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Archive for Juni 2018

Das ist ein Sommer! Wir wollen uns die Mühlenau in Pinneberg ansehen und dabei untersuchen, welche Gewässerorganismen die 2017 zur Lebensraumverbesserung eingebrachten Kiese („Denk mal“ und Bachaktionstag) besiedelt haben.

Alle Interessierten sind willkommen. Wir treffen uns an der Querung des Bachs mit der Mühlenstraße und radeln aufwärts.

Die Exkursions-Ausschreibung lautet beim NABU Pinneberg

„Sa. 14.07.18 Bachexkursion an die Mühlenau in Pinneberg

Wir begutachten erste Erfolge kürzlich durchgeführter Renaturierungsmaßnahmen.

Bitte bringen Sie Ihr Fahrrad mit. Bei gutem Wetter planen wir eine Radtour bachauf.

     Treffpunkt: 10.00 Uhr in Pinneberg an der Mühlenau, Querung Mühlenstraße.

      Anmeldungen erbeten unter EMail: koenen-stender@online.de 

Wenn die Wettervorhersage so bleibt, wie sie ist, werden wir extremes Niedrigwasser vorfinden.

Das zeigt uns eindrücklich, wie wichtig die begonnene Strukturverbesserung ist – und wie gut die vom Regionalpark Wedeler Au für 2018 / 2019 beschlossene Aufstockung dieser Maßnahme der Mühlenau bekommen wird.

So unscheinbar sahen die ersten beiden Strömungslenker aus Kies bachauf der Mühlenstraße im Frühjahr 2018 aus.

Detail-Blick später, durchs Laub.

Da kann jeweils die gleiche Menge Kies wie vorher in die Böschung geschüttet werden. Und so soll es an allen bisher bekiesten Stellen und zusätzlich in den Zwischenstrecken geschehen. Erste Anfahrten haben bereits stattgefunden. Es wird spannend.

Der neue Kies ist für gut befunden worden.

Der erste Lenker bachauf der Mühlenbrücke, neuer Kies in der Böschung.

Blick auf den Lenker in der Baum-bestandenen Kurve bachauf.

Der Blick vor Ort zeigt anhand öden Gewässergrunds und alter Ufereinbauten, wie nötig die Lebensraumverbesserung ist.

Auch bei der extremen Niedrigwasserführung noch überströmte Lenker zeigen die neu angeregte, turbulente Strömung.

Beim Queren der Mühlenau über Fußgänger- / Radfahrer-Brücken werden wir auch das Verhalten angefütterter Tiere deutlich erkennen.

Solch Geflügel füttert man besser nicht.

Blick bachab „An der Mühlenau“. Der Erosions-Abriss zeigt, dass die vorhandenen beiden Erstbekiesungen gern aufgestockt werden können.

Weiter zeigt der von links mündende verrohrte Bach, dass Verockerung weiter ein Thema ist, das es zu minimieren gilt.

Stellen Sie sich vor: Nach weiterer Lebensraumverbesserung können Sie im Herbst, April, Mai/Juni von hier aus laichende Meerforellen, Fluss- und Meerneunaugen beobachten …

Extrem – der Niedrigwasser-Schuss der Mühlenau unter den Bahngleisen – keine Durchgängigkeit für Wanderorganismen bachauf.

Fahlt-Brücke – es ruft nach Bach-Restaurieren.

Blick bachauf auf die Sportplatz-Bad-parallele Strecke, in der beim Erst-Restaurieren „Denk-mal“ unser Stichwort war.

Aussenblick über die Mühlenau auf den Rosengarten.

Rosengartenbrücke bachauf – Denk mal-Kies (Pfeil: da zum Beispiel fehlt noch welcher).

Rosengartenbrücke bachab – es bleibt viel zu tun, mal sehen, wie es hier zum Jahreswechsel aussieht.

Nun hoffen wir auf gutes Radel- und Tierchen-Findewetter

  • am Sonnabend, 14. Juli 2018, 10 Uhr ff. (Interessierte melden sich bitte an, s.o.).

Möge es gelingen.

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Eine Woche nach der Korbach-Fahrt ist wieder Dauersonne – nicht nur nördlich der Elbe, hier in Wedel – angesagt. Da beschreibe ich einmal die zwischen-den-Wetterfronten-Radeltouren der vergangenen Tage. Glück muss der Mensch haben, bin nur zweimal ein Bisschen benässt worden.

Wenn es so aussah, konnte man vor dem Start gut meinen, „zwischendrin“ zu radeln.

