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Archive for 4. Mai 2018

Blick auf die IndustrieTransportroute Elbe vom Yachthafen aus.

Es ist ein Trauerspiel, was mit diesem Fluss passiert (ist, passieren soll).

Gucken wir schnell weiter rechts – sind wir reif für die Insel ? !

Es darf auch gern eine Halbinsel sein. Mal sehen, was es wird – demnächst vielleicht mehr.

Und wenn wir dann abgelaufen sind vom vielen Strandwandern, sehnen wir uns nach heimischen Radtouren entlang der Kopfweiden in der Wedeler und Hetlinger, oder auch Haseldorfer Marsch.

Zu den Radtouren gehört meist auch der Genuss halbschattiger Wälder auf der Geest.

Dann bis zum nächsten Mal.

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Jetzt zum Frühling, eigentlich immer, soll alles „schön sauber“ sein.

Wo das aus berufstechnischen Gründen erforderlich ist, z. B. in Schlachtereien, ist der Kärcher Hochdruckreiniger ein Gerät der Wahl. (Vorsicht, Schleichwerbung)

Heutzutage ist aber auch Herr Jedermann oft genug mit solch für ihn überdimensioniertem und für die Sache, um die es geht, völlig ungeeignetem, Gerät ausgestattet. Und so, Pardon, Fa. Kärcher, Verb hat sich so eingebürgert, „kärchert“ manch Laie munter drauflos.

Das übliche Bild: von Privat wird der Dreck ins Öffentliche gespült – und dort hinterlassen.

Anderes Beispiel.

Einmal abgesehen vom Dreck, der dem Nachbarn, uns allen, überlassen wird: Manch Pflasterstein rauht auf, lässt Moose und Flechten jetzt erst recht wachsen – so`n Schiet aber auch! Die Pflasterfugen werden freigespült, das Pflaster wackelig, Samen siedeln „unten“ fast besser, als vorher oben – auch so kann man Grün fördern.

Häufig genug ist der nächste Gully zum Regenwasserkanal nicht fern. Der oft genug kleine Bach, der diesen organisch reichen Dreck empfängt, knickt in seinem Sauerstoffgehalt ein.

Wer stellt sich vor, dass bei vorgefundenem Einbruch an Besiedlung mit Lebewesen „der Hochdruckreiniger“ Schuld ist?!

Ganz blöd wird`s, wenn nicht die Summe an Laien, sondern die Summe an „Professionellen“ den Dreck produziert.

„Denn sie wissen nicht, was sie tun.“ – Ich frage mich, was sagt die LAWA im förderalen Deutschland zu dieser Art Gewässerverschmutzung (meine Suche brachte kein Ergebnis, Behördenversagen?). Unerlaubte Gewässerverschmutzung nach Strafgesetzbuch? – Vielleicht ist es aber eine nicht genehmigte Indirekteinleitung und der Bürgermeister haftet – was sagt der Städte- und Gemeindebund (auch dort wurde ich nicht fündig)?

Dann man ran. Nicht zuletzt Fortbildung tut Not. Damit es nicht einmal mehr heisst „Der Mörder ist immer der Gärtner„.

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