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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

„Gefühlt“ vermisste ich bislang Maikäfer, hatte ich doch aus den vergangenen Jahren den Eindruck, wieder (ein paar) mehr als vorher gesehen zu haben. Ein paar Beiträge hier im Blog bestätigen halbwegs das „gefühlt“.

Und dann sah ich gestern meinen ersten Maikäfer 2022.

Oooohhh ! ! !

Aber immerhin, wo so ein Verkehrsopfer quasi als Indikator anzutreffen ist, sind sicherlich auch ein paar mehr, hoffentlich heil davongekommen.

Dieser lag fast an der Stelle meiner ersten, beeindruckenden Begegnung hier im Schleswig-Holsteinischen, auf dem Sauerbecksweg, zwischen Wedel und Holm.

Und dann waren da im Lauf des Tages noch 2 im Blick – einer platt, aber der andere sehr munter. – Da sind wir mal gespannt, der Mai hat ja die Hälfte noch vor sich.

 

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Aus Richtung B 431 fahre ich den Holmer Geesthang runter in die Homer, Hetlinger Marsch.

Da geht`s schon los, schwarz-weiss-rot. Der Weisstorch schluckt gerade genüsslich.

Schon wieder was gesehen – hin! …

Und wieder fündig!

So schreitet er die Wiese aufmerksam ab – da ist allerhand zu holen, ständig schnappen, hochwerfen, schlucken. Die Jungen im nahen Nest werden sich freuen.

In Hetlingen sind die Wiesen, auch die Gräben darin, trocken gefallen. Nur die eigentlichen Marschgräben im Tideeinfluss steigen und fallen.

Die vor Kurzem noch wasserüberstauten Wiesenbereiche ziehen Vögel magisch an.

Mit etwas gutem Willen kann man sich links einen Austernfischer und rechts eine Brandgans vorstellen.

Guter Wille ist auch hier gefragt: vorn ein Stockenterich, hinten ein Kiebitz.

Das Teichhuhn (die -ralle), das sich am Rand des ehemaligen Hetlinger Heuhafens entlang drückt, entspricht wieder eher meiner Überschrift.

Blick übern Elbdeich Fährmannssand – im vorderen Drittel der Buhne wohl ein Seeadler, weiter Elbe-seits zwei weitere Großvögel. Kamera nicht ruhig genug gehalten – die passen farblich ohnehin nicht in diesen Beitrag.

 

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Na ja, vor allem ist nun alles ordentlich grün. Aber da blüht einiges – zeigt zur Zeit Weiss, das vor unseren Bodenruhe- und Mulchaktivitäten noch nicht da war.

Der Bärlauch blüht …

… und der Waldmeister.

Die Knoblauchrauke war zwar früher auch da, wurde durch Ausreissen / -hacken aber möglichst daran gehindert.

Nun darf sie … – es ist ja simpel, später die gesamte Pflanze rauszuziehen (und als Mulch oder für den Kompost zu nutzen), falls der Eindruck entstünde, es wären zu viele Exemplare.

Das Stoppen des allzu – auch für umstehende Büsche ultra wurzelschädlichen – Hackens früherer Zeit ermöglicht inzwischen vielen Arten, ihren Blüh- bis Samen- / Fruchtspendebeitrag für Tiere und Mensch zu leisten.

Eine kleine, ergänzende, unvollständige Aufzählung der neuen Sicht: Scharbockskraut, Buschwindröschen, Lerchensporn, Veilchen.

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Seit unserem Einzug vor gut 6 Jahren beobachteten wir jeden Mai, wie Mauersegler die Dachpartie unseres Ziegelblocks nach Rückkehr vom Winteraufenthalt im Süden suchend umflogen, studierten.

Was soll das Besondere sein, an unserer ziegelroten Felsenburg?

Das Besondere für Mauersegler – hier die Nordpartie – ist sicherlich die lichte, gut anfliegbare Höhe, insbesondere an unseren Eingangstürmchen.