Manchmal sah es bald aber so aus, die Fronten zogen anders und schneller als gedacht.

Der Vorteil: viel Platz auf allen Rad- und Hinterdeich-Wegen.

Wasser gab`s auch – wie gesagt aber zwischen meinen Touren bzw. nachts.

Freundliche Radelpartie, vorbei an buntem Marschvieh.

Geradezu eine Kinderstube.

Radeln durch Reet, vom Starkwind im 45-Grad-Winkel gehalten.

Haben Sie schonmal eine Schwalbe in die Speichen bekommen?! – Ich, zum Glück, auch nicht. Scheint ja auch keine da zu sein.

Die Realität sah anders aus. Bei dem Sturm konzentrierten sich die Schwalben hinter (Lee-seits) Buschwerk, aus dem offensichtlich allerhand Insektenwelt rausgepustet wurde. Andere flogen flach über Hinterdeichwiesen.

Bis ich dann kam. Anscheinend saßen wohl (vereinzelt) Insekten auf dem wärmeren Straßenbelag. Die scheuchte ich radelnd auf. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich Sturm-Getriebener plötzlich von Kamikaze-Rauchschwalben umgeben war: Scharf von hinten an mir vorbei und haarscharf vor mir gequert, etwas gefangen. Oder auch nicht. So erklärt sich das leere vorstehende Foto. Davon habe ich noch vielmehr (gelöscht).

Aaaaber, ich glaubte am PC meinen Augen nicht zu trauen.

Da habe ich tatsächlich beim Zufallsfoto eines Reihers eine vorbeigesauste Schwalbe mit aufgenommen.

Rechts aussen verlässt eine Rauchschwalbe den Fotobereich.

Und da, rechts aussen, bremst offenbar eine Schwalbe – hat mich aber dann doch noch passiert, ohne dass ihr oder mir etwas geschehen wäre.

Jedenfalls war ich froh, dass ab Carl Zeiss Vogelstation keine solchen Wahnsinns-Schwalben mehr auftauchten.

Licht und Schatten vor dem Deich, die Elbe mit Schaumkronen.

Aus irgendeinem Grund haben sich die Vordeichrinder in einer Kreisfläche aufgebaut.

Pappeln und Kopfweiden bei Fährmannssand, sturmbewegt.

Sturmfrisur im Detail.

Freche Nilgänse nehmen den Auslauf der Wedeler Au Richtung Sperrwerk in Beschlag.

Laut und unruhig ist die Stimmung.

Draussen vorm Deich sieht es so aus.

Das war`s also erstmal. Jetzt wird die Sonne genossen.

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Die Sonne lacht, auf ins Paradies.

Ins Paradies wollte ich schon lange mal (wieder). Ferne Erinnerungen an Wanderung entlang gewundener, geschlungener Bäume sowie an alte Bäume mit dichtem, altem Astbehang ringsum bis auf den Boden (optimal bekletterbar) kamen immer wieder auf. – Aber wo war das, wo ist das? „Reinhardshausen“, „Albertshausen“ erinnerte ich, kam aber im gedanklichen Zugang nicht zum Ziel. Mein Freundes- und Bekanntenkreis hat seinen Aktionsradius nicht südlich des Edersees – das war`s jedes Mal …

Beim vorletzten Besuch in der alten Hansestadt fiel mir zufällig ein Zeitungsartikel in die Hände – „Paradies“ und „Halloh“ waren da kurz beschrieben. Und so klappte auch die Suche nach einem Zugang plötzlich, „Gellershausen“ war das Zauberwort.

So ganz leicht wurde es vor Ort dann doch nicht, wir waren durch das Schneewittchendorf Bergfreiheit angefahren. Dort steht das Mädel mit seinen 7 Bergleuten im Park herum. – Zum Glück fanden sich an einsamem Sonntagmorgen zwei Einheimische. Beide wiesen auf eine Hütte auf der Höhe hin, die wir anpeilen müssten. Leider waren die Wegbeschreibungen nicht gleichartig. Wenig überzeugt „kletterten“ wir also bergan.

Das Auto gut sichtbar am Hang geparkt. Das sollten wir wohl wiederfinden können.

Tatsächlich, da sind sie, die bizarren Bäume meiner Erinnerung – vermutlich eine neue Generation, oder sie wachsen ultralangsam.

Auch erste Hute-Buchen tauchen auf.

Unerwartet stand plötzlich die besagte Hütte vor uns, Birken-Heidelbeer-Partien nebendran.

