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Archive for 19. Mai 2018

In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts im vorigen Jahrtausend stand Deutschland – insbesondere im Technischen Umweltschutz – weltweit als beispielhaft und Vorreiter für die notwendige Verbesserung in Richtung Gesundheitsverbesserung und Qualitätsverbesserung für Wasser, Boden und Luft.

Heute von vielerlei selbsternannten Schlaubergern kritisierte EU-Regelungen, z.B. die Wasserrahmenrichtlinie, auch Luftgrenzwerte für die Verbesserung der Lebensbedingungen in Städten, wurden maßgeblich von Deutschland und gleichartig orientierten Staaten ins EU-Recht eingeführt. Wir erinnern uns: In den 1990ern vertrat uns in Brüssel als Umweltministerin Angela Merkel, davor Klaus Töpfer.

Leider scheint es bei vielen Politikern so (wie bei auch bei manch Schnell-Aufsteiger in der Verwaltung), als würde alles neu Gelernte beim Job-Wechsel wie ein Chip aus dem Speicher entfernt. Das wirkt sich für die Praxis meist tragisch aus.

So wundert es den Beobachter nicht, dass die EU konsequenter Weise Deutschland mit Verfahren überzieht – kümmern wir uns doch um erforderliches Handeln gemäß Fachlichkeit und Recht nicht so, wie wir es als Gesetzesrahmen selbst definiert und gemeinsam beschlossen haben. Peinlich ist das, Beispiel und Maßstab für die Entwicklung rechtsfreier Räume in der Gesellschaft auch anderswo.

Konkret zum Thema Luftverschmutzung in Städten. Nicht jeder passt in das scheinbar vorurteilsbelastete vorgenannte Schema: Dazu ein Inverview mit Prof. Dr. Klaus Töpfer, der zu Fachlichkeit und Recht steht.

Herzlichen Dank dafür ! Möge Besinnung – und Handeln ! – endlich einkehren (das gilt im Übrigen auch für das Thema Boden, zu dem Deutschland bis heute kein handlungsorientiertes Schutzgesetz hat – Lobby-Arbeit der Industrie-Agrarier lässt grüssen).

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Wir sind natürlich weiterhin begeistert, solch aufmerksame, eigensinnige und konsequente Tiere zu sehen – wie hier am Strand von SPO.

Vorweg – in Erinnerung an unsere Kampfdackelzeit. Die Eigenschaften der Terrier (ob Tier, ob Mensch) sind wichtige Bestandteile auch im lebendigen Geschehen unserer Gesellschaft. Manchmal wünschte man sich mehr davon.

Nun aber zum eigentlichen Bericht. – Für Kleine bis Große ist in St. Peter-Ording und Umfeld interessant, tierische Angebote wahrzunehmen. Für zwei Einrichtungen, den Westküstenpark in SPO und das Multimar Wattforum in Tönning, werden im Folgenden ein paar subjektive Eindrücke gegeben.

2 Flieger – Den Westküstenpark in SPO nimmt man bereits bei Spazier- oder Einkaufsgängen wahr.

Häufig sichtbare, frei fliegende Störche und Reiher sind dem Angebot des Westküstenparks, Robbarium, geschuldet. Sowohl eigene Tiere als auch Gäste von ringsum segeln über SPO Dorf.

Weissstorch und Graureiher im Westküstenpark.

Wir sind immer wieder erstaunt, wie solch im Flugbild riesig wirkender Storch neben einer Silbermöwe ziemlich klein wirkt.

Das Gleiche gilt für Graureiher – hier im Vergleich zu „dicken“ Nilgänsen.

Immer wieder gern gesehen: der Schwarzstorch.

Der Schwarzstorch ist Symbol eines umfassenden Gewässerschutzes, vom nassen Medium bis ins Umfeld, Auen und Auwald.

Rauchschwalbe – ein leider selten werdender Besucher.

Bei den Vierbeinern beeindrucken uns immer wieder die unterschiedlichen Hornformen der Ziegen.

Alter Bock.

Mutter führt die Jüngsten aus.

Aquarien vermitteln Süß- und Salzwasser – Flussbarsch und Wollhandkrabbe.

Der Schnäpel, besonderer Wanderer zwischen den Welten – Symbol für bislang nicht ausreichende Gewässerrestaurierungen.

Die Seehunde – begeistert, dass die Fütterung (mit interessanten Informationen) begonnen hat.

Konzentration.

Seehund zum Anfassen, neu – die Kleinen erfreuen sich am geradezu flauschigen Fell des neuen Exponats. Das vorweg langjährig genutzte hatte teilflächig anstelle von Fell nur noch Lederhaut zu bieten.

Zum Abschied grüßen die Kormorane.

Mal sehen, wann wir das nächste Mal in SPO sind.

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