Die Anregung, Mauerseglernistkästen anzubringen, hat die Wohnungseigentümergemeinschaft inzwischen befürwortet. Der NABU-Landesverband Hamburg und die Gruppe Wedel haben je 5 Kästen gesponsert. (Ganz herzlichen Dank nochmals dafür!). Eine ortsansässige Firma
hat nach Ausschreibung den Auftrag erhalten, der im Rahmen einer Dachrinnenreinigung mit erledigt wird.

Leider haben die Sturm- und Regenereignisse des Frühjahrs das Leihen eines für unser Hausumfeld geeigneten Hubsteigers mit kleiner Zufahrt- und Stellbreite verzögert. Aber nächste Woche soll es losgehen – spät, aber immerhin. Erste Mauersegler sind im Hamburger Bereich angekommen, die „große Welle“ steht noch aus.

So wird also jeder Eingang, oben am nördlichen Turm, je 2 Nistkästen erhalten – im Halbschattigen, hinter-/nebeneinander.

Das ergibt bei 4 Eingängen 8 Stück, die beiden weiteren kommen an die Nordseite des Gebäudes.

Von all den möglichen, geeigneten Varianten fiel die Wahl auf Woodstone.

Wir sind gespannt, wie Wind und Wetter beim Anbau mitspielen. Dann wird die Zeit zeigen, ob und wann Nistkästen bezogen werden.

Demnächst dazu mehr.

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Nach unserer hamburgisch (d) / niedersächsischen (p) Zeit bin ich nun im 7. Jahr Bach-aktiv in Schleswig-Holstein, Wedel und Umrum, meist westlich, teils bis nördlich HHs.

Wie aus Beiträgen hier im Blog bekannt, liegt der Schwerpunkt auf Bächen und kleinen Flüssen im Elbe-Einzugsgebiet. Das geht quellseitig ganz schön weit gen Südosten, auch über Prag wurde hier bereits berichtet, aktueller aus dem östlichen Harzvorland, demnächst stehen Leipzig und Dresden an.

Nun besuchte ich die spannende Moränenlandschaft zwischen Hamburg und Lübeck, Lübecker Stadtwald, etwas Besonderes. Das finde ich nicht nur im Grundsatz und im Konkreten hochinteressant, restaurierungsbedürftige Bäche und kleine Flüsse gibt es überall!, sondern auch, weil – wie in meiner Wandsbeker Zeit – die Eisrandlandschaft der jüngsten Eiszeit mal wieder mein Ziel sein durfte. – Das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach, gar platt.

Jaaa, und diese Besuchszeit …

 

… – schönster Frühlingswald, Buche und, je nach kleinräumig wechselnder Situation, so allerlei drum und dran.

Raps „on top“ nicht zu vergessen.

Gekommen war ich aber primär wegen eines Bachs.

Ein Bach – ausgebaut, hart unterhalten – überbreit, übertief in die Landschaft eingeschnitten, ohne charakteristischen Baumsaum … – wie überall, eigentlich.

Wo hart auf weich trifft, arbeitet das Wasser – kammer was machen! Lebensraum initiieren.

Strukturlose Sohle, sandig-schlammig, wo Moränengestein freigewaschen liegen sollte / in anderer Lage und Position des Bachs früher auch lag.

Und da sind sie ja, die Moränensteine …

Und was für eine Bandbreite! – Na ja, jüngster Gletscherrand halt.

Wer im Sandig-Schlammigen ein gutes Werk tut, kann auch „eigene“ Moränensteine, hier: Kies, frei präparieren.

Nicht nur im Ländlich-Landwirtschaftlichen, auch im bebauten Raum kann man mindestens hilfweise wirksame Zwischenlösungen schaffen, z.B. hier für den Feuerwehreinstau mit Wehr.

Mehr dazu vielleicht später einmal, falls die Angelegenheit konkret werden sollte.

Und solch tief eingeschnittene, kanalartige Strecke in Schulnähe ruft doch geradezu nach Klassenaktivitäten.

Mal sehen …

Die Landschaft hat mich, nicht verwunderlich, wieder einmal begeistert – hier: 3 Erlen-Charaktere am Rand einer Moorfläche (gern mehr Wasser zurückhalten!), vor bewaldetem Moränenhügelhorizont.

