideröhricht, freigefallene Buhne, Stader Geest am Horizont.

Hetlingen, Blick über die Deichachse seewärts – da kommt doch was.

Weitergeradelt nach Fährmannssand, Tnw, die Flut ist gestartet, das Wasser läuft auf. Von rechts guckt ein Binnenschiff ins Foto.

Kurze Zeit später – Massengutfrachter Erikoussa, 225 x 32 m, TG 8 m, einer von den kleineren.

Der da von Stade die Elbe hochfährt, ist MSC Jeongmin, ein Containerfrachter.

Nun vor der Lühemündung, 300 x 48, TG 13 m.

Der Frachter ist mal gut voll! Ob das für die Zustellung der Ostergeschenke zeitlich noch reicht?

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Ein charakteristisches Frühlingsmerkmal – längere Tagesdauer, mehr Licht, vielleicht Sonne, zunehmend höher stehend – zeigt sich in Gräben, Stillgewässern.

Beispielgraben Holm – Hetlingen, reichlich Licht, reichlich Nährstoffe, noch keine Konkurrenz von höheren Pflanzen – Algen nutzen ihre Chance.

Schnell ist alles überwachsen, dreidimensionaler, artenarmer Schmier. Von Amphibien, -Eiern, -Larven, die von dieser Biomasse profitieren, ist in den letzten Jahren fast nichts zu sehen.

Mit der Zeit, bei geringem Wind, treiben die Algenwatten auf und bedecken die Wasseroberfläche. Blaualgen kommen hinzu.

Das mit den Amphibien, gelegentlich Paare auf Laichwanderung anderswo gesehen, kommt uns komisch vor. Zum einen leiden die Kröten unter massiv auftretenden Krankheiten. Zum anderen sahen wir an früher gut besuchten Laichplätzen in jüngeren Jahren ein Stockentenverhalten, das nach Totalfraß der Larven aussah. Anfangs meinten wir uns zu irren, inzwischen scheint sich die damalige Vermutung wohl zu bestätigen. – Wir werden weiter ein Auge drauf haben.

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Der Sonnenaufgang des Folgetages liess sich nicht lumpen.

Hatten wir den – sichtbar – überhaupt erwarten dürfen?

Die zunehmende Wolkendecke kann dem Horizont noch nichts anhaben.

Jetzt ist es wohl soweit.

Gute Stimmung – immerhin soll es nach Ansage trocken bleiben.

Der Morgen schreitet voran – illuster in Grau, mit Nebelkrähe vor Kran.

Bunte Danziger Straße von oben – jede Himmelsrichtung hat ihre eingene Erscheinung an diesem Morgen.

Nach Süden, wetterwendisch – wir fahren ins Brandenburgische.

Dort pfeift ein eisiger Wind – Birke mit Misteln wird ordentlich geschüttelt.

Großflächig Agrar – Winderosion vorprogrammiert.

Schön sieht das aus – es gilt aber Mund, Nase und Augen vor Mutter Boden zu schützen, fliegt als Luft-Plankton erheblich umher.

Blick in die Landschaft, geschützt durch Büsche.

Und da sind sie ja, Findlinge.

Die „Märkische Eiszeitstraße“ berichtet umfangreich über die Herkunft der Steine und das Geschehen nach den Eiszeiten. Dazu gehört auch neben so Großem wie Findlingen die Existenz teils kiesreicher Sander. Wie hier sind alle Steinfraktionen intensiv baulich genutzt worden – in allen Bundesländern des Norddeutschen Tieflands und anderswo. Den Fliessgewässern ist natürliches Freispülen und Bewegen von Steinfraktionen durch Ausbau und harte Unterhaltung weitgehend ausgetrieben worden – wie überall ringsum. Kein Wunder, dass sich viele Mitmenschen „den Kiesbach“ kaum mehr vorstellen können.

Unser Ziel war ein Reiterhof. – Schwein muss der Mensch haben!

 

Voltigiergruppen übten, Sportkunst auf bewegtem Pferd – beeindruckend!

Kreuz und Windrad – wechselnde Bedeutung über die Zeiten.

Zurück ging`s unter anderem vorbei an – durch das Findlinge finden noch stärker ins Auge fallenden – Feldsteinkirchen. Allüberall Zeugen der steinigen Eiszeittransporte.

Wieder in Berlin begegnen wir Störtebeker – in einem ausgezeichneten Thai-Restaurant.

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