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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Abendlicher Eindruck aus dem Elbe-Einzugsgebiet, östlicher Nebenfluss.

Abendlicher Eindruck aus dem Elbe-Einzugsgebiet, östlicher Nebenfluss.

24. Dezember 2014 – das Wetter.

So hatte ich meinen Arbeitsplatz am Vortag im nordöstlichen Hamburg verlassen.

So hatte ich meinen Arbeitsplatz am Vortag im nordöstlichen Hamburg verlassen.

Und so sah es am Morgen des 24. Dezember in Tostedt aus.

Und so sah es am Morgen des 24. Dezember in Tostedt aus.

Überraschung am frühen Nachmittag - es geht auch anders!

Überraschung am frühen Nachmittag – es geht auch anders!

Diese kleine Abwechslung haben wir aber auch ersehnt. In 2 Tagen hat es die gesamte Dezember-Niederschlagsmenge runter- und quer geblasen. Ein Geschehen der Statistik. Schleswig-Holstein hat es besonders getroffen. Meine Gedanken sind bei den Kolleginnen und Kollegen des THW und der anderen Hilfsorganisationen.

Und dann dieser Sonnenuntergang - weil`s so schön ist, lasse ich den mal in groß hochkant stehen.

Und dann dieser Sonnenuntergang – weil`s so schön ist, lasse ich den mal in groß hochkant stehen.

Später, beim Abendspaziergang, freuen sich Hund und Herr über die inzwischen abgetrockneten Wege.

Später, beim Abendspaziergang, freuen sich Hund und Herr über die inzwischen abgetrockneten Wege.

(Weg ist das Tief mit seinen Regenschwänzen aber noch nicht. Ab 2. Weihnachtstag allerdings soll es Richtung nahe Null Grad gehen und ruhiger werden. Mal sehen, in wieweit der Wetterbericht die Realität darstellt.)

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Kein Sonnenaufgang heute zu sehen - alles grau.

Kein Sonnenaufgang heute zu sehen – alles grau.

Gut vernetzt.

Gut vernetzt.

Bau-Kunst - hier holt sich mancher sicherlich die Ideen für Hochzubauendes.

Bau-Kunst – hier holt sich mancher sicherlich die Ideen für Hochzubauendes.

Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag – mal sehen, ob`s so fortgeht, wie`s heute begann. Ich erinnere die Zeiten, in denen der November angesichts Dauergrau und treibendem Regen noch für den Einen und die Andere durchweg zu heftigen Trübsalanwandlungen führte.

Erinnern wir uns dagegen mal an den diesjährigen Novemberstart.

Zu Monatsbeginn, vor dem Sonnenaufgang.

Zu Monatsbeginn, vor dem Sonnenaufgang.

Blaurot nimmt Gelbton an.

Blaurot nimmt Gelbton an.

Nun ist`s Rotgolden.

Nun ist`s Rotgolden.

Und da ist sie, die Sonne. Demnächst wird sie hinterm Haus aufgehen - falls überhaupt sichtbar.

Und da ist sie, die Sonne. Demnächst wird sie hinterm Haus aufgehen – falls überhaupt sichtbar.

Herbstliche Haselnuss in Weide - hat offenbar geschmeckt.

Herbstliche Haselnuss in Weide – hat offenbar geschmeckt.

Bunter Wein mit Efeu am Nachbardach.

Bunter Wein mit Efeu am Nachbardach.

Täglich ziehen Kraniche zwischen Nahrungs- und Rastplätzen. Große Schwärme wechseln von Nordost nach Südwest.

Täglich ziehen Kraniche zwischen Nahrungs- und Rastplätzen. Große Schwärme wechseln von Nordost nach Südwest.

Früher betrachtete man Laub noch als Bodenverbesserer. Das scheint mehr und mehr verloren zu gehen. Heute: Laub fällt ab, ist also Abfall. Der dröhnende Lärm nicht fortentwickelter, ineffektiver Geräte stört Stadt und Land.