Alte Tannen modern vor sich hin.

Reste von Wacholderheide sind ahnbar.

Wie bei vielen kulturell herbeigeführten Naturzuständen ist auch hier allerdings sichtbar, dass der Erhalt eines Wunschzustands des Schweisses der Edlen bedarf. Oder eben einer extensiven Nutzung.

Für Interessierte: Es besteht Hoffnung, dass das „Paradies“ erhalten bleibt.

Imposantes ergibt sich bei der Internet-Suche nach Gellershausen, Paradies in der Rubrik Bilder.

Uns sollte das genügen. Nächstes Mal finden wir schneller hin. Dann wollen wir auch den winzigen Hutewaldrest „Halloh“ bei Albertshausen ansehen.

Das Auto fanden wir problemlos wieder.

Und kletterten den Hang wieder runter.

Kleine Zugabe: es gibt das Ungeheuer von Loch Ness doch! Es urlaubt gerade in Züschen.

Auf der Rückfahrt gönnen wir uns noch ein paar Szene-Fotos vom Kellerwald, Eder-Höhen.

Im Tal ist die Edersee-Vorsperre Affoldern sichtbar.

Von seiner Höhe grüßt Schloss Waldeck.

Fast reifes Getreide vor ehemaligem Heidehügel.

Vorbei an Phacelia – möge sich die Agrarlandschaft blumiger zeigen.

Zurück in Korbach, gute Nacht.

 

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Am 18. September 2017 berichtete ich bereits von einem – letztlich nicht zielführenden – Besuch am Knorreichenstieg, Nordseite Edersee. Den Abbruch hatte ich anschliessend in bunten Herbstfarben mit einem schönen Eder-Hecht kompensiert.

Nun sollte also – diesmal nicht mit allzu langem Angang von Vöhl aus – von Basdorf aus versucht werden, die Knorreichen zu bewundern. Zeit genug hatten wir mitgebracht.

Auf zum Knorreichenstieg – von Basdorf aus.

Immerhin, das Schild ist gefunden (an anderer Stelle hatte ich das 2017 auch, brach dann nach langer Wanderung wegen Schlick und Schlamm ab).

Buchen und Hainbuchen, hier auf Schotter, dominieren den Eindruck.

Stehendes Totholz zeigt, dass hier Ruhe in den Forst kommt.

Die Höhen um den Edersee, der Nationalpark Kellerwald, der Naturpark Kellerwald-Edersee sind immer eine Reise und – viele – Wanderungen wert, wie ich in diversen Beiträgen 2012, z.B. am 23. Juni 2012, beschrieben habe.

Illustre Hainbuchen begleiten unseren Weg.

Erste Eichen tauchen am Steilhang auf. Aufgrund der extremen Exposition zu Sonne, Wind und Wetter sind sie meist viel älter, als gleich aussehende anderswo.

Tief unter uns liegt der Edersee – zur Orientierung: oben die Aseler Bucht, wo ich im Vorjahr startete – kam nicht auf den diesjährig erklommenen Höhen an.

Auf kargem Grund Heidelbeeren und Isländisch Moos.

Krüppelbuchen tragen reiche Ernte – was immer das bedeuten mag.

Dann plötzlich – Tibet auf dem Grat!

Gleich nebenan liegt auf einer kleinen Hochfläche ein idyllischer Hainbuchen-Hain. Da lässt sich`s vermutlich gut meditieren.

Der Knorreichenstieg macht dann seinem Namen doch noch Ehre.

Wir blicken auf die Bärenbach-Bucht gegenüber.

Etwas zivilisierter verläuft der Weg dann, eine Etage tiefer.

Eine Hangrutschung zwingt uns allerdings bald wieder bergan. „Trittsicherheit und festes Schuhwerk“ – ich erinnere mich an die Vorbereitung zum Bildungsurlaub Kellerwald 2012.

Ruhig geht`s anschliessend durch den Buchenwald.

Auf dem Rückweg, in genutzter Waldpartie, liegt jede Menge Schnittholz – Massenernte, verursacht durch die jüngsten Stürme.

Solch Holz wird dann in großen Lagern zentral gesammelt und beregnet, damit es bis zur sukzessiven Verarbeitung keinen Schaden nimmt.

Wir lassen den Abend ausklingen an den Fischteichen in NiederWerbe.

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Im März 2012 hatte ich den auf einer ehemaligen Bahnstrecke entstandenen Radweg erstmals befahren (Berichte hier im Blog 19., 20. und 23. März 2012). Gern nutzte ich die Gelegenheit, nun im Juni, die Strecke wieder einmal zu befahren – gespannt auf neue Eindrücke.

