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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Was ist heutzutage schon „winterlich“? Wir bewegen uns tagsüber um 10 Grad C, leicht darunter – so ist das im Februar 2024, sssteifer bis stürmischer Wind regelhaft dabei.

Für meine Deichrunde Wedel – Holm – Hetlingen – Wedel stellt mir der Wetterbericht Zeit zur Verfügung. Ich wähle die Tour gegen den Uhrzeigersinn, wie anhand der Ortsfolge genannt. Bei westlicher Windansage ist das mit dem „Rückenwind hinter dem Deich“ nicht immer so vorfindbar – ich lebe mit der Tagessituation. (Bei Gegensturm wende ich ggf., Rückkehr wie Anfahrt …)

Was für ein Himmel, gestern Vormittag! Der Geesthang Holm liegt hinter mir. Ich blicke ostwärts von der Hetlinger über die Wedeler Marsch.

Ein Stück weiter …

Stark gezoomt, Wedel am Horizont – vor dem Lichtschein sind regelhaft kleine bis mittlere Gänseschwärme im Blick.

Himmel über der Hetlinger Marsch.

Da oben ist ordentlich Bewegung, drin und Himmel-längs. Schauerbänder ziehen lokal über Land.

Hetlinger Marsch, querab Idenburg – Blick Wedel.

Auf dem Hetlinger Elbdeich – Blick nach Niedersachsen. Dort, jenseits der Elbe, ziehen heftige Regenschwaden mit hoher Geschwindigkeit übers Land.

Wie gut, nicht dort zu radeln!

Hinterm Elbdeich weiter, Richtung Fährmannssand – die Niedersachsen-Schütts bleiben im Blick.

Fährmannssand in Sicht – weit östlich von Wedel queren die Schauer die Elbe.

Der Himmel über und, niedersächsisch, „neben“ mir – die Phase der Schauern scheint vorbei.

Das Ziel der Tour, Ausgangspunkt Wedel, naht – schicker Himmel über der Geest.

Nicht nur der Himmel war interessant. Mehr Eindrücke folgen demnächst.

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Auf den Elbdeich zuradelnd sehe ich querab Langer Damm vom Fährmannssand her Tausende Nonnengänse aufsteigen. Die Digicam bleibt drin – wer weiss, hat der Bauer die Vögel wieder aufgescheucht …, ich will nicht anhalten.

Da fliegt, breit im Blick, von der Elbe her ein Seeadler heran. – Der ist also diesmal die Ursache des Schreckens.

(Ich bekomme die Digicam nicht schnell genug aus der Jacke und den Adler scharf gestellt.)

Massen Nonnengänse in der Luft – nichts Ungewöhnliches.

Der Adler hatte von mir weg gedreht, direkt auf den Schwarm zu.

Ausschnitt aus dem vorherigen Foto – die Ursache des Gänseverhaltens rechts oben.

Die Nonnengänse stieben auseinander, wenden.

Wohl ein Drittel überfliegt mich.

Wie so oft, nach Erkennen, dass wohl doch keine Gefahr bestand, landet ca. ein anderes Drittel wieder am Herkunftsort, beginnt eifrig zu fressen.

Weiter geht`s Richtung Hetlingen.

Ogottogott – die Schafe sind los! (Wie des öfteren erwähnt, nicht gezäunt wie in Niedersachsen am Deich)

Schon beginnt der Scheiss angesichts der großen Menge Lämmerschwänze.

An der Vogelstation kreist ein Schwarm Sturmmöwen – ein Besuch lohnt, auf den Inseln sitzen jede Menge Gänse und kleine Vögel (ich radele diesmal weiter).

Querab Giesensand – eine kleine Gruppe Schafe.

Sind die weissen Köpfe geschoren / handelt es sich – farblich betrachtet um eine hier neue Rasse? Sind die Weissköpfe vielleicht einem Schwarzkopfbock (links) zugesellt?

Oder haben die sich im Stall so eingesaut, dass der heutige, spezielle Eindruck entsteht? – Vielleicht gibt es über die Zeit eine Lösung des Rätsels.

Elbdeich Hetlingen – mit Weitblick ist es heute nicht weit her.