Die Rückfahrt verlief, elektrisch mit dem feuerroten Spielmobil, hervorragend. Essen und Trinken (nach Exkursions-Obst Apfel und Möhre) fand dann in heimatlicher Nähe statt. – Mensch sieht, das zischt.

 

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Und an der ländlichen Mühlenau …

… rauschen die Rauschen, es ist eine Pracht. Struktur im Bach, wo vorher durch Ausbau und Unterhaltung „nichts“ mehr war.

Und siehe da …

Mangels Polfilters an der Digicam bringt das Zoomen nicht allzu viel, aber: Gewusel ist sichtbar.

An die 10 Laicher sind aktiv.

Ähnlich wird es wohl, vielleicht noch zunehmend in den nächsten Tagen, an vielen anderen Kiesen aussehen – auch in vielen anderen Bächen, die restauriert wurden.

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2019 wurde – bis auf eine Brücke – Kies an den Pinneberger Pinnaubrücken symbolisch als Otterrastplatz jeweils an allen 4 Ecken per Telebagger eingebracht. Am Hindenburgdamm wurden die bachauf-Seitenschüttungen wegen des benachbarten Pegels flach eingearbeitet. Hier zeigten sich im Anstrom – etwas unerwartet, da im Tidegebiet und bei tiefer als üblichen Tideniedrigwasserständen freifallend – Flussneunaugen-Laichaktivitäten 2021. Noch überraschender: an einer anderen Brücke arbeiteten die Tiere sich solche Gelegenheit selbst aus den geschütteten Kieskegeln heraus.

Mal gucken, was der Hindenburgdamm 2022 zu bieten hat – Blick über die Brücke bei Tideniedrigwasser und mittlerem Abfluss, der Kies sollte sichtbar sein.

Ja, und noch mehr … – schön auch das sich mit fallendem Wasserspiegel ausprägende vom Ufer wegzeigende Strömungsbild der Lenkbuhne.

Da sind die charakteristischen, etwa tellergroßen Kuhlen im Kies, an einer Stelle zu einer m²-großen frei gearbeiteten Fläche zusammengeführt.

Die Digicam ohne Polfilter sieht nicht so viel wie das Auge, gleichwohl: Da unten herrscht eifriges Gewusel.

Was die Kamera bei Ran-Zoomen fast weniger als die Übersicht produziert – der Augenblick sagt, dass da so 15-20 hochaktive Laicher wirken.

Von der Seeve her kenne ich diesen Anblick deutlich unterschiedlich großer Tiere nicht, hier wohl kleinere Männchen mit großen Weibchen.

Das ist kein alltägliches Erlebnis – kaum können sich die Betrachter losreissen …

Wir wollen aber noch weiter, ins Ländliche, an die Mühlenau, von wo ich bereits ein laichendes Pärchen im Beitrag vom 16. April vorstellte.

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Hetlinger Marsch, zwischen den Deichen – und weiter scheint die Sonne, Kühle der Nacht am Boden und am Himmel, Trockenheit.

Im Beitrag vom 13. April hatte ich noch geraten, das Schachblumenbarometer zu verfolgen, da die Schachblumenwiesen in Hetlingen, Elbmarsch SH, keine Aktivität dieser besonderen Art erkennen liessen.

Das hat sich nun geändert.

Eine Schachblumenwiese – ganz anderer Eindruck als vor 10 Tagen.

Nun sind sie da, die Blüten, nicht zu übersehen.

Damit am kommenden Sonntag, beim Schachblumenfest „light“, nichts schiefgeht, hat der Flächenpächter zusätzlich zu früheren Lenkungen informative Erläuterungen geschrieben.

Ist schon schick, 2 verschiedenfarbige als Beispiel.

Und nochmal 3 „normal“.

Die ganze Wiese ist gut bestückt, hier ein winziger Ausschnitt im Detail.

Es lohnt also die Anfahrt – am besten per Rad …      🙂

Um Beachten der Hinweise wird gebeten – wir wollen die Schachblumen schliesslich auch in kommenden Jahren geniessen.

Und wer noch Lust hat, radelt weiter zur NABU Vogelstation (oder kommt bereits von dort).