Früher betrachtete man Laub noch als Bodenverbesserer. Das scheint mehr und mehr verloren zu gehen. Heute: Laub fällt ab, ist also Abfall. Der dröhnende Lärm nicht fortentwickelter, ineffektiver Geräte stört Stadt und Land.

Hauptsache, die Anwender beachten zumindest die Wohngebiets-Sperrfristen der 32. BundesImmissionsSchutzverordnung. Die gilt mindestens für das sinnfrei (Laub und Organik RAUS aus der Rabatte …) betriebene Gerät im Vordergrund.

Gehen wir also in Wald, Feld und Flur - immer der Nase nach.

Gehen wir also in Wald, Feld und Flur – immer der Nase nach.

Vorbei an Laaaaangholz gehen wir den Moränenhang bergauf.

Vorbei an Laaaaangholz gehen wir den Moränenhang bergauf.

Sehr anschaulich für den Gang der Welt - Urwaldparzelle im heutigen, durchdachten Wald.

Sehr anschaulich für den Gang der Welt – Urwaldparzelle im heutigen, durchdachten Wald.

Herbstsonne am Rand und über der Bachaue.

Herbstsonne am Rand und über der Bachaue.

Der Modellbach zeigt uns, wie er auf dem Weg zum lebendigen Bach zu unterstützen ist.

Der Modellbach zeigt uns, wie er auf dem Weg zum lebendigen Bach zu unterstützen ist.

Zu dem Thema findet sich hier im Blog bei geeigneter Suche allerhand, Grundlegendes auf meiner Homepage.

Socke, der Pilzhund, findet immer sein Teil.

Socke, der Pilzhund, findet immer sein Teil.

Letzte (?) überladene Fuhren werden verfrachtet. Dieses Jahr war allzu trocken, selbst anmoorige Böden sind wie Beton befahrbar. Und diese Übernutzungen bezahlen wir Steuerzahler - zwangsveranlagt.

Letzte (?) überladene Fuhren werden verfrachtet. Dieses Jahr war allzu trocken, selbst anmoorige Böden sind wie Beton befahrbar. Und diese Übernutzungen bezahlen wir Steuerzahler – zwangsveranlagt.

Auch in Grau haben herbstliche Baumsilhouetten etwas ...

Auch in Grau haben herbstliche Baumsilhouetten etwas …

Vorbesprechungen für 2015 gehen zu Ende. Es gibt weiter viel zu tun angesichts fortwährender Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.

Vorbesprechungen für 2015 gehen zu Ende. Es gibt weiter viel zu tun angesichts fortwährender Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.

Letzter Pendler-Herbst: Ich geniesse den Fussweg vom Bahnhof - nicht nur an solch prachtvollen Herbstnachmittagen wie diesem. (Ab Juni 2015 bin ich frei buchbar.  :-)  )

Letzter Pendler-Herbst: Ich geniesse den Fussweg vom Bahnhof – nicht nur an solch prachtvollen Herbstnachmittagen wie diesem. (Ab Juni 2015 bin ich frei buchbar. 🙂 )

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Was im Blog-Beitrag vom 31. August „Restaurieren von Bächen – neue Veröffentlichung im Oktober erwartet.“ angekündigt wurde, ist tatsächlich in Inhalt und Zeit wie beabsichtigt realisiert worden, Resultat: 104 Seiten, davon 43 farbig – herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte der Este zwischen Langeloh und Emmen  ist eine hydraulische Betrachtung über den Zustand und notwendige Verbesserungen für unsere Bäche und kleinen Flüsse am Beispiel der Este, Nordniedersachsen. Die Hydraulik belegt, dass bisherige ökologische Ansätze richtig sind und konsequent nicht nur fortgesetzt, sondern verstärkt werden müssen, wollen wir uns ernsthaft dem gesetzlich festgelegten Ziel „lebendige Fließgewässer“ nähern – es gar erreichen.