Aus der Nähe – Lämmerschwänze, diesmal ohne Beine, aber mit Pollen – im Ostwind wehend.

Kurz vor Wedel, nochmal Lämmerschwänze – diesmal Hasel.

Und nochwas, Besonderes, ist auf dem Foto erkennbar. Offensichtlich ist Straßenüberwachung unfähig zur Grabenunterhaltung. Der Straßengraben läuft fast über, staut nachbarlich ein. Die Pferdewiese ist großflächig zu einem Flachsee geworden.

Wieder und wieder …, seit Wochen … – mehrfach erschien die Straßenunterhaltung mit mehreren Personen, jeweils über mehrere Stunden.

Und pumpte! Mit recht kleiner Pumpe … – wieder erscheinend … – über Wochen …

Es regnet immer mal, heftig …

Da ist eine Überfahrt „bachab“. Man könnte auf die Idee kommen, das Rohr zu reinigen …

Oder, falls es zerdrückt / zerbrochen wäre, die Überfahrt aufzubaggern, das Rohr erneuern?

Vielleicht durchschaue ich auch bloß die Zusammenhänge nicht.

Ob ich die Lösung noch erlebe?

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Das fängt ja gut an …

Pollen-Schmiss voll in Gang – Hasel, unschaaaf.

Elbmarsch – Sturm und hohe Abflüsse halten den Sauerbeck auf „Oberkante Unterlippe“.

Überall finden Baumarbeiten statt – sei es aus der Sturm- / Bruchsituation oder aufgrund saisonaler Schnittzeit.

Die Ebbe hat eingesetzt, der Bullenfluss strömt – raus Richtung Sperrwerk Wedeler Au.

Westwind Stärke 5 raut die entsprechend ausgerichteten Gewässer auf.

Sturm- und Lachmöwen vor dem alten Deich Hetlingen.

Es wird laut, …

Aufgescheuchte Nonnengänse – mal nicht kreisend und sich wieder niederlassend, sondern großräumig den Platz wechselnd.

Windig aufgeraut – ob Wiesenflachsee …

… oder die Tide-Elbe. Blick vom Hetlinger Elbdeich, Ebbephase gegen schräg drauf stehenden Westwind – vorn 2 Zustände Reet, noch stehend / abgefräst von Wind und Wellen.

Binnendeichs: Kein gutes Zeichen – eine einsame Nonnengans, geduckt sitzend, ohne große Reaktion.

Noch so ein Einzeltier, stehend, sich orientierend – hilft vermutlich nix mehr.

Ein kleines Stück weiter, am Rand der früheren Kleientnahme für den Deich, jetzt Flachsee, steht noch eine. Mir scheint – Viren unterwegs! -, die Vogelgrippe fordert wieder ihren Tribut.

Wohl 2022 sah ich bei jedem Elberadeln bis zu 10 Nonnengänse hier im Gelände, getrennt von Schwärmen, in unterschiedlichem, sich stetig verschlechternden Gesundheitszustand. Wenig später waren dann nur noch Federreste übrig – Seeadler, Marderhunde und andere räumten auf.

Letzter Blick auf Raues, binnendeichs.

Elbe-seitig, aussendeichs: Was für eine Leistungsfähigkeit! Vor kurzem berichtete ich, die Treibselentfernung-Saison habe begonnen.

Inzwischen sind die Massen entlang des Elbdeichs Richtung Wedel zusammengetragen.

Alles so leer und still hier (als wären das die Heinzelmännchen gewesen) … – demnächst erscheinen Bagger, Großtraktoren und Dumper, fahren alles weg.

Bis zum nächsten Mal, bis nach der nächsten höheren Flut mit neuem Treibselsaum …

Abschluss – fast – wie Start des Beitrags: Pollen. Auch die Erlen legen eifrig los, ihre Lämmerschwänzchen wachsen zu lassen, als Pollenwerfer zu aktivieren.

Kurz vor Wedel treffe ich wieder Nonnengänse – davon später mehr.