Nein, geradelt wird nicht auf Schienen (hier: Strecke Korbach Haupt- Richtung Süd-Bahnhof), sondern wie auf Schienen.

Eine finstere Front über den gesamten Horizont – was das wohl bedeutet?

Zunächst radele ich über Landstraßen nach Höringhausen über Strothe, steige nicht schon in Korbach ein – habe noch anderes zu gucken.

Vorbei an ausgeräumter EU-Subventions-Agrarlandschaft.

Nur in Ausnahmefällen ist ein wenig der früheren Vielfalt geblieben. Auch hier wird das verbliebene Grünland aber exzessiv genutzt.

Der eigentliche Radweg quert vor mir, verläuft über die Brücke. – Vorsicht, von der Seite können Kinder mit 70 km/h queren.

Für Radler-freundliche Beschilderung bin ich dankbar.

Vorbei am Heimatmuseum Höringhausen.

Die Feuerwehr bereitet eine Feier vor.

Da ich noch zu früh für`s Mittagessen bin, steige ich am Ortsende in den Radweg Korbach – Netze ein.

Schon bald kommen die Kopfweiden in Sicht – im März 2012 saisonbedingt kahl gewesen.

Die auf der Strecke erlebbare Vielfalt von Brückentypen ist beeindruckend (vgl. 2012).

Mal auf einer Brücke – das Wetter hält.

Horizonte – die Innensicht.

Immer noch früh – ich lasse das restaurierte Gebäude des Bahnhofs Sachsenhausen rechts liegen.

Viadukt voraus.

Auf dem Viadukt, gute Aussicht.

Blick auf eine hier Weiden-bestandene Partie des Reiherbach.

Weiter geht`s bis Netze. Das dortige Pfannkuchenhaus hat sich als Rast-, Ess- und Trinkgelegenheit einen Namen gemacht.

Immer noch Zeit, ich drehe um, um auf dem Rückweg in Höringhausen zu essen.

Mit der Fahrt bin ich auch insofern sehr zufrieden, als drei von mir 2012 bei zuständigen Behörden angefragte Umwelt-Missstände verschwunden sind.

Vor der Alten Molkerei, Höringhausen – gute Wasserversorgung.

Wo gutes Wasser existiert, gibt es meist auch gutes Bier.

Vögel beobachten vertreibt die Zeit. Unglaublich, wie stoisch Grünfinken unmittelbar am Straßenrand Pflanzensamen sammeln. Nur bei rasenden Fahrzeugen fliegen sie auf – in die richtige Richtung, ins Gebüsch. Gleich darauf sind sie wieder da.

Interessant war, dass neben Elstern, Türkentauben und Amseln gelb-grüne Vögel dominierten: Grünfink, Erlenzeisige, Goldammern. Auch zwei Distelfinken begeisterten mehrfach im besonnten Flug – eine selten beobachtete Artenzusammenstellung.

Die Alte Molkerei empfehle ich vorbehaltlos. Solch guten Bauernsalat habe ich noch nie gegessen. Später bestätigen mir Verwandte und Bekannte, dass das Lob auf alle Mahlzeiten ausgedehnt werden darf.

Die Blüten am Radwegrand erscheinen fast schon herbstlich – und das vor Sommeranfang.

Abwechslungsreiche Fahrstrecke, hier durch Birken-Partie gekennzeichnet.

Dreidimensional gemischtes Grün dicht vor Korbach.

Und zum guten Schluss an der Stadtgrenze: Korbachs Partnerstädte, ausgewählt das thüringische Waltershausen nach dem Motto: „Meine tägliche (Bach-)Forelle gib mir heute“.

 

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Am Korbacher Bahnhof winkt eine Botschaft.

Goldspur – ein Hinweis.

Blick nach unten – ah ja, mal sehen, ob ich Gold finde.

So ein Bisschen ist „im Loch“, Berndorfer Torplatz, zu sehen. Reste des abgerissenen, ehemals imposanten Postamts glitzern.

Gold wert sind sicherlich auch Dinos – hier im Museum.

Da findet man auch etwas ganz Besonderes, den „Korbacher Dackel„.

Gold soll sich ja oft in Wasser finden lassen – mal einen Blick in diesen Kump riskieren.

Tatsächlich, gefunden – Gold in Korbach.