Wer, quasi als Journalist, eine Rezension über das Buch schreiben möchte, kann ein Exemplar hier bestellen .

Der Umschlag - Vor- und Rückseite.

Der Umschlag – Vor- und Rückseite.

 Zitat aus dem Klappentext des Buchs: „Björn Tent hat seine Projektarbeit zum Heidebach Este im berufsbegleitenden Studium „Wasserbau und Umwelt“ an der TU Dresden ausgearbeitet. Die Themenstellung wurde eng mit dem Institut für Wasserbau der TU Hamburg-Harburg abgestimmt. Es galt, ein morphologisches Gestaltungskonzept an einer Beispielstrecke zu entwickeln. Dafür erfasste der Autor die gegenwärtige Realität und verglich sie mit historischen Zuständen. Morphologische Parameter wie Laufform und Windungsfaktor wurden analysiert und mit errechneten Werten der „Regimetheorie“ verglichen. Angelehnt an das morphologische Leitbild wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte konzipiert und in ihren Auswirkungen auf die hydraulische Charakteristik (Wasserstand, Fließgeschwindigkeit, Schubspannung) prognostiziert. Mit den Ergebnissen werden die hydraulischen Grundlagen für schlankes Handeln beim Restaurieren gelegt.
Die vor Ort zu verzeichnenden Zerstörungen der Gewässerstruktur erwiesen sich gravierender, als bisher eingeschätzt. Auf diesen Erkenntnissen wurden die bisherigen empirischen Annahmen für „in-stream Restaurieren“, die der naturnahen Wiederbelebung von zu breit und zu tief eingeschnittenem Gewässerbett dienen, durch hydraulische Vergleichsbetrachtungen bestätigt. Es zeigte sich, dass in-stream-Maßnahmen zur Verbesserung des Niedrig- und Mittelwasserprofils noch umfänglicher in die Tat umgesetzt werden müssen, als bisher angenommen. Es gilt, die heutigen naturfernen Gewässerstrukturen ihrem fachlich wie rechtlich geforderten Ziel näher zu bringen.“

Das Buch ist in der Schriftenreihe der Edmund Siemers-Stiftung erschienen.

Über den Autor: Björn Tent ist gebürtiger Hamburger des 1982er Jahrgangs. Nach seinem Abitur schloss er sein Studium Bauingenieurwesen an einer nordniedersächsischen Hochschule im Jahr 2007 mit dem Diplom ab.
Nach vierjähriger Tätigkeit in einem traditionsreichen Hamburger Ingenieurbüro ist er seit 2011 in der Hamburger Niederlassung eines überregional und international renommierten Generalplaners vornehmlich im Ingenieurwasserbau tätig.
Berufsbegleitend absolviert Björn Tent ein Fernstudium an der TU Dresden. In der Vertiefung „Wasserbau und Umwelt“ führten ihn seine Kenntnisse über Gewässerlebensräume und sein Interesse, sich in diesem Bereich fortzubilden, zum Thema seiner Projektarbeit „Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte der Este zwischen Langeloh und Emmen“. Diese wurde 2014 in verkürzter Fassung von der Edmund Siemers-Stiftung bei Books on Demand veröffentlicht.
Im Jahreswechsel 2014/2015 wird sein berufsbegleitendes Fernstudium an der TU Dresden durch seine Diplomarbeit mit dem Thema „Parameterstudie zur Unterströmung von tidebeeinflussten Hochwasserschutzanlagen“ abgeschlossen.

Björn Tents Arbeit über die hydraulischen Verhälntisse der Este belegt, was die Wasserpest hier - sommerlich begrenzt - vorführt: Dieser zur strukturlosen Wüste degradierte Bach bietet in zwei Dritteln seiner heutigen, unnatürlichen Breite gute Restaurierungsmöglichkeiten, ohne dass der Abfluss gestört würde.