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Sonntag Morgen, Südwind – die Sonnabendrundfahrt geht diesmal also andersrum, Rückenwind hinter dem Deich bevorzugt …

Zu Sonnenaufgang gibt sich der Himmel pastell.

Ähnliche Töne im Westen, abnehmender Mond zwischendrin.

Bei der Anfahrt Richtung Elbdeich gilt besondere Aufmerksamkeit. Der Wechsel zwischen Geest und Marsch ist bei klarem Himmel morgens gern mit einem spürbaren Temperaturabfall verbunden. Wenn dann Kondenswasser auf der Straße sich mit Schattenlagen trifft …

Daher kein Halt, keine Fotos bis zum Elbdeich.

Treppe am Elbdeich Fährmannssand, Kleinklima – noch schattige Bereiche weisen auch hier Raureif auf.

Ich bin nicht allein. Ein weiterer Radler naht – Elbe-seitig, vor dem Deich. Zwischen uns sortiert ein Gleitflieger seine Steuer- und Halteseile. – – – Und immer schön aufpassen beim Rückwärtsgehen – Treibsel kann tückisch sein. (Plumps.)

Niedrigwasser auf dem Süßwasserwatt – die Leere täuscht. Vorn am Wasser, nach rechts weg, sitzen Sturmmöwen.

Beim Passieren von Hetlingen vor dem alten Deich erlebe ich Ähnliches wie tags zuvor, allerdings nicht in solchen Massen – Richtung Fährmannssand, Vogelstation, überfliegende Nonnengansgruppen.

Umfeld Idenburg, gen Geesthang – Lärm aus Entfernung. Schwarz(-Weiss) gefüllt ist eine (!) Marschwiese mit jeder Menge Nonnengänse.

Wer stört (Ich bin`s nicht!)?! – Etwa die Hälfte der Masse fliegt auf, zeternd, bellend, …

… zieht über die Nachbarwiese – und …

… lockert sich auf, dreht nochmal.

Was denn nun?!

Ich radele weiter, stoppe.

Andere Perspektive, selbes Objekt, selber Ort – alle Nonnengänse sind wieder mit der zweiten Hälfte vereint.

Gänse soll einer verstehen!

Oder ist es ganz simpel – die sitzen eng zusammen halt wärmer(?). – Jedenfalls ist es trotz Sonne immer noch kalt genug für Raureif, kleinklimatisch.

Wunder der Hydraulik, Naturkunst – beim Queren des Bullenflusses.

Vor dem Anstieg am Geesthang radele ich quer, „Am Hang“. – Vielleicht auch unter kleinklimatischem Aspekt sitzen hier ca. 20 plus 5 Graugänse auf der Nasswiese.

Hinten, mittig befindet sich ein Silberreiher – trotz der großen Entfernung macht ihn der stehende Radler sichtlich nervös.

Nebendran, die Wiese ist teils zu einem Flachsee geworden, sitzen Sturmmöwen – kleinklimatisch? … auf Eis???

Fragen über Fragen.

Im kurvigen Anradeln Richtung Radweg entlang der B 431 werde ich aus meinem Nachdenken gerissen – Geister-Mopedisten (auch noch mit 2-Takter, an solch schönen Sonntagmorgen) wollen passiert sein, ein sie (wo, wie) überholen wollender Kampfradler gleich mittenmang dabei.

Wie dieser Beitrag zeigt: Ich hab`s überstanden. Manchmal ist es aber auch nicht leicht …

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Es folgen Fotos von zwei Elbdeichtouren – hier zunächst Sonnabend, Windrichtung-bestimmt  gegen den Uhrzeigersinn (Rückenwind auf der kahlen Deichverteidigungsstraße).

In der Hetlinger Marsch, vor der Holmer Geest – entlang der neuen Jungbaum-Allee geht es Richtung Idenburg.

Leider sind einige Großbäume gefällt worden, die für den vorbeifahrenden Laien keine Schadsymptome aufwiesen. Auch der aufgesägte Stumpf erscheint unauffällig.

Leicht überstaut befindet sich nördlich der Bullenflussquerung eine Spur.