Von einer Parallelklasse unseres 1968er Jahrgangs wurde berichtet, sie habe sich gleich nach der Jubilar-Ehrung auf Goldsuche nahebei gemacht. Die Rede war gar von einer Bergwerksführung.

In Korbach kann man die Goldspur auch systematischer verfolgen als ich, 28 Stationen weist sie inzwischen auf. Wer die Fotos des vorhergehenden ALS-Artikels studiert hat, wird auf dem letzten den Gold-Button mit der Nr. 24 gesehen haben.

Auf jeden Fall fühle ich mich in Korbach als Besucher goldrichtig – Foto eines Schilds am Radweg Korbach – Netze.

Über „Radeln auf Schienen“ wird demnächst (wieder) hier zu lesen sein.

 

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Nach dem abendlichen Treffen fanden wir uns wohlbehalten in der neuen ALS ein.

„Seit 1579 mehr ALS Schule“ – möge Bildung immer den Stellenwert geniessen, den sie verdient. Es bleibt viel zu tun.

Auch 2018 hatten die Abiturienten wieder den Hirsch an der Hirsch Apotheke verballhornend verkleidet. Leider war das Kunstwerk bei unserem Besuch schon so gut wie verschwunden.

„Schrödingers Hirsch“ (2018) ist aber, wie seine Vorgänger, auf der Abihirsche-Seite zu sehen.

„Unsere“, die alte ALS, steht auch noch – möge es so bleiben.

Von unserem Jahrgang hatte wohl ich den kürzesten Schulweg.

Gelegentlich warf ich sicherlich an einer Querstraße einen Blick auf St. Kilian.

Dieser Eingang war uns verboten, der „Lehrer-Eingang“. Das waren Zeiten.

Als Abi-Scherz hätten Vorgänger von uns fast Lehrer auf dem Gewissen gehabt, hatten sie doch das lebensgroße Skelett aus der Biologie unmittelbar hinter dem Lehrereingang positioniert – wenn ich es richtig erinnere, mit Hut und „lässig“ hängender Zigarette im Mundwinkel. – Irgendwie konnte seinerzeit niemand von den schockartig Betroffenen so richtig darüber lachen.

Nach Rückkehr an die in D verstreuten heutigen Wohnorte haben wir erfahren müssen, dass „unsere“ alte Schule zum Verkauf steht. Was wohl daraus wird …

Bildung mit Historie – die ALS.

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So ein 50er Abi will ja begangen sein. Es folgen einige wenige, subjektive Eindrücke auf meinem Weg vom Bahnhof zum abendlichen Treffen. Die Hansestadt Korbach ist auch heute noch in ihrer Grundstruktur erkennbar, die durch Stadtmauer mit Stadttoren geprägt war. Auf der Grenze zwischen Altstadt und Neustadt steht das Rathaus mit dem Roland (wer sich Luftbilder oder Karten im Netz ansieht, erkennt dies wieder).

Überblick Alt- und Neustadt. Da gehe ich quer durch – vom Bahnhof bis zum ehemaligen Dalwigker Tor.

Rot – der Hessentag 2018 ist vorbei. Die Stadt Korbach hat in Vielem davon profitiert.

Die Kurhessenbahn hat mich von Kassel Wilhelmshöhe nach Korbach gebracht.

Im Beitrag vom 17. September 2017 witzelte ich noch über die Baustelle – ganz ansehnlich ist der Bahnhof wieder geworden.

Durch die – nun graue – Bahnhofstraße geht`s Richtung Berndorfer Tor.

Auch grau, „das Loch“ der ehemalige Berndorfer Torplatz, seit Jahrzehnten tiefgelegt. Der Verkehr läuft ein Stockwerk höher (direkt über mir).

Blick entlang der Prof.-Bier-Straße, St. Kilian im Hintergrund.

Der Nachtwächter, blanke Hunde-Rubbelnasen. Die hohle (Ruf-)Hand des Nachtwächters verlockt Nacht-Eulen, leere Bierflaschen zu positionieren.

Hirsch-Apotheke, Blick Prof.-Kümmell-Str. aufwärts.

Fachwerkhaus – allerhand Historisches wurde und wird restauriert.

Die „Bausünde Neues Rathaus“ soll demnächst Besuch vom Abrissbagger erhalten. Gut so, möge Besseres folgen.

Das alte Rathaus mit dem Roland kann sich nach wie vor sehen lassen. Blick über die „Stechbahn“ Richtung St. Kilian.

Rückblick Prof.-Kümmell-Straße, vorn Kump, hinten St. Nikolai.