Björn Tents Arbeit über die hydraulischen Verhältnisse der Este belegt, was die Wasserpest hier – sommerlich begrenzt – vorführt: Dieser zur strukturlosen Wüste degradierte Bach bietet in zwei Dritteln seiner heutigen, unnatürlichen Breite gute Restaurierungsmöglichkeiten, ohne dass der Abfluss gestört würde.

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(Kleine Anmerkung für Nicht-Nordlichter: „Regensiel“ ist der in Norddeutschland gebräuchliche Ausdruck für „Regenwasserkanal„.)

Wenn`s so aussieht …

uuups ---, trau` ich meinen Augen am frühen Morgen?! Alles so schön (???) bunt hier!

uuups —, trau` ich meinen Augen am frühen Morgen?! Alles so schön (???) bunt hier!

Meine Güte, da entsorgt jemand "fett" Eisenschlamm ins Regensiel - auf direktem Weg ins nächste Bächlein, Lebensraum der Forelle, so sie nicht akut oder chronisch gekillt wird.

Meine Güte, da entsorgt jemand „fett“ Eisenschlamm ins Regensiel – auf direktem Weg ins nächste Bächlein, Lebensraum der Forelle, so sie nicht akut oder chronisch gekillt wird.

Kleine, kostenlose Beratung endet nicht mit „Dankeschön!“, sondern  zunächst mit „Wieso?!“ und dann „Wieso ist das giftig?!“

Liebe Fragesteller, Eisenschlamm gehört als Direkt- oder Indirekteinleitung genau so wenig in unsere Bäche und kleinen Flüsse wie – gern geübte Praxis ! – Binderfarbe und anderer schlammförmiger oder flüssiger Abfall.

Um ein kleines Rechenexempel nachvollziehen zu können, ist dieser Link „Eisen und Gewässer“ hilfreich.

Nehmen wir den dort genannten höheren Wert von 2 mg/l Gesamteisen als Rechengrundlage und setzen die orange Schlamm-Sauce nur mit Gesamteisen 40 g/l an, so ergibt sich zwanglos eine Überschreitung des Genehmigungswerts um den Faktor 20.000 (in Worten: das ZwanzigTAUSENDfache).

Da kommen wir von der Rubrik grober Unfug in das Kapitel Strafrecht, § 324. (Wer nachliest, findet „bis 5 Jahre Haft oder Geldstrafe“.)

Eisenschlamm ist übrigens etwas ganz Geläufiges, daher gut versehen mit Informationen zum angemessenen Verbleib, recht umfassend z.B. hier.

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Da wird so oft das Wort vom „Hamburger Schmuddelwetter“ in den Mund genommen. Ganz ehrlich: nun lebe ich schon 43 Jahre in Hamburg und umrum – dass solch eine Situation meine Wahrnehmung prägen würde, kann ich nicht behaupten.

Ausfahrt aus dem Hamburger Hauptbahnhof gen Bremen entlang der Dauerbaustelle Hafencity. Die Sonne lacht.

Ausfahrt aus dem Hamburger Hauptbahnhof gen Bremen entlang der Dauerbaustelle Hafencity. Die Sonne lacht.

Nun ist dieses Jahr allerdings wieder ein besonderes. Mal abwarten, was die Statistik sagt, ob es nach der Vorjahrsmeldung „2013 das trockenste Jahr nach dem Trockenjahr 2003“ eine Steigerung in Hitze und Trockenheit gibt.

Aaaaber da …

Uuuups, die Spitzbauten werden von verregneten Scheiben halbwegs verborgen.

Uuuups, die Spitzbauten werden von verregneten Scheiben halbwegs verborgen.

Perspektive etwa wie beim ersten, dem Sonnenbild; ich freue mich zweimal - vor allem: WIR BRAUCHEN DAS WASSER und: beim Einsteigen in HH und beim Aussteigen zu Hause regnete es weniger, so dass es ein gemütlicher Fußweg wurde.