Hier hatte ich einmal (ein einziges Mal bei sehr vielen, fast regelhaften Überfahrten in 8 Jahren) bei Tidehochwasser einen Fischotter von der Überfahrt ins Wasser verschwinden sehen. Nach Fachleutebefragung das Spur-Ergebnis, wie vermutet „Fischotter“.

Ulkiger Weise findet sich auch auf der anderen Seite, rauskletternd, eine Spur. Die hat allerdings wohl „Finger“.

Die Fachwelt bestätigt: vielleicht ein Waschbär. – Ansonsten sind schonmal dreizehige Spuren zu sehen (nicht der 2-Beiner Reiher, Vierbeiner) – in klein: Bisam, in größer: Nutria.

Vor dem alten Elbdeich Hetlinen wird es laut. Der ganze Himmel hängt voller Nonnengänse. Die ziehen teils in V-Form …

… teils in wirr erscheinenden Klumpen, die sich aber ordnen, von Haseldorf her heran, grobe Richtung Fährmannssand.

Auf einer Nasswiese vor Hetlingens altem Deich schimpfen drei Nilgänse.

Die lassen sich ansonsten von mir nicht stören.

Elbdeich Hetlingen, Blick Wedel – Treibselhorizonte.

Ein mittelgroßer Nonnengansschwarm hat sich querab Vogelstation recht nah zur Deichverteidigungsstraße niedergelassen.

Blick zum Horizont, vorn einige Querflieger – da hinten sitzen inzwischen wohl tausende Nonnengänse.

Weitere Nonnengansmassen sitzen nahe Idenburg (ganz rechts das Storchennest auf dem Reetdach). Ausserhalb des Fotos befinden sich noch Aberhunderte in der Luft. – Vorn sitzen etwa zwei Dutzend Sturmmöwen, auf dem Wasser zudem Brandgänse, evt. einige Säger.

Ausser der Reihe auf dem Elbdeich, querab Vogelstation.

Die Hauptsturmwinde fegen hier über freies Watt, der schmale Reetsaum ist abrasiert. Grosse Mengen Treibsel finden sich in Horizonten am Deich.

Wind und Wellen tragen weitere Reetmassen Aestuar-einwärts Richtung Sperrwerk Wedeler Au (bekannte Fotos aus anderen Beiträgen mit flächenhaft halbmondförmiger Gesamtbedeckung der dortigen Deichkurve).

In Transportrichtung geblickt – dort beginnt stückweise das Einsammeln des Treibguts.

Runter vom Deich, Blick zurück – Erinnerung an Amazonien, die Natur erobert Menschenwerk.

Sisyphos lässt grüßen – Grabowski ist (noch) schneller als die Deichverteidigung.

Wedeler Marsch, Saatlandsdamm – offenbar für andere Nutzung doch zu nasse Flächen werden zu Grünland rückentwickelt.

Schlussfoto: Immer wieder schön – Reet im Gegenlicht, hier Tide-Wedeler Au innerhalb der Binnendeiche.

Im nächsten Beitrag wird, kühl, eisig beginnend, die Sonntagstour dargestellt. Winddrehung auf Süd: Im Uhrzeigersinn geradelt, mit der Sonne hinter dem Deich, rund über Hetlingen und Holm zurück.

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Hetlinger Elbdeich – silbern glänzt das Reet im Morgenlicht. Noch steht es.

Andere Flächen sehen aufgrund von durch Stürme bewegtem Wasser und höhere Wasserstände bereits ziemlich gerupft aus.

Irgendwoher muss das Material der regelhaft ergänzten Flutsäume in unterschiedlichen Deichhorizonten ja kommen.

Nicht nur Reet (hier bei einem auf Land treffenden Sonnenstrahl) – auch Auwaldbäume sind angetrieben, bereits zersägt, finden offenbar Abnehmer.

Querab Giesensand – immer werde ich korrigiert, Sturmmöwen nicht Silbermöwen zu nennen. (Ich bin halt aus vielen Borkum-Urlauben der Vergangenheit geprägt.) Dies ist jetzt aber doch mal eine.

Nach Temperaturanstieg und rascher Schneeschmelze wird das Marschgrün wieder für Interessierte zugänglich. Kleine Gruppen Nonnengänse kehren zurück.