Vorbei geht`s an einem alten Patrizierhaus.

Der Eingang.

Mehr Eindrücke von Korbach werde ich demnächst „auf der Goldspur“ (oder ähnlich) hier geben.

Blick die Dalwigker Straße runter. Unten schloss früher das „Dalwigker Tor“ die Stadtmauer ab. Heute kann man gleichnamig wohnen, essen und trinken – unser Treff.

Das wurde ein feucht-fröhliches Wiedersehen, was sonst? Wir haben aber darauf geachtet, für den offiziellen Teil am Folgetag halbwegs fit zu bleiben.

Unmittelbar neben dem historischen Butterturm, draussen wie drinnen, liess es sich trefflich plaudern, trinken, essen.

Am historischen Butterturm, neben dem Hotel für Menschen: ein Hotel für Insekten.

Warum St. Kilian beim Fußweg heimwärts so unscharf schien, weiss ich nicht – muss wohl an der Kamera gelegen haben.

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Bevor die Reihe „Wittenberge, Elbe“ fortgesetzt wird, schiebe ich Eindrücke von der jüngsten Reise ein.

Von der Roland-Stadt Wedel (mal per Suche hier im Blog finden) ging es in die Roland-Stadt Korbach.

Solch Roland ist uns auch in „Wittenberge, Elbe“, konkret in der Kreisstadt Perleberg begegnet.

Nach Rückansicht vorm Rathaus hier die Frontale, Perleberg.

Zur Reise gerufen hat meine Geburtsstadt, Korbach, Fürstentum Waldeck – 50jähriges Abitur, oha! Hier der Roland mit Stechbahn und St. Kilian.

Roland, Buntsandstein – auf das Material komme ich in einem (Gewässerschutz-)Beitrag noch zurück.

So weit für`s Erste. Mehr folgt im Speziellen demnächst.

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Wir nutzen das Wetter, gleich am ersten Urlaubstag radeln wir zum Storchendorf Rühstädt.

Wir wollen früh los, die Morgenkühle nutzen.

Vor dem Start versorgen wir uns erstmal auf dem Markt mit regionaler Verpflegung.

Wir haben den ersten Juni. Dieser kleine Käfer wird uns öfter begegnen. Einen dicken, ähnlich aussehenden Kollegen, den Maikäfer, haben wir dieses Jahr überhaupt nicht gesichtet.

Radweg auf dem Deich – die Deichseiten sonnenverbrannt.

Die Elbe, Deichvorland mit Büschen und Bäumen. Als Ex-Niedersachsen (ehemaliger Unweltminister legte selbst die Kettensäge an) freuen wir uns über diesen, anderen Umgang mit dem Leben.

Unser erster Storch.

Der erste „erntet“ viel Aufmerksamkeit – ist selbst aufmerksam dabei, das Gelände auf Nahrung zu prüfen.

Erholsam geht es auf einem Gutteil der Strecke in lichtem Schatten dahin. Interessant ist der Umgang Brandenburgs mit Bäumen auch hier – IM Elbe-Deich.

Und wieder rauf auf den Deich.

Elbschifffahrt – wann wird angesichts der Sommerniedrigwässer endlich die Bundeswasserstraße aufgegeben?

Ein Schwanenpaar zieht vorbei.

Einfahrt Rühstädt – Storch auf Nest am Horizont.

Andere Vogelwelt kann von nah bestaunt werden – hier: Roter Milan, Kolkrabe, Fasan..

Wir klappern die Sehenswürdigkeiten ab – der Walter Fritze Storchenblick.

Und so sieht das von oben aus.

Beim Mittagessen klappert ein Storch und putzt sein Gefieder. Auch wenn noch eine Partnerin kommen sollte, sagen Ortskundige, werden sie nicht mehr brüten, da die Jungen nicht zeitig flügge und trainiert würden für die Herbstwanderung.

Bei der Ausfahrt aus Rühstädt – auch hier die tägliche Agrar-Realität. Mais.

Den Störchen Brandenburgs geht es im Raum Rühstädt, Prignitz, wegen vielerlei Umfeldverbesserung sicher besser als anderswo. Der Gesamtrahmen stimmt für die Natur aber auch hier nicht. Auch Brandenburgs Störche haben es nicht leicht, dieses Jahr neben der Mensch-gemachten Trockenlandschaft zusätzlich wegen wetterbedingter Trockenheit.

Unsere Gesellschaft muss endlich den Goldenen Kälbern abschwören – Lobbyismus, Agrar-Industrie und mehr.

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