Perspektive etwa wie beim ersten, dem Sonnenbild; ich freue mich zweimal – vor allem: WIR BRAUCHEN DAS WASSER und: beim Einsteigen in HH und beim Aussteigen zu Hause regnete es weniger, so dass es ein gemütlicher Fußweg wurde.

Für die, die nahe des Wohnbereichs vielleicht nicht so rumkommen: viele Bachoberläufe, die sonst mindestens herbstlich feucht sind, sind dieses Jahr ausgetrocknet (das hat allerdings meist mehrere Gründe, weit über das Regendefizit hinaus).

Für die, die nahe des Wohnbereichs vielleicht nicht so rumkommen: viele Bachoberläufe, die sonst mindestens herbstlich feucht sind, sind dieses Jahr ausgetrocknet (das hat allerdings meist mehrere Gründe, weit über das Regendefizit hinaus).

Ob diese Strecken bis zur Forellenlaichzeit genügend Abfluss bieten, wird sich zeigen.

Da bin ich froh, dass die meisten restaurierten Strecken wenigstens einen Minimalabfluss auf dem eingebrachten Kiesgrund aufweisen.

Da bin ich froh, dass die meisten restaurierten Strecken wenigstens einen Minimalabfluss auf dem eingebrachten Kiesgrund aufweisen.

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Die Herbstsonne lacht, rauf aufs Rad und umgeschaut.

"on top of the hill" im Norddeutschen Tiefland - Mais, wohin das Auge blickt.

„on top of the hill“ im Norddeutschen Tiefland – Mais, wohin das Auge blickt.

Eiszeitlicher Flugstaub - schwacher Boden, auf dem Boden- und Wasserfachleute Wald, ggf. Grünland sehen wollen - zum Schutz von Boden, Grundwasser, Fließgewässern und Meeren.

Eiszeitlicher Flugstaub – schwacher Boden, auf dem Boden- und Wasserfachleute Wald, ggf. Grünland sehen wollen – zum Schutz von Boden, Grundwasser, Fließgewässern und Meeren.

Aber wen kümmert schon Fachwissen, wenn Politik hehren Zielen nachrennt. Eiszeitlichen Flugstaub kann man auch prima mit Gülle verkleben, Stickstoffüberschuss über die Luft in der Nachbarschaft, auf Landschaftsrändern, im Wald, über Versickerung in Grundwasser, Fließgewässern und Meeren verteilen – wen interessiert das, wenn Maismonokultur hochsubventioniert belohnt wird? Egal, ob als Agrarsubvention oder über den Strompreis – jeder Bürger darf derlei täglich zwangsfinanzieren.

Derlei kann man natürlich auch lyrisch sagen und schreiben.

Wo`s nun seit Wochen staubtrocken ist, geht natürlich auch Partikelgebundenes in die Nachbarschaft. So darf das Umfeld nicht nur Stickstoff, sondern auch Phosphor und Pestizide aufnehmen - Umwelt wird zur Unwelt.

Wo`s nun seit Wochen staubtrocken ist, geht natürlich auch Partikelgebundenes in die Nachbarschaft. So darf das Umfeld nicht nur Stickstoff, sondern auch Phosphor und Pestizide aufnehmen – Umwelt wird zur Unwelt.

Der Durchblick! Es ist ja doch nicht alles Monokultur, Bäume am Bachoberlauf - man wundert sich!, ein wenig Grünland. Letzteres wollen wir heute nicht näher betrachten. Womöglich ist es hochgegülltes, bis 4mal zu mähendes Industriegrün, das früher hier vorhandenem Leben das ganze Jahr über keinen Platz mehr einräumt.

Der Durchblick! Es ist ja doch nicht alles Monokultur, Bäume am Bachoberlauf – man wundert sich!, ein wenig Grünland. Letzteres wollen wir heute nicht näher betrachten. Womöglich ist es hochgegülltes, bis 4mal zu mähendes Industriegrün, das früher hier vorhandenem Leben das ganze Jahr über keinen Platz mehr einräumt.