Überm Elbdeich Fährmannssand – mit dem Bräunen wird das auf dieser Radtour offenbar nichts mehr.

Auf der Elbe zieht ein Frachter gen Hamburger Hafen.

Zum Schutz der Grasnarbe auf dem Deich wird begonnen, Spülsäume sukzessiv zusammenzutragen, zu entfernen.

Vorbeifahrt an den Seitlingen, Nutzer einer Pappelknolle – aus früherem Bericht bekannt, hier mit verbliebenen Altpilzen.

Die neulich gezeigten jungen Pilze müssen inzwischen prächtig herangewachsen sein – sind quantitativ abgeerntet.

Dieser Hut wurde wohl als schon zu alt, nicht mehr geniessbar, zurückgelassen.

Für den Folgetag ist stärkerer Sturm angesagt.

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[Heute Morgen, Dienstag, legte uns ein dickes, quer durchziehendes Schneegebiet innerhalb von 30 Minuten 10 cm Schnee hin – besser als das Blitzeis, das anderswo regiert. – Hier folgt zunächst das sonntägliche, nun mit-Rückenwind-Radeln zum Schulauer Hafen.]

Richtung Elbdeich Fährmannssand – tief sind die meisten Marschgräben gebaggert, laufen bei Ebbe trocken.

Der Bau des Elbdeichs mit Sichern hinterliegenden Marschlands hat, verbunden mit Absinken des Tideniedrigwassers durch Ausbau der Elbe, seit den 1970ern ein Absinken des Vorgeest-Grundwassers um mehr als 1,5 m gebracht. Die Höhenveränderung des Marschlands dürfte analog verlaufen sein, wenngleich deutlich geringer.

Scharf weht der Nordwestwind, waagerecht zieht die Dampffahne des Kraftwerks.

Ablaufende Mitteltide, klare Luft bei uns, Schauer jagen über Niedersachsen.

Landwärts fotografiert ein Vogelkieker.

Schnell hat mich der Rückenwind zum Sturmflutsperrwerk Wedeler Au getrieben. „Draussen“ sind sowas wie 2 1/2 Treibselsäume jüngerer Sturmfluten abgelegt.

Nahe dem Schulauer Hafen liegt flächig eine Eisschicht, …

… teils über die gesamte Straßenbreite.

Dies ist Folge eines „Quell-„Aussickerns von Wasser aus der Deichschräge. – Der Bauhof Wedel prüft die Angelegenheit, gibt ggf. weiter an Zuständige auf Landesebene.

Blick West von der Westmole des Schulauer Hafens über den Sandstrand – laufende Ebbe entwässert den Sand.

Das Ostende des Sandstrands ist durch die örtliche Hydraulik bereits heftig eingetieft, versteilt.

Südblick über die Westmole des Schulauer Hafens – die Wolken rasen (vorbei), die Sonne erscheint.

Blick über den Hafen – Lachmöwen, ein kleines Seeschiff.

Blick Nord – Werbefoto für das Hotel, vorn links vom Sandstrand angewehter Sand (Strand fürs Hotel im Werden?), Lachmöwen.

Nein, der Sand dort wird selbstverständlich wieder entfernt. Am Sandstrand wird Sisyphos-Bemühen weitergehen, den Sand dort zu halten.

Die Wellen des kleinen Seeschiffs treffen ein. Schwall und Sunk leisten ihre Arbeit am Sandstrand …

Die Sonnenphase ist vorbei, Starkwind raut die Elbe auf.

Es wird ungemütlich – Zeit, nach Hause zu radeln.

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Über die Wedeler Marsch, Fährmannssand, Sturmflutsperrwerk Wedeler Au (s. voriger Beitrag, Fotos vom 3. Januar) bin ich auf dem Weg zum Schulauer Hafen, Rückenwind treibt mich.

Über den Hafen des Wasser- und Schifffahrtsamts Hamburg, Bauhof Wedel, blicke ich zur Elbe. Ein mittlerer Containerfrachter fährt bei Thw und böig-stürmischem Wind seewärts.