Dort findet das Kiebitzfest statt, mit sehr viel mehr als Kiebitzen.

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Wedel, hinter blühender Kirsche grünt eine Traubenkirsche, bereitet die weisse Blütenpracht vor.

Hamburg, Natur und Technik – blühender Ahorn, Kran.

Der Berliner Besuch fährt ab.

Bei uns herrscht bei sonnigem Wetter kühl unterlegter Ostwind – das Eichhörnchen hält sich im Windschatten auf. Offenbar ist es im Schatten angenehmer als im Zugigen.

Ruhen ist angesagt.

Aber nicht für uns – hin zur Elbe, vorbei an Kopfweiden in der Marsch.

Da flattern schwarze Gesellen.

Genaueres Hinsehen zeigt mehr Grau, Dohlen – dahinter zwei Sturmmöwen.

Fährmannssand – da kommt „Mein Schiff 6“ um die Ecke – eigentlich „geht es“, fährt seewärts.

Da kommt noch mehr – insgesamt 295 m, bei 42 Breite und 8 m Tiefgang.

Also, mein Schiff ist diese Sorte Schiff nicht. Zwar sieht es noch ein Bisschen danach aus, aber die Anklänge an die Riesenkeksboxen, Menschen in Intensivhaltung, sind doch erheblich. Aus den Schloten kommt auch nichts Vielversprechendes …

Seewärts (nach rechts), die kleine Möwe und das kleine Schiff im Hintergrund fliegen bzw. fahren nicht nach Helgoland.

Querab vom Hetlinger Heuhafen steht ein aufmerksamer Graureiher im leergelaufenen Marschgraben, Tnw.

Den vielen Brassengrablöchern im Schlick nach zu urteilen, hält sich hier bei höheren Tidestand eine ganze Menge Fisch auf – der Reiher weiss Bescheid.

Vor Hetlingen blüht weiter Scharbockskraut in dichtem Teppich.

Anderer Ort, anderer Deich – in Wedel, Elbdeich nahe dem Hafen, ist das Scharbockskraut-Gelb dem des Löwenzahns gewichen.

 

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Während wir Menschen unseren familiären österlichen Aktivitäten nachgehen, ist die Vogelwelt frühlingshaft beschäftigt. So eifrig wie einige Fluglinien bedient werden, wird da offenbar die erste Brut gefüttert. Eine wesentliche Lücke im Gesangsspektrum ist inzwischen von Möchsgrasmücken gefüllt worden – super, waren sehnlichst erwartet worden. Ganz begeistert klettern und springen sie im neuen Grün insbesondere des Pfaffenhütchens umher. Das hat sicher seinen Grund.

Die Vogeltränke ist ebenfalls gern besucht. Auch als Minibad wird sie genutzt – und wie.

Amseln, hier der Hahn, schmeissen mit dem kostbaren Nass nur so um sich.

Sie können sich drauf verlassen, dass zügig nachgefüllt wird.

Das Weibchen steht auch schon auf dem Sprung.

Interessant zu erleben ist, dass es offenbar allgemein bevorzugte Badezeiten gibt, früher Nachmittag und Spätnachmittag bieten Abwechslung für Beobachter. Da können Spatzen, Kohl- und Blaumeisen sowie Rotkehlchen (um nur die häufigsten Arten zu nennen) gar nicht abwarten, bis die Amseln fertig sind. Aufdringlich stürzen sie sich zum Bad, so dass die Bade-Amseln zusehen, das Nass zu verlassen.

In länger trockenen Zeiten findet auch das eine oder andere Eichhörnchen den Weg zur Tränke.

Offener Boden, ob organisch, Sand, Staub, ist ebenfalls gern aufgesuchtes Badequartier.

Da wird das Gefieder ordentlich geputzt und gerichtet.

… bis Zufriedenheit das Bild bestimmt.

Wenn so richtig staub-, gar Organik-gebadet wurde, wird anschliessend schonmal das Wasserbad genutzt.

Das wird dann als Gebüschberegnung verwendet und neu aufgefüllt. Nachschütten würde dem Ereignis nicht gerecht.

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