Wie sagte gestern gerade ein Gesprächspartner? „Warum nennen wir unseren Landkreis nun „Heidekreis“?!“ (Wenn es hier bei uns im Nachbarlandkreis schon so aussieht, wie auf den Fotos auch des vorigen Blogeintrags gezeigt, wie muss es dann dort erst zugehen?) – Auflösung zur Frage: „Wir müssten ihn doch Mais-Kreis nennen!?“

 

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Heideblüte vor Mais - wer fragt, wie das Nitrat ins Grundwasser kommt?

Heideblüte vor Mais – wer fragt, wie das Nitrat ins Grundwasser kommt?

Herbstliche Wanderer müssen sich nicht mit sich ändernden Horizonten herumschlagen. Gleichklang nach links und vorn in Farbe und Höhe.

Herbstliche Wanderer müssen sich nicht mit sich ändernden Horizonten herumschlagen. Gleichklang nach links und vorn in Farbe und Höhe.

Wildschweinplage, welche Wildschweinplage? Woher denn?!

Wildschweinplage, welche Wildschweinplage? Woher denn?!

Sonnenuntergang hinter Bäumen - jenseits der Maislandschaft sind bei abendlicher Radtour doch noch Bäume erkennbar.

Sonnenuntergang – jenseits der Maislandschaft sind bei abendlicher Radtour doch noch Bäume erkennbar.

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Socke von de Dreyster Drift inspiziert den Hecht genau und meint, es sollten ein paar Details vorgestellt werden.

Socke von de Dreyster Drift inspiziert den Hecht genau und meint, es sollten ein paar Details vorgestellt werden.

Hier folgen ein paar Detail-Eindrücke des Hechts aus der Oberweser.

Besonders gefällt Socke die Schwanzflosse.

Besonders gefällt Socke die Schwanzflosse.

Bunter Heckantrieb des Torpedo-Fischs.

Bunter Heckantrieb des Torpedo-Fischs.

Die Rückenflosse.

Die Rückenflosse.

Die Afterflosse, wie die Rückenflosse weit hinten am Fisch.

Die Afterflosse, wie die Rückenflosse weit hinten am Fisch.

Bunte Schuppenpracht.

Bunte Schuppenpracht.

Detail vom Kiemendeckel.

Detail vom Kiemendeckel.

Blick schlundwärts - Zähne über Zähne!

Blick schlundwärts – Zähne über Zähne!

Gut hat die Natur den Hecht ausgestattet. Zum erfolgreichen Beutefang hat er im Unterkiefer lange Dolchzähne, im Oberkiefer, auf der Zunge und auf mancherlei anderen Knochen so um die 700 nach hinten gerichtete Zähne.

Gut hat die Natur den Hecht ausgestattet. Zum erfolgreichen Beutefang hat er im Unterkiefer lange Dolchzähne, im Oberkiefer, auf der Zunge und auf mancherlei anderen Knochen so um die 700 nach hinten gerichtete Zähne.

Dann wollen wir uns die Filets demnächst schmecken lassen.

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Neue Buhnenfelder wollen erkundet sein.

Was für ein Wetter! Trotz Niedrigwasserführung schafft es die flach gebaute "Karlshafen", weiter Touristen die Oberweser mit ihrem Weserbergland bestaunen zu lassen.

Trotz Niedrigwasserführung schafft es die flach gebaute „Karlshafen“, weiter Touristen die Oberweser mit ihrem Weserbergland bestaunen zu lassen.

Was für ein Wetter!

Was für ein Wetter!

Der Himmel spiegelt sich auf klarem Weserwasser im Buhnenfeld.

Der Himmel spiegelt sich auf klarem Weserwasser im Buhnenfeld.

Uuups, da hat wohl etwas Großes gebissen und ist in das tiefe Strudelloch vor der Buhne abgetaucht.