Das ist Normalität im Elbe-Aestuar. Allerdings wirken die Containerfrachter mit hoch aufgebauten Containern wie Segel bzw. eine bewegliche Wand, die der Wind beeinflusst. Kommt Sturm von der Seite und – zum Glück äusserst selten – noch ein Problem am Schiff hinzu, besteht schonmal die Gefahr, dass die gesamte Fahrrinne durch Querstellen blockiert werden kann. Im Februar 2016 saß ein Containerriese auf dem Süßwasserwatt Fährmannssand / Hetlingen längere Zeit fest. Tourismusströme entwickelten sich mit Verstopfungen des gesamten Marschumfelds, Niedrigwasserwanderungen zum Schiff ohne Kenntnis von Watt und Prielen … – Alles nochmal gutgegangen – möge sowas so bald nicht wieder vorkommen.

Blick über den Sandstrand zur Westmole des Schulauer Hafens. Das Wasser läuft ab, Stand etwa mittleres Tidehochwasser – nach kleiner Sturmflut, plus ca. 1 m.

Auf der Westmole.

Drei Lachmöwen, kabbeliges Wasser westlich, über dem Sandstrand – der Wind treibt offenbar an diesem querliegenden Hindernis allerlei Interessantes, Fressbares zusammen.

Aufmerksam beobachtet diese Möwe im Flug das Geschehen.

8 Lachmöwen beim erfolgreichen Futterfinden.

Zwischendrin auf der Mole ausruhen ist auch angesagt.

Blick West zur Lühemündung über raue Elbe – hell leuchtet die erweiterte Stromtrasse am Horizont.

Blick Ost, KoKW Wedel, am Horizont Hafen Hamburg, rechts Insel(n) Ness- / Hanskalbsand.

Im Wegradeln – am Hafenkopf Treibsel von der jüngsten Hochflut auf dem Slip.

Sturmflutschutz, nördlicher Hafenkopf – rings um das Hotel ist das erforderliche hergestellt.

 

Wie ich im Bericht vom 25. Dezember nach der höheren Sturmflut zeigte, ist Wedel auf solche Situationen eingestellt.

Jetztzeit: Die Eiszeit, Wandern statt Radeln, ist (vorübergehend) durch Wärmeankunft vorige Nacht beendet. Schnee und Eis sind weitestgehend, bis auf Reste von zusammengeschobenen Haufen, weg. Niesel bis Regen ist angesagt. – Sollte eine beradelbare Phase heute existieren ???

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Rückblick auf Schnee- und Eis-freie Zeit – am 3. Januar radelte ich den Geesthang zum Steinweg in die Marsch runter, Ziel Schulauer Hafen, so der Starkwind (W / NW 5 mit stärkeren Böen) es zuliesse. Leichte Sturmflut war angesagt.

Der Graben am Steinweg ist ultimativ Wasser-gefüllt, die Tieflagen der Marschwiesen sind überstaut – Gekläffe von fern liegt in der Luft.

In der Ferne, vor dem Geesthang, hat irgendwas einen größeren Schwarm Nonnengänse erregt – mit üblicher Folge Auffliegen mit Gekläff. Alles Raue, auch auf den entfernten Wasserflächen, wird von Binsen (wie vorn) bestimmt.

Fernblick Langer Damm nordwestwärts, da sitzt was – fast scheint es, als würde Windschatten hinter dem Hetlinger Binnenelbe- und dem Sommerdeich gesucht.

Vergrößert: Hinter dem Sommerdeich sitzen viele hundert Nonnengänse.

Zwischen Binnenelbe und Elbdeich – die Marschwiesen Richtung Sperrwerk Wedeler Au sind zur Seenplatte geworden.

Hinterm Elbdeich angekommen – das Kraftradeln (punktuell bis runter in den 1. Gang) gegen bzw. schräg gegen den Wind bei gelegentlichem Windschutz ist vollbracht. Von hier an verläuft die Fahrt getrieben von „gut Rückenwind“ – aber erstmal klettere ich auf den Deich.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand – vorn das Treibsel von der Weihnachtssturmflut, dahinter überschwemmtes Vorland (vorige Flut ca. 1 m höher als normal), die Elbe auf dem Süßwasserwatt etwa im Thw-Stand, ablaufend.