Uuups, da hat wohl etwas Großes gebissen und ist in das tiefe Strudelloch vor der Buhne abgetaucht.

Hin und Her, Turbulenz im Buhnenfeld - ein Fischschwanz.

Hin und Her, Turbulenz im Buhnenfeld – ein Fischschwanz.

Nach weiterem Hin und Her zeigt sich auch der Kopf kurzfristig - ein grooßer Hecht.

Nach weiterem Hin und Her zeigt sich auch der Kopf kurzfristig – ein grooßer Hecht.

Glück für den menschlichen Fischesser, Pech für den Großhecht - die Landung gelang schließlich.

Glück für den menschlichen Fischesser, Pech für den Großhecht – die Landung gelang schließlich.

So ein Großhecht frisst gern Kleinhecht, daher war die Köderwahl erfolgreich.

So ein Großhecht frisst gern Kleinhecht, daher war die Köderwahl erfolgreich.

Bei 97 cm Länge bringt der Fisch 12 Pfund auf die Waage.

Bei 97 cm Länge bringt der Fisch 12 Pfund auf die Waage. (Zum Vergrößern: draufklicken)

Der an Meerforellen im höheren Dezimeterbereich bewährte Kescher war eigentlich zu klein ...

Der an Meerforellen im höheren Dezimeterbereich bewährte Kescher war eigentlich zu klein …

Frischer Fisch soll frisch verarbeitet werden - Schuppen.

Frischer Fisch soll frisch verarbeitet werden – Schuppen.

Fertige Filetstücke für die Tiefkühltruhe - herzlichen Dank unseren Gastgebern für gute Versorgung!

Fertige Filetstücke für die Tiefkühltruhe – herzlichen Dank unseren Gastgebern für gute Versorgung!

Wir und unsere Gastgeber haben den Hecht ordentlich bestaunt. Im nächsten Beitrag folgen ein paar Detailfotos.

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Nein, diese viel zu zahlreich und unnötig mit Brotmengen gefütterten Goldfische nahe dem Rathaus und Münchhausenmuseum meine ich nicht.

Nein, diese viel zu zahlreich und unnötig mit Brotmengen gefütterten Goldfische nahe dem Rathaus und Münchhausenmuseum meine ich nicht.

Wer in Bodenwerder und um Bodenwerder herum frische Weserfische erleben und geniessen möchte, hat dazu diverse Möglichkeiten.

Hoppla, dies ist ein super Zanderfilet der Bodenwerder Gastronomie. Hier in der klaren, nicht allzu tiefen Oberweser ist der Zander sicherlich kein standorttypischer Fisch (gern aber von Anglervereinen eingebürgert).

Hoppla, dies ist ein super Zanderfilet der Bodenwerder Gastronomie. Hier in der klaren, nicht allzu tiefen Oberweser ist der Zander sicherlich kein standorttypischer Fisch (gern aber von Anglervereinen eingebürgert).

Wer sich, da ich den Zander nun schon gezeigt habe, für die Örtlichkeit des Genusses interessiert, forscht am Besten, wo es Landbier als Halben gibt.

Wer sich, da ich den Zander nun schon gezeigt habe, für die Örtlichkeit des Genusses interessiert, forscht am Besten, wo es Landbier als Halben gibt.

Nun aber zu den frischen Weserfischen.

Frische Fische bekommt man z.B. direkt am Weserufer im Werfthof und Weseraquarium am Sonntag Nachmittag zu sehen.

Frische Fische bekommt man z.B. direkt am Weserufer im Werfthof und Weseraquarium am Sonntag Nachmittag zu sehen.

Im Erdgeschoss sind Schiffszimmererwerkzeuge und Schiffsmodelle als Beispiel örtlichen Schiffbaus zu sehen.

Im Erdgeschoss sind Schiffszimmererwerkzeuge und Schiffsmodelle als Beispiel örtlichen Schiffbaus zu sehen.