Blick Richtung Lühemündung und -Anleger – Gänse auf dem Vorlandwasser, schäumende Wellen durch gegen die Tide stehenden Starkwind.

Impression Deichkrone: Raues Wasser auf der Pfütze vor der Bank – keine Sitz-Saison (zur Zeit nur mit Gummistiefeln und dicken Wintersachen).

Sperrwerk Wedeler Au, Blick binnendeichs – hoch angestaute Binnenelbe, von noch höherer Elbe durch Schott getrennt (hinter mir, kein Foto). Nasse Marsch vor Wedels Geest.

Vor dem Elbdeich: Vom Nordwest seinerzeit bei der Weihnachtssturmflut (Thw plus 3,20 m – das war schon was!) am Deich hoch gelagertes Treibgut, flächig.

Blick zum Übergang Mündung Binnenelbe / Wedeler Au in die Strom-Elbe – Rauigkeit zeigt Sturmwind, Luv und Lee zwischen kleinem Auwald und Elbdeich.

Und weiter geht`s Richtung Schulauer Hafen, im nächsten Beitrag.

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Noch geht Radeln nicht – obwohl einzelne Kampfradler zu erleben sind (mögen sie und umgebende Fußgänger ungeschoren davonkommen!).

Da habe ich ein paar Besonderheiten, aus Tagen unmittelbar vor der gegenwärtigen „Eiszeit“, viel Regen, Sturmflut gut überstanden – hier mit Vögeln.

Mal wieder vom Radweg entlang der B 431 in den Sauerbecksweg abgebogen – Wiese quitschnass, mit Flachsee.

Den Geesthang runter in die Marsch, am Brunnenschutzgebiet gen Idenburg vorbei – da grüßen die Farben Rot-Schwarz-Weiss (alphabetisch, um nicht in falsche Verdächtigungen zu geraten).

Der Weissstorch landete inzwischen im NABU-Jahreswechselbericht. Wir hoffen, dass er die gegenwärtige Eiszeit gut übersteht.

Gen Idenburg – Seenplatte, vor der Eiszeit.

Das sind nun alles Regionen, die für mich angesichts vereister Straßen und Wege unerreichbar sind. – Die „Flachseen“ dürften nach den schweren Nachtfrösten der vergangenen Nächte zu hervorragenden Schlittschuhbahnen geraten sein – wohl bis maximal morgen …

Blick vom Elbdeich Hetlingen gen Wedel – interessant, die Treibselverschiebungen, höher am Deich, nach gemeisterter Sturmflut ringsum.

Mehr Röhricht für mehr Flutsäume in welcher Position auch immer ist reichlich vorhanden. Noch entstand (bis zum Fotozeitpunkt) auf dem Süßwasserwatt kein im Tidegeschehen bewegtes Eis, das das Röhricht quantitativ abrasiert hätte.

Auf der Deichkrone – da hat`s (wer oder was ??) eine Ratte erwischt. Störche, Reiher, Greifvögel profitieren von der Nässe. Die Nager, groß wie klein, halten sich zwangsläufig im oberen Bodenbereich auf.

Elbdeich Fährmannssand, Blick binnendeichs – von Osten fliegt ein aufgebrachter Schwarm Nonnengänse heran.

Kurzes Kreisen, …

… dann landen sie und gesellen sich zu einem vor Ort äsenden kleinen Schwarm.

Am Saatlandsdamm zeigt eine Reihe Schwarzerlen, was hier unter anderem von Natur im / am Feuchten wachsen würde – im Zweifel Auwald mit Weiden, Erlen, Eschen und begleitender Flora.

Nicht gefallen auf Dauer hat der nasse Marschboden einer Obstbaumplantage mit Frostschutzberegnung. Die wird gerade nach wenigen Jahren Nutzung abgeräumt.

In folgenden Beiträgen berichte ich noch von schlechtem und gutem Beispiel Gewässer- und Umfeld-Unterhaltung in der Marsch. Auch vom Eindruck des Schulauer Hafens, Wedel, nach der Sturmflut wird zu berichten sein.

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