Im ersten Stock sind typische Weserfische in Aquarien zu besichtigen, hier Gründlinge, rechts unscharf ein Kaulbarsch.

Im ersten Stock sind typische Weserfische in Aquarien zu besichtigen, hier Gründlinge, rechts unscharf ein Kaulbarsch.

Selten habe ich eine solche Vielfalt an Weissfischarten an einem Platz gesehen. Vorn, wir waren uns einig, dass das kein Döbel ist, ein großer Hasel - schwierig, schwierig. Alande sollen auch gerade nicht im Aquarium vorhanden sein.

Selten habe ich eine solche Vielfalt an Weissfischarten an einem Platz gesehen. Vorn, wir waren uns einig, dass das kein Döbel ist, ein großer Hasel – schwierig, schwierig. Alande sollen auch gerade nicht im Aquarium vorhanden sein.

Da ich im „normalen Leben“ in Freizeit kaum noch zum Angeln komme, wollte ich denn den Urlaub nutzen. Anglergeschäft, Campingplätze und Tankstelle bieten Gastkarten der hiesigen Vereine – schon kann`s losgehen.

Wer sich auf der Suche nach einem geeigneten Angelplatz in der Weseraue herumtreibt, triff schon Mal Einheimische, hier einen Jungfuchs.

Wer sich auf der Suche nach einem geeigneten Angelplatz in der Weseraue herumtreibt, triff schon Mal Einheimische, hier einen Jungfuchs.

Eine Vielzahl Buhnen an beiden Ufern bieten interessante Anlaufstellen, hier die beweideten Buhnen von Pegestorf.

Eine Vielzahl Buhnen an beiden Ufern bieten interessante Anlaufstellen, hier die beweideten Buhnen von Pegestorf.

Glasklares Wasser - kleine Strömungsstudie zwischen zwei Buhnenfeldern.

Glasklares Wasser – kleine Strömungsstudie zwischen zwei Buhnenfeldern.

Am gegenüberliegenden Weserufer liegt Rühle, Ausgangspunkt für Wanderungen in die "Rühler Schweiz", in der Abendsonne.

Am gegenüberliegenden Weserufer liegt Rühle, Ausgangspunkt für Wanderungen in die „Rühler Schweiz“, in der Abendsonne.

Nach Sonnenuntergang - ich verlasse Pegestorf beeindruckt.

Nach Sonnenuntergang – ich verlasse Pegestorf beeindruckt.

Einige der zahlreichen Buhnen vor Rühle.

Einige der zahlreichen Buhnen vor Rühle.

Da hat einer angebissen.

Da hat einer angebissen.

Ein Döbel konnte meinem Blechfisch nicht widerstehen. Da ich ohne Widerhaken angle, lasse ich die Schnur etwas locker - so ist dieser Fisch wieder frei. Genau so erfreuen sich ein paar kleinere Barsche und Hechte weiter des Lebens.

Ein Döbel konnte meinem Blechfisch nicht widerstehen. Da ich ohne Widerhaken angle, lasse ich die Schnur etwas locker – so ist dieser Fisch wieder frei. Genau so erfreuen sich ein paar kleinere Barsche und Hechte weiter des Lebens.

Aber ein schicker Barsch von 25 cm Länge kann den Mittagstisch gut bereichern. Wir bevorzugen zum Essen geräucherten Barsch.

Aber ein schicker Barsch von 25 cm Länge kann den Mittagstisch gut bereichern. Wir bevorzugen zum Essen geräucherten Barsch.

Ein Sonnenuntergang jenseits der Rühler Buhnen ist schon in „Bodenwerder 1“ präsentiert, ich verzichte hier auf einen zweiten.

Da größere Hechte turbulent und lautstark auf sich aufmerksam gemacht haben, werde ich noch einmal an anderer Stelle mit anderem Köder mein Glück versuchen. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

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